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Thema: Motiv Wappen
Das Thema hat 168 Beiträge:
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volkimal Am: 14.07.2021 22:51:16 Gelesen: 18408# 119 @  
Hallo zusammen,

mir war gar nicht bekannt, dass es in Wappen so brutale Darstellungen gibt. Im Beitrag [#114] habe ich schon das Wappen von Neheim-Hüsten gezeigt. Jetzt habe ich entdeckt, dass die Bilder der Wappen bei Wikipedia gemeinfrei sind und ich sie daher hier zeigen kann. Daher noch einmal das Wappen von Neheim-Hüsten mit dem Kopf Johannes des Täufers in einer Schüssel.



Die zweite brutale Darstellung in einem Wappen habe ich heute beim Wappen von Walsum [1] entdeckt.





Bei Wikipedia wird das Walsumer Wappen folgendermaßen beschrieben: "Unter silbernem Schildhaupt, darin die blau gekleidete, über dem roten abgetrennten Hals, golden nimbierte Büste des hl. Dionysius mit silbernem Pallium, die Rechte segnend erhoben, in der Linken das abgeschlagene, golden nimbierte Haupt mit Mitra, an der Teilungslinie in Rot ein unterhalbes silbernes Schildchen, überdeckt von einer goldenen Lilienhaspel." [1] Der heilige Dionysius von Paris ist der Schutzpatron der Walsumer Kirche.

Viele Grüße
Volkmar

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Duisburg-Walsum#Wappen
 
volkimal Am: 15.07.2021 15:41:12 Gelesen: 18361# 120 @  
Hallo zusammen,

im Moment bin ich dabei die Absenderfreistempel von Städten und Gemeinden einzugeben die ich für Philastempel bekommen habe. Dabei gibt es natürlich zahlreiche Darstellungen von Wappen. Bei der Blasonierung (= Beschreibung) der Wappen fällt auf, dass immer links und rechts vertauscht sind. Das liegt daran, dass sich bei der Blasonierung „links“ und „rechts“ auf den Wappenträger beziehen, nicht auf den Betrachter [1]. Man sieht es, wenn ich die Blasonierung wie bei diesen Beispielen zum Thema Wappen im Wappen unverändert aus Wikipedia kopiere:



Wappen von Kamp-Lintfort - Blasonierung: „In rotem Feld die silberne Abteikirche Kamp mit grünem Dach und Turmhelmen; die beiden seitlichen Türme tragen oben eine goldene Kugel, der Dachreiter einen goldenen Hahn. Unter der Kirche gekreuzt ein schwarzer Schlägel und ein schwarzes Eisen. Im rechten Obereck ein goldenes Schildchen, darin eine blaue Weltkugel, die von einem goldenen Ring umschlossen wird, von dem eine goldene Pflugschar nach unten ausgeht (= Wappen der Zisterzienser)“. [2]



Wappen von Kapellen (Moers) - Blasonierung: „In blauem Schild eine silberne (weiße) Kapelle mit Dachreiter und goldenem (gelbem) gotischen Tor und Rundfenster. Auf den Dachreiter ein goldenes (gelbes) Kreuz. Im rechten Obereck ein goldenes (gelbes) Schildchen mit schwarzem Balken.“ Es handelt sich um ein "redendes Wappen" - die Kapelle steht für den Ortsnamen und bezieht sich auf die frühere Sankt-Ludgerus-Kapelle. Die Farben Blau und Silber weißen auf die frühere Zugehörigkeit zur Herrlichkeit Friemersheim bis zum 14. Jahrhundert hin. Das Wappen der Grafen von Moers (kleiner Schild) steht für die spätere Herrschaft." [3]



Wappen von Budberg (Rheinberg) - Blasonierung: „In Grün über einem in der Mitte abgeflachten schwarzen Dreiberg ein goldener (gelber) Kirchturm; in der Mitte rechts ein kleines silbernes (weißes) Schild darüber ein schwarzes Kreuz und links ein kleines goldenes (gelbes) Schild geteilt durch einen schwarzen Balken.“ [4]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen#Wappenbeschreibung
[2] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Kamp-Lintfort_COA.svg
[3] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Kapellen_(Moers)_COA.svg
[4] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Budberg_COA.svg
 
Quincy Am: 17.07.2021 10:56:05 Gelesen: 18275# 121 @  
Irland

1939 jährte sich das Bestehen der Verfassung der USA zum hundertfünzigsten Male. Da die US-amerikanische Bevölkerung zu einem beträchtlichen Teil von irischen Einwanderern abstammt, gab die irische Post zu diesem Jubiläum einen Satz mit zwei Sondermarken heraus (MiNr. 69/70). Zu sehen sind darauf George Washington, das Wappen der USA und die irische Harfe.

