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Thema: Die Philastempel Datenbank - Dokumentation und Auswertung
Das Thema hat 1381 Beiträge:
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filunski Am: 14.10.2018 13:27:32 Gelesen: 181431# 1032 @  
@ jmh67 [#1031]

Hallo Jan-Martin,

ganz unten auf der von Lothar gezeigten Seite [#1030] befindet sich ein link zum Download der Tabelle im PDF Format.

Mit einem PDF sollten eigentlich alle modernen Betriebssysteme (ob das auch für "Nicht-Kleinweich-Betriebssysteme" ;-) zutrifft, weiß ich nicht!?) zurecht kommen. Wenn nicht kann man PDFs auch online in andere Dateiformate konvertieren. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Jürgen Witkowski Am: 14.10.2018 13:31:57 Gelesen: 181428# 1033 @  
@ jmh67 [#1031]

Wenn Du dem von Lothar angegebenen Link nachgehst, findest Du unter dem Bild den Link

https://philastempel.de/s/ASCII-Zeichen.pdf .

Aus der PDF-Datei kann man mit Copy and Paste die verschiedenen Zeichen verarbeiten. Zumindest bei mir klappt das:

▲ → Ø ☺

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
jmh67 Am: 14.10.2018 20:46:52 Gelesen: 181319# 1034 @  
Habe die PDF-Datei gespeichert. Danke für den Link!

-jmh
 
JohannesM Am: 14.10.2018 21:22:41 Gelesen: 181306# 1035 @  
@ LOGO58 [#1025]

Hallo Lothar,

ist es eigentlich so schwierig diesen Link in der Ortsnamenhilfe unterzubringen? Oder passen da nur 10 Stück hin?

Beste Grüße
Eckhard
 
Christoph 1 Am: 15.10.2018 00:43:02 Gelesen: 181256# 1036 @  
@ wheilmann [#1027]
@ jmh67 [#1028]

Hallo,

die Frage nach dem kleinen Posthorn als Hilfsmittel in der Stempeldatenbank ist mittlerweile bereits über sieben Jahre alt. Im Juli 2011 wurde sie erstmals von Lothar hier im Thema aufgeworfen, siehe [#77].

Meine letzte Information war die, wie auch von Jan-Martin in [#1028] dargestellt, dass es kein entsprechendes frei verfügbares Sonderzeichen gibt, das einfach verwendet werden kann, ohne Urheberrechte zu verletzen.

Nun habe ich aber bei wikipedia ein schönes Posthorn gefunden [1]



Dieses Bild ist gemeinfrei, könnte also problemlos verwendet werden.

Inwiefern es allerdings möglich ist, dieses Zeichen nun in die Software der Stempeldatenbank einzubinden, das entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich fände es jedenfalls äußerst hilfreich, wenn der Hinweis "rechts und links des Ortsnamens je ein Posthorn" (oder ähnlich, es gibt ja viele verwendete Varianten) künftig durch Verwendung eines Symbols ersetzt werden könnte.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Posthorn_Logo_Dt_Bundespost.svg
 
filunski Am: 15.10.2018 22:53:55 Gelesen: 181073# 1037 @  
@ filunski [#1029]

Hallo zusammen,

ich hatte ja zugesagt mich im Namen der Stempelredaktion nochmals zu den Anträgen (Posthorn und ASCII-Tabelle) zu melden.

Nach Gedankenaustausch im (ganz) kleinen Kreis haben wir entschieden das Posthorn nicht als Sonderzeichen einzuführen. Die Unsicherheit zum Schutz-/Copyright Status dieses DPAG Posthorns war dabei das geringste Problem. Zur Ablehnung entschieden wir uns in erster Linie, da bei Einführung des Zeichens tausende von Datensätzen um-/nachgearbeitet werden müssten. Nicht nur die Gelegenheitsstempel (Hand) sondern dann konsequenterweise auch abertausende Maschinenstempelköpfe. All dies müsste "von Hand" erfolgen! Mehr als eine "Fleißaufgabe" und da es uns in der Redaktion sowieso notorisch an "Manpower" ("Womanpower" ist ordentlich vorhanden! ;-)) mangelt, würden dadurch andere Arbeiten, vor allem Freigaben, sehr darunter leiden.

