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Thema: Stempel Schau - schön, selten oder kurios
Das Thema hat 487 Beiträge:
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Sammelfreak Am: 19.10.2009 07:59:15 Gelesen: 480394# 288 @  
Es geht natürlich auch einfacher und näher, wie wäre es mit Dortmund ?

Dein Vorschlag würde vom Stempelbild auch nicht passen. Wie gesagt normaler Stempel aus der Zeit Krone Adler.

mfg
Martin
 
AfriKiwi Am: 19.10.2009 08:40:58 Gelesen: 480389# 289 @  
@ Sammelfreak [#288]

Danke Martin,

so einen einfacher Stadtnamen habe ich ganz übersehen aber wie Du schreibst war es die Krone Adler Zeit, die Marke hat früher schon besser ausgesehen. :)

Erich
 
Jürgen Witkowski Am: 28.10.2009 23:05:13 Gelesen: 480159# 290 @  
Ein bei Stempelsammlern recht beliebter Stempel ist der "Rasierklingenstempel" aus der Schweiz. Er gehört zu den Kreisstegstempeln mit Gitterbogen oben und unten, hat aber einen Steg, dessen Form an eine Rasierklinge erinnert.

Den Unterschied zur Normalform kann man im Vergleich mit dem Stempel aus Thalwil gut erkennen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
petzlaff Am: 31.10.2009 08:28:24 Gelesen: 480086# 291 @  
@ Concordia CA [#290]

Interessanter Stempel - Frage am Rande: Wer von den unter 50jährigen weiss eigentlich noch aus eigener Anschauung, wie eine Rasierklinge ausgesehen hat und wie sie ihrer originären Bestimmung gemäß genutzt wurde. :-))) ?

LG
Stefan (fast 60 Jahre auf dem Buckel)
 
winni Am: 19.11.2009 10:38:32 Gelesen: 479788# 292 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

habe wieder mal einen schönen Stempel ergattert. :-))

Kann mir jemand sagen wie lange dieser gültig war und wie er bewertet wird ?



Viele Grüße

winni
 
Jürgen Witkowski Am: 19.11.2009 10:44:13 Gelesen: 479785# 293 @  
@ winni [#292]

Der Stempel mit der Bochmann-Nr. S7 wurde verwendet vom 16.06 - 18.06.1911. Katalogbewertung 36 €.

MIt besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
winni Am: 19.11.2009 17:37:51 Gelesen: 479754# 294 @  
@ jürgen

Danke für Deine Antwort

wünsch mir mal nen bochmann zu weihnachten vielleicht bekomm ich ja einen :-)))

Viele Grüße

Winni
 
rostigeschiene Am: 28.11.2009 11:14:10 Gelesen: 479622# 295 @  
Hallo zusammen

ich hoffe das mein Beitrag auch hier hin gehört.

Dieser Beitrag berührt die Stempelanalytik wohl nicht, dafür zeigt er aber eine Kuriosität.

Auf den ersten Blick ein Stück Postkarte mit einem Knochen, auf dem man noch die Germania erkennen kann.

Das Kuriose ist, das man unter der Marke noch eine Nachricht versteckt hat.
Kann jemand von euch die geheime Nachricht entziffern?





Schöne Grüße aus Bochum
Werner
 
Georgius Am: 28.11.2009 14:35:47 Gelesen: 479592# 296 @  
@ rostigeschiene [#295]

Hallo Werner,

das macht mir keine Mühe:

"Bitte schreiben Sie mir bald wieder. Weshalb sind Sie Sonntag nicht gekommen? Bin Ihnen ganz böse."

Einen schönen 1. Advent wünscht
Dietrich
 
AhdenAirport Am: 13.12.2009 18:38:43 Gelesen: 478895# 297 @  
Für die Abteilung "kurios": Wenn ich mich nicht irre, hatten wir hier noch nichts vergleichbares ... CHARLOTTENBURG *2g mit spiegelverkehrt graviertem Unterscheidungsbuchstaben:



Grüße aus Berlin,
joey
 
roteratte48 Am: 13.12.2009 18:50:16 Gelesen: 478890# 298 @  
@ rostigeschiene [#295]

Das ist der Grund, warum bei so vielen Ansichtskarten der Vergangenheit die Marken oft runtergefetzt wurden. Es verbargen sich dahinter oft kleine Nachrichten, die man dem Auge der Eltern oder der Zimmerwirtin entziehen wollte. Gehört im weitesten Sinne auch zum Gebiet der "Briefmarkensprache"

Gruss - Rolf
 
Lothar Schrapp Am: 14.12.2009 13:05:09 Gelesen: 478853# 299 @  
Schwer zu entscheiden, zu welchem Thema meine Frage gehört.

