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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 198 Beiträge:
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becker04 Am: 21.05.2017 11:12:53 Gelesen: 23072# 174 @  
Hallo,

hier eine Drucksache vom Auktionshaus Heinrich Köhler aus 1942:



Gruß
Klaus
 
filunski Am: 21.05.2017 23:11:24 Gelesen: 22960# 175 @  
Guten Abend zusammen,

heute nochmals einen Beleg an den berühmt/berüchtigten Bela Sekula/Béla Székula. Dieser hatte einen regen Posteingang während seiner Luzerner Zeit auch aus nicht ganz alltäglichen Ländern/Orten.

Auch wenn der folgende Beleg nicht ganz so schön aussieht, ist er doch ein, wie ich meine außergewöhnliches und selten zu findendes Stück und auch, obwohl aus der Korrespondenz des Bela Sekula, kein "gemachtes" Stück, ein Einschreibebrief aus Port Said (Französisches Auslandspostamt) in Ägypten nach Luzern:



Absender ist geschwärzt im Original, man kann nur noch erkennen, dass es sich um eine "Boite postale" (Postfach) Adresse in Port Said handelte.

Recht interessant die Rückseite, auf der man sehr genau den damaligen Postverlauf nachvollziehen kann.



Der Brief wurde in Port Said am 21.6.1928 als Einschreiben aufgegeben.

Kam dann wahrscheinlich per Schiff in Süditalien an:



Transitstempel der Einschreibestelle in Brindisi vom 26.6.

Von Brindisi ging's dann gleich weiter nach Mailand:



Transitstempel der Einschreibestelle in Mailand vom 27.6.

Und dann ging's gleich im Zug weiter Richtung Schweiz:



Bahnpost-/Transitstempel der Strecke Mailand - Chiasso (Grenzübergang ins Tessin/Schweiz)

Schließlich Ankunft in Luzern noch am selben Tag:



Ankunftstempel der Breifausgabestelle beim Postamt Luzern 2 vom 27.6.

Beste Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 21.05.2017 23:56:00 Gelesen: 22950# 176 @  
Hallo,

mit Diena kann ich nicht mithalten. Ich habe dafür eine seltene Ganzsachen-Doppelkarte aus Schweden, die am 27.12.1893 von Stockholm an die Gebrüder Senf in Leipzig gelaufen ist. Auch wenn der Poststempel etwas verschmiert ist, so halte ich diese Karte doch für ein interessantes Zeitdokument. Die Karte trägt folgenden Text:

Welchen Rabatt gewähren Sie bei größeren Entnahmen aus Ihren Auswahlen?
Ergebenst
J. Haase



Mi. P 16

Viele Grüße
Ingo
 
Mondorff Am: 22.05.2017 18:09:19 Gelesen: 22871# 177 @  
Ab Luxembourg-Ville vom 27.2.1918, adressiert an das Heinrich Köhler-Stammhaus in der Berliner Friedrichstraße.



Herr André Israel fragt an:

Sehr geehrter Herr.
Besten Dank für Ihre mir frdl. zugesandte Zeitung Köhlers Philatelistisches Magazin N°6 u. erlaube ich mir erg. Sie ganz höfl. zu bitten, mir die Marken aus Ihrer Zeitung zur Ansicht u. Auswahl zum Versand bringen zu wollen, nämlich:
Seite N°2 der Zeitung.
Baden
1851. 1 Kr. bräunlich Paar, 40.- Mk.
1860. 9 Kr. karmin Paar, 50.- Mk.
Braunschweig
¼ Sgr. schwarz/braun Paar mit Briefstück 65.- Mk.
¼ Sgr. Prachtpaar mitFederzug 50.- Mk.
Hannover
1/30 Th. dunkelrot, Kabinettpaar 75.- Mk.
3 Pf. rosa/schwarz, genetzt Viererstreifen 350.- Mk.

Haben Sie auch Luxemburg N° 1, 2 in Prachtstücken, Paar, Streifen u. Blocks - usw.
....
Ich brauche sehr viel für meine Kundschaft.


Herr André Israel war uns in Luxemburg bisher nicht als Briefmarken-Händler aufgefallen.

