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Thema: Motiv: Feldherren und Militärführer auf Briefmarken, Stempeln und Belegen
Das Thema hat 173 Beiträge:
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merkuria Am: 16.05.2017 08:51:03 Gelesen: 8961# 149 @  
Tōjō Hideki (1884-1948) [1] war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee, Führer der Einheitspartei Taisei Yokusankai (deutsch: Kaiserliche Unterstützungspartei) und der 40. Premierminister von Japan. 1899 wurde Tōjō Kadett der Heeresoffizierschule und verließ diese im März 1905 um als Leutnant der Infanterie zu dienen. Der begabte Berufsoffizier hatte sich bis 1928 zum Oberst hochgedient und 1933 wurde er bereits zum Generalmajor befördert. 1937 wurde Tōjō zum Generalstabschef der Kwantung-Armee befördert und war in dieser Funktion wesentlich für die militärischen Operationen in China verantwortlich. Nach der Kapitulation Japans 1945, machte Tōjō in der amerikanischen Haft einen Selbstmordversuch, der aber von seinen Bewachern vereitelt wurde. 1946 wurde Tōjō vor dem Internationalen Militärtribunal für den Fernen Osten in Tokio als Kriegsverbrecher angeklagt. Am 12. November 1948 wurde er in sieben Anklagepunkten für schuldig befunden (u. a. Führen eines Angriffskrieges sowie unmenschliche Behandlung von Kriegsgefangenen) und zum Tode durch den Strang verurteilt. Das Urteil wurde am 23. Dezember 1948 vollstreckt.



Somaliland verausgabte 2011 eine Sondermarke mit dem Portrait von Tojo.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Dj%C5%8D_Hideki
 
merkuria Am: 19.05.2017 09:19:12 Gelesen: 8724# 150 @  
Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski (1896-1968) [1] war Offizier der Sowjetunion und Verteidigungsminister der Volksrepublik Polen. Er war Marschall der Sowjetunion und Marschall von Polen.

Als Soldat der Roten Armee nahm er am russischen Bürgerkrieg teil und war er bei dessen Ende Regimentskommandeur bei der Kavallerie. 1937 wurde er im Rahmen der Stalinistischen Säuberungen der Roten Armee verhaftet, degradiert und zu zehn Jahren Gulag verurteilt. Im März 1940 wurde er begnadigt und übernahm zu Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges das 9. mechanisierte Korps. Nach verschiedenen militärischen Erfolgen wurde er zum General befördert. Nach der deutschen Kapitulation bei der Schlacht von Stalingrad verhörte Rokossowski 1943 den in sowjetischer Gefangenschaft befindenden Generalfeldmarschall Friedrich Paulus. Das bei dieser Gelegenheit aufgenommene Foto erschien in allen Zeitungen und machte Rokossowskis Gesicht weltbekannt. Nach Kriegsende kommandierte Rokossowski die Siegesparade vom 24. Juni 1945 in Moskau.

Stalin, der eine energischere Sowjetisierung der polnischen Volksarmee wünschte, ließ Rokossowski in diesem Jahr durch den von der Sowjetunion eingesetzten Präsidenten Bolesław Bierut nach Polen berufen und zum Marschall von Polen und dessen Verteidigungsminister ernennen. 1956 beorderte ihn Nikita Chruschtschow nach Moskau zurück, wo er zum Generalinspekteur der Streitkräfte und stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt wurde.



Die Sowjetunion ehrte Marschall Rokossowski am 7. Oktober 1976 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 4296)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Konstantinowitsch_Rokossowski
 
merkuria Am: 22.05.2017 07:44:59 Gelesen: 8448# 151 @  
Wojciech Witold Jaruzelski (1923-2014) [1] war ein polnischer Armeegeneral und Politiker. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen 1939 floh Jaruzelski mit seiner Familie nach Litauen wo er nach dem Einmarsch der Roten Armee von der sowjetischen Geheimpolizei ins Altaigebirge zur Zwangsarbeit deportiert wurde. Als Holzfäller erlitt er im sibirischen Winter eine Schneeblindheit, durch die seine Augen dauerhaft geschädigt wurden und ihn später dazu zwangen, in der Öffentlichkeit meist eine dunkle Brille zu tragen. 1943 schloss er sich den unter sowjetischer Fahne kämpfenden Truppen Polens an. Jaruzelskis militärische Karriere wurde nach dem Krieg vom sowjetischen Verteidigungsminister Konstantin Rokossowski [#150] gefördert: mit 33 Jahren wurde er 1956 zum jüngsten polnischen General ernannt. Von 1981 bis 1985 war er Ministerpräsident und von 1985 bis 1990 das Staatsoberhaupt von Polen.



