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Thema: (?) (1137) Moderne Privatpost in Deutschland
Das Thema hat 1150 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 19.05.2017 11:57:31 Gelesen: 77281# 1126 @  
CITIMarke für registrierte Kunden steht auf dieser Marke der CITIPOST.

Der eingedruckte Nennwert ist 0,00 Euro. Das Markenformat ist ein Parallelogramm.



Leider gibt der Beleg kaum etwas her:




 
DL8AAM Am: 19.05.2017 12:24:48 Gelesen: 77258# 1127 @  
@ Michael Mallien [#1126]

Hallo Michael,

ein schönes Stück! Bisher kannte ich diese Form von der CITIPOST noch nicht. Es handelt sich vom Prinzip her aber um kleine Briefmarke, sondern um ein Prelabel, das an Vertragskunden im Vorfeld (meist sogar kostenfrei) abgegeben wird. Wenn das Label dann im Briefzentrum der Privatpost an hand des barcodes eingelesen wird, wird das Kundenkonto entsprechend belastet und in Summe im Nachherein mit dem Kunden abgerechnet.

Dein Exemplar stammt übrigens von der "CITIPOST Bremen", der Nordwest-Mail GmbH aus 28199 Bremen, zu erkennen an der condX-Mandantenkennung 0045 in der UPOC-Sendungsnummer.

Leider gibt der Beleg kaum etwas her:

Nö, der Beleg erklärt doch alles. ;-) Er lief dann von der CITIPOST Bremen zur "CITIPOST Rotenburg", der InWiLog Post-Service OHG in 27356 Rotenburg (Wümme), siehe den Tintenstrahleraufdruck "28-INW", wobei die 28 hier für den CITIPOST-Partner 28 innerhalb des CITIPOST-Verbunds ("CPV"), d.h. für die InWiLog ("INW"), steht.

Beste Grüße
Thomas
 
Michael Mallien Am: 19.05.2017 12:56:05 Gelesen: 77240# 1128 @  
@ DL8AAM [#1127]

Hallo Thomas,

klasse, danke schön für Deine Analyse. :)

Manchmal steckt eben viel mehr drin, als der unbedarfte Laie erkennt.

Hier noch eine CITIPOST-Merkwürdigkeit mit einer CITIPOST-Marke zu 0,40 Euro und einer Ergänzungsmarke der Deutschen Post. Was letztere auf dem Beleg zu suchen hat ist mir ein Rätsel. Ich vermute "nichts", sondern vielmehr einen verunsicherten Kunden, der seine Standardbriefe noch mit 62-Cent-Marken frankiert und gewohnheitsmäßig 8 Cent dazu klebt.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 19.05.2017 13:25:36 Gelesen: 77217# 1129 @  
Infopost-Beleg des Briefdienst Welz, 16831 Rheinsberg aus dem Jahr 2010.

Über diesen Anbieter habe ich nichts weiter gefunden.


 
Pete Am: 19.05.2017 15:44:00 Gelesen: 77148# 1130 @  
@ Michael Mallien [#1126]

CITIMarke für registrierte Kunden steht auf dieser Marke der CITIPOST.

Ein derartiges Stück wurde Anfang vergangenen Jahres in einem Parallelthema [1] vorgestellt :-)

@ DL8AAM [#1127]

Ich sehe diese "Briefmarke" auch als Prelabel an. Durch die Optik wird allerdings deutlich, dass ein Prelabel einer Briefmarke sehr sehr ähnlich sein kann, obwohl sich diese in zwei Aspekten grundsätzlich unterscheiden: Art der Abrechnung der Briefdienstleistung (im Nach- bzw. Vorhinein) und die Wiedergabe einer Nominale (ohne bzw. mit einer Angabe). Mir fallen ad hoc keine Prelabels anderer Briefdienstleister ein, welche eine Nominale aufweisen (Ausnahme ggf. die "Kleidergrößen"-Aufkleber von Arriva aus Freiburg oder MainPostLogistik nebst Töchtern und Söhnen aus Würzburg).

