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Thema: Motiv Geologie und Lagerstätten: Bergbau, Erzaufbereitung, Metallurgie
Das Thema hat 347 Beiträge:
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Heidelberg Collector Am: 23.01.2015 19:41:31 Gelesen: 234942# 198 @  
Auch aus der ehemaligen DDR kommen hier ein paar "Kumpel" (1):



Ungelaufene DDR-Pieck-Ganzsache aus den 50er Jahren mit Werbespruch "Jungen werdet Bergmann! Die Kohle ist das Brot der Industrie. Auskunft erteilt die Abteilung Arbeit und Berufsausbildung bei den Räten der Kreise."

Beste Sammlergrüße,

Yoska

(1) Synonym für Bergmann.
 
Angelika2603 Am: 23.01.2015 20:40:57 Gelesen: 234932# 199 @  
Guten Abend,

den habe ich gerade gefunden:



LG
Angelika
 
Hermes65 Am: 24.01.2015 18:24:17 Gelesen: 234880# 200 @  
Kohle und Stahl bei unserem südlichen Nachbarn: Österreich Mi.-Nr. 1092-1096 in gestempelter Erhaltung.


 
Mondorff Am: 09.02.2015 20:18:24 Gelesen: 234220# 201 @  
Schöner Flugpostbrief aus Kenia.



Auf den Marken ist Fluorit zu sehen.

Schönen Gruß
DiDi
 
Marcel Am: 28.02.2015 23:34:32 Gelesen: 233417# 202 @  
Ich denke, die Karte passt ganz gut hier herein, die Karte anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Frohnauer Hammerschmiede bei Annaberg.



schöne Grüße
Marcel

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/muenzf.pl?ST=4355&CP=0&F=569
 
Marcel Am: 10.03.2015 23:03:37 Gelesen: 233072# 203 @  
Im Jahre 1526 gab es die erste geschichtliche Erwähnung des "Uttenhofer Eisenhammers", 1931 kam es zur Bildung der Aktiengesellschaft "F.A. Lange Metallwerke A.-G." und seit 1990 ist es die "Auerhammer Metallwerk GmbH". [1]

Dazu ein R-Brief aus Hatton Garden in London nach Aue in Sachsen vom 30.06.1933. Hatton Garden ist eine Straße im Stadtteil Holborn in der London Borough of Camden. Das Gebiet rund um Hatton Garden war das Zentrum des Londoner Schmuck- und Diamantenhandels seit dem Mittelalter, aber auch die Heimat der Erfindung des Maschinengewehrs 1881. [2]

Das Siegel ist vom Assay Office (Punzierungsamt) in Hatton Garden. Das Punzierungsamt ist die staatliche Kontroll- und Überwachungsstelle für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei Edelmetallgegenständen.





schöne Grüße
Marcel

[1] http://www.auerhammer.com/de/unternehmen/geschichte.html
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Hatton_Garden
 
Altmerker Am: 10.04.2015 11:58:51 Gelesen: 231457# 204 @  


Schwarzenberg war/ist Bergbau, die Hämmer zeigen es.

Gruß
Uwe
 
Heidelberg Collector Am: 11.04.2015 12:35:00 Gelesen: 231392# 205 @  
Und hier noch die Patronin der Bergleute: St. Barbara [1]



Sonderstempelbeleg aus Schiffsweiler, 20.09.1981 - Thema: "Bergamnnstage in Heiligenwald"

Grüße,

Yoska

[1] http://www.brauchtum.de/winter/heilige_barbara.html
 
Cantus Am: 04.06.2015 00:00:09 Gelesen: 228156# 206 @  


Ein ZKD-Brief vom VEB Eisenhüttenkombinat Ost, gelaufen am 28.5.1968 von Eisenhüttenstadt nach Berlin.