Deshalb meine Bitte um Verständnis für diese Entscheidung, die ich/wir keinesfalls als "Abmeiern" verstanden wissen wollen. Mir persönlich wäre es als Stempelredakteur auch angenehm gewesen solch ein Sonderzeichen Posthorn zu haben.

Noch eine praktische Ergänzung/Tipp dazu aus eigener so praktizierter Erfahrung. Genauso viel/wenig Arbeit wie die Eingabe eines Sonderzeichens "Posthorn", macht es, eine Formulierung wie z.B. "rechts und links des Ortsnamens je ein Posthorn" (oder ähnlich) per Copy + Paste (kopieren/einfügen) aus einem schon bestehenden Datensatz zu übernehmen. ;-)

Bei dieser Gelegenheit muss ich auch mal darauf hinweisen, dass derartige Änderungen an/in der Datenbank bei dem mittlerweile schon sehr fortgeschrittenen Status mit inzwischen weit über 200.000 archivierten Stempeldatensätzen, nicht mehr so einfach sind. Auch noch so wünschenswerte Änderungen/Verbesserungen die eine "händische" Nachbearbeitung vieler schon bestehender Datensätze erfordern würden, lassen sich leider mit dem bestehenden ehrenamtlichen Redaktionsteam oft nicht bewerkstelligen. Anders sieht es mit Änderungen aus die der Webmaster durch ein paar "Klicks" in der Software realisieren kann.

Abschließend noch zur ASCII Tabelle. Ich meine, nachdem nun (wieder) alle wissen, wie und wo man an diese kommt, siehe [#1032] + [#1033], dürfte sich das auch erledigt haben. Die bestehende Tabelle enthält sicherlich die meisten der für Stempel notwendigen Sonderzeichen.

Viele Grüße,
Peter
 
EdgarR Am: 25.11.2018 16:44:29 Gelesen: 173353# 1038 @  
Ein leidiges Thema: Die Größenangaben [Formatangaben]

Ein alter Erfahrungssatz aus der Technik lautet. " Wer misst misst Mist." Leider.

Das Ergebnis ist, besonders was die Größenangaben bei vielen ( zu vielen) Entwertern von Maschinenstempeln angeht, ein betrübliches. Oft genug findet man bei Maschinenstempeln die über längere Zeit in Gebrauch waren, mehrere Abdrucke ein und derselben Kombination von Entwerter und Stempelkopf von verschiedenen Daten - und die Größenangabe im Feld "Format Entwerter:" variiert in erstaunlichem Umfang.

Das kann auch gewissermaßen technische Gründe haben. Beispielsweise kommt es bei Stempelmachinen schon vor, dass der zu stempelnde Brief beim Durchzug durch den Apparat einen Schlupf hat. Das Ergebnis ist dann ein in Durchzugsrichtung - also horizontal - gestreckter oder auch gestauchter Abdruck. Auch deswegen sind die Maße in vertikaler Richtung (rot im Bild) in der Regel zuverlässiger als in horizontaler Richtung (gelb im Bild).



Alles in allem hätte ich an alle Stempelreporter 2 Bitten:

1) Gebt bitte für Maschinenstempel-Entwerter nur dann Formatangaben an, wenn der ganze Abdruck schön vollständig und gut zu messen ist (am besten mit dem Geo-Dreieck, vgl. die "Tipps" im Leitfaden). Es gilt immer: Im Zweifelsfall weglassen (denn was nicht dasteht kann auch nicht falsch sein).

2) Wenn Ihr beim Eingeben feststellt, dass ein gleicher Abdruck von anderem Datum schon in der Datenbank ist, und Eure Messung weicht deutlich (1 mm oder mehr) von den dortigen Angaben ab - dann messt nochmal ganz sorgfältig nach. Und wenn Ihr sicher seid, dass Eure Maße stimmen, dann macht in der Spalte "Anmerkungen" einen Vermerk mit Querverweis zu dem anderen Abdruck.

Phile Grüße und viel Befriedigung beim Einstellen
EdgarR
 
DERMZ Am: 15.12.2018 14:20:54 Gelesen: 169292# 1039 @  
Guten Tag,

wahrscheinlich hängt mein Hirn kurz vor Ende des Jahres, ich bearbeite gerade einige Duplexstempel aus den USA, so wie diesen aus Millers Falls, Massachusetts



Grundsätzlich ist alles klar, aber wie beschreibe ich den rechten Stempelteil? Ich erhalte zwei Wahlmöglihkeiten, und ich tue mich schwer in der Entscheidung.

