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Thema: Plattenfehler: Deutsches Reich Germania
Das Thema hat 148 Beiträge:
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emptio.spei Am: 22.04.2016 20:00:07 Gelesen: 24395# 124 @  
R37 - Ein Schlitz von unten im Farbfeld links des rechten Wertschildes.

R46 - Die Ecke oben links abgeschraegt.

Adolf Knop "Die Plattenfehler der Germania-Reichspost-Ausgabe"
 
chuck193 Am: 23.04.2016 16:20:27 Gelesen: 24287# 125 @  
@ duphil [#122]

Hallo Peter,

warum wird bei den vielen Fehlerbeschreibungen nicht das Germania Gitter (Schablonen) für Beschreibung benutzt. Diese Nummern sagen mir leider nichts.

Grüsse,
Chuck
 
emptio.spei Am: 20.07.2016 21:03:42 Gelesen: 20452# 126 @  
Mi.13 mit beschädigt Buchstaben "T".


 
emptio.spei Am: 25.07.2016 19:58:57 Gelesen: 20082# 127 @  
Mi.58 mit Plattenfehler R24 (Grosser Bruch im Ende der Band-Mittellinie links der Rahmenmitte oben).


 
emptio.spei Am: 10.08.2016 19:12:50 Gelesen: 19468# 128 @  
Mi 14II mit Plattenfehler 16 - Längliche Aussenkerbe in der Randlinie unter der rechtem oberen Ecke.


 
Germaniaanhänger Am: 26.11.2016 12:48:11 Gelesen: 15901# 129 @  
@ Germaniafan [#50]

Hallo Jäger und Sammler,

zum Thema gespaltener Knopf der linken 3 hab ich auch was gefunden, aber beim Kriegsdruck.

Nicht ganz so ausgeprägt wie bei der gezeigten 144. Eure Meinung interessiert mich!



Grüße Germaniaanhänger
 
emptio.spei Am: 01.12.2016 19:38:26 Gelesen: 15710# 130 @  
Mein neuer Kauf: Mi.16I * R46, Ecke oben links abgeschrägt.


 
emptio.spei Am: 04.01.2017 22:58:51 Gelesen: 14189# 131 @  
Mi. 17I mit PF Knopf 12 (beschädigt "REICHSP")



Mi. 15 mit PF Knopf 4 (Ein Farbpunkt in der Bandkreuzung rechts der linken Drei)


 
muemmel Am: 04.01.2017 23:34:30 Gelesen: 14170# 132 @  
@ emptio.spei [#131]

Könnte es sein, dass Du dich bei der Bezeichnung der Plattenfehler auf das Werk von Herrn Knop berufst? Plattenfehlerbeschreibungen der Germania nach Knopf sind nämlich in der Literatur bisher unbekannt.

Gruß
Mümmel
 
emptio.spei Am: 05.01.2017 22:23:54 Gelesen: 14099# 133 @  
@ muemmel [#132]

Ja, natürlich, du hast Recht. Ich habe einen Fehler gemacht. Die Quelle der Fehlerbeschreibung ist das Buch: Adolf Knop "Die Plattenfehler der Germania-Reichspost-Ausgabe (zweite, erweiterte Fassung)."

Entschuldigung für den Fehler.

Gruss
emptio.spei
 
emptio.spei Am: 05.03.2017 12:25:06 Gelesen: 12584# 134 @  
Mi.13


 
winni Am: 13.06.2017 16:20:49 Gelesen: 8117# 135 @  
Hallo Liebe Sammlerfeunde,

nach längerer Zeit melde ich mich mit meiner neuesten Info:



Unser Buch ist nun fertig.
 
emptio.spei Am: 15.07.2017 23:04:47 Gelesen: 6718# 136 @  
Hallo,

ich habe vor kurzem gekauft Mi.19 I R59 (Knop) - Obere Rand und Zierlinie uber dem linken Wertschild gestaucht und blasenformig aufgetrieben.


 
Germaniaanhänger Am: 23.09.2017 13:01:38 Gelesen: 3303# 137 @  
Hallo mal wieder,

ist das ein Plattenfehler und wenn ja welcher?

