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Thema: Zurück und nachgeschickt
Das Thema hat 445 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 05.01.2017 11:55:26 Gelesen: 17396# 421 @  
DDR - Retourbrief aus 48 NAUMBURG vom 28.12.1987 nach 41 Duisburg adressiert. Durch erfolglose Ermittlung des Absenders (gezähnter Klebezettel) und unbekannter Straße (rückseitiger Kastenstempel) in 4100 DUISBURG 14, ging der Brief am 31.12.87 zurück nach Naumburg / Saale.





DDR - Autogrammkarte, adressiert nach Bremsdorf/Brandenburg, aufgegeben in 2750 SCHWERIN 99 am 01.07.1990. Durch die unbekannte Adresse landete die Karte am 03.07. in Berlin-Heinersdorf (zweizeiliger Kastenstempel). Der unzustellbare Postbeleg ging Zurück nach 2750 Schwerin (Ankunft 17.07.1990).

mit Sammlergruß,
Claus
 
csjc13187 Am: 18.01.2017 21:04:10 Gelesen: 15608# 422 @  
Guten Abend,

dieses kleine Brieflein aus der kleinen Schweiz in das große New York gibt mir ein kleines (oder großes) Rätsel auf. Dabei ist die Nachsendung das Hauptproblem, deshalb stelle ich den Brief mal hier ein.

Abgeschickt am 10.12.1963 vom Postamt Zürich 40 (Sihlfeld) landete der Brief bereits drei Tage später in den USA (Ankunftsstempel Alpine N.Y. 13.12.63). Ob der dabei mit Luftpost befördert wurde oder nicht ist schon mal die erste Frage. Der Luftpostaufkleber ist mit "VOID" überstempelt, was ich mal als "ungültig" interpretiere. Richtig? Aber in drei Tagen ist das wohl mit dem Schiff nicht zu schaffen.

Die Adresse gab wohl den US-Postlern auch Rätsel auf. Eine "Alpina Chinchilla Farm" in New York sollte der Empfänger sein. Es wurde dann aber ein Stempel ergänzt "No Post Office Named", also die haben wohl überlegt, in welchen Ort sie das Brieflein denn nun zustellen sollen?

Der Landstrich Alpine liegt laut googlemaps direkt am Hudson River, unmittelbar an der Staatsgrenze von New Jersey und New York, aber gerade noch im Bundesstaat NJ, direkt nördlich von New York City. Meine Frage ist jetzt: Wo (in welchem Ort) wurde dieser Stempel auf der Vorderseite abgeschlagen?

Handschriftlich wurde ergänzt: R.D.4 New Jersey (wenn ich das richtig entziffert habe?) Was kann das bedeuten? Und warum landete der Brief dann am 16.12. in Newark, was ja nun weder mit dem Empfängerort, noch mit New York direkt was zu tun hat?

Ich freue mich über Erklärungen. Finde den Brief im Übrigen sehr hübsch! :-)

Viele Grüße
Christoph


 
volkimal Am: 27.01.2017 14:47:52 Gelesen: 14599# 423 @  
Hallo zusammen,

bei diesem Thema habe ich schon lange nichts mehr gezeigt. Heute ein eingeschriebener Eilbrief:



Der Brief wurde zwar nicht nachgeschickt, sondern nur innerhalb Münsters zweimal befördert. Nach dem ersten Versuch, den Brief zuzustellen wurde auf der Rückseite handschriftlich notiert, dass der Empfänger am 21.11. benachrichtigt wurde. Zusätzlich wurde der Stempel abgeschlagen, dass ein Nachsendeantrag nicht vorliegt.

Vermutlich hat der Empfänger den Brief nicht abgeholt, denn auf der Vorderseite wurde mittels Gummistempel notiert "Zur Briefzustellung" (leider ohne Datum). Ich gehe also davon aus, dass der Brief ein zweites Mal zugestellt wurde und dann einfach im Briefkasten landete.

Dass es sich empfiehlt, die Klappe zu entfernen ist mit klar!

Viele Grüße
Volkmar
 
briefefan Am: 27.01.2017 22:33:42 Gelesen: 14530# 424 @  
@ csjc13187 [#422]

Hallo Christoph,

VOID = Ungültig
No Post Office Named = Kein Postamt angegeben.

Grüße von briefefan.
 
