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Thema: Motiv: Energieerzeugung / Energiegewinnung
Das Thema hat 72 Beiträge:
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DL8AAM Am: 13.04.2016 20:57:51 Gelesen: 14807# 48 @  


4D1100055C - GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS), 70565 Stuttgart

Gruß
Thomas
 
wajdz Am: 20.08.2016 17:50:05 Gelesen: 12821# 49 @  
@ wajdz [#24]

Und wieder führt ein AFS zu einem Kapitel Energieerzeugung auf Grundlage der Nutzung von Braunkohlenvorkommen.



Das Geiseltal zwischen Merseburg und Weißenfels war ein sehr spät aufgeschlossenes Revier und entwickelte sich ab 1905/1907 zu einem der ertragreichsten Reviere in Mitteldeutschland. Bis dahin nutzten Grundbesitzer die im Tagebau leicht zu fördernde Braunkohle nur für den eigenen Gebrauch. Für diesen späten Aufschluss waren mehrere Faktoren verantwortlich. Einmal der stark ansteigende Energiebedarf für die Weiterverarbeitung der Zuckerrüben sowie nach dem I. Weltkrieg das Bestreben, sich durch die Synthetisierung der Kraftstoffe vom ausländischen Öl unabhängig zu machen. Stichwort Leuna.

MiNr 2594



Die geringen Energiequellen, die nach dem II. WK der DDR zur Verfügung standen, führten schließlich 1960 zum Zusammenschluß der Braunkohlenwerke Neumark und Braunkohlenwerk Großkayna zu dem VEB Braunkohlenwerk Geiseltal- Mitte. Anschließend erfolgte 1966 der Zusammenschluss mit dem VEB Braunkohlenwerk Mücheln zum VEB Braunkohlenwerk Geiseltal.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.dasgeiseltal.de/content/kohle-fuer-leuna/
 
wajdz Am: 11.02.2017 19:13:10 Gelesen: 10734# 50 @  
Erdöl, Erdgas, Kohle, Nickel, Blei, Platin, Smaragde, Eisenerze und Phosphate sind bedeutende Bodenschätze Kolumbiens. Die Erdölvorkommen finden sich im Tal des Rio Magdalena, zwischen Ostkordillere und Venezuela. Es wird gegenwärtig von einer sicheren Erdölreserve von zwischen 1,54 bis 1,84 Milliarden Barrel ausgegangen.



MfG Jürgen -wajdz
 
GSFreak Am: 15.05.2017 00:33:22 Gelesen: 9511# 51 @  
Hallo,

ich musste länger überlegen, bei welchem Thema ich diesen Karlsruher Maschinenstempel aus 1947 zeigen kann: "KOHLE FÖRDERN sonst kein Leben". Ehrlich gesagt, finde ich diese Aussage deutlich überzogen. "Wasser, sonst kein Leben" könnte ich (Geohydrologe) besser assoziieren.

Vielleicht soll der Stempel ja auch nur auf die Kohlen-Knappheit im Raum Karlsruhe hinweisen. Dass durch den Kohlenmangel bspw. Fabriken nicht ihre Produktion aufnehmen konnten, hatte ich beim Thema "Belege aus der Zeit 1945-1949, die eine Geschichte erzählen" in #65 aufgezeigt.

Gruß Ulrich


 
wajdz Am: 15.05.2017 13:27:02 Gelesen: 9489# 52 @  
Seit den 1960er Jahren sind die Kosten im westdeutschen Steinkohlenbergbau höher als der Weltmarktpreis. Landesregierung NRW und Bundesregierung begannen, den Kohleabbau zu subventionieren (und tun dies bis heute). Der Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlenbergbau für das Jahr 2018 gilt seit dem 29. Januar 2007

MiNr 327



In Deutschland betreibt die RAG Deutsche Steinkohle die verbliebenen Steinkohlenbergwerke. Sie unterhält derzeit noch eine Zeche im Ruhrgebiet und das Bergwerk Ibbenbüren im Tecklenburger Land.

Der Einfluß des Abbaus der Steinkohle auf die Umwelt wirkt sich auf Flächenverbrauch und Bergschäden aus. Klimaschäden durch CO2-Emissionen und allgemeine Umweltbelastungen durch andere Emissionen entstehen erst durch deren Verwertung, beispielsweise beim Verbrennen in Kraftwerken zur Stromerzeugung.

