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Thema: Belgien: Postbelege (ohne Ganzsachen)
Das Thema hat 84 Beiträge:
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cilderich Am: 14.05.2017 16:21:33 Gelesen: 3097# 60 @  
Hallo,

da habe ich eben auch noch in der zu bearbeitenden Post einen Umschlag aus Belgien, der tapeziert ist mit Franc-Marken, gefunden. Der Absender ist Philatelist und sendet mir häufiger solche Stücke. Auf diese Art "verbraucht" er überschüssige Bestände. Ein glücklicher Zustand für Belgier (gibt es z.B. auch in Frankreich und Italien, auch von diesen Ländern erhalte ich häufig entsprechende Stücke). Bestünde diese Möglichkeit auch in Deutschland hätte sicher nicht nur ich auch etliches was man verwenden könnte, so landen solche Marken bei mir zu Hauf in meinem Beständen für Dankort/Bethel.



Grüße cilderich
 
dr.vision Am: 18.05.2017 15:24:34 Gelesen: 3004# 61 @  
Moin zusammen,

heute möchte ich einen Brief von St. Ghislain nach Leuze zeigen. Auf der Marke wurde, wie üblich, der Entwerter/Killer mit der Nummer 322 aufgebracht und ein Ortsstempel daneben gesetzt. Aufgabedatum war der 20 April 1871 um 9.00 Uhr abends und die Ankunft war am kommenden Tag um 9.00 Uhr morgens. Die Strecke beläuft sich auf ca. 100 Kilometer.



Hier noch einmal die einzelnen Stempel:





Beste Grüße von der heißen Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 19.05.2017 14:47:28 Gelesen: 2969# 62 @  
Moin zusammen,

der folgende Brief, mit zwei Exemplaren der Mi.Nr. 3 frankiert und mir dem Entwerter/Killer mit der Nr. 76 (17 Balken) entwertet, wurde am 4.11.1855 von Louvain nach Berchem geschickt. Da Berchem erst ab 1860 ein eigenes Postamt hatte, bekam der Brief einen rückseitigen - leider sehr schlechten - Ankunftstempel von dem nächst größeren Ort Audenaerde.





Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
zockerpeppi Am: 19.05.2017 22:11:40 Gelesen: 2952# 63 @  
@ cilderich [#59]

Wäre besser gewesen, ich hätte diese Idee nicht gehabt!

@ dr.vision [#62]

Das Belgien-Fieber hat dich ganz schön gepackt.
 
zockerpeppi Am: 19.05.2017 22:44:47 Gelesen: 2946# 64 @  
Von mir ein Beleg aus Brüssel nach Gent. Frankiert mit einer Médaillon Marke in blau à 20 c, entwertet mit einem 14ner Balkenstempel mit der Nummer 24 (Bruxelles). Zweikreis Tagesstempel Bruxelles vom 26 DEC 6-7S 1857. Auf der Rückseite, in rot Ankunftsstempel von Gand mit Datum 27 DEC 5-6M 1857



liebe Grüße
Lulu
 
dr.vision Am: 21.05.2017 12:11:16 Gelesen: 2890# 65 @  
@ zockerpeppi [#64]

Salü Lulu,

eng ganz flott Bréif !
An jo, ass d'Féiwer hei.

@ alle

Moin zusammen,

mein heutiger Beleg ging 11 Jahre später den umgekehrten Weg. Tagesstempel vom 13.3.1868 Gand (Station). Die Marke wurde mit dem Punktrostrautenstempel 139 entwertet. Rückseitiger der bereits gezeigte Ankunftstempel von Brüssel vom 14.3.1868.