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=119793#M167
 
Journalist Am: 27.05.2017 17:08:53 Gelesen: 71515# 1131 @  
@ Journalist [#1072]

Hallo an alle,

wie weiter oben schon mal berichtet wurde ja aus postcon Frankfurt der Mainversand. Ich möchte diesen Übergang heute auch mal anhand von 3 verschiedenen Einschreiben zeigen, die ja hier bei der Privatpost generell sehr selten gezeigt werden:



Zwar gibt es laut Pete zum Zeitpunkt dieses Einschreibens am 15.7.2016 schon keine postcon Frankfurt mehr, aber bezüglich der Belege hat sich noch nichts geändert.

Einige Zeit später am 4.10.2016 sieht es schon etwas anders aus:



Es gibt nun ein Label Mainversand, aber die Einschreibelabel haben sich noch nicht geändert.



Der Beleg vom 8.02.2017 zeigt, das es nun scheinbar auch eigene Einschreiblabel gibt.

Was mich wundert, das hier generell extrem selten Einschreiben der Privatpost gezeigt werden, sind diese nicht so häufig oder gelangen diese sehr selten in Sammlerhände ?

viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 27.05.2017 19:30:42 Gelesen: 71456# 1132 @  
@ Journalist [#1131]

Zwar gibt es laut Pete zum Zeitpunkt dieses Einschreibens am 15.7.2016 schon keine postcon Frankfurt mehr, aber bezüglich der Belege hat sich noch nichts geändert.

Anscheinend war die Software zur Erstellung der schwarzweiß-Aufkleber (Aufkleber zur manuellen Sendungserfassung am PC) mit dem Firmenlogo von Postcon noch nicht aktualisiert worden, d.h. keine neue Bilddatei des neuen Firmenlogos von "Mainversand" hinterlegt.

Einige Zeit später am 4.10.2016 sieht es schon etwas anders aus:

Es gibt nun ein Label Mainversand, aber die Einschreibelabel haben sich noch nicht geändert.


Du kannst m.E. davon ausgehen, dass nicht das Mainversand-Briefzentrum die schwarz/weiß/roten Einschreibeaufkleber aufklebt sondern der Absender selbst und zeitgleich einen Nachweis für sich behält, worin die UPOC-Nummer vermerkt ist, welche bei Nachfragen bzw. Reklamationen nützlich ist. Der Absender wird m.E. vom Briefdienstleister eine Rolle bzw. anteilig einen Streifen mit Einschreibeaufklebern erhalten haben. Ggf. wurde vor der Abgabe an den Absender der jeweilige UPOC bereits registriert, d.h. dem Absender in CodX zugeordnet. Der Endkunde braucht die Rolle bzw. Streifen auf und fordert bei Bedarf neue Aufkleber nach.

Der Beleg vom 8.02.2017 zeigt, das es nun scheinbar auch eigene Einschreiblabel gibt.

Ich gehe davon aus, dass die Einschreiberolle (oder Teile davon) zur Neige gegangen waren und der Absender neue Aufkleber mit dem neuen Firmenlogo von Mainversand erhalten hat.

Was mich wundert, das hier generell extrem selten Einschreiben der Privatpost gezeigt werden, sind diese nicht so häufig oder gelangen diese sehr selten in Sammlerhände ?

Meinem Eindruck nach sowohl als auch: Einschreiben sind generell nicht sonderlich häufig (im Vergleich zu Sendungen ohne Zusatzleistungen) und gelangen auch nicht so häufig in Sammlerhände. Noch seltener in Sammlerhand gelangen Versandumschläge für Postzustellungsaufträge (PZA).

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 03.06.2017 14:28:54 Gelesen: 66919# 1133 @  
@ Pete [#1132]

Hallo Pete,

danke für die ergänzenden Infos.

