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Thema: (?) (213) Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 229 Beiträge:
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merkuria Am: 21.05.2017 09:36:12 Gelesen: 7575# 205 @  
Im Januar 1893 verausgabte die britische Kolonie Seychellen eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 9-13). Für diese Ausgabe verwendete man die Ausgaben von 1890 (Mi Nr. 2-8) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertangabe. Beim 15 Cents-Aufdruck (Mi Nr. 11) ist uns ein kopfstehender Aufdruck bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2015 in New York unter der Los Nr. 577 für 190 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 24.05.2017 08:29:04 Gelesen: 7390# 206 @  
Am 4. Juni 1903 verausgabte Französisch Guadeloupe eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 45-49). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1892 (ex Mi Nr. 35-38) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck G&D / neue Wertstufe. Von der 15 auf 50 c Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 47 K).



Ein ungebrauchtes Exemplar im Paar mit einer Normalmarke wurde an der 1143. Siegel Auktion vom November 2016 in New York unter der Los Nr. 3779 für 325 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 27.05.2017 08:57:29 Gelesen: 7186# 207 @  
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages wurde das Saargebiet unter fremde Verwaltung gestellt und für die nächsten 15 Jahre zu einem Abstimmungsgebiet erklärt. Die bis anhin verwendeten Marken des Deutschen Reiches sollten nicht mehr verwendet werden.

Vom 29. Januar bis zum 1. März 1920 verausgabte das Saargebiet die ersten eigenen Freimarken (Mi Nr. 1-17). Dazu verwendete man verschiedene frühere Ausgaben des Deutschen Reiches (ex Mi Nr. 84-104) und versah diese mit dem Aufdruck Sarre sowie einem Balken der die Bezeichnung Deutsches Reich abdeckte. Von verschiedenen Wertstufen dieser Ausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1K, 9K, 12K und 15K). Weitere Kopfsteher dieser Ausgabe wurden im Beitrag [#136] vorgestellt.





An der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in NY wurden unter den Los Nr. 2060, 2062, 2063 und 2064 gleich vier ungebrauchte, kopfstehende Aufdrucke angeboten. Für die Mi Nr. 1K (2 Pf) wurden 110 US$, für die Mi Nr. 9K (25 Pf) 400 US$, für die Mi Nr. 12K (40 Pf) 225 US$ sowie für die Mi Nr. 15K (75 Pf) 130 US$ + Aufgeld bewilligt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.06.2017 08:54:00 Gelesen: 5672# 208 @  
1920 verausgabte die Französische Post in Cilicien (Türkei) eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 71-79). Dazu verwendete man Marken des Mutterlandes Frankreich (ex Mi 87-117) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck O.M.F. / Cilicie / Wertstufe / PIASTRES. Von der Wertstufe 100 Piastres auf 5 FR (Mi Nr. 79) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Zwei ungebrauchte Exemplare wurden an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2012 in New York unter der Los Nr. 378 für zusammen 230 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.06.2017 08:36:01 Gelesen: 5490# 209 @  
1923 verausgabte die Post der französischen Schutzmacht Syrien/Gross-Libanon eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 194-198). Dazu verwendete man Freimarken des Mutterlandes Frankreich (ex Mi Nr. 96-139) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Syrie-Grand Liban / Wertstufe PIASTRES. Von der 2 Piastres auf 40 Centimes Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 194K).

Am 23. November 1923 verwendete man die Ausgaben Mi Nr. 194-197 zur Anfertigung von Flugpostmarken (Mi Nr. 202-205), indem man diese mit einem weiteren Aufdruck Poste par Avion versah. Dabei sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche auf die bereits kopfstehend überdruckte Marke 194K angebracht wurden (Mi Nr. 202K).



Zwei ungebrauchte Exemplare im Paar wurden an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2012 in New York unter der Los Nr. 1496 für 160 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.06.2017 12:26:25 Gelesen: 5254# 210 @  
Während der deutschen Besetzung von Litauen wurde in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Zarasai (Zargrad). Dazu verwendete man erbeutete sowjetische Marken und versah diese mit dem dreizeiligen Überdruck Lietuva / 1941.VI.26 / Zarasai (Mi Zarasai Nr. 1-7)Von einigen dieser Besatzungsausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.

Gleich zwei Einheiten dieser Kopfsteher (Mi Zarasai Nr. 2K und 7K) wurden an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2012 in New York angeboten:



Unter der Los Nr. 667 wurde ein ungebrauchter Dreierstreifen der Mi Nr. 2bII/IVK vom Bogenrand für 900 US$ + Aufgeld verkauft. Dabei weist die mittlere Marke zusätzlich den Druckfehler Lieuva anstelle Lietuva im Aufdruck auf!



