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Thema: Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke
Das Thema hat 97 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 06.10.2016 10:43:39 Gelesen: 4971# 73 @  
Drucksachenkarte einer kleinen Druckerei mit Freistempel aus (10) LEIPZIG S 3 vom 8.7.1947



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 11.11.2016 09:53:08 Gelesen: 4178# 74 @  
DDR: Absenderfreistempel, 15 Pfennig, BUCH-UND BILLETTDRUCKEREI Siegfried Hennig / 703 LEIPZIG / 10.6.1990





AFS, 1 DM, HEINRICH-BAUER-VERLAG / 2000 HAMBURG 1 / 19.8.1993

mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 13.11.2016 01:01:16 Gelesen: 4118# 75 @  
Entstanden aus der Tradition der literarischen Kaffeehäuser,

Maxikarte 33/1984



den Treffpunkten des aufstrebenden Bürgertums im 18. Jahrhundert als ein quasi halböffentlicher Raum, in dem Kontakte gepflegt, Pläne gemacht und neue Ideen verbreitet wurden und die dann ihren Weg in die Presse, die Zeitungen und Wochenblätter, fanden.

MiNr 1795



Die Presseclubs orientieren sich heute an der Prämisse „Wahrung journalistischer Qualität“ und an den ethischen Grundsätzen des Journalismus. Die Teilnehmer tauschen ihre Erfahrungen aus, fördern die Vernetzung der einzelnen Clubs und intensivieren die Kommunikation unter den Mitgliedern. Die Mitglieder aller teilnehmenden Clubs haben die Möglichkeit, an Veranstaltungen teilzunehmen. Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Satzungen und Gepflogenheiten eine solche Teilnahme zulassen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
skribent Am: 13.11.2016 13:04:39 Gelesen: 4093# 76 @  
Guten Tag Zusammen,

heute ein Two-Cent-Ganzsachenumschlag als Geschäftsbrief.

Nach Pittsburgh, entwertet mit einem Flaggenstempel NEW YORK - APR 29 - 1899.



Zudruck des "RAILROAD CAR JOURNAL" aus New York

MfG >Franz<
 
wajdz Am: 13.11.2016 22:29:44 Gelesen: 4063# 77 @  
Das LIFE Magazine gratuliert einer Leserin in Deutschland zum Geschenk eines Jahresabos mittels eines Aerogramms per Luftpost, frankiert mit der MiNr 665:



Auch der Inhalt ist sehenswert:



MfG Jürgen -wajdz-
 
skribent Am: 14.11.2016 08:58:30 Gelesen: 4001# 78 @  
Guten Morgen Zusammen,

hier ist eine weitere One-Cent-Ganzsachenkarte, diesmal mit Zudruck als Advertising Card.



Der Hinweis auf den "Eisenbahnteil" im Journal "The Engineering Magazine" ist sehr aufschlussreich.

Am 7. Februar 1893 von New York nach London.

MfG >Franz<
 
wajdz Am: 15.11.2016 23:33:22 Gelesen: 3940# 79 @  
100 Jahre Zeitungen 1988 in Belgien, hier die HET LAATSIE NEUWS, die heute noch existiert.

MiNr 2324



MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 26.11.2016 17:36:01 Gelesen: 3713# 80 @  
Eine Sonderkarte vom 11.5.1958 zur internationalen Messe für Druck und Papier in Düsseldorf.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.01.2017 18:19:40 Gelesen: 2569# 81 @  
Heute eine Rechnung der "St. Norbertus Buch- und Kunstdruckerei in Wien"; die Stempelgebühr ist aufgedruckt. Leider ist das Papierformat so groß, dass ich einmal die linke Seite und danach die rechte Seite getrennt scannen musste. Im Druck der Stempelgebühr ist der 3.5.1890 als Tag der Rechnungslegung handschriftlich eingetragen.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 29.01.2017 22:31:43 Gelesen: 2456# 82 @  


F702497 - Jahr-Verlag GmbH & Co., 22767 Hamburg (15.07.1998).