Ich zeige hier die Inflationsmarke Deutsches Reich Nr. 303 A, deren Stempel möglicherweise gefälscht ist und auf der Rückseite - kopfstehend - folgenden Aufdruck (Firmenstempel?) enthält:





Stamp - Mischung.

Die nächste Zeile enthält durch Sternchen abgegrenzt evtl. eine Firmenbezeichnung.

Ist das Ganze aus früheren Jahrzehnten

- eine Spielerei
- ein sonstiges Machwerk oder
- ein Eigentum-Stempel?

Kann jemand Angaben hierzu machen?

Mit freundlichen Sammlergrüssen

Lothar Schrapp
 
BD Am: 14.12.2009 13:35:27 Gelesen: 478849# 300 @  
@ Lothar Schrapp [#299]

Er ist schwer zu lesen:Prüfer Eduard Peschls Stempel von 1951-1961:

Stempelfälschung
+ Infla +

Mit besten Grüssen BD
 
Lothar Schrapp Am: 14.12.2009 20:03:06 Gelesen: 478804# 301 @  
@ BD [#300]

Hallo BD,

herzlichen Dank für den klaren Hinweis. Jetzt erkenne ich auch - mit Verspätung - den Prüferstempel.

Entschuldigung für die Anfrage; bisher hatte ich noch nie einen solchen (undeutlichen) Stempel gesehen, den ich mir im Grunde ja nicht erklären (lesen) konnte.

Nochmals Danke.

Mit freundlichen Sammlergrüssen

Lothar Schrapp
 
Pete Am: 16.01.2010 20:33:30 Gelesen: 477716# 302 @  
Was ist an dieser Ansichtskarte seltsam ? :-)





Gruß
Pete
 
Hermes65 Am: 16.01.2010 21:17:10 Gelesen: 477709# 303 @  
Vielleicht, dass die Empfängerin "Stempel" heißt?
 
Pete Am: 16.01.2010 21:33:37 Gelesen: 477705# 304 @  
@ Hermes65 [#303]

Nein, der Empfängername ist es nicht. Du bist aber auf einer Spur, die sich am Ende als richtig erweisen könnte.

Gruß
Pete
 
Hermes65 Am: 16.01.2010 21:47:49 Gelesen: 477700# 305 @  
Stimmt, für mich kurios ist, weil ich es nicht besser weiß, dass mit einer Bayerischen Marke frankiert wurd?
 
Hawoklei Am: 08.02.2010 10:54:47 Gelesen: 477008# 306 @  
Hallo,

hier eine Kuriosität aus meinem Fundus, ein schöner Beleg "Sowjetische Zone" mit Werbestempel aus "Manebach /Thüringen" nach "Berlin-Steglitz".

Stempeldatum: 17.2.38 Da hat wohl der Postbeamte 10 Jahre verschlafen! Da es 1938 weder diese Marken noch den Stempel gab, kann es wohl richtig nur 17.2.48 heissen! Das Frl. Hildegard Schmidt wird es wohl nicht gemerkt haben!

Guten Morgen an alle Leser
Hans



 
Pilatus Am: 28.02.2010 21:33:23 Gelesen: 476421# 307 @  
Nicht gerade was besonderes dieser Brief von den Marken her, aber der Zusammenhang zwischen Motiv des Umschlages, dem Stempel und dem Adressaten als R-Brief macht ihn m.E. schon zu einer Besonderheit. Dazu noch der Stempel mit Kleinbuchstaben.

Meint mit besten Grüßen Pilatus


 
Bautenfünfer Am: 01.03.2010 17:59:56 Gelesen: 476364# 308 @  
Auch nicht häufig: Ein Alt-Bayernstempel auf Bautenmarke 5 Pf Type V aus Illertissen.

Das kuriose: Das ist das gleiche Bogenfeld (Feld 15) mit einer Retusche (roter Pfeil) am Portaleck und dann im Abstand von 6 Tagen mit dem gleichen Stempel entwertet. Die Marken habe ich im Abstand von 4 Jahren gefunden !


 
rostigeschiene Am: 01.03.2010 21:02:17 Gelesen: 476341# 309 @  
Einen spätverwendeten Bayernstempel habe ich auch bei meinen Bauten entdeckt.

