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Thema: Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke
Das Thema hat 120 Beiträge:
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wajdz Am: 27.04.2017 12:21:22 Gelesen: 7141# 96 @  
@ Altmerker [#94]

Zuerst einmal Danke für Deine Ausführungen. Dadurch angeregt, bin ich in Ordner und Schachteln abgetaucht, um weitere Belege zu diesem Thema zu finden. Aber wie so oft, stelle ich fest, wieder ein abgeschlossenes Sammelgebiet, zu dem Belege wohl nur noch sehr schwer zu finden sind.



Hier jedenfalls ein Streifband der Handwerkskammer Berlin, Gebühr bezahlt, mit dem monatlich neben den obligatorisch stattfindenden Schulungen über alle möglichen, das Handwerk betreffende An- und Verordnungen durch die Staatsorgane sowie Veranstaltungen und Aktivitäten der HWK informiert wurde. Vielleicht finde ich ja noch in einem der vielen Stapel ein Exemplar, das auf diesem Weg verschickt wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 28.04.2017 12:58:46 Gelesen: 7098# 97 @  
Die Grundlage unseres Themas: Papier

Die Papierfabrik Penig wurde im Jahre 1537 als Papiermühle im sächsischen Penig gegründet. Im Jahre 1772 wurde das erste deutsche Papiergeld in Sachsen eingeführt, die „Churfürstliche Sächsischen Cassen-Billets“. Das Papier dazu wurde in Penig hergestellt.

Freistempel 015



Nach dem Krieg von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt, folgte 1948 die Überführung in Volkseigentum. Der neue Name lautete jetzt VEB Patentpapierfabrik Penig. Ein Jahr später gliederte man die Papierfabrik in den „Verband der Zellstoff- und Papierindustrie“ mit Sitz in Heidenau ein. Sie hat die Wende überlebt und firmiert gegenwärtig unter dem Namen Schoeller Technocell GmbH & Co. KG Werk Penig Papierwaren. Damit ist das Peniger Werk die älteste noch produzierende Papierfabrik in Deutschland.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 06.05.2017 00:32:11 Gelesen: 6892# 98 @  
@ GSFreak [#86]

Auch bereits 1955 fand ein Pressefest der Sächsischen Zeitung statt. Maschinenwerbestempel von Dresden A24 vom 12.07.1955 auf DDR-Ganzsache P57a.

Gruß Ulrich


 
Sachsendreier53 Am: 09.05.2017 09:30:18 Gelesen: 6822# 99 @  
Ergänzend zu [#34],

Blauer AFS des VERLAG WITTICH aus 04916 HERZBERG, A072363, 12.6.2002



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 12.05.2017 09:08:13 Gelesen: 6715# 100 @  
@ wajdz [#47] [#49]

Hier noch einmal Bund MiNr.2123 110(Pf) auf Brief, gestempelt im BRIEFZENTRUM 28 am 20.09.2000.

Motiv: Tageszeitung, Text auf der Briefmarke: 350 Jahre Tageszeitung, Deutschland





Absenderfreistempel der LVZ-Post vom 20.03.2017 mit Werbeeinsatz zur Leipziger Buchmesse im März 2017.

mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 15.05.2017 20:22:18 Gelesen: 6546# 101 @  


Mailing vom Briefmarkenspiegel (PHILAPRESS Zeitschriften und Medien GmbH & Co. KG) aus Göttingen vom 13.04.2017, versendet über die CITIPOST Göttingen und frankiert mit einer Marke der CITIPOST zu 65 Cent:



Dabei handelt es sich um die erste mir bekannte personalisierte Briefmarke der CITIPOST Göttingen, wobei es nicht so außergewöhnlich ist, denn "Briefmarkenspiegel = Verlagsgruppe Madsack = CITIPOST Mutterhaus". ;-)

Gruß
Thomas
 
wajdz Am: 23.05.2017 22:58:38 Gelesen: 6223# 102 @  
Die DRUPA ( Druck und Papier), heute drupa, ist die bedeutendste Leistungsschau der Druck- und Druckmedienindustrie und findet seit 1951 alle 4 bis 5 Jahre in Düsseldorf statt (zuletzt vom 31. Mai bis 10. Juni 2016). Die Messe 1982 war dem Veranstalter noch einen Sonderstempel wert, der passenderweise auf Block 16 -Nobelpreisträger deutschsprachiger Literatur- abgeschlagen wurde.

