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Thema: Belege aus der eigenen Familiengeschichte
Das Thema hat 191 Beiträge:
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volkimal Am: 25.12.2016 12:03:35 Gelesen: 28450# 167 @  
Hallo zusammen,

Kurt Busacker hatte einen Bruder namens Hans. Auch mit Hans Busacker hat mein Vater eifrig Briefe ausgetauscht. Da Hans Busacker in Cottbus lebte, haben wir von ihm viele Belege mit zweisprachigen Stempeln:



Zunächst gibt es von ihm eine Reihe Ersttagsumschläge aus der DDR, die er in der Regel auch am Ersttag beim Postamt Cottbus 10 aufgegeben hat. Bis zum 30.06.1971 galt für Briefe in die Bundesrepublik das Inlandsporto (Postkarte 10 Pfg., Brief 20 Pfg., Einschreibegebühr 50 Pfg.). Da Hans Busacker immer den ganzen Satz aufgeklebt hat, sind die Briefe wie bei diesen beiden Beispielen normalerweise überfrankiert.



Vom 1.7.1971 bis zum 30.06.1990 galt die Bundesrepublik als Ausland. Das Porto erhöhte sich dadurch auf: Postkarte 25 Pfg., Brief 35 Pfg., Einschreibegebühr 50 Pfg., Eilzustellung 50 Pfg.. Diese Postkarte ist durch die beiden zugeklebten Marken also portogerecht.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 03.01.2017 10:28:46 Gelesen: 27663# 168 @  
Hallo zusammen,

aus den 70er Jahren habe ich einige Einschreibebriefe an meinen Vater, bei denen Hans Busacker ausschließlich Sperrwerte verklebt hat:



Bei beiden Briefen wäre nur 85 Pfg. Porto erforderlich gewesen. Sie sind also deutlich überfrankiert. Als Absender hat Hans Busacker wie auch auf der Postkarte jeweils angegeben "PSF 123". Er hatte also ein Postschließfach.

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 03.01.2017 18:09:23 Gelesen: 27615# 169 @  
Hallo zusammen,

ein Feldpost-Brief von meiner Schwiegermutter an ihren Vater, Stempel vom 24.05.1944.

Gruß
Manne


 
volkimal Am: 13.01.2017 19:55:37 Gelesen: 26633# 170 @  
Hallo zusammen,

nachdem ich viele alte Belege aus meiner Familie gezeigt habe, möchte ich heute einmal mit einem der neueren Kapitel beginnen – mit Kamerun.

Die evangelische Kirche Westfalen hat eine Partnerschaft mit der Église évangélique du Cameroun und der Kirchenkreis Soest hat eine Partnerschaft mit dem Kirchenkreis grand Nord in Kamerun.

Mein Bruder Manfred, der in Soest wohnt, war für die evangelische Kirche für ein Jahr in Kamerun (2003-04). Das erste halbe Jahr wohnte er in Garua (franz. Garoua), der drittgrößten Stadt Kameruns. Sie liegt in der Nord-Provinz am Fluss Benue. Garua ist ein Zentrum der Binnenschifffahrt und Umschlagplatz für den Handel des agrikulturell geprägten Norden Kameruns. Außerdem verfügt Garua über einen internationalen Flughafen und Textilindustrie.

In Garua wohnte mein Bruder auf dem Gelände der CICAM = Cotonnière industrielle du Cameroun. Das ist der Name einer großen kamerunischen Baumwoll-Gesellschaft. Aus Garua schickte Manfred diesen Brief bzw. die Ansichtskarte als Weihnachtsgruß an meine Eltern:





Er schreibt: "Bei 30° im Schatten und fehlender Weihnachtsdekoration in den Geschäften fällt es schwer an Weihnachten zu denken." Die fehlende Weihnachtsdekoration wundert nicht, denn der Norden Kameruns ist überwiegend islamisch geprägt. Ob es in anderen Teilen Kameruns mit einem höheren Anteil an Christen anders ist weiß ich nicht.

Soviel für heute. Parallel dazu berichte ich beim Thema "Kamerun: Beiträge zur Geschichte des Landes" [1] über die Geschichte Garuas bzw. Kameruns. Im letzten Beitrag habe ich dort mit der deutschen Kolonialzeit angefangen.

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9810&CP=0&F=1
 
volkimal Am: 24.01.2017 14:20:33 Gelesen: 26010# 171 @  
Hallo zusammen,

unsere Tochter Stefanie hatte damals (2003) ein großes Faible für Afrika. Als sie hörte, dass mein Bruder nach Kamerun geht, war ihre erste Reaktion: „Den Besuche ich!“. Wir wollten Steffi nicht allein nach Kamerun reisen lassen und beschlossen daher, meinen Bruder in den Herbstferien mit der ganzen Familie zu besuchen.



