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Thema: Internetmarken: Sind das Briefmarken oder Freistempel ?
Das Thema hat 115 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 27.10.2014 13:25:28 Gelesen: 68433# 91 @  


Internetmarke der Deutschen Post mit Zusatzmotiv vom Juni 2014 zu 0,60 €. Standardbrief bis 20g ab 1.1.2014 = 60 Cent



Internetmarke der Deutschen Post ohne Motiv vom Juli 2014 zu 0,60 €.

mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 03.01.2015 02:19:15 Gelesen: 65157# 92 @  
Nur schnell zur Info, damit es nicht übersehen wird. ;-)

Zur Portoumstellung bietet die Deutsche Post für ihre INTERNETMARKE wieder spezielle Ergänzungswerte - für ihre registrierten Kunden - zu 2 und zu 5 Cent an. Das Angebot wird erneut nur wenige Tage bis Wochen verfügbar sein. Die Ergänzungswerte dürfen auch nur zum "Auftackern" vorhandener, alter Internetmarken verwendet werden. Ansonster ist bekanntlich eine Misch- bzw. Mehrfachfrankatur von Internetmarken nicht statthaft, weder in Kombination mit regulären Briefmarken noch mit anderen Internetmarken (auch wenn es in der Regel meist toleriert wird, siehe z.B. [1] bei dem fast alles falsch gemacht und akzeptiert wurde - oder eher besser durchgeschlüpft ist -, was überhaupt denkbar war).

Beste Grüße
Thomas

[1]: http://www.philaseiten.de/beitrag/90857
 
Journalist Am: 24.01.2015 12:14:45 Gelesen: 64043# 93 @  
@ DL8AAM [#92]

Hallo zur Info - ich habe diese Option mal genutzt um mit einigen Zeitaufwand die aktuellen Motive günstig für 2 Cent mit Stand Januar 2015 zu dokumentieren.

Dazu folgt nun der Ausschnitt zum Thema "Ostern"



Die komplette aktuelle Übersicht findet ihr auf der folgenden Internetseite:

http://jolschimke.de/2-d-barcode/internetmarken-motive-2015.html

Interessant wäre es auf alle Fälle mal hier die anderen Bild-Motive zusammen zu tragen, die nicht in der Liste enthalten sind - speziell die mit Firmenwerbung wie folgendes Beispiel als Anregung zeigen soll:



Ob dieses Motiv von der Post abgesegnet war oder ist oder ob hier softwaretechnisch getrickst wurde ist derzeit nicht klar ?

Wenn es sich um kein offizielles Motiv handeln sollte, wäre der Brief laut AGB Internetmarken nicht frankiert !

Es gab aber auch vereinzelt offizielle Motive der Deutschen Post AG, die nur befristet zugelassen bzw. erhältlich waren beispielsweise für die Leichtatlethik-WM in Berlin oder den Film Kabot oder so ähnlich ? - wer hat hiervon Scans bzw. kann diese zeigen ?

viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 10.06.2015 19:09:56 Gelesen: 55182# 94 @  
@ DL8AAM [#81]

Analog zur deutschen INTERNETMARKE hat die schweizer Post nun auch etwas ähnliches im Angebot, es nennt sich WebStamp.

Und hier ein Beispiel aus Großbritannien. Dort heisst es ganz ordinär einfach nur Online Postage (OLP) [1] und ähnelt vom Aussehen zwar eher einem Mix aus Entgeltgezahlt-Eindruck und einem Freistempel, trotzdem ist es vom Charakter her eine INTERNETMARKE. Gültig ist ein Ausdruck, im Gegensatz zu den Unsrigen (hier in der Regel ... prinzipiell erst einmal unbegrenzt), nur 14 Tage, aber kurzlaufende Briefmarken soll es ja auch geben/gegeben haben. ;-) Im Gegensatz zu Freistempeln ist auch hier der Einlieferungsort freigestellt, d.h. einfach innerhalb der nächsten 14 Tage irgendwo in den nächsten Briefkasten [2][3] (=Briefmarken- bzw. Wertstempel-Eingenschaft).



