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Thema: (?) (67) Japan: Stempel bestimmen
Das Thema hat 81 Beiträge:
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ligneN Am: 24.01.2016 00:43:29 Gelesen: 12927# 57 @  
@ blaujacke [#53]

Die purpurroten Schriftzeichen = "Honmoku".

Der Honmoku war ein Hügel hinter der Hügelkette "Bluff". Auf dem Bluff hatten sich zahlreiche betuchtere Ausländer Häuser gebaut. Auf den Bluff gelangte man von der eigentlichen Fremdensiedlung in Yokohama über die den Kanal querende Brücke und dann eine als "100 steps" bekannte Treppe den Hügelanstieg hinauf.

Das Hospital wurde auf dem Honmoku gebaut, um möglichst die frische Meeresbrise sowie einen freien Blick auf die Landschaft zu haben. Beides wurde für die Genesung der Patienten für wichtig erachtet. Hinter dem Honmoku endete damals Yokohama und die offene Landschaft begann.

Beim Erdbeben 1923 rutschten Teile von Bluff und Honmoku ab bzw. die meisten Häuser stürzten ein. Die Treppe etwa wurde eingeebnet. Überlebt hat sie auf unzähligen Ansichtskarten.

Das "Genesungsheim Honmoku" war das deutsche Marinehospital (Postanschrift Bluff 40/41), von dem es ja auch einen Marineschiffspostempel "KD MSP Yokohama gibt. 1900/01 wurden auch dt. Verwundete aus China (Boxeraufstand) dort behandelt bzw. auskuriert. Die Verwendung des Begriffs "Genesungsheim" deutet an, daß der Schreiber nicht aus Yokohama kam, sondern in China eingesetzt war.
 
blaujacke Am: 30.01.2016 18:01:21 Gelesen: 12749# 58 @  
@ ligneN [#57]

Hallo ligneN,

vielen Dank für die ergänzenden, interessanten Informationen! Die gezeigten Belege sind Bestandteil meiner Sammlung "Kaiserliche Marine in Ostasien". Alles was ich bislang über das Genesungsheim Honmoku in Erfahrung bringen konnte (das ist sehr wenig), habe ich auf den beiden folgenden Albumseiten beschrieben. Sind dazu andere Fotos oder Ansichtskarten bekannt?



Genesungsheim Honmoku

Ich bin hoffentlich nicht unverschämt, wenn ich bei der Gelegenheit um Hilfe für einen weiteren Beleg (an Kpt.z.S. Maschke in Tokio) bitte:





Brief mit erstem Aufkleber, dem ein zweiter hinzugefügt wurde und Briefrückseite.

Offensichtlich war Kpt.z.S. Maschke nicht mehr in Tokio erreichbar und der Brief wurde nachgesandt. Das "Wohin" wird sich vermutlich mittels der Aufkleber klären lassen, wenn man's denn lesen kann! Der Stempel auf der Rückseite wird wohl nicht lesbar sein.

Nun bin ich neugierig auf eine Antwort. Ein schönes Wochenende wünscht
blaujacke
 
hajo22 Am: 02.08.2016 14:41:24 Gelesen: 9018# 59 @  
Bei der nachfolgenden Ganzsache interessiert mich der rote Zusatzstempel. Um was handelt es sich dabei?



Ich hoffe, ich habe ihn richtig herum eingescant.

Danke für eine Meinung/Auskunft.

VG, hajo22

[Beitrag verschoben aus dem Thema "Marken bestimmen: Japan" / Stempelfragen bitte künftig immer unter dem Stempelthema einstellen]
 
ligneN Am: 07.09.2016 14:45:38 Gelesen: 8531# 60 @  
@ blaujacke [#58]

Vorab: Der mittlerweile verstorbene Dr. Detering hat zum Marinelazarett Yokohama einen Beitrag (zwei Teile) in den Mitteilungen der Kolonialsammler Arge veröffentlicht.

Sowohl Marinelazarett (Tor mit Gußeisenwappen, Hauptgebäude und Pavillons in Ziegelsteinbauweise) als auch Genesungsheim (Holzbaracken 1900/01) lagen am Honmoku per Addresse Bluff 40/41.