Lars Boettger Am: 02.02.2017 23:05:42 Gelesen: 13912# 425 @  
Die Karte ist aus mehrere Gründen etwas besonderes: Zum einen wurde in Luxemburg ein zweisprachiger "Retour / Zurück"-Stempel abgeschlagen - in meiner Registratur ist das der späteste Abschlag. Die Annahme wurde seitens des Empfängers wegen des Nachportos von 30 Centimes verweigert ("refusé pour la taxe" - Bleistiftvermerk des Briefträgers rechts). Zum anderen ist die Verwendung der Überdruckprovisorien 15 auf 12 1/2 Centimes nicht häufig. Die Marke wertet in gestempelter Erhaltung immerhin 10 Euro und ist damit die drittteuerste Portomarke von Luxemburg (gestempelt). Wer mal versucht hat, diese Marke auf Beleg zu erhalten, der weiß, dass das schwierig ist.

Die Karte ging wieder an den Absender zurück. Vor seinem Bestellgang wurde der Briefträger mit den 30 Centimes "belastet". Er musste diese 30 Centimes vom Empfänger einziehen. Da die 30 Centimes nicht eingezogen werden konnten und die Post-Buchhaltung stimmen musste, wurden die Portomarken wieder ausgebucht und die Karte erhielt den "Deboursé"-Stempel der luxemburgischen Post in rotorange.

Beste Grüße!

Lars


 
briefefan Am: 05.02.2017 21:29:32 Gelesen: 13415# 426 @  
@ csjc13187 [#414]

Vielleicht waren das die Postangehörigen oder die Postdienststelle, die die Nachgebühr-Stempel angebracht hatten. Also S in Braunschweig und A in Wolfsburg.

Gruß von briefefan.
 
Heinrich3 Am: 10.02.2017 11:57:50 Gelesen: 12970# 427 @  
Hallo,

heute vom Briefträger gegen Zahlung erhalten:



Brief an die Empfängerin in der Reha, dort zu spät angekommen, an Heimatanschrift weiter geleitet. Wieso aber dort nur gelagert und nicht eingeworfen? Abholen konnte die Empfängerin nicht, weil vorübergehend in einem Pflegeheim untergebracht. Wer kann mir die 3,45 erklären, ohne lange zu suchen? Das muß ich ggfs. selbst tun.

Danke und weiterhin Freude an Belegen wie dem oben!

Heinrich
 
jmh67 Am: 10.02.2017 14:12:06 Gelesen: 12961# 428 @  
@ Heinrich3 [#427]

Hat der Brief dieses nahezu quadratische Format wie auf der Abbildung? Dann hätte er als Nicht-Standardbrief mit 145 c wie ein Großbrief frankiert werden müssen.

Das erklärt aber immer noch nicht die Höhe der Nachforderung, die wohl 75 c + 51 c = 131 c hätte betragen sollen.

-jmh
 
Heinrich3 Am: 10.02.2017 14:38:46 Gelesen: 12955# 429 @  
@ jmh67 [#428]

Hallo Jan-Martin und andere interessierte,

jetzt habe ich mal in die Bedingungen der Post reingesehen.

Kann die Rechnung ganz einfach sein Nachentgelt 2,- + Porto 1,45 jeweils wegen Format-Abweichung ?

Heinrich
 
DERMZ Am: 13.02.2017 09:16:10 Gelesen: 12574# 430 @  
Guten Morgen liebes Forum,

was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?

Theorie ist, wenn man weiß, wie es geht.

Praxis ist, wenn man weiß, wie es geht, aber es funktioniert trotzdem nicht!

Wer könnte es sein, der dieses sehr stark verinnertlicht hat? Genau, die gelbe deutsche Post!

Was ist passiert? Theoretisch wollten Oma und Opa ihrem Enkel zum Geburtstag mit einem Brief gratulieren, praktisch hat es nicht funktioniert, die gelbe Post hat dem Empfänger das Postfach zum 1. Februar gekündigt - und schrieb, dass sie alle Post an die Hausanschrift kostenlos weiterleitet. Was aber macht die Post mit Sendungen, die nach diesem Datum an die Hausanschrift adressiert ist, sie wird bearbeitet und dann werden erst einmal jede Menge Zettel aufgeklebt. Doch schaut es Euch die Praxis selbst an:



Wenn ich alles vollklebe, besonders natürlich die vollständige und korrekte Adresse, dann ist es wohl nicht mehr möglich, diesen Brief zuzustellen, also zurück an Absender mit dem Vermerk, daß das Postfach nicht mehr existent ist und der Empfänger nicht ermittelbar ist.

