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Thema: Ganzsachen mit privaten Zudrucken
Das Thema hat 284 Beiträge:
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Cantus Am: 17.08.2017 03:03:10 Gelesen: 105488# 260 @  
Heute eine Mi. P 89 I vom Deutschen Reich, gelaufen am 7.11.1915 von Schussenried nach Sommerhausen. Rückseitig findet sich als Textzudruck eine Einladung vom Oberschwäbischen Zweigverein für vaterländische Naturkunde.



Viele Grüße
Ingo
 
wuerttemberger Am: 19.08.2017 10:18:10 Gelesen: 105312# 261 @  
@ Cantus [#260]

Das ist eine württembergische Ganzsache. Einen 3 Pfennig Postkartentarif hat es im Reichspostgebiet nie gegeben. Die 3 Pfennig Ganzsachen tauchen auch nur im Jahresbericht der württembergischen Postverwaltung und nicht in selbigen der Reichspost auf.

Gruß

wuerttemberger
 
Cantus Am: 19.08.2017 12:14:00 Gelesen: 105300# 262 @  
@ wuerttemberger [#261]

Hallo,

ich weiß nicht, woran du dich orientierst, aber es bleibt eine Tatsache, dass Ganzsachen mit Germaniawertstempel ausschließich vom Deutschen Reich gedruckt und dort auch verwendet worden waren. Württemberg gehörte seit dem 1.4.1902 zum Deutschen Reich, war also Teil des Deutschen Reiches geworden. Die zuvor in Württemberg gedruckten und verwendeten Ganzsachen verloren damit ihre Gültigket. Die von mir gezeigte Postkarte wurde aber erst zehn Jahre später am 7.11.1913 verwendet, konnte alao alleine schon deshalb keine württembergische Ganzsache mehr sein.

Viele Grüße
Ingo
 
wuerttemberger Am: 19.08.2017 14:20:40 Gelesen: 105288# 263 @  
@ Cantus [#262]

Hui, da muß ich mal wieder etwas ausführlicher antworten, obwohl ich das schon in etlichen anderen Threads getan habe. Verabschiede Dich erst einmal vom Begriff "Deutsches Reich" als postalischem Begriff, denn bis 31.03.1920 gab es drei Postverwaltungen auf dem Gebiet des Deutschen Reiches. Es waren die bayerische, die württembergische und die Reichspostverwaltung. Jede Postverwaltung regelte ihren inneren Verkehr selbstständig. Der Wechselverkehr zwischen den Postverwaltungen wurde einvernehmlich gestaltet.

Der Irrtum, dass die württembergische Postverwaltung am 1.4.1902 in der Reichspostverwaltung aufgegangen sei, kann man einfach nicht ausmerzen. Die historische Wahrheit ist, dass Württemberg und die Reichspost 1901 einen Vertrag geschlossen haben zur Herausgabe gemeinsamer Freimarken. Würde das so im Michel stehen könnten es auch mehr Leute verstehen. Es steht aber geschrieben, dass Württemberg auf die Ausgabe eigener Freimarken verzichtet habe. Das ist nicht falsch, aber viele Sammler implizieren damit, dass Württemberg auch kein eigenes Postregal mehr hatte. Das ist nachweislich falsch. Du bist diesem Irrtum auch aufgesessen und befindest Dich in guter Gesellschaft mit Ron Alexander, der das in einem seiner Videos (immer noch ?) verbreitet.

Die Herausgabe gemeinsamer Freimarken kann man auch an solchen Äußerlichkeiten, wie der Änderung der Inschrift von Reichspost in Deutsches Reich festmachen, denn zur Reichspost gehörte Württemberg ja nachweislich noch nicht. Es gab auch den Versuch die Bayern daran zu beteiligen, aber das scheiterte an deren Widerstand - was nicht wirklich überrascht: Mia san mia.

Die Freimarken und Ganzsachen wurden tatsächlich in der Reichsdruckerei gedruckt. Auch die auf private Bestellung bedruckten Postkarten, Briefumschläge, Streifbänder etc. wurden in der Reichsdruckerei hergestellt. Stuttgart hatte meiner Kenntnis nach keinen Germaniawertstempel zur Verfügung. Zufälligerweise wurden auch zum 1.4.1902 die Hausauftragsnummern, kurz HAN, eingeführt.

