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Thema: Neues vom BPP - Bund philatelistischer Prüfer
Richard Am: 08.02.2012 18:29:28 Gelesen: 131934# 1 @  
Eine in der Form recht ungewöhnliche Meldung ("mit sofortiger Wirkung") kam heute vom BPP:

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Beendigung der Prüftätigkeit

Herr Robert Brunel beendet mit sofortiger Wirkung seine Prüfertätigkeit als Verbandsprüfer im BPP.


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Brunel war Prüfer für Sudetenland, er ist Mitglied im BDPh, im Händlerverband APHV sowie in den Arbeitsgemeinschaften Kanalinseln sowie Jugoslavien und Nachfolgestaaten.

Schöne Grüsse, Richard
 
drmoeller_neuss Am: 08.02.2012 19:50:45 Gelesen: 131896# 2 @  
Finde ich auch in der Form ungewöhnlich.

Natürlich kann es immer unvorhergesehene Gründe geben, z.B. gesundheitliche Probleme, die zu einer plötzlichen Beendigung einer Tätigkeit zwingen. Aber dann würde ich eine Danksagungsformel des BPP erwarten. Hier scheint es mir, dass der Druck vom BPP kam.
 
Kontrollratjunkie Am: 08.02.2012 20:56:31 Gelesen: 131869# 3 @  
Das ist ja katastrophal !

Hat jemand nähere Informationen ? Ich wäre sehr dankbar dafür.

Gruß
KJ
 
Richard Am: 07.05.2012 13:03:16 Gelesen: 131331# 4 @  
Der Prüferbund teilt mit:

Neuaufnahmen

Matthias Bock: Prüfgebiet Marienwerder (**)

Jan Hohmann: Prüfgebiet Alliierte Besetzung Mi.-Nr. 911-970 (**)

Heiko König: Prüfgebiet DDR ab Mi.-Nr. 242 und Dienstmarken

Andreas Wehner: Prüfgebiet Bizone Mi.-Nr. 1-35

Erweiterungen des Prüfgebietes

Volker Mehlmann: Prüfgebiet Lübeck

Dr. Peter Provinsky: Prüfgebiet Deutsch-Ostafrika

(Quelle: http://www.bpp.de/de/home/ )

(**) = Mitglieder Philaseiten.de
 
Richard Am: 30.05.2012 08:59:57 Gelesen: 131124# 5 @  
@ Kontrollratjunkie [#3]

Robert Brunel hat seine Prüfgebiete erweitert und ist jetzt beim VPP:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=2957&CP=0&F=1

Schöne Grüsse, Richard
 
ligneN Am: 30.05.2012 11:54:22 Gelesen: 131083# 6 @  
@ Kontrollratjunkie [#3]

Wie ich über zwei Ecken gehört habe, hat man Herrn Brunel im Zusammenhang mit einer "Angelegenheit" um eine Stellungnahme gebeten. Statt seiner Stellungnahme kam der Austritt.

"Angelegenheit", näheres konnte ich nicht erfahren. Vielleicht hat jemand sich über etwas beschwert?

Jedenfalls: Bei Konflikten die andere Partei dann um eine Stellungnahme zu bitten, ist in Vereinen übliche Vorgehensweise.

Gruß
ligneN
 
Kontrollratjunkie Am: 30.05.2012 12:09:38 Gelesen: 131076# 7 @  
Hallo Richard,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich hatte mittlerweile schon gelesen, dass Herr Brunel seine Prüftätigkeit nunmehr beim "VPP" ausübt.

In der Interimszeit hat es als freier Prüfer gearbeitet. Solche Befunde habe ich auch in der Sammlung.

Gruß
KJ
 
Kontrollratjunkie Am: 30.05.2012 12:16:14 Gelesen: 131072# 8 @  
Hallo ligneN,

bevor man sich zu einem Thema äußert, ist es immer wichtig, beide Seiten der Medaille zu kennen.

Insofern ist das Vorgehen des Vereins zu begrüßen. Was denn nun wirklich vorgefallen ist, kann ich auch nicht sagen. Im Zweifel wird das auch nicht herauskommen. Ist auch besser so, es reicht, wenn die schmutzige Wäsche intern gewaschen wird. In der Öffentlichkeit hat so etwas nichts zu suchen.

Vielleicht ergibt sich trotzdem noch etwas, vielen Dank für Deine Info.

Gruß
KJ
 
Richard Am: 16.07.2012 08:51:16 Gelesen: 130674# 9 @  
Der Prüferbund teilt mit:

Herr Berend Hey, Bremen, stellt ab 23.07.2012 seine Prüftätigkeit für die Dauer von zwei Jahren ein.

Das Prüfgebiet "Deutsche Besetzung 1. Weltkrieg" bearbeitet Heinrich Wasels, das Prüfgebiet "Allenstein" Manfred Althen. (**)

(**) Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 22.10.2012 08:30:00 Gelesen: 130109# 10 @  
Der BPP teilt mit, dass Manfred Althen (**) zum 31.12.2012 seine Prüftätigkeit einstellt und bereits seit dem 10.10.2012 keine Aufträge mehr annimmt.

Voraussichtlich im Sommer kommenden Jahres wird ein neuer BPP-Experte für das Gebiet Allenstein zur Verfügung stehen.

(**) Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 08.11.2012 08:16:25 Gelesen: 129848# 11 @  
Herr Karl-Albert Louis unterbricht seine Tätigkeit als Verbandsprüfer im BPP für das Prüfgebiet Großbritannien bis 31.12.2013.
 
Richard Am: 21.04.2013 15:58:31 Gelesen: 129074# 12 @  
Neuaufnahmen im Bund Philatelistischer Prüfer

Peter Scheibel
Penzendorferstrasse 40
91126 Schwabach

Prüfgebiet: AM-POST

Michael Ehrig (**)
Kurt-Schumacher-Strasse 51
15827 Blankenfelde-Mahlow

Prüfgebiet: Portugal 1853-1937

Oliver Estelmann (**)
Klarastrasse 26
16540 Hohen Neudorf

Prüfgebiet: Helgoland

Lars Böttger (**)
10, rue de Grundhof
6315 Beaufort
Luxemburg

Prüfgebiet: Luxemburg

Roland Pieles
Indernbucher Strasse 17
91790 Burgsalach

Prüfgebiet: Kriegs- und Propagandafälschungen im ersten und zweiten Weltkrieg

Erweiterungen des Prüfgebietes

Michael Jäschke-Lantelme

Prüfgebiet: Hannover

Uwe Kleymann

Prüfgebiet: Sudetenland (Asch, Karlsbad, Konstantinsbad, Nicklasdorf, Reichenberg-Maffersdorf und Rumburg

Arnold Goller

Prüfgebiet: Österreich 1850-1867; Lombarbei-Venetien 1850-1864; Donau-Dampfschifffahrt-Gesellschaft

Dirk Schulz

Prüfgebiet: SBZ Mi.-Nr. 1-7 und 116-165 (Berlin und Brandenburg, West-Sachsen)

Tobias Huylmans

Prüfgebiet: Deutsche Besetzungsausgaben Litauen im II. Weltkrieg - Landesausgaben sowie Alsedziai bis Zarasai

Dr. Johannes Hoffner (**)

Prüfgebiet: Eupen und Malmedy, Eupen, Malmedy (belgische Ausgaben)

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(**) Mitglieder Philaseiten
 
Richard Am: 28.04.2013 13:05:36 Gelesen: 128924# 13 @  
@ [#12]

Auf der Seite des BPP ist die Neuaufnahme von Peter Scheibel "spurlos" verschwunden. Wir haben Herrn Scheibel und den BPP angeschrieben und nachgefragt.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 29.04.2013 12:02:30 Gelesen: 128831# 14 @  
@ [#13]

Der Prüferbund hat geantwortet:

Hallo Herr Ebert,

Herr Scheibel hat - nach der erfolgten Aufnahme - seinen Antrag aus familiären Gründen zurückgezogen.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Oechsner

 
Richard Am: 09.05.2013 08:38:34 Gelesen: 128665# 15 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer meldet, dass Roland Pieles eine neue E-Mail-Anschrift hat: psywarstamps@gmail.com. Pieles prüft die Kriegs- und Propagandafälschungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges MiNr. 1-35.
 
Richard Am: 04.06.2013 08:25:04 Gelesen: 128427# 16 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Carl Buhr, Mitglied der Gruppe der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im BPP, hat die neue Adresse: Gandersheimer Weg 2, 22459 Hamburg, Tel. 040 – 5511484, Fax 040 – 5553387, E-Mail carl.buhr@gmx.de

Dr. Helmut P. Oechsner
 
Richard Am: 19.08.2013 09:53:02 Gelesen: 127941# 17 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Herr Till Neumann, Bremen, unterbricht seine Prüftätigkeit ab 01.10.2013 bis mindestens Oktober 2014.

Für das Prüfgebiet Bremen steht Herr Claus Heitmann zur Verfügung.
 
Richard Am: 04.10.2013 09:28:36 Gelesen: 127611# 18 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Beendigung der Mitgliedschaft im BPP zum 31.12.2013

Zum 31.12.2013 endet satzungsgemäß die ordentliche Mitgliedschaft der Herren

Dr. Jobst von Heintze (Prüfgebiet SBZ Bezirkshandstempel Bezirke 16, 36, 37 und 38),

Günter Lieder (Prüfgebiet SBZ Bezirkshandstempel Bezirke 37 und 38),

Peter Marxer (Prüfgebiet Liechtenstein) und

Horst K. Schmidl (Prüfgebiet Zusammendrucke, Markenheftchen, Rollenmarken Berlin und Bundesrepublik) im BPP.

Wir danken ihnen für die langjährige erfolgreiche Tätigkeit.
 
Richard Am: 16.10.2013 09:40:58 Gelesen: 127422# 19 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Neue Adresse des Prüfbüros Hans-Dieter Schlegel ab 28.10.2013:

Hans-Dieter Schlegel, Berkaer Str. 44, 14199 Berlin

Tel. 030 8813418, Fax 030 88550975, E-Mail hd@schlegel-philatelie.de
 
Richard Am: 24.11.2013 09:47:05 Gelesen: 126997# 20 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Herr Karl-Albert Louis

nimmt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Großbritannien Mi.-Nr. 1 - 101 ab 15.01.2014 wieder auf.
 
Richard Am: 26.11.2013 09:49:14 Gelesen: 126861# 21 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Erfolgreiches Weiterbildungswochenende des BPP in Bonn

(19.11.13) - Am letzten Septemberwochenende hatte der BPP nach Bonn ins „Haus der Philatelie“, den Sitz des BDPh, geladen. Vierundzwanzig aktive BPP-Prüfer (und damit fast jedes vierte BPP-Mitglied) waren gekommen, um sich an zwei Tagen umfassend mit der „Stempelprüfung mit Hilfe des Computers“ und dem „Erstellen von Attesten und Befunden“ zu beschäftigen. Die Referenten Rolf Tworek, Wilhelm van Loo und Christian Geigle hatten interessante Vorträge ausgearbeitet, die um praktische Übungen ergänzt wurden. Ausführliche Diskussionen schlossen sich an, so dass am Ende der Veranstaltung alle Teilnehmer zufrieden nach Hause fuhren.

„Gerade für unsere jungen Prüfer ist ein solches Weiterbildungsseminar ideal“, freute sich BPP-Präsident Geigle. „Sie lernen von den Älteren, bringen aber auch selber neue Ideen und Gedanken ein. Ich habe noch nie bei einer Philatelie-Veranstaltung so viele Laptops auf den Tischen gesehen!“ Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist fest geplant.
 
JoshSGD Am: 26.11.2013 10:12:04 Gelesen: 126847# 22 @  
@ Richard [#21]

Das klingt doch insgesamt sehr interessant mit der "Stempelprüfung am Computer". Meiner Meinung nach wird dies auch mehr und mehr in der Zukunft eine Rolle spielen. Wenn junge oder jüngere Anwärter und Prüfer nachrücken sollen und auch müssen, dann muss man den modernen Medien auch einen Platz einräumen.

Gruß
Josh
 
Richard Am: 29.11.2013 09:20:30 Gelesen: 126686# 23 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Beendigung der Mitgliedschaft im BPP zum 31.12.2013

Herr Wolfgang Flemming (Prüfgebiete: Baden, Lübeck, Preussen und Norddeutscher Postbezirk) beendet zum 31.12.2013 satzungsgemäß seine Prüftätigkeit im BPP.

Vorstand und Mitglieder des BPP danken Herrn Flemming für seine jahrelange Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 
Richard Am: 11.12.2013 09:18:19 Gelesen: 126492# 24 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) meldet:

Zwei Jahre Unterbrechung der INFLA-Prüfungen durch Herrn Dr. Helmut Oechsner

Durch die Vielzahl der eingehenden Prüfsendungen und die damit einhergehende Überlastung seines Prüfbüros sieht sich Herr Dr. Oechsner gezwungen, die INFLA-Prüfungen (Deutsches Reich Mi.-Nr. 98 - 337, Dienst 16 - 98 sowie Dienstkontrollaufdrucke) ab dem 01.01.2014 für die Dauer von zwei Jahren auszusetzen.

Wir bitten darum, ab sofort keine neuen Prüfvorlagen mehr einzusenden. Bei Herrn Dr. Oechsner bereits vorliegende Prüfsendungen der genannten Gebiete werden noch bearbeitet.

Bitte wenden Sie sich für INFLA-Prüfungen an die BPP-Prüfer Bauer, Fleiner, Meyer, Tworek, Weinbuch oder Winkler.

Die anderen Prüfgebiete von Herrn Dr. Oechsner werden wie gewohnt von ihm weitergeführt.
 
Claudius Kroschel Am: 12.03.2014 10:25:40 Gelesen: 125862# 25 @  
Uwe Kleymann beendet sofort seine Prüftätigkeit im BPP. Meldung auf der Homepage [1] vom 11.03.14. Prüfgebiete waren Besetzungsausgaben 2. Weltkrieg (Albanien, Kotor, Zante, Zara etc.).

Weiss jemand genaueres ausser dieser kurzen Meldung ?

[1] http://www.bpp.de/de/home/
 
wuerttemberger Am: 12.03.2014 12:36:36 Gelesen: 125819# 26 @  
Genaueres wird man von offizieller Seite nie erfahren. Man muß zwischen den Zeilen lesen. Ein plötzliches Ausscheiden aus dem BPP erfolgt nur durch Tod oder es gibt unüberbrückbare Differenzen zwischen dem BPP und dem scheidenden Mitglied.

Der fehlende Dank für die geleistete Arbeit spricht Bände!

Gruß

wuerttemberger
 
Richard Am: 21.05.2014 09:03:55 Gelesen: 125027# 27 @  
Mitgliederversammlung des BPP am 17.05.2014 in Nürnberg - Bericht des BPP

Neue Prüfer:


Marcell Brett

Burgerstraße 22, 39288 Burg OT Detershagen, Tel. 03921 4599905, E-Mail marcellbrett@gmx.de

Prüfgebiet: Sächsische Schwärzungen Mi.-Nr. AP 512 – 528 I/II, AP 781 – 827 I/II/III, AP 132 – 143, 159, 161, 166 – 177 I/II sowie Bad Gottleuba, Schwarzenberg und Wurzen.


Heinrich Fullgraf

Im Wirrwinkel 35, 23879 Mölln, Tel. 04542 3606, E-Mail Heinrich.Fullgraf@t-online.de

Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 37 und 38


Olaf Halle

Kottmeierstraße 41, 12459 Berlin, Tel. 0162 8760165, E-Mail Olaf.Halle@web.de

Prüfgebiet: Ozeanreederei/Tauchbootpost (Mi.-Nr. 3-16)


Dr. Hans Wilderbeek (**)

Holstraat 129, NL-5654 BN Eindhoven, Tel. +31 623305598, E-Mail wilderbeek@gmail.com

Prüfgebiet: Braunschweig


Folgende Verbandsprüfer haben ihr Prüfgebiet erweitert:


Gunnar Gruber (**)

Prüfgebiet: Abstimmungsgebiet Allenstein


Dr. Johannes Hoffner (**)

Prüfgebiet: Schweiz – Industrielle Kriegswirtschaft


Tobias Huylmans (**)

Prüfgebiete: Litauen Lokalausgaben 1919/1920 (Raseiniai, Grodno, Telschen)
Polnische Besetzung von Warwiszki Mi.-Nr. 1-3;
Westukraine Mi.-Nr. I-IV, 1-91 und V-XXI


Mario Huzanic

Prüfgebiet: Jugoslawien Mi.-Nr. 1-50, 99-450 und Porto Mi.-Nr. 1-26 und 37-73


Dr. Klaus Kalb

Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel Bezirke 20 und 29, 2°


Andreas Wehner

Prüfgebiet: Deutsche Lokalausgaben ab 1945: Hamburg, Kiel und Unna.

Bizone: Postkarten als Aufbrauchs- und Behelfsausgaben aus der Amerikanischen Zone Mi-Nr. P600 - P632 und aus der Britischen Zone P637 - P797 sowie lokale Notausgaben 1945 -1948

Die vollständige Prüferliste des BPP ist unter http://www.bpp.de stets aktuell verfügbar.

(**) Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 26.05.2014 09:10:06 Gelesen: 124861# 28 @  
Veränderungen beim Bund Philatelistischer Prüfer (BPP)

22.05.14 (wm) - Am 17. Mai 2014 trat Dr. Helmut Oechsner von seinem seit 26 Jahren geführten Amt als Geschäftsführer des BPP zurück. Diese Aufgabe wird künftig von Schatzmeister Gunnar Gruber zusätzlich wahrgenommen. Dr. Oechsner erhielt als Dankespräsent für seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer süße Pralinen, die ihm offenbar die kommende Zeit versüßen sollen, zumal er zwei Jahre seine Prüftätigkeit derzeit ruhen lässt. Als Schriftführer bleibt er dem Vorstand des BPP jedoch erhalten.

Der bisherige Sprecher der Sachverständigengruppe im BPP, Arnim Hölzer, legte ebenfalls sein Amt nieder. Dies wurde vom Vorstand des BPP zur Kenntnis genommen. Einen Nachfolger gibt es für Hölzer, der 1992 die Gruppe der Sachverständigen in den BPP gebracht hatte, derzeit noch nicht

Ein Antrag des Vorstandes, die in der Satzung des BPP festgeschriebene Sonderposition von INFLA BERLIN zu streichen, erzielte bei der für eine Satzungsänderung nötigen Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen nicht die notwendige Stimmenzahl und gilt damit als abgelehnt. Im Vorfeld hatte sich der Vorsitzende von INFLA Berlin, Josef Bauer aus München, mit einem mehrseitigen Schreiben an alle BPP-Prüfer gewandt, um diese geplante Satzungsänderung, die aus seiner Sicht für den Traditionsverein gravierende Folgen gehabt hätte, zu verhindern.

Erstmals hatte der Präsident des BPP, Christian Geigle, Vertreter der gesamten deutschen Fachpresse zur BPP-Tagung eingeladen, damit also die seit 2000 auf den Chefredakteur der „philatelie“ des BDPh und des APHV-Magazins beschränkte Teilnahmemöglichkeit aufgehoben. Ergebnis war, dass in diesem Jahr überhaupt kein Vertreter der Presse an der Tagung teilnahm, nimmt man den Schwaneberger Verlag aus, der in erster Linie als Katalogrepräsentant anwesend war.

Die Köhler-Medaille des Verbandes wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

Die nächste Mitgliederversammlung des BPP findet am 18. April 2015 wiederum in Nürnberg statt.
 
Richard Am: 29.05.2014 09:13:34 Gelesen: 124683# 29 @  
Dr. Oechsners Prüftätigkeit geht eingeschränkt weiter

(wm) Eine Meldung bedarf einer Korrektur, nämlich, dass Dr. Oechsner BPP seine Prüftätigkeit für zwei Jahre eingestellt habe. Er selbst teilte dazu mit: „Ich prüfe weiterhin die Gebiete Deutsches Reich 1900–1918 (Mi.-Nr. 52–97, Germania), Deutsches Reich 1924–1945 (Mi.-Nr. 338–910), Deutsches Reich Dienst (Mi.-Nr. 1–14 und 99–177), Danzig 1920–1939 sowie Bayern-Abstempelungen 1914–1920. Die Unterbrechung meiner Prüftätigkeit betrifft nur die Ausgaben Deutsches Reich Mi.-Nr. 98-337 (Inflationsausgaben).“
 
Peter Stastny Am: 08.06.2014 15:33:45 Gelesen: 124470# 30 @  
@ Richard [#29]

1. Zwei Jahre Unterbrechung der INFLA-Prüfungen durch Herrn Dr. Oechsner [#24]

Durch die Vielzahl der eingehenden Prüfsendungen und die damit einhergehende Überlastung seines Prüfbüros sieht sich Herr Dr. Oechsner gezwungen, die INFLA-Prüfungen (Deutsches Reich Mi.-Nr. 98 - 337, Dienst 16 - 98 sowie Dienstkontrollaufdrucke) ab dem 01.01.2014 für die Dauer von zwei Jahren auszusetzen.

2. Nach 26 Jahren beendet Dr. Helmut Oechsner seine Tätigkeit als Geschäftsführer des BPP, um sich zukünftig stärker seinen umfangreichen Prüfgebieten widmen zu können. Dr. Oechsner wird als Schriftführer auch weiterhin dem Vorstand des BPP angehören.

Dr. Helmut Oechsner

http://www.bdph.de/index.php?&id=93&backPID=1&tt_news=8147&cHash=946daee74b

Inkludiert 2. "zukünftig stärker den umfangreichen Prüfgebieten widmen" automatisch den Widerruf der "Unterbrechung der INFLA-Prüftungen" für die Restlaufzeit von 1 1/2 Jahren?

Wenn nicht, könnte Dr. Oechsner nach seiner - schon längere Zeit bekannten - Entlastung durch die Geschäftsführung des BPP dies zur Freude vieler Prüfwerber noch tun.

Jedenfalls dann, wenn die "Zwei Jahre Unterbrechung", wie dem Text von 1. doch klar entnehmbar ist, von seiner Seite aus initiiert wurde. Sie wurde doch von Dr. Oechsner initiiert. Oder?

Beste Sammlergrüße
Peter Stastny
 
Richard Am: 09.06.2014 09:07:04 Gelesen: 124356# 31 @  
Bericht von der Prüfertagung des BPP in Nürnberg am 17. Mai 2014

bpp.de - Als Präsident Christian Geigle um 18.10 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V. schloss, lag ein fast achtstündiger Diskussions- und Abstimmungsmarathon hinter den rund neunzig anwesenden Mitgliedern und Gästen. Intensiv war um die bestmöglichen Entscheidungen gerungen worden, Einstimmigkeit in vielen Bereichen und dann wieder knappe Mehrheitsentscheidungen in einigen wenigen Tagesordnungspunkten ließen nie Langeweile aufkommen. Aber der Reihe nach:

Vier Philatelisten hatten sich dieses Jahr um eine außerordentliche Mitgliedschaft als Verbandsprüfer im BPP beworben. Am Tag vor der Prüfertagung wurde ihr Fachwissen von den Prüfungskommissionen intensiv überprüft, das Vergleichsmaterial auf seine Prüftauglichkeit untersucht und einzelne Bewerber bis zu vier Stunden einem Prüfungsstress ausgesetzt, wie sie ihn vielleicht in der Schule oder an der Universität zum letzten Mal in dieser Form erlebt hatten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Alle vier Kandidaten bekamen von ihrer jeweiligen Prüfungskommission eine einstimmige Aufnahmeempfehlung, der sich die Mitgliederversammlung ebenso einstimmig anschloss.

In den Grußworten der anwesenden Ehrengäste fanden die Leistungen der Prüfbewerber lobende Erwähnung. Allen voran der neu gewählte Präsident des BDPh, Uwe Decker, der sich von der Leistung des neuen Braunschweig-Prüfers Dr. Wilderbeek besonders beeindruckt zeigte, ist er doch selber im Sammelgebiet „Altdeutschland“ zuhause.

Überhaupt scheint die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden reibungslos zu laufen. Harald Rauhut, Präsident des Versteigererverbandes, lobte ausdrücklich den „kleinen Dienstweg“, auf dem anstehende Probleme schnell und kollegial besprochen und gelöst würden. Es gebe nichts, worüber man nicht miteinander reden könne.

Die Berichte des Vorstandes fielen angesichts der umfangreichen Tagesordnung dieses Jahr kürzer als gewohnt aus. Präsident Geigle stellte vor allem auf den technischen Wandel im Prüfwesen ab, der es erfordere, manche lieb gewonnene Gewohnheit auch einmal auf den Prüfstand zu stellen. So sagte er wörtlich: „Wir müssen uns immer wieder selbst hinterfragen, unsere Arbeitsmethoden, unsere Regeln, unser willkommenes Kuschelnest, das „Tradition“ heißt. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Dieser Satz hat in der Philatelie - leider - einen ganz großen Funken Wahrheit. Egal wie schön oder toll es früher einmal war - wir müssen uns fragen, wo der BPP in zehn oder in zwanzig Jahren stehen soll. Wenn es nach mir ginge: Wir möchten auch 2034 noch die Nr. 1 sein. Dazu müssen wir offen sein für Neues, für neue Regeln, für neue Techniken und auch für die Wünsche unserer Kunden.“

Die Kassenlage des BPP ist ausweislich des Berichtes von Schatzmeister Gunnar Gruber sehr gut. Das Geschäftsjahr 2013 konnte mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen werden, sämtliche verauslagte Anwalts- und Gerichtskosten aus den Markenschutzprozessen der vergangenen Jahre wurden inzwischen von der Gegenseite erstattet. Dieser positive Bericht war den Mitgliedern dann doch einen Sonderapplaus wert.

Das zentrale Thema der diesjährigen Prüfertagung lautete „Einführung der Konsultationsrichtlinien“. Nach fast zwei Jahren Vorarbeit hatte der Vorstand die bereits seit vielen Jahren eingeführte und bewährte Konsultation zwischen neuen Prüfern oder solchen, die ihr Prüfgebiet erweitern wollen, mit erfahrenen, älteren Prüfern in ein gut ausformuliertes Regelwerk gegossen und zur Abstimmung gestellt. Nach ausführlicher Diskussion und einigen Änderungen im Wortlaut wurden die Konsultationsrichtlinien mit großer Mehrheit angenommen. Im Kern sieht die neue Regelung vor, dass neue Prüfer in den ersten drei Jahren ihrer Prüftätigkeit intensive Unterstützung, Beratung und auch Kontrolle durch ihren jeweiligen Konsultationspartner erhalten. Frühestens nach drei Jahren können sie den Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft stellen. Der BPP erhofft sich davon eine noch geringere Fehlerquote bei den jungen Prüfern und eine weitere Vereinheitlichung der Prüftechniken und der Dokumentation in Form von Attesten und Befunden.