Frankatur für einen Internationalen Standardbrief ("INT STANDARD LETTER"; bzw. "A", d.h. Europa, und "LETTER") zu £ 0,97. Mögliche Verwendung bis zum 16.01.15 ("POST BY END OF", d.h. spätestens zu verschicken am 16.01.2015). Als Zudruck findet sich ein farbiges Royal Mail-Logo (ohne Zusatz "delivered by"), "Luftpost"-Angabe, Hinweise auf das "Online Postage"-Produkt sowie eine weitere klärende Aussage "Item prepaid", d.h. 'Sendung/Porto wurde vorausgezahlt'.

Gewählte Ausdruckvariante 'auf Papier', wobei aus der Software die Optionen "Labels, Envelopes or Paper" möglich sind, d.h. Label, Direktdruck auf Umschlag und allgemein auf Papier, mit Anschrift. Ob die linken Zudrucke bei allen möglichen Varianten und Einstellungen in dieser Form so immer (ob?) mit ausgedruckt werden, ist mir aktuell unklar. Dieser Beleg ist bisher mein erster Fang. ;-)

Gruß
Thomas

[1] : http://www.royalmail.com/personal/how-buy-our-services/online-postage/online-postage
[2] : http://www.royalmail.com/sites/default/files/OnlinePostage_UserGuide_Jan2014.pdf
[3] : http://www.royalmail.com/online-postage/terms-and-conditions
 
Cantus Am: 13.06.2015 21:07:49 Gelesen: 55089# 95 @  
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, denn mit derartigen Stempeln kenne ich mich überhaupt nicht aus. Falls nicht, kann mein Beitrag gerne verschoben werden.



Der Beleg kann abgegeben werden.

Viele Grüße
Ingo
 
Pete Am: 13.06.2015 23:03:13 Gelesen: 55086# 96 @  
@ Cantus [#95]

Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, denn mit derartigen Stempeln kenne ich mich überhaupt nicht aus. Falls nicht, kann mein Beitrag gerne verschoben werden.

Schau mal hier zum Thema "Internetmarken". ;-)

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=943&page=0

Gruß
Pete
 
Cantus Am: 14.06.2015 02:54:59 Gelesen: 55069# 97 @  
@ Pete [#96]

Hallo Pete,

bisher kannte ich Internetmarken nur als einen rechteckigen Zettel, den man auf einen Beleg klebt, und bei dem unter den Zahlenangaben der Aufdruck zu sehen ist: http://www.internetmarke.de . Das fehlt bei meinem Beleg aber völlig, außerdem ist das ein Aufdruck auf dem Briefumschlag und keine Internetmarke. Ich habe allerdings nur einen einzigen derartigen Umschlag und kann deshalb nicht mit anderen vergleichen. Sind dir denn "Internetmarken" in der Form bekannt, also ohne Hinweis darauf und direkt aufgedruckt?

Die Belege in dem von dir angegebenen Thema passen alle nicht zu meinem Beleg und bei der einzigen Marke, wo der Hinweis zur Internetmarke nicht zu sehen ist, ist aber deutlich zu erkennen, dass die Marke unten beschnitten worden ist.

Viele Grüße
Ingo
 
Pete Am: 14.06.2015 07:31:19 Gelesen: 55040# 98 @  
@ Cantus [#97]

Sind dir denn "Internetmarken" in der Form bekannt, also ohne Hinweis darauf und direkt aufgedruckt?

Ich habe einige Belege vorliegen, bei denen die Internetmarke direkt auf den Umschlag gedruckt und somit der Aufkleber eingespart wurde, teilweise mit zusätzlichen Angaben (Bsp. Einschreiben). Dein gezeigtes Exemplar erinnert an die Stücke, welche DL8AAM meist als Musterexemplare in Beitrag [#62], [#76] und [#83] vorstellt (das Wort "Internetmarke" fehlend und "Deutsche Post" + Posthorn rechts neben dem Matrixcode).

Gruß
Pete

[Beiträge [#95] bis [#98] redaktionell verschoben]
 
Sachsendreier53 Am: 01.12.2015 13:25:29 Gelesen: 43022# 99 @  
Internetmarke der Deutschen Post mit Bildmotiv "Schneller Briefträger" vom September 2015 (09/15), WARENSENDUNG zu 0,90 Cent. Individuelle Kundennummer 0101 BA60.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcel Am: 09.12.2015 16:51:55 Gelesen: 42427# 100 @  
Passend zu dem Umschlag, das gewählte Motiv der Internetmarke vom September 2015 / 0,62€.



schöne Grüße
Marcel
 
Cantus Am: 13.03.2016 02:26:10 Gelesen: 34955# 101 @  
Hier eine Internetmarke mit Krebssymbol.