Michel Nr. 86IIc


 
Germaniaanhänger Am: 23.09.2017 13:18:28 Gelesen: 3297# 138 @  
Den habe ich gestern gefunden. Michel Nr.85II

Rahmenecke rechts oben abgeschrägt. Druckzufall oder Plattenfehler? Wer kann helfen?


 
Claudius Kroschel Am: 24.09.2017 00:13:55 Gelesen: 3239# 139 @  
@ Germaniaanhänger [#138]

Dieser Fehler ist wahrscheinlich nur ein Druckzufall. Die Germania-Ausgaben mit Wasserzeichen sind nur unzureichend erforscht, was Plattenfehler angeht.

Auf der 85IIa gibt es aber einen Plattenfehler, der schon viele Jahre bekannt ist. Dieser Fehler hat mir zur Prüfung in 2016 drei mal vorgelegen. Unserem vor kurzem verstorbenen Forschungsleiter Dieter Tschimmel lag der Fehler auch bereits viele Male vor !



Dieser Plattenfehler ist auch in der Atteste-Datenbank [1] zu sehen und es wurde schon vor vielen Rundbriefausgaben darüber in der Arge Germania berichtet (Heft 82). Aktuelles Heft ist Nr. 117, d. h. der Fehler ist seit ca. 15 Jahren bekannt, aber nicht im Michel-Deutschland Spezial Katalog eingepflegt, genauso wenig wie die neuen Plattenfehler auf der MiNr. 63, die Fehler IV-VII, für die ein forschender Sammler der ArGe Germania sogar die Bogenfelder ermittelt hat, genauso wenig wie die Plattenfehler auf der MiNr. 64 und 65 die in 2015/2016 veröffentlicht wurden !

Viele Sammler, die in der ArGe Germania organisiert sind, glauben, dass die Redakteure des Schwaneberger-Verlages nicht ihre mindeste Arbeit tun und das bedeutet, die Veröffentlichungen der Forschungs- und Arbeitsgemeinschaften zu lesen ! Eigentlich kann man von einem Verlag, der den absoluten Führungsanspruch, was das Briefmarkenkatalogwesen im deutschsprachigen Raum angeht, für sich beansprucht, das auch erwarten. Die Hauptaufgabe der Redakteure ist es zu recherchieren, anscheinend aber nicht in den hochwertigsten Schriften, die die Forschungs- und Arbeitsgemeinschaften herausgeben ! Würden sie das das tun, wären viele Dinge, die veröffentlicht werden auch in deren Kataloge eingeflossen und ich spreche da nicht nur für den Bereich der Germania-Marken !

Der Schwanberger-Verlag ist für mich auf dem absteigenden Ast und handelt meiner Meinung nach gegen das Prinzip: "Wer nicht ständig versucht besser zu werden, hat schon lange aufgehört gut zu sein."

Die Bedürfnisse von Spezialsammlern, die sich in den letzten 15 Jahren deutlich von dem Abhaken von Katalognummern abgesetzt haben, ist selbst der Deutschland-Spezial-Katalog kaum mehr eine Hilfe !

[1] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/zeigen/789
 
Claudius Kroschel Am: 24.09.2017 01:28:32 Gelesen: 3229# 140 @  
@ Germaniaanhänger [#137]

Aller Voraussicht nach ist das auch nur ein Druckzufall. Auf der 86II ist der Plattenfehler I, "die Beule" bekannt, der auch auf der MiNr. 141 auf Feld Nr. 55 im Plattendruck vorkommt



Auch für die MiNr. 86II gilt, recht wenig in Richtung Plattenfehler erforscht. Es gibt aber auch hier recht schöne, größere Druckzufälle, die beachtenswert sind, wie dieser große punktförmige Fleck am Hinterkopf der Germania, leider auch ohne Feldbestimmung aus einem Zusammendruck MiNr. S5IIaa


 
mausbach1 Am: 24.09.2017 08:44:49 Gelesen: 3179# 141 @  
@ Claudius Kroschel [#139]

Dieses Statement kann man nur unterschreiben; und es gilt nicht nur für den D-Sammler, sondern man kann es getrost auf andere Länder beziehen. Selbst durch Vorlagen ändert sich nichts am Verhalten der zuständigen Redakteure/Sachbearbeiter.
 
