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Thema: (?) (137) Einschreiben: Belege und Informationen
Das Thema hat 145 Beiträge:
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Journalist Am: 26.12.2015 22:15:21 Gelesen: 25577# 121 @  
Hallo an alle,

passend zur Jahreszeit hier ein Brief aus Palestina von der dortigen Postverwaltung an die Deutsche Post.



viele Grüße Jürgen
 
volkimal Am: 27.12.2015 11:34:14 Gelesen: 25496# 122 @  
Hallo zusammen,

diese Ganzsache ist mir gestern aufgefallen:



Ein Einschreibe-Umschlag, bei dem neben der Briefmarke auch ein "Einschreibezettel" aufgedruckt ist, waren mir bisher nicht aufgefallen. In der Sowjetunion gab es aber einige davon. Im Michel Ganzsachenkatalog Europa Ost hat dieser Umschlag aus dem Jahr 1977 die Nummer EU 38.

Der erste Einschreibe-Umschlag der Sowjetunion stammt aus dem Jahr 1939. Damals stand aber nur das Wort ЗАКАЗНОЕ = eingeschrieben auf dem Umschlag - wenn man die kyrillische Schrift nicht kennt, so fiel es also gar nicht auf. Erst ab 1961 ist der "Einschreibezettel" mit aufgedruckt (EU 17).

Bei meinem Brief wurde die Nummer des Einschreibens handschriftlich eingetragen. Wenn ich die Farbe des Kugelschreibers richtig sehe, wurde mit demselben Kuli etwas oberhalb der Marke notiert. Außerdem ist links vom Einschreibezettel ein rotes " П" notiert. Wer kann diese beiden handschriftlichen Vermerke übersetzen?



Der Brief wurde am 27.03.1978 in Moskau aufgegeben. Wenn ich es richtig lese ist der Stempeltext "СССР / Ж / МОСКВА Б Ѕ7".

Wer kann mir sagen wohin der Brief ging? Der Brief kam drei Tage später am Ziel an. Auch der Zusatz hinter dem Ortsnamen ist mir nicht vollständig klar. Ich sehe "СϺОЛ. ОБЛ." ОБЛ. = Oblast. Der Unterscheidungsbuchstabe "в" ist ein kyrillisches w in Schreibschrift.

Viele Grüße
Volkmar
 
DL8AAM Am: 27.12.2015 15:42:13 Gelesen: 25464# 123 @  
@ volkimal [#122]

Wer kann mir sagen wohin der Brief ging? ... Ich sehe "СϺОЛ. ОБЛ." ОБЛ. = Oblast.

Volkmar,

russische Adressen schlüsseln anders herum, heisst vom Großen zum Kleinen (Oblast/Kreis/o.ä., Ort, Strasse, Empfänger). Der Empfängerort steht also oben in der Anschrift: "г. Рославль", d.h. Stadt (г., =город) Roslawl (Рославль) im Oblast von Smolensk (Смоленск).

Das erklärt auch den abgekürzten Text im Ankunftsstempel СϺОЛ. ОБЛ. (Смоленская область, =Smolenskaja Oblast), nach dem Ortsnamen РОСЛАВЛЬ.

Gruß
Thomas
 
volkimal Am: 27.12.2015 17:18:18 Gelesen: 25433# 124 @  
@ DL8AAM [#123]

Hallo Thomas,

dankeschön! Jetzt kann ich beide Stempel in die Datenbank eingeben.

Ich hatte es auch versucht, aber die russische Schreibschrift ist natürlich nicht einfach, wenn man sie nicht kann. Mein Ergebnis beim Ortsnamen war "РОЕЛАЬЛЪ", womit ich natürlich nicht weiter kam. Außerdem habe ich bei dem Oblast Smolenskaja an der zweiten Stelle einen falschen Buchstaben ("Ϻ" statt "М"). Dadurch kam ich auch dort nicht weiter. Das fiel mir erst dadurch auf, dass ich Deine Antwort zunächst auf dem Smartphone gelesen habe. Dort wurde der falsche Buchstabe nicht angezeigt - statt dessen war dort einfach eine Lücke.

Kannst Du eigentlich auch sagen, was oberhalb der Marke steht und was das rote Zeichen "П" bedeutet?

