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Thema: (?) (1027) Privatpost in Deutschland
Das Thema hat 1035 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 29.02.2016 10:43:54 Gelesen: 73614# 1011 @  
Hallo,

die PIN AG in Berlin bringt zum 1.3.2016 eine neue Marke mit der Wertstufe 0,65 Euro heraus.



Im Gegensatz zur letzten Wertstufe von 0,58 Euro ist das Motiv "Ampelmann mit Fahrrad vor Berliner Skyline" (unter anderem das Brandenburger Tor) etwas verändert worden, auf der Hose des Postausträgers gibt es jetzt noch den Textzusatz "Ampelmann"!

Beste Grüße
Werner
 
DL8AAM Am: 10.03.2016 21:36:25 Gelesen: 67844# 1012 @  
Ich möchte in der nächsten Zeit hin und wieder einmal wieder eine kleine, regionale bzw. lokale, d.h. für 'Außenstehende' kaum sichtbare Privatpost hier zeigen, nur so zur Dokumentation. ;-)

Den Anfang mache ich mit dem

Nethe-Kurier mit Sitz in 33034 Brakel (Warburger Str. 33)

Nethe-Kurier GbR Thomas Brill & Christian Teichmann
BNatzA "Privatpostlizenz"-Nummern: P98/091 und 08/3509

Zur Geschichte übernehme ich hier einmal ungeprüft die Angaben von deren eigener Webseite [1], Zitat " Thomas Brill gründete 1998 einen der ersten privaten Briefdienste in Deutschland überhaupt, die Firma Weserbote GbR in Holzminden. So wurde die Firma Weserbote im Jahr 2005 von der Europost (heute Postcon) als bester Briefdienst Norddeutschlands ausgezeichnet. Diese war bis 2006 (d.h. wohl bis zur PIN-Group -ed) ... in den Kreisen Holzminden und Höxter tätig. ... Anfang des Jahres 2008 erkannten Thomas Brill und Christian Teichmann angesichts der Insolvenz der PIN-Group die Chance, einen neuen ... Briefdienst im Kreis Höxter zu starten.".

Das aktuelle, eigene Verteilgebiet für Tagespost umfasst die Kreise Höxter, Paderborn (ohne Lichtenau, Delbrück und Salzkotten), Holzminden sowie Lippe (ohne Extertal), wobei der eigene Werbeslogan "Ihr privater Briefdienst für den Kreis Höster" lautet. Nicht selbst zustellbare Sendungen werden angenommen und über Partner abgeleitet. Der Preis für den Standardbrief beträgt aktuell 0,54 € (netto). Als Zielgruppe werden keine Privatkunden genannt, sondern nur 'Gewerbe, Handel, Kommunen und Vereine', d.h. man gibt derzeit (wohl) auch keine Briefmarken heraus.

Der bisher erste und einzige Beleg, der mir hier im nur 55 Kilometer (Luftlinie) entfernten Göttingen bisher jemals in die Hände gefallen ist (trotz Zugang zu Firmen- und Behördenposteingängen):



Brief des Absenders "Büro 2000" aus 37688 Beverungen, nach 371290 Bovenden, in den Landkreis Göttingen.

Blauer Tintenstrahl Spray-On von Nethe-Kurier vom 06.01.2016. Ableitung über die CITIPOST Hameln (Mail Alliance-Kennung "ma 3191"), siehe deren schwarzer Tintenstrahler mit Barcodes (linearer und 2D-Matrixcode) sowie UPOC-Sendungsnummer mit dem codX-Mandantenkenner "0067", mit Leithinweis CP-GT auf die CITIPOST Göttingen (07.01.2016). Von der zustellenden CITIPOST Göttingen findet man unten links, kopfstehend nur noch den üblichen verkürzten Spray für 'fremdzugegangene' Sendungen mit dem Kürzel "BZ GOE" (für Briefzentrum Göttingen) sowie den Zustellcode "15-21" für die Empfängeradresse in 37120 Bovenden. Keine weitere, rückseitige orangerote Codierzeile.



Gruß
Thomas

[1] http://www.nethe-kurier.de
 
ginonadgolm Am: 10.03.2016 21:56:28 Gelesen: 67837# 1013 @  
@ Journalist [#1008]

Hallo Jürgen,

die CodX-Nr 0239 wird definitiv von NodBrief Kiel (VGU) genutzt!

