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Thema: (?) (755) Bund Dauerserie Heuss
Das Thema hat 760 Beiträge:
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Rainer HH Am: 13.09.2015 20:25:02 Gelesen: 59845# 736 @  
@ cookinggirl [#735]

Das ist offensichtlich ein Traumsatz.

Zu Deiner (nicht gestellten) Frage "keine postalischen (was immer das ist) Vermerke": Zu Abrechnungszwecken haben die Postbeamten die Bogen üblicherweise rechts oben auf dem Rand nummeriert.

Das sieht dann so aus:



Der Katalogwert Heuss I für waagerechte Paare war 2012 ca 1.400,- M€, also 2.800,- für den Viererblocksatz.

Wie begehrt aber diese Einheiten sind zeigt das Beispiel mit dem 40-Pfg.-Wert.



Katalogwert (4erblock) 110,- M€, verkauft bei der 46. AAK Phila GmbH Auktion (Albert Kiel Briefmarken, Postfach 130 214, 64242 Darmstadt, Pfungstaedter Strasse 35,64297 Darmstadt) für 47,- €, mit Aufgeld zahlte der Käufer entsprechend 60,28 €.

Gruß Rainer
 
Sascha Andreas John Am: 14.09.2015 10:10:48 Gelesen: 59683# 737 @  
Liegt das am Scan oder sind die unteren Marken teilweise ohne Zähne?

LG
Sascha
 
cookinggirl Am: 14.09.2015 18:29:16 Gelesen: 59601# 738 @  
Es liegt nur am Scan - ich kann damit nicht so richtig umgehen und das Album ist sehr groß.

mfg cookinggirl
 
Eilean Am: 14.09.2015 23:46:46 Gelesen: 59537# 739 @  


@ cookinggirl [#738]

Dazu mal eine 262xv mit Stempeldatum 1957, schöner lesbarer Stempel mit Originalgummi rückseitig und Formnummer. Hierzu kann ich weder den Michelpreis (Bogenrand + Formnummer) noch einen echten Preis benennen. PPA wird es zeigen.

Gruß
Andreas
 
Rainer HH Am: 05.10.2015 21:36:40 Gelesen: 56820# 740 @  
Beleg der Rentenzahlstelle ?

Schon seit längerer Zeit bin ich im Besitz des unten gezeigten Beleges.



Intensive Suche von meiner Seite aus führten zu keinem Ergebnis, vielleicht kann mir ja hier jemand helfen. Insbesondere habe ich folgende Fragen:

- Welche Funktion hatten die Rentenzahlstellen bei den Postämtern?

- Wofür wurden die 20 Pfg auf dem Formular verklebt (keine Beförderung nachweisbar)?

Gruß Rainer
 
Kontrollratjunkie Am: 06.10.2015 00:13:45 Gelesen: 56786# 741 @  
@ Rainer HH [#740]

Hallo Rainer,

da werde ich mein Glück einmal versuchen.

Welche Funktion hatten die Rentenzahlstellen bei den Postämtern?

Die Rentenzahlstellen bei den Postämtern waren zuständig für die Auszahlung der Rentenleistungen an die Berechtigten. Seinerzeit sicher oftmals noch im Postbarverfahren, später dann unbar durch Überweisung. Noch heute bedient sich die Rentenversicherung der Dienste der Deutschen Post AG für diese Erledigung.

Wofür wurden die 20 Pfg auf dem Formular verklebt (keine Beförderung nachweisbar)?

Ohne die Rückseite der Bescheinigung und evtl. interne Gebührenregelungen zu kennen, vermute ich den Versand des Formulares vom Landkreis Harburg an das Postamt in Winsen/Luhe, durch welches die Zahlungen erfolgten. Und da es sich um ein gefaltetes Blatt handelt, wird wohl die einfache Briefgebühr von 20 Pf angefallen sein.

Gruß
KJ
 
stampmix Am: 06.10.2015 07:35:46 Gelesen: 56756# 742 @  
@ Rainer HH [#740]

Hallo Rainer HH,

das Formular ist innerorts Winsen (Luhe) vom Landratsamt zum Rentenzahlstelle und wieder zurück gesandt worden und somit ist die Beförderung implizit nachgewiesen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Versand dieser Auskunft offen erfolgt ist, sondern in einer Briefhülle. Da würden 2 mal 10 Pf für den Versand als Ortsbriefe anfallen, die man aber jeweils auf der Briefhülle frankiert hätte.

Eher würde ich hier die Bezahlung einer Auskunftsgebühr mittels Briefmarken annehmen.

mit bestem Gruß
stampmix
 
drmoeller_neuss Am: 06.10.2015 09:08:08 Gelesen: 56735# 743 @  
@ Kontrollratjunkie [#741]

Ohne die Rückseite der Bescheinigung und evtl. interne Gebührenregelungen zu kennen, vermute ich den Versand des Formulares vom Landkreis Harburg an das Postamt in Winsen/Luhe, durch welches die Zahlungen erfolgten. Und da es sich um ein gefaltetes Blatt handelt, wird wohl die einfache Briefgebühr von 20 Pf angefallen sein.

