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Thema: Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Das Thema hat 96 Beiträge:
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SH-Sammler Am: 28.08.2019 05:00:26 Gelesen: 3284# 47 @  
@ Sammlerfreunde

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde

Eine Ansichtskarte nach Spanien, verschickt am 20. November 1926 von Unterneuhaus, Kanton Schaffhausen nach SEVILLA.



Taxierung:

Taxe für Postkarten ins Ausland ab 15. 05. 1924 = 20 Rappen.

Ab ca. 1906 wurden auch Ansichtskarten zum Tarif der Postkarten zugelassen, sofern auf der Adressseite auf der linken Seite bis höchstens die Hälfte für schriftliche Mitteilungen benutzt wird.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Detlev0405 Am: 28.08.2019 22:28:14 Gelesen: 3263# 48 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Luftpost aus der Schweiz in die Tschechoslowakei war bis 1939 keine Seltenheit, aber mit einem Block dann doch schon.



Vom 26.01.1938 stammt dieser Beleg aus der Schweiz, er ging von Basel nach Prag. Um 15 Uhr in Basel abgefertigt, war er um 5 Uhr des nächsten Tages bereits in Strasbourg. Am 27.01. um 14 Uhr landete der Beleg pünktlich auf dem Flugplatz in Prag und war zwei Stunden später bereits am Auslieferungspostamt. Der Durchgangsstempel von Strasbourg verrät uns wieder, das der Beleg durch die französische CIDNA befördert wurde. Die Schönheit des Beleges wird nicht nur durch die recht sauberen Stempel an jedem Ort geprägt, sondern auch durch den verklebten Block 3 der Schweiz und dem attraktiven Luftpostaufkleber.

Gruß
Detlev
 
Gernesammler Am: 02.09.2019 20:09:18 Gelesen: 3173# 49 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief von Karl Bremer aus Zürich vom 31.3.1917 an Julius Wertheim in Johannesburg Südafrika.

Ich denke, der Brief durchlief die Zensur in England aufgrund des ersten Weltkriegs ausgewiesen durch den Zensurstempel und dem Zensuraufkleber.

Für das Franko nahm man eine Marke Tellknabe zu 5 Rappen Zumstein Nr.125 Type III und zwei Marken Tell Brustbild zu 10 Rappen Zumstein 126 II, gesamt 25 Rappen.

Gruß Rainer


 
Heinz 7 Am: 02.09.2019 22:05:52 Gelesen: 3168# 50 @  
@ Manne [#44]

Guten Abend,

mit dem 50. Beitrag zeige ich eine aktualisierte Tabelle. Wir haben immerhin schon 38 verschiedene Destinationen zeigen können, davon 21 aus Europa. Es wird ab nun doch etwas schwierig, weitere Belege beisteuern zu können.



Besonders gefallen hat mir die Doppel-Ansichtskarte von Manne. Württemberg an sich ist ja nicht selten, aber einen Beleg aus der Zeit vom 1.1.1900 - 30.3.1902 hat auch nicht jeder. Und eine so hübsche Doppel-Ansichtskarte schon gar nicht!

14 verschiedene Autoren haben für unsere 38 Destinationen beigetragen, das ist doch erfreulich. Hanspeter hat mit 10 Beiträgen die Führung übernommen, ich bin erst bei 8. Der Zeitabschnitt 1900-1949 ist für mich nur ein Neben-Sammelgebiet, da habe ich gar nicht so viel, wie erwartet.

Liebe Grüsse
Heinz
 
Gernesammler Am: 03.09.2019 19:57:47 Gelesen: 3143# 51 @  
Hallo Sammlerfreunde,

nochmals eine Destinatiion aus Röschenz vom 29.12.1906 nach Ungarn, diesmal als Charge Brief an Emil Figenwald in Verbanje, doch diesen traf man dort nicht an am 1.1.1907 (siehe kleiner grüner Aufkleber Elutazott - abgereist). Deshalb lief der Brief Retour nach Röschenz dem Ausgangsort in der Schweiz dort traf dieser am 10.1.1907 wieder ein.

Für das Franko nahm man Marken der Serie "Kreuz und Wertziffer" 2x die 58B zu 2 Rappen, 2x die 59B zu 3 Rappen, 1x die 61B zu 10 Rappen und 1x die 65B zu 5 Rappen alles Marken mit Kontrollzeichen, sowie 1x stehende Helvetia zu 25 Rappen Zumstein Nr.87 macht zusammen 50 Rappen.