Am 5. Juni 1987 verausgabte Polen das einzige Postwertzeichen mit einem Abbild von Jaruzelski: eine Blockausgabe anlässlich des Treffens des Papstes mit Staatspräsident Jaruzelski (Mi Block 102)



Am 30. Dezember 1984 verausgabte Nordkorea diese Sondermarke (Mi Nr. 2618) anlässlich des Staatsbesuchs von Kim Il Sung in Polen. Auf dieser Marke wird Jaruzelski in Uniform so gezeigt, wie man ihn eigentlich kennt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wojciech_Jaruzelski
 
wajdz Am: 25.05.2017 23:53:33 Gelesen: 8263# 152 @  
@ wajdz [#125]

Juan Rodríguez Cabrillo oder nach der portugiesischen Schreibweise João Rodrigues Cabrilho (* um 1499; † 3. Januar 1543), war ein portugiesischer Entdecker in spanischen Diensten.

Es taucht 1519 in den Listen der Armee von Hernán Cortés auf. 1520 kam er als Soldat unter der Führung von Pánfilo de Narváez von Kuba nach Mexiko. Nach dem Sieg über die Azteken schloss er sich verschiedenen militärischen Expeditionen im heutigen Südmexiko, Guatemala und San Salvador an. Als Lohn erhielt er Land in Guatemala, wo er zu Reichtum durch Goldabbau mit indianischen Zwangsarbeitern gelangte. 1532 segelte er nach Spanien, heiratete Beatriz Sánchez de Ortega und kehrte mit ihr nach Guatemala zurück. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Er etablierte sich als Geschäftsmann in Guatemala, indem er mit von spanischen Handwerkern gebauten Schiffen entlang der Pazifikküste Handel trieb.

Der Vizekönig von Mexiko Antonio de Mendoza ernannte ihn zum Kommandeur einer Segelexpedition die eine Verbindung zwischen dem pazifischen und dem atlantischen Ozean suchen sollte.

MiNr 2322



Im weiteren Verlauf der Reise entlang der kalifornischen Küste gelangte er bis auf die Höhe von San Francisco, ohne jedoch die Bucht selbst zu entdecken. Am 23. November kehrte die Expedition um und verbrachte die nächsten drei Monate im Winterquartier auf der Insel San Miguel. Hier wurde Cabrillo bei einer Auseinandersetzung mit Indianern am 24. Dezember schwer verletzt und verstarb kurz danach. Er wird gilt als Entdecker Kaliforniens.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 03.06.2017 21:24:33 Gelesen: 7627# 153 @  
George Catlett Marshall, Jr. (* 31. Dezember 1880 in Uniontown, Fayette County, Pennsylvania; † 16. Oktober 1959 in Washington, D.C.), ein US-amerikanischer General of the Army und Staatsmann. Seit 1902 in die US Army, kam er1917 nach Frankreich und arbeitete ab 1918 im Hauptquartier der US-amerikanischen Expeditionsstreitkräfte. Er war maßgeblich an Planung und Organisation der Meuse-Argonne-Offensive im Herbst 1918 in der Nähe von Verdun beteiligt, die Deutschland zu einem Friedensangebot zwang.

Ab 1919 konzentrierte er sich dabei auf Ausbildung und Lehre in moderner mechanisierter Kriegführung. Von 1924 bis 1927 war er in Tientsin (China) stationiert und lehrte anschließend an der Infantry School in Fort Benning, Georgia und wurde zum Brigadier General befördert.

MiNr 935



Präsident Franklin D. Roosevelt machte ihn 1939 zum Chief of Staff of the Army, eine Position, die er bis 1945 innehatte. Marshall reformierte die US Army, machte sie für den Krieg bereit und entwickelte die zentrale Strategie für alle alliierten Operationen in Europa. Er machte Dwight D. Eisenhower zum Supreme Commander Allied Expeditionary Force (Oberbefehlshaber in Nordwesteuropa) und plante die Operation Roundup, die die Vorstufe zur späteren Operation Overlord, der Invasion in der Normandie war. Während des Zweiten Weltkriegs koordinierte Marshall alle alliierten Operationen in Europa und im Pazifik. Winston Churchill nannte ihn den „Organisator des alliierten Sieges“, im Time Magazine wurde er „Mann des Jahres“ 1943. Am 16. Dezember 1944 wurde er zum General of the Army ernannt.