Schönen Gruß
DiDi
 
filunski Am: 24.05.2017 23:15:25 Gelesen: 22663# 178 @  
Hallo zusammen,

den meisten wahrscheinlich unbekannt (außer vielleicht ein paar Danzig Kennern), ;-) auch mir selbst bis ich diesen Beleg erhielt, ist wohl das ehemalige Auktionshaus und auch Prüfstelle Holtz und Giebeler in Danzig [1].

Die Auktionskataloge (wie z.B. im link [1] zu sehen) wurden damals in Umschlägen wie diesem hier aus dem Jahre 1932 verschickt:



Sehr schön auf diesem Beleg auch der nicht alltägliche Maschinenstempel.

Beste Grüße,
Peter

[1] http://www.danzig.org/en/wp-gallery/?cat_id=1210&gallery-img-id=19268
 
hannibal Am: 31.05.2017 16:47:39 Gelesen: 22116# 179 @  
Hallo,

nachfolgend ein Brief mit MiFr SBZ-Aufdruck auf Arbeiter mit bekanntem Absendernamen.

SBZ 185,187,194 und A 195 auf R-LuPo-Brief in die USA (2. Gew.-Stufe) - da 5 Pfg zu wenig frankiert wohl mit 10 c Nachgebühr belegt - entsprechende Stempel auf Vorderseite. Gestempelt Meinigen c 02.8.48.-18



Rückseitig Stempel New York und Elizabeth

Viele Grüße
Peter
 
stampmix Am: 02.06.2017 17:24:48 Gelesen: 22111# 180 @  
Hallo zusammen,

von mir was Einfaches aus der kurzen PP22. Die Deklaration stimmt allerdings nicht mehr; ich habe nachgesehen: Keine Briefmarken drin :-(

Am 2.11.1923 sandte der Briefmarkenhändler und Auktionator S.W.Hess in Frankfurt einen Auslandsbrief der 4.Gewichtsstufe 60-80g als Einschreiben mit Rückschein nach Luzern und frankierte tarifgerecht mit 6 Rosettenmarken zu 100 Mio.Mark. AKS Luzern vom 3.11.1923.



besten Gruß
stampmix

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
22028 Am: 27.06.2017 20:43:43 Gelesen: 20403# 181 @  
Zu Michel - den habe ich irgendwo in meinem Alben.

Kolumbien, 1903, Einschreibebrief der Servicio Postal Fluvial nach Apolda, adressiert an Hugo Michel.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Vom Nutzen philatelistischer Literatur"]
 
volkimal Am: 02.07.2017 21:35:40 Gelesen: 19952# 182 @  
Hallo zusammen,



bei diesem Beleg gefällt mir der Text des Stempels besonders gut: "Stamp collecting is a Hobby fo a livetime". Übersetzt heiß es dort "Briefmarkensammeln ist ein Hobby für das ganzes Leben". Absender des Briefes war der Berufsphilatelist und Auktionator Roger Koerber.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv: Die Eiche, mehr als nur ein Baum !"]
 
briefefan Am: 03.07.2017 16:50:35 Gelesen: 19872# 183 @  
@ hannibal [#179]

- da 5 Pfg zu wenig frankiert wohl mit 10 c Nachgebühr belegt - entsprechende Stempel auf Vorderseite

10 c war die amerikanische Verzollungspostgebühr für den Brief. Das ergibt sich aus den zwei violetten amerikanischen Stempeln auf der Vorderseite.

Gruß von briefefan.
 
2huhu Am: 12.07.2017 17:18:56 Gelesen: 19286# 184 @  
Hallo,

ich habe beim Aufräumen folgenden interessanten Beleg gefunden:



Der Umschlag ist soweit nichts besonderes, aber auch das Schreiben aus dem Umschlag ist erhalten:



Ein schönes Stück Zeitgeschichte.

