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Thema: Börse Sindelfingen 24. bis 26.10.2019 - Philaseiten war dabei
Richard Am: 09.07.2019 09:16:07 Gelesen: 4865# 1 @  
Im Herz der Briefmarkenwelt!

Sie ist der Spitzenreiter im Messekalender der Philatelisten in Deutschland und gilt auch international als ein bedeutender Hotspot der Briefmarkenwelt: Vom 24. bis 26. Oktober 2019 hält die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen wieder ein überwältigendes Angebot an Briefen, Postkarten und Ganzsachen für ihre vielen Besucher bereit.

Händler aus dem In- und Ausland, Postverwaltungen, Fachverlage, Auktionshäuser, ArGen und Verbände versammeln sich an diesen drei Tagen in großer Zahl in der Messe Sindelfingen, um Tausenden von begeisterten Briefmarkenfans ihre gezackten Kostbarkeiten zu präsentieren.

Wer gewinnt das „Goldene Posthorn“?

Nur die Besten bekommen es: Sammler aus der ganzen Welt konkurrieren auf der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen wieder um das „Goldene Posthorn“ und stellen sich dafür mit ihren spannenden posthistorischen Exponaten der Jury auf dem internationalen Wettbewerb „Postgeschichte live“.
Philatelie-Kompetenz für all ihre Fragen

Sie haben Fragen rund um die Philatelie oder möchten gerne fachsimpeln? Verteilt auf zwei Etagen steht auf der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen wieder eine Vielzahl namhafter Verbände und Arbeitsgemeinschaften bereit und wartet mit all ihrer Kompetenz auf ein wissbegieriges Publikum.

Attraktive Sonderstempel

Eigens und exklusiv für die Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen wird die Deutsche Post auf der Messe wieder attraktive Sonderstempel einsetzen.

Spaß und Action für junge Sammler

Auch diesmal lädt der Landesring Süd-West auf der Internationalen Briefmarken-Börse wieder zu seinem fantasievollen, spannenden Kinder- und Jugendprogramm ein.

Kommen Sie zur Internationalen Briefmarken-Börse nach Sindelfingen – hier schlägt das Herz der Briefmarkenwelt!

Wer von den Mitgliedern wird nach Sindelfingen kommen ? Bitte tragen Sie sich hier im Thema mit voraussichtlichem Datum und Tageszeit ein.
 
Brigitte Am: 29.07.2019 10:48:51 Gelesen: 4693# 2 @  
DASV präsentiert Programm der „Postgeschichte live“ zur Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen 2019

(DASV/mm/pcp) - Weit über die Landesgrenzen hinaus ist der Deutsche Altbriefsammler-Verein e.V. für seine großartigen Veranstaltungen bei der „Postgeschichte live“ im Rahmen der jährlich stattfindenden Internationalen Briefmarkenbörse in Sindelfingen bekannt. Mit der neuesten Ausgabe des DASV-Rundbriefs wurden nun Anfang Juni die Vorträge des diesjährigen Symposiums sowie das Rahmenprogramm der „Postgeschichte Live“ 2019 offiziell vorgestellt. Vom 23. bis zum 26. Oktober erwartet die Teilnehmer erneut ein herausragendes Programm, das sich nahtlos in die Reihe international beachteter Veranstaltungen auf deutschem Boden einreihen wird, welche vom DASV initiiert wurden.

Klaus Weis, Präsident des DASV, kündigte mit Freude die Gäste im Jahr 2019 an: „Nach der Einladung der Nederlandse Academie voor Filatelie für 2018 ist es gelungen, eine bedeutende Delegation britischer Postgeschichtler zur Teilnahme an der Postgeschichte live 2019 über den Ärmelkanal nach Sindelfingen zu locken. Diese wird sich aus Mitgliedern der Royal Philatelic Society London und der Postal History Society zusammensetzen. Beide wichtige Vereinigungen aus dem Mutterland der Philatelie werden heuer besonderer Gast des DASV in Sindelfingen sein.“

Das offizielle Programm des DASV zur „Postgeschichte live“ in Sindelfingen 2019 umfasst neben den beliebten Fachvorträgen des Symposiums, welche im Rahmen der Briefmarkenbörse im Forum Mauritius der Messehalle stattfinden, erneut auch attraktive Abendveranstaltungen.

Das Programm im Überblick:

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.00 Uhr:

• Begrüßungsabend für die britische Delegation im Gasthaus „Zum Besenwirt“ in 71063 Sindelfingen, Ziegelstr. 33

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.30 Uhr
• Abend des DASV mit Freunden im „Mercure Hotel Sindelfingen an der Messe“ in 71065 Sindelfingen, Schwertstr. 65 inkl. Vortrag von Karl LOUIS „Großbritannien: Gesellschaftsgeschichtliche Philatelie aus der Zeit Königin Victorias von 1840 bis 1901“

Freitag, 25. Oktober 2019, 13.00 bis 16.00 Uhr

• „Internationales Symposium der Postgeschichte live“, Messehalle 1. OG Forum Mauritius
- James VAN DER LINDEN RDP: „Behinderung und Umleitung der Postverbindungen 1792–1815“
- Thomas HÖPFNER: „Stadtpost Hamburg – Die Britische Drehscheibe im internationalen Postverkehr 1795–1867“
- Alan HOLYOAKE RDP: „Bedeutende Entwicklungsschritte der Britischen Post ab 1635
bis zur Ausgabe und ersten Verwendung von Briefmarken“

Freitag, 25. Oktober 2019, 19.00 Uhr

• Großer DASV-Festabend im „Erikson Hotel“ 71063 Sindelfingen, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8 mit Sektempfang, servierter Vorspeise + Buffet und Verleihung der SAVO-Plakette 2019

Samstag, 26. Oktober 2019, 10.30 Uhr

• „Verleihung der Posthörner und des DASV-Literaturpreises“, Messehalle 1. OG Forum Mauritius.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: praesident@dasv-postgeschichte.de .
 
briefmarkenwirbler24 Am: 09.08.2019 14:10:43 Gelesen: 4475# 3 @  
Hallo zusammen,

ich hatte ja im Thema "Sitzende Helvetia" bereits angekündigt, dass ich in Sindelfingen meine Sammlung ausstellen werde. Leider habe ich heute die Mitteilung erhalten, dass meine Sammlung wohl doch nicht angenommen werden konnte, da sich im Jugendbereich überraschend viele angemeldet haben und so die Kapazitäten gesprengt werden würden. Demzufolge mussten etwa die Hälfte der Sammlungen ganz gestrichen und bei einigen Exponaten die Rahmenanzahl gekürzt werden.

Für die Philatelie sicherlich insofern gut, als dass scheinbar wieder mehr Jugendliche Briefmarken sammeln, für mich persönlich natürlich etwas enttäuschend, da ich doch sehr viel Mühe in meine Sammlung gesteckt und auch einiges an Zeit investiert habe. Vielleicht war die Rahmenanzahl mit 8 Rahmen auch einfach zu groß.

Was ich etwas enttäuschend seitens der Ausstellungsleitung finde, ist die Tatsache, dass mit meiner Sammlung ein postgeschichtliches Exponat verloren geht. Soweit ich mitbekommen habe, gibt es nur ganz wenige postgeschichtliche Sammlungen im Jugendbereich und wahrscheinlich wird auch keine in Sindelfingen ausgestellt werden. Ohne mich selbst bzw. meine Sammlung nur irgendwie hervorheben zu wollen, bin ich doch der Meinung, dass diese vielleicht mal etwas Anderes gewesen wäre und etwas Abwechslung ggü. den Motivsammlungen gebracht hätte. Aber wie heißt es doch so schön: "Manchmal ist man der Hund, manchmal der Baum", heute bin ich wohl der Baum gewesen. Ich sehe es positiv, die nächsten Ausstellung werden kommen und hoffentlich bin ich dann dabei!

