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Thema: Tagesaktuelle Kurznachrichten - Das Thema des Tages
Das Thema hat 539 Beiträge:
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10Parale Am: 15.08.2017 20:17:25 Gelesen: 53500# 515 @  
@ wajdz [#514]

Nun vom Zirkus hin zur Luftfahrt.

Wie wir heute in allen Nachrichten erfahren durften, ist das Luftfahrtunternehmen Air Berlin pleite. Mehr als 8000 Mitarbeiter bangen nun um ihren Arbeitsplatz und hoffen dennoch, dass das Unternehmen irgendwie gerettet wird. Für 3 Monate läuft es jetzt erst mal weiter und der Staat scheint mit einer Bürgschaft einzugreifen.

Der Aktienkurs der Air Berlin Aktie fiel auf 50 Cent. Da lobe sich jeder seine Briefmarkensammlung.

Die belgische Luftfahrtgesellschaft SABENA erlitt dieses Schicksal im Jahr 2001. Im Jahr 1963 feierte sie ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Briefmarke, die das Flugzeug "Caravelle VI" zeigt.

Wer sich näher mit dem Absturz von Air Berlin beschäftigen will, kann dies ja nun ausführlich in der Presse.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 16.08.2017 20:08:44 Gelesen: 53300# 516 @  
Heute vor 40 Jahren schockierte die Musikwelt die traurige Nachricht vom Tod des King of Rock´n Roll, Elvis Presley.

Mein Lieblingssong von ihm ist "Muss i denn, muss i denn ja zum Städele hinaus..", sang er während seiner Militärzeit in Deutschland auf deutsch.

Mit dieser schönen Briefmarke aus Tschad aus dem Jahr 1996 wird er weiterleben, Elvis will never die.

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 18.08.2017 20:42:50 Gelesen: 53071# 517 @  
In Berlin wurde heute ein Denkmal eingeweiht.



Gewidmet der deutsche Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Marie Juchacz (geborene Gohlke; * 15. März 1879 in Landsberg an der Warthe; † 28. Januar 1956 in Düsseldorf).

MiNr 596 aus Block 5



Als eine von 37 Frauen wurde Marie Juchacz 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt. Am 19. Februar 1919 sprach sie dort als erste Parlamentarierin nach der Erlangung des Frauenwahlrechts. Unter ihrer Leitung wurde am 13. Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt gegründet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 05.09.2017 19:29:39 Gelesen: 50591# 518 @  
Nachricht vom 4. September 2017

Nach eigenen Angaben hat Pjöngjang am 3. September eine Wasserstoffbombe getestet.

Heftige Erdbebens in der Region des nordkoreanischen Testgeländes könnten Seismologen zufolge ein Indiz dafür sein. Die Erschütterungen waren auch im benachbarten China zu spüren.

In New York ist der Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Es wird über neue Sanktionen beraten.



MfG Jürgen -wajdz
 
10Parale Am: 07.10.2017 16:09:08 Gelesen: 45135# 519 @  
@ wajdz [#518]

Das wird die Welt noch beschäftigen, denke ich.

In den Tageszeitungen heute ein Thema (z.B. Badische Zeitung), denn am kommenden Montag jährt sich der Todestag von CHE GUEVARA (1928 - 1967) zum 50. Mal.

Den meisten Forumsteilnehmer ist dieser kubanische Volksheld wohl besser bekannt wie mir. Ich erinnere mich an meine Jugend, irgendwie hatte ich ein Poster von ihm im Zimmer hängen, aber meine Eltern waren nicht so begeistert.

Ich zeige hier - man verzeihe mir -, ausnahmsweise mal den berühmten roten 3-Peso-Schein mit dem Konterfei des Günstlings von Fidel Castro.

Sein Leben endete abrupt. Heute gehören T-Shirts mit seinem Bild zu den 10 meist verkauften Artikeln in der Branche.

[B]Aber bleiben wir bei der Philatelie: gibt es Briefmarken mit Che Guevara ?/B]

Liebe Grüße

10Parale


 
bignell Am: 07.10.2017 16:42:02 Gelesen: 45116# 520 @  
@ 10Parale [#519]

Hallo 10Parale,

siehe https://www.catawiki.com/search?type=233&q=guevara.

