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Thema: Bund: EAN Strichode am Bogenrand und auf Rollenmarken
Das Thema hat 43 Beiträge:
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Henry Am: 02.03.2017 12:20:13 Gelesen: 2441# 19 @  
@ klinhopf [#18]

Hallo Ingo,

die Nr der Bogenmarke in [#14] ist die 01386, da hast du schon richtig gelesen. Woher hast du die Nr. 01387? Welche Marke und Rollengröße ist das?

Es ist ja schon erstaunlich, was da alles auftaucht, bei dem sich die Post selbst nicht an ihre Ankündigungen hält. Die Codes auf den Bogen der Dauerserie sollten ja eigentlich ab Juli erfolgen. Und dass von dem 85 Cent-Wert schon EAN-Varianten ausgeliefert wurden, erstaunt umsomehr, als dieser Wert in der 200er und 500er Version alt bei der Versandstelle noch im Angebot ist ohne Angebot der Version neu und ohne Knappheitshinweis.

Beim 70Cent-Wert wurden die Filialen großteils gar nicht mit neuen Rollen zum Ersttag 01.03. beliefert. Da läuft doch irgendwas nicht richtig, oder?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
gestu Am: 02.03.2017 15:57:10 Gelesen: 2535# 20 @  
Hier noch mal die Abbildung der kompletten Bögen.



Einen Neudruck der 85er als Bogen gibt es noch nicht. Dieser Wert ist bisher nur als Rollenmarke mit EAN erschienen.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Blumen"]
 
Silesia-Archiv Am: 08.03.2017 14:08:30 Gelesen: 2316# 21 @  
Die neuen Marken mit EAN-Code wurden hier ja schon vorgestellt und ich habe ja auch Anfang des Jahres schon meinen Senf dazu gegeben.

Allerdings verstehe ich im Moment noch nicht so richtig wieso bei den Rollenmarken der EAN-Code einmal nach der vierten Marke (z. Zt. bei den Sondermarken) und einmal nach der fünften Marke (bei der Blumen-Dauerserie) kommt.

Wer kann dazu was sagen, was erklären?

Danke, beste Sammlergrüße Michael
 
Nachtreter Am: 08.03.2017 15:23:53 Gelesen: 2301# 22 @  
@ Silesia-Archiv [#21]

Vielleicht, daß aus dem Rollenmarkengeber am Schalter nicht so lange Girlanden hängen? Die Sondermarken sind ja länger als die Dauermarken.

Viele Grüße

Nachtreter
 
Silesia-Archiv Am: 08.03.2017 16:05:39 Gelesen: 2293# 23 @  
@ Nachtreter [#22]

Lach mich wech. Nein, ich denke eher nicht. Das ist zumindest bei den jetzt verausgabten kein großer Unterschied.

Beste Sammlergrüße
Michael
 
Henry Am: 08.03.2017 17:12:01 Gelesen: 2279# 24 @  
@ Silesia-Archiv [#21]

Ich denke mal, es liegt an der Händelbarkeit. Nach einer gewissen Länge der Rolle muss der Code erneut auftauchen, damit er leicht erreichbar ist. Das wäre so ungefähr eine Handbreit. Da die Sondermarken eine größere Länge als die Dauerserienmarken haben, kommen da auf diese Weise 4 Marken zusammen, bei der Dauerserie eben 5. So könnte ich es wenigstens verstehen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Journalist Am: 08.03.2017 17:23:45 Gelesen: 2273# 25 @  
@ Silesia-Archiv [#21]

Hallo,

da ich zu diesem Thema wenn alles klappt für die Maiausgabe einen Artikel für die philatelie vorbereite, läuft auch dazu eine Presseanfrage an die Deutsche Post, welche Überlegungen dazu führten, einmal nach jeder 4. Marke einmal nach jeder 5. Marke ein EAN-Feld einzufügen - mal sehen ob ich eine Antwort erhalte - egal wie diese aussieht werde ich darüber berichten.

viele Grüße Jürgen
 
Silesia-Archiv Am: 08.03.2017 21:52:31 Gelesen: 2241# 26 @  
@ Journalist [#25]

Danke, ja auf die Antwort bin ich bzw. sind wir Sammlerfreunde sehr gespannt.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Silesia-Archiv Am: 09.03.2017 14:09:49 Gelesen: 2177# 27 @  
Nochmal zum gleichen Thema:

EAN-Code hin oder her, EAN-Code nach der vierten oder fünften Rollenmarke lassen wir mal außen vor, aber uns Sammlern stellt sich folgende Frage:

Jeder sammelt was er möchte, aber was ist sinnvoll?