MiNr 344



1947 wurde er Außenminister der Vereinigten Staaten unter Präsident Harry S. Truman (Kabinett Truman). Am 5. Juni 1947 umriss er in einer Rede das „European Recovery Program“.

MiNr 2832



Dieser Plan wurde später als Marshallplan bekannt. Das Time Magazine erkor ihn 1947 zum zweiten Mal zum „Mann des Jahres“, 1953 erhielt er für den Marshallplan den Friedensnobelpreis und 1959 den Karlspreis.

MiNr 1926



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 05.07.2017 08:54:29 Gelesen: 5657# 154 @  
Francisco Villa mit Spitzname Pancho Villa [1] (1878-1923) war einer der prominentesten Generäle der Mexikanischen Revolution. Villa war erst ein Guerilla-Kommandant der in der mexikanischen Revolution gegen die Díaz-Diktatur kämpfte. Für die Anhänger des Diktators Díaz war Villa ein blutrünstiger Bandit, für die Mehrheit der damaligen Bevölkerung hingegen der mexikanische „Robin Hood“. Nach einem bewegten Leben als Militärführer mit wechselhaften Erfolgen unter verschiedenen Präsidenten, setzte er sich 1920 im kleinen Ort Parral auf einem Landsitz zur Ruhe. Die zu der Zeit regierenden Machthaber befürchteten im unruhegeschüttelten Land ein neues Aufflammen von Pancho Villas Aktivitäten und veranlassten deshalb seine Ermordung. Am 20. Juli 1923 wurde Villa Opfer eines Attentats bei dem sein Automobil von mehr als 40 Schüssen getroffen worden.



Die Mexikanische Post gedachte am 5. Juni 1978 mit einer Sonderausgabe an den 100. Geburtstag von Pancho Villa (Mi Nr. 1591)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pancho_Villa
 
HWS-NRW Am: 05.07.2017 10:09:14 Gelesen: 5639# 155 @  
Hallo,

über den Marschall gab es ja schon einen Eintrag [#8], doch inzwischen hat die UdSSR auch ein Sonderpostwertzeichen herausgegeben und in meinem früheren Brandenburger-Tor-Exponat hatte ich eine schöne Sonderganzsache, auf der im Hintergrund auch das Tor zu sehen ist.



Georgi Konstantinowitsch Schukow (russisch Георгий Константинович Жуков * 1. Dezember 1896 in Strelkowka (heute Teil der Stadt Schukow), Ujesd Malojaroslawez, Gouvernement Kaluga, Russisches Kaiserreich; † 18. Juni 1974 in Moskau, war Generalstabschef der Roten Armee, Marschall der Sowjetunion und von 1955 bis 1957 sowjetischer Verteidigungsminister.

Schukow wurde bei der erfolgreichen Verteidigung Moskaus (1941/42) sowie als Sieger der Schlacht von Stalingrad (1942/43) und der Schlacht um Berlin (1945) international bekannt. In der Nacht auf den 9. Mai 1945 nahm er in Berlin-Karlshorst als Vertreter der Sowjetunion die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht entgegen.

mit Sammlergruß
Werner
 
merkuria Am: 05.07.2017 10:23:42 Gelesen: 5637# 156 @  
@ HWS-NRW [#155]

Diese Ganzsache zeigt aber nicht Marschall Schukow sondern den Marschall Malinowski!

Dieser wurde in Beitrag [#34] auch schon vorgestellt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
HWS-NRW Am: 05.07.2017 16:25:34 Gelesen: 5611# 157 @  
@ merkuria [#156]

Danke für den Hinweis, kann leider kein Russisch, zum Glück ist es aber auch ein wichtiger Marschall der UdSSR gewesen, der bei der Erstürmung seine Rolle hatte.

mit Sammlergruß
Werner
 
merkuria Am: 08.07.2017 08:52:59 Gelesen: 5429# 158 @  
Fidel Alejandro Castro Ruz [1] ( 1926-2016) war ein kubanischer Revolutionär und Militärführer. Mit seine ersten militärischen Aktion, der Erstürmung der Moncada-Kaserne durch 115 Mann scheiterte kläglich und brachte ihn für 2 Jahre ins Gefängnis. Anschliessend ging er zusammen mit 82 Kampfgefährten ins Exil nach Mexiko, wo sie eine solide Ausbildung in Guerillakrieg erhielten. Im November 1956 brach er mit 78 Gefährten per Schiff nach Kuba auf, welches sie am 2. Dezember erreichten. Nach knapp zwei Jahren Guerillakrieg gelang es ihnen, den verhassten Diktator Batista zu vertreiben und die Macht im Land zu übernehmen.