Lg, harald
 
Heinz 7 Am: 07.10.2017 18:22:01 Gelesen: 45087# 521 @  
@ 10Parale [#519]

Natürlich gibt es Briefmarken mit dem Bild von Kämpfer Che



Die Banknote habe ich auch, mitgebracht von meinen Ferien auf Cuba! Es ist eine Note, die nur für Cuba gilt (für Inländer), die Touristen hatten andere Peso-Noten mit ganz anderem Umrechnungskurs.

Che Guevara war ein Held, der von vielen vergöttert wurde. Ich habe aber ein sehr zwiespältiges Urteil über ihn. Er war auch ein grausamer Extremist, der brutal gegen Andersdenkende vorging. Der Revolutionäre Klassenkampf war blutig-ernst, und da ist eigentlich kein Raum für romantische Schwärmereien.

Nun, er ist natürlich auch ein Unabhängigkeits-Kämpfer und Nationalheld; da will ich mich jetzt nicht zu sehr gegen ihn aussprechen. Seine Gegner trachteten auch nach seinem Leben, da musste er sich behaupten/wehren. Aber eine kritische Beurteilung seiner Geschichte und seines Handelns wäre trotzdem angezeigt.

Heinz
 
hopfen Am: 07.10.2017 21:13:33 Gelesen: 45036# 522 @  
@ Heinz 7 [#521]

"Aber eine kritische Beurteilung seiner Geschichte und seines Handelns wäre trotzdem angezeigt."

Der bayerische Hörfunk (2) hatte hierzu eine gaanz tolle Dokumention gebracht - vielleicht

http://www.br.de/service/suche/index.html?query=Che+Guevara oder

https://www.youtube.com/results?sp=CAJQFA%253D%253D&search_query=che+guevara+doku

Mit phil. Gruß, allen guten Wünschen zum Sonntag und viel Doku-Erfolg
Horst
 
merkuria Am: 08.10.2017 10:26:00 Gelesen: 44883# 523 @  
@ 10Parale [#519]

Guten Morgen 10Parale,

ich habe Che auch schon in der Rubrik "Feldherren und Militärführer auf Briefmarken" http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9249&CP=1&F=1 unter Beitrag #159 vorgestellt!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 12.10.2017 19:11:42 Gelesen: 44173# 524 @  
Der Asteroid "2012 TC4" raste pünktlich um 7.41 Uhr mit rund 44.000 Kilometern Abstand.an der Erde vorbei. In kosmischen Dimensionen war es knapp. Zum Vergleich: Der Mond ist etwa 400.000 Kilometer entfernt, geostationäre Satelliten fliegen in einer Höhe von knapp 36.000 Kilometern. Der 2012 entdeckte kosmische Brocken hat nach Schätzungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa einen Durchmesser zwischen zwölf und 27 Metern.



Immer wieder geraten Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde. Ein ähnlich großer Himmelskörper wie 2012 TC4 hatte im Jahr 2013 rund um die russische Millionenstadt Tscheljabinsk schwere Stoßwellen ausgelöst. Etwa 1.500 Menschen wurden verletzt, rund 7.000 Gebäude beschädigt.

https://www.youtube.com/watch?v=dpmXyJrs7iU

Im Oktober 2079 könnte der Asteroid tatsächlich auf die Erde treffen. Die Wahrscheinlichkeit liegt nach Einschätzung des Europäischen Raumflugkontrollzentrums Esoc in Darmstadt nach momentanen Berechnungen jedoch nur bei 1 zu 2645.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 30.10.2017 15:21:52 Gelesen: 41152# 525 @  
@ wajdz [#524]

"1 zu 2645" ist dennoch eine nicht zu unterschätzende Wahrscheinlichkeit. Astronomen und Wissenschaftler brüten über Konzepte, wie solch ein Einschlag abgewehrt werden könnte, sollte sich doch mal ein größerer Brocken der Erde nähern.

