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Thema: Vom Nutzen philatelistischer Literatur
Das Thema hat 143 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 22.09.2017 19:07:14 Gelesen: 13308# 119 @  
@ zockerpeppi [#118]

Siehe mail.

Das Buch von Dutau kenne ich nicht.

Von Dir hätte ich auch gerne einmal ein Geburtstagsgeschenk!

:-)

@ hajo22 [#114]

Dieser Katalog ist wirklich schön! Und dank ihm wissen wir auch offiziell, dass sich hinter dem Pseudonym "La Fayette" der Sammler Steven Walske verbirgt.

Dasselbe erschliesst sich uns auch aus dem Buch "The Grand Prix Club Book", compiled by David Springbett, 2001, Herausgegeben von David Feldman SA.



Auf Seite 238 lesen wir, dass Steven C. Walske (Jahrgang 1952) bis 2000 zwei Grand Prix gewann, beide mit der Ausstellungssammlung: "Franco-Prussian War Siege Mail" (Juvalux '98, Luxembourg und Phlexfrance 99, Paris).

Zwei Jahre vor der Auktion bei Roumet gab es einen anderen Verkauf "La Fayette" bei SPINK/Behr, Paris (17.11.2003). Die Sammlung hiess "Erreurs des Classiques de France". Diese phantastische Sammlung bespreche ich etwas im Thema "Die berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt".

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 29.09.2017 23:53:49 Gelesen: 13067# 120 @  
@ zockerpeppi [#115]

Auch dieses Buch von Vincent war heute für wenige Schweizer Franken zu kaufen.

In Burgdorf findet eine schöne Briefmarken- und Ganzsachen-Ausstellung statt, die GABRA. Burgdorf liegt in der Nähe von Bern.



Burgdorf hat eine schöne Burg, die auch einmal auf einer Briefmarke verewigt wurde.

Heute war Eröffnung der Ausstellung. Um 10 Uhr Null-Null war ein Höhepunkt der Ausstellung schon fast vorüber. Es gab antiquarische Literatur zu kaufen, für (fast immer) sehr geringe Preise. Die Sammler griffen zu, als gäbe es keine zweite Chance. Innert 15 Minuten waren schätzungsweise 70 % der rund 350 Lose verkauft.

Um 9:40 Uhr wurde ich noch freundlich weggeschickt, als ich mich erkundigt habe. Als ich um 10 Uhr pünktlich wiederkam, hatten mehrere Sammler schon hohe Stapel von Büchern aussortiert. Ich war zu spät! Ich habe mich etwas geärgert, dass die Drängler sich durchgesetzt hatten. Naja.

Mit ganz leeren Händen bin ich nicht zurückgekehrt.



Morgen ist grosses Programm (Vorträge) in Burgdorf. Eine Ausstellung, die einen Besuch wert ist!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 05.10.2017 23:15:23 Gelesen: 12888# 121 @  
Auch philatelistische Ausstellungskataloge können wertvolle Informationen geben. Vor allen in früheren Katalogen sind z.T. wichtige Angaben gemacht zu den Ausstellungssammlungen. Auch im Katalog zur GEPH 1943 sind zu mehreren Sammlungen einige Angaben gemacht worden!



Dieser Katalog von 1943 ist nun 74 Jahre alt und nicht mehr leicht zu finden.



Auf Seite 8 sind viele Personen (13) des Organisationskomitees (etc.) mit Foto vorgestellt. Allerdings sind die Personen sehr klein abgebildet und darum nur schwer zu erkennen. Ich hoffe, dass das Foto dennoch nützlich ist.

Freundliche Grüsse
 
zockerpeppi Am: 06.10.2017 22:47:08 Gelesen: 12785# 122 @  
Auktionskataloge sind nicht ganz meine Welt. Ich sehe da nicht den Nutzen für meine Sammlungen. Nicht so bei der philatelistischen Literatur. Ich scheue keine Mühen und Kosten Literatur einzukaufen um einen einzigen Beleg beschreiben zu können. Ein bisschen verrückt! Nun denn.

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Superbeleg aus dem Jahre 1850 gekauft: Mexiko - Luxemburg. Wie der Brief den Weg über den großen Teich fand konnte ich mittlerweile klären. Hier eines der Bücher welches mir bei der Lösung behilflich war:



Early Routings of the Royal Mail Steam Packet Company 1842-1879
Von Phil j. Kenton & Harry G. Parsons aus dem Jahre 1999

Bleibt das Porto und ehrlich gesagt da fische ich noch in trüben Gewässern.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
Cantus Am: 17.10.2017 02:56:34 Gelesen: 12430# 123 @  
Hallo zusammen,

vieles von dem, was ihr schreibt, ist auch für mich grundsätzlich interessant, auch wenn es nur selten meine Sammelgebiete betrifft, aber was nutzt eine große philatelistische Bibliothek, wenn man nicht mehr bzw. nur noch selten hineinschaut? Ich hatte über viele Jahre diverse Auktionskataloge gesammelt, die aber mit der Zeit alleine aufgrund ihres Gewichts zum Problem wurden. So hatte ich z.B. etwa 15 Jahre lückenlos die Kataloge von Oephila aus Wien, heute Puschmann OHG, aber da hier im Forum so gut wie nie österreichische Themen behandelt werden und auch die ARGF Österreich kein Interesse hatte, habe ich sie vernichtet.