Steffi ist aber sofort zu ihrem Schulleiter gegangen und hat sich zusätzlich die Woche vor den Herbstferien frei genommen. Ich stellte fest, dass gerade in dieser Woche die Klasse fehlte, die ich hauptsächlich unterrichte. Daraufhin bin auch ich mit einer offiziellen Einladung, die wir über die Vereinigte evangelische Mission erhalten haben, zu meinem Schulleiter gegangen. Die wenigen restlichen Stunden durfte ich umlegen, so dass ich zusammen eine Woche vor den Ferien zusammen mit Steffi nach Kamerun fliegen konnte.



Von Düsseldorf aus sind wir über Paris nach Douala geflogen. Die 100 F - Marke zeigt das Flughafengebäude von Douala. Wir wurden von einem Vertreter der Kirche abgeholt, der uns mitteilte, dass wir Glück hätten. Das Flugzeug, das uns am nächsten Tag nach Garoua bringen soll fliegt nicht um 16.00 Uhr sondern schon um 10.00 Uhr.

Am nächsten Morgen wurde dann der Abflug auf 18.00 Uhr und etwas später auf 20.00 Uhr verschoben. Als wir im Flughafen in der Warteschlange standen, blieb diese plötzlich stehen. Für ca. 2½ Stunden passierte gar nichts, dann kam die Lautsprecherdurchsage: "Der Flieger war voll, kommen Sie morgen wieder“. Über diese Vorgehensweise regte sich übrigens keiner auf.



Die geplante Maschine war entweder defekt oder der Präsident benötigte sie gerade für einen Staatsbesuch. Die Ersatzmaschine hatte nur etwa halb so viele Plätze wie das Flugzeug von Cameroon Airline. Diese Marke zeigt die gesamte Flugzeugflotte von Cameroon Airlines, bestehend aus drei Flugzeugen.

Am nächsten Tag machte dann der Jumbo (Boeing 747) von Cameroon Airlines, der eigentlich nonstop von Douala nach Paris fliegen sollte zunächst einen Zwischenstopp in Yaounde und dann in Garoua und brachte so alle „gestrandeten“ Passagiere an ihr Ziel.



Im Jumbo saßen wir neben einer Fluchttür. Direkt an der Tür ein Herr aus der Schweiz, dann meine Tochter und ich. Aus der Tür floss ein stetes Rinnsal von Wasser aus der Klimaanlage, so dass der Schweizer schon nach kurzer Zeit eine vollkommen nasse Hose hatte. Als unser Sohn mit meiner Frau eine Woche später nachkam, hatte er bei dem Flug mit Cameroon Airlines einen „Schaukelstuhl“. Sein Sitz war nicht richtig am Boden befestigt.

Soweit der Bericht über unsere Hinreise nach Garoua.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 05.02.2017 10:25:14 Gelesen: 25416# 172 @  
Hallo zusammen,

in Garoua hat uns mein Bruder am Flughafen abgeholt. Garoua ist inzwischen die viertgrößte Stadt Kameruns und es ist die dreckigste Stadt, die ich jemals gesehen habe.



Mein Bruder war für die evangelische Kirche nach Kamerun gefahren, um dort die von Deutschland geförderten Projekte zu beobachten. Zusammen mit einem Pastor der „Église evangélique du Cameroun“ ging es deshalb gleich am nächsten Tag weiter nach Kaélé nahe der Grenze vom Tschad.



Ein Problem in Kamerun ist, dass es in dem Land viele verschiedene Sprachen gibt. Die Ethnologue-Datenbank listet aktuell 285 Sprachen auf, die in Kamerun gesprochen werden. Viele Menschen - vor allem Frauen - sprechen kein Französisch. Wenn sie zum Beispiel zum Arzt wollen, können Sie sich nicht mit ihm unterhalten. Ein anderes Beispiel: Der Pfarrer, der uns begleitete kam aus dem Süden Kameruns. Er hatte eine Gemeinde in Garoua, konnte sich aber mit den meisten Gemeindemitgliedern nicht unterhalten. Beim Gottesdienst am Sonntag predigte er auf Französisch, das dann sofort in die Sprache seiner Gemeinde übersetzt wurde.



Eine der Aufgaben der evangelischen Kirche waren Sprachkurse für Frauen, die sogenannten Alphabetisierungskurse. Dort sollten die Grundlagen der französischen Sprache geschaffen werden. In Kaélé wurden solche ein Sprachkurse durchgeführt. Als wir dort waren, traf man sich unter einem großen Baum. Wir bzw. die Kommission der Kirche bekamen Stühle, die anderen saßen auf dem Boden.

