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Thema: Grossbritannien: Belege nach Deutschland
doktorstamp Am: 06.12.2014 18:29:23 Gelesen: 47126# 1 @  
Einigen wenigen ist es bekannt (noch weniger haben die Sammlung zu Sicht bekommen), dass ich eine Sammlung Poststücke aus aller Welt nach Deutschland führe. Bedingungen für die Aufnahme in diese Sammlung, (man könnte sagen Voraussetzungen); erstens €1 Belege usw sind zu vermeiden; zweitens chronologisch haben diese Poststücke meine Deutsche Sammeltätigkeit anzupassen.

Heute auf einer Tauschbörse konnte ich dieses Stück, das ich Euch nicht enthalten möchte, erwerben.



und hier der Ordnung halber die Rückseite



Einschreibganzsache der Größe H1 Ausgabe König Eduard VII mit Werteindruck für 2d zzgl. 1d. Für die Versicherung und Porto kam 1/- hinzu (10d Porto, 3d. Versicherung, 2d. Einschreiben= 1/3). Am 5 August 1910 aufgegeben (LONDON W 3; Regent Street). Der Eingang ist am 16.8.1910 in Wiesbaden rückseitig belegt. Unten links zwischen FEE & PAID hat der Postler sich mit seinem Paraph verewigt. Einschreiblabel mit K1. ASSURÉ gestempelt.

Ein nicht alltägliches Stück das fortan mit den anderen in der Sammlung eingereiht wird.

Viel Spaß beim Zuschauen.

mfG

Nigel
 
asmodeus Am: 08.12.2014 07:38:04 Gelesen: 47063# 2 @  
@ doktorstamp [#3]

Sehr schöner Beleg!

Habe einen Wrapper, aber als Briefporto nach Deutschland - nur das Porto gibt mir Kopfzerbrechen. 1905 war das Porto für einen schweren Brief 3 Oz 1/3, aber verklebt sind 1/4. Erst ab 1.7.1097 kostete ein 10 Oz Brief 1/4. Auch das nächste Porto von 3½ Oz kostete 1905 1/5½.


 
Günther123 Am: 07.08.2015 19:06:56 Gelesen: 46804# 3 @  
Brief von London nach Rudolstadt

Hallo Profis,

nachfolgenden Brief von London nach Rudolstadt hab ich vor einigen Tagen erworben. Leider habe ich keinen Katalog und kenne mich auf diesem Gebiet nicht wirklich aus.

Könnt ihr mir ein bisschen weiterhelfen, worum es sich da handelt, bzw. was so etwas wert ist?

Danke


 
jmh67 Am: 07.08.2015 21:22:17 Gelesen: 46776# 4 @  
@ Günther123 [#3]

Wert ist ein Sammlerstück immer genau so viel, wie ein Käufer im Moment gewillt ist zu bezahlen. Da das stark schwanken kann und wird, sind Katalogpreise allenfalls als vage Richtlinie anzunehmen.

So, nachdem die Philosophie aus dem Wege ist: Du hast sicher schon erraten, dass es sich um ein Kuvert für Einschreibbriefe handelt, Der runde Eindruck von 4 1/2 Pence mit dem geprägten Königskopf (George V., regierte 1910-1936) beinhaltet die Einschreibgebühr und die Briefgebühr fürs Inland. Die Penny-Marke musste dazugeklebt werden, um die Gebühr ins Ausland abzudecken. Für Einschreibbriefe wurden zumindest an großen Postämtern spezielle Stempel verwendet, den ovalen "Registered"-Stempel wird man nicht auf normaler Post finden. Das blaue Kreuz ist eine zusätzliche Kennzeichnung für Einschreiben, früher hat man auf der Insel solche Briefe sicherheitshalber mit einem blauen Faden umschnürt, da kommt das her.

Wenn ich mich nicht irre, ist E.C. 14 im Osten der City of London, so um den Tower herum, aber das weiß vielleicht jemand anders besser.

Was zeigt denn die Rückseite? Irgendwelche Stempel? Die könnten Aufschluss über den Reiseweg des Briefs geben. Noch ein Siegel? Das war damals eine übliche Sicherheitsmaßnahme.

Hilft das weiter?

Jan-Martin
 
Cantus Am: 07.08.2015 22:18:03 Gelesen: 46760# 5 @  
@ Günther123 [#3]

Hallo,

das ist ein Einschreibeumschlag (Ganzsache), der in der gezeigten Erhaltung (Abgangsort London, Ziel in Deutschland) sehr häufig angeboten wird. Der Wert dürfte bei 1 - 2 Euro Tauschwert liegen.

Viele Grüße
Ingo
 
Günther123 Am: 08.08.2015 15:18:06 Gelesen: 46695# 6 @  
@ Jan-Martin

Vielen Dank, das hilft sehr.

@ Ingo

Danke für die Einschätzung.

Bezüglich der Rückseite: Der Eingang ist am 21.11.1926 in Rudolstadt belegt. Ein weiteres Siegel ist nicht vorhanden.

lg Günther

-
 
hajo22 Am: 08.08.2015 15:41:18 Gelesen: 46690# 7 @  
Faltbrief aus London vom 19.3.1866 via Ostende nach Hemer in Preußen, Ankunft 21.3.

Blauer Grenzübergangsstempel "Aus England per Aachen franco 20/3, Zugnr. 3, Bahnpost". Roter "PD"-Stempel (bezahlt bis zum Empfänger).



BG, hajo22
 
hajo22 Am: 09.08.2015 17:00:26 Gelesen: 46639# 8 @  
2 1/2 Pence (2x1 Penny und 1/2 Penny) aus London vom 27.12.1898 nach Berlin, Ankunft 29.12.



VG, hajo22
 
Fips002 Am: 09.08.2015 19:12:09 Gelesen: 46623# 9 @  
Von mir ein Franco Brief nach Eibau/Sachsen.

