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Thema: Marken bestimmen: Schweiz
Das Thema hat 101 Beiträge:
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briefmarkenwirbler24 Am: 11.01.2014 19:47:49 Gelesen: 35927# 52 @  
@ Altdeutschland [#51]

Ich habe die Marken überprüft und konnte nur kleine braune Fasern erkennen.

Wo befindet sich denn der Seidenfaden in der Regel ?
 
Altdeutschland Am: 11.01.2014 19:54:37 Gelesen: 35923# 53 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#52]

Ich habe gerade 2 Marken gescant. Die erste ist Münchener Druck und zu erkennen am deutlichen Druck und dem Fehlen von Farbansammlungen um die Helvetia herum:



Berner Druck mit den Farbansammlungen



Viele Grüße
Altdeuschland
 
briefmarkenwirbler24 Am: 11.01.2014 19:57:04 Gelesen: 35918# 54 @  
@ Altdeutschland [#53]

Würdest du sagen, dass ich so was habe?
 
Altdeutschland Am: 11.01.2014 20:03:03 Gelesen: 35910# 55 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#54]

Anhand der Bilder schwer zu sagen. Scan doch mit einer größeren Auflösung.

Viele Grüße
Altdeutschland
 
briefmarkenwirbler24 Am: 11.01.2014 20:05:29 Gelesen: 35908# 56 @  
@ Altdeutschland [#55]

Ich habe leider keinen Scanner.

Ist anhand der Fotos nichts zu erkennen?
 
Altdeutschland Am: 11.01.2014 20:20:11 Gelesen: 35904# 57 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#56]

Hallo,

sieh dir die Originale genau an. Münchener Druck heißt klarer Druck und grüne Seidenfäden.

Nachstehend das Bild aus dem Michel Spezialkatalog.


 
briefmarkenwirbler24 Am: 12.01.2014 10:20:21 Gelesen: 35870# 58 @  
@ Altdeutschland [#57]

Erst einmal vielen Dank für deine Bemühungen!

Ich habe mir die Marken noch einmal genauer unter die Lupe genommen und habe bei keiner der Marken einen grünen sondern braune Seidenfäden gefunden. Dann sind es alles Berner Drucke.
 
remstal Am: 12.01.2014 18:53:10 Gelesen: 35826# 59 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#58]

Hallo briefmarkenwirbler,

bei den 10 Rappen Strubelmarken gibt es nur solche mit grünem oder mit rotem Seidenfaden. Von diesen Seidenfäden ist grundsätzlich immer einer pro Marke waagerecht im Papier eingebettet und normalerweise gut im Gegenlicht zu erkennen.

freundliche Grüße remstal
 
Gernesammler Am: 12.01.2014 19:34:15 Gelesen: 35819# 60 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#58]

Hallo briefmarkenwirbler,

wenn Du sagst, bei Dir sind nur braune Streifen zu sehen, dann heißt das ganz einfach die Seidenfäden fehlen, auch das kommt vor, aber dann ist eine Bestimmung natürlich etwas schwerer und da hilft Dir der Bildausschnitt den Altdeutschland in [#57] gezeigt hat.

Ich habe Dir mal ein Beispiel angefügt, es sind 5 Rappen Marken, links mit Seidenfaden rechts ohne und hier ist meist nur ein brauner Streifen zu sehen.



Gruß Rainer
 
briefmarkenwirbler24 Am: 12.01.2014 19:37:11 Gelesen: 35818# 61 @  
@ Gernesammler [#60]

Also ich bin mir nicht so sicher, ist ziemlich schwer zu erkennen. Bei der Marke, die ich anfangs als Münchner Druck bezeichnet habe, meine ich, dass es sich um einen handelt. Allerdings ist kein Seidenfaden erkennbar. Am besten ist eine Prüfung, vermute ich.
 
mohler Am: 13.01.2014 16:28:19 Gelesen: 35770# 62 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#50]

Es gibt zwei Faktoren, die für mich anzeigen, dass die Marke, die als Münchener Druck bezeichnet ist, nicht Münchener Druck ist.

1. Es ist entwertet 1862, also 8 Jahre nach dem Ausgabetag.
2. Die Marke hat deutliche Randgraten in rechter Seite. Solche ist an neuen Druckformen sehr ungewöhnlich.

Weitere aber schweriger Faktor ist die Farbe, die sehr dunkel aussieht. Am Vergleich mit dem Scan von "Altdeutschland" zeigt die Farbe mehr wahrscheinlich an, dass die rechte von den zwei Marken ein Münchener Druck ist.

Das Papier ist zwischen 0,02 - 0,05 mm, und wie früher gesagt immer grüner Seidenfaden.

Betreffend Seidenfaden. Der Faden liegt quer an der Marke; also wie die braune Spur auf die Hinterseite zeigt.