Vom Lazarett gibt es schon einige Darstellungen auf Ansichtskarten, meistens das Tor mit Wappen vor dahinter aufsteigendem Weg zum Hügel, dh die Straßenansicht. Dann eine Sammelkarte mit 6 Ansichten, u.a. Personal (war mal Titelseite der JAPANberichte der Arge Japan, 120er bis 140er Nummer in den 1980ern/90ern). Dabei auch das Tor, so daß man vermuten darf daß die übrigen 5 Ansichten im Großformat als Einzelbild auf Ak vorkommen können. Eine solche Einzelansicht mit Dr. Mathiolius (Chefarzt) und dem Maat (Zahlmeister, dh auch "Postmeister") auf der Treppe zum Hauptgebäude. Wohl von 1901/02. Das Stück befindet sich in der Slg eines Bekannten und nicht abzugeben. Siehe hier:



Oben links die Flagge der Kaiserlichen Marine, rechts die damalige deutsche Staatsflagge.

Es gibt außerdem einen Holzstich mit Ansicht der Pavillons auf einem bewaldeten Hügel, aus "die Gartenlaube" (Veröffentlichungsdatum mir nicht bekannt: bei den von mir gesehenen Stücken hat man das Bild ausgeschnitten, so daß die Datierung fehlt). Es stammt aber wohl aus den 1880er/90er Jahren.

Es gab außerdem 1900/01 ein weiteres Genesungsheim in Ashio, einem kleinen Badeort westlich Kobe (die seligen Rüfer/Rungas haben das in dem sog. "Handbuch Kgf. Post Tsingtau" 1965 zu Jyschio verballhornt). Zu diesem Zweck hatte die Marine schlicht ein Ryokan (traditionelles japanisches Gasthaus) angemietet. Es gibt AK von diesem zweistöckigen Holzhaus mit entspannten Seeleuten. Außerdem sah ich bei ebay ein zeitgenössisches Photo auf Visitenkarte mit 2-3 Seeleuten in japanischen Bademänteln. Belege aus Ashio sind enorm selten, normal frankiert (4 S. Auslandskartenporto) und nur an der Absenderangabe erkennbar.

*****

Die Drucksache mit 5 Pf. wurde an den Kapitän paer Adr. Firma Illies/Tokyo adressiert. Der erste Aufkleber mit viel Text weist unten ein Absenderstempel in Zeichen auf, Lesung "Irisu Shokai", dh Fa. Illies. Der Text enthält Hinweise auf den vermutlichen Aufenthalt des Adressaten. Darüber eine amtliche Suchfahne Form 18, Text "nach Kobe" mit Stempel Tokyo-Shibaguchi 15.März 1897. Der nur teilweise lesbare Abschlag auf der Briefrückseite ist von Ko(be), 16. März. In Kobe gab es ebenfalls eine Illiesfiliale, und dort wird auch der Adressat zu finden sein. Tokyo war kein regulärer Anlaufpunkt für ausländische Handelsschiffe. Das waren vor allem Kobe (Europarouten) und Yokohama (Amerikarouten).
 
ligneN Am: 07.09.2016 14:57:46 Gelesen: 8529# 61 @  
@ hajo22 [#59]

Die Karte wurde in Sakai/Prov. Izumi aufgegeben und ist an eine Adresse in Sakai selbst adressiert, dh Ortsverwendung.

Der zinnoberrote Doppel-Ovalstpl. ist ein privater Absenderstempel, außen Adresse in Osaka Bezirk Higashinari und ein Händlerlogo im Kreis. Innen der Name des Absenders.

Hinweis:

Klassische Poststempel in zinnober (sog. Uneinheitliche oder Irreguläre Stpl.) kommen nur bei den Karten Nr. 1-6 (kann man finden) bzw. 7-10 (sehr selten) vor.

Bei den Karten ab Nr. 11, 12 (= mit ovalem Wertstempel, sog. Koban) sind diese irregulären Stempel Großraritäten. Es gibt nur eine Handvoll, einfach weil die Post ab ab 1875 Nummernstempel und ab 1878 die Verwendung von Standard (Tages-) stempeln vorgeschrieben hat.

Die Nebenstempel wurden unter oder neben dem Wertstempel abgeschlagen. Nur auf den Faltkarten 1-6 ist die Stellung oft beliebig, auch rückseitig.
"Selten aussehende Stempel" auf Kobankarten in den Kartenecken sind stets privat.
 
10Parale Am: 25.10.2016 22:20:44 Gelesen: 7672# 62 @  
Kann jemand diesen Stempel erläutern?

