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Thema: Kenia: Freimarken-Ausgabe Meeresschnecken und Muscheln
Das Thema hat 67 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 02.06.2018 07:28:54 Gelesen: 8433# 18 @  
Heute ein weiterer Eilbrief aus Nairobi nach Zürich in der Schweiz. Versendet wurde der Brief Anfang Mai 1973. Die Frankatur beträgt 3,50 Shilling.

Das ist mein dritter Eilbrief in dieser Portostufe (vgl. Beiträge [#4] und [#11]).



Der Züricher Post hat der Eilbrief einiges an Arbeit verursacht. Der richtige Adressat konnte wohl erst im dritten Versuch ermittelt werden, wenn ich richtig interpretiere. Eilzustellungs-Stempel von 7:00 Uhr und Zwischenvermerke um 8:10 und 10:45 Uhr auf der Rückseite, sowie drei Adressen - zwei davon wieder gestrichen - auf der Vorderseite.

Viele Grüße
Michael
 
gestu Am: 02.06.2018 10:28:40 Gelesen: 8415# 19 @  
@ saeckingen [#10]

Ich habe Zusammendrucke von dieser Serie. Nach meinem Eindruck handelt es sich dabei um Bögen oder um Markenheftchen. Ich habe vor längerer Zeit mal eine Sammlung Kenia sehr günstig erworben. Darin sind solche Zusammendrucke enthalten. Ob die nun echt sind oder ob es sich um eine "Bastelei" handelt, weiß ich nicht weil ich mich da auch zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter darum kümmern kann.

Weiterhin sind in dieser Sammlung von den Überdruck-Marken auch Doppel- und Dreifach-Drucke von den Überdrucken enthalten. Wie diese entstanden sind und woher die kommen weiß ich ebenfalls nicht. Vielleicht sind es auch Fälschungen.
 
gestu Am: 02.06.2018 11:04:21 Gelesen: 8405# 20 @  
Kleiner Nachtrag







Wie schon im vorigen Beitrag erwähnt, habe ich keine Ahnung, ob diese echt sind oder ob die gefälscht sind.
 
DERMZ Am: 02.06.2018 11:11:55 Gelesen: 8401# 21 @  
@ gestu [#20]

Hallo gestu,

die oberen Bilder zeigen Bogenteile mit Zwischensteg. Das war meines Wissens nicht unüblich - sind die Marken doch in Großbritannien gedruckt und Zwischenstege waren dort üblich.

Die unteren Bilder zeigen Aufdruckfehler, ich halte diese für echt.

Viele Grüße

Olaf
 
saeckingen Am: 02.06.2018 14:23:42 Gelesen: 8379# 22 @  
@ gestu [#20]

Das sind keine Zusammendrucke verschiedener Wertstufen sondern Zwischenstegpaar. Diese sind bei den frühen Ausgaben von Kenia Standard. Die kleinen Dauerserienwerte wurden in Schalterbogen von 100 ausgegeben, die in je vier 25er Teilbogen (5x5) unterteilt waren. Diese Teilbogen wurden sowohl senkrecht als auch waagerecht durch markengroße Zwischenstege abgetrennt.

An der Echtheit der von Dir gezeigten Aufdruckabarten habe ich massive Zweifel. Es war bis vor ca. 3 Jahren nichts dergleichen bekannt. Dann tauchten plötzlich bei eBay gleichzeitig etliche Angebote mit Doppel-, Dreifach- und kopfstehenden Aufdrucke auf dem 1/50 Wert auf. Dazu noch Doppeldrucke mit einem davon kopfstehend. Der Anbieter hatte noch etliche weitere "Aufdruckabarten" aus allen möglichen Ländern im Angebot. Mir kommt das sehr merkwürdig vor, daher habe ich auch keines dieser Stücke gekauft.
 
gestu Am: 02.06.2018 14:32:44 Gelesen: 8378# 23 @  
@ saeckingen [#22]

Ich habe auch meine Zweifel an diesen Aufdruckmarken.

Mit den Zwischenstegen ist klar, die Bögen sehen so aus:



Von den Freimarken Landesmotive 1963 gibt es nach meiner Meinung ein Markenheftchen mit verschiedenen Werten.