Es folgten eine Vielzahl von Satzungs- und Regeländerungen, die bis auf eine meist einstimmig im Sinne der Vorlage befürwortet wurden.

Am Nachmittag schließlich hatten die Mitglieder über sechs beantragte Prüfgebietserweiterungen zu entscheiden. Die Vorgaben aus den Prüfungskommissionen waren auch hier eindeutig, und so konnten zum ersten Mal seit vielen Jahre alle zehn angetretenen Kandidaten (vier Neuprüfer, sechs Erweiterer) einstimmig befürwortet werden. „Das zeigt eindeutig, dass unser mehrstufiges Auswahl- und Prüfungsverfahren ein Erfolgsmodell ist“, lobte Geigle seine Mitglieder, von denen viele in den Prüfungskommissionen mitarbeiteten.

Eine neue Geschäftsstelle bekommt der BPP auch noch. Nach 26 Jahren beendet Dr. Helmut Oechsner seine Tätigkeit als Geschäftsführer des BPP, um sich zukünftig stärker seinen umfangreichen Prüfgebieten widmen zu können. Präsident Geigle bedankte sich bei Dr. Oechsner für seine vorbildliche Arbeit, betonte aber zugleich, dass Dr. Oechsner als Schriftführer auch weiterhin dem Vorstand des BPP angehören wird. Nachfolger als Geschäftsführer wird der bekannte Prüfer der Abstimmungsgebiete, Gunnar Gruber, der die Geschäftsstelle künftig von Radolfzell aus leiten wird. Die Übergabe wird am 30. Juni stattfinden, die neuen Kontaktdaten werden rechtzeitig veröffentlicht werden.

Erleichterung war den meisten Teilnehmern anzumerken, als Präsident Geigle die letzten beiden Tagesordnungspunkte aufrief. Der Mitgliedsbeitrag bleibt unverändert, und die nächste Prüfertagung findet am 18.04.2015 wiederum in Nürnberg im Arvena Park Hotel statt. Innerhalb weniger Minuten leerte sich der große Sitzungssaal, denn schon eine Stunde später begann der Festabend des BPP. Da blieb dann aber die Verbandspolitik außen vor. Allenfalls das Pokalendspiel in Berlin vermochte den einen oder anderen vor den Fernseher zu ziehen. Erst lange nach Mitternacht kehrte nach einem ereignisreichen Tag wieder Ruhe im Tagungshotel ein.
 
Peter Stastny Am: 14.06.2014 13:35:20 Gelesen: 124179# 32 @  
Danke Richard!

Ein umfangreicher Bericht, der meine - letztendlich nur von Dr. Oechsner beantwortbaren - Fragen leider unbeantwortet offen lässt.

Beste Sammlergrüße
Peter Stastny
 
Benjamin Voigt Am: 15.06.2014 11:25:41 Gelesen: 124079# 33 @  
Auf der BPP-Website steht mit Datum vom 14.06.2014

Hartmut Winkler begrenzt seine Prüftätigkeit ab 01.07.2014 auf Württemberg-Pfennigzeit und stellt die Prüfungen der Deutschen Inflationszeit 1918-2913 ein.

Berend Hey nimmt seine Prüftätigkeit ab 01.07.2014 wieder auf. Sein Prüfgebiet sind die Deutschen Besetzungsausgaben 1914-18 mit dem Postgebiet Ob. Ost, Dorpat, Polen (ohne Lokalpost) und Rumänien.
 
Richard Am: 12.07.2014 09:58:47 Gelesen: 123725# 34 @  
Herr Dr. Hans Karl Penning, Bornheim, prüft folgende Gebiete nur noch auf Anfrage:.

Lokalausgaben 1945-46: Bad Schmiedeberg, Döbeln, Glauchau, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach, Niesky

Sowjetische Zone: Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen)

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Herr Karl-Albert Louis, Wiesbaden,

prüft Großbritannien Mi.-Nr. 1 -101 (ohne Dienstmarken) nur noch auf Anfrage.

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Neue Geschäftsstelle des BPP e.V.:

Gunnar Gruber
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Telefon: +49 7732 52412, Fax +49 7732 929741
gruber@bpp.de
Bürozeiten Mo-Fr 09:30-11:30 Uhr - 13:30-16:30 Uhr
Anfragen nach Möglichkeit per E-Mail erbeten
 
Richard Am: 30.07.2014 09:17:32 Gelesen: 123456# 35 @  
Der BPP informiert:

Herr Klaus Irtenkauf, Friedrichshafen, hat eine neue Email - Adresse: k.irtenkauf@kabelbw.de

Herr Tilo Rismondo, Chemnitz, unterbricht seine Prüftätigkeit ab 01.08.2014 bis 31.12.2014.

Für das Prüfgebiet Österreich 1850-1867 steht Herr Arnold Goller zur Verfügung.
 
Richard Am: 17.10.2014 10:24:00 Gelesen: 122736# 36 @  
Der BPP informiert:

Herr Till Neumann, Bremen, verlängert die Unterbrechung seiner Prüftätigkeit bis zum 30.09.2015.

Für das Prüfgebiet Bremen steht Herr Claus Heitmann zur Verfügung.
 
Richard Am: 16.11.2014 09:32:25 Gelesen: 122266# 37 @  
wm (13.11.2014) - Karl-Albert Louis prüft im Bund Philatelistischer Prüfer das beliebte Gebiet Großbritannien, MiNr. 1–101 (ohne Dienstmarken).

Aus beruflichen Gründen sieht sich der bekannte Experte genötigt (er ist Mitinhaber und Chef des Auktionshauses Corinphila) seine Prüftätigkeit weiterhin bis zum 1. November 2016 zu unterbrechen.
 
Richard Am: 02.12.2014 09:01:03 Gelesen: 121960# 38 @  
Dr. Raymont Goebel, Luxemburg

Prüfgebiete Frankreich - Vorphilatelie, 1849-1900 und allgemeine Kolonialausgaben

setzt seine Prüftätigkeit bis auf weiteres aus.
 
Richard Am: 26.01.2015 09:38:20 Gelesen: 121374# 39 @  
BDPh (17.01.2015) - Peter Marxer hat seine Seniormitgliedschaft im BPP zum 31.12.2014 beendet.
 
Richard Am: 15.02.2015 09:12:12 Gelesen: 121037# 40 @  
BPP (11.02.15) - Dr. Joachim Helbig, Aschheim, beendet seine Prüftätigkeit ab 15.02.2015 für das Gebiet Sudan.

Die Prüftätigkeit für die Gebiete

- Europäische Nord-Süd-Transite

- Bayern: 1876-1911 (Wappen-Pfennigzeit), 1876-1920 (Pfennigzeit), Flugmarke Mi.-Nr. F I und Luftpost-Ganzsachen Mi.-Nr. LP 1 – 2, INFLA-Stempelprüfung (1914-20)

werden uneingeschränkt fortgesetzt.
 
Lars Boettger Am: 15.02.2015 10:31:17 Gelesen: 120989# 41 @  
BPP (12.02.15)

Gerhard Krischke, Hannover, verstorben

Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Mitgliedes Gerhard Krischke, der in Hannover im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Krischke prüfte im BPP von 1978 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahre 2000 die Besetzungsausgaben des 2. Weltkrieges. Er galt als einer der größten Kenner dieser hochinteressanten Periode der deutschen Philatelie und war Sammlern, Händlern und Auktionatoren über Jahrzehnte ein verlässlicher Partner, wenn es um die Echtheits- und Qualitätsprüfung der teils extrem fälschungsgefährdeten Ausgaben ging. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem BPP blieb Gerhard Krischke ein international hoch angesehener Experte, Förderer seiner Nachfolger und immer wieder gefragter Ratgeber bei schwierigen Sachverhalten.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Lars Boettger Am: 15.02.2015 10:33:46 Gelesen: 120988# 42 @  
BPP (12.02.15)

Herr Michael Wieneke, Köln,

beendet auf eigenen Wunsch zum 30.04.2015 seine Prüftätigkeit für die Gebiete

- Deutsche Besetzung II Weltkrieg - Kanalinseln

- Kroatien (sog. NDH Kroatien 1941-45)

- Feldpost der deutschen Wehrmacht in Kroatien 1941-45

Deshalb sind ab 01.03.2015 Prüfsendungen mit ihm abzusprechen.
 
Richard Am: 15.04.2015 09:48:23 Gelesen: 120422# 43 @  
BPP (13.04.2015) - Herr Guido Brugger, Meckenbeuren, beendet seine Prüftätigkeit ab 02.04.2015 für das Gebiet Deutsches Reich Mi.-Nr. 1-30.

---

Diese Meldung wurde vom BPP erst 11 Tage nach Beendigung der Prüftätigkeit veröffentlicht.

Nach dieser Meldung steht für die Prüfung dieses Bereichs innerhalb des BPP nur noch Hansmichael Krug aus Frankfurt zur Verfügung.
 
Kleber Am: 19.04.2015 19:20:28 Gelesen: 120213# 44 @  
Lt. Homepage des BPP gibt es einige neue Prüfer bzw. Prüfgebietserweiterungen.

Der aus meiner Sicht bemerkenswertenste Meldungsteil ist der neue Prüfer für Sachsen, Herr Arnold Vaatz, denn ohne eine Benennung eines neuen Prüfers wäre das Prüfgebiet wohl demnächst brach gefallen. Aus BPP-Sicht ist schon das Fehlen eines Preußenprüfers kein guter Zustand, daher sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
 
Richard Am: 20.04.2015 09:15:21 Gelesen: 120042# 45 @  
Folgende Prüfer sind neu in den BPP e.V. aufgenommen worden:


Andreas Rolle, Immecker Weg 14a, 58840 Plettenberg, Tel. 0171 7003363, E-Mail Andreas.Rolle@gmx.de (**)

Prüfgebiet: Bizone Bautenserie Mi.-Nr. 73 - 100 inkl. Ganzsachen


Dr. Karsten Ruscher, Schulzestraße 6, 13187 Berlin, E-Mail k.ruscher@web.de

Prüfgebiet: Allgemeine Ausgaben der Sowjetischen Besatzungszone (Mi.-Nr. 182 - 241) bis zum Ende der Gültigkeit in der DDR, einschl. der Verwendung in Westberlin, Postkrieg, Luftpost und Pol-Lochungen


Arnold Vaatz, Grenzstraße 2, 01156 Dresden, Tel. 0351 4539422, Fax 0351 4539421, E-Mail arnold.vaatz@onlinehome.de (**)

Prüfgebiet: Sachsen (ohne Vorphilatelie)


Folgende Prüfer haben Ihre Prüfgebiete im BPP e.V. erweitert:


Mario Huzanic

Prüfgebiet: Kroatien 1941-45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken, Lokalausgabe Banja Luka


Claus Heitmann

Prüfgebiet: Helgoland 1867-1890 inkl. Ganzsachen


Tobias Huylmans (**)

Prüfgebiet: Litauen 1918-1940


Dr. Klaus Kalb

Prüfgebiet: SBZ-Bezirkshandstempel: Bezirke 16, 27, 41


(**) Mitglieder Philaseiten
 
Richard Am: 22.04.2015 09:12:20 Gelesen: 119740# 46 @  
BPP-Prüfer wählten mit breiter Zustimmung ihren neuen Vorstand

wm (20.04.15) - Bei der Jahrestagung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. standen in diesem Jahr am 18. April Neuwahlen in Nürnberg an. Der bisherige Vorsitzende Christian Geigle wurde ebenso wie sein Vize Peter Sem wiedergewählt. Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens von Rolf Tworek als zweiter Vize kam nun neu Dr. Peter Provinsky ins Amt.

Claus Petry, ein Vertreter der jüngeren Generation, wurde in Nachfolge von Dr. Helmut Oechsner zum Schriftführer auserkoren, während Gunnar Gruber weiterhin die Geschäfte als Schatzmeister und Geschäftsführer des Verbandes wahrnimmt.

Oechsner ist nun Ehrenmitglied des Verbandes, Wolfgang Straub und Florian Berger besetzen weiterhin die Verbandsprüfstelle. Christian Geigle fungiert außerdem als Sprecher der Sachverständigengruppe.
 
Richard Am: 04.05.2015 15:50:21 Gelesen: 119404# 47 @  
Kostenloser BPP-Kurzbefund für Teilnehmer eines MICHEL-Sammler-Seminar

wm (29.04.2015) - Die Philatelistische Akademie e.V. – früher bekannt als unabhängige Einrichtung mit dem Zusatz „Bayern“ – wird seit einigen Jahren von Hans W. Hohenester, Geschäftsführer des Schwaneberger Verlages und Vorsitzender der Akademie, geleitet. Diese Akademie führt im November 2015 ein „MICHEL-Sammler-Seminar“ und ein „MICHEL-Tutorial“ in Eching bei München als Wochenendveranstaltung (13./15.11.) durch, an dem man für 175 + 120 Euro (inkl. Hotel/Verpflegung) teilnehmen kann. Referenten sind namhafte Autoren wie z. B. BPP-Präsident Christian Geigle oder Dr. Helbig, die überwiegend bei MICHEL bereits Bücher publiziert haben, bzw. Mitglieder der MICHEL-Redaktion.

Bucht man das Sammler-Seminar dieser MICHEL-Verlagsveranstaltung, erhält man laut Anmeldeformular der Akademie die Möglichkeit, einen Beleg „ zur kostenlosen Prüfung durch den BPP (Kurzbefund)“ einzureichen. Kontakt und Programm: geschaeftsfuehrer@philatelistische-akademie.de.
 
Richard Am: 12.05.2015 09:34:30 Gelesen: 119130# 48 @  
Bericht von der Prüfertagung des BPP in Nürnberg am 18. April 2015

Ungewohnt zügig konnte der alte und neue Präsident des Prüferbundes, Christian Geigle, die über 100 Mitglieder und Gäste der diesjährigen Prüfertagung am 18. April 2015 in Nürnberg in die Spätnachmittagssonne entlassen. Das hatten sie sich auch verdient, galt es doch zuvor eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten, deren diesjähriger Höhepunkt sicherlich die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft war.

Die intensive Prüfung der vier neuen Bewerber für eine Prüftätigkeit im BPP fand am Tag zuvor statt. Ein Kandidat strich von sich aus die Segel, als er realisierte, dass die Hürden für ihn noch nicht zu überwinden waren. Die drei anderen Bewerber erhielten von den Mitgliedern der Prüfungskommission einstimmige Befürwortungen und wurden ebenso einstimmig vom Plenum des BPP als außerordentliche Mitglieder gewählt.

In seinem umfangreichen Bericht verzichtete Präsident Geigle weitgehend auf einen Rückblick auf seine erste vierjährige Amtsperiode, sondern appellierte stattdessen an die Gemeinschaft, in Zukunft noch besser zu werden: „Die Mitgliedschaft im BPP ist auch eine Verpflichtung. Eine Gemeinschaft wie die unsere ist nur lebensfähig, wenn sie ein gut durchdachtes Regelwerk besitzt, an das sich alle Beteiligten halten. Dazu kommen persönliche Verlässlichkeit, kollegialer Umgang miteinander, die Fähigkeit zur Selbstkritik und der ständige Wille, sich und seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“ Geigle betonte, dass die Aus- und Fortbildung der Prüfer im BPP höchste Priorität habe. In 2015 werde es sowohl ein zweitägiges Fortbildungsseminar in München für jüngere Prüferkollegen als auch wieder ein Nachwuchswerbeseminar im Herbst in Wiesbaden geben.

Bei der anschließenden Neuwahl der Vorstandschaft trat Geigle erneut an und wurde mit über 80 % der Stimmen im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Peter Sem und Dr. Peter Provinsky, der für den nicht mehr kandidierenden Rolf Tworek nachrückt. Gunnar Gruber bleibt Schatzmeister und Geschäftsführer, während als neuer Schriftführer Claus Petry gewählt wurde. Sein Vorgänger Dr. Helmut Oechsner schied nach 29 Jahren Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch aus und wurde von der Versammlung auf Antrag von Ehrenpräsident Günter Bechtold einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt.

Die Überarbeitung und Anpassung der umfangreichen Regelwerke des BPP nahm in der Versammlung den gewohnt breiten Raum ein. Zuguterletzt standen noch zahlreiche Verlängerungen der Prüftätigkeit über die generelle Altersgrenze von 70 Jahren hinaus an. Hier konnte Präsident Geigle ein bisher einmaliges Jubiläum vermelden: Johann Ulrich Schmitt, weithin bekannter und geschätzter Prüfer für Bayern, aber auch viele griechische Sammelgebiete, ist seit 50 Jahren aktiv als Prüfer im BPP tätig. Er trat 1965 als 29-jähriger in den BPP ein und hat damit als erstes BPP-Mitglied überhaupt die magische Grenze von 50 Jahren Prüftätigkeit erreicht. „Nächstes Jahr ist endgültig Schluss“, sagte ein sichtlich gerührter Schmitt, als er eine Flasche Champagner und den Applaus der Versammlung entgegennahm.

Um 16 Uhr war dann für alle Schluss. Der alte und neue Präsident Geigle lud zum Festabend, der um 19 Uhr beginnen sollte. Bis dahin war erstmal Freizeit angesagt, bei Kaffee und Kuchen oder auch einem ersten Bier. Das ist es, was den Reiz der Veranstaltung ausmacht: Man sieht und trifft sich als „Prüferfamilie“, diskutiert, streitet miteinander, einigt sich und freut sich bei der Abreise schon auf die nächste Prüfertagung – same procedure as every year!
 
Richard Am: 16.05.2015 09:38:26 Gelesen: 118926# 49 @  
(BPP) Sind Sie Spezialsammler? Kennen Sie Portostufen? Suchen Sie die Stempel Ihres Sammelgebietes? Haben Sie sich bereits mit Fälschungen beschäftigt? Sind Sie finanziell unabhängig? Haben Sie Interesse, im weltweit größten Prüferverband tätig zu sein? Sofern Sie einige dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, sind Sie vielleicht genau der richtige Kandidat für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Prüfer im BPP.

Der Bund Philatelistischer Prüfer e.V. ist ein Zusammenschluss von über 100 Experten aus allen Bereichen der Philatelie, die ihr breites Fachwissen zur Unterstützung der Sammler und für eine saubere Philatelie einsetzen. Am 17. Oktober 2015 (10 – 17 Uhr) bietet der BPP Interessenten ein erstes „Schnupper-Seminar“ mit beschränktem Teilnehmerkreis in den Räumen des Auktionshauses Heinrich Köhler, Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden an.


Seminar-Plan:

10:00 Uhr Begrüßung durch BPP-Präsident Christian Geigle, Grünwald.

10:15 Uhr „Geschichte des BPP“ (Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim)

10:45 Uhr „Erwartungen und Voraussetzungen an Interessenten“ (Peter Sem, Gundelsheim)

11:30 Uhr „Rechtliche Fragen“ (Carsten Brekenfeld, Berlin)

12:30 Uhr Mittagspause (Buffet und Getränke)

13:30 Uhr „Technische Hilfsmittel, Vorstellung aktueller Geräte“ (Rolf Tworek, Soest)

14:30 Uhr Fragerunde


Die Teilnahme ist kostenlos, ein Betrag von 20,- dient zur Abdeckung der Verpflegungskosten. Die Anmeldung ist bis Ende Juni möglich.


Kontakt und weitere Informationen:

Peter Sem, Kellerstr.3, 96163 Gundelsheim, Tel.: 0951 – 4 26 20, Fax: 0951 – 4 30 48, E-Mail: peter@peter-sem.de, Internet: http://www.bpp.de
 
Richard Am: 20.06.2015 09:37:32 Gelesen: 118296# 50 @  
wm (12.06.2015) - Martin Sommer, der Experte für die Brustschildmarken des Deutschen Reiches, starb am 3. Juni 2015 im Alter von 82 Jahren. Sommer war für den Bund Philatelistischer Prüfer von 1988 bis zum Erreichen der Altersgrenze im Jahr 2007 tätig, danach gehörte er dem BPP als Seniormitglied an.

Mario Huzanic aus Schlieren ist unter folgender neuer Adresse zu erreichen: Engstringerstr. 2, CH-8952 Schlieren, Tel. 00 41 / 44 / 731 99 81.

Nikolaus Barabassy aus Budapest hat eine neue Telefonnummer: 00 36 / 30 65 05 557.

Arnold Vaatz aus Dresden ist nun unter einer neuen E-Mailadresse zu erreichen: vaatz@bpp.de
 
Richard Am: 07.07.2015 09:19:49 Gelesen: 117942# 51 @  
bpp.de (01.07.15)

Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim, stellt folgende Prüfgebiete ab sofort vorübergehend ein:

Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen)

sowie folgende Lokalausgaben:

Bad Schmiedeberg, Döbeln, Glauchau außer Mi.-Nr. 35, 38 und 40 und Meerane-Provisorium, Görlitz, Meißen außer Mi.-Nr. 27-30 und Block 1 und Netzschkau-Reichenbach.

Für das Prüfgebiet Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen) steht der BPP-Prüfer Herr Marcell Brett zur Verfügung und für die Prüfgebiete Bad Schmiedeberg, Döbeln, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach der BPP-Prüfer Herr Jens Kunz.

Herr Predrag Zrinjscak, Pforzheim, beendet auf eigenen Wunsch zum 30.06.2015 seine Prüftätigkeit für die Gebiete Kroatische Republik Herceg-Bosna ab 1993, Istrien, Zone B, Jugoslawien Mi.-Nr. 1-450 und Porto Mi.-Nr. 1-73, sog. NDH Kroatien 1941-45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken Kroatien (ab 1991), Triest Zone B

Für die Prüfgebiete Jugoslawien Mi.-Nr. 1-450 und Porto Mi.-Nr. 1-73, sog. NDH Kroatien 1941-45 inkl. Dienstmarken, Portomarken, Zwangszuschlagsmarken, steht der BPP-Prüfer Herr Mario Huzanic zur Verfügung.

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei Herrn Zrinjscak für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 
Richard Am: 18.07.2015 09:16:03 Gelesen: 117608# 52 @  
Weiterbildungsseminar der BPP-Prüfer in Pullach

gg/bpp/wm (16.7.2015) - Der Wettergott meinte es gut mit den zehn BPP-Prüfern, die sich am 11. und 12. Juli im beschaulichen Pullach bei München zu einem Weiterbildungsseminar eingefunden hatten. Strahlender Sonnenschein sorgte für gute Laune, die Klimaanlage im Seminarraum für kühle Köpfe bei den vielen Themen rund um die Abwicklung von Prüfaufträgen, Erstellung von Attesten und Befunden oder auch die vielen verschiedenen Regelwerke des BPP.

„Neben dem fachspezifischen Wissen, das jeder Prüfer im BPP für sein Prüfgebiet haben muss, wollen wir auch das „Drumherum“ unseren Mitgliedern immer wieder nahe bringen und mit ihnen neue Ideen entwickeln und umsetzen“, sagte BPP-Präsident Geigle am Rande der Tagung.

Und wenn man schon direkt an der Isar logiert, ist es nur folgerichtig, den lauen Sommerabend auf der Terrasse eines zünftigen bayerischen Gasthofes am Isarhochufer zu verbringen. So mancher philatelistische Gedanke wurde dort bei der einen oder anderen Halben weitergesponnen.

Lars Böttger, BPP-Prüfer für Luxemburg, war vom Seminar und der Prüfergemeinschaft sehr angetan. „Wann sitze ich schon einmal neben einem Bundestagsabgeordneten, um mich mit ihm über Briefmarken zu unterhalten – statt über Griechenland?“, stellte er trocken fest.

Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr war Schluss. Die Teilnehmer machten sich auf den zum Teil langen Heimweg. BPP-Präsident Geigle zeigte sich sehr zufrieden und kündigte an, dass das Seminar nächstes Jahr wieder stattfinden werde.



Die Teilnehmer des Seminars in Pullach (v. l. n. r.): Dr. Karsten Ruscher, Arnold Vaatz, Lars Böttger, Jan Hohmann, Franz Stegmüller, Andreas Rolle, Christian Geigle, Josef Bauer, Axel Braun (es fehlt Claus Heitmann)
 
Richard Am: 22.07.2015 09:17:27 Gelesen: 117422# 53 @  
gg/bpp (16.07.2015) Tobias Huylmans, Nierstein, hat eine neue Adresse:

Spiegelbergstrasse 33, 55283 Nierstein, Email: huylmans@bpp.de
 
Richard Am: 01.10.2015 09:30:39 Gelesen: 116147# 54 @  
BPP (22.09.2015)

Till Neumann, Bremen, steht ab 1.10.2015 für das Prüfgebiet Bremen wieder zur Verfügung.

Lars Böttger, Beaufort, hat eine neue Telefonnummer: 00352 691 340 755
 
Richard Am: 29.10.2015 09:14:27 Gelesen: 115494# 55 @  
Nachbericht: BPP Schnupperseminar in Wiesbaden

bpp-gg (20.10.2015) - Am 17. Oktober 2015 fand in Wiesbaden in den Räumen des Auktionshauses Heinrich Köhler ein Schnupperseminar für Prüfernachwuchs statt. Insgesamt hatten sich 29 Interessenten angemeldet. Einige Teilnehmer wollten sich nur ganz allgemein über den BPP und die Anforderungen an einen Prüfer informieren, während andere schon recht genaue Vorstellungen über ein mögliches Prüfgebiet und die Anforderungen hatten. Von der Seite des BPP waren sämtliche Vorstandsmitglieder, sowie der Ehrenpräsident Dr. Hans-Karl Penning, Herr Florian Berger für die Verbandsprüfstelle und die Prüfer Carsten Brekenfeld, Rolf Tworek und Tobias Huylmans anwesend.

Das Seminar begann gegen 10 Uhr mit einer Begrüßung der Teilnehmer durch den Präsidenten des BPP, Christian Geigle. Es folgten Vorträge durch Dr. Hans-Karl Penning über die Geschichte des BPP, von Peter Sem über die Erwartungen und Anforderungen an Interessenten und Carsten Brekenfeld über rechtliche Fragen des Prüfwesens.

Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge gab es für die Seminarteilnehmer Gelegenheit zu Fragen an die Referenten, die auch intensiv genutzt wurde. Von 12:30 bis 13:30 wurde eine Mittagspause eingelegt, zu der von der Firma Heinrich Köhler ein kaltes Buffet mit Snacks und Getränken zur Stärkung zur Verfügung gestellt wurde. Auch hier ergab sich die Gelegenheit für die Teilnehmer, Fragen an die anwesenden BPP-Mitglieder zu richten. So entstanden interessante Gesprächsrunden.

Im Anschluss an die Mittagspause hielt Rolf Tworek einen Vortrag über die technischen Hilfsmittel, die für eine Prüftätigkeit Voraussetzung sind. Sämtliche Geräte, wie z.B. ein hochwertiges Stereomikroskop, diverse UV-Lampen, Wasserzeichenprüfgeräte und Lupen standen zur Verfügung und konnten von den Seminarteilnehmern getestet werden.