Viele Grüße
Ingo
 
Saguarojo Am: 13.03.2016 15:25:35 Gelesen: 34910# 102 @  
Ganzer Bogen Internetmarken mit Saguarocactus.



Viele Grüße
Joachim
 
teenage_dirtbag Am: 14.03.2016 20:44:49 Gelesen: 34820# 103 @  
@ DL8AAM

Diese Versionen ohne Zusatz Internetmarke-URL und "Deutsche Post" rechts vom Matrixcode lassen sich über das E-Porto Add-In für Microsoft Word und OpenOffice gestalten. Hier kann auf die Eingabe der Absender- und Empfängeradresse verzichtet werden, weitere Grafiken lassen ich einfügen. Es lassen sich somit auch Umschläge direkt oder Etiketten bedrucken [1].

Habe auf die schnelle ein Beispiel gemacht:



[1] https://www.deutschepost.de/de/i/internetmarke-porto-drucken/e-porto-add-in.html
 
DL8AAM Am: 14.03.2016 21:22:50 Gelesen: 34809# 104 @  
@ teenage_dirtbag [#103]

Besten Dank für die Info, ich hatte die Software auf der Webseite der Post bereits mehrfach 'angeboten' gesehen, aber bisher nicht selbst installiert. Interessant ist, dass diese "Postsoftware" Einstell- bzw. Nutzungsmöglichkeiten anbietet, die gemäß der Internetmarken-AGB bis heute eigentlich verboten sind. ;-)

§ 3 Eine vertragswidrige Nutzung durch den Kunden liegt insbesondere dann vor, ... (wenn Internetmarken) ....

d. mit anderen als von der Deutschen Post zur Verfügung gestellten oder genehmigten Motiven ausgedruckt ... werden.


Diese Motive findet der Kunde auf der Internetmarken-Webseite, das sind inzwischen gefühlt schon ein paar "100". ;-) Ich tippe aber, dass 95% (wenn nicht sogar 100%) aller kundeneigenen Werbeklischees (zur Internetmarke) trotzdem unter diesen 'eigentlich verboten' Passus fallen.

Aber die Post läßt in den letzten Jahren ja sehr vieles durchgehen. Besonders häufig (neben den Internetmarken) ist dieses bei Verwendungsformen aus dem Bereich INFOPOST/DIALOGPOST zu beobachten. Aber solange der DPAG-Kunde zufrieden ist (und so nicht zum Privatpostkunden wird), die eigenen Automatisierungsmassnahmen noch sauber greifen und auch immer brav und regelmäßig gezahlt wird, scheint man es mit den eigenen Regeln nicht ganz so eng zu sehen. ;-)

Vermutlich will die Post mit diesem Internetmarken-AGB-Paragraphen einfach nur 'im Falle des Falles' eine schnelle Handhabe gegen doch nicht so gewollte Zusätze, wie Politpropaganda oder die deutsche Dalai Lama-Marke, vielleicht auch Copyright- bzw. Recht am eigenem Bild-Unklarheiten, haben. Dann muss sich die Post nicht mit feinjuristischen Fragen, wie "was geht noch", rumärgern. Es ist ein privater Zusatz, also per se schon verboten, basta, und man muss nicht noch gross rumdiskutieren.

An, zwar irregulären, aber reinen, gewerblichen Werbeeinsätzen à la Markenzeichen oder Firmenlogs dürfte sich die Post sicherlich nicht stören. Da will sie es sich mit guten Kunden bestimmt auch nicht verscherzen. ;-)

Nochmals Danke für den Programm-"Testbericht" und Gruß
Thomas
 
Cantus Am: 24.11.2016 00:13:05 Gelesen: 18620# 105 @  
Hier ein Brief aus Frankreich vom 13.11.2010, der mit einer französschen Internetmarke freigemacht wurde.