Briefeingang aus Großbritannien nach dem 3.Postvertrag 1.7.1859 - 30.6.1870.
Es erfolgte die zweite Ermäßigung der Briefgebühr von 8d = 7sgr. auf 6d = 5sgr. für den einfachen Brief.

In dieser Periode erfolgte ein zweimaliger Wechsel der Stempelfarbe im Grenzeingang Aachen.

13.12.1861, Franco-Brief aus Leeds über London, Ostende und Aachen nach Eibau/Sachsen, an das Handelshaus Neumann. Eingang Eibau am 17.12.61.

Der Grenzeingangs Stempel hat keine Zugnummer. Dieser Stempel in roter Farbe wurde von 1851 - 1862 verwendet.

Als 1862 die Bearbeitung der England Korrespondenz an die Bahnposten überging, wurde die Zugnummer vor das Datum gesetzt.



Gruß Dieter
 
10Parale Am: 20.06.2016 20:46:52 Gelesen: 45662# 10 @  
@ doktorstamp [#1]

Stanley Gibbons #201 Jubilee Issue 2 1/2 pence, abgeschlagen mit einem ovalen Registered-Stempel vom 14. September 1888 lief nach Apolda in Sachsen-Weimar (Germany).

Der Brief musste im Osten Londons - E.C. - in BARBICAN aufgegeben worden sein. Ich bin kein Experte aber irgendwie wurde der Brief nachtaxiert. Reichte die Marke nicht für die allfällige Auslandsgebühr?

Was ich nicht erklären kann:

rote Taxierung 54
was bedeutet C8 (rötlich links neben der Marke)
1930 unterstrichen unter dem blauen R im Oval ?

Rückseitig eine eingedruckte Vorausentwertung Registration Two Pence mit dem Kopf Victorias, eine Ganzsache? Ich habe mir noch nie die Frage gestellt, ob es Ganzsachen gibt, deren Vorausentwertung auf der Rückseite des Belegs aufgedruckt ist? Ernsthaft, wer bring Licht ins Dunkel?

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 20.06.2016 22:14:09 Gelesen: 45646# 11 @  
@ 10Parale [#10]

Asmodeus zeigt in [#5] beim Thread "Ganzsachen Grossbritannien" eine private Einschreibenganzsache, die meiner aus [#10] sehr ähnlich ist. Sie ist viel früher in 1879 gelaufen und insgesamt mit 2 Pence Registered auf der Rückseite und Stanley Gibbons #139 2 1/2 d. mauve. also insgesamt 4 1/2 Pence freigemacht.

Da ich vermute dass, zwischen 1879 und 1888 eine Portoerhöung in GB stattfand, erklärt sich dadurch auch die Taxierung auf dem Einschreiben aus [#10].

Vielleicht finde ich weitere Erklärungen in der Literatur.

10Parale
 
asmodeus Am: 21.06.2016 08:29:44 Gelesen: 45626# 12 @  
Das Porto stimmt: 2d Einschreibgebühren und 2 1/2d für das Porto nach Deutschland. Ich suche Dir die Michelnummer raus. Ich denke, dass einige handschriftliche Vermerke vom Absender/Empfänger angebracht worden sind.

Porto für Briefe:

1/2oz 2 1/2d
Bis 1oz 5d

Einschreibgebühren ab 1878. 2d

Der Brief war wohl nicht schwerer.
 
Max78 Am: 25.03.2017 16:43:26 Gelesen: 44559# 13 @  
Hallo zusammen,

ich habe hier eine Frage zu einem Luftpostbrief von London nach Hamburg 1954. Was hat es mit den viereckigen, schwarzen Stempeln auf sich (woher stammen die) ?



Schon einmal ein Dankeschön im Voraus, Max
 
DL8AAM Am: 25.03.2017 17:05:27 Gelesen: 44554# 14 @  
@ Max78 [#13]

Ich kenne sowas unter dem Begriff "census (diamond) mark". Diese stammten (alle?) von Universal "Stempelmaschinen" und dienten zur Bestätigung der Erfassung der gezählten Postsendungen (meist) im Oktober seit den 1930 bis in die 1980er. Da Deiner ebenfalls aus dem Oktober stammt, tippe ich, dass das ebenfalls "soetwas" ist; siehe u.a.

http://www.meterfranking.co.uk/part2section13.pdf

Gruß
Thomas
 
Max78 Am: 25.03.2017 17:12:23 Gelesen: 44551# 15 @  
@ DL8AAM [#14]

Hallo Thomas,

herzlichen Dank für die hilfreiche Info. Verstehe ich es richtig, dass diese "census marks" eventuell belegen, dass 1 x im Jahr (Oktober) eine Zählung der Sendungen durchgeführt wurde, um eine Statistik zu erheben?

mit Grüßen Max
 
DL8AAM Am: 25.03.2017 17:16:49 Gelesen: 44547# 16 @  
@ Max78 [#15]

Jou, das ist korrekt. ;-)

Thomas
 
Cantus Am: 25.03.2017 19:22:56 Gelesen: 44533# 17 @  
@ 10Parale [#10]

Hallo 10Parale,

ich habe diesen Beitrag eben erst entdeckt, da ich so nicht sammle. Bei mir sind Ganzsachen wie dieser Einschreibeumschlag Teil der Ganzsachensammlung, Belege wie der von Max78 gezeigte Brief Teil der Briefesammlung.

Der von dir hochgeladene Einschreibeumschlag wird bei Michel als EU 12 Aa geführt. Er kam 1886 in Gebrauch. Es gibt diesen Umsschlag in sechs verschiedenen Formatgrößen, dein Exemplar dürfte das kleinste und zugleich am häufigsten gebrauchte Format F sein.

Die Unterteilung A (bei EU 12 Aa) bedeutet, dass diese Ganzsache die Außenmaße von etwa 134 x 83 mm besitzt, die weitere Unterteilung a bedeutet, dass in den Kreisen unten im Wertstempel 5 Punkte sind; bei Variante b wären es 9 Punkte.