1) EAN-Code unten und Marke mit rückseitiger Zählnummer oben

2) Marke unten und EAN-Code oben

3) Marke oben mit rückseitiger Zählnummer, EAN-Code, Marke

4) vier bzw. fünf Marken, EAN-Code, Marke mit Zählnummer (also 5 bzw. 6 Briefmarken)

Über rege Antworten würden wir uns freuen.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Henry Am: 09.03.2017 16:51:07 Gelesen: 2159# 28 @  
@ Silesia-Archiv [#27]

Hallo Michael,

das ist jetzt eher die Frage, wie man sammeln will. Wenn ich nur die Herkunft aus der Rolle belegen will, reicht ja 1 Marke mit rückseitiger Nr + 1 Marke mit anhängendem EAN-Code. Weil die rückseitige Nr. aber eigentlich nur einen echten Nachweis bei der größten produzierten Rollengröße (soweit die Nr. die Nrn. der kleineren Rollengröße übersteigt) erbringt, ist es vielleicht angebracht, Streifen zu sammeln, die auf der einen Seite mit dem Code beginnen und auf der anderen Seite mit der Nr. enden, also 6er-Streifen. Damit ist auch bei nicht eindeutigen Nrn. die Rollengröße dokumentiert. Außerdem ist dann nachgewiesen, dass der Code nach jeder 5. Marke erscheint. Ich handhabe es so.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
funnystamp Am: 09.03.2017 22:46:56 Gelesen: 2133# 29 @  
@ Silesia-Archiv [#27]

Bestellt man die Rollenmarken bei der Versandstelle so erhält man einen 5er-Streifen, die unterste Marke mit Nummer, das Feld mit dem EAN-Code ist dann am oberen Ende des Streifens. Das wird wohl die Standard-Formation beim 5er-Streifen werden. Andere Kombinationen werden wohl eher nur Spezialsammler begehren. Warten wir den neuen Michel-Katalog ab. Für die meisten Sammler ist dies die Philatelie-Bibel!

Beste Grüße
Hermann
 
Ben 11 Am: 10.03.2017 07:14:44 Gelesen: 2104# 30 @  
Guten Morgen Zusammen,

welchen Zweck erfüllen die EAN-Codes auf den Rollen, Bögen, etc.? Postalisch spielen sie keine Rolle, da sie bei der automatischen Sortierung nicht ausgewertet werden. Als Produktkennzeichnung würde ein Code auf einem Kleinbögen oder zu Beginn der Rolle ausreichen. Wieso sind auf einem Kleinbögen aber 4 identische Codes und in der Rolle alle 4/5 Marken einer?

Viele Grüße
Ben.
 
funnystamp Am: 10.03.2017 09:25:38 Gelesen: 2083# 31 @  
@ Ben 11 [#30]

Ein Aspekt ist auch einem Kunden offensichtlich: Mit dem EAN-Code kann der Verkauf schneller geregelt werden. Der Verkäufer muss lediglich den Code einscannen und die ausgegeben Stückzahl eintippen. Beim Verkauf sind das zwar nur wenige Sekunden Zeitersparnis, aber in der Summe läppert sich da doch was zusammen.

Zweitens ist auch der Bestand leichter zu kontrollieren. Durch den jeweils individuellen Code der der Marke ist der tatsächliche Vorrat einer einzelnen Ausgabe schneller erfasst. Dabei wird durch den Code auch wohl unterschieden bezüglich der jeweiligen Marke. So wurden z.B. bisher nur generell der Bestand aller nassklebenden 70-Cent-Sondermarken erfasst. Durch den Code kann dies auf jede einzelne Ausgabe ausgeweitet werden. Das wiederum erleichtert die Bestandserfassung bei der regelmäßigen Rückgabe der Marken nach Ablauf eines bestimmten Ausgabe-Zeitraums.

Welche weiteren Verwendungsmöglichkeiten dies noch hat? Bitte um weitere Antworten!

Grüße
Hermann
 
Silesia-Archiv Am: 10.03.2017 10:16:20 Gelesen: 2070# 32 @  
@ funnystamp [#29]

Danke für Deine Infos zu den Sendungen die aus der Versandstelle kommen. Warten auf den neuen Michel-Katalog ist zwar sinnvoll, aber leider zu spät, wenn man jetzt erste Verwendungstage dokumentieren will.

Beste Sammlergrüße

Michael Ferber
 
Silesia-Archiv Am: 10.03.2017 10:19:26 Gelesen: 2069# 33 @  
@ Ben 11 [#30]

Danke Ben für diese Aufmerksamkeit. Ich habe das zwar auch schon so gesehen, aber mir über den Sinn und Unsinn leider keine Gedanken gemacht.

Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass die EAN-Codes war den Rollenmarken unterschiedlich sein können, da man dadurch die Rollengröße unterscheiden würde.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
filunski Am: 10.03.2017 12:57:46 Gelesen: 2049# 34 @  
Hallo zusammen,

hier mal ein Beleg mit Marke zum Thema:



Beste Grüße,
Peter
 
Ecksammler Am: 10.03.2017 13:46:48 Gelesen: 2037# 35 @  
@ Silesia-Archiv [#33]

Stimmt. Unterschiedliche Rollengrößen haben bei identischer Marke auch unterschiedliche EAN-Codes.