Ist es a) Rost-Ellipse, Striche waagerecht - 6 mit Nummer
oder b) Rost-Ellipse, Striche waagerecht - 6 mit Zahl ?

Vielleicht erklärt mir jemand kurz den Unterschied zwischen Nummer und Zahl.
Vielen Dank.

Beste Grüße Olaf
 
volkimal Am: 15.12.2018 14:44:50 Gelesen: 169279# 1040 @  
@ DERMZ [#1039]

Hallo Olaf,

eigentlich besteht da kein Unterschied. Gib ihn am besten mit Nummer ein. Der Begriff wird häufiger verwendet. Da ich unterwegs bin kann ich nicht im Band 193 nachsehen.

Ich denke, dass irgendwer übersehen hat, dass der Begriff Nummer schon vorhanden ist und hat später den Ausdruck Zahl angelegt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Holzinger Am: 15.12.2018 18:43:41 Gelesen: 169236# 1041 @  
@ volkimal [#1040]

>>eigentlich besteht da kein Unterschied.<<

Doch.

- nur " ein Zahlzeichen" ist garantiert eine Ziffer!

- bei mehreren spricht man im allgemeinen von einer "Zahl" - eigentlich eine "Ziffernfolge".

Umgangssprachlich wird dies oft gleich benutzt.

Im konkreten - angefragten - Thema ist also eigenlich mathematisch "Ziffer" richtig.

- "Nummer" ist aber hier wohl die richtige Wahl, weil die "Nummer" eine Reihenfolge in einem System bezeichnet. Die hier angegebene Ziffer bezeichnet in einer Reihenfolge von Geräten hier das mit der "Nummer 1". :-)
 
JohannesM Am: 02.02.2019 22:05:55 Gelesen: 161629# 1042 @  


Quelle Peter Griese

Ich werde demnächst einige codierte Poststellenstempel einstellen, möchte aber nicht dass sie sich unter dem Namen des Leitpostamtes wiederfinden, da das m.E. definitiv falsch ist. Ich habe bei der Durchsicht der vorhandenen Stempel (einfach nach Spatelbogen-Formstempel suchen) festgestellt, das hier unterschiedlich verfahren wird, sowohl von Reportern, als auch von Redakteuren. In diesen Stempeln steht immer der Name des zuständigen Leitpostamtes und nicht des Postortes. Dieser wird durch die Nummer im Kreis repräsentiert. Die Leitpostämter nummerierten die Poststellen nach eigenem Ermessen, überwiegend wohl alphabetisch, aber auch in der Reihenfolge der Tourenpläne.

Es ist natürlich so, das ohne kompletten Beleg mit Absenderangabe der Postort nicht ermittelt werden kann, es sei denn die Nummer geht schon aus diversen Publikationen hervor. Rainer Süss von der Arge DDR Spezial hat an einem kompletten Verzeichnis gearbeitet, aber leider bekomme ich schon länger keinen Kontakt mehr mit ihm.

Jedenfalls hat bei den zuletzt von mir eingestellten Stempeln der Redakteur – ich glaube es war Christoph – die Ortsnamen geändert und anstatt der tatsächlichen Postorte die Leitpostämter eingetragen. Begründung: der Leitfaden der Stempeldatenbank
Eingabefeld Ortsnamen

Vorbemerkung (Leitlinie):
Ausgangspunkt für die Festlegung des Ortsnamens ist der postalische Name, der sich aus dem Stempeltext (Stempelkopf) ergibt. Dieser postalische Ortsname ist jedoch nicht immer identisch mit dem offiziellen Ortsnamen, da er sich nach ausschließlich postalischem Interesse richtet.

Der Redakteur interpretiert die Definition dahingehend, dass der Name zwingend im Stempel stehen muss, es gibt aber 2 Argumente die dagegensprechen.

1. Von Berlin (u.a.) sind hunderte von Ausgabestempeln in der Datenbank, in denen kein Wörtchen von Berlin steht, trotzdem ist als Postort Berlin angegeben.