"Ceileabhrann Muintear na hÉireann Cuimhniú 150adh bliana Bhunreachta Aimeirice" ist gälisch und heißt sinngemäß auf deutsch: "Das irische Volk feiert den 150. Jahrestag der amerikanischen Verfassung".



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Quincy Am: 18.07.2021 09:04:48 Gelesen: 18168# 122 @  
Irland

Mit dem Austritt aus dem Commonwealth am 18. April 1949 ist die Republik, die bereits 1937 proklamiert wurde, von dem Vereinigten Königreich Großbritannien anerkannt worden. Somit wurde mit Inkrafttreten des Republic of Ireland Act am 18. April 1949 Irland endgültig zur Republik [1].

Die irische Post würdigte dieses politische Ereignis mit zwei Sondermarken in einem Satz (MiNr. 108/09). Zu sehen sind auf den Marken das Leinsterhaus, Sitz des irischen Parlaments [2], umgeben von dem Wappen der vier Provinzen Leinster, Ulster, Munster und Connacht [3].



Viele Grüße
Hans-Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Irland_seit_1949
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Leinster_House
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_der_Republik_Irland
 
knorrepoes Am: 23.07.2021 15:07:38 Gelesen: 17828# 123 @  
Eine ganz grosse Seite mit Heraldik und Wappen. Viele Länder, Briefmarken, ganzsachen etc [1].



[1] https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/wiki/Category:Heraldic_stamps
 
volkimal Am: 25.07.2021 10:37:32 Gelesen: 17693# 124 @  
Hallo zusammen,

Wappen mit einer waagerechten Teilung findet man sehr häufig. Ist das Wappen senkrecht unterteilt, so spricht man von einem "gespaltenen Wappen". Hier ein paar Beispiele:





Einen Stempel mit einem mehrfach gespaltenen Wappen habe ich nicht gefunden. Zwei Wappen sind mir aber besonders aufgefallen, da sie nicht nur gespalten sondern zusätzlich symmetrisch oder gespiegelt sind. Beim Wappen vom Kreis Geldern trifft das noch nicht ganz zu, da die beiden Löwen nicht richtig symmetrisch sind. Das Wappen von Kerken ist dagegen vollständig symmetrisch.



Beschreibung (Blasonierung): Gespalten in Blau und Gold (Gelb), vorn ein goldener (gelber) rotbewehrter, doppelschwänziger, rückgewandter steigender Löwe und hinten ein schwarzer steigender Löwe mit roter Zunge. [1]



Blasonierung: Von Rot und Silber (Weiß) gespalten. Vorn über einer silbernen (weißen) Rose in Rot eine silberne (weiße) Kirche mit stumpfem Helm, hinten in Silber (Weiß) eine rote Kirche mit spitzem Helm, darunter eine rote Rose." Das Wappen ist "redend"; die Kirchtürme stehen für die ehemaligen Gemeinden Aldekerk und Nieukerk und die Mispelblüten erinnern an die ehemaligen geldrischen Gemeinden Eyll und Stenden. [2]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Kreis_Geldern_COA.svg
[2] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Kerken_COA.svg
 
Ichschonwieder Am: 25.07.2021 15:46:14 Gelesen: 17668# 125 @  
Stadtwappen der Stadt Staßfurt - Johannes der Täufer ist hier in einem Gewand aus rauen Stoffen zu sehen, das auf sein Einsiedlertum in der Wüste hinweist. Er hält ein Lamm im Arm, ein Symbol für Christus. Die Stadtfarben sind Rot und Weiß, die Farben des Erzbistums Magdeburg.



Klaus Peter
 
volkimal Am: 31.07.2021 10:44:37 Gelesen: 17402# 126 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#117] bin ich auf die Tingierung d.h. die Farbgebung von Wappen bei schwarz-weiß Abbildungen eingegangen. Bei diesen Absenderfreistempeln sind die Farben nur zum Teil richtig dargestellt. Es fällt besonders beim Mond und Stern auf. Diese sind 1971 schwarz dargestellt. Man hat wohl gemerkt, dass das nicht so günstig war, denn 1979 sind sie weiß. Beides entspricht aber nicht den üblichen Schraffuren.