Nicht ganz so lange, aber auch über Jahre hatte ich die Auktionskataloge von de Jong & Fils (Strasbourg), Lugdunum (Lyon) und von verschiedenen Pariser Auktionshäusern aufgehoben, aber auch die sind alle mangels Interesse von dritter Seite vernichtet worden. Auch die über Jahre dauernde Sammlung der Ansichtskarten-Auktionskataloge der Firmen Raith (Langgöns) und Lippold (Dessau-Rosslau), die mich jeweils einzeln 15 Euro gekostet hatten, besitze ich nicht mehr; diese Bände habe ich jedoch nicht vernichtet, sondern im Rahmen meiner Rundsendungen verschenkt. Einige Spezialkataloge großer deutscher und Schweizer Auktionshäuser zur Auflösung bedeutender Briefmarkensammlungen mögen zwar hier irgendwo noch ein Schattendasein führen, da der Inhalt aber so gut wie nie meine Sammelgebiete auf dem Gebiet der Ganzsachen berührt, kann ich damit wenig anfangen.

Umsomehr bin ich an jeder Art von Fachliteratur zu irgendwelchen Ganzsachenthemen aus aler Welt interessiert, und zwar auch dann, wenn ich ein Gebiet oder ein Thema nicht oder noch nicht sammle, denn manchmal führt die Beschäftigung mit solcher Literatur bei mir dazu, mich zusätzlich zu bisherigen Sammelgebieten noch einem weiteren neuen Thema zuzuwenden. So ist das vor etwa einem Jahr geschehen, als ich beschloss, von meinem ehernen Grundsatz abzuweichen, keine deutschen Ganzsachen zu sammeln, und mich einem Teilgebiet der modernen privaten Ganzsachenumschläge der Bundesrepublik Deutschland zu widmen. Das Thema läuft bei mir so nebenbei mit, erfordert aber natürlich zusätzliche Fachliteratur, um mich mit dem Thema näher vertraut zu machen. Da traf es sich gut, dass ich genau so einen Katalog auf der aktuellen Messe Berlin am Stand des Berliner Ganzsachen-Sammler-Vereins erwerben konnte.



Besonders interessant fand ich dabei die ganzseitige innen abgedruckte Information, welche Ganzsachenkataloge bisher in der Reihe des NGK (Neuer Ganzsachen-Katalog) schon erschienen sind und welche Kataloge in Bearbeitung sind. In dem Wissen, dass weder Michel noch andere große Katalogherausgeber daran interessiert sind, Ganzsachenmaterial aus der ganzen Welt zusammenzutragen, um daraus große Ganzsachenkataloge für die außereuropäischen Länder und Gebiete zu formen, habe ich Norbert Sehler, der sich als Autor oder Mitautor kommender Kataloge und Handbücher ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, meine Hife dergestalt angeboten, dass ich alle außereuropäischen Ganzsachen, die ich besitze, einscanne und ihm dann die Abbildungen zur freien Verfügung zukommen lasse. Das Angebot wurde voll Freude angenommen, denn im Gegensatz zu Briefmarken ist es bei allerlei Ländern sehr schwer bis fast unmöglich, überhaupt Informationen dazu zu bekommen, ob, wann und welche Ganzsachen dort erschienen sind; auch Abbildungen davon sind oft außerordentliche Mangelware.

Ich werde daher in der nächsten Zeit vorrangig meine außereuropäischen Ganzsachenbestände einscannen und die Bilder entsprechend weiterleiten, einiges davon natürlich auch hier im Forum zeigen, und ich würde mich freuen, wenn andere Sammler, die ebenfalls solches Material beisteuern können, sich ebenfals an diesem großen Projekt beteiligen würden, denn nur mit der Hilfe Vieler wird es möglich sein, in einer jeweils ersten Auflage der geplanten Kataloge so viel wie möglich an Ganzsachen abzubilden und zu beschreiben. Hier ist nun die aktuelle Übersicht zur Reihe der NGK.




Ich bedanke mich schon jetzt für eure Mithilfe.

Viele Grüße
Ingo
 
Heinz 7 Am: 06.11.2017 23:44:52 Gelesen: 11645# 124 @  
Philatelistische Literatur ist schön - Bibliotheken sind ein Quell der Freude!