Neben den Sprachkursen ging es bei den anderen Projekten der Église evangélique du Cameroun vor allem um Schulen, Gesundheitsförderung und den Brunnenbau.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 12.02.2017 15:56:03 Gelesen: 25107# 173 @  
Hallo zusammen,

in Kamerun gibt es innerhalb der verschiedenen Religionen noch viele z.B. evangelische „Untergruppierungen“. Wir waren zu Gast bei der „Église evangélique du Cameroun“ und wohnten in Garoua auf dem Gelände der „Église fraternelle luthérienne du Cameroun“.



Eine Fahrt führte uns nach Maroua, der viertgrößten Stadt Kameruns. Dort wohnten wir auf dem Gelände der Baptisten. Hier ein Brief aus Maroua von der „Église evangelique mission unie du Soudan“.

In Maroua sollte mit Geldern der evangelischen Kirche eine Joghurt-Produktion aufgebaut werden. Dort sollten die Frauen Beschäftigung erhalten. Leider hat der Bruder des Pfarrers das Geld veruntreut, so dass von der Produktionsstätte (es wurde die Tür aufgebrochen) nicht viel zu sehen war.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 26.02.2017 17:37:48 Gelesen: 24369# 174 @  
Hallo zusammen,

auf dieser Ansichtskarte heißt es: „Morgen kommen Jutta und Thomas hier in Garoua an, abwarten wie es ihnen gefällt.“ Wir haben die Karte aber erst später aufgegeben, denn Jutta und Thomas haben auch unterschrieben.



Vorher schreibt Steffi: „Hier ist es wunderschön und man wird von allen herzlich empfangen. Heute waren wir auf einem Markt, wo es alles von Rindern bis Schuhen gab“. Hier zwei Fotos des Marktes:



Der Anblick des von Fliegen bedeckten Fisches ist gewöhnungsbedürftig, zudem er noch in der prallen Sonne lag. Der Fisch war aber so frisch, wie wir hier keinen Fisch kaufen können. Er kam unmittelbar vom Fluss Benue (Bénoué), der hinter dem Markt floss.

Weiter schreibt Steffi: „Durch die Arbeit der Kirche kommen wir auch auf die kleinen Dörfer wodurch man einen guten Einblick in das Leben der Menschen bekommt“. Nach meiner Meinung haben Jutta und Thomas leider die interessanteste Woche versäumt, aber auch die beiden nächsten Wochen waren noch ereignisreich.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 12.03.2017 09:54:11 Gelesen: 23501# 175 @  
Hallo zusammen,

touristisch hatte Garoua nicht sehr viel zu bieten. Eine Attraktion war die Nilpferd-Fütterung. In dem Jahr, als wir in Garoua waren hatte einige Zeit vorher ein Nilpferd einen Fischer angegriffen und getötet. Daher waren unsere Führer etwas vorsichtig. Wir gingen wir am Ufer des Bénoué entlang. Die Nilpferde wurden angelockt und vom Ufer aus gefüttert. Ein halbes Jahr später sah das schon wieder anders aus. Steffi stand im flachen Wasser des Flusses vor einem Nilpferd und fütterte es direkt.



Im Beitrag [#173] habe ich vom Milchprojekt in Maroua berichtet. Auf dieser Ansichtskarte schreibt mein Bruder, dass sie Anfang Dezember wieder dort waren um das Projekt endlich in Gang zu bringen.



Nett auch die Ansichtskarte mit den Kindern, die mit einem selbst gebauten Auto spielen. Es war für uns faszinierend, was für tolles Spielzeug sich die Kinder selbst gebaut haben. Hier noch ein anderes Beispiel aus einer alten Flasche:



Dieses Auto wurde einfach an einem Band hinterher gezogen. Andere Autos aus Flaschen waren mit Hilfe einer Stange lenkbar.

Soviel für heute
Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 19.03.2017 18:50:05 Gelesen: 23120# 176 @  
Hallo zusammen,

die Zeit in Garoua war schnell zu Ende. Unser Flugzeug von Douala nach Paris ging flog am Sonntag. Aufgrund der Erfahrungen beim Hinflug versuchten wir ab Donnerstag von Garoua aus nach Douala zu fliegen. Auf welchen Tag das Ticket ausgestellt war, war ganz egal. Man ging zum Schalter von Cameroon Airlines und sagte, dass man zum Beispiel am nächsten Tag fliegen möchte.

Unsere Bemühungen in diese Richtung waren aber nicht von Erfolg gekrönt. Man vertröstete uns immer wieder und nannte immer wieder andere Zeiten, wann das nächste Flugzeug starten würde. Am Samstag erfuhren wir durch Zufall (und nicht von der Fluggesellschaft), dass Cameroon Airlines überhaupt nicht mehr fliegen durfte. Die Airline war nicht in der Lage, die Versicherung zu zahlen, und durfte deshalb nicht mehr starten.

