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Thema: Zurück und nachgeschickt
Das Thema hat 453 Beiträge:
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Heinrich3 Am: 10.02.2017 14:38:46 Gelesen: 19751# 429 @  
@ jmh67 [#428]

Hallo Jan-Martin und andere interessierte,

jetzt habe ich mal in die Bedingungen der Post reingesehen.

Kann die Rechnung ganz einfach sein Nachentgelt 2,- + Porto 1,45 jeweils wegen Format-Abweichung ?

Heinrich
 
DERMZ Am: 13.02.2017 09:16:10 Gelesen: 19370# 430 @  
Guten Morgen liebes Forum,

was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?

Theorie ist, wenn man weiß, wie es geht.

Praxis ist, wenn man weiß, wie es geht, aber es funktioniert trotzdem nicht!

Wer könnte es sein, der dieses sehr stark verinnertlicht hat? Genau, die gelbe deutsche Post!

Was ist passiert? Theoretisch wollten Oma und Opa ihrem Enkel zum Geburtstag mit einem Brief gratulieren, praktisch hat es nicht funktioniert, die gelbe Post hat dem Empfänger das Postfach zum 1. Februar gekündigt - und schrieb, dass sie alle Post an die Hausanschrift kostenlos weiterleitet. Was aber macht die Post mit Sendungen, die nach diesem Datum an die Hausanschrift adressiert ist, sie wird bearbeitet und dann werden erst einmal jede Menge Zettel aufgeklebt. Doch schaut es Euch die Praxis selbst an:



Wenn ich alles vollklebe, besonders natürlich die vollständige und korrekte Adresse, dann ist es wohl nicht mehr möglich, diesen Brief zuzustellen, also zurück an Absender mit dem Vermerk, daß das Postfach nicht mehr existent ist und der Empfänger nicht ermittelbar ist.

Ich könnte mich jetzt noch ewig über den Anruf (vergeblich) beim Kundenservice auslassen, aber das gehört hier nicht hin.

Einzig Sohnemann dankt der Deutschen Post ganz herzlich für diese herausragende Fehlleistung!

Mit den besten Wünschen für einen schönen Wochenstart

Olaf
 
volkimal Am: 17.02.2017 13:54:33 Gelesen: 18934# 431 @  
Hallo zusammen,

heute einmal ein zurückgeschickter Brief, von der WAZ Post Sercice GmbH zugestellt werden sollte:



Da die Anschrift falsch war (man hatte den Namen und die Straße von zwei verschiedenen Firmen gemischt), bekam der Brief einen Aufkleber und einen Stempel mit unterschiedlichen Ankreuzmöglichkeiten. Die Hinweise "BK nicht beschriftet", "BK unzugänglich / überfüllt" bzw. "Betriebsferien bis" habe ich bisher noch nicht gesehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 20.03.2017 11:14:18 Gelesen: 15417# 432 @  
Unzustellbarer Luftpostbrief aus 2800 Bremen vom 16.12.1983 nach Malvern, Australien. Durch Angabe einer falschen Adresse ging der Brief am 4.1.1984 zurück an den Absender in Bremen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 26.03.2017 15:31:41 Gelesen: 14261# 433 @  
Hallo zusammen,

die Ansichtskarte aus Baden-Baden erreichte den Leibburschen in Münster nicht, da nach Westerholt abgereist. Doch auch dort war er nicht anzutreffen und die Karte konnte erst in Ankum zugestellt werden.



mit bestem Gruß
stampmix
 
fogerty Am: 27.03.2017 15:36:14 Gelesen: 14054# 434 @  
Heute auch von mir mal ein Brief, der auf Umwegen dann noch noch die Adressatin erreicht hat.