2. Die Nummer gehört ja auch zum Stempeltext und wenn sich hinter der Nummer der Postort verbirgt, wenn auch codiert, ist der Definition doch genüge getan.
Ich plädiere daher dafür, den Leitpfaden bezüglich der codierten Poststellenstempeln (eigentlich auch der Ausgabestempel) zu ergänzen. Besonders unter
6. Anwendungsbeispiele für richtige Ortsbezeichnungen:
sollte je ein codierter Poststellenstempel und ein Ausgabestempel aufgenommen werden.
Wie und ob ein Nachweis geführt werden soll müßte noch diskutiert werden, denn anhand des Stempelbildes kann der Redakteur ja nicht feststellen, um welchen Postort es sich handelt. Naheliegend wäre wohl, wenn nur ein und derselbe Redakteur diese Stempel bearbeitet.

Hier noch ein Beispiel



Beste Grüße
Eckhard
 
Christoph 1 Am: 02.02.2019 22:45:15 Gelesen: 161567# 1043 @  
@ JohannesM [#1042]

Hallo Eckhard,

Jedenfalls hat bei den zuletzt von mir eingestellten Stempeln der Redakteur – ich glaube es war Christoph – die Ortsnamen geändert und anstatt der tatsächlichen Postorte die Leitpostämter eingetragen. Begründung: der Leitfaden

Ja, das hast Du richtig in Erinnerung. Ich war das.

Und ich denke auch, dass das von mir präferierte Verfahren die einzige leitfaden-konforme Möglichkeit ist. Allerdings hast Du recht, dass hier bei den in der Datenbank vorhandenen Stempeln nicht einheitlich verfahren wurde. Insbesondere bei Stempeln, die bereits in der Anfangszeit der Datenbank eingestellt wurden, wurde die Sache offensichtlich "nicht so eng gesehen".

Ich verstehe Dein Anliegen, aber wir müssen hier eine Lösung finden, die allen Seiten gerecht wird. Für mich geht es dabei immer zuallererst um die Perspektive des Datenbank-Nutzers. Er möchte mit bestimmten Stichworten möglichst alle gesuchten Stempel finden. Wenn also jemand beispielsweise alle Poststellenstempel von Halberstadt sucht, wird er in der Kombisuche den Ortsnamen Halberstadt eingeben und dann zusätzlich entweder die Stempelart "Poststellenstempel" oder die Stempelform "Spatelbogen-Formstempel" wählen. Wenn jemand beispielsweise nach Stempeln aus Aspenstedt sucht, dann wird er - vorausgesetzt er kennt die Regeln unserer Datenbank - das Wort "Aspenstedt" nicht im Feld Ortsname eintragen (denn den Ort Aspenstedt gibt es heute nicht mehr), sondern im Feld "Volltextsuche".

Wenn ich zum Beispiel folgenden Datensatz in der Datenbank ansehe ...

https://philastempel.de/stempel/zeigen/4262

dann wird der mit dem oben beschriebenen Suchweg nicht gefunden. Denn beim Ortsnamen ist Halberstadt nicht benannt. Es ist aus diesem Datensatz auch in keiner Weise herzuleiten, woher der Ortsname Aspenstedt kommt. Das ist in diesem Fall sogar doppelt falsch: Zum einen findet sich der Ortsname Aspenstedt nicht im Stempelkopf, zum anderen gibt es den Ortsnamen Aspenstedt heute gar nicht mehr. Es müsste also richtigerweise im Ortsnamen ausschließlich Halberstadt genannt sein. Wenn Aspenstedt im Stempeltext zu sehen wäre, dann müsste es heißen: Aspenstedt (Halberstadt).

Das ist nur einer von recht zahlreichen Fällen, die m.E. "falsch" in der Datenbank eingeordnet sind. Eventuell vorhandenes Insider-Wissen, dass es sich hier um einen Stempel aus Aspenstedt handelt, gehört meiner Meinung nach in die Felder "Anmerkungen" oder "Beschreibung", aber Aspenstedt gehört nicht in das Feld "Ortsname". Es wird auch keine Möglichkeit für uns Redakteure geben, dies nachzuprüfen. Wir müssen dann eben auf die Angaben des Stempelreporters vertrauen. Damit hätte ich auch überhaupt kein Problem, aber das Ortsnamen-Feld ist eines der "mächtigsten" Instrumente unserer Datenbank. Und das muss in jedem Fall korrekt angegeben sein, weil ansonsten die Suchfunktion nicht wie gewünscht funktioniert.