In den Nachkriegszeiten hat man häufig Briefumschläge gespart und Formulare einfach gefaltet und ohne Umschlag verschickt. Allerdings wäre in diesem Fall nur 10 Pfennig Porto für einen Ortsbrief innerhalb von Winsen an der Luhe fällig gewesen.
 
Rainer HH Am: 06.10.2015 21:07:29 Gelesen: 56503# 744 @  
Vielen Dank für die vorläufigen Antworten.

@ Kontrollratjunkie [#741]

Die Rückseite ist ohne weitere Vermerke, diese hätte ich bei Bedarf selbstverständlich gezeigt, aber eine leere Seite wollte ich nicht scannen.

@ stampmix [#742]

Interessanter Ansatz, schließlich war die damalige Post ein staatliches Unternehmen. Auch die so genannte "stille Versicherung" auf Einlieferungsscheinen ist ja praktisch eine fiskalische Verwendung (Bezahlung der Versicherungsprämie mittels Postwertzeichen)

@ drmoeller_neuss [#743]

Faltbriefe sind mir bekannt, insbesondere Steuerbescheide wurden lediglich gefaltet verschickt (ohne Umschlag). Alle mir vorliegenden Belege dieser Art tragen allerdings auf der gefalteten Aussenseite eine Postanschrift und die Frankatur und wurden mit Klebestreifen verschlossen.

Auf weitere Antworten freue ich mich schon jetzt,

Gruß Rainer
 
Eilean Am: 16.10.2015 23:46:28 Gelesen: 54757# 745 @  


Hier mal ein Brief aus der Masse gefischt, Heuss waagrechtes Paar, von dem Stempel ist nur ein "...ADT 2" zu sehen, aber das doch wiedergefundene UV-Gerät liefert einen schönen Bedarfsbrief eines lumogen Heuss Pärchens auf Brief.

Dann doch wieder nicht so alltäglich
 
stampmix Am: 17.10.2015 07:19:56 Gelesen: 54697# 746 @  
@ Eilean [#745]

Hallo Eilean,

beim Stempelabschlag des schönen Beleges könnte es sich um folgenden Maschinenstempel aus Darmstadt handeln:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/112120

mit bestem Gruß
stampmix
 
Rainer HH Am: 17.10.2015 22:01:12 Gelesen: 54553# 747 @  
Nicht immer nur die unmöglichen "Granaten" zeigen, daher hier eine in Massen vorhandene Drucksache mit einer 7 Pfennig Heuss III.



Aber der Stempel ist doch schön, oder? ;)

Gruß Rainer
 
briefefan Am: 18.10.2015 15:14:34 Gelesen: 54316# 748 @  
@ Rainer HH [#740]

Hallo Rainer,

ich nehme an, dass es sich um die ganz normalen Ortsgebühren für die Hin- und die Rücksendung der Anfrage handelt, 2 mal 10 Pfg. = 20 Pfg.

Landkreis Harburg in Winsen (Luhe) Hinsendung an die Rentenzahlstelle beim Postamt Winsen (Luhe) Ortsbrief 10 Pfg.

Rentenzahlstelle beim Postamt Winsen (Luhe) Rücksendung an Landkreis Harburg in Winsen (Luhe) wieder Ortsbrief 10 Pfg. Zusammen also 20 Pfg., die schon bei der Hinsendung verklebt waren und gestempelt wurden.

Der Briefbogen wurde bei der Hin- und der Rücksendung jeweils so gefaltet, dass nur die jeweils zutreffende Anschrift zu sehen war.

Winsen (Luhe) war der Sitz des Kreises Harburg.

Nicht nur Finanzämter, sondern auch andere Behörden waren sparsam und benutzten Faltbriefe.

In Auktionen werden solche Briefe häufig m. E. unzutreffend als seltene und teure Auskunftgebühr angeboten.

Ich kenne bisher keine Quelle, die die Behauptung "Auskunftgebühr" belegen würde.

Grüße von Briefefan.
 
HWS-NRW Am: 05.12.2015 12:47:41 Gelesen: 46431# 749 @  
@ Rainer HH [#740]

Hallo Rainer,

nach meinem bisherigen Wissen handelt es sich um eine Schreibgebühr, die vom Kunden, somit dem Rentner, zu verkleben war und im Postamt dann entwertet wurde, eine Portogebühr ist es auf keinen Fall. Auf all meinen Belegen steht, daß dieses Formular beim Postamt "zurück gegeben werden" soll. Ich suche schon lange nach einer "schriftlichen" Bestätigung in einer ADA oder ähnlichem. Ich denke auch, daß es dem Postkunden im Umschlag (Postsache) zugesandt wurde.

Anbei ein ähnliches Stück.