Seine Anlehnung an die Sowjetunion und die rigorose Haltung zur Erreichung von sozialer Gerechtigkeit machten Castro zu einer umstrittenen Persönlichkeit. Castro wurde einerseits in den Staaten der Dritten Welt zum Vorbild, andererseits im Westen zum verhassten Repräsentanten kommunistischer Ideologie.

Anfang 2008 zog er sich endgültig von seinen politischen Ämtern zurück und überliess diese seinem jüngeren Bruder Raúl. Fidel Castro starb am späten Abend des 25. November 2016 in Havanna und wurde in Santiago de Cuba beigesetzt.



Die Kubanische Post würdigte Castro am 23. Dezember 2009 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 5329) anlässlich des 50-jährigen Bestehens des MINREX (Ministerio de Relaciones Exteriores de Cuba, deutsch: Ministerium für Aussenbeziehungen). Gezeigt wird Castro 1959 anlässlich seines Auftritts bei den Vereinten Nationen in New York.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro
 
merkuria Am: 11.07.2017 09:16:54 Gelesen: 5221# 159 @  
Ein fast untrennbar mit Fidel Castro (siehe Beitrag [#158]) verbundener Name ist der von Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara [1] (1928-1967). Er war von 1956 bis 1959 Anführer (Comandante) der Rebellenarmee während der Kubanischen Revolution und ist neben Fidel Castro deren wichtigste Symbolfigur.

Che war gebürtiger Argentinier und Sohn einer reichen Familie. Nach Abschluss seines Medizinstudiums unternahm er mehrere Reisen durch Latein- und Mittelamerika wo er auf die sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten aufmerksam wurde. So entschloss er sich, sein Leben in den Dienst der Revolution zu stellen.

In Mexiko lernte er Fidel Castro kennen und liess sich dort militärisch ausbilden. Im Dezember 1956 nahm er an der Landung von Castros Revolutionären auf Kuba teil, die den von den USA unterstützten Diktator Batista stürzen wollten. Während der Kubanischen Revolution wurde er zum Kommandanten („Comandante“) ernannt und spielte eine wichtige Rolle im erfolgreichen Guerillakrieg. Nach dem Sieg Castros ernannte ihn dieser zum Industrieminister und Leiter der kubanischen Zentralbank. Nach ideologischen Zerwürfnissen mit Castro legte er 1964 alle Ämter nieder und begab sich als Guerillaführer in den Kongo und später nach Bolivien. Dort fand er auch als Mordopfer der CIA 1967 den Tod. Die sterblichen Überreste Ches wurden 1997 exhumiert und nach Kuba überführt, um dort in dem eigens geschaffenen Mausoleum Monumento Memorial Che Guevara in Santa Clara beigesetzt zu werden.



Am 3. Januar 1968 verausgabte Kuba die erste Briefmarke mit Che Guevara anlässlich seines 1. Todestages (Mi Nr. 1388). Vorlage zur Marke bildete ein Pressebild des kubanischen Pressefotographen Alberto Korda [2] welcher mit diesem Bild in der ganzen Welt bekannt wurde.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Korda
 
merkuria Am: 20.07.2017 10:20:02 Gelesen: 4606# 160 @  
Chālid ibn al-Walīd [1] ( 584 - 642) war ein Gefährte des Propheten Mohammed und einer der bedeutendsten arabischen Feldherren während den frühen islamischen Eroberungszügen. Auf Grund seiner militärischen Erfolge soll ihm Mohammed den Beinamen „Schwert Gottes“ (Saif Alllāh) verliehen haben.

Er gehörte zunächst zu den Gegnern des Propheten und besiegte als Reiterführer von Mekka die Muslime 625 in der Schlacht von Uhud. Im Frühjahr 629 trat er zum Islam über und wurde in der Folgezeit ein wichtiger Heerführer Mohammeds. Nach dem Tod Mohammeds kämpfte er siegreich unter dem Kalifen Abū Bakr gegen abtrünnige Stämme auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arbien (Ridda-Kriege [2] ). Nach 633 beteiligte er sich als Heerführer auf diversen Eroberungszügen im Irak und in Syrien wo er auch verstarb.