Ich plädiere also hier für eine Anpassung der vorhandenen Stempel (z.B. im obigen Fall: Umstellung auf Ortsname Halberstadt, Nennung des Ortsnamens Aspenstedt im Feld Anmerkungen).

Hier ein weiterer Fall, bei dem es sogar noch "drastischer" ist:

https://philastempel.de/stempel/zeigen/62215

Hier haben wir einen Stempel aus Roßla (zumindest, wenn man nur den Stempel ansieht und kein Hintergrundwissen hat). Im Ortsnamenfeld steht jedoch Agnesdorf (Südharz). Der Ort Roßla, obwohl es der im Stempel genannte Ort ist, taucht hier nicht mal in den Anmerkungen auf. Da ist es dann schon fast nicht mehr möglich, bei einer Suche nach Stempeln aus Roßla diesen hier zu finden. Hier müsste im Feld Ortsname korrekterweise stehen: Roßla (Südharz). Im Feld Anmerkungen könnte dann beispielsweise stehen:

Es handelt sich um einen Stempel der Poststelle Agnesdorf, die seinerzeit dem Leitpostamt Roßla zugeordnet war. Sowohl Agnesdorf als auch Roßla sind heute Ortsteile der 2010 neu gebildeten Gemeinde Südharz.

Wäre das für Dich ein gangbarer Weg?

Die Begründung mit den Ausgabestempeln greift nicht, denn dort ist ja i.d.R. auch kein anderer Ortsname genannt. Sollten wir Deiner Meinung nach die Berliner Ausgabestempel alle ohne Ortsnamen einstellen? Dann wären sie ja überhaupt nicht mehr auffindbar.

Soweit meine Meinung dazu. Aber meine Meinung alleine zählt nicht. Wir werden uns dazu ein Meinungsbild in der Redaktion verschaffen und dies dann hier bekannt geben.

Viele Grüße
Christoph
 
JohannesM Am: 03.02.2019 00:27:48 Gelesen: 161533# 1044 @  
@ Christoph 1 [#1043]

Hallo Christoph,

also ich halte gar nichts davon die kleinen Orte verschwinden zu lassen. Klar ist Aspenstedt heute ein Ortsteil von Halberstadt, aber wenn es nach dir geht müssen ja nach jeder Gebietsreform die Ortsnamen der beteiligten Orte geändert werden. Nein, vorn sollte der Ortsteilname stehen und in Klammern dahinter der Ort. Außerdem ist es doch schizophren wenn bis 1964 bei den Landpoststempeln der Ort Aspenstedt steht und nach 1964 heißt es dann Halberstadt, obwohl Aspenstedt da nicht zu Halberstadt gehörte. Die Leitpostbereiche waren teilweise sehr groß und umfassten bis zu 50 Orte, die dann alle unter dem Namen des LPA laufen würden, obwohl sie verwaltungsmäßig natürlich nicht dazu gehören. Ich glaube, das würde erst die richtige Verwirrung stiften.

Beste Grüße
Eckhard
 
Christoph 1 Am: 03.02.2019 01:34:54 Gelesen: 161529# 1045 @  
@ JohannesM [#1044]

Lieber Eckhard,

du schreibst

aber wenn es nach dir geht müssen ja nach jeder Gebietsreform die Ortsnamen der beteiligten Orte geändert werden.

Hier geht es nicht darum, ob etwas nach mir geht, sondern hier geht es darum, einheitliche Regeln für die Datenbank zu wahren. Und genau dieses Vorgehen ist unsere normale Praxis in der Redaktion. Bei einer Gebietsreform wird eben der Ortsname geändert. Das machen wir Redakteure ständig, ohne dass es groß bemerkt wird.

Das hat einen ganz großen Vorteil: Der Ort wird unter seinem ursprünglichen und unter seinem heutigen Ortsnamen gefunden. Und so soll es auch sein. Ich habe mir das nicht ausgedacht, aber ich finde es sehr gut! Es gibt übrigens nicht so viele Gebietsreformen, wie man denkt. Der Aufwand hält sich in Grenzen.