Der Brief wurde am 10.8.1964 von Hampstead/London abgeschickt, an eine Frau Margaret Zuegg nach Lasa/Laas, Poststempel vom 13.8. Allerdings war in Lasa keine Familie Zuegg wohnhaft. Der dortige Postbote dachte aber anscheinend sofort ans 50 km entfernte Lana, wo es damals zwei Fabriken unter dem Namen Zuegg gab. Der Brief erreichte Lana am 19.8.,dort war dem Postbeamten anscheinend bekannt, dass sich Frau Zuegg arbeitsbedingt im Badeort Milano-Marittima an der Adria aufhielte. Also ab mit dem Brief Richtung Süden, der dann aber vorerst am 21.8. in der 31 km entfernten Nachbarprovinzhauptstadt Forli' landete. Weiter ging es dann am 24.8 nach Cervia, bevor der Brief dann endlich Frau Zuegg erreichte, hier ist leider am Ankunftsstempel Milano-Marittima das Datum nicht ersichtlich.



Grüße
Ivo
 
Pete Am: 27.03.2017 19:49:53 Gelesen: 14002# 435 @  
@ volkimal [#431]

heute einmal ein zurückgeschickter Brief, von der WAZ Post Sercice GmbH zugestellt werden sollte:

Die Sendung weist unabhängig von den Retourvermerken eine Besonderheit auf: Anfang 2010 hat die WAZ Post Service GmbH (WPS) aus Essen die Zustellung von Sendungen in Eigenregie aufgegeben. Die Posttochter First Mail GmbH erhielt den Auftrag, zukünftig die Sendungen im Ruhrgebiet zuzustellen. Bis dato war First Mail im benachbarten Postleitbereich 40 (Stadt Düsseldorf und Umgebung) mit eigenem Personal unterwegs. Der Zusteller von First Mail konnte die Sendung vom 20.09.2010 am 21.09.2010 in Gelsenkirchen nicht zustellen und klebte entsprechend einen Zettel auf, worin der Unzustellbarkeitsgrund angegeben wurde.

Die Sendung wurde durch den Zusteller an das Zustelldepot GE 1 zurückgebracht (worüber die Zustelltour 3 in der PLZ 45899 lief, siehe Vermerk 45899-3--GE 1), von dort aus ging der Brief zurück an das Briefzentrum von WPS in Essen-Kray. Dort erfolgte eine weitere Bearbeitung der Sendung, d.h. der Brief erhielt den rechts abgeschlagenen Handstempel sowie die weitere Tagesangabe der Bearbeitung vom 21.09.2010.

Da die Anschrift falsch war (man hatte den Namen und die Straße von zwei verschiedenen Firmen gemischt), bekam der Brief einen Aufkleber und einen Stempel mit unterschiedlichen Ankreuzmöglichkeiten. Die Hinweise "BK nicht beschriftet", "BK unzugänglich / überfüllt" bzw. "Betriebsferien bis" habe ich bisher noch nicht gesehen.

Bei den von dir genannten Gründen handelt es sich allesamt um Zustellhindernisse, welche in der Praxis vorkommen. Generell sollte die Zustellung von Sendungen in beschrifteten Briefkästen erfolgen, dies gilt vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Ohne Namen am Briefkasten ist keine zweifelsfreie Zuordnung der Sendung zum Briefkasten (BK) des Empfängers möglich. Unzugängliche bzw. überfüllte (nicht geleerte) Briefkästen erfüllen ebenso wenig den Zweck ihrer Existenzgrundlage. Das Zustellhindernis "Betriebsferien bis" gilt bspw. für öffentliche Einrichtungen wie Schulen (teils geschlossen während der Ferienzeiten) und (kleinere) Unternehmen wie Arztpraxen, Lokale usw. während der alljährlichen Betriebsferien.

Für den ein oder anderen Absender konnte es als Mehrwert durchaus interessant sein, weshalb eine an und für sich zustellbare Sendung als unzustellbar an den Absender zurückgegeben wurde. Die für Reklamationen zuständige Abteilung von WPS hätte bzw. hat es sicherlich gefreut, wenn dadurch eine eher unnötige Nachfrage des Absenders bezüglich des Rückführungsgrundes vermieden werden konnte. ;-)

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 27.03.2017 21:02:06 Gelesen: 13981# 436 @  
@ Pete [#435]

Hallo Pete,

danke für die Erklärungen.

Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 03.04.2017 14:17:54 Gelesen: 12232# 437 @  
Unzustellbare Osterkarte aus MALMÖ (Schweden) nach Rostock vom 30.3.1988. Im Rostock war der Adressat unbekannt (Notiz vom 9.4.88). Die Karte ging zurück in das Hauptpostamt Rostock, Zweizeiler: Absender nicht ermittelt HPA Rostock, Tagesstempel 252 ROSTOCK 22 / bbb vom 9.4.1988.





Unzustellbare Osterkarte aus 4050 MÖNCHENGLADBACH vom 26.3.1988, adressiert nach 2520 Rostock. Der Empfänger der Karte war nicht zu ermitteln (30.3.). Retour ging die Osterkarte in das Hauptpostamt Rostock 22, Zweizeiler: Absender nicht ermittelt HPA Rostock, Tagestempel 252 ROSTOCK 22 bb vom 31.3.1988.

mit Sammlergruß,
Claus
 
rumburak Am: 03.04.2017 19:56:07 Gelesen: 12161# 438 @  
@ Sachsendreier53 [#437]

Hallo,

bei der ersten Karte ist ebenfalls der Stempel mit dem UB "bb" abgeschlagen, dieser ist etwas versprungen und daher sieht es aus wie "bbb" was mich zunächst sehr wunderte, denn einen Stempel mit dreistelligem UB kannte ich aus Rostock nicht.

Die Nutzung des Tagesstempels "bb" ist belegt von 1976-1989. Dieser wurde nach dem Scheitern der Zustellung im zuständigen Zustellpostamt 22 (Lütten-Klein) abgeschlagen, zuvor wurde der Klebezettel aufgebracht; die Nebenstempel wurden dann später nach Weiterleitung im Hauptpostamt Rostock 1 aufgebracht.

Danke für das Zeigen der Karten.

Viele Grüße aus Rostock
 
klinhopf Am: 03.04.2017 23:02:08 Gelesen: 12070# 439 @  
Für DIESE postalische Bearbeitung habe ich in der Suche kein anderes Thema angeboten bekommen:

Ein Brief mit Absenderfreistempel vom 30.7.97 wurde falsch zugestellt und erhielt rückseitig folgenden handschriftlichen Vermerk OHNE weiteren POSTAMTsstempel, nur mit Postbanderole wieder verschlossen:

"Falsch ausgeliefert, / wieder amtl. verschlossen; / (Namenszeichen) 07./08. / (weiterer 2. Name ausgeschrieben)"


 
Sachsendreier53 Am: 13.04.2017 11:47:41 Gelesen: 10077# 440 @  
Unzustellbare Osterkarte aus 7077 ALFDORF (Baden-Württemberg) vom 29.3.1988, adressiert nach 252 Rostock.

Wegen ungenügender Anschrift (grüner Klebezettel) ging die Karte Retour ins Zustellpostamt 22 (Lütten-Klein). Dort bekam die Karte den Tagestempel vom 4.4.88 und den Nebenstempel des HPA Rostock 1.



mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 17.04.2017 06:49:12 Gelesen: 8208# 441 @  
Hallo zusammen,

diese Karte reiste ihrem Empfänger mehrfach hinterher und wurde schlussendlich an der Ursprungsadresse zugestellt.

Ansichtskarte, am 30.8.1898 in Karlsruhe aufgegeben, am 31.8. in Frankfurt zum Hotel Central in Saargemünd, dann am 1.9. zum Hotel Post in Oberstein weitergeleitet. Dort wieder nach Frankfurt geleitet und am 2.9.1898 zugestellt.



mit bestem Gruß
stampmix
 
klinhopf Am: 17.04.2017 08:29:08 Gelesen: 8173# 442 @  
@ stampmix [#441]

Erstaunlich, was die Post 1898 leisten konnte:

Von der Einlieferung bis zur Zustellung 5 Stationen mit insgesamt bis zu 600 km in nur 4 Tagen - heute eher undenkbar meint

mit phil. Ostergruß
Ingo Pfennig
 
stampmix Am: 17.04.2017 15:08:49 Gelesen: 8055# 443 @  
@ klinhopf [#442]

Ja, das waren noch Zeiten.