Unter der Los Nr. 675 wurde ein gebrauchtes Paar der Mi Nr. 7aII/IIIK für ebenfalls 900 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.06.2017 09:19:48 Gelesen: 4938# 211 @  
Am 10. November 1924 verausgabte Bulgarien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 178-185). Dazu verwendete man frühere Ausgaben (ex Mi Nr. 126-176 und Porto 21-23) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertstufe. Von der 6 Lewa auf 1 Lew Wertstufe (Mi Nr. 185) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar im Viererblock wurde an der Cherrystone Auktion vom Juni 2012 in New York unter der Los Nr. 298 für 140 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 01.07.2017 09:12:41 Gelesen: 4624# 212 @  
Am 19. November 1891 verausgabte die französische Kolonie Diégo Suarez (Madagaskar) eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 11 und 12). Dazu verwendete man die Ausgaben für die französischen Kolonien (Mi Nr. 49 und 51) und versah diese mit einem diagonalen, vierzeiligen Aufdruck 1891 / DIEGO SUAREZ / neue Wertbezeichnung. Von beiden Ausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 11 K und 12 K).



Beide Kopfsteher wurden gestempelt an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2016 in New York unter der Los Nr. 402 für zusammen 325 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 04.07.2017 09:01:41 Gelesen: 4385# 213 @  
1902 verausgabte das französische Protektorat Somaliküste eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 32-35). Dazu verwendete man Freimarken (ex Mi Nr. 46-54) der Kolonie Obock (Hafenstadt am Golf von Aden) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck neue Wertstufe / DJIBOUTI. Von der 10 Centimes auf 2 FR Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke der Bezeichnung DJIBOUTI bekannt (Mi Nr. 34).



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2016 in New York unter der Los Nr. 425 für zusammen 95 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 07.07.2017 08:58:30 Gelesen: 4205# 214 @  
Am 1. Oktober 1902 verausgabte Island eine neue Freimarkenausgabe mit dem Bildnis von König Christian IX (Mi Nr. 35-47). Mit dieser Ausgabe sollten alle vorgängigen Freimarken ihre Gültigkeit verlieren.

Nachdem die Post aber feststellte dass noch grössere Bestände an alten Freimarken vorlagen, entschloss man sich, deren Gültigkeit bis zum 31. Dezember 1903 aufrecht zu erhalten. Um diesen Entschluss amtlich zu belegen, versah man diverse Altbestände mit einem zweizeiligen Aufdruck I GILDI /‘02 – ’03 (Mi Nr. 23-34). Gleichermassen verfuhr man auch mit den Dienstmarken (Mi Nr. Dienst 10-16). Von der 40 Aurar Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 32). Von den Dienstmarken ist uns die 10 Aurar Wertstufe als Kopfsteher bekannt (Mi Nr. Dienst 13).



Ein ungebrauchtes Exemplar des 40 Aurar Kopfstehers wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter der Los Nr. 1914 für 375 US$ + Aufgeld verkauft.



Eine kopfstehende 10 Aurar Dienstmarke wurde an der gleichen Auktion unter der Los Nr. 1925 für 250 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
zackenfreak56 Am: 08.07.2017 14:23:48 Gelesen: 4120# 215 @  
Ein freundliches hallo allen "Kopfsteher"-Sammlern,

habe gerade das Thema entdeckt, und da fiel mir ein, dass ich auch noch ein tolles Stück habe:

Es handelt sich um einen KOPFSTEHER-AUFDRUCK der British Vergin Islands -Dienstmarke zu 3 $ aus der Serie Meerestiere:

Wie Ihr sehen könnt, hat die rechte Marke den Silberaufdruck "OFFICIAL" kopfstehend. Habe auch das Vergleichsstück direkt dabei.




Beste Grüße
 
merkuria Am: 10.07.2017 08:20:53 Gelesen: 3973# 216 @  
1941/1942 verausgabte Französisch St. Pierre und Miquelon eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 235-287). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgaben 1922-1940 (ex Mi Nr. 105-209) und versah diese mit einem Aufdruck FRANCE LIBRE / F.N.F.L (Forces Navales françaises Libres = Seestreitkräfte Freies Frankreich). Von der 90 Centimes und der 1.40 Francs Wertstufe dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 268 und 271).



