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Thema: Ungarn: Marken bestimmen
Das Thema hat 46 Beiträge:
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Sascha Andreas John Am: 30.07.2014 16:32:52 Gelesen: 12552# 1 @  
Ungarn: Michel 1935

Hallo,

ist das hier alles noch im grünblauen Bereich, oder gibt es bei der Marke Farbabarten?



Vielleicht kann ein Ungar mal drauf schauen, danke.

Sascha
 
Pepe Am: 30.07.2014 20:16:31 Gelesen: 12493# 2 @  
@ Sascha Andreas John [#24]

Ein Brandenburger hatte schon mal drauf geschaut. Bei diesen Freimarken und den langen Gebrauch kommt es immer wieder zu Nachauflagen. Und somit entstehen die Farbschwankungen. Bestimmen kann man das wohl kaum. Oder die Ungarnphilatelie ist noch nicht so weit. Gestempelte Marken werden mal irgendwann sehr wichtig für die Forschung werden. Die neuen Michelkataloge wollen ja einen Mindestwert von 30 Cent pro Marke einführen. Dann werden die kleinen 10 Cent MiMark Werte sich verdreifachen, und wer 1000de hat, kann sich dann reich rechnen.



1963 07 06, Mi 1935A, Stempel Dresden u. Budapest, 1964 03 31, Mi 2016 auf Paketkartenausschnitt v. Dez. 1965

Vielleicht weiß aber ein Ungar doch noch mehr?

Nette Grüße
Pepe
 
Sascha Andreas John Am: 30.07.2014 20:32:58 Gelesen: 12485# 3 @  
Danke Pepe für die Antwort. :-)

Gruß
Sascha
 
Germaniaanhänger Am: 10.12.2014 11:57:05 Gelesen: 12329# 4 @  
@ rostigeschiene [#43]

Hallo erstmal,

habe da auch mal ne Frage an die Profis.

Es handelt sich zwar nicht um Zeitungsmarken, aber gehören ja zu Ungarn.



Vielen Dank für jeden Hinweis

[Beitrag [#44] bis [#7] redaktionell verschoben aus dem Thema "Marken bestimmen: Ungarn Zeitungsmarken"]
 
briefmarkenwirbler24 Am: 10.12.2014 15:39:19 Gelesen: 12309# 5 @  
@ Germaniaanhänger [#44]

Hallo Germaniaanhänger,

bei den oberen drei Marken handelt es sich um Michelnummer 163, 165 und 167, alle drei stehen bei 0,10 €. Die linke untere Marke ist Michelnummer 140, --> 2,50 €. Rechts die Marke ist 232, --> 0,10 €.

Die Marken gehören zu Ungarn allgemein zwischen den Jahren 1913-1918.

LG

Kevin
 
stampmix Am: 10.12.2014 17:08:58 Gelesen: 12286# 6 @  
@ Germaniaanhänger [#44]
@ briefmarkenwirbler24 [#45]

Hallo zusammen,

da irrt der Kevin,

Die untere linke Marke ist die Mi.232, aber die rechte ist nicht die Mi.140, sondern die Mi.121. Die Mi.121 gibt es als Mi.121X mit Wz.7-stehend (0,10 €) und seltener als Mi.121Y mit Wz.7-liegend (10 €).

besten Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 10.12.2014 17:40:27 Gelesen: 12272# 7 @  
@ Germaniaanhänger [#44]

Hallo Germaniaanhänger,

die Mi.121 ist ein Wert aus der Freimarkenausgabe 1f-5Kr (Mi.109-126) der Donaumonarchie von 1913 mit dem Motiv Turul ( http://de.wikipedia.org/wiki/Turul ) und Stephanskrone.

Die hohen Werte dieser Serie mit 1 - 5 Korona zeigen das Porträt des König Franz-Josef.

Im Jahre 1915 wurden die Werte dieser Serie in der II. Kriegshilfeausgabe überdruckt Mi.162-178:

Hadi Segély: Kriegshilfe
Özvegyeknek... : (für) Witwen und Waisen 2 Filler

Die ungebrauchte Mi.232 ist aus der ersten Freimarkenserie der Republik Ungarn von 1918 und kommt fast nur "Gefälligkeits"-gestempelt vor. Es gibt aber auch Bedarfsbriefe.

mit bestem Gruss
stampmix
 
Germaniaanhänger Am: 12.12.2014 11:02:02 Gelesen: 12199# 8 @  
@ stampmix [#7]
@ briefmarkenwirbler24 [#45]

Ich danke euch sehr für eure Hilfe. Endlich kann ich die mal in meinen Sammlungsteil einordnen.