MfG Jürgen -wajdz-
 
HPHV Am: 15.05.2017 13:42:19 Gelesen: 9484# 53 @  
In Lauffen am Neckar (Landkreis Heilbronn) wird Strom erzeugt. Im Jahr 1891 wurde Drehstrom nach Frankfurt am Main zur Elektrotechnischen Weltausstellung als erste Fernübertragung geleitet.


 
EdgarR Am: 15.05.2017 14:01:04 Gelesen: 9479# 54 @  
@ GSFreak [#51]

Hallo Ulrich,

Dein Stempel ist von 1947. 2 Jahre nach Kriegsende. Da WAR "Kohle haben" = "überleben können". So einfach ist das.

Alle, buchstäblich alle Produktion beruhte auf Kohle. Ohne Kohle fuhr keine Eisenbahn, also gab es keinen Güter- noch Personentransport. Düngemittel (vulgo: Kunstdünger) konnte nur MIT Kohle hergestellt werden - sonst gab's nichts zu beißen. Und 'Mutti' konnte ohne Kohle nicht kochen, denn Gas (= Stadtgas) wurde - natürlich! - aus Kohle hergestellt. Und auch geheizt wurde mit Kohle.

Alle die nach 1960 geboren wurden und hier in Deutschland aufgewachsen sind haben, bei Betrachtung solcher Stempel, Anlass zu jeder Menge Dankbarkeit ihrem freundlichen Schicksal gegenüber.

Phile Grüße
EdgarR
 
wajdz Am: 15.05.2017 18:10:37 Gelesen: 9459# 55 @  
@ HPHV [#53]

Zur ersten Fernübertragung von Drehstrom siehe auch wajdz [#38]

Energielieferung geht nur „Just in Time“

Inzwischen ist Europa durch ein dichtes Fernleitungsnetz miteinander verbunden, um elektrische Energie zum passenden Zeitpunkt da zur Verfügung zu stellen, wo sie gerade gebraucht wird.

MiNr 1389



Hochspannungleitung Lienz-Pelos

Der weitere Ausbau der Windenergie an der Küste macht eine Verstärkung des Übertragungsnetzes erforderlich, wenn die von Windparks gelieferte Energie vom Norden Deutschlands weiter in die Verbrauchszentren im Ruhrgebiet und in Süddeutschland transportiert werden soll. Gegenwärtig ist in Deutschland geplant, den Strom auf dem Land auch zukünftig über Hochspannungs-Überlandleitungen zu transportieren. Dies wird damit begründet, dass hierzulande Überlandleitungen billiger zu betreiben seien als im Boden verlegte Kabel.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 17.05.2017 18:25:57 Gelesen: 9385# 56 @  
@ wajdz [#39]

Für ein abgelegenes Anwesen ist die Energieversorgung durch Biogas und Windrad natürlich die ideale Kombination, wenn sich die Kosten für Installation und Instandhaltung der Anlagen zu den Preisen der Energielieferanten die Waage halten.



Wenn sich die nächste größere Ansiedlung in bis zu 100 km Entfernung befindet, wird sich sogar ein Elektro-KFZ lohnen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 13.06.2017 23:49:20 Gelesen: 8796# 57 @  


1D11002F21 - PreussenElektra GmbH, Kernkraftwerk Isar, 84051 Essenbach; 08.06.2017.

Gruß
Thomas
 
GSFreak Am: 14.06.2017 22:17:08 Gelesen: 8765# 58 @  
Hier ein Maschinenstempel vom 06.11.1978 aus Geesthacht 1 (UB na).

Symbolisch ist das 1958 in Betrieb gegangene Pumpspeicherwerk der HEW (Hamburgische Electricitäts-Werke) dargestellt (mittlerweile von Vattenfall übernommen). Als Unterbecken dient die bei Geesthacht aufgestaute Elbe. Das Oberbecken liegt rd. 80 m höher, es ist ein künstlich angelegter Speichersee.