Für uns bedeutete das, wir die Strecke von ca. 1000 km mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen mussten. Das haben unsere einheimischen Bekannten aber super organisiert.



Auf diesem Brief von der sowjetischen Botschaft in Yaounde an das Kaufhaus Neckermann ist auf der rechten Marke unsere Reiseroute gut zu erkennen. Die Marke zur Transkamerunischen Eisenbahn von Yaoundé nach Ngaoundéré ist am Tag der Eröffnung, dem 10. Dezember 1974, mit dem entsprechenden Aufdruck erschienen. Hier noch einmal die Marke mit der Reiseroute in Vergrößerung:



Von Garoua aus ging es mit einem normalen Reisebus aus nach Ngaoundéré. Im Bus hatte jeder seinen eigenen Platz, was ich bis dahin in Garoua noch nicht gesehen hatte. Die Fahrt über Land war viel interessanter als der Flug. Man kam durch die verschiedenen Klimazonen Kameruns, dass auch Afrika im Kleinen genannt wird. Im Norden ist die Sahel-Zone, Garoua liegt im Bereich der Trockensavanne. Diese Landschaft ging über in die Feuchtsavanne, bis wir schließlich in der Nähe von Ngaoundéré den tropischen Regenwald erreichten.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 01.04.2017 10:14:29 Gelesen: 21785# 177 @  
Hallo zusammen,

in Ngaoundéré wartete schon der evangelische Pfarrer, der schon die Tickets für die Eisenbahn nach Yaoundé in der Hand hielt. Zum Glück konnten wir erster Klasse fahren, denn die Wagen zweiter Klasse waren schon sehr gewöhnungsbedürftig. Da das Flugzeug nicht flog, war die erste Klasse bei unserer Ankunft auch schon ausgebucht.



Wir fuhren über Nacht durch den Regenwald. Man konnte zwar schlecht schlafen, es war aber dennoch interessant. Die Geräusche des Waldes konnte man aber nicht hören. Entweder ratterte der Zug und wenn er hielt waren sofort zahlreiche Händler am Gleis, die ihre Waren lauthals anpriesen.



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 09.04.2017 20:08:09 Gelesen: 20933# 178 @  
Hallo zusammen,

in Yaoundé angekommen wartete schon wieder ein Verwandter des Pfarrers aus Garoua und brachte uns zum nächsten Bus, der uns schließlich zurück nach Douala brachte. Auf der Marke ist zwar die Eisenbahnstrecke von Yaounde nach Douala eingezeichnet, die Straße verläuft aber ähnlich.



Insgesamt kann man sagen, dass die Fahrt mit Bus und Bahn viel interessanter als der Flug gewesen ist. Wir kamen schließlich am Montag in Douala an. Das nächste Flugzeug nach Paris war auch schon ausgebucht, so dass wir noch eine Nacht auf dem Gelände der evangelischen Kirche in Douala verbringen mussten. Am Mittwoch waren wir dann mit drei Tagen Verspätung wieder zu Hause.

Ich hatte meinen Abteilungsleiter telefonisch über die Verspätung informiert. Der Vater meiner Frau hatte dem stellvertretenden Schulleiter eine Nachricht auf Band gesprochen. Da dieser aber umgezogen war kam die Nachricht nicht an. Meine Frau war für die Schule also drei Tage in Afrika verschollen.



Es ist kein Wunder, dass Cameroon Airlines am 16. September 2005 auf die „Schwarze Liste“ der französischen Aufsichtsbehörde für Zivilluftfahrt (DGAC) gesetzt wurde. Damit durfte die Fluggesellschaft keine Ziele in Frankreich mehr anfliegen. 2008 wurde der Flugbetrieb von Cameroon Airlines eingestellt. Nachfolger ist die neu gegründete Fluggesellschaft Camair-Co.

Soviel zu unserer ersten Reise nach Kamerun.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.04.2017 10:51:19 Gelesen: 19408# 179 @  
Hallo zusammen,

am ersten Abend, den Steffi und ich in Douala verbrachten waren wir zu dem 60. Geburtstag von Reiner R. eingeladen. Reiner arbeitet schon seit über 20 Jahren für die evangelische Mission in Afrika. Kameruner selbst feiern einen Geburtstag nicht. Dort ist z.B. ein guter Schulabschluss ein Grund zu feiern, denn den hat man selbst erarbeitet. Bei der Geburtstagsfeier saßen wir durch Zufall neben Gisela Gross Towa, einer Deutschen, die mit einem Kameruner verheiratet war. Ihr gehört die einzige Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche in ganz Kamerun (Fedeme Le Caméléon). Da sie vom Staat nicht unterstützt wird, ist sie u.a. auf Spenden angewiesen.