MiNr 959-961



Hauptthema war 1982 der Rollenoffsetdruck, eine Technik, in der heute viele Briefmarken produziert werden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 30.05.2017 10:43:03 Gelesen: 5962# 103 @  
Jugendmarke von 1974 auf Brief, gestempelt in 04277 LEIPZIG c 05.11.1998:



Bund MiNr.802, 40+20(Pf), Ausg. vom 17.4.1974, Motiv: Jugend lernt

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.06.2017 10:43:46 Gelesen: 5367# 104 @  
Streifbandzeitung H 8765, Sendung zu ermäßigtem Entgelt, gestempelt im Briefzentrum 37 am 6.2.2002 nach 04779 Wermsdorf.



mit Sammlergruß,
Claus
 
GSFreak Am: 17.06.2017 18:54:02 Gelesen: 5303# 105 @  
Hier wird für die 32. Frankfurter Buchmesse 1980 geworben (Thema: SCHWARZAFRIKA)

Maschinenstempel FRANKFURT AM MAIN ? (UB sh) vom 10.10.1980.

Ein deutlicher Kontrast zum Empfänger der Karte.



Gruß Ulrich
 
skribent Am: 25.06.2017 17:44:16 Gelesen: 5018# 106 @  
Guten Abend Zusammen,

100 Jahre gibt es sie jetzt schon, die russische Tageszeitung Izvestia.



Am 1. Juni 2017 verausgabte die russische Post dem Ereignis entsprechend ein Sonderwertzeichen und einen Sonderstempel zur Ersttagsausgabe.

Am 13. März 1917 erschien diese Zeitung erstmalig in Petrograd mit dem Titel: "News of the Petrograd Soviet of Workers Deputies"

MfG >Franz<
 
Altmerker Am: 27.06.2017 08:32:53 Gelesen: 4949# 107 @  
@ skribent [#106]

Ich darf mal einen ausführlichen Geschichtstext anfügen, den ich für das Buch "Zeitungen auf Briefmarken" verfasst habe. Die Iswestija wurde ja bereits zu früheren Jubiläen mit Marken bzw. Sonderstempeln gewürdigt.

Die Iswestija (Nachrichten, Mitteilungen) war eine landesweit erscheinende Tageszeitung mit der zweithöchsten Auflage (nach der Prawda) in der Sowjetunion. Sie ist eines der ältesten und einflußreichsten Periodika des heutigen Rußlands. Sie wurde am 28. Februar (alte Zeitrechnung) 1917 in Petersburg (Petrograd) als Mitteilungsblatt des Petrograder Sowjets (Rats) gegründet. Ursprünglich vertrat die Zeitung die Positionen der Menschewiki, die den Petersburger Sowjet beherrschten. Am 26. Oktober 1917 erschien in ihr das Dekret über den Frieden. Nach der Machtübernahme der Bolschewiki innerhalb der russischen Arbeiterpartei soll M. I. Kalinin, später »Staatspräsident« der UdSSR, persönlich darauf geachtet haben, daß der Schwerpunkt der Zeitung auf kulturellen und Schulfragen lag. Die Iswestija war das offizielle Organ der Regierung (Sowjetow deputatow trudjaschtschichsja SSSR: Nachrichtenblatt des Sowjets der Deputierten der Werktäti- gen der UdSSR), wie sie vom Präsidium des Obersten Sowjet der UdSSR verkündet wurde. Damit galt sie als die angebliche Volksstimme. Ihre Auflage betrug rund 1,2 Millionen Exemplare. Als offizielle Zeitung der Regierung wurden die Artikel nicht nur in russischer, sondern auch in den 16 Sprachen der Unionspubliken veröffentlicht. In der Iswestija wurden die Gesetze, Erlasse und Beschlüsse des Obersten Sowjets der UdSSR und des Obersten Sowjets der Russi- schen Föderativen Sowjetrepublik abgedruckt. Neben den offiziellen Redakteuren in der Moskauer Zentrale der Zeitung lieferten auch Berichterstatter aus den einzelnen Republiken und Großstädten der Sowjetunion Beiträge.