Ein ungebrauchtes Paar des 90 Centimes Kopfstehers wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter der Los Nr. 2093 für 1‘500 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Paar des 1.40 Francs Kopfstehers wurde an der gleichen Auktion unter der Los Nr. 2094 für ebenfalls 1‘500 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.07.2017 08:10:46 Gelesen: 3810# 217 @  
Am 15. August 1917 verausgabte die Britische Südafrika-Gesellschaft eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 138). Dazu verwendete man die 1 Pence Ausgabe von 1913 (Mi Nr. 120) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Half / Penny sowie einer Durchbalkung des früheren Wertes. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter der Los Nr. 1453 für 800 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.07.2017 08:59:36 Gelesen: 3594# 218 @  
1903 verausgabte Britisch-Somaliland seine erste Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-13). Dazu verwendete man Marken von Indien (Mi Nr. 31-41) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck BRITISH / SOMALILAND. Bei der 3 Rupien Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 12)



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter der Los Nr. 1504 für 600 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.07.2017 09:02:47 Gelesen: 3398# 219 @  
Während der deutschen Besetzung von Litauen wurde in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Rokiskis (Rakischki). Dazu verwendete man erbeutete sowjetische Marken und versah diese mit dem dreizeiligen Überdruck Laisvas / 1941.VI.27 / Rokiskis (Mi Rokiskis Nr. 1-7) Von einigen dieser Besatzungsausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.

Gleich vier Exemplare dieser Kopfsteher (Mi Rokiskis Nr. 5aK, 5bK, 6bK und 7aK) wurden an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York angeboten:



Unter der Los Nr. 2711 wurden die ungebrauchten Kopfsteher Mi Nr. 5aK, 5bK und 7aK für zusammen 375 US$ + Aufgeld verkauft.



Unter der Los Nr. 2712 wurde ein gebrauchtes Exemplar der Mi Nr. 6aK für 700 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
saeckingen Am: 19.07.2017 10:50:09 Gelesen: 3379# 220 @  
Hier zwei Stücke aus meiner Sammlung.

Von der Dauerserie Schmetterlinge von Tansania wurde auch 10 Werten mit dem Aufdruck OFFICIAL herausgeben. Einige Werte davon sind wohl vorzeitig knapp geworden und daher wurden 4 Wertstufen im Februar 1977 lokal durch die Government Printers, Dar-es-Salaam im Buchdruck überdruckt.

Dabei gibt es von den Werten zu 20 Cent und 50 Cent auch sehr seltene kopfstehende Überdrucke.





Wer etwas mehr von meiner Sammlung der Dienstmarken von Tansania sehen möchte, findet diese hier: http://www.exponate-online.de/e_exponat.asp?a=1&e=127

Grüße
Harald
 
merkuria Am: 22.07.2017 09:50:04 Gelesen: 3158# 221 @  
Am 20. November 1918 verausgabte die Westukraine ihre erste Freimarkenausgabe (Mi Nr. I – IV). Dazu verwendete man Marken von Österreich und versah diese mit einem Handstempelaufdruck. Diese Marken waren nur 2 Tage im Verkehr. Von dieser Ausgabe sind uns alle Wertstufen mit kopfstehendem Aufdruck bekannt.



Ein kompletter ungebrauchter Satz dieser Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York für 1‘200 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.07.2017 08:31:27 Gelesen: 2978# 222 @  
1923 verausgabte der Bevollmächtigte für Philatelie und Notgeld in der Sowjetrepublik im Fernen Osten diese Tausch-Kontrollmarken (Mi Nr. I - V). Dazu verwendete man russische Marken früherer Ausgaben (Mi Nr. 68, 76, 82, 85 und 111) und versah diese mit einem entsprechenden Aufdruck. Nach sehr kurzer Zeit wurde diese Ausgabe auf Anordnung der Moskauer Regierung aus dem Verkehr genommen. Von dieser Ausgabe sind uns alle Wertstufen mit kopfstehendem Aufdruck bekannt.



Ein kompletter ungebrauchter Satz dieser Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York unter Los Nr. 2462 für 2‘900 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.07.2017 08:28:42 Gelesen: 2791# 223 @  
Auf Anordnung der Interalliierten Kommission des Abstimmungsgebietes Marienwerder (Westpreussen) sollte der Verkauf von Marken des Deutschen Reiches eigentlich mit dem 12. März 1920 aufhören. Die für Marienwerder vorgesehenen eigenen Briefmarken wurden in Italien hergestellt und sollten zu diesem Datum geliefert werden. Infolge schlechter Planung und Diebstahl waren jedoch viele der benötigten Wertstufen erst Mitte April verfügbar. Während dieser Zeit verhalf man sich deshalb weiterhin mit den vorhandenen deutschen Marken, versah diese aber mit einem vierzeiligen Aufdruck neue Wertstufe /Commission / Interalliée / Marienwerder. (Mi Nr. 15-25) Von verschiedenen Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Eine Zusammenstellung von 2 ungebrauchten (Mi Nr. 15-16K) und einem gebrauchten Kopfsteher (Mi Nr. 15 K) wurde an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York unter Los Nr. 3244 für 250 US$ + Aufgeld verkauft.