Wenn jemand von Kamerun nach Deutschland fährt, wird häufig Post mitgegeben, die dann in Deutschland eingesteckt wird. Auf diesem Weg ist dieser Brief von Gisela zu uns gelangt. Im Briefzentrum 18 (Rostock, Roggentin) bekam er gleich drei Stempel.

An meinem 50. Geburtstag im März 2004 veranstaltete ich deshalb eine große Afrika-Fete und sammelte Spenden für Kamerun. Es war in diesem Fall alles afrikanisch. Bevor die Gäste in den Festsaal kamen mussten sie durch einen Dschungel (aus Efeu), in dem ein Bekannter im Affenkostüm saß und sie etwas erschreckte. Zu Dekoration benutzte ich afrikanische Gegenstände und Stoffe. In Erinnerung an unsere Wohnung in Garoua war auf jedem Tisch ein kleiner Berg aus Zuckerstücken zu dem eine Ameisenstraße aus Kunststoff-Ameisen hinführte. Zusätzlich waren zur Freude/zum Schrecken zahlreiche große Kunststoff-Kakerlaken versteckt. Einige Gäste hatten allerdings etwas Probleme mit dem Essen, denn es gab ausschließlich afrikanisches Essen.

Wie bei uns üblich hatten die Gäste einige Spiele zum Thema Afrika vorbereitet. Dazu muss man nur im Olfener Karnevalsumzug heraussuchen, was man für ein Kostüm oder Gegenstand benötigt wird. Das ausgefallenste war ein großes Kamel, das eine Gruppe auf einem Anhänger mitgebracht hatte.



Die Hälfte des gesammelten Geldes (insgesamt 2400 €) bekam Gisela, die andere Hälfte ging an eine andere Schule, die von der evangelischen Kirche unterstützt wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 04.06.2017 19:17:48 Gelesen: 15593# 180 @  
Hallo zusammen,

diesen Brief habe ich erst jetzt bemerkt:



Diesen Brief hat die GEZ am 09.01.2004 zu meinem Bruder nach Garoua geschickt. Er ist zwar nicht gut erhalten, aber ich finde interessant, dass er nur mit 55 ct. freigemacht ist. Dieses war der Inlandstarif für Briefe innerhalb Deutschlands.



Wie der Ankunftsstempel GAROUA ARRIVEE zeigt, ist er am 22.01.2004 unbeanstandet in Garoua angekommen. Der Stempel ist wie viele Stempel aus der Zeit sehr schlecht abgeschlagen. Es ist aber der einzige Ankunftsstempel den ich aus Garoua habe.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 21.07.2017 13:27:10 Gelesen: 11284# 181 @  
Hallo zusammen,

in den Osterferien 2004 ist mein Bruder Uwe mit seiner Familie nach Kamerun geflogen, um Manfred zu besuchen. Leider finde ich im Moment keinen Beleg von dieser Fahrt. Steffi ist mitgefahren und hat Gisela das Geld vorbeigebracht. Dabei hat sie gleich gefragt, ob sie im Sommer nach dem Abitur ein freiwilliges Soziales Jahr in der Schule für Behinderte Fedeme Le Caméléon machen kann.



Steffi ist zwar katholisch, wurde aber sowohl von der Vereinten evangelischen Mission als auch von der katholischen Kirche in Olfen unterstützt. Allerdings wurde das freiwillige soziale Jahr offiziell nicht anerkannt, da sie sich die Stelle selbst gesucht hatte. Giselas Schule gehört nicht zu den Institutionen, die für ein freiwilliges soziales Jahr anerkannt sind. Steffi ist also im Sommer 2005 für ein Jahr nach Douala. Einer der ersten Briefe, den sie in Douala erhielt ist dieser Brief der Stadt Olfen:



Da am 18. September die Bundestagswahlen anstanden, sorge ich dafür, dass die Wahlunterlagen nach Kamerun geschickt wurden. Der Brief wurde in Olfen am 31.08.2005 abgeschickt und kam am 09.09. in Douala an (Stempel auf der Rückseite). Der Ankunftsstempel ist schon sehr stark abgenutzt. Es müssen aber neue Zahlen für den Tag und den Monat eingesetzt worden sein, denn diese sind als einziges klar zu lesen.

