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Thema: Motiv: Hirsch und Rehwild
Das Thema hat 46 Beiträge:
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wajdz Am: 05.10.2015 18:37:53 Gelesen: 7486# 22 @  
@ Eilean [#21]

Eine Elchkuh, die uns da anschaut.

Aus dem Fernen Osten Rotwild auf einem Zusammendruck aus der VR China:



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 15.10.2015 22:15:06 Gelesen: 7373# 23 @  
Hier schaut der Elch in Richtung Westen. Für die Wiederansiedlung des Elches in Brandenburg sind keine Maßnahmen geplant. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass sich auch künftig entlang der Oder Elche aufhalten werden.



Mfg Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 29.10.2015 21:28:55 Gelesen: 7260# 24 @  
Für den Elch kam es im europäischen Russland beispielsweise in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer drastischen Arealverminderung, bei der sich die südliche Verbreitungsgrenze um fast 1000 Kilometer nach Norden verschob. Die Ursachen dafür sind unklar, da es in diesem Zeitraum zu keinem starken Rückgang der Waldzone kam. Eine starke Bejagung ist aber möglicherweise einer der Einflussfaktoren, da ab Anfang des 18. Jahrhunderts Teile der russischen Armee mit Uniformen aus Elchleder ausgerüstet wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Verwendung von Elchleder für die russische Uniformenschneiderei nahezu vollständig eingestellt wurde, kam es zu einer weitgehenden Wiederbesiedelung des verlorengegangenen Areals. Dabei verschob sich die südliche Verbreitungsgrenze in wenigen Jahrzehnten wieder um 500 bis 600 Kilometer nach Süden. Anders als Rentiere sind sie während ihrer Nahrungssuche einzelgängerisch und durchstreifen dabei ein wesentlich kleineres Gebiet, vier auf einmal dürften daher kaum zu beobachten sein. Für den Fuchs sind es durch sein Revier ziehende Gäste.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 02.12.2015 23:10:46 Gelesen: 7044# 25 @  
Die Wildfütterung dient der Versorgung von dem Jagdrecht unterliegenden Wildtieren mit Nahrung in Notzeiten durch den Menschen. Während der Notzeit verfügt das Wild über zu wenig Äsung (Nahrung) und ist auf künstliche Futterquellen angewiesen. Eine Notzeit besteht bei hoher oder gefrorener Schneedecke, Frost, Dürre oder Überschwemmungen. Dabei sind heutzutage auch Nahrungsengpässe zu berücksichtigen, die in Abhängigkeit von der Land- und Bodennutzung entstehen und in ihrem örtlichen und zeitlichen Auftreten unterschiedlich sein können.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 13.12.2015 21:48:44 Gelesen: 6954# 26 @  
Selbst auf japanischen Marken ist unser Thema vertreten, im Netz findet man dazu interessante Details:

Sikahirsche gehören zu den anpassungsfähigsten Hirscharten.Ihr bevorzugter Lebensraum sind Wälder mit dichtem Unterholz. Allerdings kommen sie auch in Sumpf- und Feuchtgebieten sowie Graslandschaften vor.

Die Stadt Nara befindet sich im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu und wird neben etwa 400.000 Einwohnern auch von rund 1200 Hirschen und Rehen bevölkert. Die Tiere gehören seit Jahrhunderten zum Stadtbild und werden von den Bewohnern Naras als heilig verehrt.

Die bedeutende Adelsfamilie Fujiwara besaß dort einen noch heute existierende Schrein für Ahnenverehrung, bekannt unter der Bezeichnung Kasuga-Schrein. Eine Besonderheit der beschützenden Gottheiten dieses Schreins ist, dass sie auf Hirschen reiten. Daß Hirsche gewählt wurden, ist laut tausend Jahre alter Legenden kein Zufall. Für die Familie Fujiwara hatten Hirsche und Rehe einen hohen Wert, diese Tiere standen unter ihrem besonderen Schutz und durften im angrenzenden Wald von niemandem gejagt werden. So kam es, dass Hirsche und Rehe sich im Umkreis des Fujiwara-Anwesens frei bewegen konnten und ihre natürliche Scheu gegenüber Menschen ablegten.