Beispiel nachstehender Abdruck der Compador-Maschine:



Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
DL8AAM Am: 11.03.2016 19:32:48 Gelesen: 67637# 1014 @  
@ ginonadgolm [#1013], Journalist [#1008], DL8AAM [#1007]

Besten Dank für die Klärung, dann dürfte 3D06000DF2 auf zur NordBrief gehören. Von der Optik hatte ich das auch erst vermutet, hatte aber keinerlei echte 'Beweise', um das als These zu formulieren. ;-)



Aktueller Spray-On der CITIPOST Nordwest aus 26125 Oldenburg, mit Barcode & UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantenkenner 0044), "2642" müsste für die Mail Alliance-Kennung ("ma 2642") stehen (?), mit verünglücktem Leithinweis auf die CITIPOST Göttingen "RCPV GÃ□", sowie Werbezusatz "Briefmarken und individuelle Marken ganz einfach online bestellen"

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 16.03.2016 17:11:21 Gelesen: 65882# 1015 @  
Als Ergänzung zur Auflistung in den Beiträgen [#953] und [#1007] ff. nachfolgend eine aktualisierte Übersicht der bisher belegten "Apache One"-Briefsortieranlagen des Herstellers Compador, da die Nutzung derartiger Anlagen durch zwei weitere Mitbewerber der DPAG vorliegt:

Präfix -> Briefdienstleister

11 - Citipost Osnabrück (Zuordnung derzeit noch unter Vorbehalt)
12 - Citipost Weserbergland aus Hameln (Zuordnung derzeit noch unter Vorbehalt)
13 - Mazmail Potsdam
14 - Neue Presse Briefdienst aus Passau
15 - Nordbrief aus Kiel
16 - Südwest Mail aus Ulm
17 - Citipost Northeim
18 - Citipost Göttingen

UPOC-Kennung beginnend mit:

010042 – Citipost Osnabrück
010048 – Der Lünebote Lüneburg
010067 – Citipost Weserbergland Hameln
010205 – Böhme Briefdienst Walsrode
010239 – Nordbrief Kiel (siehe Beitrag [#1007])



Böhme Briefdienst aus 29664 Walsrode - Frühdatum vom 30.10.2015



Der Lünebote aus 21337 Lüneburg - Frühdatum vom 16.10.2015

Im Fall der bisher vorliegenden Belege des Lüneboten ist auffällig, dass scheinbar generell die Jahreszahl fehlt.

Gruß
Pete
 
Pete Am: 20.03.2016 18:32:20 Gelesen: 63660# 1016 @  
@ DL8AAM [#938] und [#943]:

Kannst du bitte die Daten mitteilen, von wann bis wann die Citipost-Niederlassungen in Northeim und Göttingen Briefsortieranlagen von Compador verwendeten?

Auf dem diesjährigen Jahrestreffen (17.03.-20.03.2016) der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. in 36154 Hosenfeld bei Fulda [1] - wo auch Gäste gern gesehen sind - lief mir das nachfolgende Stück über den Weg. :-)

Es handelt sich hierbei um eine C6-Sendung, welche maschinell von der Citipost Göttingen durch die vorhandene "Apache One" von Compador bearbeitet und im Anschluss DPAG-frankiert wurde:



Sendung der Citipost Göttingen vom 25.02.2015, Frankit mit der Kennung 4D11000656

Ebenfalls auf diesem Treffen fiel auf, dass die PIN Mail AG Berlin eine neue Software zur Erfassung der eingelieferten Sendungen verwendet. Die "Rasterfahndung" in den von Teilnehmern des Treffens mitgebrachten Belegehaufen (kartonweise Absenderfreistempel, Privatpost usw.) nach weiteren Stücken ergab eine Eingrenzung des Datums der Umstellung. Bis minimum Mittwoch, den 18.11.2015 wurde die jahrelang genutzte Angabe der zwölfstelligen Sendungsnummer (beginnend mit der Ziffer 8) verwendet, wobei hier m.W. die ersten zwei Ziffern die Briefsortiermaschine selbst angaben (Bsp. 81; 83; 85; 87 und 89). Spätestens seit Freitag, den 20.11.2015 erfolgt die Angabe der Sendungsnummer durch eine Zahl, bestehend aus 16 Ziffern und beginnend mit 010081...



Der Softwarehersteller CodX listet in [2] unter der UPOC-Mandant-ID "81" die PIN Mail AG aus Berlin auf. Lässt sich anhand vorliegender, älter Listen von CodX feststellen, welcher Briefdienstleister vorher die ID "81" (010081) verwendet hat?

Gruß
Pete

[1] http://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/termine/
[2] https://www.codx.ch/downloads/POTechDoc/UPOC-Mandant-List.xml
 
DL8AAM Am: 20.03.2016 23:17:21 Gelesen: 63534# 1017 @  
@ Pete [#1016]

Lässt sich anhand vorliegender, älter Listen von CodX feststellen, welcher Briefdienstleister vorher die ID "81" (010081) verwendet hat?

Pete, schon einmal vorab, meine älteste (noch erhaltenene) codX-Mandantenliste stammt vom 21.07.2011 und auch dort steht bereits die PIN Mail AG (Alt-Moabit 91, 10559 Berlin) drin.

Zum sehr kurzzeitigen CITIPOST Göttingen Compadore-Intermezzo in Northeim, im Rahmen der Aufgabe der des ehemaligen Sortierzentrums in der Wilhelm-Lambrecht-Straße 3/Umzug nach Rosdorf bzw. Übernahme/Assimilation der Northeimer regioSprint durch die CITIPOST Göttingen, muss ich mal bei Gelegenheit die Ablagekisten durchwühlen. Die bisher von mir "aufbereiteten", allgemeinen Infos hierzu, hatte ich hier bereits mal geschrieben. Genaue Daten, wie Erst- und Letzttage, habe ich aber noch nicht ausgewertet. In etwa ungefähr von Ende Januar bis ca. Juni 2015.