Es handelt sich um Michel Nr. 89, Vermählung des Kronprinzen Yoshihito mit Prinzessin Sadako im Jahr 1900.

Der Katalogwert variiert bei 4 verschiedenen Zähnungen, was ich hier vernachlässigen möchte.

Liebe Grüße

10Parale


 
ligneN Am: 27.10.2016 02:03:36 Gelesen: 7613# 63 @  
@ 10Parale [#62]

Stempelinschrift von oben:

Yamashiro (Provinz)
Fushimi (Ort)
33. Jahr 11.Monat 18. Tag to (18. November 1900 7. [Abfertigung])

Fushimi war damals noch ein Ort südlich von Kyoto. 1903 wurde es eingemeindet und bildet bis heute einen der 11 Stadtbezirke von Kyoto.
 
Koban Am: 27.10.2016 03:19:52 Gelesen: 7611# 64 @  
@ ligneN [#63]

Schreibfehler, es ist der 16. Tag.

Gruß,
Koban
 
10Parale Am: 27.10.2016 15:40:48 Gelesen: 7582# 65 @  
@ ligneN [#63]
@ Koban

Vielen Dank für die schnelle Antwort und die schwierige Übersetzung ins Deutsche.

Hätte mich gewundert, wenn das Datum auf den 28. April gefallen wäre, den Hochzeitstag.

Ich habe die Marke aus einem Lot japanischer Marken herausgegriffen. Ich zeige dieses Lot, von denen mindestens 2 Stück eine Art Killerstempel tragen, wohl aber nicht diese berühmten Bota-Stempel Japans.

10Parale


 
ligneN Am: 25.11.2016 13:03:43 Gelesen: 6935# 66 @  
@ 10Parale [#65]

In Reihe 2 Mi-Nr. 57 1s grün mit sog. "Blume" in schwarz. Ein Stempel für den Auslandsverkehr von Tokyo, 1882-86.

Die Nr. 58 2s karmin mit großem Bota von Tokyo (1881-88). Wegen der Zähnung und der bräunlichen Stempelfarbe datiert diese Marke nicht vor 1886.

Keine Besonderheiten.
 
Dudley Am: 18.01.2017 09:05:59 Gelesen: 5775# 67 @  
Heute habe ich eine Frage zu einem Stempel (HAN oder Namensstempel?) aus dem Barackenlager Kurume.

Wer kann Näheres zu diesem Stempel sagen?

Besten dank im voraus und Gruß Gerhard


 
volkimal Am: 04.05.2017 20:11:01 Gelesen: 3565# 68 @  
Hallo zusammen,

ich habe mal wieder einen Schnapszahl-Stempel aus Japan bekommen:



Der Stempel vom 1.1.1999 kommt aus Yokohama-Zentrum (横浜中央).

Wer kann mir die beiden Texte 1ならびの日 bzw. はじめの1歩 übersetzen? Der Google-Übersetzer liefert keine sinnvollen Ergebnisse.

Viele Grüße
Volkmar
 
DL8AAM Am: 04.05.2017 21:25:58 Gelesen: 3561# 69 @  
@ volkimal [#68]

Hi Volkmar,

mal als vager Versuch:

はじめの1歩 : Das japanisches Manga Hajime no Ippo ("はじめの一歩") heisst so, wobei das japanische Zeichen für eins 一 statt 1 geschrieben ist. In Englisch heisst das Manga "The First Step", d.h. der "Erste Schritt".

1ならびの日 : Würde ich mit etwas in der Richtung "schöner 1ser Tag" assozieren, "schön" aber eher "glücklich, harmonische Schönheit" (Der [Beginn] Tag der "alles Einsen" zum Beispiel, die Schönheit/Glück der "glatten" Einser-[Tages]Serie).

Aber mein Japanisch basiert nur auf einer einwöchigen Japanbusrundreise, Mangas im TV, Pokémon-Spielen und etwas Google, d.h. mehr als ein Richtungsversuch kommt da erst einmal nicht raus. ;-)

Gruß
Thomas
 
volkimal Am: 05.05.2017 15:47:19 Gelesen: 3531# 70 @  
@ DL8AAM [#69]

Hallo Thomas,

gut, dass Du Dich für Mangas interessiert. Ohne Deine Information machte die Google-Übersetzung "Der Beginn eines Schrittes" einfach keinen Sinn.

Beim zweiten Text hatte ich eine ähnliche Übersetzung vermutet.