Du schreibst weiter:

Außerdem ist es doch schizophren wenn bis 1964 bei den Landpoststempeln der Ort Aspenstedt steht und nach 1964 heißt es dann Halberstadt,

Nein, das ist nicht schizophren, sondern zumindest für die Mehrzahl der Stempel durchaus logisch. Das entspricht dem Regelwerk unserer Datenbank, das sich bei vielen Tausenden Datensätzen bewährt hat und das nicht mal eben just for fun von irgendjemandem so aufgeschrieben wurde. Es steht eben immer der Ort im Feld Ortsname, der auch im Stempel zu lesen ist. Das als "schizophren" zu bezeichnen, ist schon recht grenzwertig. Das diskreditiert vor allem die Arbeit derjenigen, die lange vor meiner Mitwirkung an der Datenbank viel Zeit und Hirnschmalz in die Erarbeitung des Leitfadens investiert haben. Diese Kollegen waren und sind ganz sicher nicht schitzophren, denk mal drüber nach! Ich gehe mal davon aus, dass Du es auch nicht so gemeint hast.

Die weitere Diskussion zu Deinem Vorschlag, der ja durchaus seine Berechtigung hat, führen wir in der Redaktion und gerne auch mit Dir (Peter hat ja dazu bereits eine e-mail geschrieben). Aber bitte mit der gebotenen Sachlichkeit, denn das Beschimpfen der Redaktion führt sicherlich nicht zu dem von Dir gewünschten verbesserten Ergebnis. Ich habe oben in [#1043] bereits einen praktikablen Vorschlag gemacht, dazu hast Du Dich leider nicht geäußert.

Beste Grüße,
Christoph
 
JohannesM Am: 03.02.2019 12:01:51 Gelesen: 161411# 1046 @  
@ Christoph 1 [#1045]

Das diskreditiert vor allem die Arbeit derjenigen, die lange vor meiner Mitwirkung an der Datenbank viel Zeit und Hirnschmalz in die Erarbeitung des Leitfadens investiert haben.

Hallo Christoph,

nun schieb mir hier nicht etwas unter, mit dem Wort "schizophren" waren keine Personen gemeint, sondern der von mir beschriebene Sachverhalt. Ich denke alle außer dir haben das auch so aufgefasst.

Nochmal zum Beispiel Aspenstedt, das kam erst 2010 zu Halberstadt, die Poststelle war in Aspenstedt, ein Stempel der 1964 dort abgeschlagen hatte nichts mit Halberstadt zu tun, außer das es das LPA war, warum in Gottes Namen soll denn da als Postort Halberstadt stehen. Der Zusammenhang, den du vermisst ergibt sich doch aus dem Stempeltext, da steht doch Halberstadt drin. Natürlich muß hinter Aspenstedt in Klammern "Halberstadt" stehen, da es heute nunmal dazugehört, aber nur "Halberstadt" als Postort ist nicht korrekt.

Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 03.02.2019 12:26:13 Gelesen: 161396# 1047 @  
@ Christoph 1 [#1045]
@ JohannesM [#1046]

Hallo zusammen,

jetzt lasst uns das erst mal redaktionsintern lösen. :-)

Wir werden da sicher eine passende Lösung finden auch wenn das ein ganz spezieller Fall ist und sicherlich sollte sich dadurch KEINER der Mitwirkenden diskreditiert und schon gar nicht schizophren fühlen. Es gilt einfach nur verschiedene Sichtweisen datenbankkonform unterzubringen und/oder anzupassen. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
JohannesM Am: 03.02.2019 12:38:22 Gelesen: 161389# 1048 @  
@ filunski [#1047]

Bezüglich Zuordnung der Postorte zu den Nummern könnte man wie bei Berlin verfahren. Da auf den Ausgabestempeln in der Regel keine Jahreszahlen stehen, fordert Kauli Scans der kompletten Belege von den Reportern an, erst dann werden sie von ihm freigegeben.

Beste Grüße
Eckhard
 
Paluka Am: 04.02.2019 21:04:16 Gelesen: 161005# 1049 @  
@ Christoph 1 [#1043]

Hallo,

dein Beispiel mit Roßla ist wirklich krass. Meines Erachtens völlig unlogisch das der Ort der klar im Stempel zu lesen ist nirgends auftaucht. Halte ich eine Beleg mit diesem Namen in der Hand suche ich auch danach in der Stempeldatenbank.

Gruß
 
JohannesM Am: 04.02.2019 23:30:51 Gelesen: 160972# 1050 @  
@ Paluka [#1049]

Meines Erachtens völlig unlogisch das der Ort der klar im Stempel zu lesen ist nirgends auftaucht.

