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Thema: Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
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Carolina Pegleg Am: 18.03.2009 22:10:48 Gelesen: 365137# 1 @  
Ich entschlacke einmal das bestehenden Thema mit dem unglücklichen Titel "Entgeltvermerke - sammelwürdig ?"

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=306&CP=0&F=1

um den Aspekt Remailing. Es werden dort verschiedene weitere Belege zu diesem Thema gezeigt. Aber ich halte es doch für sinnvoll dieses Thema thematisch zusammenhängend in einem eigenem Thema zu präsentieren, nach dem sich dazu doch einiges an Material in dem alten Thema angesammelt hatte und der ein oder andere Sammlerfreund nun besser in der Lage ist diese Belege zu erkennen und einzuordnen. Auch ich bin auf "Remailing"-Belege erst durch die Diskussionen auf unseren Philaseiten aufmerksam geworden. Internet-Resourcen zum Remailing sind recht spärlich. Ich finde es spannend zu sehen, wer in diesem Geschäft alles so mitmischt.

Hier zunächst ein weiterer Beleg eines "ABC" Remailing Beleges von Südafrika in die USA unter Einschaltung der britischen Royal Mail. Im 'Gebühr bezahlt'-Vermerk wird eine britische Postfachadresse angegeben. So wird dem Kunden eine britische Postfachadresse verschafft um eventuelle Retourbriefe entgegenehmen zu können, ohne dass von den Amerikanern Nachporto erhoben würde.



Eröffnet habe ich dieses neue Thema allerdings wegen dieses ersten, glaube ich, "ABB" Remailing Beleges, der mir unterkommt. Ich achte allerdings da noch nicht sehr lange drauf.



Gerichtet von einem Absender in Kanada in die USA wurde der Brief nicht von der kanadischen Post, sondern von einem internationalen Logistikunternehmen, der TNT, ausserhalb des Weltpostvertrages in die USA transportiert. Dort wurde der Brief dann in Burlinghame, Cal., zum Inlandstarif frankiert -- mit Freistempel -- und der amerikanischen Post als normaler Inlandsbrief zur Zustellung übergeben. Hier der Freistempel im Detail:



Wieder ist im Freistempel eine amerikanische Postfachadresse angegeben, da bei Unzustellbarkeit und Rücklieferung nach Kanada seitens der USPS zu recht Nachporto erhoben würde.
 
Jürgen Witkowski Am: 18.03.2009 23:05:35 Gelesen: 365127# 2 @  
Dass auch die Deutsche Post AG dick im Geschäft steckt, beweist dieser Beleg. Er wurde von der DHL aus dem an der deutsch-niederländischen Grenze gelegenen Maastricht über die Deutsche Post AG in Niederaula abgewickelt.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 

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