Viele Grüße
Volkmar
 
DL8AAM Am: 30.03.2016 20:15:36 Gelesen: 21052# 125 @  
Hier eine etwas ungewöhnlichere Form bzw. Einsatzes eines Schalterdrucker-Einschreibelabels der DPAG; auf Brief:



Einschreibelabel von einem TOSHIBA TEC-Schalterdrucker mit Sendungsnummernpräfix "RT" und linearem Barcode; ohne Datum, ohne Portoausweisung, ohne 2D-Datenmatrixcode - und ohne Angabe einer Form- bzw. Materialnummer für das Blankolabel.

Normalerweise wird das Porto ja zusammen mit den Einschreibedetails (Angabe der Art des Einschreibens / R / Sendungsnummer / Barcode) in einem Label, einem Schalterfreistempel bzw. auf Postdeutsch einer "Digitalmarke", dargestellt, wie in diesem Standardfall:



Falls der Kunde selbst bereits ein eigenes (von der Post zur Verfügung gestelltes) Einschreibelabel auf der Sendung aufgebracht - aber noch nicht frankiert - hat, wird im Postamt ein entsprechendes Schalterlabel über das gezahlte Porto verklebt. In diesen Fällen können die Einschreibelabels aber an Hand des Präfixes der Sendungsnummer (RG) und an einer Material-Nummer von einem TOSHIBA TEC-Schalterlabel unterschieden werden, z.B.



Einschreibelabel mit Sendungsnummer beginnend mit "RG", mit Form- bzw. Materialnummer 912-671-00, d.h. "Universal-Label zur manuellen Aufbringung" (Rolle à 500 Stück).

Gruß
Thomas

Nachsatz: Die oben gezeigte Verwendung als reines Einschreibeslabel kannte ich bisher nur als "Belegausdruck" auf Rückscheinen, hier auf einer nicht zugestellten und zurückgeschickten Sendung, deshalb auch nicht unterschrieben.


 
DL8AAM Am: 07.04.2016 19:56:01 Gelesen: 20664# 126 @  
@ Journalist [#109]

Hier mal wieder ein weiteres Beispiel einer teuren Express-Sendung aus dem Ausland, die in Deutschland dann nur als reguläres Einwurfeinschreiben zugestellt wurde



Express-Sendung aus Frankreich, Frankatur des Basisbriefes mit einem Schalterfreistempel-Label des Postamts 92380 Garches in der 106 Grande Rue (Kennung "920330", das ist der Code REGATE, der "Référentiel d'Entreprise pour la Gestion et l'Affectation des Entités", dieser postalischen Einrichtung; d.h. keine Postleitzahl!) über 83 Cent; vom 19.09.2014. Das Express-Zusatzentgelt wurde mit einer speziellen Expressmarke freigemacht, hierbei handelt es sich im Prinzip um eine reguläre Briefmarke "Sticker Prépayé", d.h. vorbezahlter Aufkleber (= "Postwertzeichen"), mit linearem Barcode mit der Sendungsnummer ("LE...FR"). In Deutschland hat die DPAG ein Label (für Sendungen aus dem Ausland) für ein Einwurfeinschreiben mit einer neuen, eigenen Sendungsnummer ("RN...DE") aufgebracht.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 14.06.2016 15:54:33 Gelesen: 17670# 127 @  
Hier ein aktuelles, recht schönes Einschreiben aus Indien



Einschreiben aus Lucknow (Indien), frankiert per Neopost Absenderfreistempel (Gerät N203405) vom 04.05.2016 zu ₹108.00. Bei dem Code ASLPSMOCER könnte/sollte es sich um eine postinterne Kennung für die Sendungsart sein? Wer weiss hierzu näheres? Indisches Einschreibelabel mit Sendungenummer "RU...IN" und linearem Barcode, das - wie üblich - im Bereich der DPAG (trotz des genormten UPU-Formats) nicht verarbeitet wird. Deshalb wurde - wie üblich - ein neues Label mit einer neuen deutschen Sendungsnummer "RN...DE" verklebt.