Gruß
Thomas
 
ginonadgolm Am: 22.03.2016 19:50:29 Gelesen: 62544# 1018 @  
Einen sehr schönen Weiterleitungsvermerk benutzt die Cytypost Osnabrück (codX = 0042):



DPAG sagt wirklich alles aus, konsolidiert über K4031.

Schöne Ostertage für alle Philaseiten-Lesr wünscht
Ingo aus dem Norden
 
DL8AAM Am: 20.04.2016 21:50:47 Gelesen: 44622# 1019 @  
Wir hatten ja vor einiger Zeit einmal eine Liste der bekannten Mail Alliance "MA-Kennungen" gesucht, nun habe ich durch Zufall ein internes PDF-Dokument der Mail Alliance "Ansprechparter Reklamationen" (Stand März 2015) gefunden, dass diese nebenbei mit angibt. Nur werden diese dort in Spalte SYP aufgeführt.

https://www.mailalliance.net/media/http://www.mailalliance.net/org/med_153/1695_ansprechpartner_reklamationen.pdf

Das heisst, der dortige Eintrag "1411 DEBEX GmbH" steht also für unsere "ma-1411" (=Mail Alliance Partner "DEBEX Potsdam").



Sendung des Absenders BITEG mbH aus 14532 Stahnsdorf nach 37120 Bovenden (Kreis Göttingen), ursprünglich versendet über dem Privatpostdienstleister DEBEX GmbH in Potsdam [1]. Leider sind deren Spuren fast unsichtbar durch das Label der CITIPOST Göttingen unkennlich gemacht. Unter dem Label befindet sich ein Tintenstrahlaufdruck "MA1411-1-3772", ohne jede weitere Kennzeichnung. Dieses Spray-On bedeutet also, Sendung von der DEBEX ( ma-1411) zur Zustellung an die CITIPOST Göttingen (ma-3772). Ich vermute, das die mittige "-1-" in der Leitanweisung eine Identifizierung des Mail Alliance Hubs, über den der Brief 'ausgetauscht' werden soll, sein dürfte; ggf. Berlin?

Bei der CITIPOST Göttingen wurde als erste Eingangskennzeichnung unten kopfstehend "BZ GOE", für Briefzentrum Göttingen, und anschließend, da die Sendung keine UPOC-Sendungsnummer trägt, noch einen weiteren Spray-On "BZ GOE plus Barcode mit UPOC-Sendungsnummer" aufgebracht. Im Nachgang wurde zusätzlich ein manuelles Label mit den Zustellangaben "12T2307 15-21" für die Empfängeradresse verklebt (21.03.2016).

Gruß
Thomas

[1] http://www.debex-potsdam.de
 
Journalist Am: 25.04.2016 15:43:09 Gelesen: 41868# 1020 @  
@ Pete [#1015]

Hallo Pete und an alle,

könnte man die obige Tabelle nicht noch durch bisher bekannte Frühdaten und teils auch falls vorhanden Spätdaten erweitern ? - denn beispielsweise von Mazmail tauchen ja keine neuen Belege mehr auf ?

Ich werde in den nächsten Tagen mal meine Daten dazu posten - beim ersten Sortieren habe ich aber einige weitere gefunden die entweder in obiger Liste nicht enthalten sind oder die leider aufgrund der nicht aktuellen UPOC Listen bisher nicht eindeutig zuordenbar sind - wer kann hier weiter helfen ?

>>> dazu nun die passenden Belege und Daten

Zuerst BWPost - interessanterweise einmal vor der Nummer mit UPOC-Vermerk, am nächsten Tag hat der schon gefehlt:



Wobei einmal beim eigenen BW-Vermerk der UPOC stimmt laut alter Liste, das zweite mal beim Vermerk über Compador hier 123000 steht - wer kann hier weiterhelfen ?

Es folgt Neue Presse Passau - hier fehlt zwar der Matrixcode, der restliche Vermerk könnte aber doch über Compador gedruckt sein ?



Es folgt ein Compadorvermerk mit UPOC 030038 - wer hat hier eine Lösung ?

Und zum Schluß noch ein weiterer Beleg mit einem Compadorvermerk, der nicht so ganz in das bisherige passt:



Ich suche übrigens auch weitere Belege dieser Maschinen - wer hat hier was doppelt zum abgeben ?

viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 25.04.2016 22:04:23 Gelesen: 41599# 1021 @  
@ Journalist [#1020]

Es folgt ein Compadorvermerk mit UPOC 030038 - wer hat hier eine Lösung ?