Nach einer weiteren Fragerunde und diversen Einzelgesprächen endete das Seminar gegen 16:30. Das Echo der Teilnehmer war durchweg positiv. Auch durch den BPP wird die Veranstaltung als Erfolg gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach einer ersten Einschätzung eine Reihe von Teilnehmern als potentielle Nachwuchsprüfer in Frage kommt. Eine Wiederholung des Seminars ist in den Jahren 2017 oder 2018 geplant.
 
Heinz 7 Am: 30.10.2015 00:25:55 Gelesen: 115353# 56 @  
@ Richard [#55]

Hallo Richard,

nachdem die letzten 11 Berichte zu diesem Thema alle von Dir sind, möchte ich Dir sagen, dass ich sie sehr nützlich finde. Also: danke, und weiter so!

Heinz
 
Richard Am: 21.11.2015 09:17:23 Gelesen: 114829# 57 @  
BPP (26.10.2015)

Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim, prüft ab sofort wieder folgende Lokalausgaben:

Glauchau Mi.-Nr. 9, 11, 18-42 und Meerane-Provisorium, Meißen

und das Prüfgebiet Bundesland Sachsen, Sächsische Schwärzungen (inkl. Ganzsachen, Barfrankaturen und Notentwertungen) nur auf Anfrage.

Dr. Penning stellt Prüfungen für Niesky ab sofort vorübergehend ein.

Für das Prüfgebiet Niesky steht der BPP-Prüfer Herr Jens Kunz zur Verfügung.
 
Richard Am: 07.12.2015 09:05:18 Gelesen: 114377# 58 @  
Jürgen W. Glaeser überraschend verstorben

BPP (03.12.2015) - Mit großer Trauer vernehmen Vorstand und Mitglieder des BPP die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres langjährigen Mitgliedes Jürgen W. Glaeser aus Hagen. Glaeser war 1994 der Initiator der „Sachverständigengruppe im BPP“, viele Jahre ihr Sprecher und bis zuletzt Mitglied der Prüfungskommission für Sachverständigenbewerber bei der IHK Hagen. Als renommierter Berufsphilatelist hatte Glaeser sich einen hervorragenden Ruf in der Branche erarbeitet, darüber hinaus war er ein engagierter Kommunalpolitiker, der in seiner Heimatstadt Hagen bis 2014 als Bezirksbürgermeister tätig war und große Fußstapfen hinterließ. Jürgen Glaeser wurde 74 Jahre alt.

Wir verneigen uns vor einem großartigen, aufrechten Menschen, den wir vermissen werden. Unser Mitgefühl in diesen schweren Stunden gehört seiner Familie.
 
Richard Am: 15.12.2015 09:23:00 Gelesen: 114109# 59 @  
Neue Preisträger der „Fritz-Heimbüchler-Medaille“

BPP (01.12.2015) - Anlässlich des Festabends des Münchener Briefmarken-Club e.V. am 30. November 2015 überreichte Fritz Heimbüchler unter dem Beifall der versammelten Mitglieder die von ihm initiierte Medaille an drei um die Philatelie verdiente Persönlichkeiten: die erfahrenen BPP-Prüfer Maria Brettl und Franz Stegmüller sowie den profunden Kenner der frühen Pfennigzeit in Bayern und Deutschland, Aleksander Predojevic. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser hervorragenden Auszeichnung.
 
Richard Am: 08.01.2016 10:00:56 Gelesen: 113539# 60 @  
BPP (05.01.2016)

Rüdiger Soecknick, Wien, kann wegen akuter Arbeitsüberlastung das Prüfgebiet Danzig nur eingeschränkt bearbeiten. Er bittet darum, sich im Vorfeld einer geplanten Prüfsendung mit ihm in Verbindung zu setzen. Seine Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.bpp.de/de/BPP-Briefmarkenpr%C3%BCfer-R%C3%BCdiger-Soecknick.html

Dr. Julius Böheim, Konstanz, setzt seine Prüftätigkeit für die SBZ-Bezirke 3, 16, 20, 27, 37 und 41 bis zum 31.12.2017 aus.

Für die Bezirke 3, 16, 20, 27 und 41 steht Dr. Klaus Kalb zur Verfügung, für den Bezirk 37 Heinrich Fullgraf.

Herr Dr. Böheim führt seine übrigen Prüfgebiete (SBZ-Bezirke 14, 29, 36, 38 und Deutsches Reich Dienst Kontrollaufdrucke) uneingeschränkt weiter.

Dr. Helmut P. Oechsner, Nürnberg, beendet zum 31.12.2015 seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der Inflationszeit (Deutsches Reich Mi.-Nr. 98 bis 337, D 16 bis 98, Dienstkontrollaufdrucke Frankfurt, Langenschwalbach, Mecklenburg, Stuhm, Wiesbaden und Erlenhof). Die weiteren Prüfgebiete werden von Herrn Dr. Oechsner unverändert fortgeführt.

Tilo Rismondo, Chemnitz, setzt seine Prüftätigkeit bis 30.06.2016 aus.

Für Sachsen steht Arnold Vaatz zur Verfügung, für Alt-Österreich Arnold Goller.

Beendigung der Prüftätigkeit zum 31.12.2015

Drei langjährige BPP-Mitglieder beenden zum 31.12.2015 ihre Prüftätigkeit:

Dr. Raymond Goebel (Frankreich)

Berend Hey (Deutsche Besetzungsausgaben 1914 bis 1918)

Bernd Meyer (Deutsche Inflationsausgaben)

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei den ausscheidenden Kollegen für ihre langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.
 
Wolffi Am: 19.03.2016 08:53:45 Gelesen: 111739# 61 @  
BPP, 18.03.2016

Carl Aage Møller, Ebeltoft setzt seine Prüftätigkeit (Prüfgebiete: Dänemark, Färöer, Grönland) bis auf weiteres aus.
 
Kontrollratjunkie Am: 19.03.2016 17:42:13 Gelesen: 111636# 62 @  
BPP, 15.03.2016

Der BPP auf der Messe in Essen

Der Bund Philatelistischer Prüfer e. V. (BPP) wird auf der Briefmarkenmesse in Essen mit einem eigenen Stand vertreten sein. Eine hochkarätige Standbesetzung wird an allen drei Tagen das vorgelegte Material sichten, Interessenten beraten und Tipps für den Umgang mit Prüfsendungen geben.

Alle Beratungsleistungen erfolgen natürlich kostenlos. Bitte haben Sie Verständnis, dass konkrete Markenprüfungen auf der Messe nicht vorgenommen werden können.

12.5.2016

Hans-Dieter Schlegel
Rolf Tworek
Tobias Huylmans
Hansmichael Krug
Michael Wieneke

13.5.2016

Hans-Dieter Schlegel
Rolf Tworek
Tobias Huylmans
Hansmichael Krug

14.5.2016

Hans-Dieter Schlegel
Rolf Tworek
Volker Mehlmann
 
Richard Am: 25.03.2016 09:31:02 Gelesen: 111263# 63 @  
BPP/gg (18.03.2016) - Gerhard Binder, Köln, hat eine neue Adresse: Niehler Str. 336, 50735 Köln, Tel.: 02 21/25 91 25 31, Mobil: +49 176/26 13 07 87
 
Richard Am: 02.05.2016 15:04:42 Gelesen: 110167# 64 @  
Neue Prüfer

Roman Scheibert

c/o ROSCH COMPUTER GMBH, Anna-Birle-Strasse 9, 55252 Mainz-Kastel, E-Mail: scheibert@rosch-computer.de

Prüfgebiet: China kommunistische Vorläufer (ca. 1930-1950, sog. „Befreite Gebiete“)
- Ausgaben der Red Post, Sowjet-Post
- Nordwest-China
- Nord-China
- Ost-China
- Nordost-China
- Zentral- und Süd-China
- Südwest-China


Bogdan Pelc

Sächsische Str. 22, 10707 Berlin, Email: bogdan.Pelc@gmx.de

Prüfgebiet: Polen 1764-1915 (Polen Mi.-Nr. 1; russische Marken, in Polen verwendet


Erweiterungen von Prüfgebieten

Till Neumann


Prüfgebiet: Altschweiz Kantonalausgaben, nach Michel-Katalog: Schweiz, Kanton Zürich Nr. 1 und 2, Schweiz, Kanton Genf Nr. 1 - 5, sowie U1 und GAA 1, Schweiz, Kanton Basel-Stadt Nr. 1, Schweizer Eidgenossenschaft, Marken der Übergangszeit Nr. 1 – 3 (Postkreis Genf) und 4 (Postkreis Zürich)


Michael Jäschke-Lantelme

Prüfgebiet: Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, Deutsches Reich Mi.-Nr. 1-30


Roland Pieles

Prüfgebiet: Kriegs- und Propagandafälschungen des 1. Weltkrieges
Britische Fälschung für das mit Deutschland verbündete Österreich, Mi.-Nr. 6-8 (Urmarken:
Österreich, Mi.-Nr. 186, 188 und 223)
Kriegs- und Propagandafälschungen des 2. Weltkrieges, Britische Fälschungen für das von Deutschland besetzte Frankreich, Mi.-Nr. 36-38, 39-46 (Urmarken: Frankreich, Mi.-Nr. 380-381, 399, 513, 515, 518, 521-525 – Bildgleiche Propagandafälschungen)
Britische Fälschung für das von Deutschland besetzte Frankreich, Mi.-Nr. 47 (Urmarke: Frankreich, Mi.-Nr. 513)
Britische Fälschungen für das mit Deutschland verbündete Italien, Mi.-Nr. 48 A, 48 B, 49 und 50 (Urmarken: Italien, Mi.-Nr. 304, 625-626) usw.

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Jan Hohmann beendet Prüftätigkeit für Kontrollrat

Jan Hohmann (Wolfsburg) stellt seine Prüftätigkeit für das Prüfgebiet "Alliierte Besetzung - Kontrollratsausgaben" mit sofortiger Wirkung ein.

Carl Aage Möller beendet Prüftätigkeit für Dänemark

Carl Aage Möller (Ebeltoft/DK) stellt seine Prüftätigkeit für das Prüfgebiet "Dänemark" im BPP auf eigenen Wunsch ab dem 01.05.2016 ein. Die weiteren Prüfgebiete Schleswig-Holstein, Färöer, Grönland, Island und Dänisch-Westindien werden unverändert fortgeführt.

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Philaseiten gratuliert seinem Mitglied Roman Scheibert für die Aufnahme in den Prüferbund und freut sich mit seinem Mitglied Till Neumann über die Erweiterung von Prüfgebieten der Altschweiz !
 
Richard Am: 15.05.2016 09:10:17 Gelesen: 109665# 65 @  
Bericht von der Prüfertagung am 30. April 2016

bpp-gg (13.05.16) - Als Prüferpräsident Geigle um 16 Uhr die rund 100 Mitglieder und Gäste der diesjährigen Prüfertagung in Nürnberg verabschiedete, lag ein spannender Tag hinter den Teilnehmern. Doch der Reihe nach:

Von den vier Prüfbewerbern, die sich im Januar in Limburg der obligatorischen Vorprüfung bei der Verbandsprüfstelle des BPP gestellt hatten, waren zwei so überzeugend gewesen, dass sie zur Fachprüfung in Nürnberg eingeladen wurden. Bogdan Pelc (Prüfgebiet: Polen) und Roman Scheibert (Prüfgebiet: China – kommunistische Vorläufer) glänzten denn auch mit überwältigendem Vergleichsmaterial und profunden Kenntnissen, so dass beide von der Mitgliederversammlung einstimmig neu aufgenommen wurden. Sie erlebten danach den Reigen der Berichte der Verantwortlichen im BPP.

Präsident Geigle schilderte gewohnt ausführlich das vergangene Jahr, unter anderem mit einem Fortbildungsseminar in Pullach bei München und einem Prüfernachwuchs-Werbeseminar in Wiesbaden in den Räumen der Auktionsfirma Köhler. „Nach meinen Beobachtungen sind alle Teilnehmer an dem Fortbildungsseminar deutlich schlauer nach Hause gefahren als sie am Freitag angereist sind“, skizzierte Geigle das intensive „Prüferbüffeln“. Auch sein Lieblingsthema „Attestgestaltung“ griff Geigle auf. Dem Wunsch mancher Prüfkunden, bei teuren, fehlerhaften Stücken auf ein Attest mit Mängelbeschreibung zu verzichten und stattdessen nur eine Signatur auf der Marke anzubringen, erteilte Geigle eine klare Absage. „Durch die Signierung von Material in 2. Wahl wird dieses erst handelbar gemacht, was dann regelmäßig zu Lasten der weniger gut informierten Sammler geht“, betonte Geigle und warb bei seinen Mitglieder dafür, stattdessen einen Befund oder ein Attest mit Beschreibung des Mangels auszustellen. „Werden keine Signaturen angebracht, sondern ein Attest mit Beschreibung des Mangels ausgestellt, wäre der erhoffte Mehrerlös des Anbieters durch „Aufskreuzlegen“ des Käufers nicht mehr realisierbar“, so Geigle, für den die Fälschungsbekämpfung eines seiner zentralen Anliegen ist.

Auch die anderen Vorstandsmitglieder hatten überwiegend Gutes zu berichten. Besonders gespannt sind die Zuhörer stets auf die Zahlen zur Homepage des BPP. Hier wusste Tobias Huylmans Interessantes zu berichten.

Eine geplante Satzungsänderung hatte im Vorfeld der Veranstaltung für Aufregung gesorgt. Am Ende der ausführlichen Diskussion waren sich aber alle Redner darüber einig, dass die Unabhängigkeit des BPP von äußeren Einflüssen gewahrt bleiben müsse. Der Vorschlag des Vorstandes, der diese Unabhängigkeit stärken soll, fand am Ende dann auch eine breite Dreiviertelmehrheit unter den Stimmberechtigten.

Drei Prüfern gelang die Erweiterung ihrer Prüfgebiete, ein Antrag wurde zurückgezogen. Auch hier ist die klare Linie des Vorstandes zu erkennen: Lieber ein Jahr mehr Vorbereitung als zu früh von der Leine gelassen zu werden – das hilft jungen Prüfern, die Risiken ihrer Prüftätigkeit zu minimieren.

Gegen 16 Uhr war die Mitgliederversammlung 2016 des BPP Geschichte. Präsident Geigle lud die Anwesenden zum Festabend ein, der traditionell um 19 Uhr beginnt und den Ausklang dieser traditionsreichen Veranstaltung darstellt. Erst lange nach Mitternacht verließen die letzten Teilnehmer die Hotelbar. Beim Frühstück am Sonntagmorgen verabschiedete man sich und fuhr in alle Himmelsrichtungen nach Hause. Am 29. April 2017 gibt es ein Wiedersehen an gleicher Stelle.
 
Richard Am: 18.06.2016 09:12:45 Gelesen: 108807# 66 @  
Franz Stegmüller setzt Bayern und Oldenburg aus

Wegen akuter Überlastung sieht sich Franz Stegmüller (München) gezwungen, bis zum 31.12.2016 keine weiteren Prüfsendungen für seine Prüfgebiete Bayern 1849 - 1875 (Kreuzerzeit) und Oldenburg anzunehmen. Für Bayern steht der BPP-Kollege Peter Sem zur Verfügung, für Oldenburg Florian Berger.

Für das Prüfgebiet Baden nimmt Franz Stegmüller bis Ende des Jahres Prüfsendungen nur nach vorheriger Absprache entgegen. Wir bitten um Beachtung und Ihr Verständnis.
 
Richard Am: 24.06.2016 10:05:18 Gelesen: 108577# 67 @  
Tilo Rismondo, Chemnitz, setzt Prüftätigkeit bis Ende September aus

Tilo Rismondo setzt seine Prüftätigkeit bis 30.09.2016 aus.

Für Sachsen steht Arnold Vaatz zur Verfügung, für Alt-Österreich Arnold Goller.
 
Richard Am: 08.10.2016 09:48:10 Gelesen: 106409# 68 @  
Tilo Rismondo nimmt seine Prüftätigkeit ab sofort wieder auf.

Nikolaus Barabassy hat eine neue Email – Adresse: miklos.barabassy@gmail.com
 
Richard Am: 27.11.2016 09:33:00 Gelesen: 105162# 69 @  
Aktuelles vom BPP (21.11.2016)

Andreas Schlegel, Berlin, Prüfungen erfolgen für das Gebiet Bizone nur auf Anfrage.
 
Richard Am: 10.01.2017 09:10:24 Gelesen: 104147# 70 @  
Aktuelles vom BPP (28.12.2016 bis 04.01.2017)

Johann Ulrich Schmitt, Dießen a. Ammersee, beendet seine 51-jährige (!) Prüfertätigkeit für die Kreuzerausgaben von Bayern (1849 bis 1875) und diverse griechische Sammelgebiete zum 31.12.2016. Er hält damit innerhalb des BPP den Rekord für die längste aktive Prüfzeit.

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei dem ausscheidenden Kollegen für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.


Dr. Hans-Karl Penning, Bornheim, stellt folgende Prüfgebiete ab 1.1.2017 ein: Lokalausgaben Bad Schmiedeberg, Döbeln, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach und Niesky.

Für die Prüfgebiete Bad Schmiedeberg, Döbeln, Görlitz, Netzschkau-Reichenbach steht der BPP-Prüfer Herr Jens Kunz zur Verfügung.


Dr. Helmut P. Oechsner, Nürnberg, beendet zum 31.12.2016 seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der Kaiserzeit (Deutsches Reich Mi.-Nr. 53 bis 97, D 1 bis 14). Die weiteren Prüfgebiete von Herrn Dr. Oechsner werden unverändert fortgeführt.


Heinz-Jörg Schönherr, Leipzig, beendet seine Prüftätigkeit für die Ausgaben der SBZ (Mi.-Nr. 212 bis 241) und der DDR inklusive der Dienstmarken zum 31.12.2016. Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei dem ausscheidenden Kollegen für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 
Richard Am: 25.02.2017 09:39:46 Gelesen: 103157# 71 @  
Tilo Rismondo hört auf

Tilo Rismondo (Prüfgebiete: Sachsen und Alt-Österreich) beendet aus gesundheitlichen Gründen seine Prüftätigkeit mit sofortiger Wirkung. Er bittet darum, ihm keine weiteren Prüfsendungen mehr zu schicken. Für Sachsen steht Arnold Vaatz zur Verfügung, für Alt-Österreich Arnold Goller.

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei dem ausscheidenden Kollegen für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 
Richard Am: 01.05.2017 09:11:45 Gelesen: 101558# 72 @  
Neue Prüfer im Bund Philatelistischer Prüfer e.V.

Stefan Berger

Neunkirchner Straße 3
07749 Jena
Tel: 03641-7958938
E-Mail: s.c.berger@gmail.com

Prüfgebiet: Armenien Mi.-Nr. 1-180

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Michael Haslau

Pistoriusstraße 138
13086 Berlin
Tel.: 030-92408958
E-Mail: michael-haslau@t-online.de

Prüfgebiet: Memel Mi.-Nr. 1- 237
Lokalausgabe: Deutsche Verwaltung für das Memelland 1939 (Mi.-Nr. I-IV)
Vorläufer: Mi.-Nr. V84 II - V115

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Günter Wagner

Grüner Weg 10
98527 Suhl
Tel.: 03681-416500
E-Mail: assahun@web.de

Prüfgebiet: Sowjetische Zone, Bezirksstempel (166 -181, I – IV): Bezirk 16 ( OPD Erfurt )
Deutsche Seepost: Ozeanreederei, Michel Nr. 3-16 incl. Versicherungskarten

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Dr. Alexander Zill (*)

Waldluststraße 54
85540 Haar
Tel.: 089-469851
E-Mail: zill.alexander@web.de

Prüfgebiet: Deutsches Reich Mi.-Nr. 1 - 30

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Prüfgebietserweitungen

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Tobias Huylmans (*)

Prüfgebiet: Postgebiet Oberbefehlshaber Ost – Notausgabe Libau, Mi.-Nr. 1 - 6A + B, Ia/b
Postgebiet Oberbefehlshaber Ost – Landesbotenpost der 10. Armee, Mi.-Nr. 1 - 3

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Heinrich Wasels

Prüfgebiet: Preußen Mi.-Nr. 1 - 26

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Dr. Johannes Hoffner (*)

Prüfgebiet: Dienstmarken Schweiz (ohne Kreuzlochungen) 1938 -1959 und die Marken der
verschiedenen internationalen Organisationen:
Völkerbund (SDN) 1922 – 1944
Internationale Arbeitsorganisation (BIT/ILO) 1923 - 1994
Internationales Erziehungsbüro (BIE/IBE) [1940]; 1944 - 1960
Weltgesundheitsorganisation (OMS/WHO) 1948 - 1995
Europäisches Amt der Vereinten Nationen (ONU/UNO) 1950 - 1963
Internationale Flüchtlingsorganisation (OIR/IRO) 1950 - 1952
Weltorganisation für Meteorologie (WMM/WMO) 1956 - 1973
Weltpostverein (UPU) 1957 - 2012
Internationale Fernmeldeunion (UIT/ITU) 1958 - 2003
Weltorganisation für Geistiges Eigentum (OMPI/WIPO) 1982 - 1985
Internationales Olympisches Komitee (CIO/IOC) 2000 - 2008

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Thomas Heinrich

Prüfgebiet: Württemberg - Telegrafenmarken Mi.-Nr. 1-21

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(*) Philaseiten Mitglied

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Unserem Mitglied Alexander Zill und allen anderen neuen Prüfern des BPP wünschen wir viel Erfolg, ein scharfes Auge und eine sichere Hand bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit !

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 16.05.2017 09:54:51 Gelesen: 101019# 73 @  
Keine Signaturen mehr auf teuren Marken - Die Mitgliederversammlung des BPP beschließt wichtige Neuerungen

(bpp-gg) Die diesjährige Mitgliederversammlung des BPP am 29. April in Nürnberg brachte eine ganze Reihe von Neuerungen, die nach ausgiebiger Diskussion von den Anwesenden ausnahmslos einstimmig befürwortet wurden. Das Wichtigste vorweg: Zukünftig erhalten Prüfstücke mit einem Katalogwert ab 500 Euro keine BPP-Signatur mehr, sondern nur noch schriftliche Atteste oder (Kurz-)Befunde. Das gilt insbesondere auch für Marken mit Mängeln, die bisher mehr oder weniger höher signiert wurden. Die Gefahr, dass mit solchen Stücken ahnungslose Sammler hereingelegt werden könnten, ist den Verantwortlichen im BPP einfach zu groß. „Heute haben wir die Möglichkeit, Mängel konkret zu beschreiben. Dann sollten wir das auch tun, Atteste oder Befunde ausstellen und auf das Prüfzeichen verzichten. Da Prüfzeichen zunehmend gefälscht werden, ist ihre Aussagekraft im Einzelfall ohnehin gering. Ein schriftlicher Prüfungsbefund ist einfach die bessere Lösung.“ Diesem Argument von BPP-Präsident Christian Geigle schlossen sich die Mitglieder einstimmig an.

Der BPP hat längst die nationalen Grenzen der Philatelie hinter sich gelassen und versteht sich als weltweit aufgestellter Prüferverband. So ist es nur folgerichtig, dass in nicht deutschsprachigen Sammelgebieten nun auch Atteste und Befunde in ausschließlich englischer Sprache zugelassen wurden. Daneben kann der Prüfer zusätzlich auch noch Übersetzungen in jeder gewünschten weiteren Sprache liefern. Nur bei den deutschsprachigen Sammelgebieten (Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein) muss eine deutsche Attestfassung erstellt werden, die rechtlich verbindlich ist. Zusätzliche Übersetzungen in beliebige Sprachen sind hier aber genauso möglich.

Neben diesen beiden wichtigen Änderungen der Prüfordnung des BPP, einzusehen unter http://www.bpp.de , wurden durch eine Änderung der Satzung alle wichtigen Regelwerke des BPP in der Satzung verankert und dadurch ihr verbindlicher Charakter unterstrichen. Hintergrund ist das geplante „Prüferhandbuch“, das in den kommenden zwei Jahren entwickelt und als kompaktes Regelwerk und Ratgeber die Mitglieder in allen „Prüferlebenslagen“ begleiten und beraten soll. Vizepräsident Dr. Peter Provinsky, der das Projekt federführend leitet, stellte die Eckpunkte vor und forderte die Mitglieder auf, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen.

Aufmerksam verfolgt wurde die Versammlung auch von den vier neuen Mitgliedern, die tags zuvor ihre fachlichen Aufnahmeprüfungen mit Erfolg bestanden hatten. Mit Preußen, Brustschilden des Deutschen Reiches, SBZ-Bezirkshandstempel und Armenien kommen sie aus den verschiedensten Fachrichtungen. Insgesamt hat der BPP derzeit 127 Mitglieder, davon 104 aktive Prüfer. René Simmermacher konnte in diesem Jahr ein seltenes Jubiläum feiern: Als zweiter Verbandsprüfer des BPP überhaupt blickt er auf eine 50-jährige Prüftätigkeit zurück.

Um 16 Uhr hatten sich Vorstand, Mitglieder und die Gäste von APHV, BDB, BDPh und der MICHEL-Redaktion durch die umfangreiche Tagesordnung gekämpft, so dass Präsident Geigle mit der erfreulichen Mitteilung, den Mitgliedsbeitrag im kommenden Jahr unverändert zu belassen, die Versammlung beenden und zum Festabend einladen konnte.

Dieser hatte gleich zu Beginn einen kleinen Festakt auf dem Programm, nämlich die Verleihung des Köhler-Preises. Laudator und BPP-Ehrenpräsident Dr. Hans-Karl Penning wusste die Spannung um den Namen lange hochzuhalten, bis mit der Nennung seines Prüfgebietes „Französische Zone“ allen Anwesenden klar war: Wolfgang Straub, Mitbegründer und fester Bestandteil der Verbandsprüfstelle des BPP, war der Glückliche, den das Kuratorium in diesem Jahr für seine großen Verdienste um das Prüfwesen ausgewählt hatte. Langer Applaus der annähernd hundert Gäste zeigte die Wertschätzung für den diesjährigen Preisträger, der nun in einer Reihe mit vielen großen Philatelisten unserer Zeit steht.

Erst am frühen Sonntagmorgen fanden die letzten „Feierbiester“ den Weg aus der Hotelbar in ihre Zimmer. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten die Teilnehmer sich auf den Heimweg. „Wir haben eine sehr harmonische und friedliche Mitgliederversammlung erlebt. Das war nicht immer so. Aber alle gestern getroffenen Entscheidungen waren richtig!“, sagte ein sichtlich gut gelaunter Ehrenpräsident Dr. Penning zum Abschied. Die Verantwortlichen im BPP dürften das genauso sehen.
 