Grüßle
Holger Reichert

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Posthörnchen Band- und Netzaufdruck"]
 
volkimal Am: 30.07.2017 09:37:24 Gelesen: 17971# 185 @  
Hallo zusammen,





Diese türkische Auslandspostkarte Michel P 47 geht an den Leipziger Briefmarkenhändler Albert Friedemann. Der Absender bestellt damit eine "Liste über Briefmarken und Albums". Den Namen des Absenders kann ich leider nicht genau lesen. An Albert Friedemann wurden schon ein paar Belege gezeigt. Hier ist zum Beispiel eine Preisliste aus dem Jahr 1923: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=88394

Die Postkarte zeigt im Wertstempel den Leanderturm. Der Leanderturm ist ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert und liegt in Istanbul etwa 180 Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus. Er gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Weiteres unter https://de.wikipedia.org/wiki/Leanderturm

Der Aufgabestempel zeigt das Datum nach unserem und dem Rumi-Kalender. Siehe dazu http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=158511

Viele Grüße
Volkmar
 
Claudius Kroschel Am: 02.08.2017 15:48:51 Gelesen: 17658# 186 @  
Heute morgen bei einer Recherche in meiner Registratur gefunden und gleich meine Laune deutlich gesteigert:

Privatumschlag PU 52 mit 1 1/4 Mark Werteindruck und schöner Buntfrankatur: 91IIx, 112, 119 und 149aI, 7. Portoperiode, Fernbrief 2. Gewichtsstufe Berlin-Wilmersdorf nach Teplitz an Max Bloch, der Redakteur, Briefmarkensammler und der Obmann des Philatelisten-Vereins in Teplitz in den 20er Jahren war.

Fast alle echt gelaufen Privatumschläge aus der Infla-Zeit sind philatelistisch beeinflusst und trotzdem keine Massenware. Das Ding wandert jetzt aber erst mal in meine Sammlung !




 
Heinrich3 Am: 03.08.2017 15:34:26 Gelesen: 17520# 187 @  
Dieser Händler, Karl F. Suck in Plauen, war wohl nicht bekannt. Die Karte fand sich in einem Konvolut.


 
Thilo Nagler Am: 22.09.2017 14:35:40 Gelesen: 12981# 188 @  
Eine Postkarte der Firma Borek, Braunschweig vom 20.11.1945. Bis dato wusste ich gar nicht, dass Borek Auktionen veranstaltet hat.



Beste Grüße

Thilo Nagler
 
hannibal Am: 18.10.2017 22:54:10 Gelesen: 11080# 189 @  
Eine blitzsaubere portogerechte Auslandsdrucksache Verlag des Schwaneberger Album in die USA mit EF SBZ 215a Stempel Leipzig C4 16.5.50.- 15.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 21.10.2017 20:11:41 Gelesen: 10805# 190 @  
Heute zeige ich einen Beleg mit einem "Augenzwickern", der auch in das Thema frühe Belege der DS SBZ 212/227 passen würde.

Ein portogerechter Orts-R-Brief mit MiFr 218a und 225b an den Kassenwart der Sportgemeinschaft Geraer Briefmarkensammler.

Stempel Gera 5 29.12.48.-10-11, provisorischer R-Zettel Gera 5 und
rückseitig Ankunft-Stempel.



Viele Grüße
Peter
 
bovi11 Am: 21.10.2017 20:32:35 Gelesen: 10802# 191 @  
Hier eine ganz besondere Privatzähnung der Notopfermarke des Briefmarkenhändlers Hilbert aus Fellbach:



Der Beleg ist leider nicht in meinem Besitz, wie sonst alle von mir gezeigten Marken und Belege. Die nachstehende Hilbert-Privatzähnung ist allerdings in meiner Sammlung:



Warum diese Zähnung ?

Der Briefmarkenhändler Hilbert betrieb in Fellbach neben dem Briefmarkenhandel auch einen Frisörsalon. So benutzte er seine Frisörschere zur Trennung der anfangs ungezähnten Notopfermarken.
 
hannibal Am: 01.11.2017 21:57:33 Gelesen: 9625# 192 @  
Heute ein Beleg mit einem waagerechten Paar SBZ 228 gestempelt Berlin W35 b 24.10.48. 11-12. Nur mit dem Ersttag irrte der Ersteller des Belegs - der Ausgabetag war der 23.10. Trotzdem als Verwendung in Berlin-West wohl nicht so häufig.