Vielen Dank
Volkmar
 
ligneN Am: 10.05.2017 15:53:08 Gelesen: 3452# 71 @  
@ 10Parale [#65]

Diese Marke wurde zwar ab 28.4. verkauft, war aber erst ab 10.5. gültig. Das steht so auch im Michel.
 
ligneN Am: 10.05.2017 16:04:47 Gelesen: 3446# 72 @  
@ volkimal [#68]

Den Satz "1ならびの日" schreibt man normalerweise "1並びの日", also mit Zeichen statt Kana narabi. Die Bedeutung ist eigentlich "der erste Tag in einer Reihe von aufeinander folgenden Tagen".

Evtl. ist das auch nur ein Satz, und meint ca. "Der erste Tag von vielen beginnt mit dem ersten Schritt".

Vgl. "Ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt" (Lao Tse).
 
volkimal Am: 10.05.2017 16:36:09 Gelesen: 3438# 73 @  
@ ligneN [#72]

Hallo ligneN,

vielen Dank für die Ergänzung. Ganz schön schwierig, etwas sauber zu übersetzen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Koban Am: 09.06.2017 15:40:13 Gelesen: 2400# 74 @  
Hallo zusammen,

bei drei Teilabschlägen auf losen Marken benötige ich Hilfe. Da mein scanner streikt, versuche ich es ohne Bild. Es handelt sich jeweils um Kreisgitterstempel, je aus Showa 14 (1939), im unteren Bogen る 南 bzw. ち 南 und ぬ 南. Leider fehlen die oberen Bögen vollständig. Das Zeichen für Süden 南 in den unteren Kreisbogen weist auf Stempel der japanischen Besetzungen im Südpazifik hin.

Nur, für welche Inseln stehen die drei fraglichen Hiragana? Gesucht ist weniger eine Übersetzung, vielmehr eine Zuordnung. Sehr dankbar bin ich für Links oder Literaturhinweise zu den japanischen Süd-Pazifik-Stempeln.

Gruß,
Koban
 
volkimal Am: 09.06.2017 16:57:06 Gelesen: 2390# 75 @  
@ Koban [#74]

Hallo Koban,

mit den japanischen Zeichen kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Vielleicht bringen Dich die folfenden Links etwas weiter:

KEARNEY Patrick N. - Japanese Occupation Postmarks of Malaya:

http://www.pennymead.com/item.php?id=2325

GARRETT Eugene A. - A Postal History of the Japanese Occupation of the Philippines, 1941-1945:

http://www.pennymead.com/item.php?id=18357

Viele Grüße
Volkmar
 
Koban Am: 09.06.2017 20:59:58 Gelesen: 2375# 76 @  
@ volkimal [#75]

Danke. Beide Gebiete kommen jedoch nicht in Frage. Gesucht sind Inseln der Marianen, Karolinen, usw..

Vorliegen habe ich gleichartige Stempel von Saipan, Angaur, Tenian, Truk und Palau. Bei diesen ist dem Symbol Süden 南 je ein anderes Hiragana zugeordnet.
In Frage kommen z. Bsp. Rota, Ponape, Yap, Fais, ...

Gruß,
Koban
 
ligneN Am: 25.07.2017 12:33:21 Gelesen: 1279# 77 @  
@ Koban [#76]

Hierzu benötigt man das amtliche Verzeichnis aller Postgirostempel, das auch nach Kriegsende 1945 alle verlorenen/geschlossenen Postanstalten im Ausland/Kolonien/Militär/Besetzungen auflisten mußte, weil Sparbücher/Geldangelegenheiten noch mindestens ? 10 Jahre nach Ausstellung Gültigkeit behielten und die Ansprüche der Sparkunden (Heimkehrer, Soldaten, Ausgebombte usw.) gegen die Post auch nach Ende der Kolonien/Armee usw. Bestand hatten.

Postsparkassenamt (Hrsg.): 為替貯金記号番号簿 (Verzeichnis der Postgiro- und Postsparcodes). Stand 1.2.1950 (Kolonien Aug. 1945).

Es wurde mehrfach nachgedruckt, erst amtlich, dann von Philaverlagen, zuletzt 1987.

(1) Jetzt wieder als B5 90 S. inkl. CD-Rom (windows-lauffähig):

http://www.narumi-stamp.jp/tan_zou_042.html

Preis ca. y48oo + Versand (y770 bis 1kg). Der Inhaber der Fa. Narumi Stamp YAMAZAKI Yoshiyuki kann englisch und akzeptiert Kreditkarten. Besitzt den Literatur/Souvenirstand im Postmuseum und ist zuverlässig.