Ich könnte mich jetzt noch ewig über den Anruf (vergeblich) beim Kundenservice auslassen, aber das gehört hier nicht hin.

Einzig Sohnemann dankt der Deutschen Post ganz herzlich für diese herausragende Fehlleistung!

Mit den besten Wünschen für einen schönen Wochenstart

Olaf
 
volkimal Am: 17.02.2017 13:54:33 Gelesen: 12138# 431 @  
Hallo zusammen,

heute einmal ein zurückgeschickter Brief, von der WAZ Post Sercice GmbH zugestellt werden sollte:



Da die Anschrift falsch war (man hatte den Namen und die Straße von zwei verschiedenen Firmen gemischt), bekam der Brief einen Aufkleber und einen Stempel mit unterschiedlichen Ankreuzmöglichkeiten. Die Hinweise "BK nicht beschriftet", "BK unzugänglich / überfüllt" bzw. "Betriebsferien bis" habe ich bisher noch nicht gesehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 20.03.2017 11:14:18 Gelesen: 8621# 432 @  
Unzustellbarer Luftpostbrief aus 2800 Bremen vom 16.12.1983 nach Malvern, Australien. Durch Angabe einer falschen Adresse ging der Brief am 4.1.1984 zurück an den Absender in Bremen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 26.03.2017 15:31:41 Gelesen: 7465# 433 @  
Hallo zusammen,

die Ansichtskarte aus Baden-Baden erreichte den Leibburschen in Münster nicht, da nach Westerholt abgereist. Doch auch dort war er nicht anzutreffen und die Karte konnte erst in Ankum zugestellt werden.



mit bestem Gruß
stampmix
 
fogerty Am: 27.03.2017 15:36:14 Gelesen: 7258# 434 @  
Heute auch von mir mal ein Brief, der auf Umwegen dann noch noch die Adressatin erreicht hat.

Der Brief wurde am 10.8.1964 von Hampstead/London abgeschickt, an eine Frau Margaret Zuegg nach Lasa/Laas, Poststempel vom 13.8. Allerdings war in Lasa keine Familie Zuegg wohnhaft. Der dortige Postbote dachte aber anscheinend sofort ans 50 km entfernte Lana, wo es damals zwei Fabriken unter dem Namen Zuegg gab. Der Brief erreichte Lana am 19.8.,dort war dem Postbeamten anscheinend bekannt, dass sich Frau Zuegg arbeitsbedingt im Badeort Milano-Marittima an der Adria aufhielte. Also ab mit dem Brief Richtung Süden, der dann aber vorerst am 21.8. in der 31 km entfernten Nachbarprovinzhauptstadt Forli' landete. Weiter ging es dann am 24.8 nach Cervia, bevor der Brief dann endlich Frau Zuegg erreichte, hier ist leider am Ankunftsstempel Milano-Marittima das Datum nicht ersichtlich.



Grüße
Ivo
 
Pete Am: 27.03.2017 19:49:53 Gelesen: 7206# 435 @  
@ volkimal [#431]

heute einmal ein zurückgeschickter Brief, von der WAZ Post Sercice GmbH zugestellt werden sollte:

Die Sendung weist unabhängig von den Retourvermerken eine Besonderheit auf: Anfang 2010 hat die WAZ Post Service GmbH (WPS) aus Essen die Zustellung von Sendungen in Eigenregie aufgegeben. Die Posttochter First Mail GmbH erhielt den Auftrag, zukünftig die Sendungen im Ruhrgebiet zuzustellen. Bis dato war First Mail im benachbarten Postleitbereich 40 (Stadt Düsseldorf und Umgebung) mit eigenem Personal unterwegs. Der Zusteller von First Mail konnte die Sendung vom 20.09.2010 am 21.09.2010 in Gelsenkirchen nicht zustellen und klebte entsprechend einen Zettel auf, worin der Unzustellbarkeitsgrund angegeben wurde.