Die Telefonnummer 0331/2840174 gehört laut Google zu Mazmail. Ich weiß, der UPOC beginnend mit 030038 widerspricht sich mit der Liste aus [#1015].

könnte man die obige Tabelle nicht noch durch bisher bekannte Frühdaten und teils auch falls vorhanden Spätdaten erweitern ?

Die bishergien Listen wurden durch "copy - paste" in Form eines neuen Beitrages erweitert.

Es folgt Neue Presse Passau - hier fehlt zwar der Matrixcode, der restliche Vermerk könnte aber doch über Compador gedruckt sein ?

Ja, es schaut mir danach aus.

Zu den Belegen der BW-Post kann ich nichts sagen. Man könnte allerdings aufgrund der verzerrten Wiedergabe der Compador-"Frankierung" den Eindruck gewinnen, dass es während der Einsatzes der Sortieranlage einige Problemchen gab.

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 27.04.2016 13:04:06 Gelesen: 40694# 1022 @  
@ Pete [#1021]

Hallo Pete und an alle,

hier noch weitere Belege bzw. Fragen die aufgetaucht sind im Zusammenhang mit der Einordnung der Matrixcodierungen bei der Privatpost:

Zuerst hier Citipost Hildesheim - hier ein Beleg vom 28.8.2012 - allerdings mit einem Label (system ?), bei dem schon ein Matrixcode benutzt wurde - wie sind diese einzuordnen - hat hier jemand einen Vorschlag denn eine Compador Maschine dürfte es ja noch nicht gewesen sein denn ich kenn hier nur Label oder ?



Dito ein Beleg von Citipost Nordwest auch in Form eines Labels



Es folgt ein Beleg von Citipost Weserbergland - ist dies nun ein Abdruck von einer Compadormaschine oder ?



Zum Schluß noch ein Beleg, der bei Citipost Osnabrück zum Schluß bearbeitet wurde, hier zwar mit Matrixcode, aber der zusätzliche Strichcode und die UPOC-Info fehlt hier noch - handelt es sich hier um verschiedene Arbeitsvorgänge und Maschinen, die das drucken bzw. aufspritzen ?



Viele Fragen, vielleicht hat ja jemand teilweise dazu eine Idee bzw. die Zusammenhänge werden dadurch mittelfristig klarer - viele Grüße

Jürgen
 
DL8AAM Am: 27.04.2016 19:52:24 Gelesen: 40449# 1023 @  
@ DL8AAM [#857]

IMN - International Mail Net GmbH

Hier ein kleines Update zu diesem Privatpostdienstleister aus 20149 Hamburg, auch damit die aktuellen Sendungskennzeichen einmal 'dokumentiert' sind, zumal IMN selbst nicht mehr direkt sichtbar ist. Ich hoffe aber trotzdem richtig zu liegen? ;-)



Katalog unter Folie als 'internationales Privatpost-Remailing' des Absenders Tourismusregion Klopeiner See - Südkärnten GmbH aus 9122 Kanzian am Klopeiner See (Österreich) aus dem Dezember 2015, nach 37085 Göttingen. Von IMN über die CITIPOST OWL (Ostwestfalen-Lippe) in Bielefeld in das deutsche Privatpostnetzwerk abgeleitet und zugestellt über die CITIPOST Göttingen; Label vom 29.12.2015.



Eingedruckter Barcode mit dem Wert 1512035200746, entsprechend der Sendungsnummer; plus Leithinweis "MA 3781/INFO/MA-1-3772/1512035200746-RD", d.h. Infopost-Sendung von ma-3781 (=CITIPOST OWL) [über den Mail Alliance Hub 1?] an ma-3772 (=CITIPOST Göttingen).

Die Zuordnung dieser Sendung zu IMN mache ich an der Sendungsnummer 1512035200746 mit dem angehängten Suffix -RD fest, der mir in dieser Form bereits bei früheren Versandaktionen über IMN bekannt ist, siehe [#857].



Damals (2014) handelte es sich ebenfalls um einen Katalogversand unter Folie, Absender hier TOUR VITAL Touristik in Köln; mit einem vergleichbaren Sendungsnummern-Barcode und dem Leithinweis "IMN/INFO/BIP1/1407095111612/RD"; ebenfalls nach Göttingen (CITIPOST Göttingen). Die Sendung wurde seinerzeit von IMN aber über die BiberPost in Magdeburg geleitet, siehe die Angabe "BIP1" im Leithinweis (und einem zusätzlichen BieberPost-Label mit UPOC-Sendungssummer (codX-Mandantenkenner 0025) [#857]).

Beide Formen sind doch recht ähnlich, so dass die IMN-Connection der aktuellen Sendung wohl hinreichend genau bestätigt sein sollte. Nur leider sagt mir aber der Suffix RD bisher nichts. How?