Interessant ist die Tatsache, dass der Bestand relativ konstant bleibt, ohne dass Tiere durch Menschenhand erlegt oder sterilisiert werden. Dass manche Tiere aufgrund des Straßenverkehrs getötet werden, lässt sich nicht vermeiden, aber dies ist im Zuge der Bestanderhaltung kein einschneidender Faktor. In Nara entsteht jedenfalls der Eindruck, dass die Tiere ihren Bestand selbst bestmöglich regulieren und den Eingriff von Menschen dazu überhaupt nicht brauchen.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 19.12.2015 23:28:37 Gelesen: 6896# 27 @  
Mit dem Unternehmen Weserübung am 9. April 1940 begann die Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht. Dieser zensierte Brief nach Deutschland vom 10.8.40 wurde mit einem senkrechten Paar der MiNr 200 frankiert, die mit dem Motiv "Rentiere vor einer Gebirgskette" für den Fremdenverkehr nach Norwegen warb. So hatte sich das zum Ausgabezeitpunkt im Jahr 1938 sicher niemand gedacht.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 05.02.2016 01:18:45 Gelesen: 6568# 28 @  
Die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea ist die letzte Bastion unberührter Natur auf der Halbinsel. Auf Satellitenbildern fällt der breite Grünstreifen ganz besonders ins Auge, die demilitarisierte Zone. Der Todesstreifen entlang des 38. Breitengrads ist für Menschen einer der gefährlichsten Landstriche überhaupt. Für die Pflanzen- und Tierwelt gibt es jedoch auf der ganzen koreanischen Halbinsel keinen derart paradiesischen Rückzugsort. Mehr als 100 Fischarten leben in den dortigen Seen, rund tausend Spezies von Insekten, 45 Amphibien- und Reptilienarten. Viele vom Aussterben bedrohte Säugetiere können hier überdauern, darunter der seltene chinesische Goral, Asiatische Schwarzbär und Sikahirsch.

Ein Motiv in zwei Varianten auf südkoreanischen Marken



MfG Jürgen-wajdz-
 
wajdz Am: 24.03.2016 19:36:40 Gelesen: 5988# 29 @  
Artemis eingegeben und was steht an erster Stelle ?

Das Artemis ist ein FKK- und Saunaclub im Berliner Ortsteil Halensee. Mit einer Fläche von rund 3000 m² ist der im September 2005 eröffnete Club das größte Bordell Berlins; darüber hinaus gilt es als eines der größten Bordelle in Deutschland. Wikipedia

Soviel zum allgemeinen Bildungsstand oder auch zur Leitkultur.

Erst mit dem Zusatz Göttin präsentiert die Suchmaschine Artemis, die griechische Göttin der Jagd, der Natur und der Wildnis. Sie ist eine geschickte und zielsichere Jägerin. Sie gilt als unnahbar und auch als grausam.

An heiligen Tieren hat die Göttin der Jagd gleich einige: Den Hirsch, den Eber, aber auch den Bär und den Hund. Besonders häufig wird die Göttin mit einem Hirsch abgebildet - wie hier auf dieser griechischen Marke

MiNr 1614



MfG Jürgen -wajdz-
 
dr.vision Am: 25.03.2016 11:43:09 Gelesen: 5953# 30 @  
Moin zusammen,

auch bei den belgischen Publibel-Karten gibt es ein passendes Motiv. Hier wird Werbung für die Höhlen von Han sur Lesse [1] und das zugehörige Naturschutzgebiet gemacht.



Publibel 2601

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hle_von_Han-sur-Lesse

Beste Ostergrüße von der verregneten Ostsee
Ralf
 
wajdz Am: 02.05.2016 00:04:43 Gelesen: 5506# 31 @  
Das Fell der Rehkitze ist rotbraun und weist zunächst eine weiße Punktierung auf dem Rücken und auf den Flanken auf. Diese weiße Fleckenzeichnung wird ab einem Alter von einem Monat allmählich undeutlicher und verschwindet bis zum Alter von zwei Monaten durch das Überwachsen durch rote Sommerhaare. Unter dem langen roten Haaren sind die weißen und braunen Kitzhaare noch bis zum Wechsel in das Winterhaarkleid vorhanden.

MiNr 3007



MfG Jürgen-wajdz-
 
10Parale Am: 06.07.2016 21:05:36 Gelesen: 4766# 32 @  
Norwegen Bypost - Lokalpostmarken [1], die zwischen 24. Februar 1881 und 1912 gültig waren. Anfangs noch seriös im Postbetrieb verwendet (bis in die 90-er Jahre, wurden die Marken später hauptsächlich zur Gewinnerzielung verkauft.

Hier: TROMSÖ

April 1887, Rentier im gerundeten Mittelfeld, 2 Öre, zweifarbiger Steindruck gezähnt



[1] http://www.nordische-staaten.de/index.html?http://www.nordische-staaten.de/laender/Norwegen/Bypost/bypost.html
 
wajdz Am: 07.07.2016 16:55:45 Gelesen: 4734# 33 @  
Ein junger Rehbock aus einer vierteiligen Ausgabe zu einem Internationalen Jagdkongreß in Wien aus dem Jahr 1959.

MiNr 1063



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 15.07.2016 19:33:01 Gelesen: 4617# 34 @  
Dank „postcrossing“ heute neben anderen Motiven Rentiere auf einer Marke aus Russland. Leider durch die Posttechnik beschädigt, aber das Motiv ist immer noch zeigenswert.