Gruß Ulrich
 
wajdz Am: 15.06.2017 23:46:16 Gelesen: 8746# 59 @  
@ wajdz [#14]

Die Tennessee Valley Authority (TVA) ist ein US-amerikanisches Staatsunternehmen. Gegründet am 18. Mai 1933 im Rahmen des New Deal-Programms von Franklin D. Roosevelt. Die Hauptaufgabe der TVA ist die Verwaltung von Wasserkraft- und Flussregulierungsanlagen am Tennessee-Fluss, daneben betreibt sie als größter Energieerzeuger der USA heute zahlreiche Kohle- und Kernkraftwerke.

MiNr 1631



Der Clinch River, ein 483 km langer rechter Nebenfluss des Tennessee River im südwestlichen Virginia und im Osten von Tennessee. Er wird aufgestaut durch den Norris Dam, den ersten von der Tennessee Valley Authority (TVA) erbauten Staudamm.



Bevor er aufgestaut wurde, war der Fluss ein wichtiger Lebensraum für Süßwassermuscheln und ein wichtiger Lieferant von Süßwasserperlen. Die Siedler verwendeten die Muscheln als Fischköder und als Schweinefutter. Die Süßwasserperlenindustrie hatte ihre Blütezeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Tennessee war unter den sechs US-Bundesstaaten mit der größten Süßwasserperlenproduktion. Mit dem Bau der TVA-Staudämme ging die Zeit der Muschel-basierten Industrie zu Ende.

MiNr 810



Senator George Norris, (* 11. Juli 1861 bei Clyde im York Township, Sandusky County, Ohio; † 2. September 1944 in McCook, Nebraska) war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt und Politiker, der Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und US-Senator für den Bundesstaat Nebraska. Er gilt als Vater der Tennessee Valley Authority (TVA) und setzte sich ein für das Ländliche Elektrifizierungsgesetz von 1936, das die REA als eine vollständige Agentur der Bundesregierung etablierte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 16.06.2017 12:53:45 Gelesen: 8728# 60 @  
@ wajdz [#59]

Hier sind auf einer Karte aus 1942 alle seinerzeit vorhandenen Dämme und Stauseen im Tal des Tennessee-Flusses eingetragen.



Gruß Ulrich
 
wajdz Am: 17.06.2017 23:51:41 Gelesen: 8705# 61 @  
@ wajdz [#16]

Aus der selben Serie die Barrage de Verbois, eine Staustufe und ein Laufwasserkraftwerk auf der Rhone im Kanton Genf.

Die 1938 begonnene Anlage, die den öffentlichen Services Industriels de Genève (SIG) gehört, wurde 1943 fertiggestellt. Es ist die größte hydraulische Konstruktion im Kanton Genf. Als es das erste Mal seinen Betrieb aufnahm, lieferte die Staustufe genug Strom für alle Genfer Bürger. Heute erzeugt es etwa 20% des Energiebedarfs des Kantons.

MiNr 535



Die Gewichtsstaumauer mit einem Volumen von 131'000 m³, ist 34 m hoch und 340 m lang. Die Kantonsstrasse 81, die die Dörfer Aire-la-Ville und Russin verbindet, führt darüber. Der Stausee selbst hat ein Volumen von 12 Millionen m³, eine Fläche von 1.3 km² und eine Länge von 11.4 km.



Seit Januar 2000 gibt es auf dem linken Ufer die grösste Fischtreppe der Schweiz mit 107 Becken. Sie ermöglicht heute, dass Fische den 20-Meter-Wasserfall hochschwimmen können, den ganzen Weg bis zum Genfer See. Am linken Ufer oberhalb der Staumauer befindet sich die Müllverbrennungsanlage Cheneviers. Diese wird teilweise durch Schiffe beliefert, die auf der aufgestauten Rhone fahren.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Christoph 1 Am: 09.09.2017 16:19:57 Gelesen: 7204# 62 @  
Hallo,

ich möchte dieses Thema nutzen, um auf eine m.E. erwähnenswerte Sammlung von Maschinenserienstempeln der Deutschen Bundespost aufmerksam zu machen, die von unserem Stempelreporter "Hatten" in den vergangenen Tagen in der philastempel-Datenbank angelegt wurde:

Es geht um den internationalen Energiespar-Monat, der im Oktober 1979 "begangen" wurde. Unter http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/952 finden sich Stempelabschläge von 79 verschiedenen Stempelgeräten aus 72 verschiedenen Orten - von A wie Ahrensburg bis W wie Wolfratshausen. Zwei Orte, nämlich Kiel und Hamburg, sind auch mit mehreren Stempelgeräten vertreten, die den Entwerter zum Energiesparmonat genutzt haben.