Richard Am: 27.06.2017 09:54:49 Gelesen: 99810# 74 @  
Aktuelles vom BPP

Walter Hopferwieser, Oberdorf, hat eine neue Adresse:

Walter Hopferwieser, Untere Hauptstraße 31, A-7501 Oberdorf im Burgenland.

Die restlichen Daten bleiben unverändert.
 
Richard Am: 08.07.2017 16:49:10 Gelesen: 99456# 75 @  
@ Richard [#71]

Wie von einem Mitglied der Forschungsgemeinschaft Sachsen zu erfahren war, ist der BPP Prüfer Tilo Rismondo verstorben.

Bereits im Februar dieses Jahres hatte er seine Prüftätigkeit mit sofortiger Wirkung beendet.

Damit ist Arnolv Vaatz der einzige BPP Prüfer für Sachsen.

[1] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/gebiet/usedby/25
 
Richard Am: 11.07.2017 09:23:04 Gelesen: 99179# 76 @  
Tilo Rismondo verstorben

(wm) Am 10. Juli 2017 gab der BPP auf seiner Internetseite bekannt: „Leider müssen wir das Ableben unseres Seniormitgliedes Tilo Rismondo bekannt geben, der vor wenigen Tagen im Alter von 78 Jahren verstarb. Herr Rismondo wurde 1990 im Zuge der Wiedervereinigung Mitglied im BPP und hat seitdem mit großer Leidenschaft und Sachkenntnis die Prüfgebiete „Sachsen“ und „Alt-Österreich“ bearbeitet. Eine plötzliche schwere Erkrankung zwang ihn im Februar 2017 zur Aufgabe seiner Prüftätigkeit. Auch an der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte er nicht mehr teilnehmen. Wir danken Tilo Rismondo für 27 Jahre erfolgreiche Arbeit im BPP, als anerkannter Prüfer und geschätzter Kollege, und werden sein Andenken in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.“

Tilo Rismondo kam am 30. Oktober 1938 in Chemnitz zur Welt. Von Beruf war er Kürschnermeister und Sammler seit der Kindheit. Als Philatelist nahm er zahlreiche Funktionen in der AG Karl-Marx-Stadt zu DDR-Zeiten wahr. Vor der Wende war er auch als Leiter des Leistungszentrums Philatelie im Bezirk Karl-Marx-Stadt tätig. Als Prüfer war er seit 1985 aktiv. Später gehörte er dem BSV Chemnitz, der ArGe Sachsen und der ArGe Österreich sowie dem DASV an. Er gehörte zu den Prüfern, die dank ihrer unbestrittenen Kompetenz (er prüfte Sachen und Österreich 1850/1867) 1990 im BPP eine neue Heimat fanden. Da war er längst auch als Autor mit zahlreichen Beiträgen, aber auch mit national und international erfolgreichen Exponaten in Erscheinung getreten und vielfach für seinen Einsatz und seine Leistungen vom Philatelistenverband im Kulturbund der DDR geehrt worden.



Foto: privat
 
Richard Am: 25.08.2017 09:16:03 Gelesen: 97816# 77 @  
Aktuelles vom BPP

Claus Petry, Hamburg, setzt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Deutsches Reich Mi.-Nr. 31-52 bis 31.12.2017 aus.

Für das Gebiet Deutsches Reich Mi.-Nr. 31 - 52 stehen Michael Jäschke-Lantelme und Manfred Wiegand zur Verfügung.

Prüfungen erfolgen für das Gebiet Feldpost 2. Weltkrieg Mi.-Nr. 6-12 (Inselpost) und Mi.-Nr. 17 (Ruhrkessel) nur auf Anfrage.
 
Richard Am: 15.12.2017 09:44:28 Gelesen: 95505# 78 @  
Prüfer- und Kommissionärslegende Johann-Ulrich Schmitt am 29. November 2017 gestorben

(wm) Schmitt war seit den 1960er-Jahren auf den großen Bühnen der Philatelie aktiv und das „Urgestein“ der Prüfer und Kommissionäre. Er hatte Generationen von Kunden, Sammler wie Händler sowie Auktionatoren, kommen und gehen sehen. Man kannte und schätzte ihn, wo immer er auftauchte: als Experte, Berater, Vermittler und als seriöser Berufsphilatelist.

Geboren wurde Schmitt am 18. August 1936. Zuerst wohnte er lange Zeit in Vaterstetten, später in Dießen am Ammersee, von wo aus er einen Briefmarken-Versandhandel betrieb. Beruflich arbeitete er über Jahrzehnte zudem als Kommissionär für Auktionskunden. Schmitt war seit 1965 Verbandsprüfer im BPP für die Gebiete Bayern (Kreuzerzeit 1849–1875); Albanien (Lokalausgabe Koriza); Griechische Lokalausgaben: Epirus, Kreta (franz. Post), Griechenland (Lokalausgaben Chios, Dedeagatsch, Mytilene), Ikarien, Ital. Post Kreta, Kreta, Levante (nur Kreta-Stempel), Samos, Thessalien und Thrazien (nur Gümüldschina 1913).

Er beendete zum 31. Dezember 2016 seine 51-jährige (!) Prüfertätigkeit für die zuvor angegebenen Prüfgebiete und hielt damit innerhalb des BPP den Rekord für die längste aktive Prüfzeit überhaupt. BPP-Präsident Christian Geigle brachte bei der Mitgliederversammlung des Prüferverbandes in Nürnberg 2015 seinen Dank und seine Anerkennung Schmitt zum Ausdruck.

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Anmerkung der Reaktion

Im März 2016 besuchte Johann-Ulrich Schmitt für mehr als eine halbe Stunde den Philaseiten Stand der Messe München. Es wurde über seine Prüfungen gesprochen, insbesondere aber auch die damals bereits geplante Atteste Datenbank [1]. Wir erinnern uns sehr gerne an ihn.

[1] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/48
 
Richard Am: 31.12.2017 09:01:56 Gelesen: 94663# 79 @  
Urs Hermann beendet seine Prüftätigkeit im BPP

BPP - Auf eigenen Wunsch beendet Urs Hermann aus Liestal/Schweiz seine Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet Schweiz 1850-1883 zum 31.12.2017. Wir bedanken uns für vierzehn Jahre erfolgreiche Arbeit in unserem Verband und wünschen Urs Hermann alles Gute.

Für den Schweizerischen Prüferverband SBPV wird er auch weiterhin tätig sein.
 
Strubel Am: 31.12.2017 16:21:17 Gelesen: 94555# 80 @  
Gibt es eine verantwortungsvolle Nachfolge auf seinen Gebieten?

Gruss
-- Strubel
 
Richard Am: 06.01.2018 09:58:54 Gelesen: 94184# 81 @  
@ Strubel [#80]

Hallo Strubel,

im BPP und VP gibt es keine weiteren Schweiz Prüfer.

Du kannst Dich aber weiterhin an Urs Hermann als SBPV Prüfer und an seine Prüferkollegen im Schweizer Prüferverband [1] [2] wenden.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.briefmarken-pruefer.ch/?tsk=show_page&id=4
[2] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/88
 
Markus Pichl Am: 06.01.2018 12:08:48 Gelesen: 94117# 82 @  
@ Richard [#81]

im BPP und VP gibt es keine weiteren Schweiz Prüfer.

Hallo Richard,

das ist so nicht richtig.

Herr Marchand prüft im BPP "SCHWEIZ 1850 bis heute", also auch die Marken, welche Herr Hermann im BPP geprüft hat.

https://www.bpp.de/de/61-BPP-Briefmarkenpruefer-Jean-Claude-Marchand.html

Selbstverständlich ist Herr Hermann ja nicht aus der Welt und der Weg ihm eine Prüfsendung zu senden, ist der selbige wie vorher.

Beste Grüße
Markus
 
Strubel Am: 06.01.2018 12:57:35 Gelesen: 94077# 83 @  
@ Richard [#81]

Hallo Richard,

Danke fuer Deine Antwort. Ich kenne die 'schweizerische Prüferszene'. Die Prüfer meiner beiden Spezialgebiete kenne ich auch persönlich. Mittlerweile habe ich genügend Know-How, Unterlagen und Hilfsmittel beisammen, dass ich mir diese Marken selber 'attestieren' kann. Einige Atteste konnte ich auch schon erfolgreich widerlegen.

Und dort liegt auch das Problem: Es gibt wenig Möglichkeiten für den Austausch/Weiteraufbau des Fachwissens, deshalb auch die Frage.

Viele Grüsse
-- Strubel
 
Peter Feuser Am: 06.01.2018 14:05:24 Gelesen: 94052# 84 @  
Markus Pichl Am: 06.01.2018 14:31:47 Gelesen: 94028# 85 @  
@ Peter Feuser [#84]

Das ist schon richtig, nur überschneiden sich die Prüfgebiete von Herrn Neumann nicht wirklich mit den Marken, welche Herr Hermann im BPP geprüft hat. Daher habe ich nur auf Herrn Marchand verlinkt.

Es gibt dann noch Herrn Dr. Hoffner.

https://www.bpp.de/de/42-BPP-Briefmarkenpruefer-Johannes-Hoffner.html

im Speziellen für: Industrielle Kriegswirtschaft, Dienstmarken Schweiz (ohne Kreuzlochungen) 1938 -1959 und die Marken der verschiedenen internationalen Organisationen

MfG
Markus
 
Richard Am: 06.01.2018 20:41:33 Gelesen: 93893# 86 @  
@ Markus Pichl [#82]
@ Peter Feuser [#84]
@ Markus Pichl [#85]

Hallo zusammen,

danke für die Korrekturen meines Beitrags. Till Neumann und Johannes Hoffner sind Mitglieder dieses Forums und auch Jean-Claude Marchand ist mir gut bekannt.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 11.01.2018 09:26:41 Gelesen: 93310# 87 @  
Aktuelles vom BPP

Claus Petry, Hamburg, setzt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Deutsches Reich Mi.-Nr. 31-52 bis 30.6.2018 weiter aus.

Prüfungen erfolgen für das Gebiet Feldpost 2. Weltkrieg - Mi.-Nr. 6-12 (Inselpost) und Mi.-Nr. 17 (Ruhrkessel) wieder regulär.

Dr. Julius Böheim, Konstanz, steht für die Prüftätigkeit ab 1.1.2018 für die SBZ-Bezirke 3, 16, 20, 27, 37 und 41 wieder zur Verfügung.
 
Richard Am: 29.03.2018 09:49:53 Gelesen: 88877# 88 @  
Jean-Claude Marchand beendet seine Prüftätigkeit im BPP

Auf eigenen Wunsch beendet Jean-Claude Marchand aus Genf/Schweiz seine Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet "Schweiz ab 1850" zum 13.03.2018. Wir bedanken uns für 27 Jahre erfolgreiche Arbeit in unserem Verband und wünschen Jean-Claude Marchand alles Gute.

Für den Schweizerischen Prüferverband SBPV wird er auch weiterhin tätig sein.

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Atteste Marchand: http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/113
 
Richard Am: 06.04.2018 09:04:18 Gelesen: 88561# 89 @  
Olaf Halle beendet seine Prüftätigkeit im BPP

Auf eigenen Wunsch beendet Olaf Halle aus Berlin seine Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet Ozeanreederei / Tauchbootpost zum 31.03.2018. Für das Prüfgebiet Ozeanreederei steht Günter Wagner zur Verfügung.

Olaf Halle war weniger als vier Jahre Mitglied des BPP [#27].
 
Richard Am: 04.05.2018 09:23:19 Gelesen: 87654# 90 @  
Der BPP gab folgende Prüfgebietserweiterungen bekannt:

Dr. Julius Böheim

Prüfgebiet: Deutsches Reich Dienstmarken: Kontrollaufdrucke Wiesbaden, Oberförsterei Erlenhof

Dr. Johannes Hoffner

Prüfgebiet: Liechtenstein ab 1912, inkl. Mitläufer, ohne Flug und Zeppelinpost

Dr. Klaus Kalb

Prüfgebiet: SBZ Bezirkshandstempel 14

Andreas Rolle

Prüfgebiet: Bizone Sondermarken Mi.-Nr. 69-72, 101-110
Bizone Zwangszuschlagsmarken (Notopfer Berlin) Mi.-Nr. 1-8

Dr. Karsten Ruscher

Prüfgebiet: DDR Mi.-Nr. 242-3365, Spendenmarken, Zusammendrucke und Markenheftchen, Dienstmarken A bis E, Einschreibemarken, Paketgebührmarken

Heinrich Wasels

Prüfgebiet: Deutsches Besetzungsausgaben 1914-1918: Landesbotenpost 10. Armee
 
Richard Am: 23.05.2018 09:21:43 Gelesen: 87020# 91 @  
Der BPP feierte seinen 60. Geburtstag - Die Mitgliederversammlung des BPP am 28. April 2018 stellte in Nürnberg mit dem Prüferhandbuch wichtige Weichen für die Zukunft des Verbandes

(BPP) Das sonnige Wetter passte hervorragend zum Verlauf der diesjährigen Mitgliederversammlung des BPP in Nürnberg am letzten Aprilwochenende. Schon am Freitag hatten sechs Prüfer ihre Prüfgebietserweiterungen erfolgreich durch die hochkarätig besetzten Prüfungskommissionen gebracht. „Zum ersten Mal seit vielen Jahren können wir der Mitgliederversammlung dieses Mal keinen neuen BPP-Prüfer präsentieren. Wir werden aber weiterhin unsere Nachwuchsarbeit intensivieren, damit wir auch in Zukunft freiwerdende Prüfgebiete wieder besetzen können“, so der Leiter der Verbandsprüfstelle, Florian Berger, am Freitagabend in der abschließenden Sitzung der Prüfungskommissionen.

Am Freitagabend zeigte Tobias Huylmans, einer der aktivsten jungen Prüfer im BPP, den aufmerksamen Zuschauern in der traditionellen Fortbildungsveranstaltung ganz erstaunliche Möglichkeiten der Papierrestauration, aber auch Mittel und Wege, derartige Ausbesserungen an Marken und Ganzstücken zu erkennen. „Wir müssen den Fälschern nicht nur auf der Spur, sondern immer ein kleines Stück voraus sein!“, lautete danach das Fazit von Vizepräsident und Bayern-Prüfer Peter Sem.

Die Mitgliederversammlung mit rund einhundert Teilnehmern, darunter einigen Gästen von APHV, BDPh, BDB und Schwaneberger-Verlag, startete am Samstagmorgen pünktlich um zehn Uhr. Präsident Christian Geigle arbeitete die umfangreiche Tagesordnung gewohnt routiniert ab, nicht ohne die eine oder andere kritische Anmerkung zu langen Prüfzeiten, mangelhafter Kommunikation mit Prüfkunden oder auch der Nichteinhaltung von Regeln durch einzelne Mitgliedern. Hier sieht Geigle noch Verbesserungsmöglichkeiten und warb gleichzeitig für das nächste Weiterbildungsseminar des BPP im Juli 2018 in München. „Wir legen gerade bei jungen Prüfern großen Wert auf die Teilnahme, damit unser Regelwerk von ihnen verstanden und auch gelebt wird. Ein solches Seminar bringt mehr für unsere Mitglieder als irgendwelche Sanktionen, die ja die Fehlerursachen nicht beheben, sondern zusätzlich auch noch für schlechte Laune sorgen“, erklärte er das Vorhaben.

Das im vergangenen Jahr angekündigte „Prüferhandbuch“ wurde termingerecht fertig gestellt und den Mitgliedern in Form eines in BPP-Farben gestalteten Ringordners übergeben. Die beiden neu bearbeiteten Kapitel „Attestrichtlinien“ und „Philatelistische Begriffsbestimmungen“ wurden von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet, Überarbeitungen weiterer Kapitel für das kommende Jahr angekündigt. Vizepräsident Dr. Peter Provinsky, der das Projekt „Prüferhandbuch“ federführend begleitet, stellte in seinem Bericht heraus, dass das Prüferhandbuch kein starres Regelwerk sei, sondern ständig den sich ändernden Erfordernissen angepasst werde. Deshalb habe man sich auch für eine Loseblatt-Sammlung entschieden.

Die Überarbeitung des Mitgliederverzeichnisses der aktuellen Homepage haben sich BPP-Geschäftsführer Gunnar Gruber und EDV-Beauftragter Tobias Huylmans vorgenommen. Ein professionelles Fotografenteam war am Freitag und Samstag vor Ort, um die über 80 anwesenden Mitglieder zu porträtieren. Man darf gespannt auf das Ergebnis sein, das in wenigen Wochen sichtbar werden wird.

Der traditionelle Festabend zum Abschluss der Mitgliederversammlung am Samstagabend fiel dieses Jahr noch etwas festlicher aus. „60 Jahre BPP“ hieß das Feier-Motto, und entsprechend gab es nach einer Champagnerbegrüßung einen hochinteressanten Bildvortrag von Vizepräsident Peter Sem zur Entwicklung des BPP seit 2008 und ein französisches Buffet, das alle Anwesenden einhellig als „großartig“ bezeichneten.

Der Abend endete wie immer in der Hotelbar. Nach Angaben „aus gewöhnlich gut informierten Kreisen“ schlichen die letzten Besucher erst um drei Uhr morgens in ihre Zimmer. Nach der Prüfertagung ist vor der Prüfertagung: Man darf gespannt sein, was die Vorstandsmannschaft um Präsident Christian Geigle für das nächste Jahr plant, zumal in 2019 Wahlen anstehen.



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung 2018



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung 2018



Gruppenbild der Teilnehmer an der Mitgliederversammlung 2018



Die Vorstandschaft des BPP: Claus Petry (Schriftführer), Gunnar Gruber (Schatzmeister), Christian Geigle (Präsident), Dr. Peter Provinsky und Peter Sem (Vizepräsidenten) (v.l.n.r.)



BPP-Präsident Christian Geigle bei der Eröffnung des Festabends

Alle Fotos: Renate Forster
 
Richard Am: 09.07.2018 09:50:47 Gelesen: 84002# 92 @  
Aktuelles vom BPP

Rüdiger Soecknick, A-Wien, beendete wegen Arbeitsüberlastung zum 30. Juni 2018 seine Prüftätigkeit für die Freie Stadt Danzig. Die weiteren Prüfgebiete von Rüdiger Soecknick werden unverändert fortgeführt.

Carl Aage Möller, DK-Stege, hat eine neue Adresse: Kostervej 2B, DK-4780 Stege.
 
Richard Am: 01.08.2018 09:15:50 Gelesen: 82948# 93 @  
Weiterbildungsseminar der BPP-Prüfer in Pullach

Die Sonne machte sich rar an diesem Wochenende, stattdessen regnete es fast ununterbrochen in Pullach bei München, als sich am 21. und 22. Juli acht BPP-Prüfer zu einem Weiterbildungsseminar im „Hotel Seitnerhof“ eingefunden hatten.

Der guten Laune der Teilnehmer konnte das keinen Abbruch tun, denn die beiden Dozenten, Präsident Christian Geigle und Vizepräsident Dr. Peter Provinsky, galoppierten mit ihnen regelrecht durch das neu geschaffene „Prüferhandbuch“ mit seinen vielen Regelwerken, in denen der BPP die Arbeit seiner Mitglieder, ihr Verhältnis untereinander und die Pflichten gegenüber dem Verband regelt.

„Neben dem fachspezifischen Wissen, das jeder Prüfer im BPP für sein Prüfgebiet haben muss, wollen wir auch den Blick auf den Verband als wichtige Institution für die Philatelie lenken. Ohne ein gut organisiertes und zuverlässiges Prüfwesen würde der philatelistische Handel erschwert, in weiten Bereichen vermutlich sogar unmöglich werden. Hier sehe ich unsere Aufgabe für Sammler, Händler und Auktionatoren“, sagte BPP-Präsident Geigle am Rande der Tagung.

Bereits zum fünften Mal hat der BPP ein solches Seminar in den vergangenen Jahren erfolgreich durchgeführt, in Berlin, Bonn und München. „Jeder Teilnehmer bringt sich in die Diskussionen ein. Am Ende gehen wir alle, auch die Dozenten, klüger nach Hause als wir gekommen sind“, stelle Vize Dr. Provinsky am Sonntagnachmittag zufrieden fest. „Diese Seminare sollten fester Bestandteil unseres jährlichen Terminkalenders werden.“

Eindeutiger Schwerpunkt war in diesem Jahr die neu geschaffene „Richtlinie zur Erstellung von Attesten, Befunden und Kurzbefunden“. Aber auch der richtige Umgang mit Prüfsendungen und deren Einsendern, die Berechnung von Prüfvergütungen und Möglichkeiten zur Verringerung der Prüfdauer nahmen einen breiten Raum ein.

„Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier, wollte mich aber nach meiner Prüfgebietserweiterung auf die DDR noch einmal auf den neuesten Stand bringen. Das ist bestens gelungen, mir haben die beiden Tage im Kollegenkreis sehr gut gefallen“, konstatierte ein zufriedener Dr. Ruscher, bevor er sich auf den Rückweg nach Berlin machte.



Die Teilnehmer des Seminars in Pullach (v. l. n. r.): Carl Aage Möller, Bogdan Pelc, Christian Geigle, Günter Wagner, Dr. Peter Provinsky, Michael Haslau, Dr. Alexander Zill (es fehlt Dr. Karsten Ruscher). Foto: Privat.
 
drmoeller_neuss Am: 02.08.2018 08:04:44 Gelesen: 82735# 94 @  
Nicht nur die Sonne hat sich an diesem Wochenende rar gemacht, sondern auch die BPP-Prüfer. Von den etwa 100 BPP-Mitgliedern haben sich gerade einmal acht Prüfer zum Seminar eingefunden. Schaut man auf deren Prüfgebiete, so sind es eher die Randgebiete, die sich für die Themen "Erstellung von Attesten, Befunden und Kurzbefunden“, den richtigen Umgang mit Prüfsendungen und deren Einsendern, die Berechnung von Prüfvergütungen und Möglichkeiten zur Verringerung der Prüfdauer interessiert haben. Klassik und Deutschland waren unterrepräsentiert, obwohl sie das Gros der Prüfsendungen ausmachen.

Wenn ich die Beträge in diversen Foren verfolge, besteht gerade in diesen Bereichen Diskussionsbedarf über die Erstellung von Attesten. Wie stellt der BPP sicher, dass dieser Prüferkreis sich mit den neuen Richtlinien vertraut macht?
 
Richard Am: 08.12.2018 09:09:34 Gelesen: 78683# 95 @  
Beendigung der Prüftätigkeit zum 31.12.2018

Zum Ende des Jahres beenden auf eigenen Wunsch folgende BPP-Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP:

Frau Gertraud Lange (Altdeutsche Staaten: Braunschweig, Hamburg)

Herr Siegfried Paul (Sowjetische Zone Mi.-Nr. 182-241, Deutsche Demokratische Republik 1949-1990 inklusive Dienstmarken)

Herr Dr. Helmut Oechsner (Bayern: Infla-Stempel 1914-1920, Deutsches Reich Mi.-Nr. 338-910 inklusive Dienstmarken Mi.-Nr. 99-177, Danzig)

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei den ausscheidenden Kollegen für ihre langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

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Als redaktionelle Ergänzung einige Atteste und Befunde:

Gertraud Lange: https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/131

Siegfried Paul: https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/132

Dr. Helmut Oechsner: https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/133
 
Richard Am: 07.03.2019 09:28:23 Gelesen: 76461# 96 @  
Dr. Fritz Modry verstorben

(BPP) - Am 17. Februar 2019 verstarb nach langer, schwerer Krankheit unser Seniormitglied Dr. Fritz Modry im Alter von 85 Jahren. Dr. Modry war bereits in der DDR als Prüfer für Bezirkshandstempelmarken der Sowjetischen Besatzungszone aktiv. Nach der Wende trat er 1990 in den BPP ein und übernahm die Prüfung der Bezirke 20, 27, 36 bis 38 und 41, dazu kamen noch die POL-Lochungen verschiedener Sammelgebiete. Durch seine große Fachkenntnis und sein immer freundliches und offenes Auftreten war Herr Dr. Modry bei Prüfkunden wie Kollegen gleichermaßen beliebt und geschätzt. Nach seinem Ausscheiden blieb er dem BPP als Seniormitglied bis zu seinem Tod verbunden.

Wir verabschieden uns von einem engagierten Philatelisten und werden sein Andenken in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen und Angehörigen.
 
Richard Am: 21.03.2019 09:46:53 Gelesen: 76095# 97 @  
Bogdan Pelc hat eine neue Adresse:

Gütlingstr. 4, 14167 Berlin
 
Richard Am: 30.04.2019 09:09:46 Gelesen: 75311# 98 @  
Aktuelles vom BPP

29.04.2019 - Prüfertagung des BPP in Nürnberg am 27. April 2019

Prüfgebietserweiterungen

Matthias Bock

Prüfgebiet

Freie Stadt Danzig, Mi.-Nr. 1-308,
Dienstmarken Mi.-Nr. 1-51,
Portomarken Mi.-Nr. 1-41

Lars Böttger [1]

Prüfgebiet

Deutsche Besetzung 2. Weltkrieg:

Elsass Mi.-Nr. 1-16 (Urmarken Deutsches Reich Mi.-Nr. 513-528 mit Aufdruck Elsass)
Lothringen Mi.-Nr. 1-16 (Urmarken Deutsches Reich Mi.-Nr. 513-528 mit Aufdruck Lothringen)
Luxemburg Mi.-Nr. 1-16 (Urmarken Deutsches Reich Mi.-Nr. 513-528 mit Aufdruck Luxemburg)
Luxemburg Mi.-Nr. 17-32 (Freimarken Luxemburg mit Aufdruck des neuen Wertes in „Rpf.“)
Luxemburg Mi.-Nr. 33-41 (Urmarken Deutsches Reich WHW, Mi.-Nr. 751-759 mit Aufdruck
Luxemburg)

Claus Heitmann [2]

Prüfgebiet

Lübeck inklusive Ganzsachen (ohne Vorphilatelie)

Andreas Wehner [3]

Prüfgebiet

Französische Besatzungszone:

Allgemeine Ausgabe Mi.-Nr. 1-13
Länderausgabe Baden, Mi.-Nr. 1-57
Länderausgabe Rheinland-Pfalz, Mi.-Nr. 1-52,
Ganzsachen Mi.-Nr. P1-P6
Länderausgabe Württemberg-Hohenzollern, Mi.-Nr. 1-52,
Ganzsachen Mi.-Nr. P1-P6
Barfrankaturen und Notentwertungen


Philaseiten wünscht seinen Mitgliedern Matthias Bock und Lars Böttger, sowie den Prüfern Claus Heitmann und Andreas Wehner viel Erfolg und eine weiterhin glückliche Hand bei der Prüfung.