Syrien ehrte den Feldherren mit einer Freimarkenausgabe vom November 1970 (Mi 1142-1148)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C4%81lid_ibn_al-Wal%C4%ABd
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ridda-Kriege
 
merkuria Am: 26.07.2017 08:42:00 Gelesen: 4300# 161 @  
Blas de Lezo y Olavarrieta [1] (1689 - 1741) war ein spanischer Admiral. Er begann seine Militärlaufbahn 1701 als Seekadett in der französischen Marine. Seine ersten Erfolge errang er bei der französisch-spanischen Flotte, wo er bald zum Leutnant ernannt wurde. 1711 wechselte er zur spanischen Marine und erhielt 1723 das Kommando über die spanische Südseeflotte. Dort bekämpfte er erfolgreich britische und niederländische Piraten, die entlang der Pazifikküste Amerikas operierten. 1730 kehrte de Lezo nach Spanien zurück und wurde zum Oberbefehlshaber der spanischen Mittelmeerflotte ernannt. Nach diversen Einsätzen gegen Italien und das Osmanische Reich wurde er zum Generalleutnant der Flotte befördert und wiederum zum Einsatz nach Amerika entsandt. Seinen wahrscheinlich größten Erfolg erzielte er 1741 bei der Verteidigung der damals spanischen Stadt Cartagena (heute Kolumbien) gegen die Briten. De Lezo erkrankte kurz nach den Kämpfen an der Pest und verstarb am 7. September 1741 in Cartagena. Aufgrund seiner zahlreichen Verwundungen war er zu Lebzeiten als "Patapalo" (Holzbein) und später als "Mediohombre" (Halber Mann) bekannt.



Die spanische Post ehrte de Lezo am 12. Oktober 1961 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 1270 und 1274)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blas_de_Lezo
 
merkuria Am: 01.08.2017 09:26:02 Gelesen: 3888# 162 @  
Jorge Rafael Videla [1] (1925 - 2013) war ein argentinischer General und während fünf Jahren Staatspräsident der argentinischen Militärregierung. 1976 löste eine Militärjunta den Kongress auf, stürzten Präsidentin Isabel Perón und übernahmen für 8 Jahre die Macht in Argentinien. Während dieser Zeit bestimmte eine stramm antikommunistische Politik das Land. 15 000 Verschwundene, 10 000 Gefangene und 4000 Tote waren die Bilanz dieser Politik für die sich Videla nach dem Ende der Militärdiktatur 1985 vor Gericht verantworten musste. In verschiedenen Prozessen zwischen 1985 und 2012 wurde er zuletzt zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt und verstarb 2013 im Alter von 87 Jahren in einem Gefängnis in Buenos Aires.



Videla brachte es wohl nie auf eine argentinische Briefmarke, jedoch Peru verausgabte am 8. Oktober 1977 eine Sonderausgabe mit dem Portrait Videlas anlässlich seines Staatsbesuches (Mi Nr. 1064).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Rafael_Videla
 
merkuria Am: 04.08.2017 08:45:27 Gelesen: 3672# 163 @  
John Arbuthnot Fisher [1] (1841 – 1920) war ein britischer Admiral der Royal Navy. Nach seiner Grundausbildung 1854 war er an verschiedenen Kriegsschauplätzen aktiv, so im Krimkrieg. 1882 nahm er im Range eines Kapitäns der Mittelmeerflotte an der Bombardierung Alexandrias in Ägypten teil. 1890 wurde Fisher zum Konteradmiral befördert, 1892 war er als Dritter Seelord verantwortlich für den Zustand und die Ausrüstung der gesamten Britischen Flotte. 1904 zum Ersten Seelord ernannt, arbeitete er an der Einführung von Schlachtschiffen als auch von Schlachtkreuzern in der britischen Marine. 1910 ging er in den Ruhestand, wurde aber bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 als Erster Seelord zurückberufen. 1915 kritisierte er das britische Vorgehen in der Schlacht von Gallipoli (Türkei) und trat kurz darauf aus Protest von seinem Amt zurück. Er verstarb 1920 in London.



Grossbritannien ehrte den Admiral am 16. Juni 1982 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 921).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/John_Fisher,_1._Baron_Fisher
 
merkuria Am: 07.08.2017 08:26:50 Gelesen: 3439# 164 @  
Álvaro de Bazán [1] (1526-1588) war ein spanischer Flottenkommandant. Wie bereits sein Vater, verschlug es Bazán ebenfalls zur Marine. Seine ersten Erfolge erzielte er als junger Offizier gegen die Piraten im Golf von Biskaya, die ihm die Ernennung zum Generalkapitän einbrachte. Nach verschiedenen Siegen gegen die Türken und Portugiesen erhielt er den Oberbefehl über die spanische Atlantikflotte. Er war wesentlich an der Planung und Vorbereitung zum Angriff der Gran Armada gegen England beteiligt.