Liebe Grüße,

Kevin
 
22028 Am: 09.08.2019 14:19:54 Gelesen: 4470# 4 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#3]

Hattest Du vorher denn schon eine Zusage bekommen? Dann wäre es ungewöhnlich nachträglich noch eine Absage zu bekommen, ansonsten ist es ein normaler Vorgang.

Nach Anmeldeschluss trifft sich der Philatelistische Ausschuss und wählt die Sammlungen aus die angenommen werden, die bekommen dann einen positiven Bescheid, die anderen halt den negativen.
 
briefmarkenwirbler24 Am: 09.08.2019 14:22:56 Gelesen: 4468# 5 @  
@ 22028 [#4]

Von der Ausstellungsleitung hatte ich noch keine Zusage bekommen. Mein Jugendgruppenleiter hatte mir jedoch geschrieben, dass alle Sammlungen angenommen seien, deswegen war ich etwas verwundert.
 
22028 Am: 09.08.2019 14:30:47 Gelesen: 4464# 6 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#3]

Außerdem, wenn es ein Exponat über die "Sitzende Helvetia" ist, ist es dann nicht mehr ein traditionelles Exponat und kein Postgeschichtliches?
 
briefmarkenwirbler24 Am: 09.08.2019 14:48:24 Gelesen: 4454# 7 @  
@ 22028 [#6]

Der Name des Exponats ist "Der Postverkehr in und mit der Schweiz vom 01.10.1849 bis zum 30.09.1883 (im Inland) bzw. 30.06.1875 (mit dem Ausland)". Die Dauerserie "Sitzende Helvetia" ist bloß ein Teil meiner Sammlung. Den Fokus lege ich ganz klar auf Postgeschichte, d.h. ich gehe nicht auf die Marken ein (es sei denn sie haben eine erwähnenswerte Besonderheit), da diese bloß "Mittel zum Zweck" waren.

LG

Kevin
 
nitram Am: 09.08.2019 20:06:47 Gelesen: 4380# 8 @  
Hallo briefmarkenwirbler24,

das ist wirklich sehr schade, dass Dein Exponat nicht angenommen wurde. Was Du hier und im Nachbarforum an Briefen vorstellst, ist aller Ehren wert, vor allem wenn man altersbedingt noch in der Jugendklasse ausstellen kann. Als ich gelesen hatte, dass Du in Sindelfingen angemeldet bist, hatte ich mir fest vorgenommen, Dein Exponat vor Ort zu studieren.

Die Jury wird ihre Gründe gehabt haben, nicht alle Exponate anzunehmen. Persönlich hätte ich es aber eleganter empfunden, jedes Exponat anzunehmen und lieber an der Rahmenzahl bei allen zu sparen. Zumal bei jungen Sammlern, die unsere Hoffnung für die Zukunft sind. Solche Entscheidungen könnten eventuell bei einzelnen demotivierend wirken.

Nimm es sportlich und lass' Dich (hoffentlich) nicht entmutigen. :-)

Viele Grüße,
nitram
 
bayern klassisch Am: 09.08.2019 20:20:12 Gelesen: 4371# 9 @  
Hallo Kevin,

ich kann das gut nachvollziehen - wenn man sich auf eine Ausstellung freut und die Sammlung zurecht macht, dann aber eine (eher unerwartete) Absage erhält, geht die Stimmung stark nach Süden.

Nimm es sportlich - du sammelst ja für dich und wenn du dich wochenlang mit deiner Sammlung intensiv beschäftigt hast, ist das doch perfekt. Dann zeigst du halt alles ein Jährchen später und hast die Sammlung noch um 10 oder 15 gute Stücke optimiert.

Ich würde, weil du 8 Rahmen angesprochen hast, dort als Erstaussteller mit 6 Rahmen anfangen, dann aber nur die Highlights. Ich kenne Fälle (und war selbst betroffen), da hat man alle Sammlungen mit 8 und mehr gewünschten Rahmen ausgeladen.

Alternativ splittest du die Sammlungen nach Gusto und hast 2 Bereiche, in denen du wirken kannst (Ländersammlung und Postgeschichte zum Beispiel).

Liebe Grüsse,
Ralph
 
briefmarkenwirbler24 Am: 09.08.2019 21:18:21 Gelesen: 4343# 10 @  
@ nitram [#8]
@ bayern klassisch [#9]

Hallo ihr beiden,

wie ich bereits anfangs geschrieben habe und wie ihr mir auch geraten habt, werde ich das Ganze natürlich sportlich nehmen! ;D

Ich sehe das aber ähnlich wie Martin, dass sicherlich einige Jugendliche, die Absagen erhalten haben, vielleicht nicht so gut damit umgehen können und vielleicht eher enttäuscht/verärgert sind. Sicherlich hätte man eine Lösung finden können, wie man zumindest mehr Sammlungen hätte akzeptieren können. Aber ihr seht, dass ich alles im Konjunktiv schreibe, im Nachhinein lässt sich ohnehin nichts mehr daran ändern.

Mich würde allerdings mal interessieren, wie das Verhältnis der Exponate im Erwachsenen/-bzw. im Jugendbereich aussieht. Ich würde dazu tendieren, dass mehr Exponate im Erwachsenenbereich zu sehen sein werden, was natürlich einerseits gut für das zuschauende Publikum ist, da natürlich dort viel mehr hochkarätige Sammlungen zu finden sind, die für den einen oder anderen sicherlich alleine schon die Anreise wert sind. Andererseits sehe ich es so wie Martin, die Jugend ist nun mal die Zukunft und demzufolge sollte man den Schwerpunkt vielleicht eher dort setzen, zumal es ja nicht ganz so rosig aussieht, wenn man mal den Altersschnitt betrachtet. Aber vielleicht irre ich mich ja und das Verhältnis ist einigermaßen ausgeglichen.

Mich freut es aber, dass meine Sammlung scheinbar viele "Anhänger" hat und sich einige mein Exponat angesehen hätten. Ich werde demnächst zumindest meine Sammlung visuell hochladen, sodass man diese im Netz sehen kann, ist ja immerhin ein kleiner Ersatz :D

Ich würde, weil du 8 Rahmen angesprochen hast, dort als Erstaussteller mit 6 Rahmen anfangen, dann aber nur die Highlights. Ich kenne Fälle (und war selbst betroffen), da hat man alle Sammlungen mit 8 und mehr gewünschten Rahmen ausgeladen.

Alternativ splittest du die Sammlungen nach Gusto und hast 2 Bereiche, in denen du wirken kannst (Ländersammlung und Postgeschichte z. B.).


Ich werde mal schauen, wie die Lage bei der nächsten Ausstellung aussieht und mich dann spontan entscheiden, wie ich das Ganze so zusammenpacke, dass die Rahmenanzahl nicht überschritten wird. Manchmal benötigt so etwas aber mehr Zeit, als die ursprüngliche Ausarbeitung.

Liebe Grüße,

Kevin
 
8049home Am: 10.08.2019 02:13:54 Gelesen: 4297# 11 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#3]

Ich denke, wir reden hier von der MAMA. Ich weiss von der Ausstellungsleitung, dass man mit Anmeldungen regelrecht überrannt wurde und gleichzeitig eher knapp mit der Rahmenanzahl war.

Das ganze ist ja eine Rang II - d.h. Du musst Dich ja schon iirgendwo mal qualifiziert haben.

Deinem Gruppenleiter würde ich aber mal schwer auf die Füsse treten - der hätte sich im Hintergund bemühen müssen. Habe ich übrigens für mich selbst auch so gemacht und darf jetzt ausstellen.
 
GSFreak Am: 25.08.2019 09:46:26 Gelesen: 4141# 12 @  
Gestern kam der Hallenplan Arbeitsgemeinschaften (Empore OG links). Die ArGe "Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V." hat ihren Stand A13 unmittelbar neben Philaseiten. Ein Grund mehr, auch uns/mich am Stand zu besuchen.