Dieses war die Franko Gebühr für den Brief von 25 Rappen einfaches Gewicht und der Einschreibgebühr von nochmals 25 Rappen. Auf der Rückseite sind der Ankunftsstempel von Verbanja und dem Ankunftsstempel in Röschenz als der Brief Retour zurück kam.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 04.09.2019 20:00:58 Gelesen: 3118# 52 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Australien fehlt noch.

Brief aus der Schweiz vom 27.5.1838 per Brief Luftpost nach Australien frankiert mit 70 c Helvetia 30 c League of Nations und Luftpost 10 c auf 65 c Aufdruck.

Luzerner Stempel links unten handschriftlich vermerkt "per Chiasso 2" und 5 Gramm Gewicht per Swissair nach Italien und weiter per Imperial Airways Service IE 657 Flugboot "Cameronian" nach Karachi Qantas "Coogee" nach Singapur und Melbourne nach Australien, dort kam der Brief am 8.6. an. Auf der Rückseite ist noch der Ankunfsstempel von Melbourne.

Gruß Rainer


 
SH-Sammler Am: 05.09.2019 06:50:09 Gelesen: 3104# 53 @  
@ Gernesammler [#52]

Hallo Sammlerfreunde,

da der Bundesstaat Australien mit dem Zusammenschluss der früheren Einzelstaaten erst 1913 gegründet wurde, passen Belege aus den australischen Einzelstaaten ab 1900 ebenfalls in das Thema “Destinationen bis 1949”.

Nachdem in Beitrag [#52] der erste Brief nach Australien gezeigt wurde, kann ich mit einer Ganzsachen-Postkarte vom 29. März 1901 in den Staat VICTORIA nachdoppeln.



Hier eine Postkarte mit der üblichen 10 Rappen Ausland-Frankatur von Clarens (Kanton Waadt) nach Yeringberg, Victoria. Weil der Adressat dort nicht ermittelt werden konnte, wurde die Karte retourniert und kam 2 Monate später wieder in Clarens an.

Das kuriose an dieser Karte ist, dass eine Marke mit der Auslandgebühr von Three Halfpence (1½ d) beklebt und mit dem Nummerstempel 861 von Yeringberg gestempelt wurde. Diese Gebühr ist wahrscheinlich vom Posthalter (oder vom Sozialamt??) bezahlt worden, obwohl eine Rücksendung im Prinzip kostenfrei hätte erfolgen müssen.

Ob diese 2 – Länder Frankatur wohl ein Unikat ist…

fragt sich
SH-Sammler
Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 07.09.2019 12:13:46 Gelesen: 3065# 54 @  
@ Heinz 7 [#50]

Hallo Sammlerfreunde,

bisher wurde noch kein Beleg nach Schweden vorgestellt, was ich hiermit nachholen möchte.



Streifband zu 2 Rappen, überdruckt mit 5 Rappen plus einer Zusatzfrankatur von 5 Rappen vom 3. Aug. 1921, abgehend von Schaffhausen nach Schweden.

Allerdings finde ich den Ort auf keiner Landkarte, vielleicht lese ich den Namen aber auch falsch. Daher meine Bitte um Mithilfe beim Auffinden des Empfangsortes.

Ich lese Täppern, es könnte auch Täpperos oder gar Jäpperos heissen. Nur finde ich unter diesen “Namenvarianten” in Schweden nichts.

Taxerklärung:

Drucksachentaxe bis 50g ins Ausland, ab 01.01.1921 = 10 Rappen

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Gernesammler Am: 09.09.2019 22:49:54 Gelesen: 3035# 55 @  
@ SH-Sammler [#54]

Hallo Hans-Peter,

der Ort heißt Täpperöd.

Gruß Rainer
 
Heinz 7 Am: 09.09.2019 23:11:47 Gelesen: 3033# 56 @  
@ SH-Sammler [#54]

Ein toller Beleg, Hanspeter, gratuliere.

Wenn ich richtig lese, ist die Ortschaft Täpperöd, in der Nähe von Malmö.