Mit eher irdischen Problemen beschäftigt man sich im Moment im politischen Berlin. Dabei meine ich nicht den Orkan "Herwart", der soeben über die Bundeshauptstadt zog, sondern die Gespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition.

In Sindelfingen habe ich sämtliche Jamaika-Kartons durchwühlt, doch einen Beleg mit 3 Marken der Farben "schwarz, gelb, grün" konnte ich leider nicht finden.

Heute wird lt. Badische Zeitung (1. Seite) über Digitales, Arbeit, Soziales und Gesundheit sondiert. Wünschen wir den Gesprächen viel Erfolg!

Bei dem von mir gezeigten Beleg gibt es eine kleine Koalition zwischen einer Ganzsache und einem waagrechten Paar mit dem Konterfei von Queen Elizabeth II., freigemacht am 27. Oktober 1956 in Palisadoes.

Wie auch immer, Jamaica wird von einer Frau regiert, sei es nun Angela oder Elizabeth.

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 13.11.2017 20:00:30 Gelesen: 38624# 526 @  
Hallo zusammen,

es stand heute in der Zeitung: Schürfer in Sierra Leone finden erneut Riesen-Diamanten.



Freetown. Er ist 476 Karat (95,3 Gramm) schwer: In Sierra Leone ist abermals ein riesiger Diamant ausgegraben worden. Sein Wert konnte noch nicht beziffert werden. Ein Minen-Unternehmen habe den 476 Karat (95,3 Gramm) Stein am Samstag in der Provinz Kono entdeckt, sagte der Chef der Nationalen Mineralienbehörde, Sahr Wonday. Ersten Einschätzungen zufolge wurden in der Vergangenheit nur 28 noch größere Diamanten gefunden. Der Wert des jüngsten Fundes konnte auf Anhieb noch nicht beziffert werden.

Erst im März war in derselben Provinz ein noch größerer Diamant ausgegraben worden: Der 709-Karat-Stein war der größte derartige Fund seit Jahrzehnten, insgesamt könnte er unter den größten zehn bis 15 jemals gefundenen Diamanten rangieren. Eigentlich sollte er dann im Mai bei einer Versteigerung im Land an einen Käufer gebracht werden; das Höchstgebot von 7,7 Millionen Dollar (6,5 Millionen Euro) war der Regierung in Freetown allerdings zu wenig. Im Dezember soll er daher in New York versteigert werden.

Die westafrikanische Republik Sierra Leone ist reich an Diamanten, wobei die wertvollen Steine nicht immer ein Segen für das Land waren: In den 90er Jahren finanzierte der illegale Verkauf dieser Diamanten - der so genannten Blutdiamanten - den Bürgerkrieg in Sierra Leone.

Viele Grüße
Volkmar
 
10Parale Am: 05.12.2017 19:28:56 Gelesen: 34999# 527 @  
Heute, am 5. Dezember 2017 verstarb im Alter von 96 Jahren nach einem längeren Krebsleiden Ex- König Michael von Rumänien. Er wurde 1921 auf Schloss Sinaia in Rumänien geboren. Er war einer der letzten Regenten, die zu Zeiten des II. Weltkrieges noch regierten.

Er war der Sohn von Carl von Rumänien. 1947, nachdem ihn die Kommunisten ins Exil schickten, fand er in England ein neues Zuhause, wo er sich als Gutsbesitzer, Testpilot, Leiter einer Elektronikfirma und als Börsenmakler betätigte. Als er nach dem Sturz Ceaucescus 1989 einmal wieder seine Heimat besuchen wollte, wurde er zunächst des Landes verwiesen (25. Dezember 1990). Jedoch entspannte sich die Situation einige Jahre später und die Familie erhielt das Schloss Sinaia wieder in Ihrem alten Besitz zurück.

Ich weiß ehrlich nicht, ob Michael die rumänische Staatsangehörigkeit wieder angenommen hat. Er hinterlässt zusammen mit seiner Frau Ex-Königin Anna die Tochter Margerita.