Ungarisch zu übersetzen ist ja nicht so einfach und mein Sammelgebiet ist hauptsächlich Deutsches Reich.

LG
 
bayern klassisch Am: 14.01.2015 13:48:25 Gelesen: 12058# 9 @  
Liebe Sammlerfreunde,

wer kann mir die Marke auf dem Brief aus Pest nach Nürnberg von 1872 bestimmen?



Für die Postgeschichtler unter uns noch die Rückseite:



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
stampmix Am: 14.01.2015 16:15:31 Gelesen: 12025# 10 @  
@ bayern klassisch [#9]

Hallo bayern klassisch,

das ist am Scan nicht so einfach.

Es handelt sich entweder um die Mi.3a (rosa) oder die seltenere 3b (ziegelrot) aus der Serie Freimarken König Franz Josef vom 1.5.1871.

Leider gibt es später im Jahr 1871 eine weitere Auflage, die sich von dieser nur im verwendeten Papier unterscheidet, und zwar entweder "kräftiges, handgeschöpftes" oder "dünnes" Papier (nach Angabe Michel).

Diese Auflage ist deutlich häufiger und wird im Michel unter 10a (karmin) oder seltener 10b (ziegelrot) geführt.

mit bestem Gruss
stampmix
 
bayern klassisch Am: 14.01.2015 16:55:54 Gelesen: 12009# 11 @  
@ stampmix [#33]

Hallo stampmix,

vielen Dank für deine Erklärung - ich könnte nur noch einen 600 dpi Scan machen, würde das etwas helfen?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
stampmix Am: 14.01.2015 17:10:09 Gelesen: 12000# 12 @  
@ bayern klassisch [#11]

Ich weiss nicht. Farbbestimmung per Scan sollte man seriöserweise nicht vornehmen.

Beim Papier ist das schon einfacher, aber da sollten es eher 2400dpi sein. Aufgrund deines Scans tippe ich auf "kräftiges Papier", womit noch das "handgeschöpft" zu bestimmen wäre.

Rein statistisch bist du mit der Mi.10a am besten dran.

Vielleicht nimmt sich ein Berufener der Typbestimmung an?

mit bestem Gruss
stampmix
 
volkimal Am: 14.01.2015 17:17:10 Gelesen: 11998# 13 @  
@ stampmix [#33]

Hallo Stampmix,

die sich von dieser nur im verwendeten Papier unterscheidet.

Nach Michel wurde die erste Auflage im Steindruck (also im Flachdruckverfahren) und die zweite Auflage im Kupferdruck (also im Tiefdruckverfahren) hergestellt. Bei vielen Marken kann man diese beiden Verfahren gut unterscheiden. Wie es in Ungarn damit steht, weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
stampmix Am: 14.01.2015 17:39:22 Gelesen: 11987# 14 @  
@ volkimal [#13]

Du hast Du Recht.

Bei der ersten Auflage steht "Stdr" und bei der zweiten "StTdr". Das habe ich doch übersehen und das ist auch bei ungarischen Marken zu unterscheiden.

besten Gruss
stampmix
 
bignell Am: 14.01.2015 19:05:46 Gelesen: 11968# 15 @  
@ bayern klassisch [#9]

Hallo BK,

aufgrund des Jahres 1872 kann man in Pest davon ausgehen, dass die Steindruckausgabe bereits aufgebraucht war, Erstverwendung lt Dr Ferchenbauer bei der 5 Kr: Steindruck 7.5.1871, Kupferdruck 15.6.1871. Michel hab ich keinen, nach Scott wäre es Nummer 9.

Lg, harald
 
bayern klassisch Am: 14.01.2015 19:16:03 Gelesen: 11962# 16 @  
Liebe Freunde,

wie wäre denn diese Scott Nr. 9 auf Brief zu bewerten?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bignell Am: 14.01.2015 19:37:48 Gelesen: 11947# 17 @  
@ bayern klassisch [#16]

Hallo BK,

Briefpreis hab ich keinen, die lose Marke steht bei 1.75$, so gesehen ist der Brief Pest-Würzburg sicher das wesentlich wertvollere.