Rückseitig findet sich eine kopierte, gefaltete 'DIN A4' CN22-Zollerklärung und ein zusätzlicher Ausdruck der Schalter(erfassungs-)quittung. Diese "Kassenbons" (des Hersteller "Postal Training Centre of Mysore", Typ "Meghdoot") werden in Indien auch als Postfreistempel-Label, ähnlich unserer Digitalmarken, verwendet [1]. Da das Porto aber bereits vom Absender per AFS entrichtet wurde, wurde in der Portozeile "PreFM:Rs108.00", statt bei direkter Schalterzahlung "Amount:RS108.00", gesetzt. "Pre" bedeutet Voraus/Im Vorfeld, das "F" steht dabei für frank [Franco/Frankatur] und das "M" für machine [Maschine/Gerät], das heisst 'Porto wurde durch den Kunden per Frankiermaschine vor der Einlieferung bereits entrichtet'. Passt also. ;-)



fgn (foreign: Ausland), AIR-RL (Air Registered Letter: Luftpost-Einschreibe-Brief), HAL <226016> (Postamt HAL in Lucknow Taluk, "Pincode" / Postleitzahl 226016).

Bei dem Postamt "HAL" handelt es sich um ein Sub Office des Lucknow G.P.O., mit Sitz in der Neighborhood "H.A.L. Colony". HAL (Hindustan Aeronautics Limited), gleichzeitig der Absender dieses Briefes, ist eines der wichtigsten Luft- und Raumfahrtunternehmen des indischen Verteidigungsministeriums [2].

Gruß
Thomas

[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/India#Sub-group_PO-B:_Stamps_without_outer_borders
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Hindustan_Aeronautics
 
DL8AAM Am: 09.08.2016 17:18:04 Gelesen: 15219# 128 @  
Nur kurz gemeldet - seit einiger Zeit gibt es neue (Schalter-) Einschreibelabel:



Einschreibesendung aus Burgdorf bei Hannover vom 08.08.2016 nach Göttingen, 'schalterfrankiert' mit Briefmarken und 'schalterentwertet' in der dortigen Postfiliale (Schüler & Asnet GmbH, Marktstr. 28, 31303 Burgdorf) per Handstempel BURGDORF, KR. HANNOVER 1 b 31303. Hinzugeklebt wurde ein Einschreibelabel (mit 90°-Ecken) mit der hierfür üblichen Formularnummer 912-671-000; mit einer Sendungsnummer aus der RE-Serie.



Wenn man sich aber das Label aber etwas genauer anschaut, bemerkt man, dass zusätzlich zur Formularnummer in diesem Fall die Herstellerangabe "enve" hinzugedruckt wurde. Bei "enve" handelt es sich um die Firma "enve print services GmbH" aus 86356 Neusäß (Oskar-von-Miller-Straße 1) [1].

Hier zum Vergleich eine Einschreibesendung vom 04.08.2016 (privater Absender aus 36448 Bairoda), ebenfalls 'schalterfreigemacht', hier aber durch eine [vom Schaltermitarbeiter passgenau zurecht geschnittene] neue Digitalmarke mit der Gerätenummer F101049247, ebenfalls mit zusätzlichem Einschreibelabel mit gleicher Formularnummer 912-671-000 (aber gerundete Ecken) mit RE-Seriennummer - und ohne Kennzeichnung der Druckerei.



Gruß
Thomas

[1]: http://www.enve-print.de
 
Uwe Seif Am: 10.09.2016 18:07:12 Gelesen: 14182# 129 @  
@ Concordia CA [#19]

Hallo,

kann ich so bestätigen. Die früheren Euroschecks (wenn ich mich richtig erinnere garatierten die Banken einen Einlösebetrag von 300.-DM) konnten ab den 80iger Jahren an den Postschaltern bis zum Höchstbetrag von 2000.-DM (je vorgelegtem Scheck) eingelöst werden. Hier gab es eine besondere Vereinbarung zwischen den Sparda-Banken und der Bundespost, da an den Fahrkartenschaltern manchmal nicht genügend Bargeld vorhanden war und das "Sterben" der besetzten Fahrkartenschalter war zu diesem Zeitpunkt ja voll im Gange.