Viele Grüße
Ingo
 
klinhopf Am: 24.11.2016 09:58:14 Gelesen: 18594# 106 @  
@ Saguarojo [#102]

Ein ganzer Bogen - interessant die fortlaufende Numerierung:

15-19 , 1A-1F, 20-26 und (mir neu) die Kontroll"ziffer" (ganz rechts) muss KEINE ZIFFER sein !
 
Sachsendreier53 Am: 19.12.2016 15:23:48 Gelesen: 17055# 107 @  
Brief bis 20g = 0,70 Cent, aus 39261 Zerbst/Anhalt nach 04758 Oschatz mit Internetmarke vom 11/16 (Nov. 2016), mit Werbeklischee Geschenkkarton.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Journalist Am: 20.01.2017 10:09:55 Gelesen: 14836# 108 @  
Hallo an alle,

heute möchte ich hier eine nicht alltägliche Versendungsform vorgstellen, die ich so das erste Mal gesehen habe:



Es handelt sich um die Versendungsform "Kilotarif Einschreiben", freigemacht mit Internetmarke. Diese Variante ist theoretisch schon einige Jahre möglich, dies können aber nur spezielle Kunden, die entsprechende Verträge haben, nutzen.

Dies ist nun der erste Fall, der mir bekannt ist, sogar in der noch ungewöhnlicheren Kombination Kilotarif + Einschreiben.

Der Preis von 3,04 Euro setzt sich zusammen aus 2,50 Euro für das Einschreiben und 54 Cent Stückentgelt, der restliche Betrag wurde über die Einlieferungsliste bezahlt (Gewicht der Sendung * 8,50 Euro je Kilo) - alles zusammen ist der Gesamtbetrag, des Absenders.

Der Gesamtbetrag wird aber nur in wenigen Ausnahmefällen komplett auf der Sendung vermerkt. In der Regel findet man nur das jeweils gültige Stückentgelt in Form einer DV-Freimachung oder eines Frankitvermerkes. Mit Briefmarken darf dies nicht freigemacht werden. Die Kombination Einschreiben und .... weiterer Zusatzleistungen ist möglich. Am ehesten wie hier gezeigt, noch die Kombination Kilotarif + Einschreiben.

Wer kennt andere Fälle mit der Freimachung Internetmarke zum Kilotarif ?

Der Nachweis dürfte allerdings nicht so einfach sein, da es sich nur um Sendungen handeln kann, die ins Ausland gingen. Innerhalb von Deutschland ist diese Freimachungsart nicht zulässig.

Viele Grüße Jürgen
 
Michael Mallien Am: 20.01.2017 10:32:49 Gelesen: 14827# 109 @  
@ Journalist [#108]

Hallo Jürgen,

das ist tatsächlich auch für mich der erste Beleg dieser Art, den ich zu Gesicht bekomme. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu!

Worauf basiert die Info, dass diese Variante theoretisch schon seit einigen Jahren möglich ist?

Nach meinen Informationen wurde die Versendungsart "Brief international Kilotarif" im Juli/August 2015 für ca. 6 Wochen getestet. Zu der Zeit betrug das Stückentgelt noch 50 Cent. Dauerhaft verfügbar in der eFiliale für Vertragskunden ist die Versendungsart jedoch erst seit März 2016.



Weiterhin interessiert mich, ob und wenn ja, welche anderen Zusatzleistungen noch möglich sind, außer dem Einschreiben?

Viele Grüße
Michael
 
Journalist Am: 20.01.2017 11:06:43 Gelesen: 14821# 110 @  
@ Michael Mallien [#109]

Hallo Michael,

ja um diesen Beleg zu erhalten, hatte ich bei der Firma etwas für knapp 6 Euro bestellt - das war die billigste Option - :-) und mir an die Adresse von meinen Bekannten nach Dänemark schicken lassen, die zusätzlichen Portokosten betrugen 5,90 Euro, sodaß mich dieser Beleg knapp 12 Euro gekostet hat :-) aber eine andere Idee, an so einen Beleg heranzukommen hatte ich nicht.

Bezüglich der Option Internetmarke "Kilotarif" war ich der Meinung, das dies schon etwas länger möglich wäre, genau recherchiert habe ich dies aber noch nicht, muß ich gestehen.

