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Thema: Altdeutschland Norddeutscher Postbezirk: Belege
Das Thema hat 329 Beiträge:
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hajo22 Am: 02.06.2016 13:07:49 Gelesen: 108850# 130 @  
@ applepower [#129]

Dieselbe 3-Farben-Frankatur zu 3 1/2 Groschen aus Rheydt vom 30.11.1868 nach Tarare (Département Rhône). Grenzübergangsstempel Prusse-Erquelines vom 1.12.68 und roter PD-Stempel (bezahlt bis Zielort). Rückseite Bahnpoststempel Paris à Clermont 1.12.68, Ankunft Tarare 2.12.68.



BG, hajo22
 
applepower Am: 02.06.2016 13:56:53 Gelesen: 108839# 131 @  
@ hajo22 [#130]

Ebensolche 3 1/2 Groschen hätte ich auch noch vom nicht so häufigen Aufgabeort Wermelskirchen nach Lyon.



Gruss aus Kiel
Joachim
 
applepower Am: 02.06.2016 18:11:36 Gelesen: 108790# 132 @  
Cronenberg nach Utrecht sieht man nun so fein auch so oft nicht.



Gruss aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 02.06.2016 19:57:34 Gelesen: 108771# 133 @  
1-Groschen-Frankatur aus Berlin HSTPE (= Haupt-Stadt-Post-Expedition, Stempel in blau, Type I ohne Punkt nach "N") vom 9.12.1868 auf kleinem Briefchen nach Wien, Ankunft am 10.12. Für Österreich galt ab 1.1.1868 der Inlandstarif, was sicherlich vom Postkunden positiv aufgenommen wurde.



BG, hajo22
 
applepower Am: 03.06.2016 15:18:17 Gelesen: 108730# 134 @  
Faltbrief Flensburg - Kolding zum moderierten Porto (1.8.1868 - 31.3.1879) von 1 1/2 Groschen



Gruss aus Kiel
Joachim
 
Magdeburger Am: 03.06.2016 15:42:37 Gelesen: 108720# 135 @  
Liebe Sammelfreunde,

mal eine 4 Sgr. Frankatur:



Am 12.10.1869 ging das Insinuationsdokument von Magdeburg nach Charlottenburg zurück. 3 Sgr. betrug die Insinuationsgebühr + 1 Sgr. die Briefgebühr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
applepower Am: 03.06.2016 16:12:48 Gelesen: 108710# 136 @  
@ Magdeburger [#135]

4 1/2 Groschen Frankatur von Berlin nach Paris machen sich auch dekorativ:



Gruss von der Förde
Joachim
 
hajo22 Am: 03.06.2016 17:32:34 Gelesen: 108698# 137 @  
@ applepower [#136]

Hast Du schon in [#261] gezeigt. Also, Wiederholungen passieren nicht nur mir. Tröstlich.

BG, hajo22
 
hajo22 Am: 03.06.2016 18:02:33 Gelesen: 108691# 138 @  
@ hajo22 [#137]

Couvert aus Köln Bahnhof vom 26.5.1870 via Calais ins Seebad Brighton, Ankunft 28.5. Vorderseitig wurde vermerkt: "Franco Rückseite". Grenzübergangsstempel Prusse Amb(ulant).LCA vom 27.5.

Auf der Rückseite Mischfrankatur durchstochene/gezähnte Ausgabe: 2x 1/4 Gr. (Nr.1) sowie 1 und 2 Gr. (Nrn. 16,17)
in Kreuzform frankiert.



VG, hajo22
 
bayern klassisch Am: 03.06.2016 18:26:18 Gelesen: 108686# 139 @  
@ hajo22 [#138]

Hallo hajo22,

wenn das kein wunderschöner Traumbrief ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Was würde ich für einen Bayernbrief geben, der diesem gleicht?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
applepower Am: 03.06.2016 20:52:12 Gelesen: 108670# 140 @  
@ hajo22 [#137]

Sorry, langsam hab ich´s nicht mehr im Kopf.