Bei einer Beförderungszeit von ca. 10 Tagen war es für die Wahl schon fast zu spät. Es hat aber auch aus einem anderen Grund nicht geklappt. Unsere Tochter wusste am Anfang nicht, dass die Post nicht zugestellt wurde, sondern dass man sie beim Hauptpostamt aus dem Schließfach abholen musste. So hat sie den Brief erst kurz nach der Wahl erhalten.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 09.08.2017 10:08:55 Gelesen: 9571# 182 @  
Hallo zusammen,

neben Emails haben wir mit Steffi natürlich auch einige Briefe ausgetauscht. Hier ein Brief, vermutlich vom September 2005:



Wie üblich hat sie als Adresse die Postfachnummer angegeben. Ihre Arbeitsstelle erkennt man besser auf diesem Brief, den mein Vater an Steffi geschickt hat:



Im Behindertenheim FEDEME la Caméléon Douala hat Steffi mit den Kindern unter anderem Spiele und Gegenstände für einen Basar hergestellt. Außerdem hat sie eine kleine Holzwerkstatt aufgebaut.



Wie in Frankreich üblich, tragen die Schüler auch in Kamerun eine Schuluniform. Auf dem zweiten Foto sieht man, dass das Haus von einem hohen Zaun umgeben ist. Das war in Kamerun so üblich. Die Kluft zwischen arm und reich ist extrem groß. Wenn jemand etwas mehr Geld hat schützt er sich und sein Haus durch einen Zaun und häufig auch durch Nachtwächter.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 18.08.2017 18:27:08 Gelesen: 8109# 183 @  
Hallo zusammen,

in den Herbstferien 2005 flog ich zusammen mit meiner Frau und unserem Sohn Thomas ein zweites Mal nach Kamerun um Steffi zu besuchen.



Kurz vor dem Ende schickten wir diese Ansichtskarte an meine Eltern. Wie man dem Text entnehmen kann, hatten wir diesmal ein mehr touristisches Programm. Wir waren in Nkongsamba und Bamenda im Südwesten. In der Nähe von Nkongsamba besuchten wir die eindrucksvollen Ekom-Wasserfälle. Nach dem Ende der Regenzeit führte der Fluss sehr viel Wasser. In der Trockenzeit kann man dagegen unten am Wasserfall schwimmen gehen.





In der Nähe des Wasserfalls entstand dieses Foto von mir vor einem Baum mit eindrucksvollen Brettwurzeln. Auf der Briefmarke wird deutlich, wie viel Mühe es früher war, einen solchen Baum zu Fällen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.09.2017 15:12:41 Gelesen: 6220# 184 @  
Hallo zusammen,

während wir bis Nkongsamba einen normalen Reisebus benutzten, ging es ab dort weiter mit einem der in Kamerun üblichen „Busse“. Die Fahrt ging von Nkongsamba aus nach Bafoussam und weiter nach Bamenda. Sehr erstaunt waren wir bei einer neu asphaltierten Straße über die vielen Verkehrsschilder. Normalerweise waren fast alle Schilder als wertvolles Baumaterial verschwunden. Ob dieses die Straße von Bafoussam nach Bamenda war, weiß ich allerdings nicht mehr.



In diesem Auto sind wir mit 22 Personen gefahren. 5 Reihen mit je vier Plätzen, zwei Kinder zusätzlich dazwischen gequetscht.



In Bamenda konnte ich mich endlich gut mit den Kamerunern unterhalten, denn Bamenda liegt im englischsprachigen Teil Kameruns, der zwischenzeitlich zu Nigeria gehört hat. Mein Französisch ist dagegen sehr dürftig. Da ich bisher keinen Beleg Bamenda habe, zeige ich diesen Brief aus dem Jahre 1961 von Baber. Er verdeutlicht sehr schön den Übergang des Gebietes von Nigeria zu Kamerun [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=142541
 
volkimal Am: 29.09.2017 13:57:18 Gelesen: 4736# 185 @  
Hallo zusammen,

in der Nähe von Bamenda besuchten wir noch die Chefferie von Bafut. Bafut ist neben Bali (westlich von Bamenda) eines der beiden Königreiche in Kamerun, in denen sich die traditionellen Strukturen noch am besten erhalten haben. Philatelistisch kann ich diesen Besuch nicht belegen und mir sind auch keine entsprechenden Briefmarken bekannt. Sehr interessant war die Unterhaltung mit einer der Frauen des Königs. Das Foto zeigt eines der Gebäude in der Chefferie von Bafut.



Von Bamenda ging es zurück nach Douala und von dort für zwei Tage weiter nach Kribi. Kribi entstand als Ansiedlung deutscher Kaufleute an der Batanga-Küste und gehörte seit 1884 zu der deutschen Kolonie Kamerun. In den folgenden Jahren entwickelte es sich zum administrativen und wirtschaftlichen Zentrum des Südens der Kolonie. Kribi verfügt mit über die schönsten Strände Kameruns. Ein besonders sehenswertes Ziel ist der Lobé-Wasserfall (Chute de Lobé) unweit südlich von Kribi.