Spanien würdigte Bazán mit einer Sonderausgabe vom 26. Februar 1966 (Mi Nr. 1593)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81lvaro_de_Baz%C3%A1n
 
merkuria Am: 13.08.2017 09:28:58 Gelesen: 2556# 165 @  
George Armstrong Custer [1] (1839-1876) war Generalmajor der Unionsarmee im amerikanischen Bürgerkrieg. Custer hatte seine Wurzeln in Deutschland: Seine Vorfahren väterlicherseits waren bei den ersten dreizehn Einwandererfamilien aus Krefeld, die 1693 in die späteren USA auswanderten. Custer nahm als junger Offizier an nahezu allen wichtigen Schlachten des Bürgerkriegs teil. Sein Mut und seine Unerschrockenheit brachten ihm 1863 die Beförderung zum Brigadegeneral. Zum Kriegsende 1865 war Custer erst 25 Jahre alt, aber durch seine militärischen Leistungen im ganzen Land bekannt.

Nach dem Krieg war er zumeist an militärischen Aktionen gegen die Indianer tätig. In dieser Zeit wurde sein Name zusehends mit Massakern an den Indianern sowie einer skrupellosen Kriegsführung in Zusammenhang gebracht. 1876 griff Custer in der Schlacht am Little Bighorn [2] ein Lager der Indianer an. Dort hatten sich ungefähr 2.000 Krieger versammelt, womit die US-Soldaten zahlenmäßig und auch waffentechnisch stark unterlegen waren. Die überlegene Streitmacht trieb Custers Truppenteil schnell zurück und konnte ihn bei seinem Rückzug auf einem Hügel stellen, auf dem Custer und seine Männer ausnahmslos getötet wurden.



Die Person von General Custer ist in den USA sehr umstritten, weshalb er bis heute noch nie auf einer US-amerikanischen Marke geehrt wurde. Die einzige Nation (resp. deren Agenten) die Custer zu philatelistischen Ehren verhalfen, ist Sierra Leone. Am 27. August 2001 verausgabte man eine Blockausgabe zum Gedenken an den amerikanischen Bürgerkrieg (Scott Nr. 2475).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/George_Armstrong_Custer
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Little_Bighorn
 
merkuria Am: 16.08.2017 09:18:02 Gelesen: 2375# 166 @  
Torsten Stålhandske (1594 - 1644) war ein schwedischer General und Befehlshaber der finnischen Reitertruppen (genannt Hakkapeliitta). Seine Hauptaktivitäten hatte er vorwiegend während des 30-jährigen Krieges. Bekannt wurde er im Torstensson-Krieg zwischen den beiden Ostseemächten Schweden und Dänemark-Norwegen (1643 bis 1645). Hier beschlagnahmte er die Bibliothek des dänischen Aarhuser Bischofs Morten Madsen und liess diese nach Finnland bringen. Die Bücher bildeten 1646 den Grundstock für die neue Bibliothek der Universität von Turku (Finnland).



Finnland ehrte Stålhandske am 20. Januar 1934 innerhalb einer Wohltätigkeitsausgabe für das Rote Kreuz (Mi Nr. 185).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Torsten_St%C3%A5lhandske
 
merkuria Am: 22.08.2017 09:12:57 Gelesen: 2042# 167 @  
Jean de Vienne [1] (1341 - 1396) war ein französischer Admiral während des Hundertjährigen Krieges. De Vienne hatte eine glänzende Militärkarriere vorzuweisen: mit 21 zum Ritter geschlagen, mit 24 die Ernennung zum Generalkapitän und mit 32 von König Karl V. zum Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte ernannt! Seine Hauptaktivitäten lagen im Seekrieg gegen England, aber er beteiligte sich auch an zwei Kreuzzügen, zum einen gegen die nordafrikanische Piraten-Festung Mahdia, zum anderen gegen die Osmanen. Beim letzteren Kreuzzug fand er in der Schlacht von Nikopolis (Bulgarien) den Tod.