Und weil heute ein so schön verregneter Ostermontag ist, zeige ich noch einen weiteren Brief, der seinen Adressaten allerdings nicht erreichte und um die halbe Welt geschickt nach 204 Tagen dem Absender wieder ausgehändigt wurde.

Auslandsbrief bis 15 gr., der mit einem senkrechten Paar der 10 Pf. Germania-Marken frankiert war und dem unterwegs seine untere Marke abhanden kam.



Abgesandt am 22.11.1901 in Barmstedt und adressiert an Herrn Heinrich Laage, Schiff Germanicus, per Adresse Funch, Odey &Co. New York. Bearbeitungsstempel New York 5.12.1901.



Der Empfänger war nicht mehr an Bord des Schiffes und so wurde der Brief per Adresse Ostermeyer Weltez & Von Rom Paly in Melbourne weitergeleitet. Stempel New York 12.12.1901 und San Francisco 18.12.1901:



Der Brief erreichte Melbourne (Australien) am 13.2.1902 und erhielt in der Folge mehrere Bearbeitungsstempel



Am 18.4.1902 wurde der Brief zurückgesandt und erreichte Barmstedt am 13.6.1902 abends.



besten Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 18.04.2017 19:58:00 Gelesen: 7749# 444 @  
Hallo zusammen,

einen habe ich noch; diesmal gut erhalten und nett anzusehen, ist es eher leichte Kost. Auslandsbrief, der am 28.7.1905 in Mülhausen (Elsass) frühmorgens den Aufgabestempel erhielt und am gleichen Tag abends in Lausanne (Schweiz) ankam.

Der Empfänger weilte derweil im 25 km entfernten Cornaux oberhalb Clarens bei Montreux, wo er am 29.7.1905 zugestellt wurde. Ordentlich vermerkt auch die Beantwortung des Schreibens am 1.8.1905.



besten Gruß
stampmix
 
jmh67 Am: 18.04.2017 20:51:28 Gelesen: 7723# 445 @  
Hier ein Beleg von neulich, bei dem der Zusteller wohl die Benachrichtigungskarte vergessen hatte (sagte der potentielle Empfänger) und der nach der üblichen Lagerfrist zurückging. Mit dem Rollstempel hat das Briefzentrum 30 auch eine wahre Orgie gefeiert.

-jmh


 
stampmix Am: 27.04.2017 19:25:19 Gelesen: 6124# 446 @  
Hallo zusammen,

schön ist anders, aber hier handelt es sich einen unterfrankierten "poste restante" Brief, dessen Annahme verweigert wurde und der mehrfach seiner Absenderin hinterher geschickt wurde.

Am 16.März 1897 gab Freiin Auguste von Feilitzsch in Hof einen Brief an ihre Verwandte "Hochwohlgeborene Frau Hauptmann Ottilie Schneider geb. Freiin von Feilitzsch" unterfrankiert und poste restante nach Palermo Italien auf. Mit 10 Pf. anstelle der notwendigen 20 Pf. frankiert, erhielt er einen Taxstempel und kam am 20.3.1897 in Palermo an. Dort wurde die Nachgebühr i.H.v. 25 centesimi mit Taxmarken erhoben, die mit dem Tagesstempel von Palermo entwertet wurden. Die Empfängerin verweigerte die Annahme ("Refusé" Stempel in rot) worauf die 25 cts. entlastet wurden ("annullato" Stempel) und der Brief wieder nach Hof zurückgesandt wurde. Am 22.6.1897 in Hof angekommen wurde er der Absenderin nach Feilitzsch weitergeleitet (AKS Feilitzsch vom 22.6.1897). Aber auch im Familiensitz weilte die Absenderin nicht, was rückseitig mit "Adressatin wohnt z.Zeit Regensburg Landshuterstraße" und mehrfach vorderseitig mit "Regensburg" vermerkt wurde. Dort wurde der Brief nach über 3 Monaten gegen Zahlung der erhobenen 20 Pf. wieder zurückgegeben.