Allen noch einen schönen Sonntag.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
zockerpeppi Am: 22.05.2017 19:47:20 Gelesen: 2801# 66 @  
Meine Bankensammlung ist weit ergiebiger als V&B, ich kann also noch eine Weile mitmachen:



Faltbrief ohne Inhalt aus Antwerpen nach Diekirch in Luxemburg. Einkreisstempel ANVERS 3-S 13-12-61, ein kleiner PD als Vermerk, dass das Porto bis zum Empfänger bezahlt ist. Am linken oberen Rand die Zahl 17 fürs Gewicht. Frankiert wurde der Brief mit 3 Médaillon Marken à 20c. Entwertet wurden letztere mit dem 18ner Balkenstempel n° 4 mit welchem Antwerpen als Direktionsbüro ausgestattet war. Ankunft in Luxemburg am 14 DEC und in Diekirch tags darauf.

Das Porto von gesamt 60c bröselt sich wie folgt auf: 30c für das Porto aus den restlichen Provinzen (Provinz Luxemburg = 20c ) bis 10gr + 30c für je weitere 10 gr.

schöne Wettergrüße
Lulu
 
Cantus Am: 24.05.2017 02:38:58 Gelesen: 2715# 67 @  
So alt wie eure Belege ist mein Beispiel nicht. Der Brief wurde am 13.4.1923 von Brüssel nach Leipzig befördert; zur Frankatur wurde eine Marke zu 1 Fr. verwendet (Mi. 190).



Viele Grüße
Ingo
 
Lars Boettger Am: 25.05.2017 14:27:43 Gelesen: 2674# 68 @  
Ein modernes Beispiel für Postbetrug aus Belgien. Den Brief hatte ich gestern in meinem Briefkasten. Er ist mit 1,30 belgischen Francs frankiert. Umgerechnet in Euro sind das gerade 3 Euro-Cents.

Beste Grüße!

Lars


 
dr.vision Am: 28.05.2017 16:50:26 Gelesen: 2571# 69 @  
Moin zusammen,

heute möchte ich einen kleinen Brief zeigen, der am 22. Juli 1868 in Turnhout sowohl seinen Tagestempel, als auch den glasklaren Nummernstempel 367 für seinen Weg nach Hasselt erhielt.

Erwähnenswert ist hier noch die nicht symetrisch eingebaute Datumseinheit.





Beste Grüße von der heißen Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 31.05.2017 20:43:16 Gelesen: 2465# 70 @  
Moin zusammen,

wie ich in Beitrag [#54] schrieb, hatte ich bis dato noch kein Sparformular mit Kreisstempel-Entwertung gesehen. Nun kann ich eins zeigen.

So - oder so ähnlich - könnte es sich zugetragen haben:

Anfang des Jahres 1899 wurde auch Madame Irma De Jonckbure aus der kleinen flandrischen Ortschaft Ruysselede von dem Spar-Virus infiziert. Nach und nach legte sie 5 und 10 Centimes Marken zur Seite. Im Sommer war es fast geschafft und am 20. Juni ging sie zu ihrem Postamt, um ein Sparkonto zu eröffnen und die letzte fehlende 5 Centimes Marke zu erwerben. Der freundliche Postbeamte erstellte das Formular und verkaufte ihr die Marke. Aber er wies sie auch darauf hin, dass er das Sparformular nicht einlösen könne, da sein Postamt zu klein sei und nicht für den Post-Spar-Betrieb zugelassen sei. Dafür müsse sie in das nächst größere Postamt nach Thielt. Zuhause angekommen klebte sie die Marken ein und am nächsten Tag machte sie sich auf den Weg in den 7 Kilometer entfernten Nachbarort. Dort wurden ihre Marken ordnungsgemäß mit dem Kreisstempel THIELT entwertet und Madame De Jonckbure war um einen Franc reicher.



Zweisprachiges Sparformular für Erwachsene mit 8 Marken der Mi.Nr. 52 und 6 Marken der Mi.Nr. 53. Bei allen Marken wurde das Anhängsel für die Sonntagszustellung abgetrennt. Ruysselede heißt heute Ruiselede und hatte am 1. Januar 2016 5363 Einwohner.

Beste Grüße von der sommerlichen Ostsee
Ralf
 
Marcel Am: 01.06.2017 17:47:37 Gelesen: 2427# 71 @  
Hallöle!