3 Groschen Frankatur Hamburg nach Stockholm.



Grus aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 03.06.2016 21:50:44 Gelesen: 108665# 141 @  
@ bayern klassisch [#127]

Jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe genauer im Karton nachgesehen und eine 4-Groschen-Frankatur in die Schweiz gefunden. Allerdings nicht 2x2 Groschen, sondern 4x1 Groschen. Sieht aber auch nicht schlecht aus, oder?

Faltbrief aus Leipzig vom 23.12.1871 wiederum nach Aarau, Ankunft Heiligabend 1871.



VG, hajo22,
der die nächsten Tage keine Zeit für die Briefmarken hat.
 
bayern klassisch Am: 03.06.2016 22:00:49 Gelesen: 108662# 142 @  
@ hajo22 [#141]

Hallo hajo22,

der sieht noch besser aus, als einer mit 2 blauen Marken - herrliches Stück!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Briefmarkentor Am: 03.06.2016 22:22:00 Gelesen: 108657# 143 @  


Inlandsbrief im Fernverkehr bis 1 Loth (15 Gramm) vom 16. September 1868 aus Ludwigslust nach Meiningen. Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit einem Groschen (1 x Mi.-Nr. 4 - Ausgabe vom 1. Januar 1868) frankiert und mit dem Kreisstempel mit Bogen oben LUDWIGSLUST abgeschlagen.
 
applepower Am: 04.06.2016 15:49:00 Gelesen: 108620# 144 @  
@ bayern klassisch [#142]

Eine 4 1/2 Groschen Frankatur nach Paris mit 4 x 1 Groschen und 1 x 1/2 Groschen kann ich auch dazu beitragen:



Gruss aus Kiel
Joachim
 
bayern klassisch Am: 07.06.2016 17:32:45 Gelesen: 108501# 145 @  
Liebe Freunde,

mit solcher Farbenfreude kann ich mit diesem Brieflein nicht konkurrieren, möchte es aber trotzdem hier zeigen.

Theoretisch müsste fast alles an Poststücken des NDB nach Bayern (et vice versa) Massenware sein. Sammelt man aber ein bischen länger, stellt man fest, dass es etliches nicht oder kaum einmal zu sehen gibt.

Eine meiner Mini - Sammlungen trägt ja den Titel "Bayern - poste restante" und man könnte zu glauben geneigt sein, dass man innerhalb kürzester Zeit den ein oder anderen aussagekräftigen Brief mit diesem Postdienst zwischen diesen beiden Postgebieten in die Finger bekäme - aber das ist (leider!) nicht so.





Daher freute mich der Kauf dieses Kuverts aus Gotha vom 20.8.1868 mit 1 Sgr. treffend frankiert nach Bamberg besonders, denn er sollte dort den Maschienenbauer Carl Reich "poste restante" erreichen. In Bamberg Bahnhof kam er auch einen Tag später schon an, was in der Regel dafür gesorgt hätte, dass man ihn 3 Monate lang in der Hauptpost hätte liegen lassen. Jedoch muss unser Herr Reich einen Anweisung hinterlassen haben, die besagte, dass man ihm seine Post umgehend nach Lichtenfels nachsenden sollte, sonst hätte man nicht bei der Bamberger Hauptpost noch am selben Tag Aufgabe gestempelt und ihn nach dorthin versandt. Der Lichtenfelser Ankunftsstempel mangelt, aber das war halt so.

Prinzipiell war gegen dergleichen Verhalten der Bamberger Post nichts einzuwenden, jedoch hätte man den Brief mit dem Vermerk: "Auf Verlangen nach Lichtenfels" versehen müssen, damit man den Hintergrund der Weiterleitung leichter erkannte. Aber auch für kleine Contraventionen bin ich ja bekanntermaßen sehr dankbar.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
applepower Am: 07.06.2016 21:49:01 Gelesen: 108478# 146 @  
@ bayern klassisch [#145]

Ach, ich denke Konkurrenz ist auch nicht immer dienlich.

Folgend ein Brief, der auch nicht mit Farbenfreude gesegnet, trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) eine Augenweide ist.

Waagerechter Dreier-Streifen vom rechten Bogenrand, 3 x 1/3 Groschen-Frankatur von Merkschutz nach Brieg.