An allen drei Tagen bin ich an diesem Stand der ArGe DEUNOT zu finden. Ich freue mich auf nette Begegnungen und Fragen speziell zu Nachkriegs-Ganzsachen Deutschlands. Aber auch bei anderen Fragen zu den postalischen Notmaßnahmen nach 1945 versuche ich zu helfen bzw. Kontakte zu kompetenten Ansprechpartnern herzustellen.

Rundbriefe der ArGe DEUNOT ab Nr. 50 und Sonderschriften sind zu Messepreisen am Stand vorrätig. Auch vom Rundbrief 72 "Potschta" sind infolge Nachdruck noch einige Exemplare vorhanden ( http://www.deunot.de ).

Wir sehen uns in zwei Monaten in Sindelfingen.

Gruß Ulrich
 
Brigitte Am: 30.08.2019 13:57:53 Gelesen: 4042# 13 @  
Weltweite Postgeschichte im Blickpunkt

Die internationale Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte – live“ ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Sindelfinger Börse und ein Pflichttermin für postgeschichtlich interessierte Aussteller und Sammler aus der ganzen Welt. Mit der PGL, wie sie unter Kennern abgekürzt wird, untrennbar verbunden ist das Symposium für Postgeschichte, in dem Referenten aus dem In- und Ausland einzelne Aspekte der Postgeschichte in kurzen, aber prägnanten Vorträgen darstellen.

In diesem Jahr ist die Wettbewerbsausstellung mit 320 Rahmen wieder sehr umfangreich. Wie bereits schon einmal im Jahr 2014, beteiligen sich wieder auffallend viele Mitglieder der Royal Philatelic Society London (RPSL) mit Exponaten, die ein großes Spektrum postgeschichtlicher Darstellungen aufzeigen. Die insgesamt knapp 60 Sammlungen und Literaturexponate versprechen erneut ein hohes Niveau und eine Spannbreite, die von der Vorphilatelie bis zur Postgeschichte der jüngsten Vergangenheit reicht. Keine leichte Aufgabe für die internationale Jury unter Vorsitz von Paul Wijnants (Belgien), die Aspiranten für die begehrten Goldenen, Silbernen und Bronzenen Posthörner auszuwählen. Als Einstieg für interessierte Besucher sei die Klasse 4.8 empfohlen, in der in nur einem Rahmen ein ausgewähltes Thema der Postgeschichte dargestellt wird.
Interessierte Sammler können sich am Stand des Deutschen Altbriefsammler-Vereins (DASV) informieren, der seit Jahren die postgeschichtlichen Veranstaltungen in Sindelfingen begleitet und unterstützt. Info-Stände unterhalten auch die Schweizerische Vereinigung für Postgeschichte und die Forschungsgemeinschaft Sachsen.

Programm des Symposiums für Postgeschichte

13.00-13.15 Uhr Klaus Weis: Eröffnung und Einführung

13.15-14.00 Uhr James Van der Linden (B): „Behinderung und Umleitung der Postverbindungen 1792–1815“

14.15-15.00 Uhr Thomas Höpfner (D): „Stadtpost Hamburg – Die britische Drehscheibe im internationalen Postverkehr 1795–1867“

15.15-16.00 Uhr Alan Holyoake (GB): „Bedeutende Entwicklungsschritte der Britischen Post ab 1635 bis zur Ausgabe und ersten Verwendung von Briefmarken“

16.00-16.30 Uhr Klaus Weis (D): Schlussdiskussion und Resümee

Der Eintritt zum Symposium, das im „Forum Mauritius“ im Obergeschoss stattfindet, ist frei.
 
Tuffi Am: 31.08.2019 09:22:41 Gelesen: 3970# 14 @  
@ Brigitte [#13]

Hallo Brigitte,

Tim Schofield wird in Sindelfingen seine Deutsche Maschinenstempel zeigen. Das ist die beste Sammlung, die ich kenne - sehenswert.

Ich werde wohl aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen können.

Gruß Walter
 
22028 Am: 31.08.2019 09:26:14 Gelesen: 3969# 15 @  
Zu Symposium gibt es schon recht gute Infos auf der Seite der Messe:

https://www.messe-sindelfingen.de/de/veranstaltung/int-briefmarken-boerse-2019/pgl-symposium-19.php

Leider ist noch keine Liste der Exponate der Postgeschichtlichen Tage zu finden.
 
Brigitte Am: 06.09.2019 07:01:01 Gelesen: 3867# 16 @  
Kostenlose Porträtmarke für jeden Besucher!

Das Briefeschreiben ist die Grundlage für das Briefmarkenhobby. Deshalb lädt die Messe Sindelfingen schon seit einigen Jahren Schulklassen ein, für die es während der Briefmarken-Börse Workshops zum Thema „Briefe schreiben“ gibt. Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Dutzend Kinder Grüße an Mama und Papa, Geschwister oder die Großeltern verfassen und den Brief anschließend am Sonderschalter der Deutschen Post aufgeben.

Mit Unterstützung durch die Deutsche Post bekommt auch jeder Besucher – solange der Vorrat reicht – Gelegenheit, seine Grüße von der Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen vom 24. bis 26. Oktober 2019 zu verschicken. Mitarbeiter einer Agentur machen von Besuchern Fotos und senden die Daten an eine Druckerstation. Dort wird das Bild in den 60-Cent-Wertstempel einer speziell für die Messe gestalteten Pluskarte Individuell integriert und die Karte anschließend ausgedruckt. Schnell mit einigen Grüßen versehen, kann das kostenlose Souvenir am Stand der Deutschen Post aufgegeben werden.





Zwei Sonderstempel stehen dafür zur Auswahl: zum „Tag der Briefmarke“ 2019 und zu den Jugend-Erste-Hilfe-Tagen. Die Deutsche Post, auch in diesem Jahr wieder größter Aussteller, bietet zudem eine Messe-Ganzsache an, auf der das Motiv einer optischen Täuschung illustriert ist. Dazu passend eingedruckt ist das Sonderpostwertzeichen „Optische Täuschungen – Perspektivwechsel“ zu 80 Cent, das am 10. Oktober erscheint. Der dazu gehörige Erstverwendungsstempel Bonn, der allerdings nicht vor Ort geführt wird, zeigt das Logo der Sindelfinger Briefmarken-Börse.






Sonderstempel, Cachets und andere Messe-Produkte sowie ein umfangreiches Neuheitenangebot haben auch die ausländischen Postverwaltungen oder deren Agenturen im Gepäck. Internationalen Charakter hat wieder das Angebot der rund 100 Fachhändler, Auktionshäuser, Zubehörhersteller und Verlage, bei dem Einsteiger wie Fortgeschrittene fündig werden sollten. Auch auf der 37. Auflage der Sindelfinger Börse gibt es manch neues Gesicht im Handel zu entdecken.

Auch in diesem Jahr wird der Service wieder großgeschrieben. Die Sammlerverbände beantworten auf der Empore alle Fragen rund um das Hobby und die Mitgliedschaft in Vereinen. Wer seine Marken einschätzen lassen möchte, ist am Stand des BPP direkt am Eingang an der richtigen Stelle.Für junge Besucher hat die Briefmarkenjugend Südwest einen weiteren Themenpark gestaltet: In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „Erste Hilfe“. Weitere Infos finden sich auf der Homepage http://www.jugend-erste-hilfe-tage.de
 
Brigitte Am: 13.09.2019 07:03:02 Gelesen: 3758# 17 @  
Postkarte mit echtem „Picasso“

Dank der großzügigen Unterstützung durch das Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen kann der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine an seinem Stand im „Zentrum Philatelie“ auf der Empore eine Postkarte mit einem echten „Picasso“ zeigen.

