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Thema: Stempel Schau - schön, selten oder kurios
Das Thema hat 488 Beiträge:
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Pommes Am: 29.04.2012 02:00:31 Gelesen: 388612# 414 @  
@ rostigeschiene

Hallo Werner,

ich glaube der Bezug zu Berlin ist eher gewünscht. Schau mal besser z. B. hier (wenn der Link funktioniert):

http://www.verwaltungsgeschichte.de/sch_zabrze.html

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
rostigeschiene Am: 29.04.2012 08:39:55 Gelesen: 388579# 415 @  
@ kauli

Hallo Dieter,

ja, meine Gedanken gingen bei Ansicht dieses Stempelfragmentes in Richtung Borsigwalde. Gegoogelt habe ich auch, heute morgen.

@ Pommes

Hallo Thomas,

danke für den Link. Du hast Recht, Borsigwerk ist der älteste Stadtteil von Zabrze. Nachzulesen bei Wikipedia. Nur wäre ich bei dem Wort Borsigwerk nie auf Zabrze gekommen.

@ Baldersbrynd

Hallo Jørgen,

hast Du eine Abbildung dieses Stempels?

Viele Grüße

Werner
 
Baldersbrynd Am: 01.05.2012 13:09:32 Gelesen: 388227# 416 @  
Hallo Werner,

leider nichts, ich schaue ein Teil von der Seite in genannten Buch. Es schaue nur der Stempeltype und welche Stempeln.

Viele Grüße
Jørgen


 
rostigeschiene Am: 01.05.2012 15:24:26 Gelesen: 388178# 417 @  
@ Baldersbrynd [#416]

Hallo Jørgen,

vielen Dank für die Mühe und den sehr informativen Scan. Schade, dass wohl keiner den Stempel als Ganzes zeigen kann.

Viele Grüße

Werner
 
Postgeschichte Am: 01.05.2012 18:48:49 Gelesen: 388113# 418 @  
@ rostigeschiene [#417]

Hallo Werner,

bei stampX ist ein Zweikreisstempel von Borsigwerk im Ganzen abgebildet. Hier wird der Verwendungszeitraum 1.5.1867 bis 28.2.1874 (geschätzt) angegeben.

Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 01.05.2012 19:53:18 Gelesen: 388098# 419 @  
@ Postgeschichte [#418]

Hallo Manfred,

danke für den Hinweis. Da sich das von mir vorgestellte Stempelfragment auf einer auf einer Marke Nr.47, deren Erstausgabetag im Okt. 1889 lag, befindet, ist der Verwendungszeitraum um cirka 16 Jahre verlängert nachgewiesen.

Viele Grüße

Werner
 
HouseofHeinrich Am: 05.05.2012 10:10:11 Gelesen: 387386# 420 @  
Hallo Leute,

habe hier eine Postkarte, mit Stempel Bayerischer Staats Besitz. Weiß jemand darüber mehr? Den anderes Stempel kann man nicht mehr gut erkennen, im Voraus vielen Dank und mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
Postgeschichte Am: 05.05.2012 18:05:29 Gelesen: 387302# 421 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Hallo Heinrich,

hier findest Du etwas über das "Lustschloss" http://de.wikipedia.org/wiki/Eremitage_%28Bayreuth%29

Solche Stempel wurden oft von Ausflugsorten angebracht. Sind privat hergestellt (Werbezwecke). Nicht zu verwechseln mit Posthilfstempeln.

Gruß

Manfred
 
wuerttemberger Am: 05.05.2012 20:11:46 Gelesen: 387268# 422 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Der Poststempel dürfte von PEGNITZ sein.