[1] https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/155
[2] https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/156
[3] https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/157
 
Richard Am: 09.05.2019 09:26:12 Gelesen: 75050# 99 @  
Christian Geigle als Präsident wiedergewählt

Die Mitgliederversammlung des BPP am 27. April 2019 stand ganz im Zeichen der Vorstandswahl und der Ernennung eines neuen Ehrenmitgliedes

(bpp-gg) Schon zum elften Mal fand die Prüfertagung des BPP im Arvena Park Hotel in Nürnberg statt. „Business as usual“ könnte man meinen, doch ganz so trivial war die lange Tagesordnung dann doch nicht. Präsident Christian Geigle hielt eine Rückschau auf die abgelaufene vierjährige Wahlperiode und hob insbesondere das bereits weit fortgeschrittene „Prüferhandbuch“ hervor, für das im Vorfeld drei weitere Kapitel (Prüfstandards, Richtlinien zur Aufnahme, Richtlinien zur Erweiterung) überarbeitet und in der Versammlung einstimmig verabschiedet wurden. Neben viel Lob für die reibungslose Prüftätigkeit der meisten Kollegen thematisierte Geigle aber auch die immer wieder ärgerlichen Kritikpunkte „Prüfdauer“ und „Kommunikationsverhalten“. Nahezu alle Beschwerden drehten sich um diese beiden Themen. Mit eindringlichen Worten forderte der Präsident die betroffenen Kollegen auf, das abzustellen, denn „wir sind Dienstleister und nehmen am Geschäftsverkehr teil. Das erfordert das Einhalten von Fristen und die Kommunikation mit den Kunden, zumeist per Email“.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands stellte Ehrenpräsident Dr. Hans-Karl Penning den Antrag, den scheidenden Leiter der Verbandsprüfstelle, Florian Berger, zum Ehrenmitglied zu ernennen. „Florian Berger hat die Verbandsprüfstelle in den vergangenen 31 Jahren geleitet und dabei Großartiges geleistet. Ich kann mir kein besseres Ehrenmitglied vorstellen.“ Die Mitglieder sahen es genauso und wählten den 79-Jährigen einstimmig und mit lang anhaltendem Applaus zum insgesamt erst 18. Ehrenmitglied in der über sechzigjährigen Geschichte des Verbandes.

Die anschließende Neuwahl der Vorstandschaft ergab auf drei Positionen Veränderungen. Arnold Vaatz folgt als Vizepräsident auf Peter Sem, der nach zwölf Jahren Vorstandstätigkeit mit lautem Applaus verabschiedet wurde, und Detlef Pfeiffer übernimmt den Posten des Schriftführers von Claus Petry. Tobias Huylmans schließlich wurde zum neuen stellvertretenden Leiter der Verbandsprüfstelle gewählt, der bisherige Stellvertreter Wolfgang Straub übernimmt die Leitung.



Arnold Vaatz, neu gewählter Vizepräsident (links) und Detlef Pfeiffer, neu gewählter Schriftführer (Foto: Renate Forster)

Am Nachmittag wurden von der Versammlung vier Prüfgebietserweiterungen einstimmig genehmigt. „Die Gewinnung von Prüfernachwuchs wird eines der zentralen Themen der nächsten vier Jahre sein“, sagte der gerade wieder als Präsident bestätigte Geigle. Auch wenn die Anforderungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen seien, müsse es langfristig gelingen, junge Sammler und Berufsphilatelisten für diese Aufgabe zu begeistern. Für Januar 2020 ist ein Werbeseminar in Mülheim/Ruhr geplant, zu dem noch rechtzeitig Informationen veröffentlicht werden.

Die finanzielle Situation des BPP ist nach den Worten von Schatzmeister Gruber sehr solide. Man habe fast 100.000 Euro „auf der hohen Kante“, weshalb er auch vorschlug, den Jahresbeitrag für die Mitglieder in 2020 unverändert zu lassen. Die Anwesenden hörten das gerne.

Kurz nach 16 Uhr war Schluss. Gut gelaunt verließen die Teilnehmer den großen Sitzungssaal, um sich auf den traditionellen Festabend vorzubereiten. Bei einem fränkischen Buffet saßen auch viele Damen mit an den geschmückten Tischen und sorgten dafür, dass die Gespräche sich nicht nur um das „kostbare Altpapier“ drehten. Also doch „Business as usual“? Nicht ganz. Schalke hatte Stunden zuvor Dortmund mit 4:2 geschlagen. Da gab´s natürlich Gesprächsbedarf.



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung 2019 (Foto: privat)
 
Richard Am: 23.05.2019 09:00:43 Gelesen: 74479# 100 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Essen

(BPP) - Der Stand des BPP e. V. auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 9. bis 11. Mai 2019 in Essen war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren frisch erworbenen Schätzen auf „Nummer Sicher“ gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.

Über 230 Beratungsgespräche an den drei Messetagen zeigen das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des BPP, der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen, leicht erreichbaren Standes unterstützt wird. Herzlichen Dank an den Messeverantwortlichen, Herrn Billion!

Vor Ort waren der langjährige Messebeauftragte des BPP, Rolf Tworek, sein Nachfolger Andreas Wehner, Tobias Huylmans, Michael Wieneke, Hansmichael Krug und Prüferlegende Hans-Dieter Schlegel aus Berlin.

„Wir wollen unseren Kunden zeigen, wie ernst unsere Mitglieder die Prüftätigkeit, aber auch die Kommunikation mit ihnen nehmen“, so BPP-Präsident Geigle am Rande der Veranstaltung. Er bedankte sich ganz herzlich bei den genannten Kollegen, die drei Tage lang ihren Verband hervorragend vertraten.



Die Arbeit am BPP-Stand macht allen Beteiligten viel Freude. Es lachen hier in die Kamera: Hans-Dieter Schlegel, Tobias Huylmans und Rolf Tworek (v.l.n.r.). (Foto: privat)
 
bayern klassisch Am: 23.05.2019 09:38:49 Gelesen: 74442# 101 @  
Liebe Freunde,

wie ich ihm gegenüber sitzend letztes Wochenende erfahren habe, wird Dr. Joachim Helbig seine Prüferkarriere bald beenden. Er meinte, dass wohl in diesem Sommer schon Schluss mit Einlieferungen sei und er noch dieses Jahr dann alles abgearbeitet haben wird.

Wer also etwas kompetent von ihm geprüft habe möchte, sollte sich beeilen. Ob es einen Nachfolger geben wird, der die bayerische Pfennigzeit prüfen kann, ist mir nicht bekannt. Es könnte aber dauern - wenn es denn überhaupt jemanden gäbe.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Richard Am: 06.08.2019 09:30:21 Gelesen: 72627# 102 @  
Neues vom BPP

(gg/pcp) Der Bund Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP) gab am 31. Juli 2019 über seine Geschäftsstelle bekannt:

Dr. Helbig beendet seine Prüftätigkeit

Zum 31.12.2019 beendet Herr Dr. Helbig, Prüfgebiete: Bayern 1876 - 1920 (Pfennigzeit inkl. INFLA-Stempel), Flugmarke Mi.-Nr. F I, Luftpost-Ganzsachen Mi.-Nr. LP 1 - 2, seine Prüftätigkeit im BPP. Er nimmt ab dem 01.8.2019 keine Prüfsendungen mehr an und bittet dringend, von Zusendungen abzusehen.

Michael Schweizer hat kein Fax mehr.

Carl Aage Møller, Heiligenhafen hat eine neue Adresse, eine neue Mailadresse und eine neue Telefonnummer: Röschkamp 11, 23774 Heiligenhafen, Tel: 0172 171 2033, Mailadresse: camoller@icloud.com
 
Richard Am: 11.09.2019 09:59:55 Gelesen: 71607# 103 @  
Neue Adresse von Mario Huzanic

Mario Huzanic, Affoltern

hat eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer:

Schwandenrain 6b
CH-8910 Affoltern am Albis
Schweiz

Tel: 0041 795028685
 
Richard Am: 24.09.2019 09:01:12 Gelesen: 71196# 104 @  
Roland Daebel, Oranienburg

setzt seine Prüftätigkeit für das Gebiet Island bis 31.12.2019 aus.

Für das Prüfgebiet Island steht der BPP-Prüfer Herr Carl Aage Møller zur Verfügung.
 
Richard Am: 11.11.2019 09:24:28 Gelesen: 70109# 105 @  
Wilhelm van Loo geehrt

(BPP) - Beim 116. Deutschen Philatelistentag Ende September 2019 wurde Wilhelm van Loo, langjähriger Verbandsprüfer des BPP, mit der BDPh-Ehrenmedaille als Zeichen der Anerkennung für seine jahrzehntelange Tätigkeit in der Philatelie ausgezeichnet.



Vorstand und Mitglieder des BPP gratulieren ihrem Ehrenmitglied ganz herzlich zu dieser großen Ehre.
 
Richard Am: 16.11.2019 09:26:43 Gelesen: 69818# 106 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Sindelfingen

Der Prüferstand auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 24. bis 26. Oktober 2019 in Sindelfingen war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf "Nummer Sicher" gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.

Die rund 330 Beratungen an den drei Messetagen zeigten das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V., der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen Standes direkt am Eingang zur Messehalle unterstützt wurde.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Claus Petry, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Cyril Schwenson und Andreas Wehner. Allen beteiligten Kollegen danken wir ganz herzlich für ihr Engagement.
 
Richard Am: 20.11.2019 15:28:16 Gelesen: 69561# 107 @  
Henk Vleeming beendet Prüftätigkeit im BPP

Henk Vleeming aus Enschede (Prüfgebiete: Niederlande, Aruba, Curacao, Niederländische Antillen, Niederländisch Indien) beendet mit sofortiger Wirkung seine Prüftätigkeit im BPP.

Er prüft diese Gebiete aber weiterhin als Mitglied der AIEP.
 
Richard Am: 22.11.2019 21:36:23 Gelesen: 69342# 108 @  
Helena Obermüller zieht um

(gg/pcp) Helena Obermüller Wilén, Huddinge, hat eine neue Adresse: Observationsvägen 20, SE-141 38 Huddinge, Schweden.
 
Richard Am: 23.11.2019 21:28:22 Gelesen: 69168# 109 @  
Roland Daebel, Oranienburg

steht ab sofort wieder für das Prüfgebiet Island zur Verfügung.
 
Richard Am: 30.11.2019 09:40:47 Gelesen: 68897# 110 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Sindelfingen

Der Prüferstand auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 24. bis 26. Oktober 2019 in Sindelfingen war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf „Nummer Sicher“ gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.

Die rund 330 Beratungen an den drei Messetagen zeigten das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V., der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen Standes direkt am Eingang zur Messehalle unterstützt wurde.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Claus Petry, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Cyril Schwenson und Andreas Wehner.
 
Richard Am: 22.12.2019 09:43:07 Gelesen: 68201# 111 @  
Neues vom BPP:

Bogdan Pelc aus Berlin (Prüfgebiet: Polen 1764–1915) beendet auf eigenen Wunsch seine Prüftätigkeit im BPP zum 31.12.2019.

Claus Petry, Norderstedt, hat eine neue Adresse: Wilstedter Weg 35b, 22851 Norderstedt.

Dr. Christian Mozek, Willich, hat eine neue Mailadresse: mozek@bpp.de

Arthur Unger, Wien, hat ebenfalls eine neue Mailadresse: ab.unger@drei.at
 
Richard Am: 21.01.2020 09:29:05 Gelesen: 67287# 112 @  
Beendigung der Prüftätigkeit zum 31.12.2019

Zum Ende des Jahres beenden folgende Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP:

Florian Berger (Altdeutsche Staaten: Hannover, Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg)

Dr. Gertlieb Gmach (Rumänien bis 1880 einschließlich Vorphilatelie)

Dr. Joachim Helbig (Bayern 1876 – 1920, Infla-Stempel 1914–1920)

René Simmermacher (Griechenland Mi.-Nr. 1 – 157, Vorphilatelie, Auslandspostämter, Cholera- und sonstige Nebenstempel; Ionische Inseln Mi.-Nr. 1 – 3 und Vorphilatelie; Serbien – Exilpost Corfu)
 
Richard Am: 29.01.2020 09:17:36 Gelesen: 66995# 113 @  
BPP-Nachwuchs-Seminar fand große Nachfrage

(pcp-wm) - In Zeiten, in denen Mitgliederzahlen der organisierten Philatelie deutlich zurückgehen, muss sich auch der Bund Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP) Gedanken machen, wie er jüngeren Nachwuchs für die nicht leichte Arbeit eines Prüfers motivieren, vielleicht gar begeistern kann. Dies ist dem BPP am 25. Januar 2020 einmal mehr bestens gelungen. Immerhin rund 30 Interessenten nahmen an diesem Seminartag teil, der im großen Auktionssaal der Firma Rauhut & Kruschel in Mülheim a.d. Ruhr stattfand.

BPP-Präsident Christian Geigle und seine Mitreferenten Peter Sem sowie Tobias Huylmans gelang es, alle Aspekte einer „Prüferkarriere“ verständlich und instruktiv aufzuzeigen. Sie machten deutlich, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, wohl aber seit Gründung des weltweit größten Prüferverbandes 1958 über 600 profilierte Philatelisten der Philatelie, zumal der deutschen, einen großen und unverzichtbaren Dienst erwiesen haben. Denn sie trennen die Spreu vom Weizen, sorgen für Fälschungserkennung und geben damit dem Markt der Anbieter und Sammler den wünschenswerten Halt.

Die Referenten übten sich nicht in Schönfärberei. Prüfer werden ist nicht einfach, aber machbar, wenn man es richtig angeht. Es bedarf zwar nicht gerade billiger Anfangsinvestitionen in technische Gerätschaften, in erster Linie aber der richtigen „Sichtweise“: Denn die Briefmarken oder der Brief stehen für den Prüfer nicht als Sammelobjekt, sondern als Prüfobjekt im Fokus. Während der Sammler von einem goldgekrönten Ausstellungsexponat träumt, baut der Prüfer Vergleichssammlungen auf, pflegt Archive, Registratur und Literatur, um sich mehr und mehr Kenntnisse anzueignen und festzuhalten.

Für die Mehrzahl der Prüfer wird dies nie – auch daraus machten die Referenten kein Hehl – zu einem lohnenswerten Geschäft. „Goldene Löffel“ sind damit nicht zu verdienen, nimmt man einmal die wenigen Berufsprüfer der größten und beliebtesten Prüfgebiete aus. Aber sie erwerben nicht nur einen unvergleichbaren Wissensschatz, sondern auch vielfach einmalige Kontakte zu anderen Experten, letztlich gehören sie zu einem fast schon elitären Kreis der Wissenden, der sich weltweit Status und Anerkennung verdienen kann.

Bis dahin ist es ein weiter Weg: Angefangen mit der Bewerbung, einer Vorprüfung bei der Verbandsprüfstelle, einer weiteren Fachprüfung bei der jährlichen BPP-Tagung in Nürnberg bis hin – wenn alles klappt – zu einer Art Volontariat als (noch) außerordentliches Mitglied im BPP. Während dieser drei bis längstens vier Jahre wird man von einem „Peritus“, einem erfahrenen Prüferkollegen, begleitet. Erforderlich sind gute Kenntnisse über das Prüfgebiet, die Fähigkeit, Qualität zu bestimmen und Reparaturen zu erkennen, Grundkenntnisse bei Druckverfahren – letztlich aber auch eine gesunde Portion Misstrauen dem Objekt gegenüber. All dies – und so manches mehr – kann man lernen, wenn man bereit ist, sich auf diesen jahrelangen Weg einzulassen, bei dem der BPP seine neuen Schützlinge begleitet und intensiv betreut.

Die Tagung in Mülheim war rundum gelungen. Alle Fragen wurden präzise und umfassend beantwortet. Solche Seminare haben Wiederholung verdient, denn eines liegt auf der Hand: Ohne ein gutes Prüfwesen, gibt es keine stabil fundierte Philatelie!



Ein Blick in die Teilnehmerrunde des BPP-Seminars am 25.1.2020 in Mülheim.



Zufriedene Gäste beim BPP-Seminar am 25.1.2020 in Mülheim. Fotos: Wilhelm van Loo
 
Richard Am: 01.02.2020 09:31:00 Gelesen: 66742# 114 @  
Neues vom BPP

(gg/pcp) - Arnold Goller, Kötschach, hat eine neue Emailadresse: info@arnoldgoller.com
 
Koban Am: 01.02.2020 15:09:01 Gelesen: 66642# 115 @  
@ Richard [#113]

Gibt es einen Mitschnitt der Veranstaltung?

Gruß,
Koban
 
Richard Am: 12.02.2020 09:28:46 Gelesen: 66249# 116 @  
@ Koban [#115]

Hallo Koban,

das weiss nur der BPP, bitte dort anfragen. Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, da Bedenken bestehen, Informationen würden zu anderen Prüferverbänden weitergereicht.

In meinem Fall, würde ich als Presse eingeladen, wäre eine Verschwiegenheit eine Selbstverständlichkeit. Auf den Hauptversammlungen der anderen drei grossen Verbände gibt es ein solches Misstrauen wie beim BPP nicht.

Wenn ich interessante Informationen ausserhalb der BPP Hauptversammlung erhalten, zum Beispiel von den vielen anderen Teilnehmern, die ich gut kenne, gilt diese Verschwiegenheit nicht.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 20.07.2020 09:17:26 Gelesen: 62899# 117 @  
Neues vom BPP

(gg-bpp/pcp) - Kurz vor Vollendung seines 70. Lebensjahres ist Dr. Raymond Goebel, der ehemalige Verbandsprüfer im BPP für das Gebiet Frankreich bis 1900, verstorben. Über zwanzig Jahre lang, bis zu seinem Rückzug in den Ruhestand im Jahr 2015, begleitete Dr. Goebel mit viel Sachverstand die Philatelie in unserem Nachbarland. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Andreas Wehner (Prüfgebiete: AM-Post, Französische Zone) hat eine neue Adresse: Göttengrün 8, 07926 Gefell, Tel.-Nr. 03 66 49 79 00 53

Wolfgang Straub (Prüfgebiet: Französische Zone): Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Da Herr Straub seine Prüftätigkeit reduzieren möchte, bittet er, ihm zugedachte Prüfsendungen künftig an Herrn Andreas Wehner zu senden.
 
Richard Am: 11.08.2020 09:04:54 Gelesen: 62126# 118 @  
Neues vom BPP

Wolfgang Watzke hört auf

Wolfgang Watzke (Prüfgebiete: Deutsche Besetzung II. Weltkrieg – Kurland, Deutsche Besetzung II. Weltkrieg – Lettland (Kurland, Ostland) und Lettland) beendet aus gesundheitlichen Gründen seine Prüftätigkeit mit sofortiger Wirkung.

Er bittet darum, ihm keine weiteren Prüfsendungen mehr zu schicken.

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei dem ausscheidenden Kollegen für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/199
 
Richard Am: 19.08.2020 09:06:48 Gelesen: 61748# 119 @  
Dr. Hans-Karl Penning, Brühl

hat eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer:

App 1315
Kölnstr. 74-84
50321 Brühl

Tel: 02232-700380
 
Richard Am: 05.10.2020 09:38:25 Gelesen: 60440# 120 @  
Neues vom BPP

Michael Haslau hat eine neue Adresse:

Parkstr. 11, 13086 Berlin
 
Richard Am: 08.10.2020 09:18:41 Gelesen: 60156# 121 @  
Dr. Heister suspendiert

Der Vorstand des BPP hat mit einem einstimmigen Vorstandsbeschluss die Prüftätigkeit von Dr. Knut Heister (Prüfgebiet: Venezuela) im BPP mit sofortiger Wirkung bis zum 31.12.2020 suspendiert. Die ordentliche Mitgliedschaft von Herrn Dr. Heister endet satzungsgemäß am 31.12.2020.

Redaktionelle Ergänzung: Suspendierung bedeutet, dass er nicht mehr als BPP prüfen darf, obwohl er noch bis Ende dieses Jahres Mitglied ist. Er ist aber auch bereits Mitglied des VP, sogar mit Erweiterung der Prüfgebiete.
 
Richard Am: 08.10.2020 09:39:03 Gelesen: 60144# 122 @  
Soeben kam vom VP die folgende Meldung:

Undank ist der Welten Lohn - BPP Mitteilung über Dr. Knut Heister vom 6. Oktober 2020

„Suspendiert“ lautet die ehrabschneidende Überschrift auf der BPP Homepage gegen Dr. Knut Heister. Dabei ist Dr. Heister seit 1994(!) aktiv prüfendes Mitglied mit einer in jeder Hinsicht makellosen, jahrzehntelangen Prüfhistorie.

Dr. jur. Heister, Inhaber einer Steuerberatungskanzlei, hat sich auch international einen Namen als prämierter Wettbewerbsaussteller, philatelistischer Juror und Autor gemacht. Seine einzigartige Sammlung „Venezuela 1859-1879“ ist Gegenstand der Edition d‘Or Band XVI.

Den Grund für die Suspendierung verschweigt die BPP Mitteilung. Sie liegt offenkundig einzig darin, dass der weltweit anerkannte Südamerika-Experte seit September 2020 parallel auch Verbandsprüfer im VP ist, Prüfgebiet Venezuela, und im VP auch für HAPAG/Schiffspost St. Thomas-La Guaira-Puerto Cabello.

Statt Anerkennung auszusprechen für 26 Jahre erfolgreiche Prüftätigkeit (und nunmehr philatelistische Integration über Verbandsgrenzen hinweg) hält der BPP-Vorstand lieber sein Standgericht, mit beschämendem Verdikt. Freude an der Philatelie, Augenmaß und guter Stil sehen anders aus.
 
drmoeller_neuss Am: 08.10.2020 12:58:43 Gelesen: 60043# 123 @  
@ Richard [#122]

Im Alltag ist es nichts ungewöhnliches, dass jemand die Fronten wechselt und zu einem neuen Arbeitgeber geht. Auch Fussballer wechseln häufiger den Verein. Dass man nicht für zwei Vereine gleichzeitig spielen kann, sollte klar sein und auch für Dr. Heister.

Beide Prüferverbände sind mit diesem Wechsel unprofessionell umgegangen. Der BPP hätte schreiben können, "auf eigenen Wunsch verlässt Dr. Heister den BPP. Wir bedanken uns und wünschen ihm alles Gute ...".

Der VP hätte einfach das neue Mitglied begrüssen können, mit einem Hinweis auf seine Vita und seinen philatelistischen Erfahrungen.

Beide Verbände haben durch ihre unprofessionelle Kommunikation der Philatelie einen Bärendienst erwiesen.
 
ligneN Am: 09.10.2020 03:13:29 Gelesen: 59774# 124 @  
Dr. Heisters Mitgliedschaft im BPP endet vermutlich aus Altersgründen zum Jahresende. Im BPP ist spätestens mit 80 Schluß [1].

Beim VP anscheinend nicht?

[1] https://www.bpp.de/50-jahre-bpp-das-buch/professionalitat/regelwerk-d85/
 
Richard Am: 09.10.2020 09:30:40 Gelesen: 59702# 125 @  
Liebe Mitglieder und Mitleser,

aufgrund der hier im Forum kontrovers diskutierten Meinungen zum Ausscheiden des Herrn Dr. Heister aus dem BPP hat Herr Christian Geigle als Präsident des BPP heute zu den Gründen der Suspendierung des Herrn Dr. Heister Stellung genommen. Mit dessen ausdrücklicher Erlaubnis zitiere ich aus dem Schreiben von Herrn Geigle:

"Sehr geehrter Herr Ebert,

nachdem einige Rückfragen kamen, aber heute auch eine Meldung des VP in Ihrem Forum zur Suspendierung von Dr. Heister im BPP bis 31.12.2020, will ich Ihnen (ausnahmsweise) den Grund für die Suspendierung nennen.

Auf der MGV 2018 wurden die überarbeiteten Attestrichtlinien des BPP vorgestellt, umfassend diskutiert und abschließend mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Die Gegenstimme kam von Herrn Dr. Heister.

Es ist für alle Mitglieder per Satzung verpflichtend, zumindest alle fünf Jahre an der MGV des BPP teilzunehmen. Die Nichtteilnahme an fünf aufeinanderfolgenden MGV ist ein Ausschlussgrund, der gezogen werden kann, aber nicht muss. Herr Dr. Heister hat in den vergangenen 20 Jahren lediglich zwei MGV besucht: 2012 und 2018. Im Jahr 2018 war sein Erscheinen zwingend erforderlich, weil er die außerordentliche Verlängerung für das 76. und 77. Lebensjahr (2019 und 2020) beantragt hatte. Dieser Antrag wurde vom BPP-Vorstand befürwortet und in der MGV einstimmig angenommen.

Die wenigen Atteste, die seitdem von Herrn Dr. Heister angefertigt wurden, entsprechen in zahlreichen Einzelpunkten nicht den Attestrichtlinien, die für alle BPP-Prüfer verbindlich gelten. Da sich Herr Dr. Heister offensichtlich weigerte, eine verbindliche Richtlinie umzusetzen, wurde sein Antrag auf außerordentliche Verlängerung für 2021 und 2022 vom Vorstand nicht befürwortet, womit seine aktive Prüftätigkeit im BPP satzungsgemäß zum Ende des Jahres 2020 endet.

Zeitgleich wurden die zahlreichen Verstöße gegen Regelwerke des BPP untersucht mit dem Ergebnis, dass die Prüftätigkeit vorübergehend suspendiert wurde, um weiteren Verstößen vorzubeugen, die ein negatives Licht auf den BPP und seine Mitglieder werfen könnten.

Der Umstand, dass Herr Dr. Heister noch während seiner Mitgliedschaft im BPP dem VP beigetreten ist, hat mit seiner Suspendierung überhaupt nichts zu tun.“
 
drmoeller_neuss Am: 09.10.2020 12:30:31 Gelesen: 59623# 126 @  
@ Richard [#125]

Die pragmatischste Entscheidung wäre gewesen, die Mitgliedschaft von Dr. Heister zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Dann hätte die Meldung des BPP gelautet: "Satzungsgemäss endet die Mitgliedschaft von Dr. Heister zum 31.12.2020." Wahrscheinlich hätte sich da niemand groß aufgeregt.

Wie Dr. Geigle selbst schreibt, ist das Prüfaufkommen im Prüfgebiet "Venezuela" wohl nicht so hoch, und es wären nicht viele Prüfsendungen bis Ende des Jahres zu erwarten gewesen.

Ich drücke meine persönliche Verwunderung darüber aus, dass das Abstimmverhalten in namentlichen Abstimmungen öffentlich gemacht wird. Bei dem BPP handelt es sich hoffentlich nicht um die Volkskammer, in der Abweichler mit Sanktionen rechnen mussten. Als Mitglied würde ich in Zukunft immer geheime Abstimmungen beantragen.

Auch das Nicht-Erscheinen zu den Jahresversammlungen wurde in der Vergangenheit wohl nicht so kritisch gesehen. Warum erwähnt man es dann in der Pressemitteilung?