Gerade als wir in Kribi waren, wurde der erste Hentschel-Beleg den ich aus Kamerun gesehen habe bei Ebay verkauft. Er kam zufälligerweise gerade auch aus Kribi. Wie Theodor Hentschel mit mir verwandt ist, findet ihr ab Beitrag [#19]. Da wir in Kamerun kein Internet hatten, habe ich einen Bekannten gebeten, den Brief für mich zu kaufen. Wie ihr seht, ist es gelungen. Bisher habe ich nur einzigen weiteren Hentschel-Beleg aus Kamerun registriert. Er kam ebenfalls aus Kribi.



Auf der linken Marke sieht man die Kirche aus Kribi. Sie stammt noch aus der deutschen Kolonialzeit. Ein weiteres Bauwerk aus dieser Zeit ist der kleine Leuchtturm am Strand von Kribi. In der Nähe des Leuchtturms sind wir erst einmal im warmen Wasser des Atlantiks Baden gegangen. Von großem wirtschaftlich Interesse ist der Hafen von Kribi. Dort werden Holz und Kakao aus dem Binnenland Südkameruns exportiert.

Viele Grüße
Volkmar
 
10Parale Am: 12.10.2017 22:10:25 Gelesen: 3531# 186 @  
@ Volkimal [#185]

Wir haben schon sehr viele Belege gesehen, die von Rumänien nach Deutschland liefen und in die ganze Welt.

Heute zeige ich einen ganz einfachen Beleg, der am 20.12.1995 die andere Richtung nahm, von Deutschland nach Rumänien (rückseitiger Ankunftsstempel Sibiu, undeutlich aber lesbar).

Frankiert ist er mit Freimarke 100 Pfennig mit dem Bild von Luise Henriette von Oranien (1627 - 1667). Diese älteste Tochter des niederländischen Prinzen Friedrich Heinrich von Oranien heiratete mit 19 Jahren den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm Kurfürst von Brandenburg und vereinigte machtpolitisch 2 bedeutende Ländereien.

Nun ja, dieser Brief an meinen Schwiegervater hatte auch mit verwandtschaftlicher Beziehung zu tun, jedoch weniger mit machtpolitischen Interessen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Baber Am: 13.10.2017 09:43:27 Gelesen: 3458# 187 @  
@ volkimal [#184]

Hallo Volkmar,

wie klein doch die Welt doch manchmal ist. Da zeige ich einen Beleg von Bamenda ohne zu wissen, wo das genau in Kamerun liegt und dann bist Du genau in diesen Ort. Hast Du zufällig noch Verbindungen dorthin zu Leuten, die postgeschichtlich interessiert sind?

Ich habe bisher nicht herausbringen können, wie lange die Marken mit Aufdruck der englischen Währung verwendet werden konnten. Ich meine dabei nicht die Nigeria Marken mit Aufdruck UKTT sondern die Marken der Republik Kamerun mit Aufdruck der Pfund-Währung Michel 332-343 und 347-349. Dieser letztere Satz der Wiedervereinigung mit sh/d Aufdruck ist auch einer der teuersten in der Geschichte des unabhängigen Kameruns. Ende der 70-Jahre hatte ich einen Bekannten, der als Lehrer nach Kamerun ging. Ich hatte ihm solche Fragen zur Postgeschichte mitgegeben. Er hat auch versucht Antworten zu bekommen und wurde dabei fast eingesperrt, denn man betrachtete solche Fragen damals in Kamerun als Spionage.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 22.10.2017 14:00:32 Gelesen: 2653# 188 @  
@ Baber [#187]

Hallo Bernd,

leider habe ich keine Verbindungen nach Kamerun mehr - zumindest keine, die eine philatelistische Frage beantworten können.

Da kann ich dir leider nicht helfen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 22.10.2017 14:08:38 Gelesen: 2650# 189 @  
Hallo zusammen,

wir übernachteten in Kribi und fuhren am nächsten Tag zurück nach Douala. Unterwegs kauften wir noch einige Garnelen. Von den Garnelen leitet sich übrigens der Name des Landes Kamerun ab.



Die portugiesischen Seefahrer, die als erste Europäer die Region erreichten, gaben dem heutigen Fluss Wouri den Namen Río dos Camarões nach den vielen Garnelen, die sie dort vorfanden. Später wurde der Name für die umliegenden Berge und von der deutschen Kolonialverwaltung zunächst für die heutige Stadt Douala und später für das ganze Land übernommen.