Gruß
Thomas
 
Sachsendreier53 Am: 28.04.2016 09:15:34 Gelesen: 40157# 1024 @  
Orangefarbenes Label auf Standardbrief bis 20g, Postdienst Oberfranken aus 95326 Kulmbach-Melkendorf vom 19.1.2016, weiterbefördert über City-Post 490 Chemnitz 20.1.16 nach 04758 Oschatz



mit Sammlergruß,
Claus
 
Pete Am: 29.04.2016 11:27:00 Gelesen: 39478# 1025 @  
@ Journalist [#1022]

Zuerst hier Citipost Hildesheim - hier ein Beleg vom 28.8.2012 - allerdings mit einem Label (system ?), bei dem schon ein Matrixcode benutzt wurde - wie sind diese einzuordnen - hat hier jemand einen Vorschlag denn eine Compador Maschine dürfte es ja noch nicht gewesen sein denn ich kenn hier nur Label oder ?

Gute Frage, nächste Frage. Mir sind die Aufkleber aus einer Briefsortiermaschine der Citipost Hildesheim bekannt, Modell unbekannt. Der Aufmachung nach spräche der Aufkleber für eine Intelli Star von Böwe, allerdings zusätzlich mit der Wiedergabe von Matrixcodes ausgerüstet. Etwa zu dem Zeitpunkt kamen m.W. auch Überlegungen auf, wie man Sendungen derart "frankieren" kann, dass diese im Matrixcode alle relevanten Zustellangaben enthalten. Insbesondere bei Partnersendungen, welche ad hoc nicht im ersten maschinellen Durchlauf maschinenlesbar sind, würde es ausreichen, lediglich den Matrixcode auszulesen. Dies spart Arbeit (Nachbearbeitung des ersten Sendungsdurchlaufs in der Videocodierung) und damit Zeit sowie natürlich Geld. Es setzt allerdings voraus, dass die Zustellpartner technisch in der Lage sind, die Matrixcodes auszulesen.

Es folgt ein Beleg von Citipost Weserbergland - ist dies nun ein Abdruck von einer Compadormaschine oder ?

M.E. ja, siehe auch Beitrag [#944]. Dein Beleg ging an die LVZ Post in Leipzig.

Zum Schluß noch ein Beleg, der bei Citipost Osnabrück zum Schluß bearbeitet wurde, hier zwar mit Matrixcode, aber der zusätzliche Strichcode und die UPOC-Info fehlt hier noch - handelt es sich hier um verschiedene Arbeitsvorgänge und Maschinen, die das drucken bzw. aufspritzen ?

Ich gehe davon aus, dass es sich hier um zwei Arbeitsgänge (konkret ein Erfassungslauf sowie ein kombinierter Erfassungs- und Sortierlauf) handelt. Die Anschrift des Empfängers in Osnabrück wurde handschriftlich vermerkt. Im Regelfall kann diese nicht immer im ersten Durchlauf korrekt eingelesen werden. In dem konkreten Fall wäre der Briefdienstleister Citipost Osnabrück nicht nur auf die Postleitzahl sondern auch auf die Angaben der Straße und Hausnummer angewiesen, da es sich bei dem Zustellort Osnabrück um einen Ort aus dem eigenen Zustellgebiet handelt. Bei für Zustellpartner bestimmte Sendungen würde (notfalls) bereits die Postleitzahl ausreichen, um die Sendung korrekt zuordnen zu können.

M.E. wurde im ersten Lauf (Erfassungslauf) neben Firmenlogo auch die Angaben wie Datum (29.01.2016), Telefonnummer (0541...) vor allem der Matrixcode aufgebracht. Ein UPOC ist nicht vorhanden, sollte allerdings verschlüsselt im Matrixcode zu finden sein. Die Sendung war vermutlich nicht maschinenlesbar, weshalb nach einer weiteren Bearbeitung des Sendungsbildes in der Videocodierung der Brief einen zweiten Durchlauf durch die Briefsortiermaschine antrat. Dabei wurde die Angabe des Zustellbezirkes "MVN 20..." hinzugefügt. Auffällig ist (im Gegensatz zur Frankierung von Postcon), dass m.E. innerhalb der etwas schräg verlaufenden Citipost-Frankierung kein Versatz der einzelnen Bestandteile der Frankierung (Zustellbezirk zu den verbleibenden Angaben) erkennbar ist. Anscheinend wurde mutmaßlich im zweiten Durchlauf passgenau getroffen. Dies ist natürlich möglich.

Postcon in Bochum konnte als aufliefernder Briefdienstleister die Sendung im ersten Durchlauf nicht einlesen. Dafür spricht der Versatz innerhalb der Frankierung links unten (Strichcode, UPOC und die Angabe "Bo 4511" im ersten Durchlauf; das Datum und die Angabe "CPO B11" im zweiten Durchlauf).

