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Thema: Bayern ab "Pfennig-Zeit" (1874/76) bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays
Das Thema hat 149 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 18.01.2018 20:15:18 Gelesen: 6858# 125 @  
@ Gernesammler [#124]

Hallo Rainer,

das ist wahrer Luxus! Zwar eine Massenmarke, die es auch oft auf Belegen gibt, aber SO einen muss man erst einmal finden - perfekt!

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 22.01.2018 20:01:16 Gelesen: 6472# 126 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postzustellungsurkunde aus Neunburg vorm Walde vom 20.11.1899 nach Rottenburg an das Bezirksamt über Pfeffenhausen spediert.

Wenn ich es richtig deute, wurde die Postzustellungsurkunde am 20.11.1899 unfrei aufgegeben, am 21.11.1899 nochmals überprüft und mit einer 10 Pfennig Marke freigemacht. Von hier ging es Richtung Pfeffenhausen wo man bemerkte das weitere 20 Pfennig fehlten (unterhalb ist eine 2, ob dies eine Strafgebühr ist weiß ich nicht), von hier ging die Urkunde wieder zurück nach Neunburg wo weitere 20 Pfennig verklebt wurden und es wurde nochmals gestempelt diesmal am 24.11.1899. Jetzt wurde die Urkunde nach Rottenburg spediert und kam dort am 25.11.1899 an.

Gestempelt mit Einkreisstempel von Neunburg, Pfeffenhausen und Rottenburg (jeweils Helbig 30b) sowie Neunburg (Helbig 24a).

Ich würde gern wissen was der Text links in der Mitte aussagt.

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 24.01.2018 20:10:00 Gelesen: 5793# 127 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich konnte nochmals Briefe des Konsul Ney erwerben, schön ist das alle Briefe kompletten Inhalt haben teilweise auch sehr kuriose Dinge.

Auch konnte ich einen Werdegang des Konsuls ab 1911 - 1927 bekommen,
Korrespondenz Konsul Ney

Heirat mit Margarete im Dezember 1911, geb.Frommel
Ney war schon 1911 Deutscher Konsul in Shanghai
zur Heirat Rückkehr nach Deutschland
Hochzeitsreise über Mittelmeer, Frankreich und Italien
danach zurück nach Shanghai dort war das Ehepaar von 1912 – 1914 (1922 ?)
Ney im 1.WK bis 1916-17 in Nürnberg
1917 tätig im Gefangenenlager Nürnberg
1917 Deutsches Konsulat in Sarajevo
1918 – 1926 im Auswärtigen Amt in Berlin
1927 im Deutschen Konsulat Graz

Der erste Brief ist vom 26.3.1912 nach China Shanghai an das Deutsche Generalkonsulat:



Der zweite Brief vom 27.4.1912:



Der dritte Brief vom 23.12.1912 diesmal wieder mit der Aufschrift "via Sibirien":



Der vierte Brief vom 12.3.1913:



Der fünfte Brief ist vom 3.5.1913, auf jedem Brief ist eine Manualnummer handschriftlich belegt:



Gestempelt wurden die Belege mit Zweikreisstempel München 31 (Helbig 37 c), 2x Gitterbrückenstempel München 31 *a(Helbig 42a) und 2x Maschinestempel München 31 **.

Auf der Rückseite sind auf allen Briefen die Ankunftsstempel von Shanghai Deutsche Post:



Verklebt für das Franko wurde auf allen Briefen Bayern Nr.78 "Luitpold" zu 10 Pfennig.

Die Kuriositäten die ich meine sind Zeitungsausschnitte und ein Stück Stoff.





Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 25.01.2018 00:00:29 Gelesen: 5715# 128 @  
@ Gernesammler [#126]

Hallo Rainer,

deine Frage eben erst gesehen. Da steht oben:

noch 20 Pfg. Marke;
ist mir 30 Pfg. zu
frankiren!