Nach der Auflösung der UdSSR wurde die Zeitung in der Form einer Aktiengesellschaft privatisiert. Diese privatisierte Iswestija wendet sich mit einer Auflage von rund 230.000 Exemplaren an die gutsituierte sog. Intelligenz und politische Elite. Bis zum Frühjahr 2008 gehörte die Zeitung zu 50,2 Prozent dem kremlnahen Medienkonzern Gazprom-Media, der die Aktienmehrheit im Sommer 2005 von Prof-Media übernom- men hatte. Im Mai 2008 wurde bekannt, dass Gazprom-Media seinen Anteil an der Zeitung dem Versicherungsunter- nehmen SOGAS übereignet. SOGAS wiederum gehört mehrheitlich der Bank Rossija, deren Teilhaber und Vorstands- vorsitzender der Milliardär Juri Kowaltschuk ist. Gleichzeitig wurde angekündigt, daß die Zeitung Ende Juni 2007 Teil der von J. Kowaltschuk gegründeten Holding Nationale Medien- gruppe werden solle, die mehrheitlicher Anteilseigner der Fernsehsender Ren-TV und Fünfter Kanal ist.
 
Altmerker Am: 28.06.2017 20:48:19 Gelesen: 4876# 108 @  
Ich füge mal paar Abbildungen zur Iswestija an.





Zeitungsknisternde Grüße
Uwe
 
Sachsendreier53 Am: 21.07.2017 13:25:55 Gelesen: 3939# 109 @  
Ergänzend zu [#31] und [#33]:

Brief aus MAGDEBURG BPA / 3005 / bl / vom 27.7.1990 mit DDR- MiNr. 3341 25 (Pf), Ausg. vom 19.6.1990, Kostbarkeiten in Bibliotheken der DDR, Motiv: Rudimentum novitiorum Lübeck (1475)



mit Sammlergruß,
Claus
 
HouseofHeinrich Am: 31.07.2017 23:16:14 Gelesen: 3570# 110 @  
Hallo,

zeige hier ein Buch DBZ 1960 Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde, Verlag Werner Kühn.

Hat hier einer Kenntnis darüber, wie viel Auflagen es gab?

Kann keine Informationen darüber finden, wie selten ist das Buch? Seiten hat es ca. 2000.

Für Hinweise sage ich im Voraus vielen Dank, und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich








 
Richard Am: 01.08.2017 12:34:00 Gelesen: 3490# 111 @  
@ HouseofHeinrich [#110]

Hallo Heinrich,

ich vermute, dass es sich um den gebundenen Jahrgang 1960 handelt.

Die DBZ hat eine spannend zu lesende Geschichte. [1] Hier ein Auszug des Dich interessierenden Zeitraums:


Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde (1925–1985)

Ab 1925 erschien die Zeitschrift „Philatelistische Nachrichten : Frankfurter Briefmarkenzeitung.“[10] Herausgeber war der Briefmarkenhändler und Auktionator S. W. Heß. Ab 1926 erschien sie mit dem neuen Untertitel „Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde,“ der ab 1930 offizieller Haupttitel war.[10] 1932 übernahm der Verlag Dr. Karl Höhn in Ulm die Zeitschrift,[10][11] wobei Heß weiter Chefredakteur blieb.[10]

1934 erwarb Werner Kühn die „Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde,“ für die u.a. Gustav Kobold, Hans von Rudolphi, Kurt Zirkenbach, Eduard Peschl, Ludwig Heßhaimer und Franz Kalckhoff regelmäßige schrieben. Nach dem Wechsel des Verlagsortes nach Breslau wurde sie mit Heft 3/1943 kriegsbedingt eingestellt, die Auflage betrug 24.000 Stück.

Die Verlegerfamilie siedelte nach Dassel um, wo ab Februar 1949 die Zeitschrift neu herausgegeben wurde. Die Auflage stieg in den 1960er Jahren auf 60.000 Stück. Nach dem Tod von Werner Kühn 1963 ging der Verlag an seine Frau K. M. Kühn und seine Tochter Eva Kilian über, die das Blatt bis 1979 weiterführten.