Er regierte von 1927 - 30 und von 1940 - 47. Dies war bekanntlich eine turbulente Zeit. Der aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen stammende Ex-Monarch erklärte am 23. August 1944 Deutschland den Krieg, nachdem er den Marschall Ion Antonescu verhaften ließ.

Der letzte König von Rumänien starb in Aubonne im Schweizer Kanton Waadt. Als sein Vater, König Carol von Rumänien am Karfreitag 1953 starb, streute Michaels Mutter Elena rumänische Erde auf den Sarg.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 05.12.2017 22:37:12 Gelesen: 34959# 528 @  
@ 10Parale [#527]

Ich kannte Michael von Rumänien nicht und weiss nur wenig über ihn. Er wurde zu Lebzeiten von vielen Menschen sehr geliebt und verehrt, die genauen Gründe dafür sind mir nicht bekannt. Er ruhe in Frieden.

Ich habe von einem "Fan" von ihm sogar einmal eine signierte Fotographie erhalten, die ich nun, zum Anlass seines Todestages, zeige



Daneben zeige ich noch eine alte Briefmarke, die den König in jungen Tagen zeigt.



Der Neuerblock hat einen auffälligen Plattenfehler: das "M" der 5. Marke ist links oben deutlich abgeflacht.

Grüsse
Heinz
 
wajdz Am: 06.12.2017 00:43:50 Gelesen: 34945# 529 @  
Der Rat kommt für viele zu spät, weil nach 24:00 gegeben, aber gut geputzte Schuhe sollten doch bereitstehen. Denn wenn der Nikolaus noch aktiv ist, wird er heute Nacht so manche zucker- und kakaohaltige Gabe darin deponieren, um die weihnachtliche Vorfreude zu steigern.

MiNr 729



Sonderstempel 1000 BERLIN 12 • ERSTAUSGABE WEIHNACHTSMARKE • 08.11.1984 • Zeichnung Bischofsstab

Heute wird des Heiligen Bischof Nikolaus von Myra gedacht, der als Wohltäter der Kinder verehrt wird. Der Nikolaustag ist ein christlicher Gedenktag, der von vielen Kirchen weltweit begangen wird

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 06.12.2017 18:03:38 Gelesen: 34895# 530 @  
@ wajdz [#529]

Der Krampus begleitet den heiligen Nikolaus. Während der die braven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft.

MiNr 2839



Er ist eine Gestalt des Adventsbrauchtums im Ostalpenraum, im südlichen Bayern und der Oberpfalz, in Österreich, im Fürstentum Liechtenstein, in Ungarn, Slowenien, der Slowakei, in Tschechien, Südtirol, Welschtirol (Trentino), Teilen des außeralpinen Norditaliens und Teilen Kroatiens.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 16.12.2017 18:04:43 Gelesen: 33538# 531 @  
@ forum [#530]

Iim rumänischen Fernsehen, z.B. aktuell PRO TV finden im Moment Livesendungen zur Beerdigung von Mihai statt, ULTIME REGE 1921 - 2017. Der letzte König der Rumänen wird in CURTEA DE ARGES beigesetzt.

RAMAS BUN, MAJESTATE

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 17.12.2017 12:29:08 Gelesen: 33476# 532 @  
@ 10Parale [#531]

Heute habe ich in der Sonntagszeitung eine Reportage zu den Beisetzungsfeierlichkeiten gelesen. Unter den Gästen befanden sich Vertreter vieler europäischer Königshäuser, aber auch aus anderen Ländern, wie z.B. aus Jordanien.

Mir wurde wieder bewusst, dass die alten Herrschaftshäuser nach ihren Machthöhepunkten im 19. Jahrhundert sich als eine große Gemeinschaft empfinden. Das ist etwas, was für die meisten von uns bedeutungslos ist. Oder vielleicht auch nur für uns Deutsche?!

Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 17.12.2017 13:48:58 Gelesen: 33465# 533 @  
@ Michael Mallien [#532]

Mir wurde wieder bewusst, dass die alten Herrschaftshäuser nach ihren Machthöhepunkten im 19. Jahrhundert sich als eine große Gemeinschaft empfinden. Das ist etwas, was für die meisten von uns bedeutungslos ist. Oder vielleicht auch nur für uns Deutsche?!

