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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 164 Beiträge:
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hannibal Am: 08.01.2017 15:32:04 Gelesen: 3572# 140 @  
Hallo,

ich möchte mit zwei Belegen - frankiert mit Ausgaben aus der SBZ-Dauerserie Köpfe - zwei in der Philatelie bekannte Namen dokumentieren.

Zuerst eine Drucksache der Gebrüder Senf von Leipzig nach Plau (Meckl) mit dreimal SBZ 212 (dabei SR RL1re und SR Rl1li), gestempelt (10b)Leipzig C2 d 14.12.49.



Sowie eine Postkarte Bender und Sluyter von Stendal nach Meerane frankiert mit zweimal 212 (Rl1li und Rl1re) und 214a, gestempelt (19) Stendal 2a 16.1.50.-14.



Viele Grüße
Peter
 
becker04 Am: 08.01.2017 20:14:01 Gelesen: 3527# 141 @  
Hallo,

nachstehend eine Drucksache des Händlers E. v. Baggo aus Danzig an sich selbst.



Viele Grüße
Klaus
 
Torsten Grunwald Am: 10.01.2017 19:49:19 Gelesen: 3786# 142 @  
Philatelie in Essen, wer kann Angaben zu diesen 2 Briefen machen ?

Ich hoffe jemanden zu finden der Angaben zu den Absendern und den Empfänger machen kann.

Danke.




 
Tuffi Am: 11.01.2017 15:27:05 Gelesen: 3638# 143 @  
@ Torsten Grunwald [#142]

Hallo Torsten,

Josef Tönnes war einer der Mitbegründer der Landesverbandes NRW nach Ende des Krieges.

Mehr dazu in der homepage des Briefmarkensammlervereins Münster unter Beiträge, dort: Philatelistisches Vereinsleben im 3. Reich.

Gruß Walter
 
Pete Am: 11.01.2017 18:15:46 Gelesen: 3571# 144 @  
@ Tuffi [#143]

Mehr dazu in der homepage des Briefmarkensammlervereins Münster unter Beiträge, dort: Philatelistisches Vereinsleben im 3. Reich.

Generell sehr lesenswert. :-)

[1] http://www.muenster.org/briefmarkensammlerverein/Vereinsleben.pdf

Josef Tönnes war einer der Mitbegründer der Landesverbandes NRW nach Ende des Krieges.

Im o.g. Link [1] sind auf Seite 10 der pdf-Datei einzelne Informationen zum Empfänger der beiden Sendungen aus Beitrag [#142], Josef Tönnes, zu entnehmen.

Im u.g. Link [2] wird u.a. auf Seite 30 (bzw- pdf-Seite 32) vermerkt:

Josef Tönnies rief mit „Rundschreiben Nr. 1/1945“ vom 15. Dezember 1945 noch mit altem Briefkopf („Gemeinschaft Deutscher Sammler e.V. / Reichsbund der Philatelisten e.V.“) zur Gründung eines neuen Verbandes in Nordrhein-Westfalen auf, betonte aber gleichzeitig, dass „der Vereinsvorsitzende ... nicht politisch belastet sein (darf), d. h. er soll nicht der Partei angehört oder sich sonstwie nationaloszialistisch betätigt haben.“

Abweichend wird hier der Nachname "Tönnes" am Ende mit "ies" anstelle "es" geschrieben. Die Belege aus Beitrag [#142] enthalten ebenfalls beide Schreibweisen.

Gruß
Pete

[2] http://www.philahistorica.de/Dokumente/PhilaHistorica_2015_02.pdf
 
Torsten Grunwald Am: 11.01.2017 18:35:07 Gelesen: 3558# 145 @  
@ Pete [#144]
@ Tuffi [#143]

Danke für Eure Hinweise und den Link zur Literatur.

Ich konnte mir schon denken, dass der Herr etwas mit Philatelie am Hut haben muss. Auf dem ersten Blick sind die Belege nichts besonderes, jedoch weisen die Marken, zumindest auf dem obersten Brief die echte POL- Lochung von Essen auf. Ich gehe nun davon aus, dass dieser Herr Tönnes diese Marken als Rückporto versendet haben könnte.

Es könnte also weiterer solcher Belege geben.

Grüße
 
Concordia CA Am: 11.01.2017 21:30:59 Gelesen: 3501# 146 @  
@ Torsten Grunwald [#142]

Martin Strothotte und Horst Dinglinger waren bekannte Essener Sammler bzw. Händler. Die Absender sind also ebenfalls authentisch.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
westfale1953 Am: 12.01.2017 08:34:00 Gelesen: 3438# 147 @  
Guten Morgen zusammen!

Zu Josef Tönnes kann ich eine Postkarte zeigen, aus deren Text hervorgeht, dass Josef Tönnes bereits im Mai 1946 Vorsitzender des Bundes Dt. Philatelisten gewesen ist.