Heute war ich in einer der schönsten Bibliotheken der Welt - die Joanina Bibliothek der Universität von Coimbra, Portugal!



Angeblich ist darin sogar ein philatelistisches Buch enthalten! Ich konnte es aber bis heute nicht finden in den Online-Katalogen! Gibt es einen gedruckten Katalog? Ich suche mich "zu Tode."

Ich suche weiter, irgendwann.

Marcel, weisst Du etwas?

Herzlich
Heinz
 
bayern klassisch Am: 07.11.2017 06:08:29 Gelesen: 11624# 125 @  
@ Heinz 7 [#124]

Lieber Heinz,

dort war ich auch schon und erfuhr vom Leiter, dass es dort sogar (innen!) Fledermäuse gibt, die die Bücher vor dem Zugriff achtbeiniger Mitbürger sichern.

Das philatelistische Buch habe ich bei der Menge jedoch auch nicht gefunden.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Heinz 7 Am: 07.11.2017 22:22:36 Gelesen: 11507# 126 @  
@ bayern klassisch [#125]

Lieber Ralph,

das ist richtig! Abends, wenn die Bibliothek geschlossen wird, werden riesige Lederhäute über die prachtvollen Tische und Stühle gezogen, um die Möbel vor den Fäkalien der fliegenden Mückenfresser zu schützen; vor den Fledermäusen! Die Regale sind mit feinem Draht geschützt, damit sich die Fledermäuse nicht in den Regalen einnisten. Aber angeblich sollen die Viecher auch in schwindeliger Höhe alle Insekten packen; vor allem Motten.

Ich kann die Effektivität der Schutz-Massnahmen nicht beurteilen, aber da die Bibliothekare seit 300 Jahren dasselbe tun, scheint sich Methode bewährt zu haben.

Man lernt immer wieder etwas dazu.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 04.12.2017 22:27:18 Gelesen: 10649# 127 @  
Liebe Leser,

dieses alte Büchlein half mir einmal, eine Seltenheit zu erkennen und richtig einzuschätzen.



Die Gebrüder Birnbach schrieben schon 1930 ein wegweisendes Büchlein über Auslandpost in den Fürstentümern Moldau-Walachei / Rumänien. Unter anderem lesen wir da: (Seite 51, 52):

"(..) und wollen noch einige Ausführungen über die sogenannten Retour-Rezepisse machen. Es handelt sich um Begleitscheine (...). Der Wortlaut besagt hier: "Dass ich das beim K.K. Feldpostamte zu Roman am 20. Februar 1856 rekommandiert aufgegebene Schreiben unter Adresse Dr. Pierre Campiano in Berlin am untengesetzten Tage richtig erhalten habe. bezeuge ich mit meiner eigenhändigen Unterschrift". (...). Auf der Rückseite zeigen derartige Formulare in der Mitte das Bild eines Doppeladlers mit der Umschrift: "Postökonomie-Verwaltung". (...). Da die erwähnten Formulare die Einschreibebriefe, welche sich auf sie bezogen, begleiten mussten, war es Brauch, erstere den Briefen beizuheften. Dies geschah entweder durch Siegellack oder aber auch durch Briefmarken. Die Gebühr für die Mitsendung eines Retour-Rezepisses betrug 6 Kr. Bei der Ankunft wurde das Retour-Rezepisse dann vom Brief gerissen und bei dieser Prozedur musste auch die Briefmarke, die zur Befestigung diente, mit durchgerissen werden."

Die Retour-Recepisse, die ich heute im Thema "Krimkrieg" gezeigt habe [1], zeigt genau diesen Fall. Ich war vermutlich der Einzige, der diesen Beleg richtig einschätzte, als er vor einigen Jahren an einer Auktion angeboten wurde. Glück gehabt!

Heinz

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=167643
 
zockerpeppi Am: 07.12.2017 23:21:33 Gelesen: 10497# 128 @  
Es müssen ja nicht immer Briefmarken oder Stempelkataloge sein, warum nicht einmal eine 'Biographie'?

The mysterious Philippe de Ferrari

Ich hatte schon das Vergnügen, das Exponat in Sindelfingen zu bestaunen, Social Philately vom feinsten! Nun habe ich mir die französisch-englische Ausgabe des Buches von Wolfgang Massen vom Club de Monte-Carlo gekauft. Ich bin durchaus der Meinung, dass man solche Initiativen unterstützen sollte, soweit es die Finanzen erlauben.



Ein guter Einkauf.

Lulu
 
zockerpeppi Am: 08.12.2017 23:10:17 Gelesen: 10403# 129 @  
Hier noch so eine philatelistische Biographie. Das Buch war eigentlich als Geschenk gedacht. Nun will meine Bibliothek es einfach nicht mehr hergeben. Bei dem Namen [1] habe ich natürlich sofort an die berühmten Eier gedacht.