Das Ren oder Rentier (Rangifer tarandus) ist eine Säugetierart aus der Familie der Hirsche. Es lebt zirkumpolar im Sommer in den Tundren und im Winter in der Taiga Nordeurasiens und Nordamerikas sowie auf Grönland und anderen arktischen Inseln. (Wiki)

MfG Jürgen -wajdz-
 
Eilean Am: 19.07.2016 22:52:25 Gelesen: 4472# 35 @  
@ wajdz [#34]

Ein Hirsch aus dem Luftkurort und Wintersportort BENNECKENSTEIN (HARZ)


 
Seku Am: 10.08.2016 12:34:49 Gelesen: 4196# 36 @  
Aus Gibraltar kam heute diese Marke. Man beachte die Vordatierung auf den 15. August 2016. Oder hat man im U.K. jetzt einen anderen Kalender ?


 
Eilean Am: 12.09.2016 23:09:33 Gelesen: 3873# 37 @  
@ Seku [#36]

Ein schwedisches Reh-Rudel als Massenfrankatur auf einem Versandschein nach München.


 
zockerpeppi Am: 21.09.2016 21:52:16 Gelesen: 3733# 38 @  
@ Eilean [#37]

Nun hast du so einen schönen Beleg mit dieser Marke gezeigt. Etwas bescheidener, kam gestern mit der Post:



Ich gehe davon aus dass es sich um eine Paketkarte handelt. Stempel vom 12.6.72. Ankunft am 13ten.

Phila-Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 26.11.2016 16:59:02 Gelesen: 2868# 39 @  
Ein Umschlag vom 3.6.1914 vom Deutschen Reich, vermutlich von einer Gastwirtschaft, auf dem ein Hirsch abgebildet ist.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 23.04.2017 11:05:30 Gelesen: 1083# 40 @  
@ wajdz [#31]

Und wieder ist es Frühling geworden. Bei einem Ausflug einem Rehkitz zu begegnen, könnte also möglich sein. Wir treffen hier jedenfalls ein US-amerikanisches auf einer Freimarke zu 19 Cent.

MiNr 2122



MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 26.04.2017 20:07:45 Gelesen: 1046# 41 @  
Paketmarke der dänischen Privatbahn Lyngby–Nærum Jernbane


 
wajdz Am: 27.04.2017 18:57:45 Gelesen: 1023# 42 @  
Bei dieser Markenausgabe aus 1971 wurde eindeutig auf die Trophäe, das Geweih, abgehoben.

MiNr 2018



MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 29.04.2017 12:42:48 Gelesen: 973# 43 @  
Hallo,

von mir fünf Stempel/Belege zum Thema (von stilisiert bis ziemlich naturgetreu):

Schweiz, Goldau 1972
SBZ, Dresden - Bad Weißer Hirsch, 1947
BUND, Altenau, 1983
Bund, Schwetzingen, 1980 (Ganzsache P126)
Deutsches Reich, Schierke, 1941 (Feldpostkarte Reserve-Lazarett Schierke)

Gruß Ulrich






 
wajdz Am: 05.05.2017 19:29:24 Gelesen: 897# 44 @  
Weshalb die Lupe zum Handwerkszeug des Briefmarkensammlers gehört ? Ohne sie bleibt bei einer Motivgröße von 22 x 17 mm dem Betrachter viel verborgen.

Szarvas (slowakisch Sarvaš; deutsch Hirschfeld) ist eine alte Siedlung mit dem gleichnamigen Hügel Szarvas (Hirsch). Heute eine Stadt mit ca 18.000 Einwohnern in Ungarn im Komitat Békés in der Ungarischen Tiefebene an der rumänischen Grenze.

MiNr 2825



Sie erlosch in der Zeit der türkischen Herrschaft und wurde erst durch die Ansiedlung evangelischer Slowaken 1722 neu gegründet, weshalb die Stadt Szarvas noch heute einen slowakisch sprechenden Bevölkerungsteil hat. Das streng schachbrettartige Siedlungsbild der Stadt mit breiten Straßen plante der Pfarrer und Wissenschaftler Sámuel Tessedik (1742–1820), so dass sich Szarvas von anderen ungarischen Orten heute noch unterscheidet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 18.06.2017 21:07:38 Gelesen: 165# 45 @  
Hier ein Absenderfreistempel (Frankit) 2012 aus Düsseldorf.

Die BAMBI-Verleihung (Deutscher Medien- und Fernsehpreis) fand 2012 in Düsseldorf statt. Daher die Bezeichnung "BAMBI-Stadt 2012 Düsseldorf" links im Stempel mit Abbildung des "BAMBI"s.



Gruß Ulrich
 
wajdz Am: 19.06.2017 21:20:36 Gelesen: 147# 46 @  
Es ist zwar noch nicht Herbst, aber wie es aussieht, dürfte dieses Wochenende auch für den Rothirsch recht anstrengend gewesen sein.

MiNr 828



MfG Jürgen -wajdz-
 

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