Auch recht kleine Orte wie Bad Bevensen, Dreieich, Esens, Haßfurt, Insel Langeoog etc. sind mit dabei.





Dieser Stempel wurde wohl ausschließlich im Oktober 1979 eingesetzt und dürfte gerade aus den kleineren Orten nur noch recht schwer zu finden sein. Vielleicht hat aber jemand noch diesen Stempel aus weiteren Orten in seinen Beständen, die bislang nicht in der Datenbank enthalten sind?

Ich finde es sehr interessant, dass auf philatelistische Art hier sehr schön dokumentiert wird, wie das Thema Energiesparen bereits vor 40 Jahren in der öffentlichen Diskussion präsent war.

Vielen Dank an den Stempelreporter "Hatten", dass er uns diesen Fundus über die Stempeldatenbank zugänglich gemacht hat.

Beste Grüße
Christoph
 
Christoph 1 Am: 11.09.2017 11:58:06 Gelesen: 7127# 63 @  
@ Christoph 1 [#62]

Noch eine Ergänzung zu diesem Serienstempel (danke an LOGO58):

Er ist im Bochmann-Katalog unter der Nummer MS 1327 gelistet. Der Verwendungszeitraum war 1.-31.10.1979. Bisher sind nur Maschinenstempel A = Stempelkopf rechts – Einsatzstück links bekannt. Der Stempel wurde in 151 Orten eingesetzt. Es besteht hier also noch ein wenig Forschungsbedarf, um die fehlenden Orte aufzuspüren.

Viele Grüße
Christoph
 
wajdz Am: 28.11.2017 23:31:16 Gelesen: 5694# 64 @  
Die Propagierung die Erzeugung von Solarstrom wurde durch eine festgelegte Vergütung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Stromnetz gefördert. Unterschiedlich nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme, Größe der Anlage (je kleiner, desto mehr) sowie nach Typ (Freifläche oder Gebäude) . Durch die hohe Nachfrage in Deutschland und den Aufbau riesiger Fertigungsstätten, insbesondere in Asien ist die Technik ist vom Nischen- zum Massenprodukt geworden und hat einen wahren Boom erlebt. Die Preise von Photovoltaikanlagen für Privat-und Gewerbekunden sind seit 2010 um mehr als 50 % gesunken.

MiNr 1101



Die Vergütungssätze für gewerbliche Einspeisung in's Netz sind mittlerweile stark zurückgefahren worden. Deshalb liegt der wirtschaftliche Vorteil einer eigenen Solarstromanlage heutzutage im Eigenverbrauch. Die Kosten der Stromerzeugung aus einer eigenen Photovoltaikanlage sind nur halb so hoch wie die Stromkosten, die Privathaushalte und Unternehmen an Energieversorger bezahlen!

MfG Jürgen -wajdz-
 
muemmel Am: 20.01.2018 20:47:11 Gelesen: 3074# 65 @  
Hallo allerseits,

hier eine Ansichtskarte, die das Gebiet um Kochel- und Waldensee zeigt:



Es soll ein elektrisches Kraftwerk zu sehen sein, fragt sich nur wo?

Schöne Grüße aus dem Westen
Mümmel
 
Manne Am: 20.01.2018 20:57:16 Gelesen: 3071# 66 @  
@ muemmel [#65]

Hallo,

habe Deine Karte kopiert und mit einem roten Pfeil versehen. Zwischen dem oberen und dem unteren See müsste das Kraftwerk liegen.

Gruß
Manne


 
Pepe Am: 20.01.2018 21:04:20 Gelesen: 3068# 67 @  
@ muemmel [#65]

Ein Wasserkraftwerk. Zwischen oberem und unterem See sieht man braune längliche Linien. In diesen Rohrleitungen fließt das Wasser bis in das Maschinenhaus. Dort treibt es mit dem Eigengewicht Turbinen an, diese den Generator und so lange wie immer genug Wasser fließt wird der wohl sauberste Strom erzeugt. Tolle Sache.

nette Grüße Pepe

[Beiträge [#63] und [#64] komplett und [#65] teilweise kopiert aus dem Thema "Ansichtskarten: Alte Ansichten"]
 
wajdz Am: 05.02.2018 22:08:34 Gelesen: 1568# 68 @  
@ Christoph 1 [#62]

Das Energiesparen fängt zu Hause an. Nicht nur die Umstellung der Leuchtmittel vom Glühfaden auf LED und Halogen, auch die Isolierung der Wohngebäude bzw. der Wohnungen ist da ein probates Mittel.