Da es mehrere Ausgaben von Einschreibeumschlägen mit einem derartigen Wertstempel gibt, besteht ein weiteres wesentliches Merkmal zur Bestimmung dieser Ganzsache in Form und Inhalt des rückseitigen Textaufdruckes. Der rückseitige Textaufdruck ist im Übrigen auch bei allen anderen älteren Ganzsachenumschlägen von Großbritannien als besonderes Merkmal zu berücksichtigen, da bereits geringe Änderungen im Text oder Schriftbild eine andere Katalogzuordnung bedeuten.

Anders als von dir angegeben befindet sich der Wertstempel des Einschreibeumschlages nicht auf der Umschlagrückseite, sondern er wurde - wie auch bei allen anderen alten Einschreibeumschlägen von Großbritannien - auf der Umschlagklappe aufgedruckt. Wenn die Faltung des Umschlages nun so ist, dass die Umschlagklappe nach hinten umgeklappt und so festgeklebt wird, um den Briefumschlag zu verschließen, dann ist bei gebrauchten und noch verschlossenen Einschreibeumschlägen der Wertstempel rückseitig zu sehen, bei späteren Ausgaben wird die Umschlagklsppe nach vorne umgeschlagen mit der Folge, dass dann bei gebrauchten Exemplaren der Wertstempel vorderseitig zu sehen ist. Ich werde mal ein wenig nachschauen, vielleicht habe ich noch ein ungebrauchtes Exemplar des EU 12 Aa, um das zu verdeutlichen.

Viele Grüße
Ingo
 
Manne Am: 26.03.2017 10:03:46 Gelesen: 44495# 18 @  
Hallo,

ein Brief vom 18.10.1965 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim als Feldpost.

Gruß
Manne


 
10Parale Am: 21.04.2017 19:20:18 Gelesen: 44265# 19 @  
@ doktorstamp [#1]

Hier ein aktueller Brief als Einwurfeinschreiben von Bath nach Deutschland. Schöne Marken aus der Serie "150 Jahre Kinderbuch" mit Motiven von "Alice in Wonderland" und aus dem Jahr 2013 der Höchstwert aus der Serie "Jane Austen", Michel Nr. 3412.

Die Entzifferung der Labels (auch rückseitig) überlasse ich den dafür geeigneten Scannern.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 21.06.2019 20:46:40 Gelesen: 40093# 20 @  
@ 10Parale [#19]

Obwohl England gerade von Rumänien mit 4:2 in der U21 Europameisterschaft besiegt wurde, ist dieser Brief aus London wohl unschlagbar.

32 Marken wurden aufgeklebt, alle zeigen die Queen. Insgesamt wurde eine Portowert von von 5,13 £ mit Briefmarken freigemacht.

Na gut, die Stempel sind schlecht, sie geben kaum Informationen, da hätten die Briten das gute alte Malteserkreuz behalten können.

So macht Philatelie Spaß.

Liebe Grüße

10Parale


 
GSFreak Am: 21.06.2019 22:53:25 Gelesen: 40076# 21 @  
@ 10Parale [#20]

Von der Anzahl der Marken ("nur" 14 Stück) kann mein Beleg (Einschreiben) nicht mithalten, aber der Portowert ist 10,36 £. Absender ist "unser" doktorstamp. Aufgegeben am 29.11.2012 im Postamt Coltsfoot Drive in Horsham (West Sussex). "Coltsfoot" bedeutet übrigens "Huflattich".



Gruß Ulrich
 
10Parale Am: 29.06.2019 15:36:06 Gelesen: 40001# 22 @  
@ GSFreak [#21]

Ein wunderschöner Beleg mit einem gut leserlichen Stempel, was bei Großbritannien leider nicht immer der Fall ist. Der Preis scheint mir hoch, ist es doch eine Drucksache (Einschreiben)! Was hätte der Brief als Nicht-Drucksache gekostet?

Langsam beginnt mein Herz bei solchen Belegen immer mehr für das Mutterland der Philatelie zu schlagen. Begründen kann ich dieses mit diesem aktuellen Brief mit einem Portowert von 160,5 Pence.

Die Marken stammen zumeist aus dem Jahr 1987/88 - bei der Bestimmung der Queen-Marken tue ich mich noch schwer!

Endlich mal ein schöner Stempel, der in den Briefkasten flattert. Man ist ja mittlerweile dankbar, wenn Marken unbeschädigt ankommen. Wenn der Stempel dann noch passt, hat das ja fast schon raren Charakter.

Abgeschlagen 2 x in DELAPRÉ NORTHAMPTON am am 27. Juli 2019.

Liebe Grüße

10Parale


 
bignell Am: 01.07.2019 20:41:40 Gelesen: 39974# 23 @  
Liebe Freunde,

kann mir jemand den Absender dieses Briefes anhand des Siegels bestimmen?



3.8.1865 London HW, Nebenstempel Aus England per Aachen, rückseitig Ankunftsstempel Gotha und schwarzes Siegel mit Löwe und Einhorn, dem englischen Wappen, unten Schrift P.R.?.V. PURSE



Vielen Dank,
harald
 
Martin de Matin Am: 01.07.2019 22:41:16 Gelesen: 39959# 24 @  
@ bignell [#23]

Es ist nicht das englische Wappen, sondern das Wappen des Vereinigten Königreichs von Grossbritanien und Irland in der Regierungsversion, mit Löwe links, Einhorn rechts, in der Mitte viergeteiltes Wappen (für England ,Schottland und Irland) darüber eine Krone und unten im geschwungenen Band das Motto "DIEU ET MON DROIT". Für wenn genau die untere Inschrift steht bin ich noch am suchen.

Zur unteren Inschrift kann ich noch nichts sagen, ich dachte erst das zweite Wort würde purge heissen und der letzten zwei Buchstaben des ersten Worts wäre ein "TY". Bei der Suche nach Dr.Behm bin ich auf einem Buchauschnitt über David Livingston gestossen. In diesem Zusammenhang wird ein Dr. Behm in Gotha erwähnt; zeitlich würde dies ja passen.