Pablo Picasso schickte am 5. September 1918 einen Ansichtskartengruß mit dem Blick auf Pau, Les­Pyrénées Basses, an seinen Freund und Dichter Guillaume Apollinaire nach Paris. Anstelle eines Textes versah er die Postkarte mit einer Zeichnung, die der kubistischenSerie „La nature morte“ zuzuordnen ist. Sie enthält Elemente wie ein Glas und eine Pfeife, die Picasso oft bei Porträts von Apollinaire verwendet hat. Er signierte die Zeichnung und versah sie zusätzlich mit dem Titel „Sainte Apollinaire“. Am 12. September sollte nämlich ein Fest in Saint Apollinaire stattfinden, und er benutzte dies als Synonym, um seinen kranken Freund aufzuheitern und ihm gute Besserung zu wünschen. Die Karte wurde zwischen Bedous und Pau aufgegeben und sollte mit der Bahn befördert werden. Leider hat die Karte Apollinaire nie erreicht. Sie wurde zurückgewiesen, was der Einzeiler „REBUT“ belegt, da Picasso den Namen des Empfängers „Don Guillermo Apollinaire“ auf Spanisch geschrieben hatte. Nur wenige Monate nachdem Picasso die Karte geschrieben hatte, erlag Apollinaire der Spanischen Grippe. Ende September kehrte Picasso nach Paris zurück und erstellte sein Gemälde „huile et sable“, das heute im Guggenheim-Museum in New York zu sehen ist. Die Komposition ist nahezu identisch mit der Zeichnung auf der Postkarte. Die Expertise des französischen Spezialisten Christian Riga bestätigt die Echtheit dieses Picassos.

Die Picasso-Karte mit Zeichnung und Signatur startete auf der 31. Gärtner-Auktion Mitte Juni 2015 mit 100 000 Euro. Für 166 000 Euro erhielt ein privater Liebhaber den Zuschlag, der somit inklusive Aufgeld knapp über 200 000 Euro für die einmalige Postkarte bezahlte.

Der Landesverband Südwest stellt außerdem noch eine Picasso-Briefmarkensammlung in voraussichtlich acht Rahmen aus.



Bildnachweis: Auktionshaus Gärtner
 
Brigitte Am: 20.09.2019 07:04:05 Gelesen: 3571# 18 @  
Großes, kostenloses Service-Angebot!

Der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine e.V., der ideelle Träger der Sindelfinger Internationalen Briefmarken-Börse (IBB), steht gemeinsam mit dem Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) und dem Landesring Südwest der Deutschen Philatelisten-Jugend (DPhJ) auf der Empore für Fragen rund um das Hobby zur Verfügung. Die Mitglieder des LV-Vorstandes informieren, geben Anregungen und vermitteln Kontakte zu den Sammlervereinen des LV-Südwest und dem überregionalen Sammlerverein „Phila-Service-Club“. Wer an einer Mitgliedschaft interessiert ist, bekommt ein Infoblatt des LSW mit den Kontaktdaten der Vereine der Groß-Region Stuttgart und Umgebung.

Auch wird wieder um einen Eintrag ins Gästebuch des Landesverbandes gebeten. Am beliebten Glücksrad können wieder nette Preise gewonnen werden. Zudem kommt wieder das große Gewinnspiel des LV-Südwest, bei dem es eine Schätzfrage zu beantworten gilt. Es warten attraktive Preise auf die Teilnehmer.

In diesem Jahr wird am Stand des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine e.V. wieder etwas Außergewöhnliches präsentiert: eine Postkarte, die Pablo Picasso am 5. September 1918 an seinen Freund, den Dichter Guillaume Apollinaire, schickte. Statt eines Textes versah er die Postkarte mit einer Zeichnung, die der kubistischenSerie „La nature morte“ zuzuordnen ist.Er signierte die Zeichnung und setzteden Titel „Sainte Apollinaire“ hinzu. Nachdem Picasso nach Paris zurückgekehrt war, erstellte sein Gemälde „huile et sable“, das heute im Guggenheim-Museum in New York zu sehen ist. Die Komposition ist nahezu identisch mit der Zeichnung auf der Postkarte.

Wer seine Marken einschätzen lassen möchte, erhält nicht nur im „Zentrum Philatelie“ Auskunft und Rat. Eine erste Beurteilung frisch erworbener oder anderer Briefmarken und Briefe nehmen Mitglieder desBundes Philatelistischer Prüfer (BPP) an ihrem Stand direkt am Eingang vor (Stand Nr. 001A). Folgende BPP-Prüfer werden anwesend sein: Gunnar Gruber, Christian Geigle, Hans-Dieter Schlegel, Tobias Huylmans, Detlef Pfeiffer und Rolf Tworek.

Die philatelistischen Bibliotheken Hamburg und München bieten günstige Literatur vor Ort und ein ungeheures Potential an philatelistischer Fachliteratur über die Fernausleihe. Auch die Phila-Bibliothek Heinrich Köhler ist mit einem Stand vertreten.

Auf der Sonderfläche der Briefmarkenjugend Südwest auf der rechten Empore schaut man in diesem Jahr auf Herz, Auge und Mund: „Jugend-Erste-Hilfe-Tage“ lautet das Motto bei dem mittlerweile schon 16. Themenpark. Neben philatelistischen und fachspezifischen Exponaten lockt das „garantiert kein Hustensaft“-Programm des Landesrings wieder alle jungen und junggebliebenen Briefmarkenfreunde an: Die Erste-Hilfe-Station wartet mit einem Bastelangebot auf viele Besucher, die unblutige Filmecke zeigt themenbezogene Filme und Clips, und die Operations-Bühne hat wieder einige Überraschungen parat. Highlight werden die „Gratis von der Krankenkasse-Briefmarkenauktion“ mit Chefoperateur Martin Klemenz am Samstag um 13 Uhr sowie „Live-Präsentationen“ des DRK-Ortsvereins Sindelfingen e. V. sein. Die Marken-Unfallstelle und Informationen über die Deutsche Philatelisten-Jugend e. V. runden das Angebot ab.
 
Brigitte Am: 27.09.2019 07:01:01 Gelesen: 3459# 19 @  
37. Internationale Briefmarken-Börse (24. bis 26. Oktober 2019)

Programm

Donnerstag, 24. Oktober 2019

10.30 Uhr Eröffnungsfeier mit Verleihung des Hugo-Michel-Förderpreises
13.30 Uhr Empfang zum „Tag der Briefmarke 2019“ durch den LV Südwest (nur für geladene Gäste)
15.30 Uhr Empfang der Royal Philatelic Society London (Hotel Mercure an der Messe)
17.00 Uhr Verleihung des SIEGER-Literaturpreises für 2019 (Hotel Mercure an der Messe)
18.15 Uhr APHV-Abend (nur für geladene Gäste, Messe-Restaurant, Obergeschoss)

Freitag, 25. Oktober 2019

9.00-12.00 Uhr Workshop für Schulklassen
13.00 Uhr Beginn des Symposiums für Postgeschichte
19.00 Uhr DASV-Festabend (Erikson Hotel, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 71063 Sindelfingen)*

Samstag, 26. Oktober 2019

10.30 Uhr Preisverleihung der MAMA
11.30 Uhr Verleihung der Posthörner

Soweit nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen im Forum Mauritius (Messe, Obergeschoss) statt.

* Reservierungen nimmt entgegen: DASV-Präsident Klaus Weis, Telefon 07244/55 85 50 (p) oder 0721/939-5340 (d), kw-postgeschichte@web.de

Stand: 23.08.2019; Änderungen vorbehalten
 
Brigitte Am: 04.10.2019 07:03:02 Gelesen: 3348# 20 @  
Treffen und Tagungen

Freitag, 25.10.2019

AIJP 14.30-15.30 Uhr TS 3
Fiskalphilatelie 17.00-21.00 Uhr TS 3

Samstag, 26.10.2019

Italien 14.30-17.00 Uhr TS 4
Kolonialpostwertzeichen 11.00-14.00 Uhr TS 5
RLS (intern) 10.00-12.00 Uhr TS 3
RLS 14.00-17.00 Uhr TS 3
RSV 09.00-13.00 Uhr TS 4
Schweiz 09.30-12.00 Uhr TS 6
 


 

Dudley Am: 06.10.2019 22:43:57 Gelesen: 3217# 21 @  
Gefangenenpost in Japan

Meine Rang 2 Ausstellung für Sindelfingen mit dem Thema "Der Krieg um Tsingtau und die Gefangenschaft danach in Japan (1914 - 1920)" ist fertiggestellt.