Wieso nirgends auftaucht, Roßla steht doch im Stempeltext und da es kein Roßlaer Stempel ist braucht es auch nicht weiter auftauchen.

Beste Grüße
Eckhard
 
Wolffi Am: 05.02.2019 06:43:37 Gelesen: 160911# 1051 @  
@ JohannesM [#1050]

Ich möchte jetzt die Logik verstehen, bitte.

Ich habe jetzt einen Stempel ‚Roßla‘ und möchte den, weil ich mehr darüber wissen möchte, in der Philaseiten-Datenbank eingeben. Und dann finde ich den nicht, weil dieser Name ja auf dem Stempel steht und daher nicht hinterlegt wird und nicht erfasst werden soll?

Entweder stehe ich fürchterlich auf dem Schlauch, und wenn nicht, ist das der früheste Aprilscherz in 2019 (hoffe ich dann).
 
JohannesM Am: 05.02.2019 19:31:20 Gelesen: 160769# 1052 @  
@ Wolffi [#1051]

Wenn es so ein codierter Poststellenstempel über den wir hier diskutieren, dann ist es so, das dieser Stempel nicht vom Postort Roßla ist, sondern es ist einer von vielen kleinen Orten, die dem Postleitamt Roßla unterstanden. Wieviele das waren kann ich dir leider nicht sagen, der tatsächliche Postort ergibt sich aus der Nummer im Kreis.

Über die Textsuche würde man ja Roßla auf jeden Fall finden, weil Roßla ja im Stempeltext steht. Wenn man aber Stempel des Ortes Roßla sucht, erscheint er nicht, was ja auch richtig ist. Sollte eine der Poststellen durch Eingemeindung inzwischen zu Roßla gehören, würde dann auch im Ortsnamen Roßla in Klammern hinter dem Ortsteilnamen stehen.

Beste Grüße
Eckhard
 
jmh67 Am: 06.02.2019 13:36:11 Gelesen: 160598# 1053 @  
Vorschlag zur Güte: Die codierten Poststellenstempel werden ähnlich wie die Stempel der Briefregionen behandelt, bei denen der Stempelort durch die Unterscheidungszeichen identifizierbar ist. Beispiel:

https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/86928

-jmh
 
jmh67 Am: 16.02.2019 08:33:16 Gelesen: 159206# 1054 @  
Ich stelle fest, dass die spatelförmigen Poststellenstempel mit (noch) unbekannten Orten jetzt entsprechend gekennzeichnet werden. Siehe z. B.

https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/28157

So weit, so gut. Aber die Fragezeichen zu Anfang und mitten in der Zeile sehen, mit Verlaub gesagt, richtig doof aus. Selbst mir ausgesprochen altmodischem Menschen erscheint diese Lösung vorsintflutlich, ja sogar unnötig. Ob diese Stempel zu Anfang einer eventuellen Liste stehen oder nicht, ist irrelevant. Wir können alle lesen und Suchfunktionen bedienen, wer sich dafür interessiert, findet diese Stempel also ohnehin. Warum schreiben wir also nicht einfach "Ort: unbekannt (Leitpostamt ...)"?

-jmh
 
Christoph 1 Am: 16.02.2019 12:19:43 Gelesen: 159159# 1055 @  
@ jmh67 [#1054]

Hallo jmh und alle Mitlesenden,

wir werden die in der Redaktion gefundene Lösung hier im Forum ausführlich vorstellen und erläutern. Das dauert auch nicht mehr lange, aber zunächst sollen die erforderlichen Umstellungen vollständig abgeschlossen sein.

Nur kurz vorab zu der gewählten Form bei unbekannten Verwendungsorten: die Fragezeichen "?Unbekannter Ort? mit Leitpostamt XYZ" sind der Datenbanksystematik geschuldet und kennzeichnen den Begriff als Platzhalter. Diese Darstellungsform sorgt dafür, dass diese Orte bei einer Auflistung in den Suchergebnissen als erstes gezeigt werden. Sonst wird “Unbekannt” unter “u” eingeordnet.

Diese Erläuterung wurde Dir, jmh67, im übrigen bereits am 14.2. von Lothar (LOGO58) per e-mail mitgeteilt.

