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Thema: (?) (42) Marken bestimmen: Polen
Das Thema hat 43 Beiträge:
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Göttinger Am: 18.05.2016 11:49:48 Gelesen: 20351# 19 @  
Besten Dank,

dann lag ich mit meiner Vermutung ja nicht falsch, und vom Zeitraum kommt es dann auch gut hin (1978 gestempelt).

Bin immer wieder sehr positiv angetan von der schnellen und kompetenten Hilfe hier im Forum!

Gruß Göttinger
 
Oscar Acosta Am: 14.07.2019 21:31:53 Gelesen: 11536# 20 @  
Guten Abend Allerseits,

ich versuche mich im Moment an der Erstellung einer Polen-Sammlung bis 1945. An Literatur liegt mir bisher nur der polnische Fischer und ein alter Michel-Katalog Osteuropa vor. Im Grundsatz reicht dies bisher meist erst einmal aus.

Allerdings habe ich einige Belege, bzw. Marken auf Blanko-Umschlag, die ich bisher nicht genau zuordnen kann, weil es sich dabei wohl um so etwas wie Lokalausgaben handelt.

Mi 54-64 sollten eigentlich ungezähnt erschienen sein, auf dem Satzbrief sind sie gezähnt.

Die weiteren drei Belege sind mit einem Porto-Stempel versehen, meist geprüft von Prof. Mikstein.

Ich kann diese Stücke weder wertmäßig noch von deren Hintergrund einschätzen. Hat hier jemand Informationen und kann Hilfe geben ? Im Netz fand ich bisher sehr wenig über etwaige Portoprovisorien.

Herzlichen Dank im Voraus für etwaige Infos.

Viele Grüße,

Oscar




 
Polen-Anton Am: 01.08.2019 17:05:58 Gelesen: 11379# 21 @  
@ Oscar Acosta [#20]

Die Marken auf dem Umschlag, die normalerweise ungezäht sind, sind privat gezähnt worden.

Auf den anderen drei Belegen finden sich Porto-Aufdrucke, von denen es viele verschiedene gibt. Siehe Fischer 2016 Band 2, Seite 521 ff

Es gibt viele Belege mit stempel Cieszyn und einem Adressaten in derselben Stadt. Die betrachte ich alle als Mache.

Echt gelaufene Belege mit Portoprovisorien sind selten.

Mit freundlichem Sammlergruss aus Holland

Polen-Anton
 
Polen-Anton Am: 02.08.2019 10:22:12 Gelesen: 11337# 22 @  
Nachtrag

Die privat gezähnten Marken sind natürlich sehr selten und auch mehrere Portoprovisorien sind selten.

Als Belege sind sie nicht (so) interessant.

Polen-Anton
 
Stefan Am: 30.11.2019 18:57:26 Gelesen: 10568# 23 @  
In einem Posten Polen fanden sich u.a. die nachfolgenden Briefmarken aus Polen - Nachkriegsausgaben von 1945/46 (ex Mi-Nr. 414-419) - welche allerdings gezähnt und nicht wie ursprünglich verausgabt, geschnitten vorliegen.

Lässt sich feststellen, ob und an welchem Postamt diese gezähnten Briefmarken verausgabt wurden (amtliche Postmeistertrennung?) oder handelt es sich hier ggf. um eine privater Natur angefertigte Zähnung? Führt der polnische Fischer-Katalog ggf. dazu Informationen auf?





Stempeldaten aus dem Ort ??? von Juni 1946 bis Dezember 1946, Handstempelgerät mutmaßlich aptiert (Postgebietleitzahl) und nach Kriegsende weiterverwendet

Der zur Entwertung verwendete Tagesstempel ist aptiert und weist weiterhin die bis Kriegsende 1945 gebräuchliche Postgebietsleitzahl 8 auf. Der Verwendungsort ist allerdings weiterhin nicht ganz klar. In einem anderen Thema [1] wurde vor 2 1/2 Jahren ein vergleichbarer Abschlag dieses bzw. eines derartigen Postamts vorgestellt. Dort kam die Überlegung auf, dass es sich bei dem Stempelort um MÜNSTERBERG (SCHLES) / b handelt.

Danke.

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=155324#M416 (Beiträge 416 und 421)
 
Fridolino Am: 27.12.2019 10:10:13 Gelesen: 10357# 24 @  
Eine polnische Briefmarke ohne Angabe eines Nennwerts?