Lg, harald
 
bayern klassisch Am: 14.01.2015 20:20:39 Gelesen: 11933# 18 @  
@ bignell [#17]

Hallo Harald,

vielen Dank. Ich habe gefragt, weil ich den Brief vermittelt habe und nicht möchte, dass der Preis jenseits von Gut und Böse liegt.

Briefe aus Ungarn nach Bayern in der bayerische Kreuzerzeit sind nicht so häufig, von daher danke ich dir für deine Infos und den anderen Sammlerfreunden auch. :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
10Parale Am: 26.07.2015 20:29:47 Gelesen: 11514# 19 @  
Hallo Ungarn-Sammler,

kann jemand etwas zu den Überdrucken (overprints) PTT Budapesta 1919 auf den hier abgebildeten ungarischen Marken sagen? Kennt sie jemand oder wurden sie schon einmal gesichtet? Meine Vermutung zielt dahin, dass es sich um einen lokalen, privaten Überdruck handelt der rumänischen Besetzung von Budapest im Jahr 1919, die nur von sehr kurzer Dauer war.

Würde mich über jede Reaktion freuen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Marcel Am: 22.02.2016 22:40:18 Gelesen: 10515# 20 @  
@ 10Parale [#19]

Hallo 10Parale,

ich bin heute auf der Suche nach einem Thema über die Aufständigen in Westungarn über Deine Frage gestolpert. Da mich dies Thema interessiert, so habe ich mich im Netz umgeschaut. Ich kann zwar nichts zu Deinem Aufdruck "P.T.T. Budapesta 1919." berichten, habe aber interessantes zu diesem Thema gefunden.

So ergeht es einen Sammler ähnlich wie Dir. Er schreibt sinngemäß:

Auf der einen Seite sind es Marken überdruckt mit dem sogenannten Problem der rumänischen Besetzung von Budapest im Jahr 1919, offiziell gab es die Besetzung, aber dies hier scheint eher eine Produktion von Unternehmern seiner Zeit zu sein. Auch wenn diese Marken im Katalog signiert von Brainard enthalten sind, so ist die Glaubwürdigkeit nicht gegeben....



Es gibt auch Zweifel am Stempel. So wandte er sich an das Buch "Geschichte der rumänischen Militärposten 1859-2000" unterzeichnet von Ing. Calin Marinescu und wohl die einzige zuverlässige Quelle diesbezüglich. Seiner Meinung nach, ist der Stempel und Aufdruck auf dem Stück in Frage gestellt. Er läßt sich nur von einem Fachmann auf diesem Gebiet überzeugen, solange vertritt er seine Meinung: "Machwerk".

Also auch dieser hat einige ungeklärte Fragen. [1]

Jetzt zu Dir, in dem Buch wird beschrieben das es ein rumän. militär. Postamt vom 14.08. bis zum 16.11.1919 für genau 92 Tage gab, in einem Warteraum im Westbahnhof. Auf jeder deiner Marke mit dem Aufdruck "P.T.T. Budapesta 1919." scheint der gleiche Tagesstempel zu sein (13.08.1919 - Postamt 62). Das Postamt 62 befindet sich am Nyugati palyaudvar (zu deutsch: Westbahnhof). Zufall?

Jetzt ist eben die Frage, gibt es zuverlässige Quellen?

Die Marke mit dem Portostempel ist recht schnell erklärt: In den Jahren 1918/1919 wurden die Postgebühren erhöht, so kam es zum Engpass an Portomarken. Auf behördliche Anordnung wurden die aktuellen Briefmarken mit lokalen Portostempeln versehen. Bei dir war eben nur 5 Filler notwendig, da es sie nicht gab wurden die 10 Filler halbiert. [2]

Ist der Aufdruck auf dem Tagesstempel, man kann es schlecht erkennen?

schöne Grüße
Marcel

[1] http://romanianstampnews.blogspot.de/2012_11_01_archive.html
[2] http://www.cinderellas.info/wittcoll/collection.htm
 
Arge-Ungarn Am: 03.06.2017 23:16:56 Gelesen: 7697# 21 @  
@ bayern klassisch [#9]

Hallo Bayern klassisch,

ich habe lange nicht im Forum vorbeigeschaut bin bei der Stichwortsuche auf diese Anfrage gestossen.

Es handelt sich ganz sicher um eine 5 Kr der sog Kupferdruckausgabe - also um eine MiNr 10. Der Steindruck hat blassere Farben und ein weniger "scharfes" Bild. Bei Bedarf kann ich man einen Stein- und eine Kupferdruck hochladen.

Grüsse aus Frankreich
 

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