Auf der Rückfahrt hatten wir noch eine Autopanne und mussten abgeschleppt werden. Sehr verblüffend für uns war die Methode, wie das den anderen Autofahrern mitgeteilt wurde. Anstelle der Warnblinkanlage wurde rechts und links im Kofferraum ein Grasbüschel eingeklemmt. Wenn man bei einer Autofahrt ein Grasbüschel auf der Fahrbahn liegen sieht, sollte man sofort bremsen. Wahrscheinlich steht ein paar Meter weiter ein liegengebliebenes Auto auf der Straße. Im Dunkeln wäre das liegengebliebene Fahrzeug zudem unbeleuchtet. Also besser nur tagsüber mit dem Auto fahren.





Am 15.10.2005 flogen wir schließlich über Paris wieder nach Hause zurück. Einen Tag vorher schickten wir noch diese Ansichtskarte an meine Eltern. Vermutlich hat sie Steffi bei der Post aufgegeben, denn sie wurde erst zwei Tage nach unserem Abflug abgestempelt.

Beim Stempel fällt die Jahreszahl 2005 besonders auf. Die Ziffern – vor allem die „5“ sind deutlich größer als die Ziffern bei der Angabe von Tag und Monat.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 31.10.2017 14:14:11 Gelesen: 1712# 190 @  
Hallo zusammen,



kurz nach der Rückkehr erreichte uns die erste Ansichtskarte von Steffi aus dem „kalten“ Douala. Das ist natürlich ironisch gemeint, denn die Durchschnittstemperatur in Douala beträgt das ganze Jahr über ca. 30 °C tagsüber und ca. 23 °C nachts. Die Luftfeuchtigkeit beträgt dabei immer ca. 85 %. Es ist also ein äußerst schweißtreibendes Klima.



Wie Steffi schreibt, ist sie Ende Oktober aufs Dorf gefahren, weil dort eine „Finerei“ war. Sie kannte vermutlich das Wort funérailles = Trauerfeier nicht. Mit „Dorf“ ist der Ort gemeint, aus dem die Familie stammt. Auch wenn jemand in der Stadt wohnt, spielt das Dorf weiterhin eine wichtige Rolle.

Steffi schreibt: „… Wenn jemand gestorben ist gibt es erst die traurigen Tage und teils nach Monaten gibt es den freudigen Abschluss. Drei Tage wird nur gefeiert, Gottesdienste abgehalten und es sind die riesigen Familien zusammen. Für mich war es sehr interessant zu sehen wie am Samstag in den Winzigen Holzhütten auf dem Feuer gekocht wurde und abends alle tanzten. Zu den Feiern kommen viele hundert Leute …“ Ich finde es sehr interessant was Steffi schreibt.



Ob diese beiden Bilder von der Trauerfeier stammen kann ich im Moment nicht feststellen. Auf jeden Fall tragen viele der Besucher Kleidung aus den bunten einheimischen Stoffen. Ansonsten stellen die vielen abgelegten Kleidungsstücke von uns, die in Kamerun billig auf dem Markt verkauft werden, eine große Konkurrenz für den einheimischen Stoffmarkt dar.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.11.2017 20:42:43 Gelesen: 773# 191 @  
Hallo zusammen,

ein paar Tage vor Weihnachten 2005 erreichte uns dieser Brief von Steffi mit der Anweisung, ihn erst unterm Weihnachtsbaum zu öffnen:



Wir waren natürlich gespannt, was sie schreiben würde. Eine große Überraschung lieferte diese einliegende Karte mit der Aufgabe, nach draußen in den Garten zu gehen:



Im Garten fanden wir ein großes Paket von Steffi mit Weihnachtsgeschenken aus Kamerun. Steffi hatte das Paket Bekannten mitgegeben die nach Deutschland geflogen sind. Diese haben es dann an Steffis Freundin geschickt, die bei uns in der Nachbarschaft wohnte.



Für mich lagen mehrere Hemden im Paket. Wie bekommt man in Kamerun ein Hemd? Man geht zunächst auf den Markt und kauft dort eine Bahn Stoff. Mit dieser geht man wiederum zu einem Schneider, der einem dann ein maßgeschneidertes Hemd näht.

Da ich mir in Kamerun schon ein paar Hemden anfertigen ließ, ist Steffi zu dem Schneider gegangen, der meine Größe kannte und ließ von ihm weitere Hemden nähen. Diese Hemden sind neben den Sandalen, die ich fast immer trage mein „Markenzeichen“. Allerdings sind die Haare in der Regel etwas wilder und länger als auf dem Foto. Meine Naturkrause lässt sich kaum bändigen.

So viel von der gelungenen Weihnachtsüberraschung 2005.

Viele Grüße
Volkmar
 

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