Mittig lese ich:

Portopflichtige Dienstsache
Urkunden ist vom Em-
pfänger zu frankiren.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 30.01.2018 20:13:27 Gelesen: 3996# 129 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief von Eduard Kupfer aus Ansbach einem Familienbetrieb für klassisches Nähgarn und echte Nähseide gegründet 1883, an Herrn Löffler & Co (Hofkunstanstalt) in Greiz im Vogtland.

Der Brief wurde als Einschreiben versendet, wofür 30 Pfennig in Marken aufzukleben waren, hierfür nahm man aus der Serie "Luitpold" die Bayern Nr.78 und 79 (jeweils im Typ I), 10 Pfennig für den Brief sowie 20 Pfennig für die Einschreibgebühr. Gestempelt mit Einkreisstempel von Ansbach 2 (Helbig 30b) und auf der Rückseite der Ankunftsstempel von Greiz.

Zur Kenntlichmachung des Einschreibens wurde ein Klebezettel verwendet (Typ 12) verwendet von 1907-20, die Manualnummer wurde händisch auf den Brief geschrieben, gleichzeitig wurde nochmals ein Einzeiler "Einschreiben" gesetzt.

Gruß Rainer


 
hajo22 Am: 31.01.2018 17:24:59 Gelesen: 3831# 130 @  


Postkarte mit Antwort zu 10+10 Pf. (Ganzsache Bayern P24II, Wz.5w, Druckdatum 1892) aus Augsburg vom 29.8.1894 nach Elmira, Ontario (Kanada).

Durchleitstempel New York 11.9. "Paid All" und Hamilton (Canada) 23.9.1894.

Der Antwortteil wurde (leider) nicht benutzt. Vermutlich erfolgte die Antwort auf einem Poststück (Brief oder Karte) mit kanadischer Frankatur.

Die Ganzsache ist jetzt nichts Besonderes, die "Destination" Kanada um diese Zeit aber nicht so häufig, so daß sich das Zeigen lohnt.

hajo22
 
Gernesammler Am: 31.01.2018 19:34:30 Gelesen: 3784# 131 @  
@ hajo22 [#130]

Hallo Hajo,

interessantes Stück, die Augsburger Buchhandlung hat in Kanada das Buch "Ein geschichtlicher Beitrag zur Beleuchtung des Logenwesens" von A. Krafft bestellt, hier geht es um die Freimaurer.

Ich denke mal die Antwort kam mit dem Paket der Bücher, deswegen wurde die Antwortkarte nicht benutzt.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 01.02.2018 20:14:12 Gelesen: 3597# 132 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Lindau im Bodensee vom 10.9.1919 als Nachnahmsendung im Wert von 260 Mark = 325 Franken nach Bern in der Schweiz an das Postwertzeichengeschäft von Herrn Lauber.

Verklebt für das Franko wurden hier Bayern Nr.134 und 135 im Wert von 1,10 Mark, für den Rest der Taxierung auf dem Brief könnte ich mal Hilfe gebrauchen. Gestempelt mit Einkreisstempel von Lindau (Helbig 30b) und auf der Rückseite der Ankunftsstempel von Bern.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 06.02.2018 20:07:30 Gelesen: 2843# 133 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Vilseck in der Oberpfalz über Weiden nach Augsburg, am 18.11.1918 an Herrn Bertolshofer spediert und am gleichen Tag ausgegeben, der 1. Weltkrieg war gerade eine Woche vorbei aber die Post funktionierte schon wieder tadellos.

Verklebt für das Franko wurde eine Bayern Nr.100 zu 40 Pfennig, davon 15 Pfennig für das Franko sowie 25 Pfennig für die Eilboten Gebühr im Ortszustellbereich. Dass der Brief mit Eilboten ausgetragen werden soll, ist oben händisch ausgewiesen und es wurde ein Klebezettel "Durch Eilboten Expres." in rosa (Sem 4c) aufgeklebt. Gestempelt mit Zweikreisstempel (Helbig 37c) von Vilseck und auf der Rückseite von Weiden.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 06.02.2018 20:25:24 Gelesen: 2840# 134 @  
@ Gernesammler [#133]

Hallo Rainer,

irgend etwas stimmt hier nicht - von Weiden am Vormittag nach Weiden am Nachmittag, obwohl der Brief nach Augsburg adressiert wurde?