Agathon Fabergé - Portrait of a Philatelist
Kaj Hellman / Jeffrey C. Stone, 2017
zweisprachig: englisch und finnisch

http://theenchantedmanor.com/tag/agathon-faberge/

beste Sammlergrüße
Lulu
 
Heinz 7 Am: 27.12.2017 22:49:55 Gelesen: 9022# 130 @  
@ zockerpeppi [#129]

Ich finde es toll, dass Du so viel Literatur kaufst!

Die Fabergé-Briefmarkensammlung enthielt einige sehr wichtige Ländersammlungen. Ein Teil davon wurde ca. 1940 in vier Teilen an Auktionen verkauft.



Russland und Finnland waren Spezialgebiete für Fabergé. In den Kriegsjahren erzielten sie zwar keine sehr hohen Preise, aber für Spezialsammler dieser Gebiete sind sie natürlich wichtig.

Ich habe schon erwähnt, dass Fabergé gleich mehrere Tiflis-Marken besass! (Weltraritäten; siehe Thema: "Die berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt") @ Heinz 7 pus 301+303.

Heinz
 
Magdeburger Am: 14.01.2018 10:06:19 Gelesen: 7477# 131 @  
Liebe Sammelfreunde,

es gibt so manche Bücher, welche durch den Titel keinen Bezug zur Philatelie erkennen lassen. So bspw. sogenannte Berliner Kalender, welche teilweise zu horrenden Preisen angeboten werden. Glücklicherweise gibt es auch ab und zu Ausnahmen. So konnte ich bspw. mal eins aus dem Jahre 1827 erstehen.

Hier mal einige Seiten, wobei der 1. Scan den Titel anzeigt:



Und jetzt sieht man den philatelistischen Aspekt, jedoch ist er nur für Preussen anwendbar:



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Heinz 7 Am: 07.02.2018 14:43:03 Gelesen: 3646# 132 @  
Das Buch: "Seltene Briefmarken; Erlesene Liebhabereien" von 1967 stammt aus der Feder der Gebrüder Williams.



Es ist eine Übersetzung des Buches "Rare Stamps; Pleasures and Treasures". Die Bücher haben, je nach Verlagsort, unterschiedliche Umschlag-Seiten, was bemerkenswert ist, weil dieser Umschlag offensichtlich ziemlich willkürlich zusammengestellt wurde. Im konkreten Fall wurde z.B. die 5. Marke (ein sehr seltener spanischer Fehldruck) im Buch meines Wissens gar nicht behandelt! Das Büchlein umfasst 124 Seiten, geht aber bei der Besprechung der vorgestellten Briefmarken nicht sehr in die Tiefe.

Wer die Autoren kennt, weiss vielleicht, dass bereits 1941 ein sehr beachtetes Buch von ihnen geschrieben wurde: "Famous Stamps". Wer aber 1967 eine Vertiefung des Buches von 1941 erhoffte, wurde enttäuscht. Einzelne Marken wurden gleich/ähnlich beschrieben wie 26 Jahre zuvor. Es gab zwar eine Menge neuer Informationen (und Bilder), aber deutlich weniger strukturiert und detailliert, als 26 Jahre zuvor.



Das Buch von 1941 war auch deutlich umfangreicher als das Buch 1967; es umfasste 256 Seiten. In 24 Kapiteln wurden einige der seltensten Briefmarken detailliert vorgestellt, bei den meisten der 24 Kapiteln sogar mit genauem Verzeichnis der bekannten Stücke! Damit war dieses Werk von 1941 ein sehr wertvolles Buch, was die Informationen anbelangt.

1993 kam dann ein drittes, ähnliches Werk heraus: "Encyclopedia of Rare and famous stamps".



Autor war nun Leon Williams, ohne seinen Bruder, der in der Zwischenzeit verstorben war. L. W. knüpfte (natürlich) an die Erkenntnisse an, die im Werk von 1941 bereits festgehalten waren, und baute diese in vielen Fällen aus. Das Werk erschien nun in zwei Teilen (der zweite Teil: 1997). Burkhard Schneider (Betreiber der Seite "philabooks.com") beschreibt den Inhalt der beiden Bände wie folgt:

"Band 1 enthält die Geschichten über die Entdeckung der Seltenheiten, die Gründe warum die Marken so selten sind usw,

Band 2 enthält Angaben über die Besitzer der Stücke soweit sie bekannt sind, eine genaue Beschreibung der Stücke, einige sehr schöne Farbtafeln sowie einen Gesamtindex zusammengestellt von D. Crane, aus dem ersichtlich wird, welche Firma die einzelnen Stücke verkauft hat und wer sie erworben hat."