Germaniaanhänger Am: 24.09.2017 13:18:15 Gelesen: 3145# 142 @  
@ Claudius Kroschel [#140]

Da magst du wohl recht haben. Wenn ich solche Fehler in meiner Sammlung finde, stelle ich diese hier ins Forum um vielleicht von anderen Sammlern zu erfahren, ob das schon bekannt ist oder nicht. Dafür haben wir das Forum ja. Die Arge Germania Broschüren mögen hilfreich sein, aber man kann sich nicht ständig diese Heftchen kaufen, da bleibt das eigentliche Hobby auf der Strecke.

Auch der Michel 2016 bietet wenig neues, obwohl es durch uns genug neues Material gibt. Aber wenn hier so ein Entgegenkommen herrscht, ist es wohl für mich persönlich ratsamer, meine eigene Forschung zu betreiben und hier keine gefundenen Fehler mehr reinzustellen!

LG und nichts für ungut, Claudius
 
Claudius Kroschel Am: 24.09.2017 15:13:52 Gelesen: 3127# 143 @  
@ Germaniaanhänger [#142]

Das darfst Du ja auch halten wie du möchtest. Wenn Du kein Mensch für eine ArGe bist, dann ist Dir da ja auch keiner böse. Die ArGe Germania hat ca. 200 Mitglieder, von denen ca. 10-15 aktiv was für die Rundbriefe recherchieren und schreiben. Das sind weit über 100 Seiten an Neuigkeiten in den Rundbriefen, die jedes Jahr mit Leben gefüllt werden müssen. Diese Dauerserie ist sehr lange im Gebrauch gewesen und berührt auch sehr viele verschiedene Gebiete.

Wir bereiten gerade eine sehr umfassende Neubearbeitung der Handbuchplattenfehler (ehemals Knop) der REICHSPOSTAUSGABE vor. Auf der MiNr. 56 sind weit über 100 Abweichungen gefunden worden. Bei der MiNr. 60 (40 Pf.) sind über 20 Abweichungen nur im Schriftzug REICHSPOST belegt. Das alles braucht halt Zeit und ist immer noch auf zu wenigen Schultern verteilt. Wir wollen natürlich ein solides Standardwerk herausgeben, das wieder für viele Jahre eine Orientierung bietet. So ist es auch mit unserer letzten Publikation von Bernd Romberg-Riemer, "Der Nachbarortsverkehr der Reichspost 1.4.1900-5.5.1920", gelungen, ein Standardwerk mit über 350 Seiten zu schaffen, das es zu diesem Thema so noch nicht gegeben hat. Das Werk hat aber auch Bernd Romberg-Riemer viele Jahre an Forschungsarbeit gekostet, diese Informationen zusammen zu tragen.

Deswegen sind die Forschungen was Plattenfehler angehen an den Ausgaben für Marken ohne Wasserzeichen und die Ausgaben mit Wasserzeichen etwas in den Hintergrund geraten. Aber bitte verstehe auch, dass niemand in der ArGe die Zeit hat, in einem Forum über jedes Komma, das in der ArGe entdeckt wird, detailliert zu berichten, denn viele die sich bei uns aktiv einbringen gehen jeden Tag noch einer beruflichen Tätigkeit nach.

Anbei mal ein paar Sachgebiete, die das Thema Germania-Ausgaben streifen: Ausgaben für das Reichsgebiet 1900-1922, Deutsche Auslandspostämter, Kolonien, Besetzung 1. Weltkrieg, Feldpost mit Frankaturen, Zensurpost im 1. Weltkrieg, Abstimmungsgebiete nach dem 1. Weltkrieg, Lochungen, Tauchbootbriefe, Privatganzsachen, Rohrpost, Postautomation (Bikerdicke,Columbia usw.), Flugpost 1912,1914 und 1919, Marineschiffspost mit Frankaturen, Deutsche Seepostlinien, Nachbarortsverkehr, usw. usw. Einige dieser Gebiete sind so umfangreich, dass es dafür eigene ArGen gibt, trotzdem gibt es immer wieder Fragestellungen, die auf die Urmarken zurück fallen. Naturgemäß arbeiten viele Mitglieder der ArGe Germania besonders auch in den "Nachbar-ArGen" Krone-Adler und Infla mit, da die Überschneidungen sehr vielfältig sind.