Die Farben im Wappen müssten als Schraffur wie folgt dargestellt werden:

gegittert oder schwarz = schwarz
waagerecht = blau
senkrecht = rot
ohne Schraffur = weiß
gepunktet = gelb oder gold

Die großen Farbflächen sind also alle richtig dargestellt. Schlüssel, Mond und Stern dagegen nicht. Die blauen Schlüssel müssten waagerecht schraffiert sein, Mond und Stern müssten gepunktet sein.

Im Beitrag [#124] habe ich etwas zur Einteilung der Wappen geschrieben. Das Wappen aus Kempen wird von einem durchgehenden schwarzen Kreuz gevierteilt [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DEU_Kempen_COA.svg
 
Quincy Am: 31.07.2021 12:57:47 Gelesen: 17383# 127 @  
Wappen der irischen Provinzen

Die Wappen der vier irischen Provinzen [1] eignen sich mit ihren unterschiedlichen Symbolen für viele Motivthemen, am besten natürlich für das Thema "Motiv Wappen".

Gezeigt habe ich verschiedene irische Marken mit diesen Wappen deshalb schon in mehreren Themen, so auch in diesem in den Beiträgen [#110] und [#122].

Die folgenden Marken (MiNr. 65/66 und 140/41) zeigte ich erst heute Morgen im Thema "Motiv: Hände" [2]. Die Wappen befinden jeweils in den vier Quadraten, die unter dem Buch zu sehen sind, das die irische Verfassung symbolisiert.




Viele Grüße
Hans-Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_Provinzen_und_Grafschaften_Irlands
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/272824
 
volkimal Am: 04.08.2021 16:49:24 Gelesen: 17174# 128 @  
Hallo zusammen,

unter Initialwappen versteht man Wappen, bei denen Buchstaben des Alphabetes und Zahlen als gemeine Figuren verwendet werden. Man kann Initialwappen daher auch als Buchstabenwappen bezeichnen [1]. Das erste Beispiel stammt aus meinem Wohnort Olfen:



Im Wappen von Olfen sieht man einen roten Balken und die beiden Buchstaben "W" und "O". Sie stehen für Wigbold Olfen und sind seit 1593 nachgewiesen. Die Tingierung (Farbgebung) passt in diesem Fall übrigens nicht. Rot wird üblicherweise senkrecht schraffiert, gelb ist gepunktet. Später wurde das Werbeklischee mit dem Wappen übrigens in Osnabrück verwendet:



Das Finanzamt Lüdinghausen verschickte die Olfener Lohnsteuerkarten und die Steuerbescheide über eine Osnabrücker Firma. Diese bekam dazu von Olfen das Werbeklischee [2].

Beim Stempel von St. Tönis sieht man scheinbar ein großes "T" im Wappen:



Dem ist aber nicht so. Das scheinbare "T" ist in Wirklichkeit das Antoniuskreuz des Heiligen Antonius (der Große).

Dieses Andreaskreuz (auch Taukreuz) findet man auch in dem aus dem Ende des 16.Jahrhundert stammende Schöffensiegel der Gemeinde (rechter Stempel). Da die Gemeinde St. Tönis den Namen des Schutzpatrons trug, war es eine naheliegende Lösung, dass die Gemeinde auch das Symbol des Schutzpatrons zu ihrem Wappen machte [3]



Beim Wappen von Willich sind dagegen mehrere Buchstaben enthalten, die man aber im ersten Moment nicht sieht. Hier die Beschreibung von Wikipedia: „In Blau ein gelbes (goldenes) Quadrat, das an jeder Seite von dem Buchstaben W in Gelb (Gold) so umrankt wird, daß seine unteren Spitzen auf die Mitte des Quadrates gerichtet sind und hier ein gleicharmiges Kreuz bilden.“ [4].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Initialwappen
[2] Siehe diesen und den folgenden Beitrag: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=250410#M296
[3] https://www.toenisvorst.de/de/abt1/wappen-und-logo/
[4] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wappen_der_Stadt_Willich.svg
 
volkimal Am: 05.08.2021 15:36:05 Gelesen: 17105# 129 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#119] habe ich ein Wappen von Walsum gezeigt. Dort ist der heilige Dionysius von Paris mit dem Kopf in seiner Hand dargestellt. Bei Wikipedia heißt es über sein Martyrium u.a.: "Laut Gregor von Tours war Dionysius um 250 Bischof von Paris. Der römische Statthalter ordnete die Verhaftung und Enthauptung des Dionysius und seiner Begleiter Rustikus und Eleutherius an. Die Legende berichtet, Dionysius habe auf dem Richtplatz am Montmartre sein abgeschlagenes Haupt aufgenommen, es in einer nahegelegenen Quelle gewaschen und sei mit seinem Haupt in den Händen sechs Kilometer Richtung Norden gegangen, bis zu der Stelle, wo er begraben werden wollte." [1]