Mit der Abdichtung der Fenster gegen Zugluft ist ein erster Schritt getan.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 12.04.2018 23:55:47 Gelesen: 341# 69 @  
Hier ein Ortswerbestempel aus 6557 ZIEGENRÜCK (DDR) vom 15.06.1984 7:00 Uhr "BESUCHT DAS WASSERKRAFTMUSEUM", Eilbrief nach Ötzingen (BRD) im Westerwald.



Portogerecht frankiert (Briefporto 35 Pf. und 50 Pf. für Eilzustellung) mit Mi.-Nr. 2696 und 2719.

Auf der Rückseite Durchgangsstempel aus Koblenz (19.06.1984 3:00 Uhr) und Selters (19.06.1984 7:00 Uhr)

1991 habe ich neben einigen Saaletalsperren auch dieses Wasserkraftmuseum besucht. Beim Postamt Ziegenrück war dieser Stempel noch in Verwendung und wurde extra gereinigt, um meine Belege sauber abstempeln zu können.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 15.04.2018 09:08:08 Gelesen: 273# 70 @  
@ GSFreak [#69]

Von Ziegenrück gibt es noch einen weiteren Stempel (recht ausgefallene Form), der auf das Wasserkraftmuseum hinweist. Hier auf einer AK (Hohenwartetalsperre) aus dem April 1978.



Mit einem Speicherraum von 182 Millionen Kubikmeter Wasser ist die Hohenwartetalsperre die viertgrößte in Deutschland. Zweck des Stausees ist der Hochwasserschutz, die Betriebswasserversorgung und die Elektrizitätserzeugung und -speicherung durch das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte I. Dieses verfügt über Turbinen mit einer Leistung von 63 Megawatt und gehört der Vattenfall Europe AG (aus Wikipedia).
 
wajdz Am: 15.04.2018 22:06:06 Gelesen: 241# 71 @  
@ wajdz [#39]

Der Spiegel berichtete 2010 über die Errichtung des größten Windparks Europas: Mehr als tausend Anlagen sollen in den Wäldern Nordschwedens Strom liefern.

Schweden MiNr 1096



Auf 450 Quadratkilometern - eine Fläche halb so groß wie Berlin - sollen 1101 Windkraftanlagen eine installierte Leistung von bis zu 4000 Megawatt liefern. Das entspricht der Kapazität von vier Atomkraftwerken. Acht bis zwölf Milliarden Kilowattstunden Strom soll der schwedische Windpark pro Jahr erzeugen, damit ließen sich zwei Millionen Haushalte im Land versorgen.



Doch es regt sich Widerstand gegen das Mammutprojekt, Lapplands Ureinwohner sorgen sich um ihre Zukunft. Die Genehmigung für einen Teilabschnitt von 442 der 1.101 Anlagen wurde vom Umweltverwaltungsgericht Umeå aufgehoben. Die Einwirkung von Bau und Betrieb der Windkraftanlagen auf die Rentierzucht der Sami wurde nicht genügend berücksichtigt. Ob der umfassende Eingriff in die Rentierwirtschaft allein über ökonomische Kompensation ausgeglichen werden könne, wie sich Bauherr und Behörden dies vorgestellt hatten, sei zu prüfen. Die Frage von Kompensationen ist zweitrangig, so die Argumentation: In erster Linie gehe es darum, Schäden zu vermeiden, damit die Zukunft für die Rentierzucht der dortigen Sami sichergestellt sei.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 17.04.2018 11:16:08 Gelesen: 190# 72 @  
So kann man auch mit Kleinst-Wasserkraftanlagen Strom erzeugen.

Ein Beispiel von den Salomonen (Inselgruppe östlich von Papua-Neuguinea): Block 19 aus 1986



Gruß Ulrich
 

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