Glück Auf und viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 13.06.2015 21:27:39 Gelesen: 227449# 207 @  
Vor einigen Jahren hatte ich in diesem Thema kundgetan, dass ich früher auf der Erzgrube am Rammelsberg in Goslar tätig war. Noch einige Zeit mehr jedoch war ich auf der Zeche Victoria 3/4 in Lünen auf etwa 1.200 m bis 1.400 m Tiefe am Abbau von Steinkohle beteiligt. Diese Zeche, schon seit Jahren stillgelegt, gehörte damals zur Harpener Bergbau AG, die ihren Hauptsitz in Dortmund hatte.

Durch großen Zufall ist es mir vor kurzem gelungen, einen alten Eisenbahnfrachtbrief der Harpener Bergbau AG aus dem Jahr 1921 zu finden, den ich hier gerne zeigen möchte. Da solche Frachtbriefe mindestens die Höhe eines dinA4-Blattes haben, müssen meine Abbildungen hoch- und runtergescrollt werden; eine Verkleinerung würde kaum noch Details erkennen lassen.



Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 04.08.2015 17:52:06 Gelesen: 225071# 208 @  
@ Martinus [#159]

Hallo Martinus,

als Ergänzung zu Deinem Beitrag noch der Gelegenheitsstempel aus Staßfurt auf einem zweimal verwendeten Umschlag:





Dieselbe Stadtansicht, die auf dem Stempel von 1949 dargestellt ist, gibt es wieder im Jahr 1998. Diesen Stempel zeigt ginonadgolm bei Philastempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Cantus Am: 11.10.2015 21:04:22 Gelesen: 220858# 209 @  
In Freiburg im Breisgau war man bei der Stempelgestaltung nicht sehr einfallsreich; jedes Jahr wurden gleichartige Kristalle im Stempel abgebildet.



Den Stempel aus München finde ich da schon interessanter.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 28.01.2016 01:48:02 Gelesen: 213716# 210 @  
Bei den Mineralientagen in München am 30.10.1983 wurde besonders der Goldkristall im Stempel geehrt.



Viele Grüße
Ingo
 
fogerty Am: 28.02.2016 14:52:31 Gelesen: 211171# 211 @  


Freistempel der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke von 1970. Diese Gesellschaft wurde dann, laut Wikipedia, fünf Jahre später von der Vöest-Alpine AG übernommen.
 
Cantus Am: 30.03.2016 02:32:59 Gelesen: 208783# 212 @  
In diesem Werk war ich als junger Mann von 21 Jahren einige Monate tätig.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 13.04.2016 20:30:17 Gelesen: 207597# 213 @  
@ DL8AAM [#187]

Zwei weitere Geräte von/für das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)



4D020041F2



3D06000DCF - Anwender bzw. Gerätebetreiber: "Frankierservice" des Konsolidierers Freesort (K2055)

Gruß
Thomas
 
Cantus Am: 19.04.2016 00:06:26 Gelesen: 207255# 214 @  
In Rüdersdorf existiert auch heute noch ein großer Kalksteinbruch, der das Material für ein nahegelegenes Zementwerk liefert. Dem Besucher dieser Region empfehle ich, sich den Museumsteil des Bergwerkes anzuschauen, es lohnt sich [1].

Hier nun zwei verschiedene Sonderstempel aus Rüdersdorf mit drei Jahren zeitlichem Abstand, aber dennoch der gleichen Inschrift "700 Jahre Rüdersdorfer Kalkbergbau".



Poststempel vom 4.5.1940



Poststempel vom 7.3.1943

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kalksteinbruch_R%C3%BCdersdorf
 
HPHV Am: 12.06.2016 02:35:10 Gelesen: 202976# 215 @  

 
Schwämmchen² Am: 12.06.2016 03:41:52 Gelesen: 202971# 216 @  
Kohleabbau Illustriert auf einer Marke (Tête-bêche, Pos. 16, 1x im Bogen) aus China von 1949:


 
DL8AAM Am: 18.06.2016 15:59:20 Gelesen: 202565# 217 @  


Krupp Stahlhandel - AFS aus DITZINGEN 7257 vom 24.04.1979.