Bei dem gezeigten Beleg handelt es sich um eine EDS-Sendung (= Eisenbahndienstsache). Einschreib-EDS -Sendungen wurden einzeln nachgewiesen und ähnlich behandelt wie Wertsendungen bei der Bundespost. EDS-Sendungen gab es bis Angang der 90iger Jahre. Teilnehmer am EDS-Verkehr mit großem Einschreibebedarf verfügten über eigene "R-Zettel", ansonsten wurden Blanko-Einschreibzettel verwendet und die Absendestelle eingestempelt.

Die Sparda-Bank hat mit dem Brief vermutlich Scheckvordrucke versandt.

Schönes Wochenende
Uwe
 
Uwe Seif Am: 11.09.2016 14:25:33 Gelesen: 14129# 130 @  
@ Concordia CA [#19]

Hallo,

zu den EDS-Sendungen habe ich folgendes gefunden: daß die Bahn zum 31.12.1996 den Expreßgut-Verkehr, mit dem die EDS befördert wurden, einstellte Seit 01. Jan.1997 gibt´s also keine Eisenbahndienstsachen mehr!

Fundstelle: Arbeitsgemeinschft Forschung Deutsche Bundespost, AGF-Rundschau Nr. 91 - I/1998, Seite 35

Übrigens: Die Sparda-Banken bzw. deren Vorgängerorganisationen sind keine/waren keine Sparkassen (=juristische Person des öffentlichen Rechts; Träger der Sparkassen sind insbesondere Städte und Kreise) sondern waren/sind genossenschaftlich organisiert.

Gruß
Uwe
 
DL8AAM Am: 06.10.2016 21:11:08 Gelesen: 13112# 131 @  
@ Uwe Seif [#130]

Nur zur Ergänzung: Zum Thema Eisenbahndienstsachen "EDS", inklusive deren Einschreibesendungen haben wir bereits hier auch ein zusammengefasstes Thema unter http://www.philaseiten.de/thema/1327 ;-)

Und zur optischen Auflockerung, hier ein älteres Einschreiben aus Italien, genauer vom Post- und Fermeldeministerium in Rom aus dem Jahr 1983:



Einschreiben des Absenders Ministero delle Poste e delle Telecomunicazioni (Direzione Centrale dei Servizi Radioelettrici), frankiert mit 1600 Lire und entwertet per Handstempel ROMA 139 VIALE EUROPA am 27.05.1983. Numerierter Blankoeinschreibezettel mit nachträglich angebrachtem Handstempel ROMA 139.

Gruß
Thomas
 
volkimal Am: 20.10.2016 17:18:29 Gelesen: 12421# 132 @  
Hallo zusammen,

für meine Kalender-Sammlung kaufe ich häufiger Belege in Übersee. Dieser Brief aus Israel wurde aber leider nicht direkt zugestellt:



Ich musste den Brief beim Zoll in Münster abholen. Also 80 km Fahrt für einen Warenwert von knapp über 10 Euro.

Dass ich einen Brief beim Zoll abholen musste, ist bisher noch nicht vorgekommen. Wovon hängt das ab? Ich habe wie gesagt schon viele Briefe aus Übersee bekommen - häufig auch als Einschreiben. Kann es daran gelegen haben, dass es ein gefütterter Umschlag mit zusätzlich eingelegter Wellpappe war?

Viele Grüße
Volkmar
 
Mondorff Am: 03.11.2016 20:02:54 Gelesen: 11676# 133 @  
Dienstbrief der Direction Générale des Postes et Télécommunication der Volksrepublik Benin an den damaligen FIP-Präsidenten Dr. Léon Pütz in Luxemburg.



R-Brief vom 27.3.1978 ab Cotonou RP mit rückseitig angebrachtem Ankunftstempel Luxembourg 1 vom 1.4.1978

Freundlichen Gruß
DiDi
 
eifelsammler Am: 10.11.2016 10:06:32 Gelesen: 11360# 134 @  
Hallo!

Habe eben gerade in einem Einschreibebrief eines Briefmarkenhändlers nach Tonga folgendes Schreiben gefunden:

Wie zu vermuten war gab es auch schon früher Menschen die Probleme mit "Mein" und "Dein" hatten! Im Forum finden sich ja leider auch immer wieder Mitteilungen über verloren gegangene Sendungen!?



