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Thema: Deutsches Reich: Ganzsachen
Das Thema hat 85 Beiträge:
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diva Am: 10.11.2014 20:04:25 Gelesen: 19799# 61 @  
Hallo Ingo,

ich werde versuchen die Themen zu ändern, mal sehen ob ich das schaffe. Vielen Dank für diese Info.

M.f.G.
Diva

[Beiträge [#59] bis [#61] redaktionell verschoben]
 
stampmix Am: 28.11.2014 19:29:20 Gelesen: 19617# 62 @  
Hallo zusammen,

anbei eine Antwortkarte der Ganzsache "Adler im Kreis" P23A am 24.9.1894 von Oxford nach Bonn gesandt. Schön gestempelt mit dem Duplexstempel von Oxford.



besten Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 29.11.2014 12:40:22 Gelesen: 19567# 63 @  
Hallo zusammen,

hier eine Ganzsachenkarte 10 Pf. DP 14/02, die für Württembergische Staatsbetriebe im April 1920 gedruckt wurde.

Versandt am 4.4.1921 vom (ehem. Königl.) Beschälaufsichtsamt in Nürtingen an die Württ. Landesgestütskasse in Offenhausen. In der Portoperiode 6 betrug das Porto für Fernpostkarten 40 Pf., sodass mit D58 und D60 auffrankiert werden musste.



beste Grüsse
stampmix
 
stampmix Am: 29.11.2014 19:03:34 Gelesen: 19530# 64 @  
Und hier der Grund, warum ich mir diese beiden Karten zugelegt habe:

Ganzsachenkarte 10 Pf. DP 14/03, die für Württembergische Staatsbetriebe im Mai 1920 gedruckt wurde.

Versandt am 9.6.1921 vom (in Sulz immer noch) Königl.Beschälaufsichtsamt an die Württ. Landesgestütskasse in Offenhausen. In der Portoperiode 6 betrug das Porto für Fernpostkarten 40 Pf.

Was hat der Absender hier vorgehabt? Wollte er eine neue Ganzsachenkarte mit 40Pf. basteln, oder hatte er nur eine 40Pf. Marke zum Auffrankieren und wollte sich nicht der Kritik als Verschwender aussetzen? Oder doch ein anderer Grund? Hier darf mit Wissen gepunktet oder mit Spekulationen unterhalten werden.




besten Gruss
stampmix
 
Friedensfahrer Am: 09.12.2014 14:06:23 Gelesen: 19328# 65 @  
Hallo,

habe mal eine Frage bzgl. der Ganzsache Deutsches Reich U12. Kann mir bitte jemand den Verwendungszeitraum mitteilen? Wüsste auch gern warum diese Pfennig() Ganzsache zur Zeit der PfennigE raus kam, wo doch die Marken erst ab 1880 eingeführt wurden. Andere z.B. DR P5 (5Pf) hatten doch auch die Wertangabe in PfennigE. Gibt es eine 10Pf. (MiNr:33) Ganzsache mit "E"?

Habe leider keinen Ganzsachen-Katalog. Über eine kleine Auflistung der Ganzsachen für den Zeitraum DR 1875-1879 wäre ich auch sehr dankbar, so viele sind es m.W. ja nicht. Vielen Dank im voraus!

Gruss
FF
 
Max78 Am: 17.02.2015 18:00:06 Gelesen: 18793# 66 @  
Hallo,

ich habe eine Frage zur Ganzsache P 110 "7,5 Pfennige Germania". Mir ist bei einer P 110 aufgefallen, dass sie auf einem anderen Kartonpapier gedruckt wurde (senkrecht geriffelt). In meinem aktuellen Michel-Ganzsachen-Katalog gab es bezüglich des Papiers keine Bemerkung. Ist es bei dieser Ausgabe normal, dass verschiedene Papiersorten verwendet wurden. Kann mir eventuell einer weiterhelfen?

mit Dank Max


 
Claudius Kroschel Am: 17.02.2015 18:11:48 Gelesen: 18786# 67 @  
@ Max78 [#66]

1917 hat man den Karton zum Drucken genommen, den man überhaupt geliefert bekam. Die Qualitäten ob des verwendeten Kartons schwanken erheblich, ob der Mangelverhältnisse in den Kriegsjahren. Das war ganz normal.
 
LK Am: 17.02.2015 18:56:33 Gelesen: 18768# 68 @  
@ stampmix [#64]

Hallo,

hier sind nur Fakten ausschlaggebend.

Württemberg verlor mit Ablauf des 31.3.1920 seine eigene Posthoheit.

Alle bis dahin gültigen Postwertzeichen verloren mit diesem Datum ihre Frankaturkraft.

Gruß

LK
 
Max78 Am: 17.02.2015 20:14:02 Gelesen: 18746# 69 @  
@ Claudius Kroschel [#67]

Vielen Dank für die Auskunft.
 
wuerttemberger Am: 18.02.2015 11:54:23 Gelesen: 18716# 70 @  
@ LK [#68]

Die Fakten sind: Es handelt sich um eine Deutsches Reich DP14/03, also war die Ganzsache zu dem Zeitpunkt noch frankaturgültig.