Die Sendung wurde durch den Zusteller an das Zustelldepot GE 1 zurückgebracht (worüber die Zustelltour 3 in der PLZ 45899 lief, siehe Vermerk 45899-3--GE 1), von dort aus ging der Brief zurück an das Briefzentrum von WPS in Essen-Kray. Dort erfolgte eine weitere Bearbeitung der Sendung, d.h. der Brief erhielt den rechts abgeschlagenen Handstempel sowie die weitere Tagesangabe der Bearbeitung vom 21.09.2010.

Da die Anschrift falsch war (man hatte den Namen und die Straße von zwei verschiedenen Firmen gemischt), bekam der Brief einen Aufkleber und einen Stempel mit unterschiedlichen Ankreuzmöglichkeiten. Die Hinweise "BK nicht beschriftet", "BK unzugänglich / überfüllt" bzw. "Betriebsferien bis" habe ich bisher noch nicht gesehen.

Bei den von dir genannten Gründen handelt es sich allesamt um Zustellhindernisse, welche in der Praxis vorkommen. Generell sollte die Zustellung von Sendungen in beschrifteten Briefkästen erfolgen, dies gilt vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Ohne Namen am Briefkasten ist keine zweifelsfreie Zuordnung der Sendung zum Briefkasten (BK) des Empfängers möglich. Unzugängliche bzw. überfüllte (nicht geleerte) Briefkästen erfüllen ebenso wenig den Zweck ihrer Existenzgrundlage. Das Zustellhindernis "Betriebsferien bis" gilt bspw. für öffentliche Einrichtungen wie Schulen (teils geschlossen während der Ferienzeiten) und (kleinere) Unternehmen wie Arztpraxen, Lokale usw. während der alljährlichen Betriebsferien.

Für den ein oder anderen Absender konnte es als Mehrwert durchaus interessant sein, weshalb eine an und für sich zustellbare Sendung als unzustellbar an den Absender zurückgegeben wurde. Die für Reklamationen zuständige Abteilung von WPS hätte bzw. hat es sicherlich gefreut, wenn dadurch eine eher unnötige Nachfrage des Absenders bezüglich des Rückführungsgrundes vermieden werden konnte. ;-)

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 27.03.2017 21:02:06 Gelesen: 7185# 436 @  
@ Pete [#435]

Hallo Pete,

danke für die Erklärungen.

Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 03.04.2017 14:17:54 Gelesen: 5436# 437 @  
Unzustellbare Osterkarte aus MALMÖ (Schweden) nach Rostock vom 30.3.1988. Im Rostock war der Adressat unbekannt (Notiz vom 9.4.88). Die Karte ging zurück in das Hauptpostamt Rostock, Zweizeiler: Absender nicht ermittelt HPA Rostock, Tagesstempel 252 ROSTOCK 22 / bbb vom 9.4.1988.





Unzustellbare Osterkarte aus 4050 MÖNCHENGLADBACH vom 26.3.1988, adressiert nach 2520 Rostock. Der Empfänger der Karte war nicht zu ermitteln (30.3.). Retour ging die Osterkarte in das Hauptpostamt Rostock 22, Zweizeiler: Absender nicht ermittelt HPA Rostock, Tagestempel 252 ROSTOCK 22 bb vom 31.3.1988.

mit Sammlergruß,
Claus
 
rumburak Am: 03.04.2017 19:56:07 Gelesen: 5365# 438 @  
@ Sachsendreier53 [#437]

Hallo,

bei der ersten Karte ist ebenfalls der Stempel mit dem UB "bb" abgeschlagen, dieser ist etwas versprungen und daher sieht es aus wie "bbb" was mich zunächst sehr wunderte, denn einen Stempel mit dreistelligem UB kannte ich aus Rostock nicht.

Die Nutzung des Tagesstempels "bb" ist belegt von 1976-1989. Dieser wurde nach dem Scheitern der Zustellung im zuständigen Zustellpostamt 22 (Lütten-Klein) abgeschlagen, zuvor wurde der Klebezettel aufgebracht; die Nebenstempel wurden dann später nach Weiterleitung im Hauptpostamt Rostock 1 aufgebracht.

Danke für das Zeigen der Karten.