Dieser Doppelband ist wirklich eine phantastische Zusammenstellung von hunderten und tausenden von Informationen und ist ein grossartiger Ratgeber für die interessierten Leser. Es wurden nicht exakt dieselben Marken behandelt, wie im Werk 1941, aber doch einige der besprochenen Raritäten blieben die selben. In Teil 1 besprach L. Williams Marken aus 33 Ländern, in den Detail-Verzeichnissen behandelte L. Williams Marken aus 27 verschiedenen Ländern.

Die Werke 1941 und 1993/97 sind von sehr hohem Nutzen, während das Werk 1967 zwar eine hübsche Unterhaltung ist, aber bei Weitem nicht an den Informationsgehalt der anderen zwei Werke herankommt.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 27.03.2018 23:59:17 Gelesen: 2018# 133 @  
@ Heinz 7 [#132]

Ein(e) unbekannte(r) Leser(in) hat bei der "Wahl zum beliebtesten Mitglied" mir eine Stimme gegeben mit der Begründung: "Super informiert in Sachen Literatur." - Das freut mich sehr!

Literatur ist wirklich eine grosse Schwäche von mir! Am liebsten würde ich (auch) "Handbücher ganze Welt" sammeln, aber das geht einfach nicht, vor allem aus Platzgründen. Trotzdem versuche ich immer wieder, einzelne wichtige Bücher/Zeitschriften oder Kataloge zu erwerben, denn oft setzen philatelistische Schriften neue Meilensteine in der Erschliessung von philatelistischen Gebieten.

Eine besondere Schwäche habe ich für Auktionskataloge, stehe damit aber ziemlich einsam in der Landschaft. Auch grossartige Bibliotheken vernachlässigen diese Kategorie oft und haben kaum nennenswerte Bestände. Natürlich gibt es dafür auch einen guten Grund: oft ist es ein Platzproblem!

In früheren Jahren waren die Auktionatoren noch zurückhaltend bei der Herstellung ihrer Kataloge. Oft genügten schmale Heftchen zum Anpreisen auch höchst wertvoller Sammlungen! Früher waren die Druck- und Fotokosten viel höher, sodass nur ausgewählte Lose überhaupt fotografiert wurden. Und um auf eine FARBTAFEL zu kommen, musste ein Stück bei vielen Auktionshäusern eine echte Rarität sein.

Das hatte den Vorteil, dass ALTE Auktionskataloge in einer Bibliothek oft erstaunlich wenig Platz beanspruchen! Wenn ich die 1000 wichtigsten Auktionskataloge 1900- 1980 sammle, stresst mich dies weniger, als wenn ich die 100 wichtigsten der Jahre ab 2000 unterzubringen habe!



Ich bin extrem froh, dass mir C. Gärtner den oben gezeigten Katalog geschickt hat. Er beinhaltet die Sammlung Zgonc "Togo" und beinhaltet einige Stücke, die ich im Thema "die wertvollsten Briefmarken der Welt" besprechen werde.

Besonders freut mich, hier "alte Bekannte" wieder zu sehen! Der Auktionskatalog ist sehr schön aufgemacht und beinhaltet manch eine wichtige philatelistische Information.

1959 kam in London bei Robson Lowe eine wunderbare Sammlung zum Verkauf.



Ich nehme an, der "Marquess of Bute" war John Crichton-Stuart, 5. Marquess of Bute (1907–1956), ein vermögender adliger britischer Briefmarkensammler, der auch eine phantastische Flugpost-Sammlung hatte. Crichton-Stuart starb 1956, wenig später gelangte seine Sammlung zur Auktion. Nicht nur Togo, sondern viele, viele andere. Thema seiner Sammlung: War stamps!

Auf "mageren" 40 Seiten (plus 4 Umschlagsseiten) werden 435 Lose angeboten. Die Sammlung war gespickt mit Raritäten! Es gab dann, bereits 3 Wochen später, den zweiten Teil der Sammlung und nur 3 Wochen später (= total 7 Wochen später), den dritten Teil der Sammlung. In Teil zwei (44 Seiten + 4) kamen keine Marken aus Togo zum Verkauf, aber in Teil 3 finden wir ganz wichtige Stücke (56 Seiten + 4 Umschlag-Seiten: 530 Lose)!



Auf Seite 4 des Umschlages finden wir ein wichtiges Stück von Togo.