Schönen Tag noch

Bernhard
 
sentawau Am: 13.01.2017 11:39:59 Gelesen: 3329# 148 @  
Eine Karte des bekannten INFLA-Prüfers Eduard Peschl 1940 an einen Tauschpartner in Bulgarien. Der Text berichtet von Einschränkungen im Tauschverkehr mit dem Ausland.


 
sentawau Am: 13.01.2017 12:06:39 Gelesen: 3320# 149 @  
Weil ich die Kiste "Drittes Reich" gerade auf dem Tisch habe, noch eine Händlerkarte: P 309 I vom 5. Tag des Großdeutschen Briefmarkenhandels 1942 in Stuttgart. Bedarfsverwendet ist sie nicht häufig.


 
JoshSGD Am: 15.01.2017 13:54:11 Gelesen: 3209# 150 @  
Hallo,

aus der Heimatsammlung zwei Belege an Kurt Zirkenbach, INFLA-Prüfer bei INFLA Berlin bis 1945, danach Prüfer in der SBZ/DDR bis 1972.



Die genaue Beschreibung siehe Thread "Inflationsbelege" oder inflaseiten.de (Datenbank # 10369) und (Datenbank # 10372)

Gruß
Josh
 
hajo22 Am: 16.01.2017 10:13:32 Gelesen: 3200# 151 @  
@ Lars Boettger [#51]

Mit Herrn Paulus, der in Mettlach/Saar ein Briefmarkengeschäft führte, stand ich Anfang der 70iger Jahre in angenehmer Korrespondenz und konnte so manches schöne Stück bei ihm erwerben.

Postkarte aus Saarbrücken vom 10.4.1947 an Herrn Paulus, frankiert mit FZ Allgemeine Ausgabe zu insgesamt 12 Pfg.



VG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege"]
 
muemmel Am: 16.01.2017 21:32:47 Gelesen: 3226# 152 @  
Servus,

heute mal eine Fernpostkarte:



Der Briefmarkenhändler Stemkowitz aus Schwiebus sandte diese Karte am 19.11.23 (Letzttag der PP 24) nach Cölleda. Die Ganzsachenpostkarte P152 wurde als Formular aufgebraucht und portorichtig mit einer Marke der MiNr. 327 AP frankiert.

Hübsche Grüße
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
becker04 Am: 17.01.2017 10:17:34 Gelesen: 3127# 153 @  
Nachstehend ein Brief des Leipziger Händlers Alfred Friedemann



Gruß Klaus
 
Kieskutscher Am: 18.01.2017 10:58:23 Gelesen: 3038# 154 @  


Nachnahme Brief von Neugersdor (Sachsen) nach Weimar
 
hannibal Am: 18.01.2017 23:22:29 Gelesen: 2982# 155 @  
Hallo,

nachfolgend wieder zwei Belege aus meinem Sammelgebiet SBZ DS Koepfe1.Der erste ein Beleg des Sammlers Walter Prell aus Chemnitz, der in der SBZ-Zeit und in den frühen DDR-Jahren viele Belege gefertigt hat.

Hier eine R-Antwortpostkarte frankiert mit SBZ 212a(3) OR ndgz mit RL5 oben in Farbe 215 und DDR 287 auffrankiert mit einer 40 Rappen Schweiz und gestempelt Rorschachberg IX 6.VII.51-15.



Zwar ein gemachter Beleg, aber interessant durch die auf Beleg nicht so häufige Randleiste 5 bei der 2 Pfg-Marke.

Der zweite eine Drucksache des Berliner Briefmarkenhändlers Kroker nach Kronberg - aufgegeben in Ostberlin portogerecht frankiert mit SBZ 213 abgestempelt Berlin W8 kk -2.2.49. Die DS zusammengefaltet und verklebt mit dem abgetrennten Rand einer SBZ 213 RL 9. Interessant auch die Angebotsliste mit der Ankündigung der Ausgabe von Markwerten der DS Köpfe1 - die
ja nicht erschienen sind.





Viele Grüße
Peter
 
Heinz 7 Am: 14.02.2017 22:15:59 Gelesen: 2115# 156 @  
Guten Abend,

mein Sammlerfreund 10 Parale hat zu einem anderen Thema einen Brief an den Briefmarkenhändler Otto Hafner in Basel gezeigt. Absender war ein anderer Briefmarkenhändler (Briefmarkenhändler aus Timisoara: Romulus Toader, gemäss 10 Parale)



Otto Hafner hatte jahrezehntelang ein Briefmarkengeschäft in Basel.

Liebe Grüsse

Heinz
 
10Parale Am: 15.02.2017 18:51:34 Gelesen: 2037# 157 @  
@ Heinz 7 [#156]

Dann will ich mal die Rückseite der Ganzsache an Otto Hafner zeigen.