Hier der Stempel von Hauzenberg vom 18.Okt.48 auf einer 85 W



Gruß Werner
 
rostigeschiene Am: 05.03.2010 23:13:42 Gelesen: 476244# 310 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich eine Karte vorstellen, die nicht nur interessant aussieht, sie gibt mir auch viele Rätsel auf.



Aufgegeben wurde diese Karte in Manchester nach Andover, Massachusetts USA. Wie der Einkreisstempel auf der Half Penny und unten links, neben den Marken erkennen lässt am 9.Dec.1895 um 9.30 PM. Zusätzlich wurde die One Half Penny noch mit dem Nummernstempel 498 entwertet. Zwischen beiden Marken ist noch ein Stempelabschlag den ich nicht richtig erkennen kann. Er weist aber eine andere Form auf wie der Nummernstempel. In der Mitte des Stempels befindet sich ein Kreis.

Was ist das für ein Stempel?

Angekommen in Andover Mass. ist sie am 23.Dec. 1985 18AM.
Warum trägt die Karte zwei Stempel von Andover?
Der eine mit dem Zusatz MASS. ist schwer zu entziffern.
Der zweite mit dem Zusatz RECID. ist deutlich zu erkennen.
Dass die Karte über New York gelaufen ist belegt der Stempel vom 21. DEC.

Welche Bedeutung hat der kleine Stempel Paid „B“All neben dem von New York? Gehörten beide Stempel zusammen weil die Jahreszahl 95 mittig darunter steht?

Der Stempel aus SECO Maine vom 23.DEC. 4PM dürfte dann ein Durchgangsstempel sein, weil dieser Ort wohl an der Strecke liegt.

Nun zu den Rätseln, für die ich überhaupt keinen Lösungsansatz sehe.

Was machen die zwei Bestellt-Stempel aus Berlin auf dieser Karte?

Der erste vom Postamte 35, am 6.1.96, 12 ¼-1 ¼ N. Der zweite vom Postamte 9, am selben Tag 1 ¼ -2 ¼ N.

Der Empfänger war nicht zu ermitteln, davon zeugen die zwei kleinen, roten Markierungen in der Adresse. Den handschriftlichen, roten Vermerk, unten links kann ich nicht entziffern. Rechts unten die letzten zwei Worte sind wohl Berlin und Prussia.

Ich kann auch auf der Rückseite keinen Ansatz erkennen aus welchem Grund die Karte nach Berlin befördert wurde.



Vielleicht können die Experten hier im Forum mir die Eine oder Andere Frage beantworten.

Werner
 
asmodeus Am: 06.03.2010 09:43:04 Gelesen: 476220# 311 @  
@ rostigeschiene [#310]

"Zusätzlich wurde die One Half Penny noch mit dem Nummernstempel 498 entwertet."

Zusätzlich nicht - es sind Duplexstempel - Orts- und Nummerbalkenstempel in einem. Der Killerstempel nur mit Kreisen ist ein amerikanischer Stempel.

Der Brief lief nach Andover/Mas. Dort war der Adressat nicht zu ermitteln und die neue Adresse hinzugefügt: Saco? /USA und er wurde auch dort nicht ermittelt. Neue Adresse in Berlin und die Karte wurde wieder dorthin zurückgeschickt und hat dort seinen Empfänger erreicht.

Der New York Stempel gibt an, daß das Porto voll bezahlt war.
 
petzlaff Am: 06.03.2010 11:54:32 Gelesen: 476209# 312 @  
@ asmodeus [#311]

Der genaue Laufweg ist folgender:

Aufgegeben in Manchester, England (beide Wertzeichen ordentlich mit Duplexstempel "498" entwertet) 09.12.1895
Transit New York (Paid All - "B" steht für second class mail) 21.12.1895
Ankunft Andover, Massachussets (Received = "RECID") 23.12.1895 8 Uhr vormittags
Weitergeleitet an c/o-Adresse in Saco, Maine
Abkunft in Saco ("RECD") 23.12.1895 4 Uhr nachmittags
Weitergeleitet an neue Adresse in Berlin
Versuch der Zustellung in Berlin durch Postamt 35 am 6.1.1896 (zwischen 12 und 13 Uhr) - offenbar erfolglos
Zugestellt in Berlin durch Postamt 9 eine Stunde später (zwischen 13 und 14 Uhr)

Für diesen Irrläufer ist ein knapper Monat zwischen Aufgabe und Zustellung in der damaligen Zeit recht ungewöhnlich.

LG, Stefan
 

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