Viele Grüße

Carsten
 
Totalo-Flauti Am: 19.03.2017 15:17:11 Gelesen: 5319# 135 @  
Liebe Sammlerfreunde,

in der Vorphilazeit gab es noch keine Zettel, um eingeschriebene bzw. recommandierte Briefe zu kennzeichnen. In der Regel wurden die Briefe mit Rötelkreuzen gekennzeichnet. Die eingeschriebenen Briefe wurden auch lange Zeit als Chargé-Briefe bezeichnet. In verschiedenen Ländern gab es nach 1800 auch teilweise entsprechende Chargé-Stempel, die auf den Briefen abgeschlagen wurden. Auch war für die besondere Leistung ein entsprechend höheres Entgelt von Nöten.

Mein abgebildeter Brief vom 19.8.1780 stammt aus Hamburg. Die Art der Zahlung der Taxe für die Strecke Hamburg Leipzig war zwischen franco (Absender zahlt die Taxe) oder porto (Absender zahlt die Taxe) wählbar. Hier als Porto-Brief musste der Adressat 10 Groschen zahlen. Statt einer Gewichtsangabe lagen lt. Angabe dem Brief 5 Dokumente bei. Die Taxierung ist für diese Zeit leider nicht ganz so einfach. Insbesondere die Berücksichtigung der Gewichtsprogression ist nicht einfach nachzuvollziehen.

Lt. eines mir vorliegenden Postberichtes aus Leipzig vom Mai 1784 kostete der einfache unbeschwerte Brief nach Hamburg 3 Groschen mit der fahrenden Post und 2 Groschen mit der reitenden Post. Mit den 5 Dokumente wird der Brief schwerer gewesen sein als ein einfacher Brief. Aus sächsischer Sicht wurde damals bei der Gewichtsprogression anfangs sogar nach Anzahl der im Brief enthaltenen Foliobogen gezahlt. Davon würde ich hier fast ausgehen, da keine Gewichtsangabe in Loth angegeben wurde. Weiterhin bestand die Möglichkeit, dass die Charge-Gebühr bereits vom Absender übernommen wurde. So hat der Absender "nur noch" die reine Portotaxe zu zahlen. Leider gibt der Brief diesbezüglich nichts weiter her.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
formel1 Am: 20.03.2017 19:16:21 Gelesen: 5226# 136 @  
Seit 01.03.2017 werden von der DP AG die eingehenden Einschreiben aus dem Ausland nicht mehr "umgelabelt", sondern die Schalter-Terminals können nun dank neuer Software die ausländischen Labels einscannen.

Für die Zusteller wurde ein Projekt mit Smartphones zum Abscannen eingerichet, ob und wann diese allgemein eingeführt werden, ist nicht bekannt.

Sollte das Scannen der ausländischen Labels nicht funktionieren, müssen die Einschreibe-Nummern von Hand im Scanner bzw. am Schalter-Terminal eingegeben werden.

Grüße,

formel1
 
Gerhard Am: 21.03.2017 19:17:34 Gelesen: 5130# 137 @  
@ Pete [#1]
und alle Interessierten

Österreichischer Einschreibebrief mit Barfreimachung, oder wie würdet Ihr das bezeichnen mit 2.04 € frankiert und aus dem Rest werde ich nicht ganz schlau.

Sieht aber ganz gut aus, oder?

MphG
Gerhard


 
Totalo-Flauti Am: 01.04.2017 21:15:53 Gelesen: 4393# 138 @  
Liebe Sammlerfreunde,

heute kam dieses Einschreiben. Ich staune, dass der Brief am Schalter überhaupt angenommen wurde. Jedenfalls scheinen die Marken nicht erkannt worden zu sein oder der Postler ist ein Bekannter von Herrn Nahues (....) oder Herr Nahues hat selber eine Postagentur. Ich brauchte jedenfalls kein Nachentgelt zahlen, obwohl der Brief oben auf der Post lag und es auch kein Einwurf-Einschreiben war.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Torsten Grunwald Am: 01.04.2017 22:13:06 Gelesen: 4378# 139 @  
@ Totalo-Flauti [#138]

Das sollte der Herr Nahues nicht so oft versuchen, sonst hat er ein Einziehungsentgelt von 30 Euro an der Backe.