Hat der Rand der Klappe noch Gummi bei dem Kuvert?

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 06.02.2018 20:47:09 Gelesen: 2832# 135 @  
@ bayern klassisch [#134]

Hallo Ralph,

der Brief ist Vormittags in Vilseck aufgegeben und am Nachmittag über Weiden gelaufen, dann nach Augsburg. Der Brief ist zugeklebt und wurde oben aufgeschnitten.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 06.02.2018 21:01:55 Gelesen: 2830# 136 @  
@ Gernesammler [#135]

Hallo Rainer,

ui - ich hatte Weiden als Aufgabeort gelesen, nicht Vilseck. Ich glaube, ich brauche eine neue Gleitsichtbrille. :-)

Danke für deine prompte Antwort - kurz nach dem Krieg waren die Postbeamten rar, weil viele auf dem "Feld der Ehre" geblieben waren und Kriegskrüppel bzw. Aushilfsfrauen deren Job machen mussten, daher wird man auch den gerade bei Expressbriefen zwingend vorgeschriebenen Ankunftsstempel in Augsburg vergessen haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 15.02.2018 19:55:33 Gelesen: 2424# 137 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 24.3.1900 als Empfangsbestätigung über eine Post-Anweisung über eine Mark aus Amberg vom Armenpflegschaftsrat nach Kohlberg Postlagernd. Verklebt für das Franko wurde eine Bayern Nr.61 und gestempelt wurde hier mit Einkreisstempel von Amberg (Helbig Nr.11, Typ 34) Strassenstempel, auf der linken Seite wurde als Ankunftsstempel der Einkreisstempel von Kohlberg (Helbig Typ 30b) einen Tag später abgeschlagen.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 15.02.2018 20:03:53 Gelesen: 2421# 138 @  
@ Gernesammler [#137]

Hallo Rainer,

nette Karte! Etwas muss ich korrigieren: Nicht postlagernd, sondern Post do(rtselbst), da der Zielort eine eigene Poststelle besaß.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 23.02.2018 20:14:00 Gelesen: 2057# 139 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Würzburg vom 9.12.1914 als Einschreiben von der Firma S.M.Baer Wollwaren nach Pulsnitz in Sachsen an E.R.Borsdorf (das Kürzel dahinter könnte für Nachfahren stehen).

Auf dem Brief mit Werbelogo der Firma wurde das Franko von 30 Pfennig in Form einer Bayern Nr.99 verklebt, 10 Pfennig für das Franko für einfache Briefe bis 20 Gramm sowie die Einschreibgebühr von 20 Pfennig.

Für die Erkennung des Einschreibens wurde eine Klebemarke des R-Zettels vom Typ 12 da auf dem Brief angebracht, sowie ein Stempel "EINSCHREIBEN". Auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel von Pulsnitz am 10.12.1914 abgeschlagen und ein sehr gut erhaltenes Papiersiegel der Firma Baer aufgeklebt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 26.02.2018 20:13:05 Gelesen: 1961# 140 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Satzbrief vom 11.3.1920 aus Lindau im Bodensee nach Solothurn in der Schweiz als Einschreiben mit Klebezettel Typ 12 versehen.

Da der Brief selbst keinen Ankunftsstempel hat ist es natürlich fraglich ob dieser echt gelaufen ist und seinen Empfänger erreicht hat, auf jeden Fall ist er sehr attraktiv und deshalb in meiner Sammlung gelandet.

Gestempelt in Lindau mit Einkreisstempel (Helbig 30b Schrift breit).