@ stampmix [#64]

Kleinere Dienststellen hatten nur die gängigsten Werte zur Verfügung. Vielleicht waren in diesem Fall keine kleineren Werte verfügbar und die Nachricht dringend. So hat man die Überfrankatur in Kauf genommen, war ja nicht das eigene Geld. Damit dies nicht gleich auffiel, wurde die Marke genau über den Wertstempeleindruck geklebt.

Gruß

wuerttemberger
 
dr.vision Am: 27.09.2015 19:55:21 Gelesen: 16449# 71 @  
Moin zusammen,

hier eine Deutsches Reich P1 mit einem glaskar abgeschlagenen Hufeisenstempel von Lübeck am 18. März 1875.

Die Ganzsache lief nach Grapen-Stieten, einem heutigen Ortsteil der Gemeinde Bobitz in Mecklenburg-Vorpommern.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
dr.vision Am: 27.09.2015 19:59:20 Gelesen: 16447# 72 @  
Moin nochmal,

ich habe eine Frage, die ich auch schon im Thread "Poststempel von Kiel" gestellt habe.

Falls mir ein Mitleser vielleicht sagen kann, ob es sich hier um ein kleines oder großes Brustschild handelt, wäre mir sehr geholfen. Es ist auf jeden Fall ein A II Umschlag. Aber dann hört mein Wissen um Brustschilde auch schon auf.



Herzlichen Dank im Voraus.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
muemmel Am: 27.09.2015 20:04:13 Gelesen: 16446# 73 @  
@ dr.vision [#72]

Moin Ralf,

zwar nicht mein Sammelgebiet, aber eindeutig großer Brustschild.

Grüßle
Mümmel
 
dr.vision Am: 27.09.2015 21:12:24 Gelesen: 16429# 74 @  
@ muemmel [#73]

Danke, Harald und beste Grüße,

Ralf
 
Max78 Am: 07.02.2016 15:14:05 Gelesen: 14263# 75 @  
Hallo zusammen,

um einen für mich etwas fragwürdigen Beleg vorzustellen, bei dem ich über das Druckverfahren von Ganzsachen im allgemeinen nachgedacht habe und weder Antworten im Katalog selbst oder im Forum finden konnte, könnte mir eventuell ein Spezialsammler in diesem Forum weiterhelfen. Es handelt sich um eine P165, bei der der Wertstempel im Gegensatz zum Vordruck schräg aufgedruckt ist. Im Bild habe ich die Entfernungen vom Teilstrich bis zum Wertstempel (oben und unten) gemessen:



Die mm-Angaben stimmen so natürlich nicht, da ich die Karte nicht mit 300 dpi eingescannt habe. Es soll nur zeigen, das unterschiedliche Werte bei der digitalen Messung herauskamen. Per Hand gemessen sind es über 1 mm Unterschied. Ich habe mich gefragt, wie diese Schrägstellung zustande kommt.

1. Wurde die Karte in 2 Druckdurchgängen gedruckt, also erst der Vordruck, dann der Wertstempel?

2. War die Druckplatte dementsprechend "fehlerhaft", also die Schrägstellung bei nur einem Druckvorgang schon da?

Ich habe schon einige dieser Postkarten P165 in der Hand gehabt, dies ist die erste, bei der mir dies aufgefallen ist.

Mit Dank im Voraus, Max
 
Max78 Am: 16.02.2016 18:51:29 Gelesen: 14045# 76 @  
Hallo zusammen,

da ich leider noch keine Antwort bekam, versuche ich gerade selbst, noch mehr über die Herstellung von diesen Ganzsachen herauszufinden, leider ohne viel dabei zu finden. Mir ist eine Schrägstellung der Wertstempel noch bei anderen Postkarten aufgefallen und glaube, dass bei diesen Ganzsachen einmal der Vordruck gedruckt wurde, und beim 2. Durchgang der Wertstempel.

Falls das jemand bestätigen könnte oder besser Bescheid weiß, würde ich mich auf eine Antwort freuen.

Als Beispiel habe ich nochmal zwei unterschiedliche Wertstempel gegenübergestellt:



mit Grüßen Max
 
Lars Boettger Am: 19.11.2016 12:46:07 Gelesen: 8008# 77 @  
Die Correspondenz-Karten-Formulare gelten als Vorläufer für die Ganzsachen. Der Norddeutsche Postbezirk hat 1870 damit angefangen. Die Reichspost führte es dann fort, bis die Marken und die Formulare "fusionierten". Die Formulare wurden natürlich weiterverwendet, aber so ein verwendetes Formular aus dem Oktober 1875 zu finden, ist schon eher selten.

