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Thema: Motiv Telefon auf Ansichtskarte / Stempel / Briefmarke
Das Thema hat 28 Beiträge:
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wajdz Am: 26.01.2017 18:43:24 Gelesen: 1363# 4 @  
100 Jahre Telefon in Deutschland mit der Darstellung einer Ortsvermittlung um 1881

MiNr 947 (13.10.77)



Die technische Entwicklung ca. achtzig Jahre später wird auf dieser niederländischen Briefmarke mit der Vollautomatisierung des Fernsprechnetzes gefeiert.

MiNr 779 (12.5.62)



MfG Jürgen -wajdz-
 
dr.vision Am: 27.01.2017 09:30:18 Gelesen: 1341# 5 @  
Moin zusammen,

die Werbung auf der Publibel Karte Nummer 60 klingt vielversprechend: "Sage es am Telefon / kostenlose Aufstellung und Wartung". Wer genau dort geworben hat, ist nicht zu sagen. Ob es 1934 bereits eine staatliche Telefongesellschaft in Belgien gab, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Da der Absendeort Antwerpen zum niederländischen Sprachraum in Belgien zählt, hat man einfach den französischen Teil des Maschinenwerbestempels aptiert. Auch in diesem geht wieder darum mehr Zucker zu essen.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Angelika2603 Am: 28.01.2017 16:48:02 Gelesen: 1313# 6 @  
Hallo





Gruß
Angelika
 
wajdz Am: 29.01.2017 18:30:54 Gelesen: 1292# 7 @  
Wer gedacht hat, diese Methode sei inzwischen Geschichte, irrt.

MiNr 1104



Ob für ein Neubauwohngebiet heutzutage die Telefonkabel unterirdisch verlegt oder als Freikabel an Masten hängend, verlegt werden, ist eine Frage der Kostenübernahme für Leerrohre durch die Bauherren oder Gemeinden. Da die Telekom ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen ist, muß sie nur dem Auftrag zur Versorgung nachkommen. Die Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund. Schließlich könne sie sich nicht einmal sicher sein, ob sie die künftigen Anwohner auch als Kunden bekommt.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.ingenieur.de/Branchen/IT-Telekommunikation/In-Neubaugebieten-droht-Telekom-Freileitungen
 
Mondorff Am: 30.01.2017 00:44:50 Gelesen: 1267# 8 @  
Hallo-Hallo – Drei Marken zum Thema:



1963 Zur Automatisation des Luxemburger Telefonnetzes
1985 Zum 100. Jahrestag des Fernsprechdienstes in Luxemburg
1991 Ein Pulttelefon (um 1900) aus dem Postmuseum. Ein komplettes Blatt aus MH-Nr. 8

Schönen Gruß
DiDi
 
Sachsendreier53 Am: 31.01.2017 11:47:39 Gelesen: 1233# 9 @  
Telefonwerbung im Maschinenstempelklischee der Stadt MILTENBERG am Main vom 11.11.1968: STETS GUT INFORMIERT DURCH DEN ANSAGEDIENST DER DEUTSCHEN BUNDESPOST



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 08.02.2017 21:53:28 Gelesen: 1171# 10 @  
@ Sachsendreier53 [#9]

Telefonauskunft, Zeitansage, Kinoansage, Wetterdienst, das sind nur einige Beispiele für die Dienste der Deutschen Bundespost, die bis zu den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angeboten wurden.

MiNr 638 (30)



MWSt 5038 RODENKIRCHEN Bezirk KÖLN mn 11.12.73

Alle hatten eins gemeinsam: Die Rufnummer begann mit 11... und entweder waren sie kostenlos oder es wurde eine Gebühreneinheit berechnet. Viele dieser Dienste waren automatisch und wurden von so genannten Ansagegeräten geliefert.

Ansagegerät



MfG Jürgen -wajdz-

http://www.telekom-historik.de/html/ansagedienste.html
 
Sachsendreier53 Am: 13.02.2017 10:52:19 Gelesen: 1138# 11 @  
DDR - Portorichtiger Brief aus 7005 LEIPZIG BPA vom 28.8.1990 mit 50 Pfennig Frankatur, MiNr.3228, Ausg.vom 7.2.1989 (Fernsprechapparate im Wandel der Zeiten), Motiv: Wandapparat OB 03 (1903)



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 13.02.2017 19:27:31 Gelesen: 1117# 12 @  
Priv. GS als Brief mit Wertstempel (40) entspr. MiNr 915, entwertet mit SSt 6000 FRANKFURT AM MAIN 3 vom -6.-3.79 / BUNDESPOST-MUSEUM / Strichzeichng. Histor. Briefbote / Tastentelefon.

Zudruck als Strichzeichnung zum 100. Todestag von Sir Rowland Hill. Porträt und Briefmarke



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 14.02.2017 11:38:08 Gelesen: 1100# 13 @  
Der 150. Geburtstag von Philipp Reis war 1984 der Anlaß, eine seiner Erfindungen, den Telefonapparat, vorzustellen.