Der Prachtbeleg des Exponates sieht wie folgt aus:



Insgesamt sind es 7 Rahmen.

Wer Lust hat, einfach die Ausstellung MAMA 2019 bei der Sindelfinger Briefmarkenbörse vom 24.10. - 26.10.2019 besuchen.
Ich werde an allen 3 Tagen dort sein.

Gruß Gerhard
 
Dittmar Wöhlert Am: 10.10.2019 22:38:11 Gelesen: 3077# 22 @  
Am Freitag, 25.10.2019, findet ab 13:30 Uhr ein „Offenes Jugendgruppen-Leiter-Treffen“ im Rahmen der Jugend-Erste-Hilfe-Tage 2019 (Aktionsbühne Jugendstand) statt. An dem Treffen wird auch der DPhJ-Vorsitzende, Heinz Wenz, teilnehmen und kann dort direkt auf Fragen, Wünsche und Probleme zur Jugendarbeit eingehen. Ferner werden während des Treffens auch Informationen zur IBRA, die vom 6.-9.05.2021 in Essen stattfinden wird, gegeben.

Alle Jugendgruppen-Leiter oder an der Jugendarbeit Interessierte sind zu diesem Treffen herzlich eingeladen.


 
doktorstamp Am: 11.10.2019 17:31:56 Gelesen: 2993# 23 @  
Meine Wenigkeit wird am Donnerstag und Freitag vor Ort, und freut sich sehr über ein Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten.

Am meisten bin ich an den Arge-Ständen Kontrollrat oder Ampost zu finden.

bis die Tage

Nigel
 
filunski Am: 14.10.2019 13:27:08 Gelesen: 2806# 24 @  
Verehrte Sifi Besucher 2019 in spe,

wie alle Jahre wird auch diesmal wieder die Poststempelgilde mit ihrem Stand und Literaturangebot in Sindelfingen auf der Messe vertreten sein.

Dieses Jahr sogar mit gleich zwei neuen Bucherscheinungen die erstmals auf der Messe vorgestellt werden und zum Verkauf kommen. Beide neuen Bände haben auch hier im Forum ein interessiertes Publikum und dürften für so manchen Mitleser von Interesse sein.

Messepremiere feiern diese beiden Bände der auch im Forum sehr bekannten Mitglieder Lothar Goedicke (LOGO58) und Volkmar Werdermann (volkimal).

In Ergänzung zu Bochmann, Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel, erscheint als Band 1803 Maschinenserienstempel der Briefzentren der Bundesrepublik Deutschland 1995-2019 von Lothar Goedicke.



Lothar wird auch persönlich am Messestand vertreten sein und freut sich schon auf interessante Gespräche zu dem neuen Katalog! ;-)

Als philatelistische Premiere zu diesem Thema erscheint als Band 196 Die unterschiedlichen Kalender, Eine Anleitung zur Umrechnung der Stempeldaten von Volkmar Werdermann.



Detailliert werden beide Bände demnächst noch hier im Forum vorgestellt und nach der Messe auch über Philabuch erhältlich sein.

Schaut doch einfach, wenn ihr euch genug durch die Händlerstände und Grabbelkisten gewühlt habt, mal bei unserem Messestand vorbei. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
GSFreak Am: 14.10.2019 23:09:55 Gelesen: 2714# 25 @  
Am Stand A13 der ArGe "Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V." (ArGe DEUNOT), unmittelbar rechts neben dem Stand der Philaseiten, ist auch wieder der bewährte transparente Zähnungsschlüssel der ARGE LOKNOT erhältlich (3 €). Die ARGE LOKNOT ("Deutsche Lokalausgaben und Notmaßnahmen") ging 1995 zusammen mit der ArGe "Deutsche Barfrankaturen und Notentwertungen" in die ArGe DEUNOT auf. Im Rundbrief- und Sonderschriftenlager haben wir vor kurzem einen kleinen Packen dieser Zähnungsschlüssel entdeckt. Doch nicht ausverkauft, wie wir bisher annahmen.



Wir sehen uns in Sindelfingen.

Ulrich
 
ArGe Kolonialpostwertzeichen Am: 15.10.2019 10:31:18 Gelesen: 2670# 26 @  
Die ArGe der Sammler deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. wird in Sindelfingen am Stand A9 zu finden sein. Am Samstag findet um 11 Uhr im benachbarten Hotel "Mercure an der Messe" eine Tagung statt, zu der auch Gäste herzlioch eingeladen sind.

Pünktlich zur Messe in Sindelfingen zum 24. Oktober geben wir mit "Postverkehr im besetzten Deutsch-Südwestafrik​a 1914-1919" eine neue Publikation heraus, die am Stand erstmalig zu erwerben ist. Bestellungen werden dann ab der Folgewoche bearbeitet.



Postverkehr im besetzten Deutsch-Südwestafrika 1914-1919
Zensurverschlusszettel / Censor Label - Zensurstempel / Censor Cachets - Zensurpostverkehr / Censor Post Service - Internierungslager / Prisoner of War Camps

Uwe Albert / Hans Koppe

Die Autoren dieses Buches beschäftigen sich mit den postalischen Auswirkungen auf den Briefverkehr in Deutsch-Südwestafrika seit Beginn des ersten Weltkrieges bis Ende 1919. Der Text ist größtenteils zweisprachig auf Deutsch und Englisch.

Die südafrikanische Besatzungsmacht hat den Postverkehr im verwalteten Gebiet fast durchgehend aufrechterhalten. Dabei bediente man sich der vorhandenen postalischen Infrastruktur, aptierte deutsche Stempel und nutzte auch deutsche Formulare. Der Briefverkehr unterlag der Zensur. Die Auflistung der großen Anzahl der dabei verwendeten Zensurstempeln (jeweils Abbildung mit Häufigkeitsangabe) sowie die Bewertung der Briefverschlusszettel mit den bisher bekannt gewordenen Verwendungszeiten bilden den ersten Teil des Buches. Ausführlich wird dann der zivile Postverkehr mit dem Ausland, insbesondere mit Deutschland behandelt. Etwa 100 Seiten umfasst die DSWA betreffende Kriegsgefangenenpost aus und in die Internierungslager mit den Verwendungszeiten ihrer Stempel sowie deren Bewertung. Gefangenenlisten und Belegabbildungen geben dazu ein umfassendes Bild eines Sammelgebietes, in dem fast alle Belege deutschsprachig sind.

Das Werk ist eine passende Ergänzung zu dem 2016 von den gleichen Autoren erschienen Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915.

208 Seiten in 17 x 25 cm; beschichtetes Softcover; hochwertige Fadenbindung.

Das Buch ist ausschließlich über die Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. erhältlich.

Preis € 25,- (Mitglieder der ArGe € 20,-) + Versand in Deutschland € 2,- (ab.1.1.2020 € 3,-); Ausland € 8,-.

Bezugsadresse:
Tilmann Nössig; Koppenstr. 16; D-10243 Berlin; Fax: (0049)-(0)30-99498806; E-Mail: Geschaeftsfuehrer@kolonialmarken.de
 
Brigitte Am: 16.10.2019 07:04:05 Gelesen: 2561# 27 @  
Infostände von Arbeits- und Forschungsgemeinschaften

Auf der 37. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen sind Arbeits- und Forschungsgemeinschaften wie immer sehr stark repräsentiert! Rund 40 Vereinigungen haben sich angemeldet. Sie decken die Deutschland-Philatelie von der Klassik bis zur Moderne, einige europäische und überseeische sowie beliebte Motivgebiete ab. Einige Arbeitsgemeinschaften – auch solche, die in Sindelfingen nicht mit einem Stand anwesend sind – halten Mitgliedertreffen oder Jahreshauptversammlungen ab.