Unten abgebildet ist eine Antwortkarte von Zeitz nach Pausa in Sachsen. Frankiert wurde das Postkartenformular mit einer Marke zu 5 Pfennig e. Leider ist das Formular nicht gut erhalten. Jemand hat auf der Vorder- und Rückseite Stempel hinterlassen.

Beste Grüsse!

Lars


 
dr.vision Am: 17.07.2017 13:35:35 Gelesen: 3302# 78 @  
Moin zusammen,

meiner Meinung nach handelt es sich hier um die Ganzsache DR P14/01, die 1886 an die Schalter kam. Das Stempeldatum ist der 23.8.1894, welches auch durch den umseitigen Text bestätigt wird.

Kann mir vielleicht bitte jemand den Verwendungszeitraum sagen, bzw. erklären, warum der Wertstempel als ungültig erklärt wurde? Ist das blaue "O" ebenfalls ein Stempel? Wenn ja, welche Bedeutung hatte er? Wie hoch war das Nachporto (blauer handschriftlicher Vermerk)?

Danke schon mal im Voraus für eure Antworten.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
inflamicha Am: 17.07.2017 14:30:55 Gelesen: 3296# 79 @  
@ dr.vision [#78]

Hallo Ralf,

die Postkarte (P 14/01 ist richtig) war wie alle Ganzsachen der Pfennig-Ausgabe nur bis 31.1.1891 gültig, das blaue "0" ist eine Null und besagt dass der Wertstempel nicht zählt. Links unten dürfte leider die Schweizer Portomarke fehlen, die Stempelfragmente sind deutlich zu sehen. M.E. dürften 30 Rappen Nachporto genügt haben, die blaue Ziffer sieht jedoch eher nach einer 50 aus.

Soweit von mir.

Gruß Michael
 
dr.vision Am: 17.07.2017 14:35:31 Gelesen: 3293# 80 @  
@ inflamicha [#79]

Moin Michael,

danke für die schnelle Information.

Beste Grüße
Ralf
 
10Parale Am: 09.10.2017 19:02:27 Gelesen: 1252# 81 @  
Wegen einem Beleg möchte ich kein neues Thema starten. Ich zeige hier wohl wissentlich einen Umschlag mit dem Werteindruck 10 PF. REICHSPOST rot, abgeschlagen in BERLIN 58 am 3/1 91.

Um den Umschlag näher zu bestimmen, zeige ich auch die Rückseite mit einem schönen Ankunftsstempel von Muhlhausen (Elsass), ein Tag später am 4.1.91.

Liebe Grüße

10Parale


 
hajo22 Am: 10.10.2017 19:57:09 Gelesen: 1178# 82 @  
@ 10Parale [#81]

"Wegen einem Beleg möchte ich kein neues Thema starten. Ich zeige hier wohl wissentlich einen Umschlag mit dem Werteindruck 10 PF. REICHSPOST rot, abgeschlagen in BERLIN 58 am 3/1 91."

Verstehe ich jetzt nicht wirklich. Es handelt sich doch um einen Ganzsachen-Umschlag.

Warum soll der nicht hierher gehören?

hajo22
 
10Parale Am: 13.10.2017 22:15:19 Gelesen: 1077# 83 @  
@ hajo22 [#82]

" Verstehe ich jetzt nicht wirklich".

In der Biologie, lieber hajo22, gibt es beispielsweise Rosengewächse. Diese sind eine Familie. Die Familie ist ein Teil der Ordnung, die Brombeere gehört zur Ordnung der Rosenartigen.

Die Unterfamilie wären die Rosoideae.

Die Gattung Rubus, und innerhalb der Gattung die Sektion: Brombeere.

So ähnlich habe ich es mit den Ganzsachen-Umschlägen gemeint.

Beigefügt zeige ich eine recht hübsche Ganzsache des Deutschen Reiches zu 40 Pfennig mit Zusatzfrankatur aus der anschwelenden Infla-Zeit. Absender war ein Pfarrer, der auch Briefmarken sammelte bzw. verkaufte. Freigemacht in Bensheim am 20.4.22.

Liebe Grüße

10Parale


 
Manne Am: 14.10.2017 09:43:09 Gelesen: 1043# 84 @  
Hallo,

eine Ganzsache mit Zusatzfrankatur vom 12.12.1922 gelaufen von Schwenningen nach Stuttgart.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 14.10.2017 09:44:30 Gelesen: 1042# 85 @  
@ 10Parale [#83]

Tja lieber 10Parale, in der Konsequenz müßten wir dann für jede einzelne Ganzsache einen eigenen Thread eröffnen, denn es gibt Postkarten, Umschläge, Postanweisungen, Kartenbriefe, usw. Dann kämen noch die unterschiedlichen Wertzeichen, Stempel, Jahrgänge und Verwendungsmöglichkeiten hinzu, usw.

Wird ein bißchen unübersichtlich, n'est-ce pas? Und wo ist der zusätzliche Erkenntniswert?

hajo22
 

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