Hier mal 2 Briefe von Paul Wolff aus Sint-Amandsberg - einem Stadtteil aus Gent - vom 25.04.1912 und vom 25.01.1914 nach Weimar an Clara Wolff. Paul Wolff war 1918 als Militärdolmetscher der Postprüfstelle in Soltau tätig und war auch Briefmarkensammler (siehe 1]).





schöne Grüße
Marcel

1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=153844
 
zockerpeppi Am: 01.06.2017 18:44:12 Gelesen: 2420# 72 @  
Seit gestern in meiner Sammlung:

Absender die Banque E. Thomas et Cie Longwy-Bas, Zweigstelle Arlon. Zielort Diekirch in Luxemburg

Stempel Arlon 9 JUIN 12-M 1894. Ankunft in Luxembourg-Gare 9.6 in Diekirch am 10.6 Stempel auf der Rückseite

Die Strecke Arlon - Diekirch liegt ausserhalb der 30 Km Zone und somit ist der Beleg korrekt mit 20c frankiert, davon 13c für Belgien und 7c für Luxemburg.



Ich liebe rote Marken
Lulu
 
cilderich Am: 07.06.2017 12:44:33 Gelesen: 2274# 73 @  
@ zockerpeppi [#63]

Wieso wäre es besser, die Idee nicht gehabt zu haben? Ich sammle z.B. Belege der teilnehmenden Staaten und Institutionen bei der und bzgl. der "Rettung der nubischen Denkmäler" bei und nach Bau des Assuan-Stausees (60er, 70er). Eine Schildkröte kommt schneller voran als der Umfang meiner Bestände, ist aber trotzdem schön, oder was führt bei den V&B Belegen zu dem negativen Statement?

Herzliche Grüße cilderich
 
zockerpeppi Am: 07.06.2017 18:41:21 Gelesen: 2250# 74 @  
@ cilderich [#73]

Villeroy & Boch ist super interessant. Die Anfänge gehen aufs 18 Jahrhundert zurück. 1766 kamen die Bochs nach Luxemburg. Aber Belege von den einzelnen Standorten finden, ein Alptraum, besonders in der Vorphilazeit. Eine Schildkröte ist da in der Tat bedeutend schneller, die Schnecken auch. Und findet sich mal ein Beleg schnappt ihn sich jemand anders. Da wäre nämlich noch die Sache mit dem Budget. Ich bin zwar ein geduldiger Mensch und scheue keine Mühen, brauche aber ab und zu ein Erfolgserlebnis.

Für heute ein Bankenbeleg vom Crédit Général Liége nach Rumelange Luxemburg. Stempel Liége DEPART vom 6 DECE 99. Ankunft in Luxembourg-Gare und Rumelange am 7.12. Frankiert ist der Umschlag mit 1fr60. Dies bedeutet dass der Beleg bis zu 120 Gramm wog - 8 Gewichtsstufe. Der einfache Brief (Tarif 1.4.1879) für die zweite Distanz über 30 Km kostete bei einem Gewicht von 15 Gramm 0.20 das Ganze x 8 = 1 fr 60.



beste Sammlergrüße
Lulu
 
Lars Boettger Am: 08.06.2017 19:43:21 Gelesen: 2213# 75 @  
Faltbrief, abgestempelt am 26. September 1856, frankiert mit CoB Nr. 4 / 20 Centimes. Die Marke ist links angeschnitten, der Stempelabschlag des Nummernstempel ist zentrisch abgeschlagen. Rückseitig ist der Ankunftsstempel von Mons abgeschlagen.

Beste Grüße!

Lars


 
zockerpeppi Am: 08.06.2017 22:49:58 Gelesen: 2191# 76 @  
Zur Abwechslung: Ein Wertbrief aus Arlon nach Mersch in Luxemburg. Ihr fragt euch sicherlich warum ich so viele Belege nach Luxemburg besitze. Ich sammele Korrespondenz zwischen unseren beiden Ländern ab der Postkonvention
von 1867 bis zum 1. WK.