Viele Grüße
Fridolino
 
Heinrich3 Am: 27.12.2019 10:41:15 Gelesen: 10351# 25 @  
@ Fridolino [#24]

Hallo,

auf die Schnelle: Steuermarke. Welche Steuer, müßte ein Spezialist sagen.

Grüße
 
Fridolino Am: 27.12.2019 11:17:20 Gelesen: 10341# 26 @  
Ich bin auf Briefmarke gekommen, weil ich die obere Zeile mit "Post Polen" übersetzt habe.
 
inflamicha Am: 27.12.2019 11:29:28 Gelesen: 10338# 27 @  
@ Fridolino [#24]

Hallo,

es handelt sich um die polnische Dienstmarke D 18. Polecona heißt Einschreiben- damit wäre die Gebührenhöhe (1933 = 2 Gr.) festgelegt.

Gruß Michael
 
Fridolino Am: 27.12.2019 11:37:09 Gelesen: 10333# 28 @  
@ inflamicha [#27]

Vielen Dank, wieder etwas gelernt. :-)

Viele Grüße
Fridolino
 
Mason Am: 27.01.2021 17:12:46 Gelesen: 7554# 29 @  
Polen: Erste polnische Briefmarken in Goldwährung

Hallo zusammen,

ich habe folgende Briefmarke in meinem Besitz und kann diese auch durch recherchieren zuordnen. Allerdings finde ich nichts über den Wert dieser ungezähnten Marke im Internet. Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen.



Vielen Dank im voraus.
 
Richard Am: 27.01.2021 17:53:42 Gelesen: 7532# 30 @  
@ Mason [#29]

Hallo,

vielleicht liest Du die folgenden Informationen und teilst uns dann das Ergebnis mit ?

Mir fehlt dazu leider die Zeit.

Vielleicht weiss aber auch ein Polen-Experte die Antwort auf Deine Frage.

Schöne Grüsse, Richard


Neudruck der Originalausgabe [1]

Michael Lenke Bundesarbeitsgemeinschaft Polen e.V. im BDPh

W.v.Rachmanow

Die Postwertzeichen von Polen in Goldwährung 1924 – 1932


[1] http://phila-club.com/ipf/upload/495_Lenke_Postwertzeichen.pdf
 
Mason Am: 27.01.2021 18:03:22 Gelesen: 7525# 31 @  
Vielen lieben Dank, genau da habe ich mich informiert, da ich unwissend bin.

Ich habe jetzt aus der Reihe auch noch eine gezahnte Briefmarke gefunden.


 
Stefan Am: 27.01.2021 18:10:36 Gelesen: 7521# 32 @  
@ Mason [#29]

ich habe folgende Briefmarke in meinem Besitz und kann diese auch durch recherchieren zuordnen. Allerdings finde ich nichts über den Wert dieser ungezähnten Marke im Internet. Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen.

Polen Mi-Nr. 207 von 1924 - ich gehe hier davon aus, dass ein Vorbesitzer die Schere genommen und die Zähnung abgeschnitten hat. Die Briefmarken dieses Satzes weisen allgemein einen recht großen Rand um das Briefmarkenmotiv herum auf. Eine um die Zähnung erleichterte Briefmarke fällt spätestens dann auf, wenn weitere Exemplare aus diesem Satz vorliegen, man untereinander das Format vergleicht und die geschnittene Briefmarke vom Format her kleiner ausfällt.

In ungebrauchter (postfrischer) Erhaltung bewertet der Michel Osteuropa-Katalog 2017/18 jede echte ungezähnt gebliebene Briefmarke aus dem Satz Mi-Nr. 201-211 mit je 75,00 Micheleuro.

Gestempelte Exemplare haben der Michel-Redaktion nicht vorgelegen.

Gruß
Pete

Nachtrag:

@ Mason [#31]

Bitte lege du beide Exemplare übereinander und vergleiche das Format.
 
Mason Am: 27.01.2021 18:32:14 Gelesen: 7512# 33 @  
Vielen lieben Dank für deine ausführlichen Informationen. Wenn ich die Marken übereinander lege ist die gezahnte Briefmarke nur einen Ticken größer. Man hätte also sehr knapp und genau abschneiden müssen. Ich war's auf jeden Fall, wenn überhaupt einer geschnitten hat, nicht. Vielleicht hat ja einer eine ungezähnte Marke und könnte diese mal ausmessen.
 
