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Thema: (?) (68/84) Stempel bestimmen: Österreich
Das Thema hat 87 Beiträge:
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Manne Am: 20.05.2016 10:02:52 Gelesen: 10895# 63 @  
Hallo zusammen,

wie wird dieser Stempel bezeichnet?

Gruß
Manne


 
filunski Am: 20.05.2016 12:39:44 Gelesen: 10874# 64 @  
@ Manne [#63]

Hallo Manne,

schau mal hier rein, da steht alles drin. ;-)

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/89677

Beste Grüße,
Peter
 
Manne Am: 20.05.2016 14:06:14 Gelesen: 10852# 65 @  
@ filunski [#64]

Hallo Peter,

Danke.

Gruß
Manne
 
Wachauer Am: 22.05.2016 00:41:51 Gelesen: 10756# 66 @  
@ filunski [#64]
@ Manne [#65]

Liebe Sammlerfreunde,

Zitat Datenbank: Ab 1910 wurden die Streifbänder in Buchdruck in Bögen von der Österreichischen Staatsdruckerei hergestellt. Werteindruck und Entwertungsstempel wurden in einem Druckvorgang gedruckt. Grund dafür war eine Vereinfachung der Manipulation des Versandes der Mittteilungsblätter. Es handelt sich also nicht um einen Poststempel klassischer Art, sondern um eine private Bestellung eines Vereines bei der Österreichischen Staatsdruckerei. Wegen der Ähnlichkeit mit einem "normalen Poststempel" zur Information für Sammler auch in die Datenbank aufgenommen (Anm. d. Redaktion)

Diesen Ausführungen kann ich nicht völlig beipflichten.

Es handelt sich nicht um bloß um eine private Bestellung eines Vereines – es handelt sich um einen Vorausentwertungsstempel, der als solcher vom k.k. Handelsministerium mit Erlass gestattet wurde.



Richtig ist, dass dieser Buchdruckstempel in einem Druckvorgang mit dem Werteindruck von der Staatsdruckerei auf den privaten Steifbändern des DÖAV aufgedruckt wurde.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
filunski Am: 22.05.2016 00:55:33 Gelesen: 10754# 67 @  
@ Wachauer [#66]

"...es handelt sich um einen Vorausentwertungsstempel"


Hallo Gerhard,

danke für diese Zusatzinfo und den Scan dazu! :-)

Die Tatsache, dass es sich um eine Vorausentwetung handelt, ist in der Datenbank auch erfasst, unter dem Feld Betriebsart steht "Vorausentwertung, gedruckt".

Ich habe in die Datenbank einen Querverweis zu deinem obigen Beitrag [#66] aufgenommen. ;-)

Herzliche Grüße,
Peter
 
Belgiensammler Am: 21.08.2016 17:57:48 Gelesen: 8665# 68 @  
Hallo,

kann mir jemand sagen, was dieser Strichstempel Linz bedeutet? Ich vermute, es handelt sich um einen Eingangsstempel von Linz. Der Rundstempel ist ja ein Durchgangsstempel Linz Bahnhof. Ich habe mehrere Postkarten mit diesem vermeintlichen Eingangsstempel, aber nur ein Exemplar mit zusätzlichen Bahnhofstempel.

Karl


 
LOGO58 Am: 29.08.2016 16:43:10 Gelesen: 8461# 69 @  
Hallo liebe Freunde der Salzburger Festspiele,

bevor ich diesen Stempel in die Stempeldatenbank einstelle die Frage:

Wen oder was zeigt der Stempel?



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
10Parale Am: 05.10.2016 21:51:24 Gelesen: 7604# 70 @  
Hallo Forum,

ich zeige hier 2 Briefe aus dem Jahr 1870. Beide Briefe sind mit Österreich Michel Nr. 37 I aus der Freimarkenserie Kaiser Franz Joseph von 1867 freigemacht. Dies ist nicht der Punkt.

Sie tragen beide Stempel aus Österreich.

- "NAGY SELIK", 4.3.(70) auf Faltbrief mit Altersspuren nach Hermannstadt (KLEIN R1187)

- "RUSZKBERG, 18.2.(70) auf Faltbrief mit Altersspuren nach Hermannstadt (KLEIN R1597 b)

Diese beiden Briefe waren nicht billig auf Grund Ihrer Stempel. Kann mir jemand sagen, woher die Information KLEIN R1187 ff. stammt?

Ich kenne nur das Stempelhandbuch von Edwin Müller, ein "Klein" ist mir unbekannt.