Da das mit der Posthoheit und den gemeinsamen Freimarken geklärt ist fällt Deine weitere Argumentation in sich zusammen.

Württemberg hatte im inneren Verkehr alle Freiheiten in der Tarifgestaltung. So auch im Orts-, Nachbarorts- und Oberamtsverkehr. Die 3 Pfennig Postkarte war nach der Tariferhöhung am 1.4.1908 genau dafür vorgesehen. Bei der Einführung der Reichsabgabe am 1.8.1916 erhöhte sich der Tarif auf 5,5 Pfennige. Das war im Gebiet der Reichspost niemals eine Portostufe, wurde dort auch niemals verkauft und taucht auch nie in den Jahresberichten der Reichspostverwaltung auf. Nichtsdestotrotz waren die Ganzsachen natürlich im Gebiet der Reichspost verwendbar. Eine Ausnahme gibt es, siehe vorletzten Absatz. Solche Verwendungen würden mich brennend interessieren. Das gilt nicht für den Aufbrauch dieser Ganzsachen nach den Portoerhöhungen ab 1918, da kann man sie immer mal wieder finden.

Besonders schön kann man Württemberg als Herausgeber bei den Postanweisungsumschlägen belegen. Es steht nämlich drauf, dass sie nur innerhalb Württembergs verwendbar waren. Weshalb sollte die Reichspost Ganzsachen herausgeben, die auf ihrem Gebiet nicht gültig waren? Einen Postanweisungsumschlag ins Reichpostgebiet oder nach Bayern gelaufen habe ich noch nie gesehen. Die Versuche gab es zwar, aber die Umschläge wurden angehalten und auf eine Postanweisungskarte übertragen.

Meine Empfehlung ist, im Michelkatalog die entsprechende Textstelle zu streichen und durch meine Formulierung zu ersetzen. Das bewahrt einen davor falsche Schlüsse zu ziehen.

Gruß

wuerttemberger
 
Cantus Am: 19.08.2017 14:42:37 Gelesen: 105281# 264 @  
@ wuerttemberger [#263]

Hallo,

vielen Dank für deine Ausführungen. So ein Spezialwissen kann ich nicht haben, denn bei alten deutschen Ganzsachen, sofern ich überhaupt welche besitze, orientiere ich mich üblicherweise am Michel-Ganzsachenkatalog, manchmal auch am Ascher, andere Ganzsachenliteratur dazu besitze ich aber nicht. Ich werde sie mir auch nicht beschaffen, denn ich hebe zwar ab und zu solche Karten mit Textzudruck auf, sammle das Thema aber nicht.

Wie wäre es denn, wenn man im Michel einen Absatz fände, der da lautet: Deutsches Reich - Ganzsachen für das Königreich Württemberg?

Hast du schon einmal versucht, entsprechend deiner Ausführungen auf die Michel-Redaktion einzuwirken? Falls ja, wie war die Reaktion?

Viele Grüße
Ingo
 
wuerttemberger Am: 19.08.2017 16:04:46 Gelesen: 105270# 265 @  
@ Cantus [#264]

Eigentlich dürfte das gar kein Spezialwissen sein. Ursache für dieses "Mißvertändnis" ist die vollkommen vermurkste Katalogisierung im Michel. Es ist wohl beispiellos, dass Ausgaben eines Gebietes nicht in denselben geführt werden, sondern nach den Gesichtspunkten des Wertstempelmotivs in einem anderen Gebiet auftauchen. Allerdings waren sie dort auch gültig, wurden dort aber praktisch nicht verwendet.

Ein nettes Beispiel ist auch die seltene P76 - 2 Pfennig Germania. Diese wurde 1908 herausgegeben - immerhin wurde die 2 Pfennig Portostufe bei der Reichspost schon 2 Jahre früher abgeschafft - und hatte auf dem Gebiet der Reichspost gar keine Funktion. Es wird die ergänzende Information geliefert, dass diese Karte nur in einigen württembergischen Orten Verwendung gefunden hätte. Das ist korrekt und diese Karte ist ohne Zusatzfrankatur gebraucht eine Großrarität, weil nur wenige Wochen möglich. Die Schlußfolgerung, dass es sich um eine württembergische Ausgabe handelt wird allerdings nicht gezogen.