Nun, 59 Jahre später, kommt dieses Stück wieder zum Verkauf! Ich freue mich auf diese Auktion und bin gespannt auf das Ergebnis. "Starting price" bei Gärtner: Euro 250'000.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Sleeran Am: 28.03.2018 09:47:37 Gelesen: 1971# 134 @  
Hallo zusammen,

ich habe ca. 4 Regalfächer für meine Auktionskataloge. Hauptsächlich Names Sales von Köhler und Corinphila aus den letzten 20 Jahren. Ich versuche damit, möglichst viele klassische Gebiete abzudecken. Zum einen sind diese Sammlungen schön anzuschauen, zum anderen lässt sich nachschlagen, wie Stücke aussehen, wenn sie echt und von überdurchschnittlicher Qualität sind. Wenn alle Lose durchgängig in Farbe abgebildet sind, gibt ein Katalog auch ein gutes Gefühl von typischen Stempeln, Belegen, Einheiten usw. des Gebietes. Ich liebäugle schon seit längerer Zeit mit der Sammlung Sir Gawaine Baille, die für 11 Mio. Britische Pfund bei Sotheby's versteigert wurde. Das würde die große Lücke "British Empire" schließen, aber bisher habe ich die Katalogserie nur für sehr viel Geld gesehen.

Viele Grüße,
Matthias
 
Detlev0405 Am: 28.03.2018 11:02:13 Gelesen: 1954# 135 @  
@ Lars Boettger [#1]

Hallo Lars,

ja ich kann Dir nur folgen was Literatur zu den jeweiligen Sammelgebieten betrifft. Für mein Spezialgebiet zur Tschechischen Luftpost kann ich mir gar nicht ausmalen, ohne entsprechende Literatur sinnvoll etwas zusammen zu tragen. Deshalb möchte ich hier zwei vorstellen und eins zumindest erwähnen.

Wichtigster Katalog ist für mich der von Trojan herausgegebene Katalog zur Tschechoslowakischen Luftpost 1918 - 1938.



Leider ist dieser nur in tschechisch erhältlich, aber auch das ist mit einem gewissen Aufwand verbunden - er wurde 1997 beim Trojan Verlag herausgegeben. Autor ist MUDr. Petr Horka. Heute muss man nach diesem Werk in Internetplattformen suchen oder auf Auktionen.



Aber auch für nicht sprachkundige erschließt sich der Inhalt des Kataloges sehr schnell und einfach. In zwei wesentliche Abschnitte untergliedert ( 1918 - 1930 und 1931 - 1939 ) neben einigen anderen Kapiteln, kann man auf Grund der zeitlich aufsteigenden Chronologie jeden Beleg ohne große Mühe finden. Es sind auch alle Teiletappen akribisch gelistet. Es handelt sich hier aber vorwiegend um die durchgeführten Erstflüge von und nach der Tschechoslowakei.



Einzigartig ist die Listung der Posttarife für Luftpostbriefe in alle ! Welt. Ich habe nirgends vergleichbares gefunden. Und wenn man ohne Sprachkenntnisse zwei dreimal darüber schaut bekommt man diese Auflistungen ganz schnell in den Griff. Und für einzelne Wörter gibt es ja auch das Internet mit seinen Übersetzern.

Eine deutschsprachige Quelle zu diesem Gebiet ist die kleine Schriftenreihe der CS - Philatelie bei der ArGe Tschechoslowakei mit den 4 Bänden von H. Peter Vouhsem und Max Mahr.



Hier wird in einem fortlaufenden Text die Geschichte abgehandelt, illustriert mit vielen Belegabbildungen, Stempel, Vignetten usw. Wie bei Horka werden auch hier die einzelnen Entwicklungsetappen abgehandelt, mit vielen Tabellen und Grafiken ergänzt.



Für diejenigen, die sich in die Materie einarbeiten wollen, ist der Weg über die deutschsprachige Abhandlung und dann zur tschechischen Ausgabe von Trojan der richtige Weg. Spart man sich eine Menge Sprachkenntnisse in tschechisch.



Bei der Bewertung der Luftpost zeigt der "Mahr" Stärken und Schwächen. Wie beim Horka wurde alles nach einem Punktsystem bewertet. Zu ihrer Zeit jeweils 1 Kc oder eben 1 DM je Punkt. Das ist heutzutage hoffnungslos veraltet. Die ausschließliche und im Vergleich zum Horka Zusammenfassung der Bewertung im 4.Teil am Ende erscheint mir persönlich etwas übersichtlich.

Ein riesiger Vorteil des "Mahr" - er bewertet nicht nur die Erstflüge sondern gibt auch Bewertungen zu den Tagesflügen auf den jeweiligen Etappen ab. Das ist beim Horka in der Form nicht gegeben.

Ein wichtiges 3. Hilfsmittel für mich ist der Michel "Zeppelin- und Flugpost-Spezial-Katalog", vor allem für alle Verbindungen von Deutschland nach der Tschechoslowakei und das waren nun mal die meisten geflogenen Verbindungen.

Fazit: Ohne derartige Literatur könnte ich die Bearbeitung meines Sammelgebietes vergessen.

Viele Grüße
Detlev
 
Heinz 7 Am: 07.04.2018 18:17:00 Gelesen: 1401# 136 @  
@ Sleeran [#134]

Lieber Matthias,

ich kann jedes Deiner Worte nur bestätigen!