Gruss
Martin
 
bignell Am: 01.07.2019 22:52:53 Gelesen: 39954# 25 @  
@ Martin de Matin [#24]

Hallo Martin,

Du hast natürlich recht, britisches Wappen, nicht englisches. Bei der Schrift unten denke ich es wird sich um die Abkürzung irgendeiner Regierungsstelle handeln. Sicher bin ich mir nur bei folgenden Buchstaben: P???? ?UR?E. Der erste Buchstabe des zweiten Worten könnte ein P oder auch ein D sein, der vierte ein S oder G.

Vielen Dank,
harald
 
mljpk Am: 02.07.2019 10:48:03 Gelesen: 39934# 26 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

ich lese "Privy Purse", sozusagen die Privatschatulle der britischen Monarchen aus dem sie einen Teil ihres Auskommens verwalten. Die Krongutsverwaltung unter dieser Bezeichnung gibt es wohl noch heute.

Beste Sammlergrüsse
Jens
 
bignell Am: 02.07.2019 17:21:45 Gelesen: 39914# 27 @  
@ mljpk [#26]

Hallo Jens,

das wird die Erklärung sein.

Vielen Dank,
harald
 
wajdz Am: 02.07.2019 19:06:52 Gelesen: 39902# 28 @  
Nach so viel beeindruckend frankierten Belegen aus dem guten „Old England“ hier ein Beispiel, das es auch viel nüchterner zugehen kann.

Ist das nun noch eine Briefmarke, eine ATM oder ein gestaltetes Label? Auf Thermopapier und wie lange wird es lesbar sein? Und mit umgerechnet 1,78 € (1,6 £) für einen 50g Kompakt-Brief noch über den 1,70 €, die von der Deutschen Post seit dem 1. Juli verlangt werden.



Die „Woche der Streitkräfte“, die in diesem Jahr von Montag, 24. Juni bis Sonntag, 30. Juni 2019 stattfindet, beginnt mit dem Anbringen von Flaggen an Gebäuden und berühmten Sehenswürdigkeiten im ganzen Land, Vorträgen und Veranstaltungen. Sie ist der Anlaß für diesem Werbestempel •Salut Our Forces•, der speziell am 26. Juni den „Tag der Reservisten“ und die damit zusammenhängenden Organisationen würdigt. Codiert in England und in Deutschland

MfG Jürgen -wajdz-
 
doktorstamp Am: 02.07.2019 19:54:14 Gelesen: 39893# 29 @  
@ bignell [#23]

Der Siegel unten heißt PRIVY PURSE.

Folglich aus dem Königshaus Englands. Es gibt auch das Amt KEEPER OF THE PRIVY PURSE. Wer dieses Amt inne hat amtiert als Schatzmeister zum Königshaus
bzw. zum Regent. Es wird heutzutage anders gehandhabt. Verwaltet wird das Einkommen der Königin sowie ihre Ausgaben privat sowie staatlich.

mfG

Nigel
 
bignell Am: 02.07.2019 20:18:12 Gelesen: 39890# 30 @  
@ doktorstamp [#29]

Hallo Nigel,

vielen Dank für Deine Informationen. Kann ich davon ausgehen, dass das Schatzmeisteramt viel Postverkehr hatte und somit das Siegel nicht sehr selten war?

Lg, harald
 
doktorstamp Am: 02.07.2019 20:43:06 Gelesen: 39884# 31 @  
@ bignell [#30]

Das Siegel in sich bildet keine Seltenheit, dennoch ist es keineswegs häufig auf Auslands Post zu treffen.

mfG

Nigel
 
Mondorff Am: 03.07.2019 13:32:44 Gelesen: 39859# 32 @  
Wenn ich richtig übersetzt habe, handelt es sich bei diesem Beleg um die Sendung eines Schwamm-Händlers.

Druck und Frankatur passen so gut zusammen.



Brief vom 29. April 1905 ab London W 2 nach St. Johann, heute ein Stadtteil von Saarbrücken.

Ankunftstempel ST. JOHANN / * (SAAR) 1 f schon vom 30.4.1905!

Der Name des Empfängers in der Anschrift wurde versteckt.

Schönen Gruß
DiDi
 
jmh67 Am: 03.07.2019 19:50:41 Gelesen: 39839# 33 @  
@ wajdz [#28]

Das ist ein Schalterfreimachungslabel, also eine Art Postfreistempel, wenn man so will, das nicht noch einmal gestempelt werden muss. Ähnliche Rollen spielen bei uns die Frankit-Label. Man bezeichnet es auch nach der verwendeten Software als Horizon-Label. Das Design ist schon das dritte nach den weißen Aufklebern und den ganzflächig goldfarbenen mit dem Bild der Königin.

Jedenfalls kannst du beides, Label wie auch Maschinenstempel, in die Datenbank einstellen, wenn du magst.

-jmh
 
Martin de Matin Am: 07.07.2019 14:03:17 Gelesen: 39793# 34 @  
Ich zeige hier einen Brief der zwar nicht ursprünglich in Grossbritannien, sondern in den USA aufgegeben wurde und in London nach Köln ins Domhotel nachgesendet wurde. Der Brief wurde am 4. Mai 1906 in New York abgestempelt und ist mit einem relativ hohen Porto on 65 cent frankiert. Am 14.5.1906 wurden in Grossbritanien zwei Marken der Eduardausgabe mit zusammen 2Pence dazugeklebt und mit einem Einschreibestempel entwertet. Ich vermute,das der Stemtel "R" im oval britischer Herkunft ist. Der Brief kam einen Tag später in Köln an, welches der Ankunftsstempel belegt.

Wurden die britischen Marken als Einschreibegebühr verwendet? Aus der US-Postseite kann ich kein Einschreiben erkennen. Vielleicht kann mir jemand etwas dazu sagen.