Gerhard Am: 28.01.2021 08:21:10 Gelesen: 7464# 34 @  
@ Mason [#29]

Hallo Mason,

ich halte die Erklärung von Richard für sehr wahrscheinlich, hatte aber beim ersten Hinsehen die Assoziation, dass es sich möglicher Weise um einen GanzsachenAusschnitt (GA) handelt. Zeige uns doch einmal die Rückseite der Marken, am besten mit der gezähnten daneben. Ich vermute, dass es sich nicht um das gleiche Papier handelt. Die Marken der 1924-er Serie wurden auf unterschiedlichen Papieren ausgegeben; ist die 20-er ein GA, könnte das Erleuchtung bringen.

MphG
Gerhard
 
Mason Am: 28.01.2021 13:23:34 Gelesen: 7437# 35 @  
Hallo Gerhard,

meine kleine Sammlung hat sich nun schon auf 4 Marken erweitert und ich schicke dir gerne die Bilder wenn Sie eventuell helfen Licht ins Dunkel zu bringen.

Es ist nicht ausgeschlossen dass noch mehrere dieser Marken auftauchen, da ich über Jahrzehnte die ausländischen Marken nicht weiter beachtet habe und jetzt erst anfange diese zuordnen.

Vielen Dank schonmal für deine Hilfe.

Jeweils Vorder-und Rückseite.

1.)



2.)



3.)



4.)



[Beiträge [#29] bis [#34] redaktionell mit dem Hauptthema vereinigt]
 
Gerhard Am: 28.01.2021 16:37:18 Gelesen: 7412# 36 @  
@ Mason [#35]

Hallo Mason,

wie Du vielleicht siehst, erscheinen die beiden (be/ge)-schnittenen offenbar das gleiche durchscheinende dünne Papier, ähnlich oder gleich der 1. gezähnten 30-er, die letzte ist wohl auf sogen "normalem Papier". Somit dürfte die Option, dass es sich um GAs handelt wohl vom Tisch, es sei denn es hätte entsprechend Umschläge gegeben, was ich aber nicht weiß.

MphG
Gerard
 
Mason Am: 28.01.2021 17:05:47 Gelesen: 7407# 37 @  
Hallo Gerard,

vielen Dank schon mal.

Was aber sagt es mir nun über die ge/(be)schnittene Marke die es eigentlich so nicht geben dürfte aus ?
 
Gerhard Am: 29.01.2021 15:44:24 Gelesen: 7369# 38 @  
@ Mason [#37]

Naja, dass sie mit 99% Wahrscheinlichkeit beschnitten und somit ein Fall für die Rundablage sind.

Sry
MphG
Gerhard
 
Mason Am: 29.01.2021 17:18:34 Gelesen: 7353# 39 @  
Alles gut, trotzdem danke für die Antwort.
 
10Parale Am: 06.03.2022 09:50:44 Gelesen: 3056# 40 @  
Habe diese österreichische Marke mit einem Aufdruck eines schwarzen Adlers und POLSKA POCZTA in einem Polen Album entdeckt. Von der Rückseite aus betrachtet wird der Adler ja richtig lebendig.

Im Polen Katalog konnte ich diesbezüglich nichts finden. Kann jemand helfen ?

Schönen Sonntag

10Parale


 
10Parale Am: 06.03.2022 18:07:49 Gelesen: 3027# 41 @  
@ 10Parale [#40]

Oder ist es eine österreische Marke?
 
jmh67 Am: 26.04.2022 21:27:54 Gelesen: 2306# 42 @  
Freimarkenausgabe 1925-1927

Wer hat noch einen Lipsia-Katalog für Polen?

Ich suche Informationen zur Typenunterscheidung bei den Freimarken mit den Michel- und Lipsia-Nummern 233 bis 243. Michel unterscheidet da nur zwei Typen, Lipsia hingegen drei, und diese feinere Unterteilung interessiert mich.

Danke im voraus! Jan-Martin
 
Heinrich3 Am: 26.04.2022 21:55:21 Gelesen: 2298# 43 @  
@ 10Parale [#40]

Hallo,

auch wenn ich der Ansicht bin, daß es eher nach einer Phantasie-Marke aussieht, schau doch mal bei den Lokalausgaben im Michel hinter den normalen Marken beim Ort Myslenice (Jahr 1918) ob das paßt.

Grüße vom ex-Polen-Sammler
Heinrich
 

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