ROMULUS TOADER war ein Briefmarken Import und Export Händler in Timisoara, der Händler mit rumänischen Neuheiten eindeckte.

Handschriftlich erfahren wir auch etwas über den aktuellen Wechselkurs vom September 1947: 1 Fränkli = 34,8 Lei (nach der Währungsreform).

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 17.02.2017 17:39:19 Gelesen: 1965# 158 @  
@ 10Parale [#157]

Solche Umrechnungskurse sind heute zum Teil kaum mehr auffindbar, und darum interessant und lehrreich. Natürlich sollte man das mit offiziellen Zahlen abstimmen, aber ein wertvoller Hinweis ist es allemal.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
PeterPan100 Am: 20.02.2017 11:04:47 Gelesen: 1867# 159 @  
Hallo zusammen,

hier ein netter Beleg an Hugo Michel in Apolda als er noch ein Händler war. Mit Rückseitiger Bestellung von Marken aus seinem Katalog.



Grüße Peterpan100
 
Heinz 7 Am: 26.02.2017 22:12:19 Gelesen: 1486# 160 @  
Guten Abend,

Gebrüder Senf sind ja wohlbekannt, doch auf dieser Ganzsache ist auch der Absender ein Briefmarkenhändler, wenn vermutlich auch nicht haupt-beruflich (er gibt als Beruf an: "Zolloberinspektor i.R. (=im Ruhestand)): Eduard Oppelt.



Oppelt schrieb am 14.11.1930 aus Czernowitz (rumänisch: Cernauti) und bot dem Briefmarkenhaus "Gebrüder Senf" Briefmarken an. Die hübsche Ganzsache P 84 (mit Aufdruck "8 IUNIE 1930", zur Thronbesteigung König Karls II.), zu 2 Lei musste auf 4.5 Lei auffrankiert werden. Die Karte wurde nach Leipzig geschickt.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Lars Boettger Am: 27.02.2017 20:08:51 Gelesen: 1335# 161 @  
Emil Jacques war kein bekannter Sammler. Aber er sammelte Briefmarken und war Mitglied in einem Tauschverein. Ein Josef Hapta hatte ihn 1924 angeschrieben und um die Aufnahme eines Tausches gebeten.

Mit gefällt die Karte aus folgenden Gründen:

- Nachportobeleg I: Unterfrankierte Ganzsachen sind nicht wahnsinnig selten, aber der Beleg sieht ganz nett aus
- Nachportobeleg II: Mischfrankaturen zwischen der ersten (schwarz-grünen) Portomarkenserie und der zweiten (rot-grünen) sind selten
- Handschriftliche Entwertung: Auch das sieht man auf Portomarken nur sehr selten
- Stempel: BOULAIDE (Bauschleiden) - ein kleiner Ort, den man auch erst einmal finden muss

Beste Grüße!

Lars


 
Sachsendreier53 Am: 28.02.2017 11:32:41 Gelesen: 1244# 162 @  
Noch ein Ergänzungswert zu 1.90 DM, Einschreiben aus 3 HANNOVER 1 / y / 20.9.1973



mit Sammlergruß,
Claus

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Gustav Heinemann"]
 
Totalo-Flauti Am: 20.03.2017 20:05:17 Gelesen: 285# 163 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich kann Euch ein Einschreiben aus Kolmannskuppe vom Dezember 1926 nach Leipzig zeigen. Ich kann Euch nichts über die Marken sagen. Auch kann kann ich den Brief philatelistisch in Bezug auf Südwestafrika nicht einsortieren. Für mich war die Rückseite und die Herkunft interessant. Der verwendete KOS von Kolmannskuppe ist aptiert.

Kohlmannskuppe (ca. 10 km östlich von Lüderitz) war zu Zeiten des Diamantenabbaus (1908 bis 1930) in Südwestafrika eine "boomtown". Nach dem Ende der Diamantenförderung entwickelte sich Kolmannskuppe bis 1960 zu einer Geisterstadt. Das Einschreiben war an den Leipziger Briefmarkenhändler Albert Friedemann gerichtet. Der Absender Franz Wiese war lt. Koloniales Hand- und Adreßbuch 1926-1927 ein Werftaufseher.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Südwestafrika: Echt gelaufene Belege"]
 
hannibal Am: 20.03.2017 22:54:33 Gelesen: 250# 164 @  
Hallo Sammlerfreunde,

anbei ein Fernbrief von Cottbus nach Berlin-Friedenau, portogerecht frankiert mit SBZ 205waz und zwei 212a und entwertet mit zweimal SST Cottbus 24.10.48 zum Tag der Briefmarke. Interessant für dieses Thema durch den Absender Manfred Arlt Institut für Philatelie Cottbus.



Der Beleg würde auch in das Thema Frühverwendungen der Dauerserie Koepfe 1 passen.

Viele Grüße
Peter
 

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