Immerhin schafft es die Michelredaktion die Germaniamarken in Danzig, als dort schon eine eigene Postverwaltung existierte, als Vorläufer zu katalogisieren. Es existiert für dieses Gebiet allerdings auch eine sehr aktive Sammlerschaft.

Wäre diese fehlerhafte Katalogisierung wenigstens konsequent, dann würde mich das ein wenig trösten, aber sie schaffen es den Katalogbenutzer vollkommen zu verwirren. Nach Ende des Postregals 1920 wurden die Dienstmarken mit "Deutsches Reich" überdruckt. Diese sind auch unter Deutsches Reich katalogisiert. Die nachfolgenden Ausgaben ohne Überdruck werden wieder unter Württemberg geführt. Bei den Ganzsachen sind alle Ausgaben mit oder ohne Überdruck unter Deutsches Reich katalogisiert.

Wie wäre es denn, wenn man im Michel einen Absatz fände, der da lautet: Deutsches Reich - Ganzsachen für das Königreich Württemberg?
Der Satz muß lauten: Germania: Ausgaben der württembergischen Postverwaltung. Danach müßte die Auflistung der Ganzsachen folgen, die von Württemberg herausgegeben wurden. Ich glaube nicht, dass die Michelredaktion so einer Aufgabe gewachsen ist.

Pikanterweise folgt die Nummerierung der Postanweisungsumschläge mit Germaniawertstempel der Nummerierung der württembergischen Umschläge. Die Ursache ist, dass Postanweisungsumschläge (AU) und Drucksachepostkarten (DRP) einmal direkt unter Württemberg katalogisiert waren. Zwar wieder etwas halbherzig ganz am Schluß des Gebietes und nicht unmittelbar bei den Ganzsachenarten, aber immerhin sachlich richtig. Irgendwann nach 1979 kam jemand auf die Schnapsidee diese Ausgaben ins Deutsche Reich zu verschieben.

Die Katalogisierung von Württemberg ist so verkorkst, dass sie einer postgeschichtlichen Geisterfahrt gleicht. Ich habe mit diesem Anliegen die Michelredaktion noch nicht belästigt und werde das ganz sicher auch nicht mehr versuchen nachdem ich schon mit anderen Anliegen nichts bewirken konnte. Die Antworten waren so, dass ich überzeugt davon bin, dass ich jegliche weitere Diskussion auch mit unseren Zwergkaninchen hätte führen können.

Gruß

wuerttemberger
 
Totalo-Flauti Am: 03.03.2019 11:08:54 Gelesen: 52960# 266 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf der Rückseite einer Deutsches Reich P5 findet man von der Leipziger Firma Brückner, Lampe & Co (einer langjährigen Drogengroßhandlung insbesondere für ätherische Öle) einen privaten Zudruck. Der Adressat in Bautzen erhielt für die Rücksendung von 2 Fässern eine Art Pfand als Gutschrift. Die Karte wurde am 5.6.1880 bei der Post aufgeliefert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Franz88 Am: 19.04.2019 20:26:16 Gelesen: 51138# 267 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich hoffe, diese Karte gehört hierher.

Postkarte "Deutsche Nothilfe" mit Auslandsfrankatur. Von Neu-Ulm nach Bern (Schweiz). Stempel NEU-ULM am 31.12.1929



Liebe Grüße
Franz
 
Cantus Am: 20.04.2019 00:19:32 Gelesen: 51107# 268 @  
@ Franz88 [#267]

Hallo Franz,

das ist keine Zudruckkarte, sondern eine so herausgegebene amtliche Postkarte zugunsten der deutschen Nothilfe. Die Karte erschien 1929 und trägt bei Michel die Bezeichnung P 209.

Viele Grüße
Ingo
 
Franz88 Am: 20.04.2019 16:43:29 Gelesen: 51062# 269 @  
@ Cantus [#268]

Hallo Ingo,

vielen Dank für Deine Info.