Hier noch getrennt in Geber und Empfänger.

MiNr 1198



PostMuseumsKarte 802-01 mit SSt 5300 BONN 1 Erstausgabetag 12.01.1984

MfG Jürgen -wajdz-
 
Wachauer Am: 14.02.2017 22:45:25 Gelesen: 1075# 14 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Absenderfreistempel (Francotyp Postalia)



Firma Kapsch, Postamt Wien 82 vom 6.10.1969.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
wajdz Am: 14.02.2017 23:35:29 Gelesen: 1072# 15 @  
@ wajdz [#13]

Der letzte Block, der in der DDR herausgegeben wurde, würdigt 1990 aus Anlaß der 125 Jahre bestehenden Internationalen Fernmeldeorganisation nochmal den Erfinder des Telefons, Philipp Reis.

MiNr 3336 Block 101



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 25.02.2017 18:53:43 Gelesen: 1014# 16 @  
@ Sachsendreier53 [#9]

Wenn einem ein Stempel erst mal aufgefallen ist, taucht er plötzlich öfter auf. Offensichtlich wurde der Werbetext bundesweit verwendet, hier in Aachen

MiNr 601



MWst 51 AACHEN 1b mx vom -.4.10.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 28.02.2017 22:18:25 Gelesen: 985# 17 @  
Eine kleine Zeitreise:



Eine Aufforderung, die über jedem öffentlichen Fernsprecher zu finden war, dazu die Werbung in einem MWSt von 1941.

MiNr 513



MWSt BRESLAU 1 n vom 24.1.41 Werbeeinsatz: Der Fernsprecher/Strichzeichnung: Gabeltelefon mit Schnur/spart Zeit und Geld

Interessant - die Eindeutschung "Fernsprecher" für das Wort Telefon, wohl der zu dieser Zeit herrschenden Ideologie geschuldet und die in der Zeichnung dargestellte Spiralzuleitung.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Wachauer Am: 06.03.2017 19:32:50 Gelesen: 925# 18 @  
Liebe Sammlerfreunde,

aus Österreich ein Sonderstempel vom 6.10.1991



zu 140 Jahre Postamt Thalgau, Fernsprecher T 90

Herzliche Sammlergrüße
Wachauer
 
wajdz Am: 20.03.2017 22:51:01 Gelesen: 783# 19 @  
In einer Zeit, in der immer mehr Menschen immer älter werden, Ehe- bzw. Lebenspartner oder Freunde wegsterben, die Familienangehörigen immer weiter der Arbeit nach in alle Welt verstreut leben, wird das Telefon zu einem wichtigen sozialpolitischen Faktor. In den Niederlanden hilft da die Welfare Foundation Leerdam. Angebotene Dienstleistungen und Aktivitäten der Organisation: u.a.:



Der Telefon Kreis

Zweck:

Hilfe für Menschen, deren Probleme zunehmen, die durch das Altern und das Labyrinth der zunehmenden verwirrenden Vorschriften entstehen.

Methode:

Jeden Morgen wird ein erster Teilnehmer zu einem festen Zeitpunkt von einem der Freiwilligen angerufen. Danach, nach einer festen Reihenfolge, rufen die Teilnehmer einander in ihrem Telefon Kreis an. Es bedeutet, daß sie bis zu zweimal am Tag Kontakte haben. Wenn es keine Antwort in der bestimmten Zeit gibt, ist sichergestellt, daß ein Telefon Kreis Mitarbeiter nachsehen wird, ob etwas nicht in Ordnung ist.

Kurz gesagt, gibt das Telefon sowohl Ruhe und Sicherheit. Wer in Leerdam oder Umgebung lebt, kann in diesem Telefon Kreis teilnehmen. Sie zahlen nur für ihre Gesprächsgebühren, ansonsten hinaus ist der Telefon Kreis kostenfrei! Darüber hinaus treffen sich alle Teilnehmer dreimal im Jahr, um einander besser kennen zu lernen.

Monatlich ändert sich die Reihenfolge des Anrufs, so daß jeder mit der Zeit mit jedem Teilnehmer in Kontakt kommt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 24.03.2017 13:14:29 Gelesen: 735# 20 @  
DDR- Einschreiben aus 6500 GERA 1 vom 21.8.1990, u.a. mit Frankatur MiNr.1551 10 (Pf) und MiNr.2400 20(Pf).





MiNr.1551 10(Pf), Ausg.vom 24.2.1970, Leipziger Frühjahrsmesse, Motiv: Koordinatenschalterzentrale ATZ 65.