Ich möchte hier nun einen weiteren Einschreibebrief aus dem Privatpostbereich zeigen:



Von vorne sieht er erst einmal sehr unscheinbar aus - hinten klebt noch ein weiterer Label, der schon mehr Licht ins Dunkel bringt:



Wenn man nun auf der Vorderseite noch vorsichtig den Label entfernt, mit dem die ursprüngliche Freimachung überklebt wurde (diese wurde danach weiter links wieder aufgeklebt), so ergibt sich noch mehr an Infos zu dieser Sendung:



Der Beleg stammt also aus dem Bereich der Turbopost, die diese Sendung (Übergabe Einschreiben) aber nicht zustellen konnte. Daher wurde die Sendung der gelben Post übergeben und die Marken der Turbopost mussten überklebt werden.

Die Laufzeit bis zum Empfänger hat natürlich darunter gelitten, den die Sendung war nun einen Tag länger unterwegs.

Wer kennt eigentlich ähnliche Einschreibmarken, wie die der hier gezeigten Turbopost ? beziehungsweise welche anderen Privatpostdienstleister haben eher solche "markenähnlichen" Einschreibkennungen, als die üblichen Einschreiblabel siehe auch Beitrag weiter oben von Postcon bzw. Mainversand ?

viele Grüße Jürgen
 
Nachtreter Am: 03.06.2017 19:30:47 Gelesen: 66770# 1134 @  
@ Journalist [#1133]

Hallo Jürgen,

die BW-Post z.B. bietet gar keine Einschreiben an - selbst nicht im eigenen Zustellgebiet! Lediglich Zustellungsurkunden werden selbst bearbeitet. Einschreiben können nur von Geschäftskunden eingeliefert werden, werden aber generell an die Deutsche Post übergeben.

Wahrscheinlich ist das Handling mit der Unterschriften-Dokumentation zu aufwendig.

Viele Grüße

Nachtreter
 
Journalist Am: 03.06.2017 21:24:41 Gelesen: 66719# 1135 @  
@ Nachtreter [#1134]

Hallo Nachtreter,

danke für die Ergänzung - aus obiger Quelle mit Einschreibeingang im Bereich Rhein Main Gebiet habe ich auch eine Sendung aus dem Bereich der BW-Post gefunden:



Ob BW-Post mit Mainversand koperiert oder nicht ist mir nicht bekannt, jedenfalls wurde das Einwurfeinschreiben mit Frankit freigemacht und der gelben Post übergeben. Dazu wurde das BW-Post-Einschreibelabel überklebt, um dieses wieder sichtbar zu machen wurde das darüber befindliche Einschreiblabel der Deutschen Post vorsichtig abgezogen und darunter neu aufgeklebt:



Im Bereich der BW-Post muss es also zumindest spezielle Einschreibelabel geben.

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 04.06.2017 09:03:40 Gelesen: 66447# 1136 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute aus meiner Quelle Einschreiben ins Rhein Main Gebiet einen weiteren Einschreiben einer Privatpost vorstellen, diesmal von "Brief und mehr":

Zuerst den Brief von vorne vor entfernen der Überlabelungen:



Wie man sieht wurde hier links oben und rechts unten etwas überklebt.

Auf der Rückseite befindet sich ein weiterer interessanter Aufkleber von "Brief und mehr":



Die hier auf dem Label zu sehende Nummer unter dem Strichcode ist identisch mit dem überklebten Einschreibelabel von "Brief und mehr" wie das nächste Bild zeigt:



Überklebt wurde auch die Kundennummer des Einlieferers von "Brief und mehr". Unter diesem Label ist sogar noch ein weiterer Strichcode sichtbar, der nicht freigelegt wurde. Die Label zum Überkleben ließen sich leicht abziehen und wurden einmal im Bereich des Fensters und einmal neben dem Einschreiblabel von Brief und mehr neu plaziert.

Interessant ist in diesem Fall, das Brief und mehr hier scheinbar den Kundenwunsch nicht richtig umgesetzt hat, gewünscht war eine Einschreiben Rückschein, daraus wurde ein normales Einschreiben.

Generell wurde bei Briefen von "Brief und mehr" festgestellt, das auf der Rückseite der Einschreiben jeweils das weiter oben gezeigte Label klebt und dort auch die gewünschte Einschreibenvariante auf dem Label vermerkt wird.