Liebe Grüße
Franz
 
Cantus Am: 28.07.2019 00:54:52 Gelesen: 47069# 270 @  
Heute eine amtliche Postkarte von Bayern, Michel P 30, mit Zudruck der Samenhandlung Gustav Schott. Die Karte lief am 5.10.1888 von Aschaffenburg nach Mannheim.



Viele Grüße
Ingo
 
karrottil Am: 11.05.2020 23:11:51 Gelesen: 33811# 271 @  
Hallo zusammen,

zeige mal etwas moderneres nämlich einen Plusbrief USo 95 BI mit einen privaten Zudruck von der Fa. FASTENAU Tischlerei u. Rolladenbau.



Das Stempeldatum ist schlecht zu erkennen und vom 2.9.05.

Beste Grüße
Karsten
 
dithmarsia43 Am: 12.05.2020 18:22:25 Gelesen: 33744# 272 @  
@ karrottil [#271]

Hallo,

mal etwas wieder aus den USA: Amtliche Ganzsache (Scott UX 14) mit privatem Zudruck der PABST BREWERY, MILWAUKEE, WIS.

M.E. eine schöne farbige Werbekarte aus dem Jahre 1898.

Gruß
Uwe


 
Holzinger Am: 12.05.2020 19:01:47 Gelesen: 33734# 273 @  
@ dithmarsia [#272]

Sehr schönes Exemplar. Hätte ich auch gerne. Aber nicht wegen dem ansehnlichen Bildteil (das ist ja schon mehr eine "Bildpostkarte"), :-) sondern wegen dem Maschinenstempel.

Frage für meine "Weiterbildung": Sind "Zudrucke" nicht eigentlich auf die Adressseite beschränkt? Irre ich da?
 
dithmarsia43 Am: 13.05.2020 18:25:39 Gelesen: 33637# 274 @  
@ Holzinger [#273]

Ja, mir gefällt die Karte natürlich auch sehr, den Barry-Stempel habe ich aber auch noch in besser auf einer AK aus 1899.

Wie und wo "Zudrucke" platziert werden sollen oder müssen entzieht sich meiner Kenntnisnahme.

Ich zeige hier eine "klassische" private GSK als USA-Vorläufer von der besetzten Insel Cuba:


 
DL8AAM Am: 12.06.2020 19:50:56 Gelesen: 32561# 275 @  
Ich vermute auch einmal ganz stark, dass das nur ein privater Zudruck ist (der Schatten am rechten Rand des Fensters geht teilweise auf die Folie über). Die Basis entspricht optisch der normalen "amtlichen" Postausgabe, d.h. es handelt sich deshalb sehrrrrr wahrscheinlich um keine Privatganzsache:

Umschläge mit Dauerserien-Wertstempel (U); mit Fenster; mit großer, geschwungener Verschlussklappe; Wasserzeichen (steigende Wellenlinie); Posthorn im Prägedruck rückseitig (Abstand zum linken Außenrand des Umschlags 21 mm); Innendruck grau

Zudruck mit Abbildung des Titanic-Blocks von St. Vincent & the Grenadines mit Text "GRATIS! TITIANIC-Block!"



Entwertung per Absenderstempel LORCH, WÜRTT 305 73543 plus Zusatz ENTGELT BEZAHLT und Werbeklischee HERMANN E. SIEGER PRÄSENTIERT SCHIFFE AUF BRIEFMARKEN (04.04.2001 bzw. 26.06.2001).

Gruß
Thomas
 
Michael Mallien Am: 13.06.2020 06:26:27 Gelesen: 32538# 276 @  
@ DL8AAM [#275]

Die Basis entspricht optisch der normalen "amtlichen" Postausgabe, d.h. es handelt sich deshalb sehr wahrscheinlich um keine Privatganzsache

Hallo Thomas,

wenn ich die Umschläge genau mit den amtlichen Ausgaben vergleiche, komme ich zu dem Schluss, dass es sich um Privatganzsachen handelt.

Die zugrunde liegenden amtlichen Ganzsachen müssten der U 3 B (Wertstempel Berus) und der U 5 B (Wertstempel Wilhelmshöhe) sein. Andere Umschläge kommen nicht infrage. Dabei passen jedoch Teile Deiner Beschreibung nicht und zwar die Position des Posthorns und die Form der Verschlussklappe.