Im Einzelnen sind folgende Vereinigungen vertreten:

1. Poststempelgilde
2. Neues Handbuch der Briefmarkenkunde
3. Baden
4. Württemberg
5. INFLA Berlin

6. Norddeutscher Postbezirk
7. Brustschilde
8. Krone/Adler
9. Kolonialpostwertzeichen
10. Danzig

11. Saar
12. Generalgouvernement (Doppelstand!)
13. Dt. Notmaßnahmen ab 1945
14. AM-Post
15. Alliierter Kontrollrat

16. Bautenserie
17. ForGe Berlin (ohne Rahmen!)
18. Berliner Ganzsachen Sammler-Verein (ohne Rahmen!)
19. akmh
20. RSV

21. Post- und Absenderfreistempel
22. AGF – Forschung Deutsche Bundespost
23. R- + V-Zettel
24. Briefpostautomation
25. Bahnpost

26. Griechenland
27. Italien
28. Nordische Staaten
29. Ring der Liechtenstein-Sammler
30. Russland/UdSSR

31. Schweiz
32. Tschechoslowakei
33. Brasilien
34. European Latin America Stamp Collector Association (ELASCA)
35. China

36. USA/Canada
37. Eisenbahnwesen
38. Tag der Briefmarke
39. Fiskalphilatelie
40. Zeppelinpost

41. HERTOGPOST 2020 (ohne Rahmen!)
 
merkuria Am: 21.10.2019 14:49:37 Gelesen: 2374# 28 @  
Ich werde am Donnerstag 24. Oktober den ganzen Tag auf der Messe sein und natürlich auch den Stand der Philaseiten besuchen.

Würde mich freuen, ein paar Kollegen der Philaseiten anzutreffen!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Dittmar Wöhlert Am: 21.10.2019 22:32:13 Gelesen: 2284# 29 @  
Krankenschwester Nina und Ersthelfer Sanni begrüßen alle Besucher in Sindelfingen!



Das Jugendprogramm der Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen, die dieses Jahr vom 24. bis 26.10.2019 in der Messe Sindelfingen stattfindet, hat eine jahrelange Tradition. Der 16. Themenpark zum Thema "Jugend-Erste-Hilfe-Tage 2019" führt dies weiter und ist gleichzeitig eine Premiere: Erstmals werden die Besucher von Krankenschwester Nina und Ersthelfer Sanni begrüßt. Organisiert wird der Jugendbereich vom Landesring Süd-West der DPhJ e. V. (LR) in Partnerschaft mit der Motivgemeinschaft Rotes Kreuz e. V. und dem Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Sindelfingen e.V.



"Die Motivgemeinschaft Rotes Kreuz freut sich gleich doppelt: dass ihr philatelistischer Schwerpunkt in Sindelfingen im Mittelpunkt steht und dass sie dadurch gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die größte und älteste humanitäre Organisation der Welt lenken kann, deren Wirken die Welt nach wie vor dringend braucht." freut sich der 1. Vorsitzende der Motivgemeinschaft Rotes Kreuz, Prof. Dr. Rainer Schlösser. Neben den Aktivitäten in Sindelfingen hat die Motivgemeinschaft das 60jährige Jubiläum bereits im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung in Jena mit Repräsentanten des Deutschen Roten Kreuzes, Mitgliedern und Freunden im Rahmen eines Festabends ausgiebig gefeiert.



„Der Landesring Süd-West freut sich auf die Zusammenarbeit und die kompetente und fachliche Unterstützung der Jugendveranstaltung durch den Kooperationspartner“, so Michaela Kohlhagen, LR-Vorsitzende. So werde der Jugendstand um zahlreiche philatelistische und fachspezifische Exponate in der AU-AU-AU-AU-Verbandsstation rund um das Thema „Rotes Kreuz“ ergänzt. So wird der Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Sindelfingen e. V. einen Nachbau einer historischen Rolltrage präsentieren. Das Original wurde 1914 in Berlin gebaut und 1923 vom Ortsverein erworben. Die Motivgemeinschaft bringt u. a. einen Bären und ein Kinderbuch mit. Umrahmt wird die Veranstaltung dank der Unterstützung der Messe durch einen Sonderstempel, der das Thema der Jugendtage aufgreift.



Ergänzend dazu lockt das „garantiert kein Hustensaft“-Programm des Landesrings wieder alle jungen und junggebliebenen Briefmarkenfreunde an: Die Erste-Hilfe-Station wartet mit einem Bastelangebot auf viele Besucher, die unblutige Filmecke zeigt themenbezogene Filme und Clips und die Operations-Bühne hat wieder einige Überraschungen parat. Highlight wird Sprechstunde „offene Jugendgruppenleiter-Treffen“ mit dem DPhJ-Vorsitzenden Heinz Wenz am Freitag (25.10.2019) um 13:30 Uhr, die „Gratis von der Krankenkasse-Briefmarkenauktion“ mit Chefoperateur Martin Klemenz am Samstag (26.10.2019) um 13 Uhr sowie „Live-Präsentationen“ des Deutsche Rotes Kreuz Ortsvereins Sindelfingen e. V. sein. Die Marken-Unfallstelle und Informationen über die Deutsche Philatelisten-Jugend e. V. runden das Angebot ab. So wird auch das DPhJ-Forum wieder präsent sein, um Neuregistrierungen „online“ entgegenzunehmen und eine Einführung in das Forum zu geben. Hierfür ist übrigens keine Überweisung vom Hausarzt notwendig…

Aktuelle Informationen vor der Veranstaltung gibt es auf unserer gemeinsamen Veranstaltungshomepage unter https://www.jugend-erste-hilfe-tage.de oder auf der Facebook-Seite des Landesrings.
 
DERMZ Am: 25.10.2019 13:25:26 Gelesen: 2028# 30 @  
Guten Tag nach Sindelfingen,

leider bin ich verhindert, ich wäre auch gerne gekommen. Aus diesem Grund ein kleiner Gruss aus dem südlichen Süden:



Mit einem Lächeln bekommt man auch alle im Postamt verfügbaren Stempel auf einem Beleg abgeschlagen. Vielen Dank an die nette Dame im Glattzentrum:

Es sind die Stempel 8301 GLATTZENTRUM b. WALLISELLEN / * mit den UBs: 8d 8c 8b 8e 8f und 8g

Viel Spaß in SiFi wünscht Olaf
 
Lars Boettger Am: 03.11.2019 14:10:19 Gelesen: 1640# 31 @  
Hallo zusammen!

Richard und ich hatten in Sindelfingen die Gelegenheit, uns über einige Fragen bezüglich der Philaseiten-Auktionen auszutauschen.

In den vergangenen Wochen wurden relativ viele Angebote aus Gebieten gemeldet, wo Falschstempel bzw. rückdatierte echte Stempel sehr häufig vorkommen: Deutsche Inflation inklusive Bayern und Deutsche Besetzung 1. Weltkrieg. Die meisten Angebote wurden von mir beendet, da eine BPP-Prüfung fehlte und die jeweiligen Stempelabschläge zum Teil nicht sehr vertrauenserweckend aussahen.

Warum wird hier so ein großer Wert auf eine Stempelprüfung gelegt? Im Michel-Deutschland-Katalog steht, dass teilweise schon ab 2 Euro Michelwert eine BPP-Prüfung notwendig ist. Bei einer Mindestprüfgebühr von 3 Euro + Mehrwertsteuer übersteigen die Kosten einer Prüfung den Katalogwert. Eine Prüfung macht ökonomisch keinen Sinn. Weder für den Einlieferer, noch für den Prüfer.

Der Michel-Katalog hat diese Anmerkungen bezüglich der Stempel nicht umsonst aufgenommen. Die jeweiligen BPP-Prüfer haben darauf bestanden, um den Sammler auf die hohe Stempelfälschungsgefahr hinzuweisen. So ein Hinweis erfolgt nicht leichtfertig. Um es einmal etwas flapsig zu formulieren: Die Marken, die bei "drei" nicht auf dem Baum waren, tragen falsche Stempel. Ich kann bei meinen Prüfgebieten ein Lied davon singen: Katalogwert ungebraucht: 0,50 Euro - Katalogwert gestempelt: 2 Euro. Die Marke erhält also einen Falschstempel.