Gruss
Martin
 
doktorstamp Am: 08.07.2019 11:12:11 Gelesen: 39763# 35 @  
@ Martin de Matin [#34]

Es ist davon auszugehen, dass der Nachsender die 2 d. für das Einschreiben, entrichtet hat, um auf Nummer sicher zu gehen.

Bei uns hat es immer nur Übergabeeinschreiben gegeben. Das Kreuz in Blaustift ist beiderseits auch nachträglich gemacht worden. Das Wahrzeichen eines britischen Einschreibens. Das R im Oval, ob aus Grossbritannien selbst oder aus Gebieten des Commonwealths war einheitlich.

mfG

Nigel
 
Martin de Matin Am: 08.07.2019 17:45:15 Gelesen: 39717# 36 @  
@ Martin de Matin [#34]
@ doktorstamp [#35]

Vielen Dank für die Bestätigung meiner Vermutung.

Gruss
Martin
 
10Parale Am: 10.07.2019 20:15:28 Gelesen: 39670# 37 @  
@ Martin de Matin [#34]

Wer war der Nachsender deines Briefes? Der Empfänger in London? Und hätte der Empfänger den Brief auch ohne "auf Nummer sicher zu gehen" (siehe doktorstamp) weiterleiten können?

Ich zeige hier wieder mal eine wunderschöne Mischfrankatur auf einem Großbrief, schön bunt, im Frankaturwert von 4 £ 90.

Alles garantiert stempelfrei! Gelaufen von Potters Bar (Stadt nahe London) nach Südbaden, Gewicht 108 Gramm.

Liebe Grüße

10Parale

Was bedeutet das W1 auf der Marke mit Eckrand (60 P). ?


 
Martin de Matin Am: 10.07.2019 20:57:05 Gelesen: 39661# 38 @  
@ Martin de Matin [#34]
@ 10Parale [#37]

Auf der vorderseitig durchstrichenen Anschrift steht Bolling and Lowe in London und rückseitig ist ein ovaler violetter Firmenstempel von Bolling & Lowe London. Der Empfänger Henry Lund hat vermutlich für Bolling & Lowe gearbeitet und war wohl in Köln geschäftlich unterwegs.

Man hätte den Brief nicht zum Domhotel geschickt wenn man nicht wüsste, das er dort sich länger aufhalten würde. Wenn man ein bischen sucht, findet man heraus, das die Firma war ein Eisen- und Stahlhändler war. Als Telegrammadresse wird dort auch "BIRD" London angegeben; wodurch sich auch die Firmenlochung erklärt.

Gruss
Martin
 
10Parale Am: 30.08.2019 12:09:16 Gelesen: 39212# 39 @  
@ Martin de Matin [#38]

Vielen Dank Martin de Matin.

Heute lag dieser mit 1 Sh. 60 Pence frankierte Brief in meinem Briefkasten. Vorderseitig wurde ein Sechser-Block vom Rand verklebt und auf der Rückseite auf Grund von Platzmangel ein schöner Viererblock mit Datum 05/01/07 im Blockrand, alle 10 Marken zu 16 Pence. Mich wundert immer, wie "sorglos" die britische Post mit den Abstempelungen und Tarif-Labels umgeht. Hier auf diesem Beleg die vogelschwarmartige Wellen-Stempel auf der Briefvorderseite.

So muss ich zugeben, dass mir dieses Land trotz Brexit usw. philatelistisch seit 1840 ans Herz gewachsen ist.

Liebe Grüße

10Parale


 
London-Dieter Am: 30.08.2019 22:28:31 Gelesen: 39182# 40 @  
@ 10Parale [#39]

Hallo 10Parale,

der "vogelschwarmartige Wellen-Stempel" ist der "Nachträglich Entwertet"-Stempel der Briefträger. Dieser Stempel soll(te) verhindern, dass mit einem Kugelschreiber oder Filzstift die Marken im wahrsten Sinne des Wortes "entwertet" wurden.

Trotz vieler Post kommt er nicht mehr so oft vor, weil wieder der Stift eingesetzt wird - aber immer häufiger kommt es vor, dass die Marken überhaupt nicht gestempelt sind.
 
10Parale Am: 31.08.2019 21:07:31 Gelesen: 39149# 41 @  
@ London-Dieter [#40]

Trotz vieler Post kommt er (Nachträglich Entwertet-Stempel der Briefträger) nicht mehr so oft vor, weil wieder der Stift eingesetzt wird

Und zur Bestätigung Ihrer Aussage heute im Briefkasten wie gerufen diese mit einem Stift entwertete Marke zu £ 1,35. Mit wenig Aufwand den größten Ertrag, oder wie hieß dieser Spruch ?

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 19.09.2019 21:18:38 Gelesen: 38840# 42 @  
@ 10Parale [#41]

Staunte nicht schlecht, als ich heute diesen Beleg in meinem Briefkasten vorfand. Markenvielfalt par excellence.

Mit 160 ½ d. freigemacht, dürfte wohl um einen ½ Pence über dem tatsächlichen Porto liegen, bietet er fast schon das Aussehen eines kleinen Briefmarkenalbums.

Liebe Grüße

10Parale


 
DL8AAM Am: 19.09.2019 21:33:46 Gelesen: 38832# 43 @  
@ 10Parale [#39]

Bei http://www.meterfranking.co.uk findet sich unter dem Menuepunkt "Postal Mechanisation Display to WDPS" (Part 2 Section 5 - Postal Mechanisation Trials 2) u.a. der folgende Bericht, zu diesen Nachträglich-Entwertet-Stempel (Versuch):



Gruß
Thomas
 
10Parale Am: 05.10.2019 14:41:01 Gelesen: 38675# 44 @  
@ DL8AAM [#43]

Vielen Dank für diesen Quellennachweis.

Heute flatterte dieser aktuelle Beleg in meinen Briefkasten. Ich beneide die Briten zwar nicht über den Kuddel-Muddel in der BREXIT Debatte, jedoch darum, dass sie noch Marken aus 1977/78 zur Frankierung benutzen dürfen. Von dem Schock bei der Währungsumstellung, als die DM-Marken nach und nach nichts mehr wert waren, werde ich mich noch lang nicht erholen.