Interessant wäre der Vergleich von Einschreiben von "Brief und mehr", die im eigenen Zustellgebiet zugestellt wurden, wie diese sich von dem eben gezeigten unterscheiden ? und wie sich solche, die über Kooperationspartner auch mit Privatpost zugestellt wurden unterscheiden ?

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 05.06.2017 11:32:44 Gelesen: 65756# 1137 @  
Hallo an alle,

es folgt nun aus der selben Quelle ein Einschreiben Rückschein, aufgegeben bei der Baden-Post.



Kennt sich jemand mit der Baden-Post näher aus und kann mir weitere Infos zu dem Aufkleber links oben mit dem Datamatrixcode mitteilen ? Beispielsweise wird der immer benutzt oder nur ..... oder .... welchen Nutzen oder Sinn hat er ? Oder kommt er vom Absender ? Oder .... ?

Schon jetzt danke für mögliche Antworten - viele Grüße Jürgen
 
Christoph 1 Am: 08.06.2017 21:09:20 Gelesen: 62840# 1138 @  
@ Michael Mallien [#1046]
@ Pete [#1047]

Hier ein aktuelles Label der iq letternet - ähnlich zu dem bereits oben gezeigten. Vermutlich nichts Besonderes.

In dem DIN C-4- Umschlag war das im Scan ersichtliche Magazin. Zugestellt in Berlin (PLZ 10997).

Gruß, Christoph


 
Journalist Am: 15.06.2017 11:10:26 Gelesen: 59224# 1139 @  
@ csjc13187 [#1138]

Hallo Christoph,

danke für das Zeigen des Belegeausschnitts - dies hilft vielleicht mittelfristig, diese Matrixlabel zu interpretieren.

Nun aber noch an alle, auch ein Ausschnitt eines C5-Briefes von der BWPost mit einen interessanten Label:



Es scheint sich hier um ein Werbelabel der BWPost zu handeln ?

Viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 16.06.2017 13:34:31 Gelesen: 59035# 1140 @  
@ csjc13187 [#1138]
@ Journalist [#1139]

Hier ein aktuelles Label der iq letternet - ähnlich zu dem bereits oben gezeigten. Vermutlich nichts Besonderes.

Der Aufkleber IQ letternet ist zumindest ein Nachweis, dass dieses Unternehmen aktuell weiterhin tätig ist. :-)

@ Journalist [#1139]

Es scheint sich hier um ein Werbelabel der BWPost zu handeln ?

Ja, es sieht danach aus. Ich frage mich allerdings, ob die mit der Schenkung der 500 Prelabels verbundene Briefdienstleistung für den Neukunden ebenfalls entgeltfrei ist. Dies würde dann bedeuten, dass nach Zahlung der ersten 500 Sendungen eines neuen Kunden die weiteren 500 Sendungen entgeltfrei wären (?).

Mir wäre neu, dass man als Absender etwas für die Bereitstellung der Prelabels bezahlen muss, wobei dies jeder Briefdienstleister für sich selbst entscheiden kann und muss. Interessant sind die Einlieferungsmöglichkeiten für Sendungen [1], welche Prelabels aufweisen:

"Abgabe Ihrer Sendungen im ServicePoint
Eine Übersicht unserer ServicePoints finden Sie hier: https://stuttgart.bwpost.net/servicepoints.html

Einwurf Ihrer Sendungen in einem der blauen BWPOST-Briefkästen
Eine Übersicht unserer Briefkästen finden Sie hier: https://stuttgart.bwpost.net/briefkaesten.html

Vorteil für Sie: Bei Einwurf in einen Briefkasten in Ihrer Nähe, machen Sie sich unabhängig von Kosten oder Wartezeit für die Abholung Ihrer Tagespost

Abholung Ihrer Sendungen durch unsere Fahrer
(Abholung ab durchschnittlich 25 Sendungen täglich kostenfrei)"


Demnach kämen auf dem Absender im Umkehrschluss (theoretisch) Kosten zu den eigentlichen Portokosten hinzu, wenn die Sendungen von einem Fahrer der BW-Post abgeholt werden und die Sendungsmenge pro Tag im Durchschnitt bei unter 25 Briefen pro Tag liegt. Ansonsten lese ich in [1] nirgendwo etwas, dass bei der Nutzung von Prelabels weitere Kosten (außer den Portokosten) entstehen.