Absender Notar Auguste Richard. Gewicht 20 gr. Wert 156,25 fr. Frankiert mit 55 c. Entwertet wurden beide Marken mit einem Einkreis Arlon 21 SEPT 99. Nicht zu übersehen der Kastenstempel ASSURÉ

Das Port berechne ich wie folgt: Grenzrayontarif (< 30 Km) bis 15 Gramm = 10c x2 für die höhere Gewichtsstufe + 25c fürs Einschreiben + 10 c für den Wertbrief bis 300 fr.



eine gute Nacht wünsche ich
Lulu
 
cilderich Am: 17.06.2017 18:05:19 Gelesen: 2043# 77 @  
Hallo,

na so etwas Tolles habe ich nicht, aber vielleicht doch interessant. Ein BRIEF per Einschreiben nach Deutschland. Hier überschritt er aber die Maße eines Briefes und wurde in den Frachtverkehr eingeschleust, da eingeschrieben wurde das Ganze als Paket, zur Nachweispflicht, behandelt. Schön oder? Irgendwo habe ich das Ganze auch in umgekehrter Richtung, dann aber als R-Päckchen, mal suchen.



Beste Grüße cilderich
 
dr.vision Am: 23.06.2017 11:28:50 Gelesen: 1948# 78 @  
Moin zusammen,

mal wieder etwas von mir.

Der Faltbrief, aufgegeben am 22.12 1869 in Dison, erreichte sein Ziel Wavre einen Tag später. Die ziemlich dezentrierte Mi.Nr. 15 erhielt den Entwerter mit der Nummer 97 von Dison. Rückseitig der Ankunftstempel von Wavre.







Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 30.06.2017 10:04:22 Gelesen: 1777# 79 @  
Moin zusammen,

heute ein kleines Schmankerl. Zumindest für mich!

Bahnpost-Faltbrief, aufgegeben irgendwo auf der Strecke Brüssel - Antwerpen. Im Zug erhielt die Mi.Nr. 13 den glasklaren 17-er Balkenstempel „N.1“ dieser Linie und beigesetzt den Bahnpoststempel „NORD N:1“. Am Endbahnhof angekommen, ließen es sich die Postbeamten nicht nehmen, den Langstempel „ANVERS“ und den Beistempel „PD“ payé jusqu’ à la déstination“ (bezahlt bis zum Zielort) abzuschlagen.

Bei dem Grenzübergangsstempel auf der Rückseite hat man sich etwas weniger Mühe gegeben „ANGLETERRE .....“ Da muss ich noch mal nachlesen oder -fragen.
In England angekommen, wurde, jetzt wieder vorderseitig, der Eingangsstempel von London aufgebracht.

Schlußendlich erreichte der Brief seinen Empfänger in Belfast, was wiederum rückseitig bekundet wurde. Im Jahre 1863 in zwei Tagen von Antwerpen nach Belfast! Ob das die heutige Post auch noch schafft?







Beste Grüße von der völlig verregneten Ostsee
Ralf
 
Gerhard Am: 30.06.2017 10:36:27 Gelesen: 1773# 80 @  
@ dr.vision [#79]

Ein sehr schöner Brief, zweifelsohne, die Frage nach der heutigen Beförderungsdauer ist gut; wahrscheinlich ohne Luftpost nicht möglich trotz Zentralisierung etc.

Danke für's Zeigen!

Gerhard
 
dr.vision Am: 03.07.2017 15:27:35 Gelesen: 1687# 81 @  
Moin zusammen,

heute möchte ich einen Brief zeigen, dessen Weg von Spa ins französische Reims mit sechs Stempeln dokumentiert wurde.



Fangen wir mal mit dem Datumsstempel Spa „9. SEPT. 69" und dem dazu gehörenden Nummernstempel „340" an.



Am kommenden Tag wurde der Beleg in Charleroy mit dem Durchgangsstempel versehen und dann mit dem Zug in die Grenzstadt Erquelines transportiert.