@ Sachsendreier53 [#1024]

Orangefarbenes Label auf Standardbrief bis 20g, Postdienst Oberfranken aus 95326 Kulmbach-Melkendorf vom 19.1.2016, weiterbefördert über City-Post 490 Chemnitz 20.1.16 nach 04758 Oschatz

Zwischenzeitlich befand sich die Sendung noch bei der LVZ Post in Leipzig, siehe maschinelle Codierung mit dem UPOC beginnend mit 010080...
Di., 19.01.2016 Postdienst Oberfranken in Kulmbach
Mi., 20.01.2016 City-Post in Chemnitz
Do., 21.01.2016 LVZ Post in Leipzig (eventuell bereits in den frühen Morgenstunden des 21.01.2016 in Leipzig maschinell bearbeitet und für den 21.01.2016 zur Zustellung gegeben)

Gruß
Pete
 
Sachsendreier53 Am: 29.04.2016 13:14:38 Gelesen: 39413# 1026 @  
@ Pete [#1025]

Ich danke Dir für die plausible Erklärung.

beste Grüße, Claus
 
munzi03 Am: 12.05.2016 10:05:02 Gelesen: 30120# 1027 @  
Kann mir jemand weiterhelfen. Um welchen privaten Anbieter handelt es sich hierbei? Leider konnte ich zu "expresspost" im Netz nichts finden.


 
DL8AAM Am: 19.05.2016 21:54:59 Gelesen: 27766# 1028 @  
@ DL8AAM [#993], EdgarR [#994]

Hier hat es nun mit der Weiterleitung von der MLH MedienLogistik Hessen, Fulda zur CITIPOST Göttingen endlich doch mal geklappt. Keine Ableitung über die DPAG. ;-)



Sendung des Absenders Verlag Parzeller GmbH & Co. KG in 36073 Fulda nach 37073 Göttingen. Eingeliefert über die MLH MedienLogistik Hessen am 12.05.2016 und zugestellt über die CITIPOST Göttingen. Der Verlag Parzeller und die MLH (beide mit Sitz in der Frankfurter Straße 8, 36043 Fulda) gehören übrigens beide zur "Parzeller Mediengruppe".

Der Absender hat hier im Adressfenster beim Briefausdruck erste, aber unvollständige (Leit-) Angaben der MLH direkt mit eingedruckt. Der Wert des linearen Barcodes "11103720728" findet sich dort auch im Text wieder. Zusätzlich ein Spray-On der MLH mit Eigenidentifikation ma-3651, Datum und Leithinweis auf die CITIPOST Göttingen ("ma 365 1 4" und "SYP3772", d.h. Systempartner "ma-3772"). Rückseitig findet sich eine orangenfarbende (Strich-) Kodierzeile.

Da der Barcode der MLH von der CITIPOST Göttingen nicht verarbeitet werden konnte, wurde im Rahmen des Erfassungs- und Bearbeitungssprays der CITIPOST Göttingen eine neue, eigene UPOC-Sendungsnummer "0100460419014141" der CITIPOST Göttingen (codX-Mandantenkennung 0046) vergeben und aufgebracht. "BZ GOE" steht hier für das "Briefzentrum Göttingen" der CITIPOST Göttingen (Rischenweg 2, 37124 Rosdorf). Diese Form der Kennzeichnung (Position i.d.R. immer unten links, kopfstehend) wird auf Sendungen aufgebracht, die ursprünglich von Partner-Privatposten stammen und von diesen der CITIPOST Göttingen zur Zustellung angedient werden. Wenn der ursprüngliche Barcode der abgebenden Privatpost aber eingelesen werden kann, wird das Barcode-Modul Barcode hier nicht gesetzt. "50-04" ist der Zustellbezirk.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 24.05.2016 00:31:30 Gelesen: 23702# 1029 @  
Hier einmal wieder eine kleine, nur lokal sichtbare und in unserem Kreis kaum bekannte Mini-Privatpost.

Kurierdienst Bauroth, Paket- & Briefbeförderungsservice aus Gammertingen



Blaue Sendungsbearbeitungs- bzw. Frankatursprays des Privatpostdienstleisters "KD-Bauroth" mit Sitz in der Sigmaringer Str. 6, 72501 Gammertingen (Tel. 07574/921967) vom 10.02. bzw. 23.03.2011. Weitere Informationen, außer der BNetzA-Lizenznummer 3034 (bundesweite Lizenz) und den Namen des Inhabers Harald Bauroth [1], liegen nicht vor, eine Webseite existiert scheinbar nicht.

Gruß
Thomas

[1] http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Post/Unternehmen_Institutionen/Lizenzierung/ErteilteLizenzen/Bundesweit.pdf
 
Detlev0405 Am: 24.05.2016 13:36:27 Gelesen: 23311# 1030 @  
Ich habe mit der Privatpost nichts zu tun - außer als Kunde. Deshalb brauche ich eure Hilfe bei der Deutung einer Stempelkombination, die ich mir nicht erklären kann.

Vom Amtsgericht (AG) Eisenhüttenstadt habe ich Post bekommen, soweit so gut. Ich selber lebe in Tschechien in der Nähe von Dvur Kralove nad Labem.

Die Laufzeit der Post von Eisenhüttenstadt bis hierher - etwa 600 km per Auto - beträgt regelmäßig 12 - 14 Tage. Dagegen meine Erfahrungen mit den AG in Berlin und Nordhausen Laufzeiten von 1 - 3 Tagen, maximal 5 Tage.