Interessant die beiden mit einem Zwischensteg vereinten Marken Michel Nr. 767 - Stanley Gibbons Nr. 1061 (25th anniversary of Coronation 1978) mit der Reichskrone.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 09.10.2019 21:16:55 Gelesen: 38566# 45 @  
@ 10Parale [#44]

Schöne Mischfrankatur (MiF) aus Grossbritannien, u.a. Daphne du Maurier, die berühmte Schriftstellerin (A. Hitchcock verfilmte ihre Kurznovelle "Die Vögel"). Auf Michel Nr. 1650, Wert zu 37 Pence, aus dem Satz "Bedeutende Frauen des 20. Jahrhunderts" von 1996.

Mit 135 pence wohl portogerecht freigemacht, freue ich mich über diesen nagelneuen Grossbritannien-Beleg.

Liebe Grüße

10Parale


 
GSFreak Am: 09.10.2019 22:45:02 Gelesen: 38557# 46 @  
@ 10Parale [#37]

Hallo 10Parale,

es steht noch die Antwort auf Deine Frage aus:

Was bedeutet das W1 auf der Marke mit Eckrand (60 P). ?

Es ist die Bezeichnung des Druckzylinders, wobei das "W" für die ausführende Druckerei Walsall steht.

Gruß Ulrich
 
10Parale Am: 10.10.2019 21:51:07 Gelesen: 38522# 47 @  
@ GSFreak [#46]

Vielen Dank für diese sehr gute Information. Bei der nächsten Wahl der beliebtesten Mitglieder wird es mir nicht langweilig.

Dieser mit 2 St. 20 P. freigemachte Brief zeigt zwei lustige Briefmarken zu 1 St. Was dachte die Post denn dabei? Ich finde es cool. Eine Freundin hat gemeint, die blaue Marke "I did it! You did it! We did it!" hat folgende Bedeutung:

It means that you have to do the first step, before expecting the other onte to change, if you are ok, the partner is ok so you will just be great!

Liebe Grüße

10 Parale


 
10Parale Am: 11.10.2019 20:43:39 Gelesen: 38455# 48 @  
@ 10Parale [#47]

endlich mal wieder ein lesbarer, schöner britischer Stempel aus Seaside Eastbourne vom 09.OC.19. Seltenheitswert vorprogrammiert.

Dieser Brief ist mit 2 St. 20 ½ Pence frankiert. Die Marke zu 13 Pence mit dem Magnetfeld und den Elektronenbahnen scheint des Stempel geformt zu haben, hat man den Eindruck.

Liebe Grüße

10Parale


 
London-Dieter Am: 11.10.2019 22:24:41 Gelesen: 38436# 49 @  
@ 10Parale [#48]

Herzlichen Glückwunsch zu einem sauberen Stempel auf dem Umschlag. Habe diese schon Jahre nicht mehr gesehen! Warum der Postler die anderen Marken nicht auch gestempelt hat, bleibt nur ihm verborgen.

Diese Art von Stempel soll laut Auskunft von meinem Postamt um die Ecke nur für amtliche Dokumente, wie Bescheinigungen, etc. auf Formularen eingesetzt werden. Man weigerte sich mir damit auf blankem Papier aufgeklebte Marken sauber abzustempeln, welche dann ins Album gewandert wären.

Man muss die englische Mentalität verstehen, ich habe es seit mehr als 20 Jahre aufgegeben.
 
Quincy Am: 23.10.2019 16:31:46 Gelesen: 38147# 50 @  
Solch übler Umgang mit philatelistischen Frankaturen habe ich auch schon einmal in diesem Forum im Thread "Philatelistische Frankatur - Freude oder Ärgernis" [1] beschrieben. Dass es auf dem Weg nach Deutschland vor ca. 150 Jahren schon einmal besser war zeigt eine Ganzsache aus der Zeit "Great Britain used in Ireland":

Ein Brief, versandt am 12. März 1867 von Dublin über London und Aachen nach München.

Schön ist auch der Transitstempel aus Aachen vom 14. März 1867: "FRANCO (AUS ENGLAND PER AACHEN)". Da die Ganzsache nicht den notwendigen Frankaturwert hatte, wurde noch heftig nachfrankiert. "186" ist übrigens der Nummernstempel von Dublin. Alle britischen Postämter hatten Nummern - auch die in Irland. Die irischen Nummernstempel kann man von den schottischen und englischen Stempeln an der Rautenform ("Diamond") erkennen. Man beachte neben diversen anderen zusätzlichen Stempeln auch den kleinen roten Londoner Transitstempel auf der Rückseite. Den kann man freilich nur durch Vergleich mit Stempelliteratur identifizieren.

Diesen Beleg habe ich auch schon einmal in dem Thread "Irland: Ganzsachen" [2] gezeigt, obwohl er genau genommen, zu Großbritannien gehört, da Irland bis 1922 Teil von Großbritannien war. Ich habe den Beleg jetzt noch einmal neu gescannt, um den Ankunftsstempel auf der Rückseite etwas besser herauszuarbeiten. Er ist weiterhin nicht besonders gut lesbar, aber mit etwas Phantasie kann man erkennen: "MÜNCHEN 15 MAR 1867 11". Immerhin brauchte der Brief vor über 150 Jahren nur drei Tage von Dublin nach München. Das klappt heute oft nicht mehr.



Viele Grüße
Quincy

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/137825
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/198870
 
jmh67 Am: 23.10.2019 19:15:10 Gelesen: 38134# 51 @  
@ London-Dieter [#49]

Es ist einfach außer Rand und Band geratene Bürokratie mit den britischen Stempeln, und vor allem die nebenberuflichen Postler haben eine Scheissangst, etwas falsch zu machen und begehen dadurch paradoxerweise noch mehr Fehler. So war mein Eindruck um 2010 herum.