Liebe Grüße

10Parale


 
bignell Am: 05.10.2016 22:01:46 Gelesen: 7596# 71 @  
@ 10Parale [#70]

Hallo 10Parale,

Wilhelm Klein führte das Werk von Edwin Müller bzgl der Stempel ab 1867 fort, und nach ihm Erwin Rieger. Das Klein-Handbuch [1] ist aber nicht ganz billig.

Lg, harald

[1] http://www.philabooks.com/pages/Liste.asp?A=Liste&L=AUT&Kat=6&Kat2=4459&ABC=K
 
HWS-NRW Am: 05.10.2016 23:53:26 Gelesen: 7579# 72 @  
@ LOGO58 [#69]

Hallo,

ich hätte aufgrund der Abbildung auf Lohengrin getippt, dieses Werk ist aber 1971 nicht aufgeführt worden, eventuell mal bei der AG Musik nachfragen. Zu den Aufführungen, die 1971 aufgeführt wurden, fällt mir leider trotzdem keine andere Figur "mit Schwert" ein.

mit Sammlergruß
(Opernfan) Werner
 
10Parale Am: 06.10.2016 19:52:07 Gelesen: 7522# 73 @  
@ bignell [#71]

Vielen Dank für den wertvollen Hinweis. Wegen 2 Stempeln werde ich mir "vorerst" das Werk nicht kaufen, dafür gibt es ja noch gute Bibliotheken.

@ LOGO58 [#69] und HWS-NRW [#72]

Ich tippe auf SIEGFRIED, auch dieser trug ein Schwert wie dieses alte Bild beweist. (Quelle: ACADÉMIE NATIONALE DE MUSIQUE ET DE DANSE 1931) - Programmführer Lohengrin.

Liebe Grüße

10Parale


 
ipanema040 Am: 08.10.2016 10:54:41 Gelesen: 7498# 74 @  
Hallo,

anbei ein Brief aus Prag. Er wurde von der sowjetischen Zensur (Nr. 2256) in Wien oder Linz-Urfahr zensuriert.

Meine Frage wäre, wer hat den Stempel "Urfahr - siehe Pfeil" angebracht? Die Post in Wien oder Linz oder vielleicht auch die Zensurstelle?

mit Sammlergruß
Edmund


 
Baber Am: 08.10.2016 11:32:10 Gelesen: 7486# 75 @  
Hallo Edmund,

der Zensurstempel ist nicht von der sowjetischen Zensur, sondern von der österreichischen Zensurstelle 2256 angebracht, wie der Stempel in der Inschrift auch lautet. Die Österreichischen Zensurstellen arbeiteten im Auftrag der Alliierten bis zum Staatsvertrag 1955.

Linz war damals in der amerikanischen Zone, aber nördlich der Donau begann die russische Zone. Urfahr als Stadtteil von Linz liegt nördlich der Donau und war somit in der sowjetischen Zone.

So könnte es sein, dass der Stempel URFAHR von der Zensurstelle im amerikanischen Sektor angebracht wurde als Hinweis, dass der Brief über die "Zonengrenze" muss.

Gruß
Baber
 
ipanema040 Am: 08.10.2016 12:02:44 Gelesen: 7477# 76 @  
Hallo Baber,

danke für die Antwort.

Gruß
Edmund
 
Uwe Seif Am: 08.10.2016 19:27:50 Gelesen: 7441# 77 @  
@ Baber [#54]

Hallo,

ja, so ist es. Die Postdirektionen verfügten (verfügen ?) über mehrere derartige Stempel. Der erste Buchstabe des Doppel-Unterscheidungsbuchstabe gibt dabei die Postdirektion an (z.B.: w = Wien; l = Linz); der zweite Buchstabe ist der eigentliche Unterscheidungsbuchstabe des Stempels.

Einen schönen Sonntag wünscht
Uwe Seif
 
Uwe Seif Am: 15.10.2016 14:25:14 Gelesen: 7231# 78 @  
@ eifelsammler [#42]

Hallo,

hier ein Literaturhinweis: Über die österreichischen Nachentwertungsstempel berichtet Dr. R. Wurth im Sammlerdienst Nr. 8/1977 und 11/1977!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Pete Am: 29.05.2017 21:17:04 Gelesen: 1660# 79 @  
In einem Posten der Dauerserie "Trachten" befanden sich die nachfolgenden drei Exemplare. Diese fielen aufgrund der für Österreich vermutlich eher ungewohnten Stempelentwertung aus Seefeld in Tirol aus dem Jahr 1959 auf. Ist bekannt, ob es sich hierbei um einen Tages- oder Maschinenstempel handelt? Von der Form her erinnert mich das Ganze an den Stempelkopf eines in der Schweiz gebräuchlichen Maschinenstempels (Bsp. siehe [1]).