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 26.02.2018 21:52:38 Gelesen: 1949# 141 @  
@ Gernesammler [#140]

Hallo Rainer,

da dein Brief einen Einschreibezettel aufweist, müsste er auch gelaufen sein. Jedenfalls war die Aufnahme von Recobriefen im entsprechenden Register Pflicht und die Recozettel numerisch nachweisbar zu führen.

Dagegen spricht kein Transit- und Ankunftsstempel der Schweiz, obwohl die mustergültig damals stempelten.

Es gibt Tausende von diesen Briefen, bei denen man heute nicht weiß, ob sie echt liefen, oder nur am Schalter abgestempelt wurden und dann in der sammlerischen Versenkung verschwanden. Die Marken sind perfekt gestempelt - also schwer kann er mal nicht gewesen sein und am 11.3.20 war die Außerkurssetzung bayerischer Freimarken längst bekannt, so dass man vlt. ein paar perfekt erhaltene für seine Sammlung hinterlassen wollte?

Leicht überfrankiert ist er auch noch, aber das spielt hier schon keine Rolle mehr. Es ist in jedem Fall ein Zeitzeuge, wie kurz vor der Umstellung zu den Reichsmarken noch mal "zugeschlagen" wurde. Es muss damals enorme Mengen in Sammlerhand gegeben haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 02.03.2018 19:53:30 Gelesen: 1830# 142 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Drucksache, hier aber nur als Fragment des aufgeklebten Drucksachen Zettels aus Kempten von der Köselschen Buchhandlung (gibt es heute immer noch nur ein anderer Besitzer), nach Bad Wildingen (Hessen).

Verklebt für das Franko wurde hier eine Bayern Nr.122 und eine Bayern Nr.180 ab Februar 1920 aus der Abschiedsausgabe, daher kann man das Gewicht der Drucksache zwischen 500 Gramm und 1 Kilo für die 5te Gewichtsstufe aus der Portoperiode ab 1.10.1919 bis 5.5.1920 zuordnen.

Auf dem Einkreisstempel kann man leider nur Kempten und unterhalb die Uhrzeit erkennen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 05.03.2018 19:54:56 Gelesen: 1783# 143 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Helmbrechts in Oberfranken (Landkreis Hof) vom 16.9.1913 von einem J.G. Knopf`s Sohn einer traditionsreichen Stoffmanufaktur gegründet 1809 (gibt es heute noch) nach Chemnitz in Sachsen an Herrn Oskar Peters.

Da der Brief als Einschreiben versendet wurde, verklebte man eine Bayern Nr.81 zu 30 Pfennig, 10 Pfennig für das Franko und weitere 20 Pfennig für die Recogebühr. Das Einschreiben wurde kenntlich gemacht durch den Klebezettel Typ 12 und der Manualnummer 16, der Briefkopf selbst enthielt oberhalb auch gedruckt Einschreiben. Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Helmbrechts (1 a) (Helbig 37c), auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel von Chemnitz und eine sehr gut erhaltene Vignette der Firma J.G. Knopf`s Sohn.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.03.2018 19:41:33 Gelesen: 1571# 144 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier eine Vorderseite, aber dem Franko nach zu urteilen, könnte es sich um den Ausschnitt eines Paketes handeln. Dieses wurde versandt aus Nürnberg am 10.4.1919 in der Portoperiode 3 (1.10.1918-30.9.1919) und wurde spediert nach Wurzen in Sachsen.

Für das gute Stück wurde an Franko ein Wert von 3,30 Reichsmark verklebt, wovon der Anteil für die Einschreibgebühr sich auf 20 Pfennig belief und weitere 60 Pfennig für den Eilboten Zuschlag. Es wurden Marken aus der "König Ludwig" Serie benutzt mit Aufdruck "Volksstaat Bayern". Verklebt wurde auch ein Klebezettel für das Einschreiben und ein Klebezettel für die Bestellung durch Eilboten (Typ 4c), ausgewiesen auch die Manualnummer, hier die 1054. Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Nürnberg.