Gruß

wuerttemberger
 
Postgeschichte Am: 05.05.2012 23:16:03 Gelesen: 387232# 423 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Der kaum erkennbare Stempel, ein Poststellen II-Stempel, könnte von "Püttelshof" stammen. Es sind wirklich nur wenige Details sichtbar.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
HouseofHeinrich Am: 07.05.2012 15:26:42 Gelesen: 386939# 424 @  
Hallo Leute,

möchte nochmal Dank an euch sagen, für die Hinweise und verbleibe mit den Besten Sammeln Grüßen

Heinrich
 
wuerttemberger Am: 07.05.2012 16:24:46 Gelesen: 386925# 425 @  
@ Postgeschichte [#423]

Jetzt, wo Du es schreibst, sehe ich auch einen Landpoststellenstempel. :-)

Gruß

wuerttemberger
 
HouseofHeinrich Am: 08.05.2012 19:32:16 Gelesen: 386764# 426 @  
Hallo Leute,

vielen vielen Dank an euch allen, das Ihr euch um solche Patienten wie mich kümmert, danke danke.

Heute würde ich gerne ein wenig Licht in diese Postkarte hineinbringen mit eurer Hilfe.

Wie ist das genau gemeint, nur ein Stempel drauf, dann eine Nachgebühr, wer könnte darüber was wissen, und verbleibe immer

m.f.g.

Heinrich


 
JFK Am: 08.05.2012 20:26:17 Gelesen: 386745# 427 @  
@ HouseofHeinrich [#426]

Hallo Heinrich,

die Postkarte ist in der (ehemaligen) DDR gelaufen und hätte mit 10 Pf. frankiert werden müssen. Da ohne Marke, erhielt sie einen Nachgebührstempel (roter Stempel). Zusätzlich den handschriftlichen Vermerk 15 in blau (= Nachgebühr 10 Pf + 5 Pf Strafgebühr).

Da der Empfänger nicht erreichbar war oder die Nachnahmegebühr verweigert wurde, hat der Briefträger die Adresse mit Bleistift (Strasse+Hausnr+beiMoog) gestrichen und sein Namenskürzel hinzugefügt sowie eine 22.

Die 22 steht wohl für den Postbezirk Mitte, in dem auch der Stadtteil Neu-Köln liegt bzw. von diesem aus bedient wurde. Da können unsere Berlin-Kenner sicher noch Genaueres zu beitragen.

Nette Grüße vom Niederrhein
Jürgen (JFK)
 
Postgeschichte Am: 08.05.2012 20:28:14 Gelesen: 386743# 428 @  
@ HouseofHeinrich [#426]

Hallo Heinrich,

da die Ansichtskarte an Manfredt gerichtet ist, fühle ich mich angesprochen und möchte Dir auf Deine Frage antworten:

Postkarten kosteten Porto, in diesem Fall 10 Pf. War der Absender zu geizig und klebte keine Marke drauf, mußte der Empfänger das 1 1/2 -fache des Fehlbetrages (=10 x 1,5 = 15 Pf) als Nachgebühr zahlen. Diese wurde hier durch die blaue 15 und den Nachgebührstempel dokumentiert. Da der Empfänger unter der Anschrift nicht erreichbar war, wurde die Karte an die neue Anschrift gesandt.

Jürgen war schneller.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 06.08.2012 23:23:46 Gelesen: 372276# 429 @  
Hier einmal ein Stempel aus der Werkstatt von Julius Klaucke.



Im Handbuch lässt die Bewertung vermuten das dieser Stempel als Ankunftsnachweis relativ häufig zu finden ist. Ich habe ca. zwei Jahre gesucht. Doch wahrscheinlich werde ich diesen Stempel, als Entwerter, noch länger suchen müssen.

Viele Grüße

Werner
 
rostigeschiene Am: 09.08.2012 21:25:40 Gelesen: 371794# 430 @  
Bei der Durchsicht meiner Alben fiel mir der Stempel auf dieser Marke auf. Ein klassischer Nummernstempel mit einer oder mehreren Ziffern im Balkenoval ist es nicht und ein einfacher Einkreisestempel auch nicht.



Kann mir jemand zu diesem Stempeltyp etwas schreiben?

Viele Grüße

Werner
 
Postgeschichte Am: 10.08.2012 00:39:10 Gelesen: 371753# 431 @  
@ rostigeschiene [#430]

Ich würde ihn als Kreisstempel mit doppelten Kurzstegen über und unter der Datumszeile beschreiben.

Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 10.08.2012 07:51:35 Gelesen: 371698# 432 @  
@ Postgeschichte [#431]

Hallo Manfred,

danke, die geometrische Definition nach Andersen, Kreisstempel mit doppelten Kurzstegen, ist somit geklärt. Weiss jemand, wo und in welchem Zeitraum dieser Stempel verwendet wurde?

Viele Grüße

Werner
 
westfale1953 Am: 30.08.2012 19:02:59 Gelesen: 369064# 433 @  
Hallo und guten Abend!

Habe gestern bei Ebay diese Ganzsache ersteigert. Was haltet ihr von dem Stempel?



R4 sind doch nicht so häufig, oder?

Danke für eure Antworten!

Bernhard
 
Latzi Am: 30.08.2012 19:21:09 Gelesen: 369051# 434 @  
@ westfale1953 [#433]

Jetzt weiss ich wenigstens, wer ihn mir weggeschnappt hat. Bei Stampsx im Forum wurde behauptet, dass es sich um einen von nur drei möglichen vierzeiligen Rechteckstempeln handelt.

Gruß
Lars
 
Mondorff Am: 30.08.2012 23:21:28 Gelesen: 368981# 435 @  
Der Uhrenstempel wird der angefügte Stempel hier genannt.



Der ist so selten, dass ich hier nicht einmal einen Original-Beleg zeigen kann, sondern nur die Abbildung aus der Lieferung 8.3.1 Tagesstempel des Handbuchs zur Philatelie in Luxemburg (Typ 39.00) und eine aus dem Werk 100 Jahre UTL.



Es war ein Hammerstempel, der für Einschreib-, Express- oder Wertsendungen gedacht war. Ein Uhrwerk im Stempel sollte immer die genaue, sozusagen minutiöse, Zeit der Einlieferung der Sendung festhalten. Das Datum der Abbildung ist der 15.VII.1930 - 11 15.

Nur Uhr und Hammer vertrugen sich schlecht; das Stempelgerät war oft in Reparatur – seine Einsatzzeit deshalb arg begrenzt. Wir kennen nur Daten aus dem Jahre 1930.

Gab es in Deutschland ähnliche Erfahrungen?

Schönen Gruß aus Luxemburg
DiDi
 
rostigeschiene Am: 01.10.2012 22:03:09 Gelesen: 364060# 436 @  
Hier und heute ein Stempel des British Forces Post Office 39 aus Osnabrück.



Leider nur ein Briefstück, doch die Form des Stempel sieht meiner Meinung nach recht ansprechend aus. Wenn man bedenkt das in Großbritannien, gefühlt, ca. 99,9% aller Marken nicht oder nur mit Welle bzw. Strich entwertet werden, ist das doch ein schöner Fund.

Viele Grüße

Werner
 
jürgenw Am: 02.10.2012 12:13:15 Gelesen: 363913# 437 @  
@ rostigeschiene [#411]

Hallo rostigeschiene,

Borsigwerke war ab 1867 eine Postexpedition 2. Klasse, 1871 Postexpedition, 1876 Postamt 3. Klasse, über die Schließung ist nichts verzeichnet.

Literaturnachweis:

Günter Haas
Deutsche Postorte 1490-1920
Peter Feuser Verlag 2003
ISBN 3-927483-32-X

Gruß Jürgen
 
EdgarR Am: 11.10.2012 20:45:07 Gelesen: 361570# 438 @  
Kopfsteher, "Seitensteher", alles schön und gut - aaaaaber

@ Concordia CA [#266] u. div. Andere

Aber was um Himmels Willen stellt DAS DA vor?



Nein nein, Leute, Ihr müsst schon näher ran. Noch näher! So:



Also: Stempelkopf und Entwerter sind so angeordnet wie bei spanischen Maschinenstempeln die Regel: Entwerter rechts, Stempelkopf links. Und der Entwerter steht auch "richtig rum".

Aber was ist mit dem Stempelkopf?

Habe ich es an den Augen oder ist nur die Datumszeile "regulär" - und der Rest in Spiegelschrift? Ja! Und nun die 64.000,- $-Frage: WIE kann so was passieren? WIE geht das rein technisch?

*kopfschüttelnd*
EdgarR

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Antwort siehe Beitrag [#457]
 

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