Die Kataloge von Sir Gawaine Baillie (mit "i") sind wirklich eine Zierde und Bereicherung für jede Bibliothek. Baillie, der übrigens ein Autorennfahrer war (!), sammelte auch sehr moderenes British Commonwealth, mit Abarten und Fehldrucken. Die Kataloge sind darum sehr umfangreich und beanspruchen einige Zentimeter auf dem Bücher-Regal.

Die Katalogreihe wurde eröffnet mit der Auktion 29.9.2004-1.10.2004: Great Britain. Der zehnte Katalog war 17.-19.1.2007, dann war das Hauptgewicht auf Fälschungen(!).



Was "sehr viel Geld" heisst, ist natürlich Ermessens-Sache. Damals konnte man die Kataloge nur teuer im Abo kaufen; ich habe für die 10 Kataloge damals CHF 540 bezahlen müssen. Naja, das habe ich längst vergessen. Literatur findet man heute oft günstiger. Das Pfund ist ja heute auch viel weniger wert als 2004.

Es gibt viele Sammler, die versuchten, das ganze "British Empire" zu sammeln. Wem es am besten gelang, ist Ansichtssache. Die königliche Sammlung aus meiner Sicht unerreicht. Vgl. [#67]

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 07.04.2018 18:33:09 Gelesen: 1390# 137 @  
@ zockerpeppi [#129]

Es geht mir wie Lulu: Wenn mich ein philatelistisches Buch begeistert, dann kaufe ich es (manchmal), obwohl es überhaupt nicht zu meinem eigentlichen Sammelgebiet gehört. Das "Grasen" über die eigenen Grenzen hinaus macht aber oft genauso Spass, wie nur in seinem eigenen Garten zu verweilen.

1970 kam eine hervorragende Sammlung mit US-Stempeln (von Waterbury) zu Versteigerung.



Siehe dazu Beitrag: "Lustige und originelle Stempel" (von heute)

Der Auktionator schrieb damals, dass die philatelistische Literatur über die Waterbury-Stempel so alt sei, dass vieles davon überholt ist, und nicht mehr gilt. Zweifellos hat dann die Auktion das Interesse der Sammler neu befeuert.

1979 war es dann soweit, Paul C. Rohloff schrieb ein neues, 272 dickes Buch über diese beliebten Stempel



Darin werden die Stempel auch neu katalogisiert und in Gruppen eingeteilt: Group A-S beinhalten 18 Stempelgruppen mit jeweils mehreren Stempeln. Viele davon sind sehr lustig/eigenartig/einmalig.

Ein schönes Buch!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 08.04.2018 13:01:20 Gelesen: 1230# 138 @  
@ Heinz 7 [#137]

Der anbei gezeigte Katalog ist nun wirklich kein "gewaltiger" und die Fototafeln (18 an der Zahl) zeigen nur verkleinerte Abbildungen von US-Briefen. Wohl kaum ein Mensch schenkt solchen Katalogen Beachtung.



Ich bin froh, dass ich diesen Katalog gefunden habe. Der Grund dafür liegt darin, dass an diesem 11.1.1977 unter anderem auch die Sammlung von Frau Katharine Matthies verkauft wurde. Sie sammelte "Waterbury Fancy Cancels on Cover".

Wir treffen in diesem Katalog einen "alten Bekannten".

Der Waterbury-Brief mit den 3 Stempeln "A-11" (nach Rohloff 1979) "Running Chicken" wurde hier angeboten! In einer Sammlung von immerhin 82 Losen stach Los 404 hervor: der bekannte und beliebteste Brief dieser kuriosen Stempel-Gruppe!

Besonders interessant ist nun auch die Ergebnisliste. Wir erfahren, dass DIESER Brief auf gewaltige US$ 45'000 hoch-geboten wurde! Vermutlich kam auch damals noch kein Zuschlag hinzu (war für US-Auktionen lange Zeit nicht üblich).

Dies dokumentiert nun eine wirklich erstaunliche Preisentwicklung:

Der Brief war knapp 7 Jahre zuvor für US$ 6'750 verkauft worden (siehe Beitrag 137, bzw. Beitrag 29 Thema: "Witzige, lustige und originelle Stempel")! Aber das ist noch nicht das Ende eine unglaublichen Geschichte.

Heinz
 
Parachana Am: 09.04.2018 12:05:58 Gelesen: 1127# 139 @  
Hallo,

gehören Auktionskataloge auch zur Literatur?

MfG
Uwe
 
Hornblower Am: 09.04.2018 12:17:19 Gelesen: 1116# 140 @  
Hallo Uwe,

bestimmt nicht nur nach meiner Meinung eindeutig JA, wenngleich sicher nicht jeder Katalog das Aufheben lohnt. Es kommt eben darauf an, welches Gebiet man pflegt oder was einen interessiert. Ich sammle z.B. kein Mauritius, aber den Feldman-Katalog von 1993, bei der die Kanai-Sammlung versteigert wurde, habe ich natürlich trotzdem.