Gruß
Pete

[1] https://stuttgart.bwpost.net/zustellgebiet.html (Datei "Einfuehrung Prelabel.pdf")
 
EdgarR Am: 16.06.2017 17:52:30 Gelesen: 58994# 1141 @  
@ [# 1139]

Auch andere pre-labeln:



Hier z.B. die pin AG, Berlin
 
DL8AAM Am: 27.06.2017 00:17:43 Gelesen: 54351# 1142 @  
@ DL8AAM [#1100]

Zu welcher Privatpost gehört dieser Tintenstrahl "Spray-On" bzw. diese Sendungserfassung? Die 16stellige Sendungsnummer passt zumindest so nicht zu den codX'schen UPOC-Nummerkreis. Vermutlich handelt es sich in diesem Fall auch um eine verkürzte Form (speziell für eine [bereits in Vorfeld] geplant an die DPAG abzuleitenden Sendung)? Wer ist der Betreiber des Geräts?

@ Pete [#1108]

Der Postleitzahl auf dem nachfolgenden Beleg könnte es sich bei dem Besitzer des Frankiergerätes um die sMail GEA Post-Service GmbH aus 72770 Reutlingen [1] handeln.

Hier ein aktuelles Beispiel von diesem FRANKIT Gerät 4D110006A0, nun mit zusätzlichem Werbeklischee des Absenders im Privatpost "Spray-On"



4D110006A0 - Werbeklischee für den Absender Osiandersche Buchhandlung, 72072 Tübingen (15.05.2017; via Deutsche Post InHaus Services/K4000, mit rückseitiger orangener Kodierzeile "oben" auf der Lasche)

Deine Vermutung mit sMail GEA Post-Services sollte sich wohl auch zu 100% bestätigt haben, insbesondere wenn ich mir den Beleg in [#1061] anschaue, da ist der vollständige Spray-On mit Barcode, dem eigenem Werbeklischee sowie der Leitweganzeige aufgebracht. Das Format passt haargenau Pete!

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 07.07.2017 14:25:49 Gelesen: 48598# 1143 @  
Der Briefdienstleister (bzw. Unternehmensverbund) mail & parcel network GmbH (MPN) mit Sitz in der Justus-Liebig-Str. 10, 99087 Erfurt listet auf der eigenen Internetseite [1] 13 Partnerunternehmen auf, deklariert als "Unsere Standorte". Vor einigen Jahren wurde noch ein "Geheimnis" darum gemacht (d.h. online nicht zugänglich), nun ist es öffentlich und sollte nachfolgend einmal festgehalten werden (Stand vom heutigen Tag, Anordnung alphabetisch):

City Brief GmbH, Amrastr. 46-48, 99817 Eisenach, http://www.citybrief-gmbh.de
DAZ Brief- und Kurierdienst GmbH, Schwarzer Weg 12, 99734 Nordhausen, http://www.city-kurier.de
ElsterPost GmbH & Co. KG, Fritz-Ebert-Str. 33, 07973 Greiz, http://www.elster-post.de
ElsterPost GmbH & Co. KG (Depot), Poststr. 2, 07356 Bad Lobenstein, http://www.elster-post.de
ElsterPost GmbH & Co. KG (Depot), Theodor-Neubauer-Str. 36, 07407 Rudolstadt, http://www.elster-post.de

deg Dienstleistung Eichsfeld GmbH, Unterlache 19, 37339 Leinefelde-Worbis, http://www.deg-gmbh.de
LLS Brief- & Paket GmbH, Schützenstr. 2, 98527 Suhl, http://www.lls-briefgmbh.de
mail & parcel network GmbH (Niederlassung Gera), Ebelingstr. 2, 07545 Gera, http://www.mail-parcel-network.de
Mailcats oHG, Johannesstr. 156, 99084 Erfurt, http://www.mailcats.de
Safe Mail GmbH, Karl-Liebknecht-Str. 1, 07545 Gera, http://www.safemail-thr.de