Bleiben nur noch die Abweichungen von den Attestrichtlinien. Hier kommen neue Fragen auf, in welchen Einzelpunkten abgewichen wurden und ob das gesamte Attest damit in Frage gestellt wird. Diese Diskussion hätte sich der BPP ersparen können.

Das gleiche gilt aber auch für den VP. Anstatt immer mit dem Finger auf die Fehlleistungen der anderen zu zeigen, sollte man die Energie besser in den eigenen Verband stecken. Ich erinnere nur an die Diskussion über ein offensichtlich falsches Prüfergebnis von Frau Ney. Hier gab es keine Stellungnahme durch den VP [1].

Fazit: Solche Diskussionen schrecken Kandidaten ab, gerade für exotische Prüfgebiete, wo sich die Prüftätigkeit kaufmännisch nicht lohnt. Leider sind auch beim BPP viele Prüfgebiete unbesetzt, z.B. für unsere europäischen Nachbarländer.

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=241421#M41
 
Altsax Am: 09.10.2020 13:43:18 Gelesen: 59579# 127 @  
@ drmoeller_neuss [#126]

Bleiben nur noch die Abweichungen von den Attestrichtlinien.

Das ist doch der einzig interessante Punkt. Warum werden diese Richtlinien nicht veröffentlicht? Dann wüßte man wenigstens, ob einzelne Formulierungen auf diesen Richtlinien beruhen, oder der eigenen Überzeugung des Prüfers entsprechen.
 
Richard Am: 23.10.2020 15:31:02 Gelesen: 58854# 128 @  
Walter Hopferwieser, Neuberg im Burgenland

hat eine neue Adresse:

Akazienweg 7, 7537 Neuberg im Burgenland
 
Postgeschichte Am: 23.10.2020 16:00:15 Gelesen: 58828# 129 @  
@ Johannes2 [#127]

Das ist doch der einzig interessante Punkt. Warum werden diese Richtlinien nicht veröffentlicht? Dann wüßte man wenigstens, ob einzelne Formulierungen auf diesen Richtlinien beruhen, oder der eigenen Überzeugung des Prüfers entsprechen.

Sind sie doch. Wenn man sucht findet man sie unter

https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/#Attest
 
Altsax Am: 23.10.2020 17:03:15 Gelesen: 58785# 130 @  
@ Postgeschichte [#129]

Es geht doch nicht um die Prüfordnung, sondern um die (inhaltlichen) Attestrichtlinien. Dabei handelt sich um Vorgaben darüber, was wie zu erwähnen ist.

Wer eine Reihe von Attesten unterschiedlicher Prüfer miteinander vergleicht, stellt schnell fest, dass die in jüngerer Zeit ausgestellten einander immer ähnlicher werden.

Das ist vermutlich kein Zufall.
 
ginonadgolm Am: 27.12.2020 15:56:51 Gelesen: 56634# 131 @  
Wie ich soeben erfahren habe, ist der Island-Prüfer und Mitglied der Philaseiten ROLAND DAEBEL am 23.12.2020 verstorben.

Mit ihm ist ein erfahrener Philatelist von uns gegangen.

Ingo aus dem Norden
 
Richard Am: 31.12.2020 09:01:55 Gelesen: 56419# 132 @  
Roland Daebel verstorben

(gg/pcp) - Der langjährige Verbandsprüfer im BPP für Island, Roland Daebel aus Oranienburg, ist am 23. Dezember 2020 kurz vor seinem 70. Geburtstag überraschend verstorben.

Mit Herrn Daebel verlieren wir einen der letzten Briefmarkenprüfer aus der ehemaligen DDR, die 1990 im Zuge der Wiedervereinigung in den BPP aufgenommen wurden. Dreißig Jahre lang war das Sammelgebiet bei ihm in guten Händen. Umso betroffener sind wir, dass ihm eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Arbeit nicht vergönnt ist.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten und trauern mit seiner Familie um einen äußerst beliebten Kollegen.



Roland Daebel - Vorlage BPP
 
Richard Am: 03.01.2021 09:04:06 Gelesen: 56229# 133 @  
Paul-Peter Jäschke verstorben

(gg/pcp) - Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser Seniormitglied Paul-Peter Jäschke bereits am 14. August 2020 im 96. Lebensjahr verstorben ist.

Herr Jäschke wurde 1977 Mitglied im BPP und hat mit großer Leidenschaft und Sachkenntnis das Prüfgebiet „Deutsches Reich – Kaiserreich Mi.-Nr. 52 bis 97 inkl. Dienstmarken“ bearbeitet. Im Jahr 2000 beendete er mit Erreichen der Altersgrenze seine aktive Prüftätigkeit, blieb dem BPP aber als Seniormitglied eng verbunden. Bereits 1989 hatte Herr Jäschke seinen Sohn Michael Jäschke-Lantelme in den BPP gebracht, der sein Prüfgebiet (neben inzwischen zahlreichen weiteren) bis heute betreut.

Wir danken Paul-Peter Jäschke für 43 Jahre Mitgliedschaft im BPP, als anerkannter Prüfer und geschätzter Kollege, und werden sein Andenken in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.



Peter-Paul Jäschke - Bild: Wilhelm van Loo
 
Richard Am: 05.01.2021 09:06:16 Gelesen: 55998# 134 @  
Beendigung der Prüftätigkeit zum Jahresende 2020

(gg/pcp) - Zum Ende des Jahres beenden auf eigenen Wunsch folgende BPP-Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP:

Nikolaus Barabassy (Ungarn: Mi.-Nr. 1 – 14 inkl. Ganzsachen; Hotelpost in Siebenbürgen; Besetzungsausgaben 1919; Westungarn 1921)

Guido Gabisch (Feldpost 2. Weltkrieg: Mi.-Nr. 1 – 5, 13, 16; Ostpreußen – Feldpost)

Rolf Haspel (Deutsche Post in China – Feldpost 1900/01; Deutsche Post in der Türkei – Militärmission 1914/19; Deutsch-Südwestafrika – Feldpost 1903/07; Deutsches Reich – Marineschiffspost 1914/19; Deutsches Reich – Feldpost 1914/19; Kriegsgefangenenpost Japan 1914/20)

Jörg Maier (Chile einschließlich chilenischer Besetzung von Bolivien und Peru; britische Postanstalten in Chile)

Roland Meiners (Deutsche Kolonien: Deutsch-Südwestafrika)

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei den ausscheidenden Kollegen für ihre langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.
 
ANNA Am: 08.01.2021 14:30:43 Gelesen: 55739# 135 @  
Mich erreicht folgende Nachricht aus Bayern:

Die Mitteilung, der Prüfer Jörg Maier habe seine Prüftätigkeit auf eigenen Wunsch beendet, ist eine Falschmeldung (wohl seitens des BPP).

Die Beendigung geschah auf Grund der – in diesem Punkt unverständlichen – Satzung des BPP, die solches „aus Altersgründen“ vorschreibt. Die erfreuliche Nachricht ist, dass Jörg Maier weiterhin Kraft seiner Mitgliedschaft im internationalen AIEP-Prüferbund weiterhin die genannten Gebiete prüfen darf und wird.

Der BPP hat keinen Nachfolger für diese Gebiete, erlaubt sich aber dennoch den Luxus, verdiente und fehlerfrei arbeitende Mitglieder auszuschließen.
 
Richard Am: 26.04.2021 09:54:05 Gelesen: 51704# 136 @  
Neues vom BPP - Bund philatelistischer Prüfer

Roman Scheibert hat eine neue Adresse:

Ostring 13
c/o ROSCH COMPUTER GMBH
65205 Wiesbaden

[Redaktionell ergänzt:

Prüfgebiete:

Ausgaben der Red Post, Sowjet-Post
China kommunistische Vorläufer (ca. 1930-1950, sog. „Befreite Gebiete“)
Nord-China
Nordost-China
Nordwest-China
Ost-China
Südwest-China
Zentral- und Süd-China]
 
Richard Am: 09.06.2021 09:01:40 Gelesen: 49950# 137 @  
Als neue Prüfer im BPP e.V. wurden aufgenommen:

Sebastian Gärtner

Prüfgebiet: Thurn und Taxis (Mi.-Nr. 1 – 54)

Olivier Nosbaum:

Prüfgebiet: Luxemburg (Mi.-Nr. 1 – 342, 343 – heute), Dienst Mi.-Nr. 1 – 178, Porto Mi.-Nr. 1 – 36, Telegraphenmarken Mi.-Nr. 1 – 5, Ganzsachen Mi.-Nr. PAU 1 – PAU 6; ab Michel P1 Vorausentwertungen: Prifix 1 – 153 (im Michel nicht gelistet), Deutsche Besetzung Luxemburg Mi.-Nr. 1 – 41

Die Prüfgebiete erweitert haben:

Josef Bauer

Prüfgebiet: 1876–1920 (Wappen – Pfennigzeit, Mi.-Nr. 37 – 195),
Markenheftchen und Zusammendrucke, Portomarken (Mi.-Nr. 4 – 13),
Portofreiheitsmarken (Mi.-Nr. 1 – 40), Dienstmarken Bayern (Mi.-Nr. D 1 – D 61),
Telegrafenmarken ab 1876 (Mi.-Nr. 9 – 25), Flugpostmarke Mi.-Nr. F I und
Luftpostganzsachen

Lars Böttger

Prüfgebiet: Deutsche Besetzungsausgaben 2. WK – Ostland und Kurland

Tobias Huylmans

Prüfgebiet: Hamburg 1859-1867 (Mi.-Nr. 1 – 22 inkl. Ganzsachen)

Michael Jäschke-Lantelme

Prüfgebiet: Preußen

Marc Klinkhammer

Prüfgebiet: Württemberg 1851-1875

Claus Petry

Prüfgebiet: Feldpost-Zulassungsmarken Mi.-Nr. 1 – 4, Ostpreußen-Feldpost

Andreas Rolle

Prüfgebiete: Französische Zone – Württemberg: Wohnungsbauabgabe Mi.-Nr. 1 – 3;
Amerikanische und Britische Zone: Mi.-Nr. 1 – 35 inkl. Ganzsachen P 900 – 906

Andreas Wehner

Prüfgebiet: Französische Zone – Württemberg: Wohnungsbauabgabe Mi.-Nr. 1 – 3
 
Richard Am: 24.09.2021 09:19:11 Gelesen: 46597# 138 @  
Dr. Hans-Karl Penning beendet seine Prüftätigkeit

Herr Dr. Penning (Prüfgebiet: Deutsche Lokalausgaben 1945/46) hat uns mitgeteilt, dass er aus gesundheitlichen Gründen seine Prüftätigkeit zum 30.09.2021 einstellt. Für einige seiner Prüfgebiete (Bad Schmiedeberg, Netzschkau-Reichenbach) steht Herr Kunz weiterhin zur Verfügung, andere werden vorübergehend nicht besetzt werden können. Herr Dr. Penning bittet darum, ihm keine weiteren Prüfsendungen mehr zukommen zu lassen.

Herr Dr. Penning hat seit 1981 eine hervorragende Arbeit als Verbandsprüfer und forschender Philatelist mit zahlreichen Veröffentlichungen geleistet. Darüberhinaus hat er im Vorstand seit 1990 und als Präsident des BPP von 1999 bis 2011 maßgeblich das Erscheinungsbild des BPP in Öffentlichkeit geprägt. Er wird uns weiterhin als unser Ehrenpräsident aufs Engste verbunden bleiben.

Mitglieder und Vorstand des BPP danken Herrn Dr. Penning für seine erfolgreiche Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute!
 
Richard Am: 16.10.2021 09:06:38 Gelesen: 45932# 139 @  
Axel Braun beendet Mitgliedschaft im BPP

(gg-bpp/pcp) - Axel Braun ( Prüfgebiet: Saargebiet Mi.-Nr. 1 – 52) beendet aus beruflichen und privaten Gründen seine Mitgliedschaft im BPP zum 31.10.2021. Er bittet darum, ihm keine weiteren Prüfsendungen mehr zuzusenden.

Der BPP dankt Herrn Braun für zehn Jahre Prüftätigkeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Das Prüfgebiet soll baldmöglichst wieder durch ein BPP-Mitglied besetzt werden.
 
Richard Am: 14.12.2021 12:17:43 Gelesen: 43834# 140 @  
Stefan Berger

hat eine neue Adresse: Wehrgasse 4, 07749 Jena
 
Richard Am: 15.12.2021 09:04:47 Gelesen: 43708# 141 @  
Winfried Stemmler (Prüfer Bauten 1948) verstorben

(gg/pcp) Der langjährige Verbandsprüfer im BPP für die Bautenserie der Bizone, Winfried Stemmler aus Korntal-Münchingen, ist am 28. November kurz vor seinem 64. Geburtstag völlig überraschend verstorben.

Mit Herrn Stemmler verlieren wir einen herausragenden Kenner des von ihm betreuten Prüfgebietes, das seit 2002 bei ihm in guten Händen war. Ebenso engagiert und selbstlos hat er sich für die Ausbildung seines jungen Prüferkollegen Andreas Rolle eingesetzt, der nun die Arbeit von Winfried Stemmler fortsetzen wird.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

BPP e.V.


 
Richard Am: 28.01.2022 09:03:54 Gelesen: 41965# 142 @  
Der Bund Philatelistischer Prüfer meldet:

Zum Ende des Jahres 2021 haben zwei BPP-Mitglieder satzungsgemäß ihre aktive Prüftätigkeit im BPP beendet:

Bernd Juchert (Prüfgebiet: Brasilien) [1]

Dieter Newiger (Prüfgebiete: Italien Mi.-Nr. 1 – 641 mit Dienst und Porto Mi.-Nr. 1 – 36; Sardinien)
[2]

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei den ausscheidenden Kollegen für ihre langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

[1] https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/216
[2] (mit ähnlichen Prüfern] https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/217
 
Richard Am: 15.02.2022 09:23:20 Gelesen: 41121# 143 @  
Der Bund philatelistischer Prüfer meldet:

Prüfsendungen mit einem Handelswert von über 1.000 € bitten wir Sie aus gegebenem Anlass vorher dem Prüfer anzukündigen. Bitte benutzen Sie dafür ausschließlich die auf der Website bpp.de veröffentlichten Daten.

Gründe wurden nicht genannt.
 
drmoeller_neuss Am: 15.02.2022 17:34:03 Gelesen: 40965# 144 @  
@ Richard [#143]

Ich vermute, dass das mit der Versicherung des BPP so vereinbart ist. Viele Auktionshäuser haben den gleichen Passus, dass Einlieferungen gegen Verlust auf dem Postweg nur versichert sind, wenn sie vorher angekündigt wurden.
 
Richard Am: 21.02.2022 09:18:47 Gelesen: 40462# 145 @  
Dr. Hans Wilderbeek, Eindhoven **

hat eine neue Adresse: Holstraat 129 5654 BN Eindhoven Niederlande

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 03.05.2022 12:11:24 Gelesen: 37355# 146 @  
Neue Prüfer 2022 und Prüfgebietserweiterungen


Als neuer Prüfer im BPP e.V. wurden aufgenommen:


Prof. Dr. Faycal El Majdoub [**]

Prüfgebiet: Deutsche Besetzungsausgaben 1939/45 – Zara

Jörg Mathies

Prüfgebiet: Deutsche Besetzungsausgaben 1939/45 – Böhmen und Mähren

Wenyi Zhang

Prüfgebiet: Volksrepublik China (Mi.-Nr. 1 – 265)


Die Prüfgebiete erweitert haben:


Claus Petry [**]

Prüfgebiet: Deutsche Feldpost Mi.-Nr. 5 und 13

Michael Haslau

Prüfgebiet: Saargebiet Mi.-Nr. 1 – 52

Andreas Wehner

Prüfgebiet: Gemeinschaftsausgaben für die amerikanische, britische und sowjetische Besatzungszone (ohne Farbbestimmungen)


Philaseiten gratuliert allen neuen Prüfern und solchen mit Gebietserweiterungen, insbesondere seinen [**] Mitgliedern Prof. Dr. Faycal El Majdoub und Claus Petry.
 
Richard Am: 10.05.2022 09:53:56 Gelesen: 36403# 147 @  
Erfolgreiche Mitgliederversammlung des BPP - nach drei Jahren Corona Pause freuten sich über 70 Mitglieder über ein gelungenes Treffen in Nürnberg

(bpp-gg) 05.05.2022 - Drei Jahre ist es her, dass sich die Mitglieder des BPP zum letzten Mal persönlich zu einer Mitgliederversammlung in Nürnberg getroffen hatten. Umso größer war die Freude am 29. und 30. April, dass man sich nun endlich wieder sehen, miteinander reden und auch das eine oder andere Gläschen zusammen leeren konnte.



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung 2022 (Foto: Wilhelm van Loo)

Präsident Christian Geigle konnte gleich zu Beginn der Veranstaltung drei neue Prüfer vorstellen, drei weitere Mitglieder hatten tags zuvor ihre Prüfgebiete erweitert. In seinem Bericht fand er lobende Worte für die neu erstellte Sonderprüfordnung für die Altdeutschen Staaten und weitere überarbeitete Regelwerke, mit denen das 2018 vorgestellte „Prüferhandbuch“ nun komplett sei. Kritisch sah Geigle „immer dieselben beiden Themen bei Beschwerden von Prüfkunden, nämlich Prüfdauer und Nichterreichbarkeit/Nicht-kommunikation von Prüfern“. Er bat die wenigen betroffenen Prüfer um Verbesserung.

Schatzmeister und Geschäftsführer Gunnar Gruber wies in seinem Bericht auf die solide finanzielle Situation des BPP hin. Dank sparsamen Haushaltens konnte er wieder ein nahezu ausgeglichenes Jahresergebnis vorlegen und damit auch in Corona Zeiten seinen gut gefüllten Sparstrumpf unangetastet lassen.

Prüferlegende Peter Sem bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern und der Verbandsprüfstelle für die geleistete Arbeit und bat die Anwesenden um die Entlastung, die dann auch einstimmig erfolgte. Präsident Christian Geigle nahm das mit Freude zur Kenntnis. Er sprach die 2023 anstehenden Neuwahlen des BPP-Vorstandes an und erklärte seine Bereitschaft, noch einmal zu seiner dann vierten und definitiv letzten Amtszeit anzutreten, wofür es Applaus aus den Reihen der Anwesenden gab.



Der Vorstand des BPP, v. l. n. r.: Christian Geigle, Gunnar Gruber, Detlef Pfeiffer, Dr. Peter Provinsky, Arnold Vaatz (Foto: Wilhelm van Loo)

Nach fast sieben Stunden Sitzungsdauer war die umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet.

Um 19 Uhr begann der traditionelle Festabend, bei dem dann auch zahlreiche Damen ihre Männer begleiteten. Sie hörten zu Beginn die Laudatio von Peter Sem auf den neuen Köhlerpreisträger Michael Jäschke-Lantelme, der als 29. Preisträger seit 1996 die begehrte Medaille für außerordentliche Verdienste um das Prüfwesen in Empfang nehmen durfte. Später scherzte Dieter Michelson, als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Heinrich Köhler Mitglied der Jury, Jäschke-Lantelme sei der erste Preisträger überhaupt, der jünger ist als er selbst. Tja, tempora mutantur – aber auch ein gutes Zeichen für die Zukunft der Philatelie!
 
TeeKay Am: 10.05.2022 18:42:06 Gelesen: 36261# 148 @  
"Um 19 Uhr begann der traditionelle Festabend, bei dem dann auch zahlreiche Damen ihre Männer begleiteten."

Das vergangene Jahrhundert hätte gern seinen Pressemeldungsschreiber zurück, der dann vielleicht auch auf dem Foto zwei Frauen sieht, die offensichtlich nicht nur als Partybeiwerk zugegen waren.
 
Richard Am: 30.09.2022 09:19:32 Gelesen: 30802# 149 @  
Dr. Karsten Ruscher ** hat eine neue Adresse:

Marzahner Promenade 32, 12679 Berlin

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 19.01.2023 09:35:39 Gelesen: 26287# 150 @  
Andreas Rolle ** hat eine neue Adresse:

Firma Schlegel, c/o Andreas Rolle, Kürstfürstendamm 200, 10719 Berlin

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 21.01.2023 09:37:17 Gelesen: 26131# 151 @  
Dr. Hans Wilderbeek ** hat eine neue Adresse:

Boomschillerij 4, 5582 GV Waalre, Niederlande

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 25.01.2023 09:38:28 Gelesen: 25972# 152 @  
Gunnar Gruber ** hat eine neue Emailadresse:

gruber@bpp.de

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 29.01.2023 09:32:59 Gelesen: 25763# 153 @  
Andreas Rolle ** hat eine neue Adresse:

Firma Schlegel, c/o Andreas Rolle, Kürfürstendamm 200, 10719 Berlin

** Mitglied Philaseiten
 
inflamicha Am: 29.01.2023 11:40:21 Gelesen: 25712# 154 @  
@ Richard [#153]

Hier muss es Kurfürstendamm 200 heißen.

Gruß Michael

[Danke, Kürstfürstendamm korrigiert]
 
Richard Am: 05.02.2023 09:30:04 Gelesen: 25531# 155 @  
Sebastian Gärtner **

hat eine neue Adresse: Auguste-Lazar-Str. 5, 01217 Dresden.

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 07.02.2023 09:27:20 Gelesen: 25351# 156 @  
Herr Wenyi Zhang

hat eine neue Emailadresse: wenyicheung@yahoo.co.uk
 
Richard Am: 07.05.2023 09:19:56 Gelesen: 22330# 157 @  
Christian Geigle als Präsident des BPP wiedergewählt, Rolf Tworek neues Ehrenmitglied

(bpp-gg) Mit nur zwei Gegenstimmen wurde der bisherige Präsident des BPP, Christian Geigle, in seinem Amt bestätigt. Für Geigle ist es die vierte und, wie er in der diesjährigen Mitgliederversammlung am 29. April in Nürnberg verkündete, „definitiv meine letzte“. Zwei neue Vorstandsmitglieder gibt es auch in dem Gremium: Peter Sem (Vizepräsident) und Josef Bauer (Schriftführer).



Der neugewählte Vorstand: Gunnar Gruber, Josef Bauer, Christian Geigle, Dr. Peter Provinsky, Peter Sem

Die nahezu achtzig Teilnehmer erlebten eine ruhige, durch sachliche Diskussion geprägte Veranstaltung.



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung

Zunächst wurden zwei neue Mitglieder als Prüfer für Danzig (Alexander Gleich) und Vatikan (Maximilian Lummer) willkommen geheißen, die tags zuvor mit ihrem soliden Wissen die jeweils dreiköpfigen Prüfungskommissionen überzeugt hatten und nun das einstimmige Votum der Mitglieder erhielten.

In seinem Bericht ging Präsident Geigle auch kritisch auf unerwünschte Verhaltensweisen einiger weniger Kollegen ein. Überlange Prüfzeiten und in diesem Zusammenhang oft beklagte mangelnde Kommunikation mit den Auftraggebern sei in heutiger Zeit ein absolutes „No-Go“. „Wir sind Sachverständige und nehmen als solche auch am Geschäftsverkehr teil. Emails unbeantwortet zu lassen, Anrufe nicht anzunehmen oder nicht zurückzurufen geht gar nicht!“, legte er seinen Mitgliedern ans Herz. Das falle nicht nur auf den Einzelnen, sondern auf den ganzen BPP zurück. Im Wiederholungsfall müsse der Vorstand über geeignete Sanktionen nachdenken.

Vier der insgesamt zehn existierenden Sonderprüfordnungen für bestimmte Gebiete wurden überarbeitet und einstimmig angenommen. Ein zweitägiges Weiterbildungsseminar ist für den Sommer 2023 in München geplant, die nächste Mitgliederversammlung wird 2024 wieder in Nürnberg stattfinden.

Die Vorstandswahlen wurden vom Wahlausschuss unter der Leitung des Justitiars Carsten Brekenfeld zügig durchgeführt. Der alte und neue Präsident heißt Christian Geigle, ihm stehen die Vizepräsidenten Dr. Peter Provinsky und Peter Sem zur Seite. Gunnar Gruber bleibt Schatzmeister, und Josef Bauer, zugleich 1. Vorsitzender von INFLA-Berlin, übernimmt das Amt des Schriftführers.

Bis zuletzt geheim blieb der Name, der sich hinter dem Tagesordnungspunkt „13. Wahl eines Ehrenmitgliedes“ verbarg. Es war Rolf Tworek (79), ein Urgestein des BPP. Infla-Prüfer seit 1983, langjähriger Beisitzer in der Verbandsprüfstelle, acht Jahre Vizepräsident und über zwei Jahrzehnte Messebeauftragter des BPP – sein halbes Leben hat er im BPP verbracht und immer mitgearbeitet, und so wählten ihn die Anwesenden zu Recht unter großem Beifall zum Ehrenmitglied.



Ehrenmitglied Rolf Tworek (r.) mit Präsident Christian Geigle

Am späten Nachmittag war die Mitgliederversammlung beendet, und Geigle lud zum Festabend, der um 19 Uhr mit einer Überraschung beginnen sollte. Peter Sem , seines Zeichens Vorsitzender des Kuratoriums des Köhler-Preises, erzählte in einer launigen Laudatio den philatelistischen Werdegang des bis dato jüngsten Köhler-Preisträgers, der selber von dieser Ehrung vollkommen überrascht wurde und sein Glück kaum fassen konnte: Tobias Huylmans, mit 39 Jahren schon einer der besten Philatelisten Deutschlands und in seiner Altersklasse weltweit vermutlich einmalig. Zahlreiche Prüfgebiete werden von ihm betreut, die Verbandsprüfstelle des BPP geleitet, dessen Website verwaltet, eine weltweite Datenbank philatelistischer Raritäten aufgebaut. Tobias Huylmans ist ein erfrischender Wirbelwind, ein „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ und unermüdlicher Ideengeber in einer manchmal nicht gerade „hipp“ wirkenden Umgebung, weltoffen, niemals unfreundlich, stets gut gelaunt. Die Zuhörer spendeten dann auch langanhaltenden Applaus, als die Köhler-Medaille überreicht wurde und der junge Familienvater sich sichtlich gerührt bedankte.



Köhlerpreisträger Tobias Huylmans (2. v. links) mit den Mitgliedern des Kuratoriums Dieter Michelson, Christian Geigle und Peter Sem (v. l. n. r.)

(alle Fotos: Wilhelm van Loo)

Der Vorstand war nach drei arbeitsintensiven Tagen in Nürnberg sehr zufrieden. „Mit nahezu zwei Dritteln aller Mitglieder in diesen Tagen persönlich sprechen zu können, ist einfach fantastisch. Es kommen Anregungen, Kritik und Wünsche, die unsere Arbeit des kommenden Jahres mitbestimmen werden“, so Geigle bei seiner Abreise am Sonntag. Man darf gespannt sein.
 
