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Thema: Tiere der Arktis und Antarktis auf Briefmarken und Poststempeln
Das Thema hat 114 Beiträge:
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Mondorff Am: 19.04.2014 12:07:10 Gelesen: 39010# 90 @  
Aus einer nicht sortierten Pinguin-Sammlung. Da ist noch viel mehr drin.





Für eine Wertschätzung dieser drei rausgesuchten, weil ältesten, Belege wäre ich dankbar.

Frohe Ostern wünscht, besonders an Peter, der ja leider immer unter dem Dach rumhängt,
DiDi
 
filunski Am: 19.04.2014 18:10:32 Gelesen: 38983# 91 @  
@ Mondorff [#90]

Lieber Didi und natürlich auch alle anderen Liebhaber und Mitleser des Themas,

schöne Belege, eine Wertschätzung kann ich dazu leider nicht abgeben.

Sehr viel wert sind mir aber Deine Ostergrüße, die ich hiermit auch gerne erwidere, nachdem ich für heute und die kommenden Ostertage von meinem Dach wieder herab gestiegen bin. :-) Keine Sorge ich bin auch nicht unter die Vampire gegangen und auch der "Dachbodenfund" bleibt bislang aus! :-)

So, um aber jetzt auch wieder zum Thema zurückzukehren hier ein weiterer Bewohner dieser Gebiete, weder "Albatross, Möwenart noch Fisch", sondern eine Robbe (oder auch Seehund, oder Seelöwe) auf einem Maschinenwerbestempel der zum Besuch der Stuttgarter Wilhelma einlädt.



Allen ein frohes Osterfest,
Peter
 
Mondorff Am: 19.04.2014 20:16:33 Gelesen: 38972# 92 @  
@ filunski [#91]

Das mit dem fehlenden "Dachbodenfund" tut mir nicht wirklich Leid. ;-) Davon werden so viele angeboten.

Hier nun noch ein Beleg von obiger Pinguin-Korrespondenz – zur besseren Lesbarkeit zweimal gewendet.





Herzlichen Gruß
Dieter
 
ralfi Am: 05.12.2014 10:16:05 Gelesen: 34983# 93 @  
Den vielen schönen Beispielen möchte ich gerne noch zwei hinzufügen: USA Michel Nummern 3761 - 3770 und 3094 - 3098.

Herzliche Grüße
Ralfi


 
bignell Am: 05.12.2014 20:24:08 Gelesen: 34943# 94 @  
Hallo,

ich möchte heute einen Umschlag mit zwei Handskizzen von Schnäbeln zeigen:



Anatidae (Entenvögel) [1] und Laridae (Möwen) [2]

Lg, Harald

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Entenv%C3%B6gel
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6wen
 
Stephan Sanetra Am: 06.12.2014 15:49:25 Gelesen: 34909# 95 @  
Hallo,

zum Svalbard-Archipel gehört u.a. die Hauptinsel Spitzbergen und die Bäreninsel (Bjørnøya). Einen hübschen Beleg von dort zeige ich gerne:



Fünf Abschläge eines Gelegenheitsstempels mit der Dickschnabellumme als Bildmotiv.

Einen schönen Samstagnachmittag wünscht Euch

Stephan
 
Fips002 Am: 30.01.2015 11:17:54 Gelesen: 33639# 96 @  
Ich zeige einen Zügelpinguin. Der chilenische Expeditionsbrief wurde am 18. Jan. 2000 auf der Station Eduardo Frei gestempelt.



Gruß Dieter
 
wajdz Am: 26.04.2015 17:17:37 Gelesen: 31961# 97 @  
Für Motivsammler ist das Ausgabeland im allgemeinen zweitrangig. Wer also z.B. kartenografische Darstellungen der Antarktis sucht, wird natürlich auch diesen Block aus einem der Emirate, Umm-al-Qiwain, in seine Sammlung aufnehmen. Würde natürlich auch zum Thema "Pinguine" passen. ;-)



MfG Jürgen -wajdz-

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Landkarten auf Briefmarken und Poststempeln"]
 
wajdz Am: 30.04.2015 18:19:02 Gelesen: 31806# 98 @  
Danke für die Einsortierung. Nun haben auch die zum Block gehörenden Einzelmarken ihren Platz. Die Markenhersteller haben zwar schöne Bilder verwendet, sich mit der Identifizierung der einzelnen Arten aber keine Mühe gemacht. Für den Motivi also eine dankbare Aufgabe, Informationen dazu zusammen zu tragen. Also bitte sehr:



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 14.05.2015 20:49:48 Gelesen: 31177# 99 @  
Da sich im Thread "Fuchs" schon ein Polarfuchsd rumtreibt, kann dieser hier als Bewohner der Regionen nördlich des Polarkreises in diesem Beitrag seinen Platz finden.