SLT Service & Logistik Thüringen GmbH, Reuterstr. 5a, 99867 Gotha, http://www.slt-online.net
ThB Thüringen Bote GmbH, Rheinmetallstr. 9, 99610 Sömmerda, http://www.thueringenbote.de
Wisenta-Kurier - Inh. Ria Broßmann, Am Fasanengarten 2, 07907 Schleiz, keine Internetadresse angegeben

Gruß
Pete

[1] http://www.mail-parcel-network.de/standorte/
 
Journalist Am: 06.08.2017 19:44:15 Gelesen: 32010# 1144 @  
@ Journalist [#1049]

Hallo an alle,

dieser Tage sind mir mal wieder 2 Infoträger des Verbunds P2 über den Weg gelaufen, die ich hier zeigen möchte:



Interessant ist auch hier, das sich im Vergleich zum letzten Mal das Layout doch etwas geändert hat, das neue Logo von P2 ist nun hier deutlich zu sehen.

Besonders interessant ist der linke Infoträger mit der Angabe "Lohnsortierung P2-011" für Austrian Post.

Viele Grüße Jürgen
 
Silesia-Archiv Am: 14.08.2017 10:55:53 Gelesen: 22999# 1145 @  
Briefkasten moderner Privatpost in Borkum:


 
Michael Mallien Am: 15.08.2017 20:24:57 Gelesen: 22307# 1146 @  
Zwei Belege der City Brief Bote (CBB) aus Schwedt.

1. Standardbrief aus dem Juni 2016, frei gemacht mit 0,52 Euro:



2. Standardbrief vom 29.6.2017, frei gemacht mit 0,65 Euro:



Viele Grüße
Michael
 
Altmerker Am: 16.08.2017 19:50:52 Gelesen: 21804# 1147 @  


Den Brief zieren sogar vier Label: Unter dem Biberpostaufkleber ist noch einer, nur ohne HBS25. Leider ohne Absender, so dass sich der Weg schwer nachzuvollziehen ist.

Gruß
Uwe
 
Pete Am: 17.08.2017 09:29:21 Gelesen: 21353# 1148 @  
@ Altmerker [#1147]

Den Brief zieren sogar vier Label: Unter dem Biberpostaufkleber ist noch einer, nur ohne HBS25. Leider ohne Absender, so dass sich der Weg schwer nachzuvollziehen ist.

Es handelt sich hierbei um eine handschriftlich beschriftete Sendung (vermutlich C5-Format). Dieser Umstand verursacht die vier Aufkleber, drei Stück davon durch das gleiche Großbriefsortiermaschinenmodell (meinem Eindruck nach eine Intelli Star) des Herstellers Böwe, Bell & Howell (BBH), welche jeweils in Berlin und Magdeburg stehen:

1. maschinelle Erfassung der Sendung durch die PIN Mail AG in Berlin [1]; die Sendung war aufgrund der Handschrift nicht maschinenlesbar (d.h. es fehlen die Zustellgebietsinformationen auf dem unteren Aufkleber)

2. manuelle Erfassung der Sendung durch die PIN Mail AG Berlin am Freitag, den 30.12.2016; dort Zuweisung der Empfängeranschrift an den Zustellpartner [DE]1141 = Biberpost in Magdeburg (PIN Mail in Berlin gibt weiterhin [DE]1154 als Absenderkennung an); diese Art der Kennung (DE XXXX) ist seit mittlerweile gut 10 Jahren im Einsatz befindlich

3. maschinelle Erfassung der Sendung durch die Biberpost in Magdeburg [2]; die Sendung war aufgrund der Handschrift in der Empfängeranschrift nicht maschinenlesbar (d.h. es fehlen die Zustellgebietsinformationen auf dem unteren Aufkleber)

4. Nachbearbeitung der Sendung in Magdeburg am Montag, den 02.01.2017 durch die manuelle Eingabe der Empfängeranschrift am Computer (durch die Nachbearbeitung des Sendungsbildes, Videocodierung) und anschließend erneute maschinelle Erfassung der Sendung mit der Zuweisung der Empfängeranschrift in den Zustellbezirk HBS25 (= 38820 Halberstadt?)