Die älteste Krefelder Kirche, ist die Dionysiuskirche, heute Alte Kirche genannt. 1755 wurde die katholische Dionysiuskirche fertiggestellt. Dementsprechend ist im Wappen von Krefeld ebenfalls der heilige Dionysius von Paris zu sehen. Auch hier trägt er seinen Kopf in der Hand.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dionysius_von_Paris
 
Quincy Am: 05.08.2021 17:21:49 Gelesen: 17085# 130 @  
Irische Provinzwappen

In diesem Thema zeigte ich schon drei Sätze mit Marken, welche die vier Provinzwappen Irlands [1] zeigen: Beiträge [#110], [#122] und [#127].

Einen weiteren Satz mit zwei Sondermarken gab die irische Post 1945 zum 100. Todestag von Thomas Davis (1814-1945) [2], dem Gründer der "Jung-Irland Bewegung", heraus (MiNr. 96/97). Sie zeigen einen Sämann. Auf seinem Säsack steht Saoirse (gälisch, zu deutsch: Freiheit).

Jeweils in den Ecken der Marken befinden sich die Wappen der vier irischen Provinzen:

- oben links: Leinster (Keltische Harfe)
- oben rechts: Connacht (Adler und Ritterschwert)
- unten links: Ulster (Kreuz und Hand)
- unten rechts: Munster (Drei Kronen)

Die gälische Inschrift am Markenrand "Ghluaieacht na eÉireannach ógh" bedeutet auf deutsch: "Die jugendliche Bewegung Irlands"



Diesen Satz zeigte ich bereits in den Themen "Motiv Musik" [3] und "Motiv Landwirtschaft - Geräte und Maschinen" [4]

Viele Grüße
Hans-Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_der_Republik_Irland
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Davis_(Young_Irelander)
[3] https://www.philaseiten.de/beitrag/271488
[4] https://www.philaseiten.de/beitrag/271423
 
volkimal Am: 07.08.2021 10:12:52 Gelesen: 16917# 131 @  
Hallo zusammen,

menschliche Figuren gibt es in einer großen Vielfalt als sogenannte "Gemeine Figur" bei den Wappen [1]. Immer wieder sind es auch kirchliche Figuren oder Heilige [2]. Siehe die Beiträge [#119] oder [#129]. Hier zwei Wappen aus Grefrath:





Im Wappen der ehemaligen Gemeinde Grefrath sieht man den heiligen Laurentius mit einem goldenen Buch und einem schwarzen Gitterrost in der Hand. Der heilige Laurentius wurde der Sage nach mehrfach gefoltert und dann auf einem glühenden Eisenrost hingerichtet. Aus diesem Grund wird er oft mit dem Rost als Attribut dargestellt. Der heilige Laurentius ist der Namenspatron der katholischen Pfarrkirche in Grefrath.

Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Oedt ist zweigeteilt. In der oberen weißen Fläche ist der Erzbischof von Köln dargestellt, unten ein knieender Abt mit silbernem (weißen) Krummstab.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Figur#Menschliche_Figuren
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Symbole_in_der_Heraldik
 
volkimal Am: 09.08.2021 15:53:08 Gelesen: 16822# 132 @  
Hallo zusammen,

als Fahrzeuge kommen im Wappen überwiegend Schiffe vor. Hier ein Beispiel von der Stadt Greven:



Nach Zusammenlegung der drei Gemeinden Greven rechts der Ems, Greven links der Ems und Greven Dorf, einigte man sich auf eine sogenannte "Pünte" als Wappensymbol. Das Wappen erinnert an den Anfang der Püntenschifffahrt im Hochmittelalter. Greven war lange Zeit der Endpunkt der Schifffahrt auf der Ems. [1]