MfG Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 31.05.2015 19:51:30 Gelesen: 30628# 100 @  
Auch wenn hier schon viele Pinguine rumwatscheln, die sind noch nicht vorbeigekommen.

Gruß
Uwe


 
wajdz Am: 03.06.2015 23:14:51 Gelesen: 30533# 101 @  
Passt auch in das Thema "Karten auf Marken", aber hier haben die Tiere mehr Gesellschaft mit ihresgleichen.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 29.06.2015 21:29:52 Gelesen: 29752# 102 @  
Polska Stacja Antarktyczna ist eine Forschungsstation auf King George Island, vor der Küste der Antarktis.



Die Station ist in der Nähe von Kolonien von drei verschiedenen Arten von Pygoscelis Pinguine (Adelies, Kinnbänder und Gentoos) und wurde zum Ort von besonderem wissenschaftlichen Interesse.



MfG Jürgen -wajdz-
 
Pepe Am: 09.09.2015 21:37:48 Gelesen: 27540# 103 @  
Die Antarktis und der nunmehr 30 jährige Vertrag



Tschechoslowakei, 1991 05 20, Mi 3086

Nette Grüße
Pepe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Landkarten auf Briefmarken und Poststempeln"]
 
wajdz Am: 19.10.2015 21:33:35 Gelesen: 26227# 104 @  
Nun wird es wieder kälter und damit fühlen sich auch die Pinguine in ihren Freigehegen wieder wohler (vermutlich).



MfG Jürgen -wajdz-

[Redaktioneller Hinweis: Nicht die Galapagos Pinguine, die eine Temperatur von plus 30 Grad aushalten müssen: http://www.pinguinwissen.de/Temperatur.php ]
 
wajdz Am: 30.03.2016 20:07:29 Gelesen: 19566# 105 @  
Danke an die Redaktion für den Link zum [#104]. Wieder eine Haltestelle an der Info-Autobahn.

Weißrußland wirbt 2011 für den -Schutz der -Polargebiete und Gletscher- mit Pinguinen vor dem schematisch dargestellten Südpolgebiet.

Teil einer Postkartenfrankierung



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 13.01.2017 22:27:30 Gelesen: 10269# 106 @  


Die wissenschaftlichen Interessen, die Argentinien in der Antarktis seit jeher verfolgt, sind eng mit dem wirtschaftlichen und politischen Umfeld der jeweiligen Regierungen verbunden und auch durch die geografische Lage des Landes bedingt.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 13.03.2017 22:47:20 Gelesen: 8716# 107 @  
Die Bullen des Südlichen See-Elefanten sind die größten Robben. Sie erreichen eine Länge von bis zu über 6 Metern bei einem Gewicht von bis zu über 4000 Kilogramm. Bis auf die Paarungszeit verbringen sie ihr ganzes Leben im Wasser. Dort sind sie fast ausschließlich nur mit der Nahrungssuche befasst. Die durchschnittlichen Tauchtiefen bewegen sich wie bei den nördlichen Verwandten zwischen 500 bis 700 Metern. Tauchzeiten von 20 bis 30 Minuten sind dabei die Regel. In seltenen Fällen sind auch Tauchtiefen von bis zu 1.500 Metern und Tauchzeiten von über einer Stunde möglich. Unter den Säugetieren ist nur der Pottwal (Physeter catodon) in der Lage noch tiefer zu tauchen. Zu den natürlichen Feinden der Südlichen Seeelefanten gehören im Grunde genommen nur der Weiße Hai (Carcharodon carcharias) und der Große Schwertwal (Orcinus orca).

MiNr 4746



Im 19. Jahrhundert wurden die Tiere wegen ihres Felles und des Trans von Jägern und Wilderern stark gejagt und stark dezimiert. Aus dem Fett wurde ein Öl für Öllampen gewonnen. Die Verschmutzung der Küsten und der Gewässer sowie die Störungen durch Touristen in den Brutgebieten zählen aber auch heute noch zu den größten Gefährdungsfaktoren. Gejagt werden diese wunderbaren Tiere heute nur noch von Eingeborenen. Die Abschusszahlen sind jedoch gering und wirken sich nicht auf die Bestände aus. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt die Tiere in Anhang II unter weltweitem Schutz

MfG Jürgen -wajdz-
 
SH-Sammler Am: 11.07.2017 19:09:25 Gelesen: 3535# 108 @  
Hallo,

ich bin erstaunt, dass die Briefmarkenserie 1973 des australischen Antarktisterritorium noch nicht gezeigt wurden. Klar hat es auch einen Pinguin dabei, aber nicht nur.



Gezeigt wird in dieser Serie die Nahrungskette in der Antarktis (nebst Flugzeugen, die wir hier aber ignorieren).