Da sind die Plattenfehler nach dieser Aufzählung hat auch nur ein kleiner aber interessanter Bereich.
 
erron Am: 24.09.2017 16:13:18 Gelesen: 3116# 144 @  
@ Claudius Kroschel [#143]

Wir bereiten gerade eine sehr umfassende Neubearbeitung der Handbuchplattenfehler (ehemals Knop) der REICHSPOSTAUSGABE vor. Auf der MiNr. 56 sind weit über 100 Abweichungen gefunden worden. Bei der MiNr. 60 (40 Pf.) sind über 20 Abweichungen nur im Schriftzug REICHSPOST belegt.

Eine markante Abweichung des Schriftzug der 50 Pfg Reichspostausgabe (Nr 61) stelle ich mal vor.

Bei dieser Marke lautet der Schriftzug R Fichspost statt Reichspost.

Keine zweite 50 Pfg-Marke habe ich mit diesem Setzfehler im Schriftzug bis zum heutigen Tage gefunden.

Wird wohl ein Einzelstück (Unikat) bleiben.



mfg

erron
 
Claudius Kroschel Am: 24.09.2017 22:21:58 Gelesen: 3049# 145 @  
@ erron [#144]

Die gezeigte Abweichung im Schriftzug REICHSPOST ist mir so nicht bekannt und auch nicht gelistet. Wenn nur ein Stück bekannt ist, ist das nach unserer Auffassung in der ArGe zunächst als Druckzufall zu werten. Auf der 50 Pf. Marke sind bisher nur recht wenige Beschädigungen des Schriftzuges gelistet, ganz im Gegensatz zum 40 Pf. Wert, was wir auch nicht erklären können.

Diese Neubearbeitung ist durch den plötzlichen Tod unseres Forschungsleiters Dieter Tschimmel zu Beginn des August nicht gerade einfacher geworden. Dieter Tschimmel verwaltete auch das Material von Adolf Knop, was die Grundlage von Knops Plattenfehlerhandbuch bildete, sowie sämtliches Material, was für die Neubearbeitung herangezogen wird. Wir benötigen jetzt eine Neuausrichtung mit neuer Aufgabenverteilung, die in den nächsten Monaten geschehen muss.

Bei den Germania-Ausgaben kommt hinzu, dass wir im Gegensatz zur Infla-Zeit kaum auf Bogenmaterial zurückgreifen können. Wir sind heilfroh, wenn wir einzelne Plattenfehler mal Bogenfeldern zuordnen können. Deswegen wurde schon vor Jahren von unserem Forschungsleiter bestimmt, dass wir Plattenfehler im Bereich der REICHSPOST-Ausgabe, Pfennig-Werte nur katalogisieren wollen, wenn dieser Fehler mindestens fünf mal in unveränderter Version vorgelegen hat, was bei den Fehlern im Knop-Handbuch bei einzelnen, wenigen Fehlern so nicht der Fall war.

Würden wir beim 10 Pf-Wert auch Fehler, die nur einmal vorgelegen haben mit aufnehmen wollen, dann kämen wir leicht auf über 300-400 Druckabweichungen nur bei dieser Marke ! Das ist aus unserer Sicht sicherlich nicht sinnvoll !
 
Germaniaanhänger Am: 29.09.2017 19:16:17 Gelesen: 2777# 146 @  
@ erron [#144]

Auf deiner Marke ist auch der PF 10, Anstrich des P abgeschrägt oder irre ich mich?

Mir ist bei meiner 59 ein Bruch am Kinn aufgefallen, aber wohl eher auch eine Druckzufälligkeit.

lg


 
emptio.spei Am: 16.10.2017 21:21:19 Gelesen: 1848# 147 @  


Mi.19I Knop RF 46 - Die Ecke oben links abgeschrägt.

In Knops Buch gibt es keinen RF 46 auf Mi.62.
 
emptio.spei Am: 22.10.2017 00:37:54 Gelesen: 1491# 148 @  
Sehr interessantes Exemplar.

Mi.58 mit Fehler - Bruch der R-Kreuzung (PF 5 - Knop) und kleiner Bruch in der Band-Mittellinie links der Mitte oben (PF R50 - Knop).


 

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