Eine Pünte ist ein Schiff ohne Motorantrieb. Der Boden war flach, die Bordwand neigte sich nur leicht nach außen. Pünten waren oft mit einem Segel versehen, das jedoch für das Vorankommen alleine meist nicht ausreichte, so dass vielfach getreidelt wurde. Hierfür wurde ein Pferd an Bord mitgeführt, das vor den Strecken, an denen getreidelt werden musste, an Land geführt wurde. [2]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DE_Greven_COA.svg
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%BCnte_(Schiffstyp)
 
volkimal Am: 10.08.2021 11:12:33 Gelesen: 16773# 133 @  
Hallo zusammen,

im Wappen von Alt-Willich sieht man drei Ähren und ein halbes Wasserrad:



Bei Wikipedia wird es folgendermaßen beschrieben [1]:

„In Blau über einem nach oben offenen halben roten fünfspeichigen Wassermühlrad drei goldene (gelbe) Weizenähren.“ Das Wappen zeigt die Symbole der Schutzpatronin (die hl. Katharina von Alexandrien, Mühlrad) und der Landwirtschaft sowie des Willicher Brauwesens (Ähren)

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:DEU_Alt-Willich_COA.svg
 
volkimal Am: 16.08.2021 19:30:27 Gelesen: 16437# 134 @  
Hallo zusammen,

und noch ein Heiliger:



Wenn man die beiden Wappen vergleicht, so sehen sie sehr unterschiedlich aus. Es sind in dem Fall Wappen aus unterschiedlichen Zeiten dargestellt. Das farbige Wappen ist das 1965 genehmigte Wappen. Das Bild im Stempel entspricht z.B. der Wappendarstellung aus dem Papiersiegel von Realschule und Progymnasium Lüdenscheid [1]. Andere Stempel in der Datenbank zeigen dagegen das heutige Wappen.

In beiden Fällen zeigt das Wappen den Bischof Medardus - es ist der heilige Medardus von Noyon. Bischof Medardus (456 – 545) war Mitte des 6. Jahrhunderts Bischof von Vermandois, dann von Noyon und später von Tournai, von wo aus er Flandern missionierte. Medardus war für seine Mildtätigkeit bekannt und wurde heiliggesprochen. Sein Gedenktag ist der 8. Juni.

Viele Kirchen tragen das Patrozinium des hl. Medardus. In Frankreich tragen über 70 Gemeinden den Namen Saint-Médard, in Deutschland sind es nur Medard (Glan) sowie ein Stadtteil von Trier. Er wird weiterhin in Belgien und Deutschland als Schutzpatron verehrt, wie zum Beispiel in Ostdorf oder in der Stadt Lüdenscheid, wo der Heilige zudem im Stadtwappen dargestellt wird. Weiteres bei Wikipedia [2].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/wiki/L%C3%BCdenscheid
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Medardus_von_Noyon
 
Seku Am: 02.09.2021 19:48:50 Gelesen: 15700# 135 @  
Russland 2019 - 7. endgültige Ausgabe der Russischen Föderation



gestempelt in Stavropol

Mi.-Nr. 2738, 2736 sowie 2 x 2727

Ich wünsche noch einen schönen Abend

Günther
 
wajdz Am: 03.09.2021 22:23:13 Gelesen: 15665# 136 @  
200 Jahre Innviertel · 01.06.1979 - Österreich MiNr 1610



Anders als das übrige Oberösterreich war das Innviertel (amtlich: Innkreis) zum überwiegenden Teil bis zum Jahr 1779 (Abtretung im Frieden von Teschen) ein Teil Bayerns. Damit erklären sich auch die bayrischen Rauten in den Städtewappen von Braunau am Inn und Ried im Innkreis, im Wappen von Schärding durch rot-weiße Pfähle ersetzt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Ichschonwieder Am: 11.09.2021 10:19:00 Gelesen: 15326# 137 @  
Wappen 1. Landkreis Rostock; 2. Landkreis Lüchow-Dannenberg; 3. Samtgemeinde Hankensbüttel;



VG Klaus Peter
 
volkimal Am: 29.09.2021 14:28:30 Gelesen: 14904# 138 @  
Hallo zusammen,

heute das Wappen der Stadt Fröndenberg:





Abgebildet ist der heilige Mauritius, der Patron der Stiftskirche Fröndenberg. Mauritius war ein Schutzheiliger des Heeres, der Infanterie, der Messer- und Waffenschmiede und wurde angerufen vor Kämpfen, Gefechten und Schlachten. Das Reichsschwert und die Heilige Lanze, Teile der Reichskleinodien, wurden ab dem Hochmittelalter ebenfalls auf den heiligen Mauritius zurückgeführt [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius_(Heiliger)
 
Seku Am: 30.09.2021 11:19:41 Gelesen: 14886# 139 @  
@ [#52]

Wappen in Österreich gab es schon 2017 in ähnlicher Form. Hier eine Marke aus der Hauspost: Steiermark. Weitere aus diesem Satz hier [1]



Mi.-Nr. 3317

Ich wünsche einen schönen Tag

Günther

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=215&CP=0&full=1 # 512
 
GSFreak Am: 05.11.2021 09:44:14 Gelesen: 13667# 140 @  
Hallo zusammen,

auch die Verbandsgemeinde Trier-Land hat in ihrem Absenderfreistempel (FR), hier vom 31.07.2021, ein Wappen integriert. Dargestellt im Wappen sind das kurtrierische Kreuz, der Turm der Burg in Welschbillig sowie mittig die Igeler Säule.



Beste Grüße
Ulrich

[Redaktionell ergänzt: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/130625 ]
 
mausbach1 Am: 08.11.2021 08:48:20 Gelesen: 13502# 141 @  
Erndtebrück ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein.



Erndtebrück wurde erstmals 1256 erwähnt. Zunächst war der Ort unter dem Namen Ermingardibrugge bekannt und Sitz eines Rittergeschlechts sowie später Zollstelle mit Marktrecht. Um 1502 nannte man das Dorf Irmgardtenbrucken. Erst ab 1819 nannte man das Dorf Erndtebrück. Die heutige amtliche Schreibweise des Ortsnamens ist 1732 zum ersten Mal aufgetaucht, konnte sich aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts durchsetzen. In allen Fassungen tritt neben dem Namen Brücke der Personenname Irmin auf, wenn auch in einer durch Lautwandel bedingten Schreibweise. Der Vorname Irmin war bei den Germanen ein beliebter Vorname. 1265 und 1283 tritt der eingangs mehrfach erwähnte Dominus Conradus de Ermingardebrugge miles als Zeuge auf, zuletzt bei der Schenkung Wittgensteinscher Güter an das Kloster Caldern. 1944 und 1945 erlebte Erndtebrück als Eisenbahnknoten schwere Luftangriffe durch die USAAF. Die Angriffe forderten über 100 Menschenleben.

Am 25. März 1976 wurde der Gemeinde das Recht zur Führung eines Wappens, eines Siegel und eines Banners verliehen. Das Wappen zeigt im oberen Teil eine Brücke und im unteren das Wappen der Grafen von Wittgenstein. Das Banner wird wie folgt beschrieben: „In drei Bahnen im Verhältnis 1: 3: 1 von Schwarz zu Weiß zu Schwarz längsgestreift, in der oberen Hälfte der mittleren Bahn der Wappenschild der Gemeinde.“[1]

Kümmersbruck ist eine Gemeinde im südöstlichen Teil des Oberpfälzer Landkreises Amberg-Sulzbach. Der Ort liegt fünf Kilometer südöstlich von Amberg und wird von der Vils durchflossen, in die im Westen der Krumbach mündet.



Kümmersbruck wurde 1114 erstmals erwähnt, der Ortsteil Theuern bereits 1092. Die Ortschaft Kümmersbruck war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Herren von Grienagel. Der Name geht auf den altbairischen Personennamen Chuniprecht und zurück, der sich später zu «kümmer» sprachökonomisch dissmilierte.[2]

Glückauf!
Claus

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Erndtebr%C3%BCck
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCmmersbruck
 
Manne Am: 08.11.2021 09:25:55 Gelesen: 13497# 142 @  
Hallo,

aus Köln von der Fa. Fremery & Dyckerhoff ein Freistempel vom 11.08.1960 mit deren Wappen.

Gruß
Manne


 
GSFreak Am: 16.11.2021 13:55:51 Gelesen: 13295# 143 @  
Hallo zusammen,

ebenfalls die Gemeinde Brachttal (Main-Kinzig-Kreis im Regierungsbezirk Darmstadt (Hessen)) zeigt in ihrem Absenderfreistempel (FR) ein Wappen, hier vom 12.10.2021.



Beste Grüße
Ulrich
 

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