Nun meine konkrete Frage: Geht die Post, wie der Stempel in Rot suggeriert, tatsächlich über Port Louis ? Ist das mit dem deutschen Postrecht vereinbar wenn ja ?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand eine kompetente Auskunft geben kann.

Mit freundlichen Grüßen

Detlev


 
DL8AAM Am: 24.05.2016 16:26:31 Gelesen: 23236# 1031 @  
@ Detlev0405 [#1030]

Sehr schöner Beleg aus dem Bereich Privatpost und internationales Remailing, den ich in dieser Form bisher noch nicht gesehen habe. Auch hier DANKE für das Zeigen!

Üblicherweise haben deutsche Privatposten (noch) keine direkten Privatpost-Partner im europäischen Ausland, um Auslandssendungen direkt mit diesen auszutauschen. Um ihren Kunden aber trotzdem eine "All-Inclusive" Dienstleistung für deren gesamten Postausgang anzubieten, wird oft sämtliche Post übernommen. Man möchte seine Kunden nicht durch eine arbeitsaufwändige Vorauswahl vergraulen, deshalb nimmt man trotzdem auch dessen Auslandssendungen an. Zur Zustellung müssen dieses dann ja aber irgendwie in den UPU-Kreislauf eingeschleust werden - und damit hier aber kein finanzieller Verlust, sondern vielleicht sogar noch ein Gewinn, hängen bleibt, müssen Versandländer mit einem günstigeren Auslandsporto verwendet werden. In der Vergangenheit hat man dafür häufig die Post von Malta auf ähnlichen Sendungen aus der deutschen Privatpostszene gesehen. Mauritius war mir bisher unbekannt.

Der Brief lief zwar über die Post von Mauritius, aber er hat wahrscheinlich Mauritius nie gesehen. Vermutlich wurde die Sendung dabei über ein - offiziell bei der UPU registriertes - exterritoriales Briefzentrum der Mauritius Post in Europa versendet. Solche ETOEs (Extraterritorial Office of Exchange) werden von etlichen internationalen Postdienstleistern weltweit betrieben. Der Boden dieser ETOEs ist postalisch gesehen dann z.B. Mauritius. In Deutschland hat die Mauritius Post aber wohl keine Niederlassung. In der aktuellen UPU-Liste "International Mail Processing Centre (IMPC)" [1] findet sich aber beispielsweise so ein ETOE der Mauritius Post in Lyon, Frankreich:

FRLIOZ LIO / ETOE MUA / Mauritius PL / LYON Z ETOE MUA / Mauritius Post Limited MUA / J1CMUA / O / 20151101 / E / A / U / BILATERAL AGREEMENT REQUIRED

Weitere IMPCs betreibt die Mauritius Post in London (internationale UPU-Kennung "GBLONY") und in Amsterdam ("NLAMSF").

Ich gehe also davon aus, dass die Sendung (wahrscheinlich über einen externen Dienstleister/Markler bzw. über eine zentrale Privatpost-Sammelstelle aus dem Dunstkreis der deutschen Privatpost-Kooperationsnetzwerke) irgendwie einer ETOE/IMPC der Mauritius Post in Europa angedient wurde, die diese dann im Nachgang mit der dortigen hoheitlichen "vor Ort"-UPU-Post ausgetauscht hat. Dann lief die Sendung regulär über die üblichen UPU-Wege zur tschechischen Post weiter. In Port Louis war der Brief bestimmt nie (vermutlich).

Ist das mit dem deutschen Postrecht vereinbar wenn ja ?

Warum nicht? Das ist ein klassiches Beispiel eines ABC-Remailings (d.h. Absender im Land A/Deutschland, UPU-Versand im Land B/Mauritius und Empfänger im Land C/Tschechien). Alles korrekt. Direkte ABA-Remailings wären hingegen nicht mehr UPU-konform, d.h. ein Brief aus Deutschland über Mauritius zurück nach Deutschland. Remailings (oder Direct Mail) über Drittländer sind heute beim Auslandsversand großer Institutionen üblich. Bei Direct Mail versenden (vereinfacht gesagt) z. B. deutsche DPAG-Kunden ihre Post nach Frankreich über eine DPAG-Niederlassung in Frankreich, mit französischer Frankatur. Oder deutsche Kunden der frz. Post versenden ihre Post nach England über eine NL der frz. Post in England, mit britischer Frankatur; etc. etc. Und natürlich geht das auch umgekehrt, siehe [2] - hier: Werbung eines frz. Werbetreibenden nach Deutschland, versendet über eine NL der frz. Post in Deutschland direkt mit der DPAG, mit deutscher INFOPOST-Frankatur - nur meist erkennt man diese Konstruktion selten so schön und einfach wie in diesem Fall. Der internationale Postmarkt bietet hier sehr viele Möglichkeiten, für Großversender - nur noch die Oma verschickt Geburtstagsgrüße an ihre Enkelchen in Italien direkt und teuer mit der DPAG ;-)

Nochmals, ein ausgesprochen SCHÖNER Beleg! Besonders wenn/falls das Fensterfeld mit tschechischem Leben gefüllt ist/wäre. ;-)

Gruß
Thomas

[1] http://www.upu.int/uploads/tx_sbdownloader/108.txt
[2] http://www.philaseiten.de/beitrag/64929
 
Detlev0405 Am: 24.05.2016 16:56:12 Gelesen: 23214# 1032 @  
@DL8AAM # 1031

Hallo Thomas,

danke für die Erläuterungen, nun habe ich eine kleine Ahnung davon.