Laut Gebührenheft sind folgende Zusatzleistungen möglich:

- Einschreiben
- Einschreiben Rückschein
- Einschreiben Eigenhändig
- Einschreiben Nachnahme
- Eil International

Nicht möglich ist Wert International

Aus dem Bauch heraus ohne nun große Nachforschungen gemacht zu haben, bin ich der Meinung, das eventuell manchmal auch noch Kilotarif + Einschreiben Rückschein zu sehen ist, die anderen folgenden Varianten aber eher theoretisch möglich sind - in der Praxis aber nicht genutzt werden. Ich werde hier aber mal anfangen zu recherchieren.

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 20.01.2017 14:43:03 Gelesen: 14783# 111 @  
@ Journalist [#108]

Hi Jürgen, hat der Absender vielleicht zur "besseren" Doppelkontrolle einen weiteren Barcodeaufkleber aufgeklebt? Ich kenne ähnliche Vergehensweisen aus einem amerikanischen Forum, dort wurde beschrieben, dass man sich diese kostenlosen 500er Rollen der DPAG für Selbstbucher besorgt hat und diese "irgendwo außen" auf gewöhnliche Sendungen ins Ausland verklebt hat. Meist werden diese deutschen Sendungennummern dann, obwohl es keine Einschreibesendung aus Deutschland sind, im Ausland trotzdem korrekt eingescannt. Somit kann man diese Sendungen dann (über die Webseiten der Post der jeweiligen Zielländer) auch tracken.

Oder, was ich eher vermute, lief die Sendung irrtümlich erst über Irland? Oben befindet sich ja ein zusätzliches Einschreibelabel der irischen Post. Wenn man auf der Seite der irischen Post [1] die dort angegebene Sendungsnummer eingibt, bekommt man folgendes:



Vom 5.-6. Januar lief die Sendung ernst von Waterford über Cork nach Dublin bevor sie am 08.01. in Dänemark eingetroffen ist.

Wenn man bei der DPAG nach der deutschen Einschreibesendungsnummer mit dem Versanddatum 05.01. suchen lässt [2], sieht man den irischen Schlenker nicht, dort steht lediglich, dass die Sendung am 12.01. zugestellt wurde.



Bei der dänischen Post [3] verliert sich die Spur der irischen Sendungsnummer am 08.01., während anschließend am 09.01. wieder die deutsche Nummer weiter verfolgt wurde.



Was hat die Sendung denn bloss in Irland zu suchen gehabt? ;-)

Gruß
Thomas

[1] https://track.anpost.ie
[2] https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html
[3] http://www.postnord.dk/en/Pages/TrackTrace.aspx
 
Journalist Am: 20.01.2017 15:38:36 Gelesen: 14769# 112 @  
@ DL8AAM [#111]

Hallo Thomas,

danke für Deine interessanten Hinweise - ich hatte das rechte obere Label lax erst einmal als irgend ein Eingangslabel von Dänemark abgetan - aber Du hast recht, es ist Teil eines Einschreiblabels aus Irland.

Meine Sendung war siehe Laufzeitprotokoll von Dir bezüglich der dänischen Post nie in Irland. Was ich aber schon oft im der Praxis gesehen habe, ist, das sich Teile eines Labels von einem Land (hier Irland lösen und unbeabsichtigt auf eine andere Sendung gelagen und dort kleben bleiben. Es handelt sich hier also nicht wie ich anfangs vermutet hatte, um ein Eingangslabel von Dänemark, sondern irgendwie ist in Dänemark bei der Bearbeitung meiner Sendung der kleine "Schnipsel" eines Teils eines großen irischen Einschreiblabels auf meine Sendung geraten und dort kleben geblieben.

Wie man Deinen Auszügen aus den Sendungsprotokollen leicht entnehmen kann, ist die Deutsche Post diesbezüglich eher noch in der technischen Steinzeit, als in der aktuellen Zeit wie es beispielsweise Dänemark und Irland oder auch andere Länder schon längst sind. In der Schweiz ist wenige Minuten nach einer Erfassung alles just in time sofort im Netz, wie es im heutigen Internetzeitalter auch sein sollte - aber da muß die Deutsche Post noch viel tun !

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 20.01.2017 16:39:38 Gelesen: 14756# 113 @  
@ Journalist [#112]

Was ich aber schon oft im der Praxis gesehen habe, ist, das sich Teile eines Labels von einem Land (hier Irland lösen und unbeabsichtigt auf eine andere Sendung gelagen und dort kleben bleiben.