MiNr.2400 20(Pf), Ausg.vom 6.2.1979, Fernsprechübermittlung u. Telegrammvermittlung früher und heute, Motiv: Fernsprechübermittlung 1900 und 1979.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Totalo-Flauti Am: 24.03.2017 18:36:32 Gelesen: 720# 21 @  
@ wajdz [#17]

Liebe Sammlerfreunde, lieber Jürgen,

aus Leipzig ist mir der Slogan "Fasse Dich kurz am Fernsprecher!!" aus dem Jahr 1944 auch bekannt. Hier im Werbeteil eines Maschinenstempels des Postamtes C 2. Einmal auf einer Ortspostkarte Aufbrauch P 244 und dann auch noch eine Drucksache des Schwaneberger Verlages nach Düsseldorf.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Sachsendreier53 Am: 27.03.2017 09:47:39 Gelesen: 668# 22 @  
Der Telefonhörer im Werbeklischee des Maschinenstempels von CHEMNITZ * 4 a FERNSPRECHER SPART ZEIT UND GELD vom 19.4.1930



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 31.03.2017 17:08:37 Gelesen: 607# 23 @  
Bin einer der nach ihren eigenen Angaben „führenden Industrienationen“ der Welt, der DDR, stellte sich bei näherer Betrachtung heraus, daß ihr Telefonnetz diesem Anspruch in keiner Weise genügte. Da traf es sich gut, daß die Versuche der Telekom ab 1983 mit der Einführung des bargeldlosen Telefonierens in Deutschland liefen und bundesweit 1990 nach Abschluss der Testphase dieses System eingeführt wurde. Auch in den >Neuen Ländern< wurden verstärkt öffentliche Telefonzellen aufgestellt, die die Verwendung von Telefonkarten möglich machten.

MiNr 2x3344(10), 3345(30)



Für die Kunden hatte die Telefonkarte den Vorteil, dass man kein passendes Kleingeld brauchte. Weil ein Kartentelefon keinen Münzbehälter benötigt, ist dieses für den Betreiber günstiger, da zum einen kein Behälter mehr geleert werden muss und zum anderen dieser auch nicht mehr entwendet oder aufgebrochen werden kann. Nachteilig für den Kunden war jedoch, dass für das Telefonieren eine Karte mit Guthaben erworben werden musste und das Telefonieren ohne vorhandene Karte somit nicht möglich war.



Durch das Mobiltelefon, dass um die Jahrtausendwende das Telefonieren mit Telefonkarte verdrängte und so die Telefonzellen im Grunde überflüssig machte, brach auch ein florierender Sammlermarkt für Telefonkarten ein, der in seiner Hochzeit in den 1990er Jahren bis zu 750.000 Sammler zählte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
henrique Am: 08.04.2017 11:40:35 Gelesen: 489# 24 @  
PORTUGAL

Bildpostkarte mit Wandtelefon der "Edison Gower Bell Co" von 1882


 
henrique Am: 15.04.2017 17:55:37 Gelesen: 267# 25 @  
@ Wachauer [#18]

Superstempel - gehört in die Stempeldatenbank

Beste Grüße
Heinz alias Henrique
aus Deutsch-Wagram
 
wajdz Am: 17.04.2017 21:09:58 Gelesen: 156# 26 @  
1984 war dass Tastentelefon Stand der Technik, wie auf dieser Marke zur RGW-Tagung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Post- und Fernmeldewesens in Moskau dargestellt.

MiNr 2873



MfG Jürgen -wajdz-
 
henrique Am: 20.04.2017 17:45:44 Gelesen: 101# 27 @  
PORTUGAL

Bildpostkarte mit Tischtelefon um 1887



Henrique
 
wajdz Am: 21.04.2017 18:50:47 Gelesen: 80# 28 @  
@ wajdz [#19]

Seit 2002 gibt es das Kinder- und Jugendtelefon Berlin in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.

MiNr 2164 DoNo (0,56 €/110)



Schon in den siebziger Jahren gab es in verschiedenen Städten so genannte Sorgentelefone für junge Menschen. Insbesondere unter dem Dach des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) gab es viele Beratungstelefone, so dass dann auch innerhalb des DKSB eine BundesArbeitsGemeinschaft Kinder- und Jugendtelefone (BAG KJT) entstand, die 2004 in Nummer gegen Kummer e.V. umbenannt wurde. Diese legte Mindestkriterien fest, nach denen Kinder- und Jugendtelefone im DKSB anerkannt werden, zum Beispiel über eine vorherige Ausbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen oder die regelmäßige Teilnahme an einer Supervisionsgruppe.

Mittlerweile ist Nummer gegen Kummer e.V. ein Netzwerk von 92 Kinder- und Jugendtelefonen und 46 Elterntelefonen, mit teilweise anderen freien Trägern. Die Deutsche Telekom AG stellt die kostenlose Rufnummer und Leitung zur Verfügung. Schirmherrin der Stiftung Deutsche Kinder-, Jugend- und Elterntelefone ist Frau Doris Schröder-Köpf. (aus https://www.nummergegenkummer.de/)

MfG Jürgen -wajdz-
 

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