Meine Bitte: Beachtet beim Einstellen die Hinweise im Michel-Katalog.

Beste Grüße!

Lars

Der Stempeltyp auf der Marke wurde erst ab Oktober 1940 in Luxemburg verwendet, da war die Marke schon außer Kurs:


 
Cantus Am: 03.11.2019 23:14:42 Gelesen: 1497# 32 @  
Hallo allerseits,

gibt es irgendwelche Fotos in Zusammenhang mit dem Stand der Philaseiten, die hochzuladen sich lohnen würde?

Viele Grüße
Ingo
 
Richard Am: 07.11.2019 09:33:03 Gelesen: 1307# 33 @  
@ Cantus [#32]

Hallo Ingo,

Brigitte und ich, zum Teil mit Pete und Uli Möller zur Seite, führen im Gegensatz zu den Anfangsjahren drei volle Tage auf dem Messestand mit Interessenten, Mitgliedern und wichtigen Personen ein Gespräch nach dem anderen. Von Mittwoch bis Samstag 7 Uhr bis weit nach Mitternacht, schon beim Frühstück und später beim Abendessen und danach im Hotel, so auch diesmal.

Da bleibt auch künftig kein Raum mehr für Fotos von uns - aber vielleicht haben andere Mitglieder etwas beizutragen.

Mich würde zudem interessieren, wie gut bei den Besuchern die Messe, die Vorträge und auch unser Stand aufgenommen wurde.

Schöne Grüsse, Richard
 
sodrei Am: 08.11.2019 00:34:07 Gelesen: 1142# 34 @  
Hallo Forumler,

es hat mich bisher gewundert, dass ich noch in keinem Forum etwas über Sindelfingen gelesen habe.

Also mir hat es wieder viel Spaß gemacht. Ich war alle 3 Tage dort.

Negativ: es sind wieder etwas weniger Stände im Erdgeschoss und es war nun ein Fahrzeug zur Essensversorgung aufgebaut.Trotzdem war die größere Lücke spürbar.
Auch im 1. Stock waren die Lücken deutlich (diesmal keine Sonderausstellung)
Schade, dass die Messe immer noch am Samstag endet (für Familien usw. schlecht). Für eine Verbrauchermesse schlecht.

Auch für den Jugendstand - schlecht.

Der Jugendstand hat wieder ein tolles Thema mit den Kindern und Jugendlichen gemacht.

War nicht mal angedacht, hier auf Sonntag wieder umzustellen? Ist da etwas bekannt?

Mit den Vorträgen vom Symposium Postgeschichte konnte ich nichts anfangen. Doch sehr auf Postgeschichte (ohne Briefmarken).

Vor Jahren gab es noch allgemeine Vorträge wie " dem Fälscher auf der Spur" usw. Die waren auch immer sehr gut besucht. Schade, dass es keine allgemeineren Vorträge mehr gibt.

Was für mich eine Zumutung ist - manche Postverwaltungen waren Freitag 17.00 bereits weg (Messe schluss 18.00 Uhr). Und am Samstag packten viele Händler um Sammler/ ab 14.00 Uhr Ihre Ware ein. Um 15.00 Uhr waren auch wieder einige Postverwaltungen weg oder es gab nichts mehr zu kaufen bei Händlern.
Auch nicht o.k bei Messeschluss 16.00 Uhr.

Ansonsten wir (ich und meine beiden Söhne) kommen wieder gerne nach Sindelfinden 2020. Fest vorgemerkt.

Es gäbe noch viel zu schreiben. Freue mich auf weitere Meinungen.

Sammlergrüsse sagt
Harald
 
Francysk Skaryna Am: 08.11.2019 10:49:33 Gelesen: 1066# 35 @  
@ sodrei [#34]

Moin,

schade, dass die Messe immer noch am Samstag endet. War nicht mal angedacht, hier auf Sonntag wieder umzustellen?

Donnerstag bis Samstag - das hat bei machen Briefmarkenmessen Tradition. So manches mal habe ich mich gefragt, ob man sich mehr an den Ausstellenden Händlern als denn an den Besuchern ausrichtet. Vor allem wenn Samstag Mittag schon die ersten Händler einpacken, muss man den Eindruck haben, dass diese ihre Show im Kasten haben.

Freitag bis Sonntag ist sicher weit besucherfreundlicher. Aber vielleicht ist das etwas philatelietypisches. Ich stelle mal etwas ketzerisch die Behauptung in den Raum, dass Vereinstreffen Sonntag Vormittag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr da in die selbe Kerbe schlagen. Der sammelnde Rentner ist zum Mittagessen wieder zu Hause und wundert sich über mangelnde Nachwuchs. Für die Familie ist das sonntägliche Frühstück aber einer der wenigen Momente des beisammen seins.

Gruss
 
sodrei Am: 08.11.2019 17:37:28 Gelesen: 987# 36 @  
Hallo Sammlerfreunde,

danke für Rückmeldung. Sindelfingen hat halt erst vor 3-4 Jahren von Sonntag auf Samstag umgestellt. Soll wohl auf "Anregung" der Deutschen Post gewesen sein - wegen Sonntagszuschlägen. Den kleinen Händlern könnte es wohl eher egal sein, Hauptsache die Kasse stimmt.

Der Besucherzustrom war Donnerstag o.k. - zum Abend war es aber leerer. Freitag immer etwas schwächer (was manche Postverwaltungen für eine 17.00 Uhr Schließung genutzt haben). Samstag bereits erwähnt. Wenn ein Sammler nach 11.00 Uhr kommt, ist die Frage ob es sich überhaupt noch lohnt - für die komplette Messe. Die ersten Händler/ Postverwaltungen sind um 14.00 weg oder packen zusammen. Es waren bestimmt nicht mehr Besucher als 2018 oder 2017,

Auch der Sonderstempelschalter der Deutschen Post war ab Mittag schlecht besucht - sprich keine Schlangen. Die Nachfrage nach Erinnerungsbelegen oder Grüßen von der Messe lässt offensichtlich nach.

Und wieder beste Sammlergrüsse
 
Richard Am: 08.11.2019 18:21:46 Gelesen: 961# 37 @  
@ sodrei [#34]

es hat mich bisher gewundert, dass ich noch in keinem Forum etwas über Sindelfingen gelesen habe.

Hallo Harald,

Brigitte und ich waren viele Wochen auf vier Terminen und in Übersee, sonst wäre etwas erschienen. Es wird noch ein wenig folgen.

und es war nun ein Fahrzeug zur Essensversorgung aufgebaut.

Auf der ersten Etage gab es einen grossen Saal mit Tischen und Stühlen sowie an allen Tagen durchgehend warmes Essen, Suppe, Würstchen, Chilli und vieles mehr, dazu Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke - alles wie in den vergangenen Jahren.

Schade, dass die Messe immer noch am Samstag endet (für Familien usw. schlecht). Für eine Verbrauchermesse schlecht.

Der Veranstalter denkt auch an die Händler und deren Mitarbeiter. Die Händler müssten dann für zwei Tage den Wochenendzuschlag zahlen, die Mitarbeiter wären am Sonntag nicht zuhause.

Die Philatelia München im März kommenden Jahres stellt ab 2020 auf Freitag bis Sonntag um - das Ergebnis bleibt abzuwarten.

Vor Jahren gab es noch allgemeine Vorträge wie " dem Fälscher auf der Spur" usw. Die waren auch immer sehr gut besucht. Schade, dass es keine allgemeineren Vorträge mehr gibt.

Dem kann ich nur zustimmen. Sehr schade. Auch ich habe mir die Zeit genommen Vorträge anzuhören, zum Beispiel unserem Fälschungsbekämpfer der PPA, Lars Böttger. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte er 5 Zuhörer, mich eingeschlossen. Vermutlich lag es an den wenigen Euro Eintrittsgeld (nach meiner Erinnerung).