Sollte es sich um etwas anderes handeln als um einen Paketausschnitt, ich bin für alles offen und würde mich über Richtigstellung freuen falls meine Annahme falsch war.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 13.03.2018 20:47:23 Gelesen: 1564# 145 @  
@ Gernesammler [#144]

Hallo Rainer,

ich glaube, es war ein überfrankierter Brief. Bei einem Paket wäre eine Paketkarte hoch frankierbar, die sehe ich hier nicht - bei Express wäre nur eine Landbestellung teurer gewesen, aber der Brief lief nach Wurzen und das war ein Ort mit eigenen Post, also können wir die Landbestellung vergessen.

Trotzdem ein schönes und sicher echtes Stück. Vlt. von Sammlerfreund zu Sammlerfreund?

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 15.03.2018 20:09:44 Gelesen: 1529# 146 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus München vom 12.6.1919 nach Apolda in Thüringen an Herbert Opel Strick und Wirkwaren-Fabrik APOLDA. Verklebt für das Franko wurde vier mal die Bayern Nr.117 aus der "König Ludwig" Serie mit Aufdruck "Volksstaat Bayern", was hier aussieht wie ein Viererblock sind zwei gut zusammengefügte Zweierstreifen. Gestempelt wurde hier mit Gitterbrückenstempel von der Münchener Brief Aufgabe (* 2 d).

Da auf dem Brief 20 Pfennig für das Franko verklebt wurden war der Absender seiner Zeit wohl etwas voraus, denn ab der Portoperiode 4 (ab 1.10.1919) musste man für den einfachen Brief 20 Pfennig zahlen oder der Brief war zu dem Zeitpunkt (Portoperiode 3 - 1.10.1918 - 30.9.1919) in der 2.Gewichtsstufe 20 -100 Gramm und die Post hat es übersehen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 21.03.2018 19:52:45 Gelesen: 1395# 147 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Nürnberg vom 1.7.1916 von einem Herrn A. Klapproth (Kurzwaren) an Herrn E.R. Borsdorf Nacht in Pulsnitz.

Verklebt für das Franko wurde eine Bayern Nr.96 "König Ludwig" und gestempelt mit Maschinenstempel einer Sylbe Maschine "Nürnberg * 1 *". Auf der Rückseite wurde eine Vignette des Roten Kreuzes zu 5 Pfennig verklebt, diese waren als blauer Zettel der Stadt Nürnberg vom Bürgermeister verausgabt worden mit dem Satz "Blauer Zettel zum Besten der Familien unserer Krieger", von den 5 Pfennig war die Hälfte zu Gunsten für das Rote Kreuz.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 05.04.2018 20:09:16 Gelesen: 953# 148 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Kartenbrief als Ganzsache (K4/02) aus München vom 3.9.1912 als Drucksache an Madame Emile Gottsand in Mons (Belgien).

Gestempelt mit Sylbe Maschinenstempel "München *2*" und in Belgien der Ankunftsstempel von Mons bereits am 4.9.1912.

Auf der Rückseite ist kein Vermerk des Absenders.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 17.04.2018 20:08:42 Gelesen: 327# 149 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Rosenheim in Oberbayern vom 12.11.1913 nach Bad Reichenhall an Herrn Joseph Eigner dieser hat Schulwaren vertrieben.

Der Brief ist von der Papierfabrik M. Niedermayr, dieser hatte die Fabrik 1871 gegründet und über viele Jahre bestens gewirtschaftet bis 2002 das Aus für die Papier Fabrik kam, dass imposante Fabrikgebäude steht heute unter Denkmalschutz.

Verklebt für das Franko wurde eine Marke "Prinzregent Luitpold" Bayern Nr.78 mit der Lochung "MN" der Firma Niedermayr.

Gestempelt mit Zweikreisstempel Typ 37 c (Rosenheim 1 * b), auf der Rückseite ist noch eine tolle Vignette mit Abbildung des Firmen und Wohngebäudes.

Gruß Rainer


 

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