Die Strichcodenummern (beginnend mit 010081...) sollten auf allen vier Aufklebern identisch sein. Die Großbriefsortiermaschine der Biberpost in Magdeburg erkannte den vorhandenen Strichcode (auch wenn dazu sicherlich keine elektronischen Daten aus Berlin in der Magdeburger Version der Software CodX vorhanden waren) als maschinenlesbar und verwendete den gleichen Strichcode (bzw. UPOC) der PIN Mail AG Berlin für die eigene interne Verarbeitung. Soweit ersichtlich, entspricht die Laufzeit von zwei Werktagen (E+2) den Vorgaben für den nationalen Versand [Silvester und Neujahr kamen als Wochenende zufällig dazwischen); der Brief dürfte sich am 03.01.2017 in der Zustellung befunden haben.

Die PIN Mail AG Berlin ist im Großraum Berlin tätig. Dadurch wird der Absendeort bereits eingeschränkt. Die Angabe des Empfängerortes müsste sich auf der Sendung befinden.

Gruß
Pete

[1] https://www.pin-ag.de/
[2] https://biberpost.de/
 
Altmerker Am: 17.08.2017 10:30:45 Gelesen: 21297# 1149 @  
@ Pete [#1148]

Ich bin begeistert! Danke für die schnelle Erklärung. Adresse in HBS25 stimmt.

Gruß
Uwe
 
DL8AAM Am: 28.08.2017 20:23:06 Gelesen: 13559# 1150 @  
@ DL8AAM [#761][#775][#779][#834][#954][#1005]

optiBrief

Wenn wir schon wieder einmal bei diesen eher unsichtbaren (sprich i.d.R. nicht selbstzustellenden) Privatposten sind, hier ein kleines Update zu optiBrief aus 74321 Bietigheim-Bissingen, ...

Wie es aussieht scheint, gibt es hier erneut ein neues Format zu dokumentieren:



Katalog (Versand ohne Folie) des Büroausstatters Cairo AG aus 64823 Groß-Umstadt. Mit zusätzlichem Label (mit UPOC-Sendungsnummer & codX-Mandantenkennung "0046", Mail Alliance "ma 3772") der letztlich zustellenden Privatpost CITIPOST Göttingen vom 24.07.2017.



Die ursprünglich (erst-) annehmende Privatpost versteckt sich - wie bei optiBrief bisher immer üblich - wieder in einer unscheinbaren (bereits vom Katalogmacher bzw. vom Versender eingedruckten) Zeile direkt über der Adressierung: 17669UE oMN> 123772.

"17669UE" sollte eine Identifikation für den Einlieferer/optiBrief-Kunden (oder eine Auftragsnummer) sein, "o" steht hier für optiBrief (früher stand hier einmal "optiBrief" in ausgeschriebener Form bzw. später abgekürzt zu "oB" ) "> 123772" ist der Leithinweis auf die CITIPOST Göttingen (Mail Alliance-Kennung "ma 3772"), aber was bedeutet hier der Präfix 12?. Und für was das oMN-Kürzel genau steht (neben o = optiBrief) ist mir ebenfalls noch unbekannt. Möglicherweise ein Verweis auf den "optiBrief Netz"-Partner [1] Mail Alliance? Vielleicht hat jemand hierzu weitere Informationen bzw. hat abweichende Kennungen beobachtet?

Und kann jemand weitere aktuelle Sendungen der optiBrief zeigen? Ich bin doch bestimmt nicht noch der erste Privatpostsammler, der über eine optiBrief-Sendung gestolpert ist.

Gruß
Thomas

[1] http://www.optibrief.de/index.php?optialternativ
 

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