Droenix Am: 07.05.2023 21:09:07 Gelesen: 22210# 158 @  
Das macht Mut mit Herrn Huylmans, dem ich zu diesem Preis gratuliere. Ich hoffe, dass die Worte von Herrn Geigle zu der verbesserungsfähigen Kommunikation auch Taten folgen.
 
Richard Am: 13.05.2023 15:42:40 Gelesen: 21679# 159 @  
Neue Prüfer 2023 und Prüfgebietserweiterungen

Als neue Prüfer im BPP e.V. wurden aufgenommen:

Alexander Gleich

Prüfgebiet: Danzig (Mi.-Nr. 1 – 308, D 1 – 51, P 1 – 47)

Maximilian Lummer

Prüfgebiet: Vatikan (ohne Kirchenstaat)

Die Prüfgebiete erweitert haben:

Michael Ehrig

Portugal 1937 – 1960 (Mi.-Nr. 601 – 902)
Madeira 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 61) nebst Distriktausgabe Funchal
Azoren 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 333) nebst Distriktausgaben Angra, Horta und Ponta Delgada
 
Richard Am: 18.05.2023 09:50:57 Gelesen: 21268# 160 @  
Laudatio von Peter Sem (BPP) für den neuen Köhler-Preisträger Tobias Huylmans

Sehr geehrte Gäste, liebe Kollegen,

zu einem Höhepunkt des diesjährigen BPP-Festabends darf auch ich Sie herzlich begrüßen. Wie schon im letzten Jahr obliegt es mir, einen verdienten Kollegen mit dem Köhler-Preis 2023 zu würdigen.

Wie Vielen von Ihnen bekannt sein dürfte, wurde der Preis auf Initiative von Wilhelm van Loo und Volker Parthen ins Leben gerufen und erstmals im Jahr 1996 vergeben. Er soll Personen würdigen, die sich in außerordentlicher Weise für das Prüfwesen eingesetzt haben. Er wird nicht automatisch jährlich verliehen, sondern lediglich dann, wenn die Kommission einen neuen Kandidaten für würdig befunden hat. Er zählt nach meiner Meinung zu den bekanntesten Auszeichnungen in der deutschen Philatelie. Um gleich vorweg Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich anmerken, dass der diesjährige Kandidat von Wilhelm van Loo vorgeschlagen und von allen Mitgliedern des Kuratoriums als würdiger Preisträger bestätigt wurde.

In den Vorjahren haben wir stets versucht, Sie mit seinem Namen möglichst lang „auf die Folter zu spannen“. Das ist in diesem Jahr schlichtweg unmöglich, da ihn viele bereits nach wenigen Sätzen erkennen werden – aber alles der Reihe nach.

Schon früh entdeckte er seine Liebe zu unseren bunten Bildchen und spielte mit Ausschnitten aus Briefmarken- oder Auktionskatalogen mit seiner Schwester Memory. Auch lernte er, dass es ein Preisgefälle bei Auktionsangeboten gab, die er kenntnisreich auszunutzen verstand. Bereits mit 14 Jahren ist er philatelistisch noch aktiver geworden. Unser Preisträger hat es clever angestellt und sich eine Bescheinigung über seine volle Geschäftsfähigkeit ausstellen lassen – er ist also bereits früh in den aktiven Handel eingestiegen.

Nach meinen Informationen schloss er eines seiner ersten größeren Briefmarken-Geschäfte erfolgreich ab: ein im Internet angebotenes Album mit 10.000,- € Nominalware handelte er von 1.400,- auf 1.200,- herunter und verkaufte den Posten danach für 7.000,- weiter. Von dieser Spanne dürften viele Kollegen nur träumen. Da die Übergabe auf einem Parkplatz stattfand, sicherte sein Vater, von Beruf Polizist, das Umfeld ab, da er der ganzen Sache misstraute.

Anscheinend verliefen alle Geschäfte gleich zu Beginn sehr erfolgreich, da er, vom Schulalltag gelangweilt, die Realschule abbrechen und eine Lehre in einem Auktionshaus beginnen wollte. Sein Vater zwang ihn jedoch, das Fachabitur zu machen. Das gelang ihm offenbar, wobei gelegentliche Bestechung einer Lehrerin mit einer Tafel „Ritter Sport“ hilfreich war. Fragt sich, wie die Lehrerin das gewichtsmässig verkraftete? Seinem Mathelehrer musste er beim Schulschluss versprechen, dass er nie wiederkommt.

Schon früh verstand er es auch gut, ihm weniger angenehme Arbeiten „auszulagern“. So malten seine Mutter und seine Schwester Bilder für den Kunstunterricht, seine Schwester hat er für Hilfsarbeiten gegen gute Bezahlung angeheuert und seine Mutter zeichnete Stempel für ein von ihm verfasstes Buch. Nach Zeugnisvergabe wunderte sich sein Vater, dass er keine Schultasche dabei hatte. Der Frage nach seinem Zeugnis kam er dadurch nach, dass er aus seiner Hosentasche ein zusammengeknülltes Papier hervorzog.

Nachdem er u.a. Massen von Infla-Briefen erworben hatte, bewarb er sich erstmals als Prüfer im BPP. Unser damaliger Geschäftsführer wies ihn mit dem Hinweis ab: „Werd´ erst einmal 18!“ Das ärgerte unseren Kandidaten ziemlich, und er entschloss sich, ein Exempel zu statuieren. Da er sich bereits mit Fälschungen gut auskannte, legte er einen unserer Kollegen herein und freute sich diebisch über dessen Fehlurteil.

Später entschied er sich für den seriösen Weg im Handel und trat in die Dienste eines bekannten Auktionshauses ein. Die dortigen Erlebnisse hat unser Kandidat nach meiner Kenntnis bereits mehrfach vor allem abends an der Bar hier in Nürnberg geschildert – es muss immer sehr lustig gewesen sein!

Sie hören daraus, dass er sich – nun erfolgreich – nochmals für die Aufnahme in den BPP beworben hat und die Prüfungen mit Bravour bestand. Heute ist er für etliche Gebiete zuständig wie Hamburg, Memel, Gebiete 1914/18 und 1939/45. Ich frage mich, wo er dafür die Zeit hernimmt?

Spätestens jetzt werden alle wissen, wer unser neuer Preisträger ist. Er hat sich große Verdienste um unseren Internet-Auftritt erworben, hat eine umfangreiche Liste alter und neuer Prüfer samt deren Vita erstellt, ist in unserer Verbandsprüfstelle aktiv und wendet für seine Prüfgebiete modernste Prüfverfahren an. Von seiner Kenntnis profitieren wir alle, u.a. am gestrigen Abend durch seinen Vortrag zusammen mit Michael Jäschke-Lantelme.

Überraschenderweise hat er trotz aller Arbeiten auch noch Zeit für seine Familie, die inzwischen aus Frau und drei Söhnen besteht. Nicht nur dort hat er sich seine Coolness und menschliche Wärme bewahrt – ich habe z.B. gehört, dass sich seine Frau manchmal fragt, ob sie 3 oder 4 Kinder zu versorgen hat.

Bereits vor Wochen hat Christian Geigle ihn gebeten, sich heute zum Festabend „wegen der Vorstandsfotos“ festlich zu kleiden – ein Outfit, das er im Grunde seines Herzens ablehnt. Aber eine Preisverleihung fordert halt auch Opfer. Bei seinem jetzigen Arbeitgeber ist er in führender Position tätig und hat, so denke ich, zu einem noch moderneren Auftritt des Auktionshauses beigetragen.

Nun komme ich auf meine Eingangsworte zurück: der Vorschlag für unseren Preisträger kam von Wilhelm van Loo, davon wusste Dieter Michelson im Vorfeld rein gar nichts. Die Weitergabe des Namens war für ihn eine Überraschung, denn es ist:

TOBIAS HUYLMANS
 
Richard Am: 21.05.2023 09:37:22 Gelesen: 20897# 161 @  
Siegfried Paul verstorben

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass unser Seniormitglied Siegfried Paul am 20. April 2023 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Siegfried Paul war seit 1995 Verbandsprüfer im BPP für das Prüfgebiet DDR. Mit der Übergabe seines Prüfbüros an seinen von ihm ausgebildeten Nachfolger Dr. Karsten Ruscher beendete er seine Prüftätigkeit im Jahr 2018 und blieb dem BPP weiterhin als Seniormitglied verbunden.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Richard Am: 27.05.2023 09:35:20 Gelesen: 20378# 162 @  
Volker Mehlmann setzt seine Prüftätigkeit bis einschließlich 30. September 2023 aus.

Für das Gebiet Hamburg steht Tobias Huylmans zur Verfügung.

Für das Gebiet Lübeck steht Claus Heitmann zur Verfügung.
 
Richard Am: 31.07.2023 09:44:04 Gelesen: 17808# 163 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP bei der IBRA 2023

Der Prüferstand des BPP auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 25. bis 28. Mai 2023 in Essen war ein großer Erfolg.



Schon an den ersten beiden Messetagen waren jeweils deutlich mehr als 100 Beratungen zu verzeichnen. Die insgesamt rund 400 Beratungen zeigen das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer.

Die große Anzahl von Anfragen von Sammlern und Händlern macht deutlich, wie wichtig es ist, dass durch die Prüfer des BPP vor Ort eine kompetente Beratung zu Echtheit und Qualität erfolgt.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Michael Jäschke-Lantelme, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Rolf Tworek, Jörg Mathies und Andreas Wehner.

Allen beteiligten Kollegen danken wir ganz herzlich für ihr Engagement.
 
drmoeller_neuss Am: 31.07.2023 12:35:55 Gelesen: 17738# 164 @  
@ Richard [#163]

Das nenne ich einmal Geschwindigkeit! Die IBRA 2023 liegt gerade einmal zwei Monate zurück und schon ist der BPP mit einer fünfzeiligen Pressemitteilung und einem Photo zur Stelle.

Satire einmal ausgeblendet: Die Konkurrenz ist besser aufgestellt, was Kommunikation mit den Kunden anbelangt.

An dieser Stelle bin ich auch gespannt, ob den Ankündigungen des Präsidenten gegen "Überlange Prüfzeiten" auch Taten folgen werden.
 
Droenix Am: 31.07.2023 15:14:17 Gelesen: 17677# 165 @  
@ drmoeller_neuss [#164]

Naja, die Pressemitteilung vom BPP stammt schon vom 18.06.2023, also nur drei Wochen nach der IBRA.;-)

Mit den "überlangen Prüfzeiten" bin ich auch gespannt, was da an Verbesserungen erreicht wird.
 
Richard Am: 31.07.2023 18:40:10 Gelesen: 17586# 166 @  
@ drmoeller_neuss [#164]
@ Droenix [#165]

Hallo zusammen,

mit den "Pressemitteilungen" ist das so eine Sache. Ich habe in den letzten Jahren beim BPP (zwei verschiedene zuständige Vorstandsmitglieder) immer wieder darum gebeten, die Meldungen als einer der schnellsten und wichtigsten Dienste für philatelistische Information, automatisch gemailt zu erhalten.

Ergebnis: Keine Antwort, keine Reaktion, keine Meldung.

So bin ich auf Kommissar Zufall angewiesen, nur wenn ich etwas zufällig auf der Seite des BPP entdecke, übernehme ich es ins Forum. Und es gibt nicht so oft Gründe für mich etwas nachzusehen, nur gestern am späten Abend.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Hier auf Philaseiten braucht man nur "BPP" (ohne Anführungszeichen) in der "Supersuche (Test)" einzugeben, schon kommen nachts gegen 3 Uhr automatisch Links auf alle neuen Fundstellen innerhalb des Forums. Und das ist nicht die letzte Ausbaustufe dieses Dienstes. Kostenfrei und mit einem Klick abbestellbar.

Schöne Grüsse, Richard
 
Attila Am: 01.08.2023 19:28:12 Gelesen: 17320# 167 @  
Hallo zusammen,

leider war ich in den letzten 10 Monaten von den Kommunikationspraktiken und der Geschwindigkeit von BPP sehr enttäuscht. Ich glaube, dass es dem alten guten Ruf des Vereins unwürdig ist. Ich finde es sehr schade.

mit vielen Grüßen,
Attila
aus Ungarn.
 
22028 Am: 01.08.2023 19:32:56 Gelesen: 17314# 168 @  
@ drmoeller_neuss [#164]

An dieser Stelle bin ich auch gespannt, ob den Ankündigungen des Präsidenten gegen "Überlange Prüfzeiten" auch Taten folgen werden.

Ich denke, dass die überlangen Prüfzeiten hauptsächlich bei den überlaufenen Bund / DR Prüfern vorkommen. Solange die Sammler nur aktuell geprüfte Sachen kaufen wollen und oftmals selbst nicht in der Lage sind eine Nachgummierung zu erkennen dürfte sich daran kaum was ändern.
 
Attila Am: 01.08.2023 20:10:48 Gelesen: 17284# 169 @  
@ 22028 [#168]

Halten Sie es für sinnvoll, ein Tutorial zu erstellen, wie man Nachgummierung leicht erkennen kann?

Gruß,
Attila
 
stempel Am: 01.08.2023 20:15:28 Gelesen: 17281# 170 @  
Hallo Attila,

ich bin zwar nicht direkt angesprochen, halte es trotzdem für sinnvoll. Sinnvoll wäre auch ein Tutorial, wie man Falschstempel erkennen kann.

Grüße
Dieter
 
22028 Am: 01.08.2023 21:25:41 Gelesen: 17242# 171 @  
@ Attila [#169]

Alles was hilft ist gut, aber die Sammler die es bräüchten, werden, wollen es nicht lernen, Literatur etc. dazu gibt es seit vielen Jahren, lesen tun es leider nur die wenigsten.
 
Ben 11 Am: 02.08.2023 00:31:13 Gelesen: 17129# 172 @  
@ Attila [#169]

Halten Sie es für sinnvoll, ein Tutorial zu erstellen, wie man Nachgummierung leicht erkennen kann?

Das würde mich sehr interessieren und helfen. Ich würde mich freuen.

Viele Grüße
Ben.
 
saeckingen Am: 02.08.2023 06:51:16 Gelesen: 17074# 173 @  
opti53 Am: 02.08.2023 11:26:43 Gelesen: 16985# 174 @  
@ saeckingen [#173]

Hallo Harald,

vielen Dank für die Links. Am besten gefällt mir der Beitrag von StampsX. Dort gibt es auch noch andere gute Informationen.

Heutzutage kann man im Internet schon viele Informationen finden. Nur die Suche ist halt das Problem, da nicht immer der beste Beitrag zuerst aufgezeigt wird.

Viele Grüße

Thomas
 
Ben 11 Am: 02.08.2023 11:49:47 Gelesen: 16965# 175 @  
@ saeckingen [#173]

Hallo Harald, auch von mir vielen Dank für die Links. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich sie mir mal ansehen.

Jedes Thema hat seine Zeit. Mit der Beschäftigung der frühen Bund-Jahre kommt das Thema wohl auch bei mir.

Dennoch fände ich es gut, wenn Attila aus der Sicht des Fachmannes Informationen dazu geben würde.

Viele Grüße
Ben.
 
drmoeller_neuss Am: 02.08.2023 12:55:23 Gelesen: 16926# 176 @  
@ 22028 [#168]

Ich denke, dass die überlangen Prüfzeiten hauptsächlich bei den überlaufenen Bund / Deutsches Reich Prüfern vorkommen. Solange die Sammler nur aktuell geprüfte Sachen kaufen wollen und oftmals selbst nicht in der Lage sind eine Nachgummierung zu erkennen dürfte sich daran kaum was ändern.

Jetzt ist der Kunde schuld. Der böse Kunde, der den Geschäftsablauf stört. Auf der einen Seite predigen wir allen unwissenden, "lasst Euer Zeug prüfen", bevor ihr es bei ebay etc. einstellt", bzw. "kauft keine ungeprüfte Ware" und jammern dann, dass die Prüfer überlastet sind.

Der Prüferverband könnte einfach für die überlasteten Prüfgebiete neue Prüfer ausschreiben. Vielleicht senkt diese Androhung von Prüferkonkurrenz schon die Prüfzeiten.

Ich habe Verständnis, dass manche Prüfstücke aus der klassischen Philatelie nicht eben mal schnell prüfbar sind. Da müssen der postgeschichtliche Zusammenhang, eventuell die Provenienz und andere Nebenkriegsschauplätze berücksichtigt werden. Gute Prüfer sind sich nicht zu schade, auch bei anderen Experten nachzufragen und Literatur anzufordern. Das kostet natürlich (Prüf-)Zeit.

Wir reden aber bei Bund und den meisten Deutsches Reich Marken über Standardmaterial. Da muss man nur entscheiden, Gummierung echt und Stempel passt und ist nicht als missbräuchlich verwendetes Gerät in der Datenbank.

Für private Prüfkunden mag es lästig sein, lange auf die Prüfsendung zu warten. Für den Handel ist in der Wartezeit das eingesetzte Kapital für die Ware gebunden. Bei einer Bearbeitungszeit von einem halben Jahr muss man bei den derzeitigen Zinsen noch einmal die Hälfte an Kosten auf die Prüfgebühr aufschlagen.
 
22028 Am: 02.08.2023 15:02:22 Gelesen: 16876# 177 @  
@ drmoeller_neuss [#176]

Jetzt ist der Kunde schuld. Der böse Kunde, der den Geschäftsablauf stört. Auf der einen Seite predigen wir allen unwissenden, "lasst Euer Zeug prüfen", bevor ihr es bei ebay etc. einstellt", bzw. "kauft keine ungeprüfte Ware" und jammern dann, dass die Prüfer überlastet sind.

Der Prüferverband könnte einfach für die überlasteten Prüfgebiete neue Prüfer ausschreiben. Vielleicht senkt diese Androhung von Prüferkonkurrenz schon die Prüfzeiten.


Dann könntest Du ja mal nachfragen ob man beim Verband gewillt ist neue Prüfer für überlastete Gebiete aufzunehmen und selbst wenn das der Fall ist dann braucht es auch Kandidaten die gewillt sind den finanziell äußerst lukrativen Beruf mit netten und zuvorkommenden Kunden auszuführen.

Als ich noch Tibet sammelte merkte ich schnell, dass ich, mit etwas lernen, für 99 % der Stücke keinen Prüfer brauche, zum Schluss hat man mir sogar angeboten Prüfer für Tibet im BPP zu werden, das lehnte ich aber ab da ich damals 90 % des Jahres im Ausland war.

Was ich damit sagen will, man kann sich Wissen aneignen, nur die wenigsten 0815 Sammler oder besser gesagt Vordruckalbumfüller wollen das tun.
 
Droenix Am: 02.08.2023 21:59:11 Gelesen: 16725# 178 @  
Es sind vielfältige Gründe.

Einerseits sind bestimmte Prüfgebiete nur in einer oder in zwei Hände, die noch mehr Aufmerksamkeit benötigen. Dazu gehört Altdeutschland, Deutsches Reich, Deutsche Koloninien, aber auch Bund und Berlin.

Andererseits ist die heutige Prüfung sehr viel professioneller als vor 10 oder 20 Jahren. Nicht nur Fälschungen werden heute besser entdeckt, auch Verfälschungen und Reparaturen sind heute mit den besseren Prüfungsequiment und den umfangreicheren Datenbanken besser zu entdecken. Da macht es immer Sinn eine aktuelle Prüfung anzufordern. Ich selbst habe in 2023 drei Auktionslose unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erworben. Zwei davon wurden dann zurückgezogen. Einmal eine Nachgummierung und das andere Mal eine Reparatur, die jeweils der damalige Prüfer nicht erkannt hat.

Kurzum, wir brauchen mehr Prüfer. Wer aber glaubt, dass hierbei richtig viel Geld verdient wird, der ist auf dem Holzweg. Deshalb muss auch der Prüfungsberuf attraktiver gestaltet werden.

Beste Grüße
Peter
 
Attila Am: 03.08.2023 02:24:32 Gelesen: 16623# 179 @  
@ Ben 11 [#175]

Hallo Ben,

ich entschuldige mich im Voraus, wenn ich einen Fehler auf Deutsch mache. Es ist immer noch nicht einwandfrei.

Die Expertenfrage ist sehr komplex. Es gibt einige sehr komplizierte Teile, aber in 90 % der Fälle ist es einfach. Um diese zu entscheiden, reicht eine grundlegende oder etwas höhere Qualifikation im Bereich Drucktechnik aus. Dieses Wissensmaterial kann in 2*8 Stunden erworben werden. Die Ausbildungszeit ist bereits länger. Durch sorgfältiges Üben können Sie in nur wenigen Monaten das erforderliche persönliche Niveau erreichen. Dann müssen Sie nur noch einen Experten beauftragen, wenn es sich um Gegenstände handelt, die sehr gefährlich sind oder besondere Kenntnisse erfordern.

Wichtig ist, dass es sich bei der Expertenarbeit neben Fachwissen in erster Linie um eine VERTRAULICHE ANFRAGE handelt!

Das Erkennen von Nachgummi kann mit 99% Sicherheit nahezu perfekt in einer Stunde erlernt werden.

In der Sammleredition wird das Thema streng aus der Richtung der Briefmarke angegangen. Das ist eine schwierige Lösung. Es ist viel einfacher, sich aus der Richtung von Kinderspielzeug und Küchenphänomenen zu nähern. In erster Linie ist es natürlich drucktechnisch, klebtechnisch und einfach physikalisch sinnvoll.

Wenn es in Ordnung ist, gebe ich Ihnen eine kurze Beschreibung. Das habe ich im Philateliekurs bei geselligen Zusammenkünften von Sammlern immer gesagt.

1. Nehmen Sie ein sauberes Blatt Papier und etwas Speiseöl. Geben Sie 4-5 Tropfen des Öls auf eine glatte Plastikfolie oder einen glatten Teller. Im Beispiel wird Öl das Gummimaterial sein.

2. Reißen Sie ein paar 2*5 cm lange Streifen vom Papier ab. Die gewünschte Seite des Papiers wird abgeschnitten, die anderen beiden Seiten werden abgerissen.

3. Reiben Sie die zerrissene Seite des Papiers einige Minuten lang mit der Papierkante mit dem Öl ein. Machen Sie dasselbe mit der geschnittenen Pldala an der Seite.

Ergebnis: Auf der gerissenen Seite nehmen die gerissenen Papierfasern das Öl nahezu auf. Auf der Schnittseite geschieht dies deutlich langsamer.

Erklärung: Das Ende der gerissenen Fasern verhält sich wie das Ende einer trockenen Bürste. Die gebrochenen Fasern verlaufen aufgrund der Oberflächenspannung (Physik) zwischen den Fasern. Zerschnittene Papierfasern hingegen verhalten sich so, als würde man das stumpfe Ende eines Bleistifts ins Wasser stecken. Die Flüssigkeit langsamer einfüllen.

Beim Auflegen des Gummis auf einen Stempel mit abgerissenen Zähnen wird das Gummimaterial zwischen den Fasern an den abgebrochenen Zahnspitzen aufgenommen und trocknet dort. Beim Auftragen der Gummierung auf die gesamte Rundung kommt es zu keiner Bindung, die Papierfasern bleiben an der Oberfläche intakt, das Material der Gummierung trocknet also an der Oberfläche. Nach dem Trocknen wird das Papier leicht durchscheinend und glasig, insbesondere an den Zahnspitzen. Bei längeren, aber domestizierten Papierfasern ist die gesamte Faser von gummiertem Material umgeben. Wie ein elektrischer Draht, die Kunststoffisolierung. Beim Ursprung, bei der Oberflächengummierung, berührt nur ein kleiner Teil der Faser das Gummi, bevor es reißt. Es gelangt nicht in den inneren Teil des Papiers. Daher macht Nachgummi die Papierfaser nach dem Trocknen spröder, härter und steifer. Der Originalgummi verursacht dies nicht.
Ergebnis: An den Zahnspitzen brechen die Wurzeln leichter ab. Die Fasern von Nachgummistempeln an der Zahnspitze sind kürzer und gerader.

Zweites wichtiges Zeichen:

Der gesamte Briefmarkenbogen wird vor der Perforation gummiert. Dadurch kann kein Gummi in der Perforation zurückbleiben. Bei Nachgummi erscheint das dünne Gummimaterial als kleine dünne Wiese. Es ähnelt den Schwimmhäuten zwischen den Zehen der Gänsefüße einer Ente. Wenn also an der Zahnspitze eine Verglasung vorliegt und sich im Inneren des Lochs eine Membran befindet, dann handelt es sich um 100 % Nachgummi.

Drittes Zeichen:

Die Dicke und das Material des Nachbummi weichen immer vom Original ab. Viele, viele Originale und Nachgummistücke muss man mit einer Mikrometer messen. Nachgummi ist fast immer dicker. Der Grund dafür ist, dass es in der Regel von Hand mit einem feinen Pinsel (Fehhaar, Eichhörnchenhaar) hergestellt wird. Normalerweise zeigt eine einfache UV-A/C-Lampe (Banknoteninspektion) auch eine andere Farbe als die beiden Gummis.

Es gibt Sonderfälle, die jedoch nur in 1 % der Fälle eine erfahrene Fachpraxis und besondere Kenntnisse der Klebetechnik erfordern.

Wenn Sie das oben Gesagte ein wenig praktizieren und Ihre Aufmerksamkeit auf andere Bereiche im Leben richten, wird eine Menge Arbeit auf Sie zukommen.

Ich hänge ein Bild an. Es zeigt die Verglasung, die Schwimmmembran und die gebrochene Faser. Daneben steht ein echter. (L: Echt, R: Falschung)



Grüße
Attila
 
Attila Am: 03.08.2023 03:23:18 Gelesen: 16616# 180 @  
@ drmoeller_neuss [#176]

Du hast interessante Gedanken geschrieben. Sie sind für mich auch deshalb interessant, weil sie auf viele kleine Probleme hinweisen, die in Sekundenschnelle gelöst werden könnten. Mein Standpunkt ist natürlich ein anderer, denn ich gehe von der Situation in Ungarn und den ungarischen Briefmarken aus.

Die Einkaufs- und Inspektionspraktiken und -gewohnheiten deutscher und ungarischer Sammler sind sehr unterschiedlich. Hier wird aller Mist gekauft. Aber sie lassen es nicht mehr gerne untersuchen, weil jeder einbildet, etwas Ernsthaftes für wenig Geld gefunden zu haben. Leider sind selbst die größten Handelshäuser hier voller Fälschungen. Wir warnen vor einigen von ihnen im Voraus, aber Sammler kaufen sie trotzdem.

Die Genauigkeit der Tests unterscheidet sich nicht so sehr. Im deutschen Prüfgebiet spezialisieren sich die Prüfer auf viel kleinere Teile. Es gibt immer mehr Sammler, die eine Prüfung verlangen. Deshalb sind die Prüfer teilweise überlastet.