besten Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 30.04.2017 08:12:14 Gelesen: 5527# 447 @  
Hallo zusammen,

nett anzusehen ist diese Ganzsachenkarte P12 der Deutschen Reichspost, die für die Auslandsverwendung auffrankiert wurde. Am 3.8.1886 in Karlsruhe aufgegeben, konnte sie am 4.8. in Paris nicht zugestellt werden, da der Empfänger im Schloss von Noisy bei Beaumont sur Oise weilte. Dort am 5.8.1886 zugestellt.



mit bestem Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 01.05.2017 07:32:53 Gelesen: 5287# 448 @  
Hallo zusammen,

am 23.9.1959 wurde der Brief an seine Hoheit, portogerecht mit 20 Pf. frankiert, nach Berlin-Charlottenburg gesandt und der schöne Werbestempel "Briefe an Freunde sind Boten der Freude" abgeschlagen. In Berlin nicht zustellbar wurde er am 25.9. seinem Empfänger zur Hochälpele [1] über Dornbirn in Österreich weitergeleitet. Als Auslandsbrief war er jetzt unterfrankiert und erhielt den Taxvermerk, der die Österreichischen Postbeamten zu einer Nachforderung von 2S 40g veranlasste, bevor bemerkt wurde, daß in diesem Fall nur das einfache Fehlporto berechnet werden darf, das mit 2 Portomarken von 60g (Mi.242) am 28.9.1959 erhoben wurde.



besten Gruß
stampmix

[1] https://www.alpenverein.at/vorarlberg/huetten/Huetten-des-AV-Vorarlberg/Hochaelpelehuette.php
 
stampmix Am: 02.05.2017 20:06:51 Gelesen: 4954# 449 @  
Hallo zusammen,

1951 hatte der BDPh seinen Sitz in Frankfurt am Main und sandte am 18.5.1951 eine Karte an Franz Prill [1] nach Lüneburg, portogerecht frankiert mit der Berliner Grünaufdruck-Marke zu 10Pf. Herr Prill war zwischenzeitlich nach Hamburg umgezogen, wohin die Karte weitergeleitet wurde.



mit bestem Gruß
stampmix

[1] Nachruf der ArGe Danzig: http://www.danzig.org/pl/gallery/1038/?cat_id=1267&gallery-img-id=19601
 
stampmix Am: 13.05.2017 07:04:51 Gelesen: 3671# 450 @  
Hallo zusammen,

an wen dieser Brief ging, werden wir wohl nicht mehr erfahren können. Die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft versandte am 12.11.1935 einen Ortsbrief innerhalb Magdeburgs und frankierte ihn tarifgerecht zu 8 Rpf. mit dem Firmenfreistempler. Der Brief musste nach Kirchen/Sieg nachgesandt werden und das fehlende Porto für den Fernbrief wurde mit der 4 Rpf. Nothilfemarke ergänzt.

besten Gruß
stampmix


 
stampmix Am: 20.05.2017 10:52:39 Gelesen: 2100# 451 @  
Hallo zusammen,

die mit 9 Mio. Mark tarifgerecht frankierte Auslandskarte, die am 13.10.1923 (PP20) in Dresden aufgegeben wurde, konnte dem Empfänger in Horgen (CH) nicht zugestellt werden und reiste ihm erst nach Montreux, dann nach Genf hinterher.



besten Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 25.05.2017 07:58:37 Gelesen: 893# 452 @  
Hallo zusammen,

einmal Weilburg - München über Rimini, aufgegeben am 17.6.1956.



besten Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 28.05.2017 08:40:49 Gelesen: 287# 453 @  
Hallo zusammen,

Hin- und Rückbeförderung zum halben Porto. Ob das im Sinne des Absenders war? Am 22.5.1907 in Münster aufgegeben und nachtaxiert, kam der Brief schon am 6.6.1907 in Havanna an. Trotz Ausruf nicht zustellbar wurde er am 31.7.1907 wieder zurückgesandt. In Deutschland mit den "ZURÜCK" Stempeln und mit 20 Pf. Nachporto versehen, wurde er dem Absender im August 1907 wieder ausgehändigt.



mit bestem Gruß
stampmix
 

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