Viele Grüße aus Rostock
 
klinhopf Am: 03.04.2017 23:02:08 Gelesen: 5274# 439 @  
Für DIESE postalische Bearbeitung habe ich in der Suche kein anderes Thema angeboten bekommen:

Ein Brief mit Absenderfreistempel vom 30.7.97 wurde falsch zugestellt und erhielt rückseitig folgenden handschriftlichen Vermerk OHNE weiteren POSTAMTsstempel, nur mit Postbanderole wieder verschlossen:

"Falsch ausgeliefert, / wieder amtl. verschlossen; / (Namenszeichen) 07./08. / (weiterer 2. Name ausgeschrieben)"


 
Sachsendreier53 Am: 13.04.2017 11:47:41 Gelesen: 3281# 440 @  
Unzustellbare Osterkarte aus 7077 ALFDORF (Baden-Württemberg) vom 29.3.1988, adressiert nach 252 Rostock.

Wegen ungenügender Anschrift (grüner Klebezettel) ging die Karte Retour ins Zustellpostamt 22 (Lütten-Klein). Dort bekam die Karte den Tagestempel vom 4.4.88 und den Nebenstempel des HPA Rostock 1.



mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 17.04.2017 06:49:12 Gelesen: 1412# 441 @  
Hallo zusammen,

diese Karte reiste ihrem Empfänger mehrfach hinterher und wurde schlussendlich an der Ursprungsadresse zugestellt.

Ansichtskarte, am 30.8.1898 in Karlsruhe aufgegeben, am 31.8. in Frankfurt zum Hotel Central in Saargemünd, dann am 1.9. zum Hotel Post in Oberstein weitergeleitet. Dort wieder nach Frankfurt geleitet und am 2.9.1898 zugestellt.



mit bestem Gruß
stampmix
 
klinhopf Am: 17.04.2017 08:29:08 Gelesen: 1377# 442 @  
@ stampmix [#441]

Erstaunlich, was die Post 1898 leisten konnte:
Von der Einlieferung bis zur Zustellung 5 Stationen mit insgesamt bis zu 600 km in nur 4 Tagen -
heute eher undenkbar meint
mit phil. Ostergruß
Ingo Pfennig
 
stampmix Am: 17.04.2017 15:08:49 Gelesen: 1259# 443 @  
@ klinhopf [#442]

Ja, das waren noch Zeiten.

Und weil heute ein so schön verregneter Ostermontag ist, zeige ich noch einen weiteren Brief, der seinen Adressaten allerdings nicht erreichte und um die halbe Welt geschickt nach 204 Tagen dem Absender wieder ausgehändigt wurde.

Auslandsbrief bis 15gr., der mit einem senkrechten Paar der 10Pf. Germania-Marken frankiert war und dem unterwegs seine untere Marke abhanden kam.



Abgesandt am 22.11.1901 in Barmstedt und adressiert an Herrn Heinrich Laage, Schiff Germanicus, per Adresse Funch, Odey &Co. New York. Bearbeitungsstempel New York 5.12.1901.



Der Empfänger war nicht mehr an Bord des Schiffes und so wurde der Brief per Adresse Ostermeyer Weltez & Von Rom Paly in Melbourne weitergeleitet. Stempel New York 12.12.1901 und San Francisco 18.12.1901:



Der Brief erreichte Melbourne (Australien) am 13.2.1902 und erhielt in der Folge mehrere Bearbeitungsstempel



Am 18.4.1902 wurde der Brief zurückgesandt und erreichte Barmstedt am 13.6.1902 abends.




besten Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 18.04.2017 19:58:00 Gelesen: 953# 444 @  
Hallo zusammen,

einen habe ich noch; diesmal gut erhalten und nett anzusehen, ist es eher leichte Kost. Auslandsbrief, der am 28.7.1905 in Mülhausen (Elsass) frühmorgens den Aufgabestempel erhielt und am gleichen Tag abends in Lausanne (Schweiz) ankam. Der Empfänger weilte derweil im 25km entfernten Cornaux oberhalb Clarens bei Montreux, wo er am 29.7.1905 zugestellt wurde. Ordentlich vermerkt auch die Beantwortung des Schreibens am 1.8.1905.



besten Gruß
stampmix
 
jmh67 Am: 18.04.2017 20:51:28 Gelesen: 927# 445 @  
Hier ein Beleg von neulich, bei dem der Zusteller wohl die Benachrichtigungskarte vergessen hatte (sagte der potentielle Empfänger) und der nach der üblichen Lagerfrist zurückging. Mit dem Rollstempel hat das BZ 30 auch eine wahre Orgie gefeiert ...

-jmh


 

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