Ohne Garantie: Die Handstempel an den Postschaltern sollen - oder sollten jedenfalls vor etwa fünf Jahren noch - auch verwendet werden, wenn a) eine Mischfrankatur aus Marken und Horizon-Aufklebern vorliegt oder b) eine mit Marken frankierte nicht maschinengerechte Sendung (z. B. ein Päckchen oder bei passender Laune des Postlers auch ein C4-Umschlag) aufgeliefert wird oder c) bei auf irgendeine Weise versicherten Sendungen. Gewöhnliche Briefe in C5-Umschlägen sind aber maschinentauglich und sollten also normalerweise nicht von Hand gestempelt werden - allenfalls im Sortierpostamt mit den bekannten großen Kreisstempeln, wenn sie noch existieren. Der von 10Parale in [#48] gezeigte Brief aber ist so'n Zwischending. Einerseits C5, also maschinentauglich, andererseits steif wie ein Brett, also nicht maschinentauglich. Armer Postler, der das entscheiden muss.

Manchmal half es, wenn man sagte: "Would you please cancel the stamps? They tend to forget that in the mail centre, and we'd rather not cheat Royal Mail" ("Stempeln Sie bitte die Marken? Im Briefzentrum vergessen sie das oft, und wir wollen die Post lieber nicht betrügen"). Das hat mir bei einem gründlichen Postler in Yorkshire auch schon mal mehr Stempelabschläge als Marken beschert. Dem schien es richtig Spaß zu machen ;-)

-jmh
 
bayern klassisch Am: 23.10.2019 19:47:37 Gelesen: 38125# 52 @  
@ Quincy [#50]

Hallo Quincy,

schöner Brief aus Irland nach Bayern - der Brief war so schnell, weil er die komplette Landroute mit der Eisenbahn lief.

Heute schafft die Post das i. d. R. nicht mehr, wenn ich mir die Laufzeiten von Post aus Irland zu mir hier (400 km näher als München) anschaue.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Quincy Am: 26.10.2019 09:07:19 Gelesen: 38045# 53 @  
Noch einmal ein klassischer Beleg aus der Zeit, als Irland noch zu Großbritannien gehörte. Diese Ganzsache benötigte sogar nur zwei Tage von Queenstown an der Südküste Irlands nach Frankfurt am Main, wie am Ankunftsstempel - 27.11.01 - zu erkennen ist. Queenstown ist heute die kleine Hafenstadt Cobh in der Nähe von Cork. Wer die Adresse durchgestrichen hat, ist unbekannt. Die Adresse ist immer noch entzifferbar. Da der Beleg älter als 70 Jahre ist, kann sie hier auch gezeigt werden.



Viele Grüße
Quincy
 
10Parale Am: 19.12.2019 21:26:11 Gelesen: 37269# 54 @  
@ Quincy [#53]

Den Namen Queenstown erhielt Cobh anlässlich eines Besuches von Queen Victoria, zuvor hieß der prosperierende Ort Cove. Lt. Wikipedia sind von diesem Ort 2,5 Millionen Iren ausgewandert.

Es wäre nun interessant zu wissen, wie lange die Postämter dieser irischen Stadt unter "Queenstown" firmierten. Der Name Queenstown war schon ab 1849 offiziell. Gab es den Namen so bis zum 18. April 1949, als Irland aus dem Commonwealth austrat? Gibt es Belege zu dieser Zeit?

Ich zeige hier nun eine Mischfrankatur von 8 verschiedenen Marken mit einem Gesamtnominalwert von 155 Pence, der kürzlich in meinem Briefkasten landete. Ich freue mich immer wieder über solche farbenfrohe Umschläge, die aus dem Brexit-Land stammen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Quincy Am: 20.12.2019 08:23:25 Gelesen: 37251# 55 @  
@ 10Parale [#54]

Meinst du das mit dem Freuen wirklich oder ironisch? Ich ärgere mich über solche Belege aus Brexitannien, weil sie nur in den seltensten Fällen sauber abgestempelt sind. Sie sind in zweifacher Hinsicht philatelistisch wertlos: Erstens, weil sie nicht bestimmungsgemäß behandelt worden sind (Entwertung durch Abstempeln), und zweitens, weil sie eben wegen der fehlenden Stempeldaten (mindestens Ort und Zeit) keinen Beleg eines postalischen Transports darstellen.



Das ist ein Beleg, den ich am 29.10.2016 schon einmal im Thread "Philatelistische Frankatur - Freude oder Ärgernis" [1] gezeigt habe.

Viele Grüße
Quincy

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=106
 
10Parale Am: 20.12.2019 20:11:40 Gelesen: 37226# 56 @  
@ Quincy [#55]

Aus philatelistischer Sichtweise darf ich nicht widersprechen. Zeigst du solche Belege allerdings Leuten, die das weniger interessiert, sind sie dennoch begeistert, einfach mal ausprobieren.

Na, die Philatelie ist noch weit entfernt von Kunst. Vielleicht ist die britische Post dem am nächsten! Aber ein Beleg, wie Du ihn zeigst, würde mich auch ärgern, da einige Marken zerstört sind.

Liebe Grüße

10Parale
 
London-Dieter Am: 20.12.2019 21:05:11 Gelesen: 37218# 57 @  
@ 10Parale [#56]

Richtig ! Die britische Post ist der Kunst am nächsten. Es handelt sich dabei um abstrakte Kunst, so könnte man den Beleg auch interpretieren. Sollte für den Turner-Preis vorschlagen werden.

Ich ärgere mich täglich über die eingehende Post. Falls nicht mit Kugelschreiber großzügig "entwertet" (im wahrsten Sinne des Wortes!) sind erst gar keine Stempel auf den Belegen.

Dies wird zur täglichen Routine.

Vielleicht ist daher die Mehrheit der Sammler hier in GB dazu übergegangen postfrische Marken zu sammeln.

Gestriger Posteingang:


 
Manne Am: 21.12.2019 09:32:01 Gelesen: 37196# 58 @  
Hallo,

ein Brief vom 16.02.1967 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.