Ich bin nur pikiert über diese Versandart, weil es ein Gerichtsdokument war, das irrtümlich nicht per Einschreiben/eigenhändig versandt wurde. Und an solchem Versand hängen Fristen, lt. ZPO sind Zustellungen ins Ausland innerhalb von 14 Tage als zugestellt angenommen durch das Gericht. Also Fristen völlig in der Luft hängen. Darüber habe ich den Direktor des AG schon in Kenntnis gesetzt.

Wenn du den Umschlag magst, gebe ich ihn dir gerne ab mit einer Kopie des Anschreibens - damit das Fenster gefüllt ist. Ich brauche ihn nicht mehr. Einfach bei meinem Nick reingehen und mich anschreiben - ich schicke ihn dir zu. Per normaler Post und in kürzerer Zeit.

Nochmals vielen Dank für deine Mühen,

Detlev
 
DL8AAM Am: 25.05.2016 03:23:57 Gelesen: 22849# 1033 @  
@ Pete [#758]

München ist ein alter Hut. ;-) Im Mai 2011 verschwand die Süd-Post (1) aus München von der Bildfläche. Der "Nachfolger" der Süd-Post, die Munich Mail hielt lediglich wenige Monate durch und verschwand ebenfalls 2011 vom Markt. Seither dürfte München einen weißen Fleck darstellen.

München sollte seit dem leider noch immer privatpostfrei sein, oder? Damit aber zumindest ein-zwei Abbildungen aus der alten Privatpostszene München hier zumindest optisch 'überleben', zwei Sendungen der ehemaligen Münchener Süd-Post aus dessen Endzeit Ende 2010/Anfang 2011, die mir erst vor ein paar Tagen zugegangen sind (Danke Henry!):



Schwarze Tintenstrahl Spray-Ons der Süd-Post München mit UPOC-Sendungsnummer mit codX-Mandantenkennung 0073, plus Zusatz eines Kundenklischee des Absenders 'Bundesagentur für Arbeit'. Zur Ableitung über die DPAG frankiert durch die FRANKIT-Geräte 1D10001080 und 3D0600079E vom 24.01.2011 bzw. vom 14.12.2010, konsolidiert über Postcon/K4031.

Gruß
Thomas
 
Ostbrandenburger Am: 25.05.2016 10:56:36 Gelesen: 22661# 1034 @  
@ Detlev0405 [#1030]

Ich stimme voll und ganz dem Artikel von DL8AAM zu.

Aber ich möchte noch einen Zusatz machen: Die Auslandspost der privaten Postanstalten (soweit dieser Service auch angeboten wird) tragen schon verschiedene Stempel ausländischer Postanstalten So schicke ich regelmäßig über die genannte PIN (Frankfurt/Oder) Briefe an einen schweizer Empfänger. Da ich über die Privatpost in Ostbrandenburg schreibe - siehe http://www.privatpost.jimdo.com - trage ich auch diese Informationen zusammen.

Dein Artikel kommt mir also sehr gelegen und könnte in einem späteren Heft verarbeitet werden.

Nun zur einfacheren Erklärung, wie dieser Stempel auf Deinen Umschlag kommt, und, war er wirklich in Mauritius (Port Louis) ?

Nein, er war nie in Mauritius, es geht mit der gesamten Auslandspost folgendermaßen zu:

Es wird der an diesem Tage günstige Post-Anbieter für ein Kilo Briefpost ermittelt - Du mußt Dir diesen Vorgang so wie z.B. an der Strombörse vorstellen. Das ist bei den privaten Postdiensten oftmals die genannte Postanstalt aus Port Louis. Mir liegen aber auch Stempel anderer Postanstalten vor, leider ist noch alles in Kisten, da ich umziehe. Gern reiche ich einige Scans dann später nach.

Auch bin ich bereit, über die Postdienste in Ostbrandenburg (von Schwedt bis Guben incl. Strausberg) Auskünfte zu geben.

Gruß
Detlef
 
Sennahoj Am: 02.06.2016 17:09:20 Gelesen: 17861# 1035 @  
Hier ein Brief, frankiert mit weihnachtlicher Holzbriefmarke der Post Modern Dresden. Befördert wurde er erst mit der Post Modern, anschließend mit der City-Post. Die Marke kommt gestempelt oder auf Brief nicht sehr häufig vor.



Gruß
Johannes
 

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