1 Cent zeigt das Plankton und Krill
7 Cent einen tauchenden Adelie Pinguin auf der Jagd nach Fischen und Garnelen
9 Cent einen Leopard Seal, Fische jagend
10 Cent einen Killer Whale, seit dem Film "Free Willy" eher unter dem Namen Orca bekannt, Robben jagend
20 Cent einen Albatross und zu guter letzt
1 $ einen Sperm Whale (Pottwal), einen Riesentintenfisch verspeisend

Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
merkuria Am: 11.07.2017 23:27:35 Gelesen: 3515# 109 @  
Wurde bisher noch nicht gezeigt:



Die Kaiser-Pinguine (Aptenodytes forsteri) auf der Flugpostausgabe der Französischen Antarktisgebiete TAAF vom 18. April 1956 (Mi Nr. 9)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 13.07.2017 19:26:06 Gelesen: 3407# 110 @  
@ SH-Sammler [#108]

Auf dem Weg zu diesem Beitrag habe ich viele Pinguinarten sehen können, der Adeliepinguin (Pygoscelis adeliae), benannt nach der Frau des französischen Polarforschers Jules Dumont d’Urville, war noch nicht dabei.



Er ist neben dem Kaiserpinguin die einzige Pinguinart, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt. Als die südlichste Pinguinkolonie weltweit gilt eine im Rossmeer befindliche Brutkolonie.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 18.07.2017 08:18:09 Gelesen: 3127# 111 @  
Am 11. Dezember 1984 verausgabte die Volksrepublik China eine Ganzsache mit eingedrucktem Inland-Briefporto 8 Fen (JF.4) anlässlich der Entsendung eines Antarktis-Forschungsteams.



Nebst der chinesischen Forschungsstation „Grosse Mauer“ zeigt der Werteindruck einen Pinguin sowie eine Weddellrobbe. Die Illustration auf dem Umschlag zeigt uns nebst den Forschungsschiffen „Xangyanghong Nr. 10“ und „J121“ einen Albatross im Flug.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.08.2017 10:01:27 Gelesen: 1294# 112 @  
Am 3. Januar 1938 verausgabten die Falklandinseln eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 78-93). Auf der 2 Sh 6 Pences Wertstufe werden die Eselspinguine (Pygocelis papua) [1] vorgestellt (Mi Nr. 90)



Die Hauptkolonien der Eselspinguine sind auf den Falklandinseln angesiedelt, wo etwa 36 % des globalen Bestands brüten. Weitere große Brutkolonien befinden sich auf Südgeorgien und den Kerguelen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin
 
merkuria Am: 03.09.2017 08:31:26 Gelesen: 1029# 113 @  
Am 14. Januar 1979 verausgabten die Britischen Gebiete in der Antarktis eine Sonderausgabe mit Pinguinen (Mi Nr. 74-77). Auf den vier Wertstufen werden im einzelnen gezeigt:



Goldschopf-Pinguin (Eudyptes chrysolophus) [1]



Eselspinguine (Pygocelis papua) [2]



Adelie-Pinguin (Pygocelis adeliae) [3]



Kaiser-Pinguin (Aptenodytes forsteri) [4]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Goldschopfpinguin
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Adeliepinguin
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserpinguin
 
merkuria Am: 13.09.2017 09:07:10 Gelesen: 533# 114 @  
Denkt man an die Tierwelt der arktischen Gebiete, so denkt man vor allem an Eisbären, Robben oder Pinguine. Am wenigsten denkt man wohl an Insekten, die sich in einer so unwirtlichen Gegend behaupten könnten. Mit den Ausgaben der französischen Antarktisgebiete vom 2. Januar 2015 (Mi Nr. 882-883), 2. Januar 2016 (Mi Nr. 914) und vom 2. Januar 2017 (Mi Nr. 943) werden wir eines besseren belehrt!



2015 Mi Nr. 882: Amalopteryx maritima



2015 Mi Nr. 883: Ectemnorhinus



2016 Mi Nr. 914: Pringleophaga crozetensis



2017 Mi Nr. 943 : Halirythus amphibius

Die antarktische Kälte zwingt die Insekten zu einem kargen Leben: Die längste Zeit verbringen sie als Larven. Zwei arktische Sommer lang sammeln sie Energie, um sich in ihrem dritten Sommer zu verpuppen. Sind sie aus dem Kokon geschlüpft, bleiben ihnen zehn Tage für die Paarung, dann sterben sie. Die intensive Paarungszeit verbringen die Tiere am Boden, denn auch die erwachsenen Tiere sind meist flügellos. So schützen sie sich auch vor den starken Winden, die das Fliegen ohnehin unmöglich machen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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