(2) Außerdem enthalten S. 422/508 im Showa-Spezialkatalog 3. Auflage:

http://www.narumi-stamp.jp/tan_zou_064.html

Preis Y.4ooo und gewichtig, wer aber die Dauerserien 1937-45 spezialisiert sammelt, braucht es. Alle Abb. in Farbe. Nicht nur wortreiche Beschreibungen wie im JSCA.

Anfragen:

https://sec.alpha-mail.jp/narumi-stamp.jp/mailform_inquiry_ssl.html

Sortierung ist nach Präfekturen / Kolonien im i-ro-ha Alphabet.

Jeder fortgeschrittene Japansammler sollte eines haben, denn hier sind alle Postämter Japans und Kolonien auf dem Stand von Kriegsende enthalten, auch die ausgefallensten.
 
ligneN Am: 25.07.2017 13:04:10 Gelesen: 1270# 78 @  
bei drei Teilabschlägen auf losen Marken benötige ich Hilfe. Da mein scanner streikt, versuche ich es ohne Bild. Es handelt sich jeweils um Kreisgitterstempel, je aus Showa 14 (1939), im unteren Bogen る 南 bzw. ち 南 und ち 南. Leider fehlen die oberen Bögen vollständig. Das Zeichen für Süden 南 in den unteren Kreisbogen weist auf Stempel der japanischen Besetzungen im Südpazifik hin.

Nur, für welche Inseln stehen die drei fraglichen Hiragana? Gesucht ist weniger eine Übersetzung, vielmehr eine Zuordnung. Sehr dankbar bin ich für Links oder Literaturhinweise zu den japanischen Süd-Pazifik-Stempeln.


る Yap
ち Ponape
ぬ Yaluit

Insgesamt gab es 18 Girocodes.

Es handelt sich um die japanischen Mandatsinseln (Nanyo) + Besetzung Guam 1942.

Nicht "Besetzungen 2. Wk.". Die hatten zwar auch Postgirocodes, diese stehen aber nicht im 1950er Verzeichnis, sondern in der aktuellen Literatur zB der Dainippon Groep aus Holland.
 
Koban Am: 25.07.2017 15:55:01 Gelesen: 1253# 79 @  
@ ligneN [#78]

Vielen Dank für die Zuordnung und die gesuchten Literaturhinweise!

Als kleines Dankeschön zeige ich meinen schönsten Abschlag dieser Stempeltype,
ファイス (Fais), zur Inselgruppe der Karolinen gehörend.

Erwähnenswert finde ich, dass dieser Stempeltyp alle drei in Japan verwendeten Alphabete vereint: (Katakana(oben), Hiragana(u.li.) und Kanji(u.re.)).

Gruß,
Koban


 
ligneN Am: 26.07.2017 16:29:29 Gelesen: 1192# 80 @  
Sehr dankbar bin ich für Links oder Literaturhinweise zu den japanischen Süd-Pazifik-Stempeln.

Wurden in den JAPANberichten der Arge Japan Nr. 130-134 (ca.) recht erschöpfend abgehandelt.

Ausleihen, Kopien anfordern oder einfach alle Hefte ab Nr. 50-160 aus 2. Hand besorgen.

Der Inhalt Nr. 49-rückwärts ist teils nicht so bedeutend, aber als Literatur an sich selten.

Alles mitnehmen, was man kriegen kann.
 
Koban Am: 26.07.2017 17:34:24 Gelesen: 1186# 81 @  
@ ligneN [#80]

Alles mitnehmen, was man kriegen kann.

Meine Bemühungen zum Erhalt der Hefte 50-160 (den Rat hattest Du mir bereits vor einiger Zeit per email gegeben) waren bislang nur zum Teil erfolgreich.

Ich packe meine entsprechende Fehlliste mal hier rein. Die folgenden Nummern fehlen mir:

41-79, 85-119, 130-131, 137, 143-145, 147, 150-160

Wurden in den JAPANberichten der Arge Japan Nr. 130-134 (ca.) recht erschöpfend abgehandelt.

In Heft 132-134 finde ich nichts. Die Abhandlung der Stempel müsste sich also in Heft 130-131 befinden?

Gruß,
Koban
 

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