MfG
Arne Möhler
 
Pepe Am: 21.09.2014 17:46:47 Gelesen: 34023# 63 @  
Um welche Marken handelt es sich hier?



Michel 101x ?, 106x ?

Die 101x ist Zürich 1911 gestempelt. Die Farbe ockergelb könnte stimmen. Die 106 könnte evtl. auch eine 208 sein ?

Nette Grüße
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 21.09.2014 18:53:47 Gelesen: 34013# 64 @  
@ Pepe [#63]

Hallo Pepe,

es handelt sich ganz eindeutig beide Male um Michelnummer 106x, da nur die Abkürzung C.L. erkennbar ist und nicht der vollständige Entwerfername! Michelnummer 208 kann auch ausgeschlossen werden, da die Wertziffern im Farbton chromgelb hinterlegt sind und nicht in hellgrün.

MfG

Kevin
 
jahlert Am: 21.09.2014 19:05:50 Gelesen: 34010# 65 @  
@ Pepe [#63]

Hallo Pepe,

ich hätte hier ein alternatives Angebot:

Michel 106x und (208x oder 208z)

Bei der Unterscheidung von 101x und 106x achte ich auf die Lorbeerblätter.

Beste Grüße
Jürgen
 
Pepe Am: 21.09.2014 19:55:38 Gelesen: 33997# 66 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#64]
@ jahlert [#65]

Hallo Kevin,

ich sehe bei der rechten Marke den Gelbton leicht ins grünliche gehen. Ich sehe auch die Ziffer 40 links schmaler als bei der rechten Marke und die Fingerlinien sind viel länger. Vom Entwerferzeichen steht im 2008 Mi leider nichts.

Hallo Jürgen,

wie unterscheiden sich denn die Lorbeerblätter? Habt Ihr denn Beispielmarken zur Ansicht?

Erst mal vielen Dank, scheint ja doch eine harte Nuss zu werden.

Nette Grüße
Pepe
 
jahlert Am: 21.09.2014 20:18:52 Gelesen: 33992# 67 @  
@ Pepe [#66]

Hallo Pepe,

die Unterscheidung ist ganz einfach. Blätter und Stecherzeichen beachten. Ich habe vorhin eine Auktion zur 101x leider nicht gewinnen können - look:

http://www.ebay.de/itm/191326332456?ssPageName=STRK:MEDWX:IT&_trksid=p3984.m1435.l2649

Dort kann man gut die drei Lorbeerblätter erkennen. Falls Du von mir einen etwas älteren SBK oder Zumstein bekommen möchtest, dann melde Dich bitte.

Nette Grüße zurück
Jürgen

[Abbildung redaktionell hinzugefügt:]


 
dittrich Am: 11.10.2014 23:07:16 Gelesen: 33752# 68 @  
Schweiz Allegorie Mi. 73

Hallo,

ich habe 3 Marken von Mi. 73. Mir fehlt leider wieder einmal auch hier der Spezialkatalog um genau den Typ I-III zuordnen zu können.



Die Marke soll die Mi. 73II sein?

Zur optischen Ansicht gebe ich meine 3 Ansichten des Ziffernbildes mit, wo man wohl den Typ bestimmen kann. Ich hoffe das stimmt so, was im Zumstein steht.



Oder gibt es noch weitere Merkmale bzw. Abarten die auf diese besser zutreffen?

Grüsse der Dittrich
 
briefmarkenwirbler24 Am: 12.10.2014 11:09:44 Gelesen: 33713# 69 @  
@ dittrich [#68]

Hallo Dittrich,

von links nach rechts: Platte I, Platte I, Platte II

Man kann die Unterscheidung wie folgt treffen:

Über der Wertziffer 25 sind bei Platte I drei Linien und bei Platte II zwei Linien zu sehen.

MfG

Kevin
 
dittrich Am: 12.10.2014 11:40:24 Gelesen: 33705# 70 @  
Vielen Dank Kevin,

Platte I bei beiden linken Marke sehe ich genau so.

Aber kannst du mir bitte schreiben, wie die Platte III beschreiben ist, da finde ich keinerlei Infos auch im Zumstein nicht. Diese Thema Platte III wurde bis dato auch nicht hier behandelt? Kann mir vorstellen, auch andere interessiert das durchaus.

Sorry, ich bin da neugierig, auch wenn die rechte Marke dem nicht entspricht.

Grüsse der Dittrich
 
remstal Am: 12.10.2014 11:52:07 Gelesen: 33699# 71 @  
@ dittrich [#70]

Hallo dittrich,

Platte III: Merkmal lt. Zumstein Spezial = Wertziffer 25 aus feinen Linien gebildet, Bindestrich zwischen 1875 und 1900 ohne Ausläufer rechts !