Gruß
Pete

[1] http://philaseiten.wavecdn.net/up/19657/8/0/564ea3fd_h.jpeg
 
Cantus Am: 30.05.2017 00:25:08 Gelesen: 1636# 80 @  
Hallo Pete,

ich gebe zu, dass die Abstempelung merkwürdig aussieht, weil der Ortsname immer an der gleichen Stelle endet. Vielleicht würde es aber zur Beantwortung deiner Frage helfen, wenn du den Stempeldurchmesser exakt ermittelst (bei der rechten und der linken Marke wäre das möglich) und den Wert, auf den halben Millimeter genau, hier veröffentlichst.

Viele Grüße
Ingo
 
Wachauer Am: 30.05.2017 12:02:39 Gelesen: 1567# 81 @  
@ Pete [#79]

Es handelt sich um die Stempelkrone (Stempelkopf) eines Werbe- und Wellenstempels aus Seefeld in Tirol. Im Katalog Postalische Abstempelungen (Stohl/Hagn) 2xd (Zweikreisstempel - Tag - Monat/Jahr/Uhrzeit) unter W2049 (c, d oder f = unterscheidbar nur mit Werbeplatte) SEEFELD IN TIROL, 24,5 mm, Verwendung ab 1956 bis 1966.



Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)
 
Pete Am: 30.05.2017 18:57:44 Gelesen: 1517# 82 @  
@ Cantus [#80]
@ Wachauer [#81]

Danke euch beiden für eure Hilfe. :-)

Gruß
Pete
 
bayern klassisch Am: 23.06.2017 13:34:29 Gelesen: 849# 83 @  
Liebe Freunde,

hiermit "oute" ich mich mal als Fan von Werbebriefen, die bereits außen von dem kündeten, was eigentlich innen stehen sollte.



Ich darf einen von ??? zeigen (kann leider den Aufgabeort nicht entziffern), der an Paul Ziegler nach Deffernik bei Eisenstein (das böhmische war gemeint) lief und treffend mit 5 Nkr. frankiert worden war. Zu lesen steht auf dem Kuvert:

Spiegel- und Glasfabriken Joh. Anton Ziegler´s Söhne Kreuzhütte pr. Klentsch in Böhmen Niederlage: Wien, Johannesgasse No. 2.

Sehe ich mir die Siegelseite an, die bei einem Kuvert von 1870 eigentlich eher der kultivierten Langeweile, als der Erbauung dient, so erkenne ich nicht weniger als 7 Abschläge österreichischer Stempel, an deren Chronologie ich mich hier versuchen möchte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deut…hechischer_Orte

Tankau, 6.7.
Hostau, 6.7.
Stankau, 6.7.
Klattau, 7.7.
Eisenstein, 8.7.

2 Orte fehlen mir noch - kann mir jemand sagen, welche Orte das sein sollen?

In jedem Fall war dies ein sog. Einzeltransit, denn innerhalb Böhmens wären sonst niemals so viele unterschiedliche Stempel auf den Brief gekommen, will sagen, dass dieser Brief einzeln von Post zu Post lief, statt in einem größeren Briefepaket eingebunden worden zu sein.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gerhard Am: 16.07.2017 19:03:24 Gelesen: 164# 84 @  
@ bignell [#35]
und alle Interessierten

Mir ist beim Sortieren dieser "Hörnchenstempel" aus Graz aufgefallen, was hat es mit dieser Form auf sich und wie lange war sie in Verwendung. Finde ihn eigentlich recht hübsch, ist er als besonders einzustufen oder normal für die Zeit?

MphG
Gerhard


 
bignell Am: 16.07.2017 19:08:38 Gelesen: 158# 85 @  
@ Gerhard [#84]

Hallo Gerhard,

Einkreisstempel GRAZ | JAKOMINI VORSTADT. Warum "Hörnchenstempel"?

Lg, harald
 
Gerhard Am: 16.07.2017 19:17:02 Gelesen: 155# 86 @  
@ bignell [#85]

Na dieser "gehörnte" Balken, zwschen 7.2. und 92.
 
bignell Am: 16.07.2017 19:40:31 Gelesen: 151# 87 @  
@ Gerhard [#86]

Habe ich so noch nie gesehen, aber das heisst wenig, mein Schwerpunkt liegt in der Zeit bis 1875.

Lg, harald
 

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