Kundenklischee mit zehn Zeitschriftentiteln aus dem Hamburger Verlagshaus Jahr: Blinker, Jäger, Esox, Fliegenfischen, Angelwoche, Sports Live, Golf Magazin, Segeln, Tauchen und St. Georg.

Gruß
Thomas
 
Sachsendreier53 Am: 06.02.2017 10:22:13 Gelesen: 2324# 83 @  
Markenausgabe zum 200.Geburtstag von Eduard Mörike: Bund MiNr.2419, vom 9.9.2004, Motiv: Feder, Tintenfass und Brille auf Mörikes Handschrift des Gedichts "Ein Tännchen grünet wo..."



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 02.03.2017 05:32:57 Gelesen: 1860# 84 @  
Heute eine Karte der Buchdruckerei Phönix, gelaufen mit Mi. 320 am 9.2.1960 innerhalb von Hamburg.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 27.03.2017 10:11:10 Gelesen: 1263# 85 @  
Ersttagsbrief mit der Europa-Markenausgabe von 1976 und Ersttagsstempel aus 5300 BONN 1 13.-5.1976, Ersttagsausgabe Europa: Kunsthandwerk, Bund MiNr.890 40(Pf) Motiv:Straßenhändlerin mit Bijouterien (Schmuck) und Kupferstichen, Bund MiNr.891 50(Pf) Motiv: Straßenhändler mit Kupferstichen



mit Sammlergruß,
Claus
 
GSFreak Am: 31.03.2017 23:58:28 Gelesen: 1126# 86 @  
Hier ein Maschinenwerbestempel aus Dresden 1957. Geworben wird für das SZ-Pressefest (Sächsische Zeitung?).

Ulrich


 
Cantus Am: 07.04.2017 02:14:48 Gelesen: 924# 87 @  
Von mir heute eine amtliche österreichische Ganzsachenpostkarte, gelaufen am 30.5.1893 von Trautenau nach Gadderbaum bei Bielefeld. Die Karte trägt rückseitig einen Textzudruck vom "Trautenauer Wochenblatt".



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 20.04.2017 11:36:05 Gelesen: 421# 88 @  
Büchersendung / Maschinenstempel F 762981 aus 51491 OVERATH 5 vom 11.10.1999, gelaufen durch das BZ 51 (Köln) am 12.10.99





Werbekarte der Zeitung "DIE WELT" aus 20350 Hamburg, maschinengestempelt in 37574 EINBECK im August 1999

mit Sammlergruß,
Claus
 
fogerty Am: 20.04.2017 12:16:16 Gelesen: 412# 89 @  
Streifband aus dem Jahre 1960 von Wien nach Meran. Leider nichts über "Austria Günther Publications" gefunden.



Grüße
Ivo
 
wajdz Am: 23.04.2017 11:55:35 Gelesen: 322# 90 @  
1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.

MiNr 1323



Ein Publikum, das liest • Eine Wurzel der Demokratie

Vielleicht ein Anlaß, mal wieder zu einem Buch zu greifen ?

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 24.04.2017 11:06:07 Gelesen: 289# 91 @  
Streifbandzeitung , Drucksache zu ermäßigter Gebühr aus 3400 GÖTTINGEN 1 vom 23.8.1990 nach Wermsdorf.

Ab 01.07.1991 ist der Versand von Drucksachen zu ermäßigter Gebühr in die neuen Bundesländer nicht mehr möglich.



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 24.04.2017 17:01:07 Gelesen: 271# 92 @  
Die Betriebszeitung eines VEB Kombinats, per Drucksache als Streifband am 28.12.85 an die Kollegen in der Handelsvertretung in Moskau geschickt, erreicht lt. Stempel vom •9•1•85 (auf der Rückseite) Moskau

MiNr 2751



MfG Jürgen -wajdz-
 
Heidelberg Collector Am: 25.04.2017 21:06:23 Gelesen: 224# 93 @  
Hallo Zusammen,

hier noch ein Beleg aus der ehemaligen DDR:



Die Buchexport VE AHB, Leipzig (1957 – 1990) gehörte zu den volkseigenen Außenhandelsbetrieben (AHB) der DDR. Organisatorisch waren die AHB direkt dem Ministerium für Außenhandel (MAH) und direkt oder indirekt einem der ca. zehn für einzelne Wirtschaftszweige zuständigen Ministerien unterstellt.