Zeigen kann ich das nicht, Katalogpreis 15.000 sfr für gestempelt!

Gruß remstal
 
briefmarkenwirbler24 Am: 12.10.2014 11:56:03 Gelesen: 33698# 72 @  
@ dittrich [#70]

Hallo Dittrich,

die 3. Platte hat genauso wie die 2. Platte ein Kastenzähnung. Platte I hat eine Linienzähnung.

Platte III ist nachgraviert, sprich eine feinere Ausführung im Gegensatz zu Platte II, welche eine grobe Ausführung hat. Außerdem sind die Wertziffern bei Platte III schraffiert.

Die Platte III bei der 25 Rappen ist extrem selten und steht im Katalog auch mit 14.000€, vielleicht kann jemand eine Abbildung zeigen. :p

MfG

Kevin
 
dittrich Am: 12.10.2014 13:04:39 Gelesen: 33691# 73 @  
Hallo Kevin,

die 5 Rappen in der Platte III wird mit schraffierter Wertziffer beschrieben, allerdings im Zumstein nur die. Über die 10 und 15 Rappen wird keine Aussage getroffen, schade, lässt wieder alles offen.



Nach dessen Erklärung im Zumstein sollte das die Platte III vom 5 Rappen sein.

Platte III vom 25 Rappen wird wohl keiner haben, ja 16.000 € steht bei mir im Zumstein. Sollte die schraffierter Wertziffer für alle Werte der Platte III gelten, müsste auch die 10 Rappen so sein? Ich werde mal darauf achten.

Grüsse der Dittrich
 
ziffer-freak Am: 13.10.2014 03:03:21 Gelesen: 33657# 74 @  
@ dittrich [#73]

Ja, es ist so, dass die Ziffern der 10 und 25 Rp. der Platte III genauso fein schraffiert sind, wie bei der 5 Rp. Zudem wirkt die 25er der Platte III insgesamt viel klarer und auch etwas heller als die der Platten I + II.

Gestempelt ist diese Marke nicht zuletzt auch so teuer, weil sie nur gerade mal während 3 Wochen verwendet werden konnte (Frühdatum 11.XII.1900, gültig bis 31.XII.1900). Ungebrauchte Exemplare werden öfters mal angeboten, meist zu kulanten Preisen (ca. € 400.-).

Leider besitze ich davon auch kein Exemplar - sie ist - nebst den 6 seltenen Zähnungen der Stehenden Helvetia - noch die einzige Lücke bei den gezähnten Marken meiner Altschweiz-Sammlung.

Dafür hier noch je eine 5er und 10er, bei denen die Schraffierung der Wertziffern gut sichtbar ist:





Gruss Andy
 
dittrich Am: 13.10.2014 09:12:05 Gelesen: 33636# 75 @  
@ ziffer-freak [#74]

Richtig, die Platte III ist im Druck viel feiner und auch heller.

Bei deiner 10er, ja kann sein, vom Bild kann ich es erahnen. Meine Augen sind leider nicht mehr die besten.

Grüsse der Dittrich
 
Pete Am: 05.11.2014 19:04:46 Gelesen: 33433# 76 @  
Aktuell versuche ich bei einem Wühlposten die Hauptnummern älterer Schweiz-Marken anhand des Michel-West- und Mitteleuropakataloges (Ausgabe 2003) zu bestimmen. Dabei kam die Frage auf, worin der Unterschied zwischen den Ausgaben "Kreuz über Wertschild" Mi-Nr. 45-49 (Ausgabe 01.04.1882) und Mi-Nr. 50-57 (Ausgabe 1882 für die Nr. 56 und der Rest ab 1894 bzw. 1897) die Unterschiede liegen. In beiden Fällen sind laut Michel die Zeichnung, Zähnung, Druckverfahren und Kontrollzeichen gleich. Lediglich die Farbe variiert etwas bei einzelnen Hauptnummern, bei der Marke zu zwei Centimes mehr oder weniger gar nicht.

Sicherlich könnte man anhand des Stempeldatums versuchen, die billigeren Hauptnummern 50-57 von der teureren Vorgängerausgabe auszuschließen. Dies dürfte mangels Stempelteilabschlägen nicht in jedem Fall gelingen. Mich irritieren die Stempeldaten (13.05.1889; 09.11.1886 und 03.06.1891) der drei nachfolgenden Marken. Demnach müsste es sich um die besseren Hauptnummern 45 und 46 handeln, oder? Ich halte es allerdings aufgrund bisheriger Sammlererfahrung für eher unwahrscheinlich, gleich drei etwas höherwertige Marken in mengenmäßig überschaubarer Massenware zu finden.



Gruß
Pete
 

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