Herzliche Grüsse

Heinz
 
SH-Sammler Am: 10.09.2019 08:05:21 Gelesen: 3023# 57 @  
@ Heinz 7 [#56]
@ Gernesammler [#55]

Hallo Heinz, hallo Rainer,

vielen Dank für Euren Hinweis. Ich werde diese Angaben in meiner Beschreibung aufnehmen.

Ich frage mich jedoch, warum ich auf Google Earth Pro, dem Kartenwerk von Windows, bei WIKI sowie dem Entfernungsrechner die Ortschaft Täpperöd nicht finden kann. Wo habt Ihr den diesen Ort gefunden?

Ich denke, dass ich mir einen alten Atlas zulegen muss.

Nochmals Dank und Grüsse

Hanspeter
 
mausbach1 Am: 10.09.2019 10:57:13 Gelesen: 3015# 58 @  
[#11]

Destination Schweiz - Iran 1942



GENF 16.VII.42



ISTANBUL 21.7.1942



TEHERAN (verschmiert) 15.VIII.42



Zensurstelle (verschmiert in russ. Schrift)
ANGLO-SOVIET-PERSIAN (in Istanbul)



Zensurstelle (engl.)
ANGLO-SOVIET-PERSIAN (in Cairo)



Iranische Zensurstelle in Teheran
Text (farsi): VON DER ZENSURBEHÖRDE GEÖFFNET
 
Gernesammler Am: 10.09.2019 11:52:38 Gelesen: 3007# 59 @  
@ SH-Sammler [#57]

Hallo Hanspeter,

ich bin ja auch nicht der Beste im lesen alter Schriften aber Dank Google geht das mit den Orten dieser Welt ganz gut und Du hattest ja schon eine gute Vorlage gegeben, nämlich Täpperos und wenn man da ein d hinten anfügt Täpperod ergibt sich das ganze von allein.

Dann findet Google Täpperöd einen kleinen Ort in Schweden, Du darfst nur nicht Schweden anfügen dann findet Google alles über Schweden nur nicht das was Du suchst, habe ich gestern auch versucht.

Gruß Rainer
 
SH-Sammler Am: 10.09.2019 15:53:32 Gelesen: 2989# 60 @  
@ Heinz 7 [#50]
@ mausbach1 [#58]

Hallo Heinz, hallo Sanmmlerfreunde,

mir ist klar, dass Heinz pro Land nur einen Beleg in seine Tabelle aufnimmt. Anderseits wollen wir doch bei den Destinationen vor allem bessere oder besondere Belege zeigen.

Ich bin so frei und zeige einen weiteren Brief nach Persien, etwas das man sicher nicht alle Tage sieht.



Siegelbrief der Schaffhauser Kantonalbank vom 28. VIII. 1928 an den persischen Finanzminister, frankiert mit Flugpostmarken F8 und F12 (gemäss Zumstein) und markiert mit blauem, dreisprachigem Label “Mit Flugpost”. Die gewünschte Flugroute ist oben links beschrieben mit “par avion via Russie”, also Leitung über Moskau. Zudem wurde von einer anderen Person noch “au dela de Moscou” notiert.

In Zürich kam der Stempel “Zürich Flugplatz” drauf. Zu jener Zeit befand sich der Flugplatz noch in Dübendorf, der Flughafen Kloten wurde erst im Jahr 1953 eröffnet. Der Brief ging also auf die Reise und machte einen ersten Zwischenhalt in Berlin. Dort kam ein roter Rechteckstempel drauf, schwach sichtbar mitten über die Adresse aufgedrückt. Weiter ging die Reise nach Moskau, wo der Brief ein weiteres Mal behandelt wurde. Der blaue “Luftpost-Label” wurde ergänzt mit einem Label in russischer und französischer Sprache. Zudem wurde der Hinweis “au dela Moscou” noch ergänzt mit “et de Bakou” (im heutigen Azerbaidschan).
Zu guter Letzt kommen vorne wie hinten noch ein persischer Stempel, wohl der Ankunfstempel von Teheran, drauf.

Taxierung: Das Franko von 8.20 Fr setzt sich folgendermassen zusammen.