Aus der Sicht der Deutschen mag ich dir zustimmen, bedeutungslos. Wer kennt unter der Jugend noch den letzten deutschen Kaiser?

Gestern abend verfolgte ich die Feierlichkeiten am Fernsehen. Ein kleiner rumänischer Junge wurde interviewt, etwa 12 Jahre alt, er sagte in die Kamera:
"Ein großer König ist gestorben, jetzt haben sie uns mit den Kommunisten allein gelassen".

Mihai I. war ein König, den sein Volk gar nicht kannte. Mich erinnerte das Ganze, - um bei der Philatelie zu bleiben -, an die Ereignisse in Gotha im September 2015. Da kam die blaue Mauritius über den Ärmelkanal geschwappt und sofort fühlte sich die ganze Stadt geadelt. Vielleicht nicht auch eine Sehnsucht nach dem Mythos des Königtums im Allgemeinen?

Wie auch immer, bedeutungslos.

10 Parale

SCAN: Ausschnitt Thüringer Allgemeine vom 4. September 2015


 
Heinz 7 Am: 17.12.2017 16:00:15 Gelesen: 33444# 534 @  
@ Michael Mallien [#532]

Die europäischen Königshäuser waren eng miteinander verwoben und sie prägten die Geschichte von Europa der letzten tausend Jahre. Natürlich sind die uralten Familienbande noch immer wichtig, auch im XXI. Jahrhundert.

Viele Könige führten ihre Völker in gute Zeiten, andere nicht. Der Machtkampf nahm immer wieder gnadenlose Ausmasse an und Nachbarn erhoben die Waffen gegeneinander.

Ich denke, es ist Aufgabe der Gesellschaft und der Schule, unsere Geschichte zu kennen und zu vermitteln. Das Verständnis für Geschichte sollte für uns sehr wichtig sein, nicht bedeutungslos.

Die Staufer, die Habsburger, die Hohenzollern, die Wittelsbacher, die Häuser Tudor, Hannover, Sachsen-Coburg-Gotha prägten die Geschichte unseres Europas. Nicht zuletzt viele Philatelisten tragen dazu bei, dass die geschichtlichen Kenntnisse nicht in Vergessenheit geraten. Unsere jungen Geschichts-Studenten ersetzen die alten Geschichts-Kenner, die weg-sterben.

Es ist zu wünschen, dass ihre Kenntnisse wieder vermehrt zu Rate gezogen werden. Manch ein historischer Konflikt liesse sich wohl besser verstehen und vielleicht lösen, wenn die Hintergründe dazu besser bekannt wären.

Heinz
 
wajdz Am: 11.01.2018 20:11:46 Gelesen: 26736# 535 @  
Nach den Ausflügen in die Welt der Edlen und Hochwohlgeborenen nun wieder zurück zu den Problemen, die auch das gewöhnliche Volk beschäftigen. Schon in den Morgennachrichten an vorderer Stelle:

Die drohende afrikanische Schweinepest.

Für den Menschen ist der Erreger zwar ungefährlich; für Wild- und Zuchtschweine aber ist er tödlich, und es gibt bis heute kein wirksames Gegenmittel. Er kann aber beträchtlichen Schaden anrichten, wirtschaftlichen Schaden. Die Afrikanischen Schweinepest, in vielen osteuropäischen Ländern längst ein großes Problem, dürfte bald auch Deutschland erreicht haben, erwarten zumindest Experten.

MiNr 1497



In einer Großstadt wie Berlin, wo ja bekanntlich nach Schätzungen der Stadtverwaltung zwischen 3.000 und 8.000 Wildschweine leben, dürfte eine Jagd wie in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg nicht möglich sein.