Gruss aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 09.06.2016 13:57:15 Gelesen: 108435# 147 @  
Wie bei allen Altdeutschen Staaten, so sind auch beim NDP-Bezirk Überseebriefe am schwierigsten zu beschaffen. Am häufigsten findet man noch infolge der zahlreichen deutschen Auswanderer Belege, die in die USA adressiert waren.

Kleines Damencouvert frankiert mit 2x2 Groschen, gestempelt Dresden 1.11.1869 nach Philadelphia/USA, 2 Ankunftsstempel vom 21.11. auf der Couvertrückseite sowie handschriftlicher Eingangsvermerk auf der Briefvorderseite received 22.11.69.


 
applepower Am: 09.06.2016 20:12:28 Gelesen: 108411# 148 @  
@ hajo22 [#147]

Wenn Briefe nach Übersee doch nicht immer gleich den Geldbeutel sprengen würden ...

An Überseebriefen kann ich auch nur als Destination die Vereinigten Staaten zeigen



Beste Grüße aus Kiel
Joachim
 
Eilean Am: 09.06.2016 22:26:29 Gelesen: 108398# 149 @  


Hier ein Brief von Bonn nach München, ein schöne Bonn-Stempel und ein blauer, den ich nicht entziffern kann.

Gruß
Andreas
 
klinhopf Am: 09.06.2016 22:37:26 Gelesen: 108389# 150 @  
@ Eilean [#149]

den ich nicht entziffern kann.


Absenderstempel eines ADV.ANWALTes namens Ruland in Bonn.
 
Briefmarkentor Am: 09.06.2016 22:41:26 Gelesen: 108388# 151 @  


Inlandsbrief im Fernverkehr bis 1 Loth (15 Gramm) vom 7. August 1871 aus Demmin nach Kadow. Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit einem Groschen (1 x Mi.-Nr. 16 - Ausgabe vom Januar 1869) frankiert und mit dem Kreisstempel DEMMIN abgeschlagen.
 
Baldersbrynd Am: 10.06.2016 08:53:57 Gelesen: 108362# 152 @  
Brief aus Hamburg nach Kopenhagen, gesendet am 10.11.1870.

Porto 3 Gr. für Brief in 2. Gewichtklasse (15-250g).

Viele Grüße
Jørgen


 
hajo22 Am: 11.06.2016 15:11:19 Gelesen: 108320# 153 @  
Für die Hansestadt Hamburg wurde beim Ortsbriefporto aus währungspolitischen Gründen eine Extrawurst gebraten.

Im Gebiet des Freistaates der Freien und Hansestadt Hamburg galt die Courant-Währung mit 1 Mark zu 16 Schillingen. Dabei wertete 1 Schilling 9 preußische Pfennige. Ein Silbergroschen entsprach demnach 1 1/3 Schilling (Hamburg).

Der Hamburger Senat(?) erreichte, daß zumindest in seinem Stadtgebiet die bisherige Gebühr für Stadtbriefe und Stadt-Drucksachensendungen in Höhe von 1/2 Schilling (Hamburg) auch nach dem 31.12.1867 beibehalten werden konnte.

Es wurde eine 1/2 Schilling "Stadtpostmarke" geschaffen, die diskreterweise keine Wertangabe aufwies.

Im Michelkatalog sind das die Nummern 12 (Stadtpostmarke durchstochen) und die Nr. 24 (dieselbe jetzt gezähnt). Beide Marken waren noch (in Hamburg) bis zum 31.12.1874 (also auch noch zu Zeiten des Deutschen Reiches) gültig.

Die Nr. 12:
Ortsbrief aus Hamburg P.E.2 vom 14.5.1868, Ankunftsstempel auf der Couvertrückseite vom selben Tag.



Die Nr. 24:
Ortsbrief Hamburg P.E.? vom 25.3.1873 (also schon im DR), Ankunft am gleichen Tag.



VG, hajo22
 
Baldersbrynd Am: 11.06.2016 18:54:37 Gelesen: 108305# 154 @  
Noch ein Brief in der zweiten Gewichtsklasse.

Gesendet aus Altona nach Nibe in Jutland am 21.9.1871. Gesendet in der Deutschen Reich Zeit.

Viele Grüße
Jørgen


 

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