Dir eine schöne Adventszeit
Werner



[Redaktionell ergänzt: (*) ADA = Allgemeine Dienst Anweisung]
 
Eilean Am: 05.12.2015 22:06:39 Gelesen: 46381# 750 @  
Frisch erworben eine 263xv vom Oberrand aus 1957:



Der Brief ist mit 260 Pfg ins Ausland frankiert und hat viel durchgemacht. Aber das Oberrandstück sieht man doch nicht so oft.

Gruß
Andreas
 
Rainer HH Am: 07.12.2015 16:36:41 Gelesen: 46233# 751 @  
@ HWS-NRW [#749]

Hallo Werner,

die Theorie mit der Schreibgebühr gefällt mir eigentlich am Besten. Ich werde einmal bei der ArGe Posthorn/Heuss nachfragen, vielleicht bekomme ich dort weitere Informationen.

viele Grüße, Rainer
 
Rainer HH Am: 11.12.2015 16:25:15 Gelesen: 45778# 752 @  
Heute einmal eine Ganzsache mit Zusatzfrankatur für eine Zustellung im Landpostbereich, frisch erworben bei delcampe für gerade einmal 2,- €.



Der Zeilenstempel deutet auf eine Bahnpostbeförderung hin, kann mir hierzu jemand etwas sagen?



Schönes Wochenende, Gruß Rainer
 
stampmix Am: 11.12.2015 17:13:02 Gelesen: 45770# 753 @  
@ Rainer HH [#752]

Hallo Rainer,

Bahnpostbearbeitung würde ich ausschließen. Ich tippe auf Münchner Rohrpost, könnte aber auch ein Eilpostbearbeitungsstempel sein. Stell die Karte doch mal im Rohrpost-thread ein.

mit bestem Gruß
stampmix
 
Eilean Am: 12.12.2015 12:27:30 Gelesen: 45672# 754 @  
@ Rainer HH [#752]

Ich tippe auf die Minutenstempel bei der Eilpostbeförderung in München. Die Karte ging abends von "München 31" - 23 Uhr (ist das dann 22-23 Uhr?) los und zum Münchner Bahnpostamt ("Mchn BPA1") und wurde dort 23.09 Uhr gestempelt. Leider kann ich zur Rohrpost in München nichts sagen, so dass ich es nicht ausschließen kann.

Gruß
Andreas
 
alsa Am: 20.04.2016 17:51:08 Gelesen: 14070# 755 @  
Heuss 2 Pfennig Rand

Hallo,

was bedeutet bei der 2 Pfennig Heuss im Unterrand die Nr.8 ?


 
muemmel Am: 20.04.2016 17:56:01 Gelesen: 14067# 756 @  
@ alsa [#755]

Moin Moin,

das ist der sogenannte Reihenzähler (eigentlich müsste es richtig Spaltenzähler heißen). Die 2-Pfennigmarke stammt demnach vom Feld 98 eines 100er-Schalterbogens (8. Spalte, 10. Reihe).

Gruß
Mümmel
 
alsa Am: 28.04.2016 19:19:37 Gelesen: 13974# 757 @  
Vielen Dank an Mümmel.
 
WUArtist Am: 28.04.2016 20:02:30 Gelesen: 13954# 758 @  
@ alsa [#755]
@ muemmel [#756]

Hallo ihr zwei,

genau genommen heißt es nicht Zähler sondern Zahl, demnach "Reihenwertzahl (RWZ)" und "Reihenzahl (RZ)". In meinen Sammelgebieten gibt es auch keine Spalten oder Spaltenzähler. Aber ich kann mich auch irren, vielleicht ist das bei Bund-Dauerserien ja anders.

Freundliche Grüße
Joachim
 
Holzinger Am: 28.04.2016 20:41:05 Gelesen: 13944# 759 @  
@ WUArtist [#758]

Nöööö. Lt. Philatelielexikon (Transpressverlag) ist "Reihenwertzähler / Reihenzähler" richtig. Ich habe vorsichtshalber noch einmal nach geschaut :-).

Allerdings hast Du insofern recht, indem die eigentliche Zahl lt. Lexikon als "Hilfs zahl" für den Ober- resp. Unterrand bezeichnet wird und zusammen mit "Summenzähler" auf dem Seitenrand Abrechnungszwecken dienen soll.

Zum "zählen", nicht zum "zahlen" :-) .
 
WUArtist Am: 29.04.2016 07:47:16 Gelesen: 13902# 760 @  
@ Holzinger [#759]

Hallo Holzinger,

nun bin ich aber verunsichert. Kein Verlass mehr auf meine „Bibel“!

Im MICHEL-Spezial gibt es die Abkürzung RWZ = Reihenwertzahl.

An anderer Stelle steht in den Merksätzen geschrieben:

„Die Angaben z. B. R 1 oder R 1-3 bedeuten, dass der Vermerk unter der Reihenzahl 1 bzw. unter den Reihenzahlen 1 bis 3 steht …“

Aber an diesem Streitobjekt wird die Philatelie nicht zugrunde gehen.

Freundliche Grüße
Joachim
 

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