Es wird auch ein Problem sein, die Biosicherheit bei den Verkehrswegen einzuhalten. Alle Verkehrswege kommen dort in Frage, wenn nämlich Menschen aus osteuropäischen Staaten, da ist der Virus hoch virulent, Rohwurst-Waren oder Frischfleisch mit nach Deutschland bringen.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.zeit.de/2018/03/afrikanische-schweinepest-wildschweine-ausbreitung-sven-herzog-interview
 
wajdz Am: 04.02.2018 01:52:23 Gelesen: 12815# 536 @  
Am 4. Februar 2018 wird mit dem Weltkrebstag die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen als eine der häufigsten Todesursachen in den Mittelpunkt gerückt. Initiiert wurde der Aktionstag 2007 von der Welt-Krebsorganisation UICC.

MiNr 1531



Gegenwärtig wird in den Medien diskutiert, ob gerade bei Krebserkrankungen je nach Versicherungsstatus, privat oder gesetzlich, mit unterschiedlichem medizinischen oder medikamentösem Aufwand behandelt wird.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.ardmediathek.de/tv/extra-3/Christian-Ehring-Zwei-Klassen-Medizin-i/Das-Erste/Video?bcastId=23817212&documentId=47066408
 
Heinz 7 Am: 28.02.2018 23:04:36 Gelesen: 7971# 537 @  
Hallo Briefmarken-Sammler!

Heute gab es in der Schweizer Tagesschau zur Hauptsende-Zeit einen Drei-Minuten-Beitrag zum 175-Jahr-Jubiläum der ersten Schweizer Briefmarke!

Die Schweiz war nach Grossbritannien das zweite Land mit eigenen Briefmarken. Damals war dies noch eine kantonale Aufgabe: Zürich war der erste Kanton (1. März 1843), wenig später folgte Genf (30.9.1843), als dritter Kanton war Basel an der Reihe (1. Juli 1845).

Die Schweizer Post und die Philatelie-Vereine (plus Verband) feiern dieses Jubiläum u.a. mit einer phantastischen Ausstellung in Bern.



Ich hoffe, dass dies das Interesse an den Briefmarken wieder neu belebt.

Herzliche Grüsse

Heinz
 
Heinz 7 Am: 06.03.2018 20:04:58 Gelesen: 7187# 538 @  
Guten Abend!

Heute wurde offenbar in Australien die älteste Flaschenpost gefunden.

An Bord des Forschungsschiffs «Paula» wurde ein Versuch unternommen: Man wollte Genaueres über den Verlauf von Meeresströmungen herauszufinden. Darum wurde im Juni 1886 eine Flaschenpost in den Indischen Ozean geworfen. Entdeckt wurde sie im Januar dieses Jahres von einer Spaziergängerin im Sand. Die Recherchen ergaben, dass die Flasche im Auftrag der Deutschen Seewarte in Hamburg über Bord geworfen wurde.

Damit scheint der Rekord für die älteste Flaschenpost gebrochen: Mehr als 131 Jahre alt! Angeblich soll der Altersrekord einer Flaschenpost bisher bei 108 Jahren gelegen haben.

https://bazonline.ch/panorama/vermischtes/australierin-findet-flaschenpost-von-1886/story/19597499

Ob dies nun ein "philatelistischer Beleg" ist, oder nicht, ist Ansichtssache. Immerhin wurde die Post ja nicht durch eine Post-Organisation befördert. Sondern durch die Meeresströmung.

Ist ja nicht so wichtig - Hauptsache: Eine schöne Geschichte!

Heinz
 
wajdz Am: 14.03.2018 17:11:05 Gelesen: 6229# 539 @  
Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist am heutigen Morgen im Alter von 76 Jahren gestorben. Hawking wurde in Forscherkreisen hoch geschätzt, in der Öffentlichkeit besass er den Ruf eines Genies. Sein Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ machte ihn 1988 weltberühmt, verkaufte sich mehr als zehn Millionen Mal.



Zitat aus einer seiner Reden: «Deshalb schaut zu den Sternen und nicht hinab auf Eure Füsse. [...] Seid neugierig, und wie schwer auch immer das Leben scheinen mag, so gibt es doch immer etwas, das ihr tun und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es kommt darauf an, nicht aufzugeben.»

MfG Jürgen -wajdz-
 

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