Jou, das kann sehr gut hinkommen, denn a) der Ersterfassungsort in Irland ist irgendein "Kaff" und nicht in einem (internationalen Übergabe-) Postzentrum und b) dürfte es die DPAG inzwischen kaum schaffen innerhalb des ersten Tages die Sendung nach Irland zu befördern (ganz im Gegensatz zu vor 100 Jahren...hi). Da passen eher die dänischen Trackingdaten der deutschen Sendungsnummer, hier hat die DPAG die - am 05.01. angenommene - Sendung abends am 09.01. nach Dänemark geschickt, wo die Sendung am 10.01. erfasst und am 12. zugestellt wurde.

Zu der Erklärung "von einer Sendung abgerissen bzw. auf eine andere übertragen", passt auch dass die irische Sendung noch "under transport" erfasst ist, d.h. trackingtechnisch auch nie zugestellt wurde.

Deinem letzten Satz ist nicht zu widersprechen, das merkt man immer häufiger... insbesondere wenn man sieht wie es andern Ortes inzwischen geht. Das ist aber nicht nur bei der DPAG so. Die gesamte IT-Politik und technische und "mentale" IT-Infrastruktur erreicht schon lange nicht einmal mehr ansatzweise Weltniveau. Das fängt schon bei öffentlichen WLAN an, geht über die Vernetzung ländlicher Gebiete und endet bei der steinzeitlichen Sendungsverfolgung der DPAG ;-) Wir haben das gerade in Taiwan wieder gesehen, jedes Postamt und auch jedes öffentliche Gebäude (sowie fast jeder private Laden, sogar kleine Kioske) besitzen öffentliche WLAN-Hotspots, auch innerstädtische Linienbusse haben WLAN und an jedem Sitz zusätzlich eine USB-Steckdose. In Japan boten sogar Getränkeautomaten an der Straße freies WLAN an, letzteres mag zwar etwas übertrieben wirken, ist aber nur ein weiteres Anzeichen "dafür", dass uns weite Teile der Welt schon lange überholt und weit abgehängt haben, insbesondere Asien ;-( Aber jetzt werde ich vollkommen Off-Topic ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
Christoph 1 Am: 08.06.2017 18:49:42 Gelesen: 6322# 114 @  
@ Cantus [#95]
@ teenage_dirtbag [#103]

Hallo zusammen,

vor etwa 2 Jahren wurden hier in diesem Thread die Label aus dem E-Porto Add-In für Microsoft Word und OpenOffice vorgestellt. Ich hatte so ein Ding heute in der Post und bin über die Größe der ausgedruckten "Marke" doch recht erstaunt! Sind die immer so groß? Oder ist das hier etwas besonderes?

Ich zeige einmal das komplette Adress-Label (Aufkleber auf Versandtasche) und dann zusätzlich den relevanten Ausschnitt mit einer 1-Euro-Münze als Größenvergleich.

Viele Grüße
Christoph


 
Michael Mallien Am: 08.06.2017 22:35:21 Gelesen: 6293# 115 @  
@ csjc13187 [#114]

Hallo Christoph,

die Internetmarke, die Du zeigst, muss nicht unbedingt mit dem E-Porto Add-In erstellt worden sein. Es ist eine Internetmarke vom Typ 1c-3 (ohne Motiv und mit Adressen), wie sie in der eFiliale erstellt werden kann.

Es kommt vor, dass Marken zu groß oder auch zu klein erstellt werden. Dies liegt an der Hardware oder Konfiguration des Systems des Anwenders. Das kommt immer wieder vor.

Hier ein Beispiel von 3 Internetmarken, wobei die mittlere Marke die Normalgröße aufweist, während die anderen beiden große Drucke sind.



Bei dem folgenden Beispiel mit 2 Marken des Motivs TI 14 (Papagei) ist die Marke links normal groß, während die Marke rechts sehr klein gedruckt ist:



Auffällig an der Internetmarke auf Deinem Beleg ist, dass der Druck nicht nur groß, sondern auch vertikal verzerrt ist. Das habe ich bislang noch nicht beobachtet.

Viele Grüße
Michael
 

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