Der U 3 B hat eine große geschwungene Verschlussklappe und das Posthorn befindet sich bei meinem Exemplar 17 mm vom linken Rand.

Die gleichen Daten finden sich auch bei der Parallelausgabe, dem U 3 A (ohne Fenster)

Der U 5 B hat eine kleine spitze Verschlussklappe und das Posthorn befindet sich bei meinem Exemplar 26 mm vom linken Rand.

Inwieweit die Position des Posthorn-Prägedrucks ein sicheres Kennzeichen ist, kann ich nicht sagen. Da gibt es möglicherweise Schwankungen.

Viele Grüße
Michael
 
Ichschonwieder Am: 02.08.2020 19:52:12 Gelesen: 30830# 277 @  
08.09.2005 Mi. Nr. 2487 Magdeburg City, dieses Motiv wurde für die Ganzsache 1200 JAHRE MAGDEBURG DEUTSCHLAND verwendet.

Privater Zudruck durch den Philatelistenverein "Der Salzlandphilatelist e.V. Staßfurt"



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 03.08.2020 19:44:39 Gelesen: 30732# 278 @  
Hier ein Zudruck mit Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen



Klaus Peter
 
Cantus Am: 05.08.2020 03:37:53 Gelesen: 30657# 279 @  
@ dithmarsia43 [#274]

Hallo,

du zeigst da ein sehr reizvolles Zeitdokument, aber eine private GSK ist das nicht. Man spricht nur dann von Privatganzsachen, wenn die komplette Karte in privatem Auftrag hergestellt worden ist, hier jedoch wurde lediglich eine amtliche Ganzsachenpostkarte rückseitig mit Text bedruckt statt beschrieben, dadurch wird es aber keine private GSK.

Viele Grüße
Ingo
 
Ichschonwieder Am: 06.08.2020 18:59:52 Gelesen: 30572# 280 @  
09.10.2003 Mi. Nr. 2368 erschien dieses Motiv als Briefmarke in der Serie Post; Thema Briefe, Briefkästen.

Diese Ganzsache mit diesem Motiv bekam hier einen Zudruck für die Internationale Briefmarkenbörse Berlin 14.-16. November 2013



Klaus Peter
 
GSFreak Am: 20.11.2020 19:40:39 Gelesen: 24868# 281 @  
Hier eine P 965 (Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgaben) mit Zudruck betr. Institut für Philatelie in Cottbus und entsprechendem Sonderstempel vom 01.03.1948. Die Adresse ist ebenfalls gedruckt.

Auf der Rückseite fungiert die Karte als Eintrittskarte für ein Philatelisten-Treffen am 18.06.1949 in Dresden-Loschwitz. Die Rückseite ist demgemäß erst viel später bedruckt worden als die Vorderseite, oder? Initiator des Philatelisten-Treffens war der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Ortsgruppe Dresden, Sektion Philatelie.



Beste Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 26.11.2020 11:31:46 Gelesen: 24448# 282 @  
Hier eine Ganzsache P 951 (Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgaben) mit Absender-Zudruck der Fa. MASUCH & MÜLLER in (20) Großmahner, gelaufen von SALZGITTER 2 am 19.11.1946 nach Hamburg-Bergedorf. Auffrankiert mit einer Mi.-Nr. 916c (1. Kontrollratsausgabe), da zweite Portoperiode.



Beste Grüße
Ulrich
 
hajo22 Am: 03.08.2021 10:03:28 Gelesen: 4890# 283 @  
Bizone-Ganzsache zu 10 Pf. + Zusatzfrankatur 10 Pf. gestempelt Göttingen 4.5.1949 nach Haifa/Israel.

Privater Zudruck: "Göttingen Germana Esperanto Kongreso 1949"



"Alten" Ganzsachen-Sammlern sind Absender und Adressat wohlbekannt.

hajo22
 
Ichschonwieder Am: 13.08.2021 17:46:09 Gelesen: 4332# 284 @  
Diese Ganzsache bekam hier einen Zudruck für die Internationale Briefmarken-Börse
Sindelfingen 19.-31.Oktober 2004



VG Klaus Peter
 

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