Am gleichen Tag noch erreichte er Reims, aber zur Zeit der 7. Leerung und damit zu spät für die Zustellung. Am nächsten Morgen wurde er dann mit dem Stempel der 1. Leerung versehen und zugestellt.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 07.07.2017 14:55:51 Gelesen: 1570# 82 @  
Moin zusammen,

heute zeige ich einen Faltbrief von St. Ghislain nach Anvers vom 27. Juli 1848.

In der oberen rechten Ecke befindet sich der Stempelabschlag mit dem Buchstaben K. Dieser deutet darauf hin, dass der Brief in der Ortschaft Baudour in den Landpost-Briefkasten geworfen wurde. Baudour hatte im Jahr 1840 2792 Einwohner.

Bei der Bestimmung hat mir der, bereits von Lulu im Beitrag http://www.philaseiten.de/beitrag/154459 vorgestellte Katalog sehr geholfen.
Der Brief wurde mit 4 Centimes taxiert und am folgenden Tag zugestellt.







Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 08.07.2017 13:42:10 Gelesen: 1495# 83 @  
Moin zusammen,

ich hatte ja weiter oben schon die Sparformulare vorgestellt. Heute möchte ich ein Sparbuch aus dieser Zeit zeigen. Am 27. Juni 1903 wurde es von Joseph Baudry in dem Ort Fosses (heute Fosses-la-Ville) in der Provinz Namur im wallonischen Teil Belgiens eröffnet.

Wie man sehen kann, wurde mal gespart und mal nicht. Das ist wohl den zeitlichen Gegebenheiten geschuldet. Der letzte Eintrag ist vom 31.07.1918 datiert. Ob das Konto zu dem Zeitpunkt aufgelöst wurde ist nicht ersichtlich. Mr Baudry hatte insgesamt 9 Franc eingezahlt und darauf in den 15 Jahren Laufzeit 3,63 Franc Zinsen erhalten.





Die Rückseite des Sparbuches ist, wie ich finde, äußerst interessant, zeigt sie doch eine Warnung vor den Gefahren des Alkohols in zwei Sprachen. Die sinngemäße Übersetzung lautet in etwa so (Korrekturen werden gerne angenommen):

Gefahren des Alkohols
Die Notwendigkeit ihn zu bekämpfen

Man kann die Gefahren und schädlichen Auswirkungen von Alkohol nicht stark genug in der Öffentlichkeit anprangern. Er bietet den Weg ins Gefängnis, in die Irrenanstalten und ins Krankenhaus. Er untergräbt die Gesundheit, zerstört die Familie, degeneriert die Rasse, bedroht die Zukunft des Landes.

Es gibt einen großen Widerspruch zwischen Alkohol auf der einen Seite und Ordnung, Sparen und Vorsorge auf der anderen Seite. Freunde der Sparsamkeit, von Renten, von Versicherungen auf Gegenseitigkeit, von Vereinen in allen ihren Formen müssen ihre Anstrengungen gegen die Gefahr vereinen, die die Institutionen, auf die sie zu Recht stolz sind, die sie selbst gewidmet haben, bedroht, und der, der einmal diesem tödlichen Feind ausgeliefert ist, dem Alkoholismus, eine neue Chance bekommen muss zum Wohle der Gemeinschaft.




Allen noch ein ruhiges Wochenende und beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Cantus Am: 16.07.2017 02:14:13 Gelesen: 1196# 84 @  
Von mir heute ein Brief vom 18.2.1929, der von Brüssel nach Marienberg in Sachsen gelaufen ist. Zur Frankatur dienten drei Marken zu je 60 Centimes, je Mi. 227. Besonders nett finde ich an diesem ansonsten recht einfachen Brief die Tatsache, dass im Absender nicht das Wort Telefon zu finden ist, sondern statt dessen die Abbildung eines damals üblichen Telefonhörers.



Viele Grüße
Ingo
 

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