Also, bitte noch ein wenig Geduld. Danke.
Christoph
 
Christoph 1 Am: 16.02.2019 19:32:11 Gelesen: 159077# 1056 @  
@ JohannesM [#1042]

Hallo Eckhard und alle Mitleser,

heute abend konnte ich nun alle Änderungen abschließend umsetzen und kann, wie versprochen, die gefundene Lösung zu Deiner Frage hier vorstellen.

Es war eine sehr intensive und teilweise auch kontroverse Diskussion, die wir in der philastempel-Redaktion dazu geführt haben. Es galt, zwischen zwei Aspekten abzuwägen: Wollen wir den bekannten Ortsnamen im entsprechenden Datenbank-Feld angeben, obwohl sich dieser Ortsname nicht im Stempeltext wiederfindet? Oder wollen wir, der Logik des Leitfadens (manche mögen es "stur" nennen) folgend, im Feld Ortsname nur den im Stempeltext zu findenden Ort aufnehmen, obwohl es sich hier in diesem Fällen lediglich um das Leitpostamt handelt?

Diese Abwägung ist zugunsten der ersten Variante ausgefallen, so wie es ja von Dir, Eckhard, auch vorgeschlagen worden war. Es sprechen viele gute Gründe dafür - es sprechen aber auch Gründe dagegen, denn nun ist für "Unkundige" ein Stempel möglicherweise nicht in der Datenbank auffindbar, wenn man nur nach dem im Stempeltext enthaltenen Ortsnamen sucht. Siehe auch die Äußerungen von Paluka [#1049] und Wolffi [#1051]. Alle, die hier mitlesen, wissen nun, dass sie bei der Suche nach Poststellenstempeln in der Kombisuche der Datenbank die "Volltextsuche" nutzen müssen (und nicht nur die Suche im Feld „Ortsname“, die normalerweise genutzt wird). Ein entsprechender Hinweis wird auch im Leitfaden ergänzt, aber wir wissen ja alle, dass sich nur sehr wenige Datenbanknutzer die Mühe machen, den Leitfaden komplett zu lesen (und v.a. auch alle darin enthaltenen Informationen zu „verinnerlichen“).

Die Lösung sieht jetzt konkret wie folgt aus:

- Wir behalten die Nennung des Ortes der Poststelle bei, der sich hinter der genannten Nummer verbirgt.

- Dieser Ortsname muss den allgemeinen Regeln der Schreibweise bei Ortsnamen gem. Leitfaden entsprechen. Das bedeutet: Wurde dieser Ort inzwischen eingemeindet oder umbenannt, ist dies in Klammern hinzuzufügen.

- Sollte nicht bekannt sein, welcher Ort der Nummer des Stempels zuzuordnen ist, ist zu schreiben: "?Unbekannter Ort? mit Leitpostamt X-Stadt" (X-Stadt ist dem Stempel zu entnehmen).

Die Fragezeichen ?Unbekannter Ort? sind, wie bereits in [#1055] vorab erläutert, der Systematik der Datenbank geschuldet und kennzeichnen den Begriff als Platzhalter. Dies sorgt dafür, dass diese Orte bei einer Auflistung dieser Stempel als erstes gezeigt werden. Ansonsten würden sie unter dem Buchstaben u (wie unbekannt) einsortiert und wären noch schwerer auffindbar.

Siehe hierzu https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1055

Weiterhin wurden bei zahlreichen Poststellenstempeln zusätzlich erläuternde Hinweise im Feld „Beschreibung“ aufgenommen, um den möglicherweise verwirrenden Sachverhalt ein wenig zu erklären. Dies betrifft unter anderem die bereits in [#1043] von mir als Beispiel herangezogenen Stempel aus Aspenstedt [1] und Agnesdorf [2], aber auch sehr zahlreiche weitere Stempel. Damit werden meine eigenen Bedenken ([#1043] und [#1045]) sowie die von Paluka [#1049] und Wolffi [#1051] geäußerten Einwände zumindest ein wenig gemildert, weil man jetzt direkt im betreffenden Datensatz eine Erklärung dafür vorfindet, warum der im Stempeltext zu sehende Ortsname nicht verwendet wurde.

Wir von der philastempel-Redaktion hoffen, dass mit dieser Lösung nun alle leben können.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/4262
[2] https://philastempel.de/stempel/zeigen/62215
 

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