Wie gesagt, es kommt immer auf den Einzelfall an.

Gruß
Michael
 
Heinz 7 Am: 09.04.2018 20:53:11 Gelesen: 987# 141 @  
@ Sleeran [#134]
@ Heinz 7 [#136]

Lieber Matthias,

die Sotheby's-Serie Gawaine Baillie umfasste sogar 11 Kataloge. Am 2./3.5.2007 kam Teil 11 zum Verkauf. Der Wikipedia-Eintrag ist also nicht korrekt (spricht von 10 Verkäufen). Angeblich wurde das Resultat von (im voraus geschätzt) GB£
11 Millionen (preview) klar übertroffen (gemäss Wikipedia).

Es gibt viele British-Empire-Sammlungen. Auch die schwindelerregende Welt-Sammlung von Alfred Caspary hatte einen wichtigen Teil British Empire. 4 der 16 Kataloge umfassten British Empire. Sechs Kataloge waren den USA gewidmet (!), 6 dem "Rest der Welt" (Europa*, Asien*, *ohne British Commonwealth).

.

Hier ein Foto mit Beschreibung aus dem Buch von Brühl "Geschichte der Philatelie".

Die Caspary-Kataloge sind nicht schwer zu finden und auch nicht teuer. Die vier sales British Empire sind:

- Harmer New York sale 1032-1033 (October 1956), Caspary sale 5
- Harmer New York sale 1089-1090 (May 1957), Caspary sale 9
- Harmer New York sale 1153-1155 (February 1958), Caspary sale 12
- Harmer New York sale in London (October 1958), Caspary sale 15

Diese 4 Auktionen wurden in einen Band gebunden. Kaufempfehlung! Da hast Du kompakt eine der besten Sammlungen, die je existierte!

Heinz
 
Sleeran Am: 16.04.2018 09:20:28 Gelesen: 476# 142 @  
Hallo Heinz,

leider hatte ich bisher noch nicht die Gelegenheit, die Baillie-Kataloge durchzublättern. Sollte der moderne Teil umfangreich sein, wären sie für mich eher uninteressant. Vielleicht ist es sinnvoller, sich jeweils die besten Kataloge einiger Einzelgebiete zusammenzusuchen. Bei den meisten Gebieten des Empires habe ich lediglich Grundstocksammlungen, nur die Australischen Staaten und das Kap sind etwas besser ausgebaut.

Die Caspary-Kataloge sind vermutlich schwarz-weiß - das wäre für mich ein Ausschluss-Kritierium.

Viele Grüße,
Matthias
 
Heinz 7 Am: 16.04.2018 14:11:51 Gelesen: 417# 143 @  
In Zürich fand eine kleine Auktion statt eines Auktionshauses, das es in der Schweiz schon lange gibt. Sie erzielen immer wieder ganz beachtliche Ergebnisse. In den meisten Fällen ist der Ausruf sehr tief, und das zieht viele Sammler an, die ihr Glück versuchen. Die guten Stücke erzielen dann doch meistens ein Ergebnis, das man hätte erwarten können. Manchmal liegen die Ergebnisse aber auch klar darüber, was als Erfolg für den Auktionator gelten kann; er hat doch nachweislich eine starke Nachfrage nach den Losen erzielen können. Die Einlieferer gehen bei dieser Taktik ein hohes Risiko ein (tiefe Ausrufpreise!), sind dann aber i.d.R. doch belohnt worden (marktgerechte bis gute Preise).

Am 13./14. April wurde bei Schwarzenbach, Zürich u.a. auch ein Fournier-Album verkauft: Ein Album der Union Philatélique de Genève von 1928, worin eine komplette Sammlung der Fournier-Fälschungen enthalten ist! Das Album weist kleine Fehler auf, ist aber angeblich komplett und in dieser Form selten. Der Ausruf war bei nur CHF 800.



Ich habe mein Glück auch versucht, und auf das Los geboten. Es wurde nun aber zu CHF 3600 zugeschlagen, dazu kommen 21% Kommission, plus Mehrwertsteuer. Da war ich nicht mehr "dabei". Das Resultat ist ungefähr wie erwartet.

Natürlich muss man hoffen, dass der Band als Forschungsobjekt zusammenbleibt und nicht etwa aufgeteilt wird. Einige der Fälschungen liessen sich vermutlich schon verkaufen. Das wäre natürlich zweifach schlecht: Erstens wären neue Fälschungen im Umlauf, zweitens verlören die Philatelisten eines der wenigen noch kompletten Alben der UP de Genève 1928.

Heinz
 

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