Beste Sammlergrüße,

Yoska
 
Altmerker Am: 26.04.2017 18:48:58 Gelesen: 177# 94 @  
@ wajdz [#92]

Wenn schon mal ein Betriebszeitungsstreifband gezeigt wird kommt hier etwas Hintergrund:

„Unser Kernkraftwerk“, „Impulsgeber“, „Maschinenbauer“ und „Effektiv“, „Planzeiger“ oder „Unser Friedenswerk“, „Scheinwerfer“ und „Start“ hießen sie. Und sie einte eins: Die 667 Betriebszeitungen in der DDR fungierten als „politisches Führungsinstrument der Betriebsparteiorganisationen der SED“. Sie erschienen gewöhnlich in Betrieben und Einrichtungen mit mehr als 1000 Betriebsangehörigen. Die meisten davon sind der Industrie, dem Bauwesen, dem Bergbau und dem Handel zuzuordnen, 42 der Deutschen Reichsbahn, weitere 45 dem Verkehrs- und Nachrichtenwesen. 
Ende der 80er Jahre die lag Auflage der zumeist wöchentlich oder 14-täglich erscheinenden Betriebs- und Universitätszeitungen bei knapp 2,2 Millionen Exemplaren. Wenig später waren die meisten der Zeitungen wie ihre Redakteure, Herausgeber und ihr Heimatland abgewickelt. Während die den gesamten Osten überspannenden bezirklichen SED-Verlautbarungsorgane mit weit geöffneten Armen von den finanzstärksten westdeutschen Verlagen aus den Händen der Treuhandanstalt in Empfang genommen wurden, sind die meisten ehemaligen Betriebszeitungen nur noch Pressegeschichte. Überlebt haben – teilweise unter verändertem Namen – einige der einst 20 Zeitungen, die als Organe der Universitäts- und Hochschulparteileitungen der SED firmierten.

Heute obliegt ihnen sowohl als Organ des Rektors als auch Betriebszeitung eine nicht unwesentlich Informations- und Servicefunktion. 
Die Betriebszeitung vereinte Produktionspropaganda, Gewerkschaftsarbeit, Betriebskampfgruppe und Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft mit sachlichen Bekanntmachungen zu Urlaubsplätzen und Seniorentreffen.

Nicht immer sehr beliebt, kam man nicht um sie herum, wollte man über das Betriebsgeschehen etwas informiert sein.
 Doch bei den meisten Betriebszeitungen entschädigte eine Schöne auf der Rückseite für das Durchhalten beim Kampf mit der Sprache der DDR-Erfolge. Dieses mehr oder minder wohlgeformte Frauenbild führte in vielen der ehrenamtlichen Redaktionskollegien zu ewigen Diskussionen über „die Rolle der Frau im Sozialismus“ und gelegentlich auf Geheiß prüder SED-Parteileitungen zur einstweiligen Foto-Verbannung. Als Muss jeder Betriebszeitung galt zudem das Rätsel auf der letzten Seite. Es diente dem Zeitvertreib, wenn mal wieder kein Material da war und nach Planerfüllung, sozialistischem Wettbewerb und Kampfzielen eine Verschnaufpause angesagt war.

Wobei selbst das redaktionelle Basteln des Rätsels zum Politikum stilisiert wurde. Es sollte möglichst einen Heimatbezug haben, keine Orte enthalten, die Reisebegehrlichkeiten wecken könnten, und auf Namen von Künstlern verzichten, die ihren DDR-Horizont im Westen erweiterten.
 