Frankreich ehrte Admiral de Vienne am 16. Juni 1942 anlässlich seines 600. Geburtstages mit einer Wohltätigkeitsausgabe zugunsten der Marine (Mi Nr. 554).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_de_Vienne
 
wajdz Am: 22.08.2017 20:32:22 Gelesen: 2020# 168 @  
Wer wird wohl im Jahr 5.900 n.Ch. Schlachtenschilderungen aus unserer Zeit lesen und wer wird da als Sieger oder Verlierer genannt sein ? Vorausgesetzt, unsere Spezies hat sich bis dahin nicht selbst eliminiert.

Ramses II., auch Ramses der Große genannt (* um 1303 v. Chr.; † 27. Juni 1213 v. Chr.), war der dritte Pharao aus der 19. Dynastie des Neuen Reichs. Er regierte rund 66 Jahre von 1279 bis 1213 v. Chr. und ist damit eines der am längsten amtierenden Staatsoberhäupter der Welt. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des Alten Ägypten.

Die Schlacht bei Kadesch zwischen den Ägyptern und den Hethitern fand im fünften Regierungsjahr des Pharaos Ramses II., 1274 v. Chr. bei der Festung Kadesch am Fluss Orontes statt, im westlichen Syrien nahe der heutigen syrisch-libanesischen Grenze.



Ihr Verlauf ist sowohl durch ägyptische als auch hethitische Quellen dokumentiert. Allerdings ist der Feldzug Ramses’ II., der zu dieser Schlacht führte, fast ausschließlich aus Sicht der beteiligten Ägypter bekannt. So wird der Ausgang der Schlacht in den ägyptischen Quellen als Sieg dargestellt: Der König, der von seinen Truppen verlassen worden war, konnte mit Hilfe des Gottes Amun den Sieg erringen.

Darstellungen der Ereignisse befinden sich in den Tempeln von Karnak, Luxor, zwei im Ramesseum und weitere in seinen Tempeln von Abu Simbel, Abydos und Derr. Zudem sind Schilderungen auf Papyri erhalten, so dass es insgesamt 13 Versionen gibt. Bedeutend weniger hethitische Schilderungen sind in babylonischer Keilschrift auf Tontafeln erhalten und wurden in den Ruinen von Hattuša gefunden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 31.08.2017 08:52:18 Gelesen: 1655# 169 @  
Lin Biao [1] (1907-1971) war ein chinesischer Marschall, Verteidigungsminister der Volksrepublik China sowie Stellvertreter des Parteivorsitzenden Mao Tse Tung.

Nach seinen grossen Erfolgen als Befehlshaber des 1. Armeekorps gegen die Kuomintang-Truppen unter Chiang Kai-shek in den Dreissiger Jahren wurde er 1946 zum Oberkommandierenden der Roten Armee ernannt. Nach Gründung der Volksrepublik China wurde er 1955 Marschall, Mitglied des Politbüros sowie 1959 Verteidigungsminister. 1969 wurde er zum Stellvertreter des Parteivorsitzenden ernannt. Damit war er der designierte Nachfolger Mao’s. Offensichtlich ging ihm dies zu wenig schnell und er versuchte einen Staatsstreich gegen Mao. Dieser wurde aufgedeckt und Lin Biao floh Richtung Sowjetunion. Bei diesem Versuch kam er infolge eines Flugzeugabsturzes ums Leben.

Lin Biao darf als Vater der „Mao-Bibel“ bezeichnet werden. 1960 gab er als Verteidigungsminister die Anweisung, dass die Soldaten Mao-Zitate auswendig lernen mussten. Daraus entwickelte sich schließlich das Kleine Rote Büchlein welches auch ein Vorwort von Lin Biao enthielt. 1971 wurden alle Auflagen der „Mao-Bibel“, mit dem Vorwort Lin Biaos eingezogen.



Während der Kulturrevolution (1966-1970) verausgabte die Volksrepublik China unzählige Ausgaben um Mao Tse Tung und Lin Biao. Die hier vorgestellte Ausgabe „Unser grosser Lehrer Mao“ vom 18. September 1967 zeigen Lin Biao zusammen mit Mao auf dem Tor des Himmlischen Friedens sowie im Arbeitskabinett. (Mi Nr. 990 und 992).



Im Ausland kam Lin Biao zu wenig philatelistischen Ehren: Hier eine Sonderausgabe von Mali aus 2012.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lin_Biao
 
merkuria Am: 06.09.2017 09:22:48 Gelesen: 1299# 170 @  
José Gervasio Artigas [1] (1764 - 1850) war ein uruguayischer General und Politiker. Er ist in Uruguay ein Nationalheld und wird auch als „Vater der Unabhängigkeit Uruguays“ bezeichnet.