Einfache Brieftaxe ab 1924 ins Ausland, bis 20g = 30 Rappen
Zusatztaxe für Brief 120g (plus 5 mal 0.20Fr.) = 1.00 Fr.
Zwischensumme = 1.30 Fr., mittels Tell und Helvetia mit Schwert frankiert
Luftpostzuschlag ab 24.5.1928 für die Linie Berlin - Moskau = 1.15 / 20g, bei 6-fachem Gewicht = 6.90 Fr.
Total Frankatur von 8.20 Fr.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
mausbach1 Am: 10.09.2019 16:25:39 Gelesen: 2980# 61 @  
@ SH-Sammler [#60]

Hallo Hanspeter,

ein starkes Teil! Glückwunsch!

Glückauf!
Claus
 
22028 Am: 10.09.2019 16:38:48 Gelesen: 2978# 62 @  
@ SH-Sammler [#60]

Wenn der Brief mit der Overland Mail von Haifa nach Baghdad und dann weiter nach Teheran transportiert worden wäre. ;)
 
merkuria Am: 29.09.2019 12:19:23 Gelesen: 2782# 63 @  


Luftpostbrief bis 10g von Zofingen nach Ganderbal / Kashmir (Britisch Indien) Aufgabe 25. August 1934.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpostgebührenverordnung vom 1.01.1932 - 30.04.1935 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20 g = 30 Rappen
Luftpostgebühr Indien bis 10 g = 70 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 191z

Der Brief erreichte Ganderbal am 2. September 1934 von wo aus er nach Srinagar weitergeleitet wurde und dort am 3. September 1934 eintraf. Die Bedeutung des Kastenstempels KARACHI / CANCELLED / 30. AUG.34 ist mir nicht ganz klar, könnte aber ein Hinweis sein, dass ab Karachi keine weitere Luftpostbeförderung des Briefes mehr erfolgt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 01.10.2019 21:46:26 Gelesen: 2695# 64 @  
@ jahlert [#26]

Belgien hast Du uns schon gezeigt, auf einer Paketbegleitadresse. Darum erlaube ich mir, jetzt noch einen echten Brief zu zeigen.



25 Rappen wurden verklebt mit Sondermarken (Zuschlagsmarken): Pro Patria 1945 (20 Rappen) und Sondermarke für das Rote Kreuz. Gestempelt wurde das Ganze in Bern am 17.10.1945.

Nun aber etwas Seltsames: Eine PAX-Marke (5 Rappen) wurde dazu addiert, diese trägt aber den Stempel Genève 18.X.1945, also einen Tag später!

Das kann ich im Moment nicht erklären.

Die daneben stehenden 30 Rappen-Abbildung ist aber keine Briefmarke, sondern war auf dem Briefcouvert schon aufgedruckt. Es wundert mich, dass dies akzeptiert wurde, denn die Abbildung ähnelt sehr der Pro Patria-Marke Nr.6 (Zumstein B 6) von 1940 (Michel Nr. 367).

Heinz
 
Heinz 7 Am: 02.10.2019 09:04:20 Gelesen: 2673# 65 @  
@ SH-Sammler [#60]

Lieber Hanspeter,

Dein Beitrag hat mich veranlasst, klipp und klar festzulegen, was ich denn eigentlich will. ;-)

mir ist klar, dass Heinz pro Land nur einen Beleg in seine Tabelle aufnimmt. Anderseits wollen wir doch bei den Destinationen vor allem bessere oder besondere Belege zeigen.

Das Thema Destinationen ist ja faszinierend, und soll Vielen die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen. Und zwar, so meine Absicht, auch mit "gewöhnlicher" Post, also einem Standard-Brief von A nach B; nicht nur irgendwelche besonderen Frankaturen. (Darüber freuen wir uns ja sowieso). Darum werde ich ab sofort wie folgt vorgehen (für die Tabelle):

Von jedem (verschiedenen) Zielland sollen maximal drei Belege gezeigt werden. Davon soll EINER ein STANDARD-NORMALBRIEF sein. Wenn er dann sogar philatelistisch erklärt wird (Porto-Zusammensetzung), wie das Jacques gemacht hat, dann ist das besonders willkommen.

@ merkuria [#43]

Wenn ein Sammler Mühe hat, den Tarif zu erklären, soll er sich aber nicht abschrecken lassen. Vielmehr soll er seinen Beleg einstellen, und dann können wir Leser vielleicht die offenen Fragen zusammen besprechen. Somit ist beiden geholfen, den Anfängern und den Spezialisten.