In den Druckereien entstanden die Betriebszeitungen in halbem rheinischen Format zumeist auf den Maschinen, die abends die Organe der Bezirksleitungen der SED druckten. Das Gros der Betriebszeitungen hatte kein aufwendiges Vertriebssystem. Zumeist holten sich die einzelnen Betriebsabteilungen oder Betriebskorrespondenten ihre Zeitungsstapel aus der Redaktion ab. Dort rechneten sie auch ihre Verkaufserlöse ab. Die waren bei Preisen zwischen fünf und 20 Pfennig pro Ausgabe nicht eben hoch. Da aber teilweise bis zu 20 Prozent der Auflage gratis auf dem Postwege versandt wurde, summierte sich dagegen der Portopreis. So tauschten die Betriebszeitungsredaktionen unter der Ägide des Verbandes der Journalisten, in dem sie eine eigene Sektion bildeten, ihre aktuellen Ausgaben regional und branchenspezifisch aus. Weitere Exemplare gingen an die Veteranen des Betriebes und zumeist auch an die jungen Mitarbeiter, die gerade ihren Wehrdienst absolvierten und so aus der Ferne am Betriebsleben Anteil nehmen konnten.


Auf die Zeitungsstreifbänder für den Versand war gewöhnlich den Titel der Betriebszeitung gedruckt. Je nach Größe des Werkes oblag es einer Sekretärin oder Praktikanten, die Sendungen zumeist mit Dauerserienmarken zu frankieren und in den Briefkasten zu werfen. In bedeutenderen Unternehmen liefen die Streifbänder mit der Betriebspost durch die Frankiermaschinen und wurden versandt. Im Gegensatz zu den Bezirkszeitungen der SED und den Zeitungen der anderen DDR-Parteien mit ihren regelmäßigen Pressefesten würdigten, auch wegen der langen Genehmigungswege, höchst selten Sonder- oder Werbestempel die Betriebspresse. So gelang es meist nur engagierten Philatelisten in Betriebsarbeitsgemeinschaften mit Herz für den Journalismus, Belege zu produzieren.
 
Sachsendreier53 Am: 27.04.2017 11:55:05 Gelesen: 140# 95 @  
@ Altmerker [#94]

Aus dem Herzen gesprochen - genauso war es. Danke für die tolle Recherche zum Thema.
 
wajdz Am: 27.04.2017 12:21:22 Gelesen: 135# 96 @  
@ Altmerker [#94]

Zuerst einmal Danke für Deine Ausführungen. Dadurch angeregt, bin ich in Ordner und Schachteln abgetaucht, um weitere Belege zu diesem Thema zu finden. Aber wie so oft, stelle ich fest, wieder ein abgeschlossenes Sammelgebiet, zu dem Belege wohl nur noch sehr schwer zu finden sind.



Hier jedenfalls ein Streifband der Handwerkskammer Berlin, Gebühr bezahlt, mit dem monatlich neben den obligatorisch stattfindenden Schulungen über alle möglichen, das Handwerk betreffende An- und Verordnungen durch die Staatsorgane sowie Veranstaltungen und Aktivitäten der HWK informiert wurde. Vielleicht finde ich ja noch in einem der vielen Stapel ein Exemplar, das auf diesem Weg verschickt wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 28.04.2017 12:58:46 Gelesen: 92# 97 @  
Die Grundlage unseres Themas: Papier

Die Papierfabrik Penig wurde im Jahre 1537 als Papiermühle im sächsischen Penig gegründet. Im Jahre 1772 wurde das erste deutsche Papiergeld in Sachsen eingeführt, die „Churfürstliche Sächsischen Cassen-Billets“. Das Papier dazu wurde in Penig hergestellt.

Freistempel 015



Nach dem Krieg von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt, folgte 1948 die Überführung in Volkseigentum. Der neue Name lautete jetzt VEB Patentpapierfabrik Penig. Ein Jahr später gliederte man die Papierfabrik in den „Verband der Zellstoff- und Papierindustrie“ mit Sitz in Heidenau ein. Sie hat die Wende überlebt und firmiert gegenwärtig unter dem Namen Schoeller Technocell GmbH & Co. KG Werk Penig Papierwaren. Damit ist das Peniger Werk die älteste noch produzierende Papierfabrik in Deutschland.

MfG Jürgen -wajdz-
 

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