Eine weitere Zusammenstellung von 3 ungebrauchten Kopfstehern (Mi Nr. 23-25 K) wurde an der gleichen Auktion unter Los Nr. 3248 für 350 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 31.07.2017 08:44:33 Gelesen: 2558# 224 @  
Am 16. Juni 1913 verausgabte Albanien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 3-14). Dazu verwendete man Marken der Türkei (ex Mi Nr. 136 – 180) und versah diese mit einem Aufdruck Doppeladler / SHQIPENIA in blauer, roter und schwarzer Farbe. Von den Aufdrucken auf der türkischen 20 Para Wertstufe (Mi Nr. 6) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 6K).

Am 13. August 1913 verwendete man die Mi Nr. 6 sowie die Mi Nr.6K für eine Freimarken-Aushilfsausgabe indem man sie mit einem weiteren Aufdruck der neuen Wertstufe 10 (Para) versah (Mi Nr. 16). Dabei sind uns auch kopfstehende Aufdrucke der Ziffer 10 auf den bereits kopfstehenden Aufdruck Mi Nr. 6K bekannt!



Drei Kopfsteher (mit den Aufdruckfarben blau, rot und schwarz der Mi Nr. 6K) mit weiterem kopfstehenden Aufdruck 10 wurden an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York unter den Los Nr. 2225, 2227 und 2228 für je 425 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.08.2017 09:07:19 Gelesen: 2289# 225 @  
Mauritius verausgabte 1904 eine Eilmarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 120). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1902 (Mi Nr. 108) ohne Werteindruck und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck EXPRESS / DELIVERY / (INLAND) / 15 c. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2017 in New York unter Los Nr. 773 für 700 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.08.2017 09:26:48 Gelesen: 2088# 226 @  
1919 verausgabte die Post der Sibirischen Koltschak-Armee eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-6). Dazu verwendete man russische Marken (ex Mi Nr. 64-112) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertstufe. Von den Aufdrucken 35 auf 2 Kopeken und 70 auf 1 Kopeke sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1K und 3K).



Eine Zusammenstellung dieser Kopfsteher in ungebrauchten Viererblocks wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2017 in New York unter Los Nr. 1226 für 500 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 09.08.2017 00:24:50 Gelesen: 1805# 227 @  
Am 1. Januar 1923 verausgabte Britisch Südwestafrika seine erste Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-24). Dazu verwendete man Marken von Südafrika (ex Mi Nr. 2-16) und versah diese mit zweizeiligen Aufdrucken in englisch South West / Africa. respektive holländisch Zuid-West / Afrika. Von den Wertstufen 1 und 2 Penny sowie 1Sh 3 P sind uns kopfstehende Aufdrucke in beiden Sprachen bekannt (Mi Nr. 3, 4, 5, 6, 15, und 16).





Jeweils ein ungebrauchtes Paar dieser Kopfsteher in beiden Sprachen wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter den Los Nr. 1520, 1521 und 1522 für 300, 475 und 300 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 12.08.2017 00:15:40 Gelesen: 401# 228 @  
Am 2. Juni 1902 verausgabte Franz. Madagaskar eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 49-51). Dazu verwendete man Marken der Ausgabe 1896/1899 (ex Mi Nr. 38-42) und versah diese mit einer neuen Wertangabe. Von der 10 C auf 5 Fr Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 50K).



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde an der 1049. Siegel Auktion vom Juni 2013 in New York unter den Los Nr. 1974 für 200 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 15.08.2017 08:21:23 Gelesen: 184# 229 @  
Am 26. April 1941 verausgabte Kroatien eine Portomarkenausgabe (Mi Nr. Porto 1-5). Dazu verwendete man Marken von Jugoslawien (Mi Nr. Porto 64-68) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck ZAVISNA / DRZAVA / HRVATSKA. Von den 50 Para und 1 Dinar Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. Porto 1K und 2K).



Ein gebrauchter Viererstreifen des 50 Para Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2016 in New York unter der Los Nr. 145 für 230 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Paar des 1 Dinar Kopfstehers wurde an der gleichen Auktion unter der Los Nr. 146 für 180 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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