Uruguay zeigt das Portrait von General Artigas auf unzähligen Freimarkenausgaben ab 1883 bis in die heutige Zeit (z. B. Mi Nr. 580-590, 609-626, 1597-1602, 1736-1738,etc.)



Uruguay ehrte Artigas ein erstes Mal am 1. April 1883 mit einer Freimarkenausgabe (Mi Nr. 50)



Freimarkenausgabe von Uruguay vom 6. Juni 2016 mit dem Portrait von General Artigas.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Gervasio_Artigas
 
wajdz Am: 06.09.2017 20:49:57 Gelesen: 1260# 171 @  
Alexander Jaroslawitsch Newski (Александр Ярославич Невский); * um 1220 in Pereslawl-Salesski; † 14. November 1263 in Gorodez). Er gilt als russischer Nationalheld und wurde 1547 von der orthodoxen Kirche heiliggesprochen. Er regierte als Fürst von Nowgorod (ab 1236) sowie Großfürst von Kiew (ab 1249) und Wladimir (ab 1252).

MiNr 3349



Seinen Beinamen Newski erhielt er, nachdem er 1240 die Schweden in der Schlacht an der Newa (in der Nähe des heutigen Sankt Petersburg) geschlagen hatte. Die Kreuzritter des kurz zuvor mit dem Deutschen Orden vereinigten Schwertbrüder-Ordens versuchten, ihre Herrschaft über das Baltikum nach Russland auszudehnen, eroberten die Handelsstadt Pskow und stießen auf Weliki Nowgorod vor. Die Nowgoroder ernannten ihn wieder zum Heerführer. Am 5. April 1242 kam es zur Entscheidungsschlacht auf dem Eis des zugefrorenen Peipussees. Die russischen Truppen, bestehend aus der Druschina Alexanders, der seines jüngeren Bruders Andrei und der Nowgoroder Miliz, schlugen die deutschen und dänischen Ritter und ihre estnischen Hilfstruppen vernichtend. Damit waren die Invasionspläne des Deutschen Ordens in Russland für längere Zeit gestoppt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 09.09.2017 08:52:39 Gelesen: 1113# 172 @  
Thomas Robert Bugeaud 1784 - 1849) war Marschall von Frankreich. Seine Hauptaktivitäten lagen bei der militärischen Eroberung Algeriens und Marokkos. Bugeaud hatte seine ersten militärischen Erfolge als Grenadier unter Napoleon I. in der Schlacht von Austerlitz, was ihm die Beförderung zum Unterleutnant einbrachte. Im Französisch-Spanischen Krieg wurde er 1814 zum Oberst befördert. 1836 erhielt er ein Kommando bei der Eroberung von Algerien, was ihm den Rang eines Generalleutnants einbrachte. Nach Ausbruch des Kriegs mit Marokko drang er in das feindliche Gebiet ein und erkämpfte am 14. August 1844 den entscheidenden Sieg bei Isly, wofür er den Marschallstitel bekam. Nach Vollendung der Unterwerfung Algeriens kehrte er im Mai 1847 nach Frankreich zurück, wo er 1849 an der Cholera verstarb.



Frankreich ehrte Marschall Bugeaud am 20. November 1944 mit einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht von Isly (Mi Nr. 638).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Robert_Bugeaud_de_la_Piconnerie
 
merkuria Am: 21.09.2017 08:20:22 Gelesen: 177# 173 @  
William Lendrum „Billy“ Mitchell [1] (1879-1936) war ein US-amerikanischer General und gilt als der Vater der amerikanischen Luftwaffe. Mitchell unternahm 1921 Tests, in denen er die als Reparartionsleistung ausgelieferten deutschen Schiffe SMS Ostfriesland sowie SMS Frankfurt mit Bombentreffern aus der Luft versenkte. Die damit gezeigten Auswirkungen einer starken Luftwaffe auf den Seekrieg wurden aber von der Politik und der militärischen Führung zu jener Zeit nicht verstanden. Mitchell wurde 1926 sogar von einem Militärgericht verurteilt und degradiert, weil er seine Vorgesetzten wegen ihres Widerstandes gegen den Ausbau der US-Luftwaffe öffentlich kritisiert hatte. Erst wenige Jahre vor Ausbruch des 2. Weltkriegs bauten die USA ihre Luftwaffe massiv aus.



Am 30. Juli 1999 ehrten die USA General Mitschell mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 3155).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Billy_Mitchell_(General)
 

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