Was für mich eine Zumutung ist - manche Postverwaltungen waren Freitag 17.00 bereits weg (Messe schluss 18.00 Uhr). Und am Samstag packten viele Händler um Sammler/ ab 14.00 Uhr Ihre Ware ein. Um 15.00 Uhr waren auch wieder einige Postverwaltungen weg oder es gab nichts mehr zu kaufen bei Händlern. Auch nicht o.k bei Messeschluss 16.00 Uhr.

Ich habe den Abbau der Stände von der Empore aus beobachten können. Die Händler begannen am Freitag zwischen 13 und 14 Uhr mit dem Abbau, zwischen 14 und 15 Uhr war an vielen Ständen gähnende Leere, nur noch der "Müll", alte Kartons, Plakate, Pappbecher, leere Flaschen usw. waren au den Ständen und auf den Tischen der Aussteller zu finden.

Es kommen auch noch am Samstag zwischen 15 und 16 Uhr Gäste zur Messe, auf diese macht die sich jährlich verschlimmernde Abbau-Welle lange vor Schluss einen wirklich schlechten Eindruck. Der Veranstalter hat in den Vorjahren Informationen an den Ständen verteilt, dass der Abbau erst um 16 Uhr beginnn darf - in diesem Jahr habe ich diese an unserem Stand nicht vorgefunden.

Auch mit dem Abbau der Sammlungen auf der Ausstellung wurde deutlich vor 16 Uhr begonnen, obwohl noch Sammler anwesend waren, die sich diese angesehen haben.

Es gab auch Ausnahmen: Händler, die wie in jedem Jahr mit dem Abbau erst nach der Schlussdurchsage, dass die Messe beendet sei, begonnen haben, ihre Ware einzupacken.

Die Veranstalter in München (APHV), Essen un Sindelfingen sollten über Lösungen nachdenken.

Schöne Grüsse, Richard
 
sodrei Am: 09.11.2019 00:17:13 Gelesen: 843# 38 @  
Hallo und Danke Richard,

bei den Vorträgen denke ich an die noch kostenlosen Vorträge von (Jürgen) Straub. Da war ich bestimmt rund 10 Jahre zu Vorträgen. Die waren teilweise brechend voll und Leute standen. Die gab es kostenlos. Solange es allgemeinere Themen sind - kommen normalerweise die Leute. Bis vor 4-5 Jahren gab es noch tolle Vorträge zusätzlich zum Postgeschichtlichen Symposium.

Aber der Infozettel der Messe wegen Abbau erst ab 16.00 Uhr für die letzten Jahre hatte auch nicht viel gebracht - die ausländischenn Postverwaltungen waren dann oft 1 Stunde / 90 Minuten vor Messeschluss nicht mehr verkaufsbereit / bauten ab oder ware schon ganz weg. Um 15.30 haben auch die meisten Händler bereits gepackt - wie dieses Jahr.

Trotzdem freue ich mich wieder auf 2020 Sifi.

Beste Sammlergrüße

sodrei / harald
 
Richard Am: 18.11.2019 15:39:02 Gelesen: 578# 39 @  
Raus ins Leben: Briefmarken-Börse - 24.10.2019 Live nach neun ∙ Das Erste

In Sindelfingen findet die internationale Briefmarken-Börse statt. Über 100 Aussteller und 12.000 Besucher werden erwartet. Über die leuchtenden Augen von den Philatelisten berichtet Lea Wagner:

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2xpdmUgbmFjaCBuZXVuLzgwYTc1MTJhLTJhNDEtNDJmNC1iZDliLWE3M2M0NDJhYWYwZg/raus-ins-leben-briefmarken-boerse?devicetype=pc%2F

Die Moderatorin Lea Wagner ist die Tochter von David Wagner, dem Trainer von Schalke 04.
 
Richard Am: 21.11.2019 09:01:16 Gelesen: 392# 40 @  
IBB Sindelfingen: Nachholbedarf bei neuen Wertstufen!

(jb/pcp) Auch das schönste Herbstwetter hielt tausende Sammler nicht vom Besuch der 37. Internationalen Briefmarken-Börse Sindelfingen vom 24. bis 26. Oktober 2019 ab. Besonders am Eröffnungstag, aber auch am Messe-Freitag, war es gefühlt so voll wie seit einigen Jahren nicht mehr. Dementsprechend zufrieden mit Nachfrage und Umsatz zeigten sich die meisten der rund 130 Anbieter, darunter viele aus dem Ausland.



Der Stand der Firma Harlos war bereits vor Eröffnung umlagert! Foto: Wolfgang Maassen

Mit Unterstützung durch die Deutsche Post hatte jeder Besucher die Möglichkeit, sein Porträt in einen 60-Cent-Wertstempel einer speziell für die Messe gestalteten Pluskarte Individuell drucken zu lassen. Am Donnerstag und Freitag bildeten sich teilweise lange Schlangen, denn das erste Exemplar war kostenlos. Am Mittag des dritten Messetages war die gesamte vorbereitete Auflage von 2.500 Stück vergriffen.



Am Eröffnungstag stürmten die Sammler in die Halle. Foto: Wolfgang Maassen

Über mangelnde Nachfrage konnte sich auch die Deutsche Post, die wieder mit einem Großstand vertreten war, nicht beklagen. Ein gewisser Nachholbedarf bestand offensichtlich noch bei den neuen Wertstufen, vor allem der seit 2005 laufenden Dauerserie „Blumen“, die in den letzten Monaten als Folge der letzten Portoerhöhung erschienen sind. Gefragt war auch die Messe-Ganzsache, die mit dem eingedruckten Sonderpostwertzeichen „Optische Täuschungen – Perspektivwechsel“ und dem passenden Zudruck sehr modern gestaltet war. Dicht umlagert waren einmal mehr die zahlreichen Stände der Briefe-Anbieter, die den anhaltenden Trend zum „ganzheitlichen“ Sammeln bestätigten.

Für postgeschichtlich interessierte Sammler ist Sindelfingen jedes Jahr der Höhepunkt im Kalender. Eine starke Fraktion britischer Aussteller hob diesmal das Niveau der internationalen Wettbewerbsausstellung „Postgeschichte LIVE“ noch weiter an. „Goldene Posthörner“ für die besten Exponate gingen an Alan Holyoake (GB), Dr. Joachim Maas (D), Paolo Bianchi (MC), Günter Klein (D), Peter J. Chadwick (GB), Dr. Hadmar Fresacher (A), Adriano Bergamini (CH), Gavin Littaur (GB) und Jürgen Naab (D).



Ein gewohntes Bild: die Messe auf einen Blick! Foto: Wolfgang Maassen

Etwas für die Branche Sensationelles ereignete sich unmittelbar vor Eröffnung der Börse: Die ARD schaltete in der Sendung „Live nach Neun“ für fünf Minuten in die Messehalle und interviewte Sammler zu ihrer Leidenschaft. Mit der An- und Ab-Moderation ist eine sympathische Werbung für das Briefmarkenhobby entstanden, die unter folgendem Link angesehen werden kann:

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2xpdmUgbmFjaCBuZXVuLzgwYTc1MTJhLTJhNDEtNDJmNC1iZDliLWE3M2M0NDJhYWYwZg/raus-ins-leben-briefmarken-boerse?devicetype=pc%2F

Der SWR brachte zudem einen weiteren Fernsehbeitrag über den Briefschreibe-Workshop am Freitagvormittag, an dem knapp 80 Kinder teilnahmen. Nachdem sie einen Brief verfasst hatten, konnten sie sich auf der großen Aktionsfläche der Briefmarkenjugend Südwest austoben.
Der Termin für die 38. Internationale Briefmarken-Börse Sindelfingen steht bereits fest: 22. bis 24. Oktober 2020. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter http://www.briefmarken-messe.de.
 
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