CLASS GUSS Saulgauer Eisenhütte - Francotyp-Postalia AFS-Gerät F094344 aus SAULGAU 88348 vom 08.07.1996.

Gruß
Thomas
 
wajdz Am: 25.06.2016 14:43:40 Gelesen: 202099# 218 @  
Eisenblüte

Nur wenige Mineralien, Erze und Metalle verbinden »Pflanzenhaftes« mit »Mineralischem«. Am steirischen Erzberg ist es die »Eisenblume«. Die teils bizarren Verästelungen der Aragonit Ranken wurden seit jeher als etwas Wunderbares und Kostbares empfunden.

Seit der Römerzeit wird der Abbau am steirischen Erzberg angenommen. Das Eisenwesen bestimmte die Wirtschaft des Landes, immer unterstand es der jeweiligen Landesobrigkeit. Die Landesausstellung 1984 stellt dieses Eisenwesen in allen seinen Nuancen und Facetten anschaulich dar.



Text der MAXIART-EDITION 12/1984

MiNr 1773



MfG Jürgen -wajdz
 
Mondorff Am: 29.08.2016 21:00:50 Gelesen: 197862# 219 @  
Aus dem "Land der roten Erde", den ehemaligen Eisenerz-Abbaustätten im Süden des Landes.





Grubenkippwagen aus dem Unter- und Übertage-Abbaustätten.

Schönen Gruß
DiDi
 
wajdz Am: 02.09.2016 01:12:32 Gelesen: 197664# 220 @  
Sulzbach-Rosenberg ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, etwa 50 km östlich von Nürnberg. Die Stadt entstand am 1. Juli 1934 durch die Zusammenlegung der Stadt Sulzbach mit der Gemeinde Rosenberg.

Durch Sulzbach-Rosenberg verläuft auch die Bayerische Eisenstraße, die zwischen Pegnitz und Regensburg historische Industrie- und Kulturdenkmäler verbindet.



Die Entwicklung der Stadt wurde durch Bergbau und Stahlherstellung geprägt, die lange Zeit den Großteil der Bevölkerung ernährten. Vor allem das 1853 gegründete Stahlwerk Maxhütte im benachbarten Rosenberg brachte wirtschaftlichen Aufschwung, das im II.WK unbeschädigt blieb und dann von der US-Militärregierung nur für kurze Zeit stillgelegt wurde. Ab 1946 nahm die Maxhütte – zunächst unter amerikanischer Aufsicht – schrittweise den Betrieb wieder auf. Über 5000 Heimatvertriebene kamen nach dem Krieg in die 11.000-Einwohner-Stadt Sulzbach-Rosenberg.

Stempelmotiv Rathaus



Dramatische Veränderungen brachte der Wegfall von rund 1000 Arbeitsplätzen durch den Niedergang des Bergbaus und die Schließung der letzten Erzgrube Eichelberg (1977) sowie durch das Ende der Stahlherstellung. 1987 erfolgte der erste Konkurs der Maxhütte (Stahlherstellung), die als einziger Großbetrieb Sulzbach-Rosenbergs zu Hochzeiten allein 7500 Arbeitsplätze bot. Der zweite Konkurs, der die endgültige Schließung 2002 zur Folge hatte, setzte dann den Schlusspunkt der historisch bedeutenden Stahlindustrie in Nordostbayern. Jedoch arbeitet das ausgegliederte Rohrwerk Maxhütte immer noch profitabel.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 01.12.2016 16:05:58 Gelesen: 191299# 221 @  


Eine Thüringer Hütte (Unterwellenborn) braucht Schrott, der Stempel ist das gerade nicht, kommt aber aus der heimlichen Landeshauptstadt Weimar. Recycling quasi in früher Phase.

Viele Grüße
Uwe
 
DL8AAM Am: 02.02.2017 20:47:29 Gelesen: 186867# 222 @  


1D140012D2 - Deutsche Edelstahlwerke, 58452 Witten (25.01.2017).

Gruß
Thomas
 

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