Viele Grüße von Josef
 
Uwe Seif Am: 10.03.2017 17:36:27 Gelesen: 2006# 36 @  
@ Ecksammler [#35]

Ja (!) - und die unterschiedlichen EAN-Codes dienen der Abrechnung. Und vielleicht gibt der Rechner in der Filiale etc. irgendwann automatisch eine Nachbestellung auf, wenn sich der jeweilige Markenvorrat dem Ende zu neigt.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Ben 11 Am: 11.03.2017 17:56:35 Gelesen: 1904# 37 @  
Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten, die ich dann nochmal kurz zusammen darf.
Der EAN-13 Barcode setzt sich zusammen aus den Ziffern: 40 50357 01384 6.

40 - Länderkennung für Deutschland
50357 - Firmenkennung für Deutsche Post AG
01384 - Artikelkennung (hier 0,70€ Kosmee) und
6 - Prüfziffer, die sich aus den vorangehenden Ziffern berechnen lässt.

Bisher hatten wir in den Beiträgen die Artikelnummern

#12

- 0,70€ - 0138 4 - Rollenmarke Kosmee
- 1,00€ - 0139 2 - Rollenmarke Herz

#14

- 0,70€ - 0138 6 - Bogenmarke Kosmee

#17

- 0,85€ - 0138 8 - Rollenmarke Federnelke

#20

- 0,70€ - 0138 6 - Bogen Kosmee
- 1,00€ - 0139 3 - Bogen Herz

#35

- 0,70€ - 0138 4 - Rollenmarke (200er) Kosmee
- 0,70€ - 0138 5 - Rollenmarke (500er) Kosmee

Die Einteilung anhand der letzten Ziffer aus der Artikelkennung ist jedoch nicht ganz so plausibel, wie beschrieben. Sie funktioniert nicht bei der 0,85€ Federnelke.

Vielleicht könnte man die Struktur aus der Artikelnummer anders aufbauen:
013 - Dauermarkenserie Blumen

0,70€ - 84, 85, 86 ... 0,85€ - 88 ... 1,00€ - 92, 93 usw.

Die Lücken lassen sich bestimmt füllen.

Und wenn ein Kunde mal nur eine Marke kauft, die gerade keinen Barcode als Nachbarn hat? :-)

Viele Grüße und bleibt neugierig,
Ben
 
Journalist Am: 19.03.2017 18:23:33 Gelesen: 1722# 38 @  
@ Ben 11 [#37]

Hallo Ben,

ich habe die Daten versuchsweise mal anders angeordnet:



Die Prüfziffer habe ich dabei immer weg gelassen. Aus meiner Sicht ergibt sich somit ansatzweise ein Sinn, die Nummern werden scheinbar vergeben, so wie es die aktuellen Planungen vorsehen, beziehungsweise was derzeit in der Planungspipeline ist. Sobald die Stellen, wo ich derzeit noch ein Fragezeichen habe, bekannt sind, gibt es vielleicht eine sinnvolle Erklärung. Diese müssten aber bald auftauchen, da sie in der jetzigen Planung schon berücksichtigt sind.

Viele Grüße Jürgen
 
gestu Am: 29.03.2017 10:07:02 Gelesen: 1560# 39 @  
Neue Marke:

Am 13.04. erscheint die neue Marke zu 5 Cent mit dem Motiv Phlox.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Blumen"]
 
gestu Am: 04.04.2017 08:10:19 Gelesen: 1279# 40 @  
Ebenfalls 13.4.2017


 
gestu Am: 06.04.2017 16:22:49 Gelesen: 1053# 41 @  

 
Henry Am: 07.04.2017 10:26:26 Gelesen: 967# 42 @  
Ergänzung zu [#41] und Journalist [#38]

Die 200er Rolle PHLOX hat den Code 01369, die 500er Rolle den Code 01370 (jeweils ohne Prüfziffer).

mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Journalist Am: 19.04.2017 23:49:58 Gelesen: 208# 43 @  
Hallo an alle,

wie schon vor einigen Tagen angekündigt, wurde nun heute vorab der neue Artikel über "Der EAN-Code auf nassklebenden Briefmarken" als Vorabveröffentlichung aus der nächsten philatelie (Mai-Ausgabe) unter folgenden Link freigeschaltet:

http://jolschimke.de/briefmarken-und-ganzsachen/der-ean-code-auf-nassklebenden-briefmarken.html

Dieser gibt den Stand vom März 2017 wieder - speziell bezüglich der weiter oben gemeldeten neuen Ausgaben beziehungsweise Nachauflagen bei der Blumenserie konnten diese Infos leider noch nicht eingebaut werden, dies soll in einer späteren Betrachtung gegen Ende des Jahres passieren.

Hilfreich wäre es eventuell die im Beitrag [#38] gezeigte Tabelle schrittweise zu ergänzen, vielleicht lässt sich ja so auch eine gewisse Systematik erkennen ?

Als Abschluss noch ein Bild zur Auflockerung zum Thema, hier allerdings mit dem Schwerpunkt, nassklebende Sondermarken in Rollenform:



Viele Grüße Jürgen
 

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