Von den Freimarken Säugetiere 1966 gibt es nach meiner Meinung zwei verschiedene Markenheftchen mit verschiedenen Werten.

Von den Freimarken Weichtiere des Meeres 1971 gibt es nach meiner Meinung auch zwei verschiedene Markenheftchen

Von den Freimarken Mineralien 1977 gibt es nach meiner Meinung auch zwei verschiedene Markenheftchen.

Die Dinger habe ich irgendwo in den Alben, finde sie aber zur Zeit nicht. Werde sie demnächst hier zeigen.
 
saeckingen Am: 02.06.2018 14:41:39 Gelesen: 8376# 24 @  
Ja, von diesen Dauerserien gibt es verschiedene Markenheftchen. Allerdings auch diese ohne Zusammendrucke. Es wurden jeweils Viererblocks von den linken bzw. rechten Bogenrändern herausgetrennt und mit beschnittenen Rand in die Heftchen eingefügt. Wenn die Marken vom rechten Bogenrand stammen sind sie kopfstehend in die Heftchen eingefügt.

Leider kann ich momentan nichts aus meiner Sammlung zeigen, da ich auf Reisen bin.
 
Michael Mallien Am: 03.06.2018 21:14:50 Gelesen: 8333# 25 @  
@ gestu [#23]

Hallo Georg,

danke für das Zeigen der Druckbögen! Ein Zwischenstegpaar auf einem Bedarfsbeleg wäre sicher ein Highlight einer Belegesammlung. Ich bin gespannt, ob wir das einmal zu sehen bekommen.

Ich habe heute einen Brief aus Likoni, südlich der Insel Mombasa gelegen. Er trägt einen Stempel aus dem Jahr 1977 und ging nach Stuttgart. Die Frankatur beträgt 2 Shilling und erfolgte mit den Werten 42 II und 46.



Der Beleg zeigt einmal mehr die über mehrere Jahre gehende Verwendung der Dauerserie. Nach 1977 änderte sich das etwas, weil im Dezember die neue Freimarken-Ausgabe Mineralien (MiNrm. 96-110) an die Schalter kam.

Viele Grüße
Michael
 
iholymoses Am: 03.06.2018 22:42:47 Gelesen: 8317# 26 @  
Hallo,

hier ein schöner Beleg mit 2 Werten der Muschelserie: Mi.-Nr. 39 + 45.



Die Karte habe ich kürzlich bei ebay nach Großbritannien verkauft.
 
gestu Am: 04.06.2018 20:26:02 Gelesen: 8283# 27 @  
Einschreibebrief von Nairobi nach München



Frankiert mit 3 x 2'50 und 1 x 1'50, gestempelt 05.08.1976
 
gestu Am: 04.06.2018 20:27:30 Gelesen: 8280# 28 @  
Luftpost-Drucksache, Erstflugbelege der Firma Sieger


 
saeckingen Am: 04.06.2018 20:49:35 Gelesen: 8273# 29 @  
Hier ein gebrauchtes Herzstück mit senkrechten und waagerechten Zwischenstegen des 5 Cent Wertes.



Ein gebrauchtes Exemplar zu 2/50 mit verschobener violetter Hintergrundfarbe.


 
saeckingen Am: 04.06.2018 21:29:26 Gelesen: 8262# 30 @  
@ Michael Mallien [#2]

Die Verwendungsmöglichkeit einer 40-Shilling-Marke würde mich interessieren. Vielleicht weiß jemand von euch mehr oder hat eventuell gar einen passenden portorichtigen Beleg, der hier gezeigt werden kann?

Wenn schon keine 40/- Frankatur, kann ich zumindest eine 30/- Frankatur zeigen. Es handelt sich um einen Paketanhänger aus Mombasa mit einem 10/- und einem 20/- Wert.


 
Michael Mallien Am: 04.06.2018 21:54:43 Gelesen: 8259# 31 @  
@ saeckingen [#29][#30]

Wow, tolle Stücke, die Du zeigst, ich gratuliere!

Pakete werden es wohl gewesen sein, für welche die Höchstwerte gedacht waren. Wir haben in Beitrag [#1] im Belege-Thema zu Kenia [1] schon eine Paket-Frankatur in Höhe von 26,50 Shilling Mitte der 1960er Jahre.