Die Hauptursache hierfür liegt meiner Meinung nach in den veralteten Zulassungsregeln für den Eintrag des Gutachters. Es ist verständlich, dass jeder Prüferverband seine Mitglieder nach seinen eigenen, branchenüblichen Regeln rekrutiert. Gleichzeitig verstehe ich nicht, warum sie für einige Bereiche nach Mitgliedern suchen, wenn der Bewerber mit aller Macht abgelehnt wird. Letzten November habe ich mich auf Anregung eines lieben BPP-Mitgliedsprüferkollegen beworben. Mein Gebiet ist Ungarn und die angrenzenden Gebiete vor Trianon. Hierzu zählen z.B. Neurumänien, Slowakei, SHS, Vojvodina (Nordserbien), Karpaten-Ukraine, Westungarn (Lajtabánság), Fiume usw. Für einige davon wird gezielt ein Prüfer gesucht.

Leider habe ich Gründe erhalten, dass fast alle davon überwunden werden könnten. Als Begründung hieß es am Ende der Verhandlungen, dass das Problem darin bestehe, dass ich zwischenzeitlich Mitglied bei VPEX geworden sei. Darüber hinaus sind auch andere Mitgliedschaften anderer BPP-Mitglieder unproblematisch: APS, RPSL, AIEP usw.

Der Briefwechsel dauerte neun Monate. Im letzten Fall musste ich nur zwei Monate auf die E-Mail-Antwort warten. Und das konnte ich nur erreichen, indem ich einen weiteren Brief schickte. Ich verstehe nicht, warum es ein Hindernis darstellt, wenn ich als Mitglied von MBSZ für ungarische Sammler, VPEX für österreichische Sammler und BPP für deutsche Sammler recherchiere.

Damit wird der Prüfermangel beim BPP nicht behoben, wenn nicht die Interessen der Briefmarkensammler im Vordergrund stehen, sondern eher eine organisatorische Frage sind. Ich glaube, dass es bei BPP noch ein anderes, grundlegendes Organisationsproblem gibt, das gelöst werden sollte, wenn es so sichtbar ist, anstatt es zu erklären und Ausreden zu finden.

Daher gibt es derzeit keine BPP-Mitglieder für die oben aufgeführten Bereiche, obwohl sie laut Website nach solchen suchen.

Das ungarische Volk sagt: „Der Nagel ist aus dem Sack.“

Grüße
Attila
aus Ungarn
 
Attila Am: 03.08.2023 03:53:34 Gelesen: 16613# 181 @  
@ Droenix [#178]

Du hast etwas sehr Wichtiges geschrieben. Wir brauchen mehr ausgebildete, professionelle Prüfer!

Der Beruf ist wirklich nicht attraktiv genug, weil er im Vergleich zum beruflichen Niveau der Arbeit sehr schlecht bezahlt wird.

Was die Einfachheit der Erkennung und die Hilfe moderner Tools betrifft, bin ich anderer Meinung. Verglichen mit der Erkenntnis vor 10-20 oder sogar 30 Jahren ist es heute nicht einfacher. Vor allem, weil moderne Geräte auch von Fälschern genutzt werden. Viel wichtiger sind Kenntnisse der klassischen Drucktechniken. Klassische Druckausbildung in Ungarn ca. Das ist seit 20 Jahren nicht mehr der Fall. Ich gehöre zur letzten Altersgruppe, die eine ernsthafte Ausbildung erhalten hat (ich bin 63 Jahre alt und habe in der Banknotendruckerei in Budapest studiert). Ich kenne einen ungarischen AIEP-Mitgliedsexperten, der nicht zwischen Bubble-Jet-Druck und Kupferdruck unterscheiden kann. Leider ist mir ein Beispiel bekannt, bei dem ein BPP-Prüfer ein Zertifikat für eine neu-rumänische Fälschung ausgestellt hat.

Moderne Geräte, Scanner, Digitalmikroskope und UV-Lampen sind ohne entsprechende Kenntnisse wertlos. Ein professionell vorbereiteter Prüfer benötigt nicht mehr als eine max. 10-fache Lupe oder max. 50x Kindermikroskope.

Grüße
Attila
 
Altsax Am: 03.08.2023 15:05:37 Gelesen: 16433# 182 @  
@ Attila [#181]

"Du hast etwas sehr Wichtiges geschrieben. Wir brauchen mehr ausgebildete, professionelle Prüfer!

Der Beruf ist wirklich nicht attraktiv genug, weil er im Vergleich zum beruflichen Niveau der Arbeit sehr schlecht bezahlt wird."


Attraktivität besteht nicht nur aus der Bezahlung, sondern auch aus der Tätigkeit als solche! Es gibt Prüfer, die so gut organisiert sind, daß sie mit der Mindestprüfgebühr für Allerweltsware auf einen dreistelligen €-Stundenlohn kommen, und das ohne das Haftungsrisiko, das bei hochwertigen Stücken immer im Raum steht.

Für solche Routineprüfungen wird man jedoch keinen Fachmann begeistern können, der in seinem Beruf wesentlich mehr verdienen kann. Der muß aus Interesse an der Prüftätigkeit handeln. Das bedeutet, daß die Arbeit an sich die Motivation darstellt.

Es gibt mit Sicherheit genügend Spezialsammler, die als Prüfer bestens geeignet wären, wenn sie sich in die entsprechende Technik eingearbeitet haben. Die Vorstellung, täglich stundenlang Massenware prüfen zu müssen, ist aber für sie abschreckend genug, um auf eine Bewerbung zu verzichten.

Diejenigen, die es dennoch versuchen, müssen damit rechnen, aus für Außenstehende nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt zu werden. Um kein aktuelles Beispiel zu bringen: Herr Sem konnte über lange Zeit wegen des Futterneides der etablierten Bayern-Prüfer nicht Bayern im BPP prüfen.

Soweit sich das von außen und aus Gesprächen mit "Insidern" beurteilen läßt, ist der BPP unter der Regie von Herrn Geigle in vielen Bereichen professionalisiert worden. In einer Personenvereinigung, die demokratisch aufgebaut ist, werden aber immer die persönlichen Interessen der Mitglieder vor denen Außenstehender und letztendlich auch denen der Kunden rangieren.
 
Attila Am: 03.08.2023 21:16:56 Gelesen: 16243# 183 @  
@ Altsax [#182]

Ich glaube, ich verstehe, was Sie schreiben.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass es Fortschritte bei den internen Regeln des BPP gibt.

Was ich aber nicht verstehe ist, wenn ein anerkannter Prüfer sich für einen Bereich bewirbt, für den die BPP gezielt Prüfer sucht, warum sollte er dann aus allen möglichen Gründen abgelehnt oder verzögert werden?

Ich mag es auch nicht, stundenlang Massenmarken zu prüfen. Aber Übung, Nachdenken und Liebe zur Arbeit machen dies interessant. Und in vielen Fällen lassen sich versteckte Forschungsergebnisse finden.

Es kommt mir gar nicht in den Sinn, das BPP-System zu reformieren. Es ist einfach meine private Meinung, dass es an der Zeit wäre, einige seiner Teile zu überdenken. Vor ein paar Jahren standen, wenn ich mich recht erinnere, knapp 180 BPP-Prüfer auf der Liste. Mittlerweile knapp über 80.

Dafür muss es einen Grund geben. Es ist nicht meine Aufgabe, dies als Außenstehender zu analysieren. Die sehr schwierige und langsame Kommunikation und Rechtfertigung in den letzten 9 Monaten ist meiner Meinung nach dem Ruf von BPP unwürdig.

Unabhängig davon pflege ich weiterhin die kollegiale Zusammenarbeit mit einzelnen BPP-Mitgliedern.

Grüße
Attila
 
Ben 11 Am: 03.08.2023 23:21:19 Gelesen: 16174# 184 @  
@ Attila [#179]

Hallo Attila,

vielen Dank für Deine sehr bildhafte Beschreibung zur Nachgummierung. Ich werde die Experimente nach meinem Urlaub zu Hause mal ausprobieren. Vielleicht gelingt es mir auch, eine nachgummierte Marke zu Vergleichszwecken zu erwerben.

Eine Frage jedoch dazu: wird für Nachgummierungen immer Gummi-Arabicum verwendet? Moderne Marken haben das ja nicht mehr.

Ich mag es auch nicht, stundenlang Massenmarken zu prüfen. Aber Übung, Nachdenken und Liebe zur Arbeit machen dies interessant. Und in vielen Fällen lassen sich versteckte Forschungsergebnisse finden.

Ich halte den Begriff "Massenware" für ungeeignet. Er bedeutet doch nur, dass Marken in großer Stückzahl hergestellt wurden. Wenn ein Sammler aber eine Marke hat, die sich wegen ihrer Abweichung aus der "Masse" heraushebt, ist es schon interessant, sich die Marke anzusehen.

Es ist im Herstellungsprozess etwas passiert, und ich frage immer, was es denn gewesen ist. Was war die Ursache dafür, dass die Marke so aussieht. Eine sehr interessante Beschäftigung, die schon manche Überraschung gebracht hat.

Ich habe fast 25 Jahre Druckmaschinen konstruiert, oft auch an Wertpapiermaschinen. Wenn man die Prozesse kennt, die dort ablaufen, kann man vieles erklären. Oder auch manche philatelistische Erklärung widerlegen.

Viele Grüße
Ben.
 
Attila Am: 04.08.2023 05:16:00 Gelesen: 16124# 185 @  
@ Ben 11 [#184]

Ihre Fragen und Kommentare sind sehr interessant.

Die Technik der Ahmisitoren ist immer anders. Moderne Fälschungen verwenden meist moderne Materialien. Deshalb sind sie leichter zu erkennen.

Erfahrene Fälscher versuchen, mit alten Materialien zu arbeiten. Aus diesem Grund werden normale Gummiarabikumkristalle normalerweise in Wasser gelöst. Hierzu wird Tierknochenmehl beigemischt. Aber sie kennen nie das Rezept. Das Erstellen irreführender Mischungen nimmt viel Zeit in Anspruch. Wenn dies geschieht, kann die Fälschung durch Verschmieren auf Papier aufgedeckt werden. Sie können es auf dem Bild sehen.

Die Untersuchung moderner Nachgummis ist in meiner Praxis sehr selten. Moderner Gummi hat eine so dünne Schicht, dass man ihn sofort mit einem Mikrometer erkennen kann.

Massenstempel ist der ungarische Begriff. Wir können es einen Bündelstempel nennen. Das bedeutet für uns eine Briefmarke, die in sehr großer Auflage gedruckt wird. Mit „Gewicht“ ist nicht das Gewicht gemeint, sondern die Anzahl der Exemplare. Es tut mir leid, wenn das auf Deutsch und Ungarisch anders ist.

Gerne erkläre und analysiere ich die Drucktechniken. Vielleicht habe ich nicht immer Recht, aber es kann bei der Recherche und produktiven Diskussion hilfreich sein. Wie ich geschrieben habe, finden wir darin viele interessante und aufregende Dinge. Vor einigen Jahren haben wir nach meinem professionellen Lektorat einen Sonderkatalog herausgegeben. Diese Druckplattendefekte werden jetzt „LEHI“ genannt. LEHI=LEmezHIba -> PLattenFEhler... PLFE -> PF auf Deutsch.

Ich habe keine Druckmaschinen entworfen, aber ich habe in der Banknotendruckerei in Budapest studiert und gearbeitet. Der Schwerpunkt lag auf der Briefmarken-, Banknoten- und Reisepassproduktion.

Viele Grüße
Attila
 
Altsax Am: 04.08.2023 09:11:03 Gelesen: 16036# 186 @  
@ Attila [#180]

"Ich verstehe nicht, warum es ein Hindernis darstellt, wenn ich als Mitglied von MBSZ für ungarische Sammler, VPEX für österreichische Sammler und BPP für deutsche Sammler recherchiere."

Hallo Attila,

das dürfte nicht mit fehlender Qualifikation zusammenhängen, sondern verbandspolitische Gründe haben:

Der BPP sieht sich als die zumindest für Deutschland resp. den deutschen Markt maßgebliche Prüfervereinigung. Konkurrierende Prüferverbände werden als nicht gleichwertig betrachtet und nach Möglichkeit ignoriert. Hinweise darauf, daß dort teilweise Prüfer Mitglied sind, die aus dem BPP ausgeschieden (worden) sind, gehören zum "Spiel". Mit der Aufnahme eines Mitglieds, das gleichzeitig in einem dieser Konkurrenzverbände Mitglied ist, würde dokumentiert, daß auch dort qualifizierte Prüfer tätig sind. Vermutlich soll genau das vermieden werden.

Beste Grüße
Altsax
 
Richard Am: 04.08.2023 09:45:59 Gelesen: 16018# 187 @  
Adressänderung Christian Geigle (Prüfgebiet: Saargebiet, Saarland)

Die Postfachadresse “Postfach 12 22, 82026 Grünwald” besteht ab 30.06.2023 nicht mehr. Bitte zukünftig alle Sendungen ausschließlich an die Firmenadresse “Almrauschstraße 5, 82031 Grünwald” schicken.
 
ligneN Am: 04.08.2023 22:28:48 Gelesen: 15802# 188 @  
@ Altsax [#186]

Dort sind dann auch ex-BPPler eingetreten, die nach ihrem Ausscheiden beim BPP ihre Vergleichssammlung versteigern liessen (z.B. bei HBA). Ohne Vergleichssammlung geht es beim BPP aber nicht.

Die Mitgliedschaft in anderen deutschen Prüfverbänden ist, soweit ich erinnere, laut BPP-Satzung nicht zulässig.

Das sind deren Regeln, kein "Spiel" und kein "vermutlich".
 
Attila Am: 04.08.2023 22:53:49 Gelesen: 15790# 189 @  
@ Altsax [#186]

Warum sollte das überhaupt als Konkurrenz angesehen werden?

In Ungarn und Frankreich konkurriert die Bundesbahn nicht. SNCF konkurriert nicht in Deutschland und Ungarn, MÁV konkurriert nicht in Deutschland und Frankreich. Sie kooperieren international. Wenn die BPP in einem bestimmten Prüfgebiet kein Mitglied hat, es aber gerne möchte, warum dann nicht einem Mitglied einer anderen Gruppe den Beitritt gestatten? Warum gibt es BPP-Mitglieder, die beispielsweise APS-, RPSL- oder AIEP-Mitglieder sind? Das ist ein Widerspruch.

In Ungarn hörte man vor einigen Jahrzehnten nur von AIEP, weil Zumstein am beliebtesten war und es eine AIEP-Liste gab. Dann breitete sich der Michel aus und die BPP-Liste rückte vor. Dank moderner Technik sind nun auch andere Verbände leicht zu finden. Österreichische Sammler bevorzugen jedoch die österreichischen Verbände. Ungarische Sammler kennen die MBSZ besser. Deutsche Sammler kennen eher VP und BPP.

In meiner Arbeit gibt es jemanden, der ausdrücklich nach einem auf Ungarisch verfassten MBSZ-Aufsatz fragt. Einige rumänische Sammler hassen ungarisches Papier aus persönlichen Gründen der Nationalität. Der vernünftige Sammler ist nicht an der Sprache der Gruppe oder der Zeitung interessiert, sondern an verlässlichem Fachwissen.

Ich prüfe keine deutschen Briefmarken, aber ich wage es mit ruhigem Herzen, das Nachgummi selbst auf einer deutschen, russischen oder venezuelanischen Briefmarke zu erkennen. Dies ist eine professionelle Aufgabe, nicht länderspezifisch. Viele Menschen erkennen nicht, dass die Briefmarkenkontrolle in erster Linie eine Frage der Drucktechnik und nicht der Philatelie ist. In meinen Vorlesungen präsentiere ich dies meist anhand konkreter Beispiele. Was glauben Sie, wie viele deutsche Sammler mich um ein Echtkautschuk-Zertifikat bitten würden?

Lächerliche Berichte aus Simbabwe verbreiten sich in Ungarn und anderswo, z.B. Ungarische oder klassische amerikanische Briefmarke. Einige der Prüfer haben Rivalitäten, die aus Eifersucht entstehen. Aber deshalb besteht die Zusammenarbeit zwischen uns immer noch. Ich habe auch Kollegen bei den Verbänden AIEP, APS, BPP, RPSL, SBPV, VÖB, VP und SBPV. Gerne helfen wir einander mit Informationen und dem Austausch neuer Testmethoden.

Zum Schluss noch ein gutes Beispiel:
C. Ronaldo spielte für Real Madrid gegen die portugiesische Mannschaft. Und ehrlich gesagt als spanisches Teammitglied. Ein anderes Mal spielte er für die portugiesische Nationalmannschaft gegen die spanische Nationalmannschaft. Und jedes Mal war die Aufgabe wichtig. Warum ist es ein Problem, wenn jemand in Deutschland in BPP-Farben, in Österreich im VPEX-Trikot oder in Ungarn im MBSZ-Trikot spielen möchte?

Oberstes Ziel ist die Sicherheit der Briefmarkensammler. Leider gibt es Fälle, in denen das Prestige wichtiger ist als die legitimen Interessen der Sammler.
 
Attila Am: 04.08.2023 23:08:24 Gelesen: 15781# 190 @  
@ ligneN [#188]

Soweit ich weiß, wurde die andere Bundesmitgliedschaftsfrage bereits gestrichen. Warum ist die VPEX-Mitgliedschaft ein Hindernis? VPEX ist ein österreichischer Verband, kein deutscher.

Auch mit dem Vergleichsmaterial gibt es absolut kein Problem. Wie ich bereits geschrieben habe, wird jemand nicht zum Rembrandt-Experten, nur weil er 10 Rembrandt-Bilder in seiner Wohnung hat. Die Briefmarkenprüfung ist in erster Linie eine drucktechnische und keine philatelistische Aufgabe. Ich könnte ein BPP-, VÖB- oder AIEP-Mitglied nennen, bei dem ich nach nur einer Frage feststellen konnte, dass grundlegende drucktechnische Mängel vorliegen. (Ich werde sie nicht nennen.) Dadurch sind auch 999 von 1000 Ergebnissen korrekt. Für die Mehrzahl der Prüfer ist das Vergleichsmaterial nur aufgrund mangelnder technischer Kenntnisse notwendig, was durch die Vergleichssammlung ausgeglichen wird. Manche Leute mögen meine Meinung nicht. Normalerweise für diejenigen, die genau aus diesem Grund eine Vergleichskollektion benötigen.

Beste Grüße
Attila
 
Richard Am: 15.08.2023 12:42:09 Gelesen: 15052# 191 @  
Dr. Alexander Zill (Prüfgebiet: Brustschilde) mit Prüfeinschränkung

BPP - Wegen akuter beruflicher Überlastung kann Herr Dr. Zill bis zum 31.12.2023 Prüfsendungen nur nach vorheriger Absprache annehmen und bearbeiten. Bitte setzen Sie sich gegebenenfalls vorab per Email mit Herrn Dr. Zill [1] in Verbindung.

Für das Prüfgebiet “Deutsches Reich Mi.-Nr. 1–30: Brustschilde” stehen die beiden BPP-Kollegen Michael Jäschke-Lantelme und Hansmichael Krug uneingeschränkt zur Verfügung.

[1] zill.alexander@web.de
 
ligneN Am: 15.08.2023 18:37:30 Gelesen: 14915# 192 @  
Vielleicht sollte man den thread aufteilen in

*****Neues vom BPP - Bund.... (wie bisher)

und (tentativ)

"Meinungen über den BPP"

Wg. letztere haben nun mal nichts mit BPP-eigenen Infos über Adressenänderungen, neue Prüfers, Zulassungen/Austritte usw. zu tun.

Kommentare *zu* den mitgeteilten BPP-Infos haben weiterhin ihren Platz im Originalthread.

[Antwort Redaktion: Einverstanden, bitte eröffne das neue Thema und schreibe dort kurz den Grund der Eröffnung. Dann können die Mitglieder wie vorgeschlagen im neuen Thema mit Kommentaren zu den Beiträgen im bisherigen BPP Thema reagieren]
 
ligneN Am: 18.08.2023 13:08:27 Gelesen: 14462# 193 @  
@ ligneN [#192]

Neues Thema "Meinungen über den BPP" eingerichtet:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=18383&CP=0&F=1
 
Richard Am: 16.10.2023 15:05:25 Gelesen: 11497# 194 @  
BPP-Beratungsstand in Ulm

Der Bund Philatelistischer Prüfer ist mit einem Beratungsstand auf der Internationalen Briefmarkenmesse in Ulm vom 26. bis 28. Oktober 2023 vertreten.

Nachfolgend aufgeführte Prüfer sind am Messestand anwesend und stehen für eine Beratung zur Verfügung:



https://www.bpp.de/bpp-beratungsstand-in-ulm/
 
Richard Am: 17.10.2023 09:40:05 Gelesen: 11261# 195 @  
Michael Haslau (Prüfgebiet: Saar Mi.-Nr. 1-52) mit Prüfeinschränkung

Wegen akuter beruflicher Überlastung kann Herr Haslau bis zum 01.06.2024 Prüfsendungen aus dem Prüfgebiet SAAR Mi.-Nr. 1-52 nur nach vorheriger Absprache annehmen und bearbeiten. Bitte setzen Sie sich gegebenenfalls vorab per Email mit Herrn Haslau in Verbindung.
 
Richard Am: 22.11.2023 09:18:15 Gelesen: 9194# 196 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Ulm

Der Prüferstand des BPP auf der Internationalen Briefmarken-Börse vom 26. bis 28. Oktober 2023 in Ulm war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf “Nummer Sicher” gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.



Die große Anzahl von Beratungen an den drei Messetagen zeigte das große Interesse der Besucher an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V., der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen Standes direkt am Eingang zur Messehalle unterstützt wurde.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Arnold Goller, Gunnar Gruber, Maximilian Lummer, Jörg Mathies, Detlef Pfeiffer und Rolf Tworek.

Allen beteiligten Kollegen danken wir ganz herzlich für ihr Engagement.
 
Richard Am: 29.11.2023 09:29:05 Gelesen: 8825# 197 @  
Stefan Berger aus Jena meldet eine neue Rufnummer:

03641-222 7279

Stefan Berger ist Prüfer im BPP e.V. für das Prüfgebiet Armenien 1919 – 1923 mit den Michelnummern 1 bis 190. Dazu gehören die Marken der:

- Demokratische Republik Armenien 1918 – 1920 (Erste Republik unter Regierung der Dashnaken)
- Sowjetarmenien 1921 – 1922
- Armenien als Teil der Transkaukasische SFSR 1922-1923
 
Richard Am: 06.01.2024 12:25:06 Gelesen: 7685# 198 @  
Beendigung der Prüftätigkeit zum 31.12.2023

Zum Ende des Jahres 2023 beenden drei BPP-Mitglieder satzungsgemäß ihre aktive Prüftätigkeit im BPP:

Wolfgang Straub (Prüfgebiet: Französische Zone)

Rolf Tworek (Prüfgebiete: Deutsches Reich Mi.-Nr. 98 – 337, D 16 – 98; Dienstkontrollaufdrucke; Lokalausgaben/Notmaßnahmen 1920 – 1923)

Hartmut Winkler (Prüfgebiet: Altdeutschland – Württemberg Mi.-Nr. 44 – 62, Dienstmarken, Telegraphenmarken)

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei den ausscheidenden Kollegen für ihre langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.
 
Richard Am: 09.01.2024 09:32:08 Gelesen: 7471# 199 @  
Andreas Schlegel (Prüfgebiet: Alliierte Besetzung - Gemeinschaftsausgaben, Mi.-Nr. 911 – 970, ohne Farben) mit Prüfeinschränkung

Wegen arbeitsmäßiger Überlastung kann Herr Andreas Schlegel Prüfsendungen für dieses Prüfgebiet nur nach vorheriger Absprache annehmen und bearbeiten. Bitte setzen Sie sich gegebenenfalls vorab per Email mit ihm in Verbindung.

Die beiden BPP-Kollegen Andreas Wehner und Hans-Dieter Schlegel stehen für das genannte Prüfgebiet uneingeschränkt zur Verfügung.
 
Richard Am: 08.02.2024 09:39:40 Gelesen: 6959# 200 @  
Michael Ehrig, Blankenfelde-Mahlow,

Prüfgebiet: Portugal bis 1960 (Mi.-Nr. 1 – 902), Azoren 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 333) nebst Distriktausgaben Angra, Horta und Ponta Delgada , Madeira 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 61) nebst Distriktausgabe Funchal

prüft bis Mai 2025 nur auf Anfrage

Er kann aus beruflichen Gründen bis einschließlich Mai 2025 Prüfsendungen nur nach vorheriger Absprache entgegennehmen und bearbeiten. Bitte setzen Sie sich mit ihm vorab am besten per Mail unter [1] in Verbindung. Anschließend ist wieder eine uneingeschränkte Prüftätigkeit gewährleistet.

[1] m.ehrig@gmx.de
 
Richard Am: 18.02.2024 15:02:44 Gelesen: 6497# 201 @  
Wenyi Zhang, Wiesbaden

mit neuer Email: wenyizhang1992@gmail.com
 
Richard Am: 23.03.2024 09:25:26 Gelesen: 5435# 202 @  
Der BPP auf der Briefmarkenmesse München vom 02.03.-03.03.2024

Am 2. und 3. März 2024 fand die PHILATELIA in München statt. Der BPP war wieder mit insgesamt neun Prüferkollegen vertreten, die eine Vielzahl von Prüfgebieten abdeckten. Fast 200 Beratungen haben die Notwendigkeit unserer Präsenz auf solchen Messen eindrucksvoll bestätigt.



Neben Jugend- und Hobbysammlungen aus Erbschaften wurden auch viele hochwertige Stücke vorgelegt. In einigen Fällen konnten die Sammler vor Schaden bewahrt, in anderen Freude über die nicht erwarteten Schätze erzeugt oder auch nur die Echtheit des Vorgelegten bestätigt werden.

Die perfekte Messeorganisation durch Wolfgang Lang, den Präsidenten des APHV, hat zu einer rundum gelungenen Veranstaltung beigetragen.


 
Richard Am: 06.04.2024 09:49:19 Gelesen: 4945# 203 @  
Herr Gerhard Binder steht als Sachverständiger bis zum März 2025 nicht zur Verfügung.
 
Richard Am: 09.05.2024 09:22:11 Gelesen: 3124# 204 @  
Hans-Dieter Schlegel hat mitgeteilt, ab sofort das Prüfgebiet Alliierter Kontrollrat nicht mehr zu bearbeiten und bittet, zukünftige Prüfsendungen dem Kollegen Andreas Wehner zuzusenden.

Farbbestimmungen werden weiterhin nur von der Arge Alliierter Kontrollrat (Joachim Bernhöft, Markus Stumm) vorgenommen.
 
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