Natürlich ist es auch doppelt peinlich für die Post, schade das man den Auslieferungsbeleg nicht einsehen kann.

Gruß
Torsten
 
Journalist Am: 02.04.2017 14:08:07 Gelesen: 4296# 140 @  
@ Torsten Grunwald [#139]
@ Totalo-Flauti [#138]

Hallo ihr beiden,

dass das Einschreiben erst jetzt ankam, kann ich nicht recht glauben, den die speziellen blauen Nachentgeltaufkleber wurden im Frühjahr 2014 benutzt - das davon nun noch Aufkleber übrig sein sollten, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Auch die von Tosten genannten 30,00 Euro als Einziehungsentgelt habe ich bisher noch nie richtig gelaufen gesehen - zwar wurden hier an anderer Stelle auch schon mal solche Belege abgebildet, aber dort wurde das entsprechende Entgelt falsch angesetzt. Für dieses muss laut Gerüchten eine schriftliche Genehmigung vorliegen, bevor es eingesetzt werden darf.

Viele Grüße Jürgen
 
Torsten Grunwald Am: 02.04.2017 14:20:19 Gelesen: 4290# 141 @  
@ Journalist [#140]

Schau mal die Sendungsverfolgung, Angabe stimmt.
 
csjc13187 Am: 02.04.2017 20:01:06 Gelesen: 4251# 142 @  
@ Journalist [#140]

Hallo Jürgen,

nicht nur die Sendungsverfolgung liefert eine Bestätigung, auch das Stempeldatum 30.3.17 lässt sich entziffern. Wird wohl schon so sein, wie totalo-flauti geschrieben hat. Offenbar gibt es an manchen Stellen bei der Post eben doch noch ganz akribische Mitarbeiter.

Gruß, Christoph
 
Journalist Am: 03.04.2017 11:53:36 Gelesen: 4171# 143 @  
@ Torsten Grunwald [#141]

Hallo Torsten,

ich muss zugeben, bei der Sendungsverfolgung habe ich nicht nachgeschaut

und

@ csjc13187 [#142]

Bezüglich des Stempeldatums habe ich erst beim zweiten Mal dann in der einen Ecke doch noch etwas lesbares gefunden - da hast Du Recht Christoph.

Unabhängig davon, bleibt aber festzuhalten, dass der dort benutzte blaue Nachentgeltaufkleber für einen Versuch im Frühjahr 2014 für 3 Monate befristeten Versuch vorgesehen war und nun scheinbar doch nach so langer Zeit auftaucht - vermutlich ein Restbestand (damit hatte ich nicht gerechnet bzw. war von den Annahme ausgegangen, das alle diese Aufkleber damals zeitnah verbraucht wurden) - denn von einer neuen Ausstattung bezüglich dieser postalischen Aufkleber habe ich bis heute nichts gehört.

Weiter bleibt die Aussage bestehen, das das spezielle Einziehungsentgelt in Höhe von 30,00 Euro nur mit schriftlicher Zustimmung von oben benutzt werden darf. In der Praxis ist mir hier bisher noch kein Fall bekannt, wo diese Regelung angewandt worden ist.

viele Grüße Jürgen
 
wajdz Am: 07.04.2017 16:56:00 Gelesen: 3780# 144 @  
Innerhalb Bielefeld:

Briefporto 20 g -Standard- 30 mit Zusatzleistung Einschreiben 80 = 110



MischF MiNr 506(10), 457(40), 459(30) = 110

TSt 48 BIELEFELD 4 d 11.11.68 R-Zettel 088/48 Bielefeld 4, vermutlich Lagerfriststempel

MfG Jürgen
 
cilderich Am: 08.04.2017 12:33:04 Gelesen: 3686# 145 @  
Hier zeige ich einen Beleg aus Österreich per Einschreiben aus der quasi Gegenwart. Das Interessante besteht einerseits natürlich in der gestempelten Verwendung der "Trachtenmarke", aber auch hier handelt es sich eben um ein postgültiges Wertzeichen, aber andererseits hat Österreich auch zwei Portostufen für das Einschreiben, im Inland 2,20 Euro und 2,85 für das Ausland.

Beste Grüße cilderich


 

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