Ich habe mir auch erlaubt, eine offene Frage "mitzugeben", siehe

@ Heinz 7 [#64]

Warum wurde der 25 Rappen-Brief mit 5 Rappen ergänzt und an einem anderen Ort nachgestempelt?

Ich bin gespannt, ob dafür jemand eine Erklärung hat.

Noch eine Ergänzung zu der Auswahl der Belege: Wenn jemand GANZSACHEN einstellt, dann finde ich das besonders schön, weil ich bin ein grosser Fan von Ganzsachen und finde es schade, dass sie bei vielen Sammlern so stiefmütterlich behandelt werden.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
philaworld Am: 02.10.2019 11:54:24 Gelesen: 2661# 66 @  
Einer der ersten bekannten Briefe (Umschlag) nach Island, welches damals unter dänischer Hoheit stand. Der Brief ging an den Reiseveranstalter Geir Zoega. (Quelle Google)



Sehr seltenes Dokument in die nördlichste Hauptstadt Europas, Reykjavik.
 
wuerttemberger Am: 02.10.2019 13:49:22 Gelesen: 2649# 67 @  
@ Heinz 7 [#65]

Wenn sich die Farben der 30 Rappen Marken aus der Zeit noch an das Schema der UPU-Farben halten, dann ist die Erklärung doch sehr naheliegend.

Gruß

wuerttemberger
 
philaworld Am: 02.10.2019 16:17:38 Gelesen: 2639# 68 @  
Beleg aus der Schweiz, von Morges 2.7.1868 zum nördlichsten Punkt der Spitzbergen an Dr. E. Nyström, welcher Arzt auf der "Sofia", dem Expeditionsschiff der Nordpolexpedition von Nordenskiöld war.



Frühes Dokument aus der Polarforschung, der Schwedischen Nordpolexpedition vom September 1868 von A. E. Nordenskiöld. Die Leitung erfolgte via Lausanne 2.7.1868 rückseitig Ortsstempel,(Rückseitig Bahnpoststempel Geneve-Sion 2.7.1868) dann über Basel (Rückseitig Fragmente des Bahnpoststempel: Heidelberg - Basel 3.7.1868 Deutscher Bahnstempel) über Baden Deutschland (Rückseitig Stempel: Schweiz-Baden),...…., nach Tromsö und von dort via Versorgungsschiff "Severin" nach Spitzbergen, wo sie zwischen dem 10-15 September eintraf und Kohle, Verpflegung und Post mitbrachte.

Lieber Gruss
Rene
 
Heinz 7 Am: 04.10.2019 23:53:59 Gelesen: 2576# 69 @  
@ philaworld [#66]
@ philaworld [#68]

Lieber Rene,

vielen Dank für das Zeigen dieses seltenen Briefes nach Island.

Den Beleg, den Du uns in Beitrag 68 zeigst, ist zwar auch hübsch, aber das Thema hier ist begrenzt auf die ersten 50 Jahre des XX. Jahrhunderts. Vielleicht eröffnet jemand ein paralleles Thema Destinationen XIX. Jahrhundert?

Eine seltene Destination 1904 ist Kolumbien.



Leider gehört der Brief nicht mir, ich habe ihn aus einem Katalog gescannt. Es ist ein Einschreibe-Brief der 2. Gewichtsstufe, frankiert mit 75 Rappen.

Der Ausrufpreis war nicht tief: CHF 500. Gemäss Ergebnisliste wurde der Brief zum Ausrufpreis verkauft (+ 26% Aufgeld).

Heinz
 
merkuria Am: 08.10.2019 09:10:29 Gelesen: 2450# 70 @  


Luftpostbrief bis 20g von Genf nach Lima / Peru, Aufgabe 1. Dezember 1931.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpostgebührenverordnung vom 14.01.1931 - 31.12.1931 korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g .............= 30 Rappen
Luftpostgebühr Peru bis 20g = 460 Rappen ergibt 490 Rappen = 4.90 FR

Frankatur: 1x Mi Nr. 194x und 2x 245z

Der Brief erreichte Lima via New York am 16. Dezember 1931.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
jahlert Am: 08.10.2019 23:39:34 Gelesen: 2416# 71 @  
@ merkuria [#70]

Hallo Jacques,

ist es wirklich eine 245z ? Die Ausgabedaten sprechen doch eher für die 245x.

Grüsse in die Schweiz
Jürgen
 

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