@ gestu [#27][#28]

Georg, auch Dir herzlichen Dank für das Zeigen der Belege. Mit 9 Shilling ist das Einschreiben aus dem August 1976 auch schon ein recht hohe Frankatur.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9438&CP=0&F=1
 
saeckingen Am: 05.06.2018 06:22:12 Gelesen: 8235# 32 @  
Eilbrief per Luftpost mit 10x 20 Cent (6 davon rückseitig) und 2x 1/50 - Gesamtporto 5/- am 22. September (ohne Jahreszahl) von Watamu Malindi nach Rheinfelden/Baden. Der Brief scheint aber in Deutschland nicht als Eilbrief befördert und zugestellt worden sein, dafür fehlen die Transit- und Ankunftsstempel.


 
gestu Am: 05.06.2018 12:42:54 Gelesen: 8209# 33 @  
Noch ein Paketanhänger ebebfalls Mombasa.



Aerogramm von Mombasa nach Kalkutta.


 
saeckingen Am: 05.06.2018 13:05:43 Gelesen: 8205# 34 @  
@ gestu [#33]

Kannst Du bitte auch mal die Rückseite von Deinem Paketanhänger zeigen?
 
gestu Am: 05.06.2018 13:54:16 Gelesen: 8194# 35 @  

 
saeckingen Am: 05.06.2018 15:52:12 Gelesen: 8177# 36 @  
@ gestu [#35]

Danke! Sieht mit dem Paketnummernzettel ähnlich aus wie meiner, allerdings hatte ich die Hoffnung, bei Dir Hinweise auf den Ursprung der grünen Klebereste bei mir zu bekommen.

Sammelst Du Kenia?
 
gestu Am: 05.06.2018 16:35:22 Gelesen: 8169# 37 @  
@ saeckingen [#36]

Sammeln kann man eigentlich nicht sagen. Ich habe mehrere Alben mit Marken und mehrere Kartons und Schwingen mit Briefen und Belegen. Aber alles noch unsortiert. Da muss ich noch ran. Aber dazu komme ich zur Zeit zeitlich leider nicht.

Es ist das einzige afrikanische Land, das ich zur Zeit "horte".
 
Michael Mallien Am: 05.06.2018 21:35:00 Gelesen: 8137# 38 @  
@ saeckingen
@ gestu

Erneut besten Dank für eure Beiträge. Der Paketanhänger aus 1973 mit einer Frankatur von 41 Shilling unterstreicht nun eindeutig den Bedarf einer 40-Shilling-Marke.

Ich habe hier noch einen Brief aus Nairobi nach Hamburg vom 7.11.1975 mit einer schönen Mischfrankatur zu insgesamt 2 Shilling.



Dieses Datum passt sehr schön mit dem der Überdruckwerte zusammen, bei denen die 1,50-Shilling-Marke zu 2 Shilling überdruckt wurde (vgl. Beitrag [#2]). Der Bedarf war zum Ausgabezeitpunkt der Überdruckmarken bereits eingetreten.

Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 06.06.2018 05:47:31 Gelesen: 8128# 39 @  


Einschreibebrief mit einer Frankatur von 2/70 der am 17. Mai 1972 vom Zweigpostamt Westlands Nairobi nach Koblenz ging.
 
saeckingen Am: 07.06.2018 05:45:15 Gelesen: 8081# 40 @  
40 Cent auf Ansichtskarte von Gilgil (26.11.73) nach Rivoli/Italien. Die Karte sollte per Luftpost geschickt werden, wofür sie allerdings ungenügend frankiert war. Daher mit Hinweisstempel "Insufficiently prepaid for air - diverted to surface" und endsprechend per Land und See transportiert.


 
gestu Am: 09.06.2018 10:18:00 Gelesen: 8042# 41 @  
Hier noch ein paar Frankaturen auf Postkarten






 
gestu Am: 09.06.2018 10:52:11 Gelesen: 8038# 42 @  
@ saeckingen [#10]

Du hast vollkommen Recht. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich in meiner Kiste einige Markenheftchen gefunden habe, aber jetzt habe ich sie.

In den Markenheftchen sind immer nur Vierer- oder Zweierblocks der Marken "vernäht". Es gibt definitiv keine Zusammendrucke verschiedener Markenbilder.

Ich habe mal versucht, einige Bilder zu machen






 

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