Viele Grüße
Peter
 
cilderich Am: 19.11.2017 16:40:56 Gelesen: 8345# 193 @  
Hallo,

etwas Zeit gefunden, um weitere Belege zum Thema Zensur und Philatelie zu zeigen.

Natürlich gab es auch internationale Kontakte zwischen Philatelisten und Händlern. Das war der Zensur durchaus suspekt, was z.B. auch die chemischen Zensurstreifen zeigen, aber es gab diese Kontakte, was ja auch die Texte nahelegen. Nebenbei: Der 1. Beleg aus dem Deutsche Reich hätte einen 2. Tagesstempel zur Dokumentation der Auflieferung am Schalter aufweisen müssen, tat er nicht, stattdessen ein Stempel "Am Schalter eingeliefert". Zu dieser Zeit eigentlich nicht korrekt.

Herzliche Grüße cilderich





[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Zensurpost"]
 
hannibal Am: 24.11.2017 21:01:53 Gelesen: 7823# 194 @  
Heute wieder ein Beleg des Händlers Albert Brückner aus Leipzig nach Nordhausen - frankiert mit 213a(5) und 225b. Stempel wohl Leipcig C 13 Datum unleserlich. Die rechte 6 Pfg-Marke mit dem PF "fehlende Locke am Ohr".



Viele Grüße
Peter
 
briefefan Am: 24.11.2017 22:08:46 Gelesen: 7802# 195 @  
@ hannibal [#192]

Hallo Peter,

mit diesem Namen und diesen (und vielen anderen) Stempeln gibt es zahlreiche Fälschungen.

Quelle: Berlin W 35 Stempelfälschungen 1945-1950 und Dr. Kurt Geier, von Wolfgang Strobel, 24 Seiten, Arge Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V. Rundbrief 65/November 2012.

Ob deiner gefälscht ist, weiß ich nicht, war mit der Marke in dem Artikel nicht genannt.

Grüße von Briefefan.
 
cilderich Am: 30.11.2017 17:08:06 Gelesen: 7360# 196 @  
Hallo nochmals,

Briefmarkenprüfer gab es nicht viel später nachdem die Philatelie hoffähig wurde, und einer der sehr bekannten war Dr. Dub. Dieser hatte Kontakte in der ganzen Welt. Somit zeige ich hier ohne viele Kommentare auch primär die Rückseite einer Postkarte, die die Niederlande kurz nach der 1. Postsperre im Zusammenhang mit dem 2. WK erreichte. Der philatelistische, wie aber auch zensuristisch-politische Kontext wird hervorragend klar. Nebenbei sieht man, dass es sich um eine sehr attraktive EF handelt und eine frühe Kölner Zensur.

Beste Grüße cilderich



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Zensurpost"]
 
volkimal Am: 22.12.2017 09:18:24 Gelesen: 5313# 197 @  
@ Mondorff [#131]

Hallo zusammen,

Dieter zeigt im Beitrag [#131] einen Brief an das weltweit bekannte Briefmarkenhaus aus den USA - Frank Warner.

Er schreibt: "Die Adresse war jahrelang in der Nassau Street in New York, danach gab es mit der Lexington Avenue eine neue Anschrift."



Hier ist die neue Adresse als Absender. Wie man am roten Stempel sieht, versorgte Frank Warner 1980 die Sammler seit 40 Jahren Weltweit mit Briefmarken. Dem Sammlerkollegen aus unserem Verein konnte er allerdings nicht helfen. Dieser sammelte vor allem das Motiv Feuerwehr.

Viele Grüße
Volkmar
 
muemmel Am: 08.01.2018 18:54:20 Gelesen: 3207# 198 @  
Guten Abend,

zur Abwechslung mal wieder etwas nach Übersee:



Ein Herr Walter Behrens aus Braunschweig sandte am 11.8.1923 (Portoperiode 15) dieses Streifband nach New York. Streifbandsendungen wurden als Drucksachen behandelt, hier portorichtig mit zwei Marken der MiNr. 270 frankiert.

Schöne Grüße
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 

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