Im Laufe der Jahre gingen einige philatelistische Zeitschriften in der DBZ auf: z. B. „Das Posthorn“, „Illustrierte Briefmarkenpost“, „Die Pinzette“, „Süddeutscher Briefmarken-Anzeiger“, „Internationaler Briefmarken-Anzeiger“, „Briefmarken-Kurier“ oder „Philatelistische Nachrichten“.

Ab Januar 1980 fungierten als Herausgeber die Gesellschafter des Mittelrhein-Verlags. Geschäftsführer des DBZ-Verlages und zuständig für Text und Anzeigen war Andreas König. Im April 1980 wurde Ludwig Tröndle Chefredakteur.


Schöne Grüsse, Richard

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Briefmarken-Zeitung
 
HouseofHeinrich Am: 01.08.2017 14:44:31 Gelesen: 3457# 112 @  
@ Richard [#111]

Hallo Richard,

vielen lieben Dank an Dich, jetzt habe ich Großes dazu gelernt,

ich verbleibe mit freundlichen grüßen Heinrich.
 
Sachsendreier53 Am: 08.08.2017 13:57:54 Gelesen: 3145# 113 @  
Streifbandzeitung H 8765, Sendung zu ermäßigtem Entgelt, gestempelt im BRIEFZENTRUM 37 (Göttingen) am 25.5.2001 nach 04779 Wermsdorf.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.08.2017 10:40:02 Gelesen: 2555# 114 @  
Maschinenwerbestempel- Ohne Zeitung - ein halber Mensch ! , BERLIN N 4 / w / 26.9.36.-17



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 17.08.2017 02:45:04 Gelesen: 2469# 115 @  
Hier eine frühe deutsche Ganzsachenpostkarte mit Zudruck der Chemiker-Zeitung aus Cöthen, gelaufen am 2.11.1885 nach Basel.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 18.08.2017 16:56:34 Gelesen: 2418# 116 @  
Bücher suchen, loswerden oder bekommen. Dank Internet kein Problem mehr und der Versand ist auch perfektioniert, Adressaufkleber und passende Internetmarke ausdrucken, aufkleben und ab die Post.



Ein Beispiel aus der heutigen Tagespost

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 06.09.2017 10:04:02 Gelesen: 1722# 117 @  
Freistempel der Motor Presse Stuttgart aus 22041 HAMBURG 70 vom 7.8.1996.

Die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co.KG ist ein Medienunternehmen, das sich auf Spezialzeitschriften aus dem Automobil- und Freizeitsektor konzentriert hat.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 08.09.2017 10:32:33 Gelesen: 1637# 118 @  
Hallo,

aus Schwenningen eine Karte vom 18.01.1954 der Fa. Richard Christian Maier mit Freistempel: Seit 23 Jahren Alles für die Schule Lehrmittel "Maier".

Passt auch zum Schulbeginn.

Gruß
Manne


 
wajdz Am: 10.09.2017 13:00:31 Gelesen: 1533# 119 @  
Nach langjähriger Beratung in zwei Juristenkommissionen und öffentlichen Debatten trat das Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches am 1. Januar 1900 in Kraft Es war die erste privatrechtliche Kodifikation, die für das gesamte Reichsgebiet Gültigkeit besaß und umfasst die für alle Bürger geltenden Rechtsbeziehungen.

MiNr 1874



Das BGB gilt nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland als Bundesrecht fort.

Wer mit dem Jurastudium liebäugelt, sollte sich den folgenden Link anschauen. Es gibt auch noch andere Studienfächer. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 11.09.2017 17:20:19 Gelesen: 1484# 120 @  
Das Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik war das öffentliche Verkündungsblatt der Deutschen Demokratischen Republik. Kein Gesetz war gültig, wenn es nicht im Gesetzblatt verkündet worden war.



In der Regel bekamen die Betriebe und Organisationen das Gesetzblatt per Post. Wer es individuell benötigte, aus welchen Gründen auch immer, begab sich in die Buchhandlung Leibnitz-Sortiment, die Fachbuchhandlung für Rechts-, Staats-, Wirtschaftswissenschaft Berlin, Französische Straße 13.



Drucksache vom 19.1.82

Dort findet man auch heute noch alles zu diesen Themen in der Nachfolger-Buchhandlung Schweitzer Sortiment Berlin

MfG Jürgen -wajdz-
 

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