Gruß
Manne


 
22028 Am: 21.12.2019 10:18:40 Gelesen: 37190# 59 @  
Aus meiner ebay Post kam gestern auch so ein Brief mit einem "vogelschwarmartigen Wellen-Stempel" / Nachträglich Entwertet"-Stempel an.


 
filunski Am: 21.12.2019 19:12:35 Gelesen: 37154# 60 @  
Hallo zusammen,

stimmt leider, die nicht gestempelten Belege sind heute schon die Regel und nicht nur aus dem UK.

Umso erfreulicher, wenn man dann mal ein schön gestempeltes "Ausnahmeexemplar" erhält, wie dieses hier:



Welche besonderen Beziehungen der Absender zu dieser Postagentur hat oder haben muss, um solche schönen Stempel zu bekommen, ist mir aber nicht bekannt. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Shinokuma Am: 21.12.2019 20:02:49 Gelesen: 37143# 61 @  
@ filunski [#60]

Hallo Peter,

tatsächlich ist in etwa die Hälfte der Briefe aus GB, die uns hier erreichen, ungestempelt. Aber an guten Beziehungen liegt das sicher nicht; eher an gutwilligen Mitarbeitern in der jeweiligen Poststelle. Denn der von Dir gezeigte Brief ist wohl kaum von einem Sammler abgeschickt worden. Weder die Marken noch deren Anordnung lassen darauf schließen.

Beste Grüße

Gunther
 
filunski Am: 22.12.2019 11:41:04 Gelesen: 37116# 62 @  
@ Shinokuma [#61]

Denn der von Dir gezeigte Brief ist wohl kaum von einem Sammler abgeschickt worden.

Hallo Gunther,

nein nicht von einem Sammler, aber von einem Philatelie-Händler und der wollte wohl mit einer schönen Abstempelung glänzen. ;-)

Solche fast perfekten Abstempelungen, auch noch von Hand, sind ja inzwischen fast weltweit kaum mehr anzutreffen und wenn abgestempelt aus dem UK, dann höchstens mit Maschinenstempel. Ich meine schon, dass der Absender da die Finger mit im Spiel hatte und darauf hingewirkt hat, dass der Brief so sauber handgestempelt wurde. ;-)

Egal wie, ich habe mich jedenfalls darüber gefreut ihn so zu erhalten.

Viele Grüße,
Peter
 
London-Dieter Am: 22.12.2019 11:46:09 Gelesen: 37115# 63 @  
@ 22028 [#59]

Hallo,

wie schon berichtet handelt es sich bei dem gezeigten "Stempel" um die nachträglichen Entwertungsstempel, mit denen die Sorting Offices (Sortierpostämter) auch auf massive Sammlerbeschwerden hin (Kugelschreiber, Filzstifte - entwertungen etc.) ausgerüstet wurden. Wahrscheinlich haben die Postler diese Stempel an ihre Kinder weitergegeben, damit diese Kinderpost spielen können.

London-Dieter
 
London-Dieter Am: 22.12.2019 11:51:38 Gelesen: 37114# 64 @  
@ filunski [#62]

Hallo Gunther,

dieser Stempel wurde auf den Postämtern eigentlich nicht für die Marken-Entwertung eingesetzt, sondern zur Abstempelung von behördlichen oder amtlichen Dokumenten. Die Royal Mail hat in ihren Filialen viele staatliche Zusatz-Dienstleistungen, das geht von Führerschein bis hin zum Reisepass.

Einen sauberen Markenabschlag damit zu erhalten wurde mir in meinem eigenen Postamt/nun Postagentur um die Ecke, schon mehrfach von verschieden anwesendem Personal verweigert.

Deine Stempel sind (verglichen mit meinem eigenen täglichen Posteingang) schon kleine Raritäten.

Beste Weihnachtsgrüße,
Dieter Obrecht,
London
 
22028 Am: 22.12.2019 14:00:23 Gelesen: 37104# 65 @  
@ London-Dieter [#63]

Tut mir leid, aber was hat das mit Kinderpost zu tun? Mein Beleg ist ganz normal gelaufen und hat sicher keine Kinderhände von Postlern berührt.
 
London-Dieter Am: 22.12.2019 23:06:02 Gelesen: 37061# 66 @  
@ 22028 [#65]

Lange Leitung? Na, dann noch einmal etwas genauer:

Natürlich ist der Beleg ganz normal gelaufen und hat sicher keine Kinderhände von Postlern berührt. Auch hier in GB ist die Kinderarbeit verboten!

Mit Kinderpost war gemeint, dass die Postler schon seit langem diese Stempel einfach nicht mehr benutzen, sondern eben schnell und tödlich einen Kuli oder Filzstift. Damit war ironisch gemeint, daß die Postler die Stempel einfach sehr selten benutzen, weil sie sie an ihre Kinder weitergegeben haben, "das die Kinder damit Kinderpost spielen". Das ist englischer Humor, den verstehen viele nicht, weil es oftmals um viele Ecken geht.

Noch einen schönen Abend aus Brexitannien.
 
Seku Am: 13.01.2020 13:40:53 Gelesen: 36580# 67 @  
Schö is er net, aber selten (?) - *SINGLE USE ONLY* Abgesandt in Preston (Grafschaft Lancashire)



Mit freundl. Gruß

Günther
 
Setubal Am: 13.01.2020 19:42:52 Gelesen: 36550# 68 @  
Guten Abend Nigel (doktorstamp),

zum Zeigen habe ich da auch einen Brief für Dich:



MfG

Rolf-Dieter
 
jmh67 Am: 14.01.2020 14:23:15 Gelesen: 36523# 69 @  
@ Seku [#67]

Bemerkenswert ist vor allem angesichts der allgemeinen Stempelfaulheit auf der großen Insel, dass ein Brief mit Horizon-Label noch gestempelt wurde. Das soll eigentlich gar nicht getan werden, das Datum steht ja schon auf dem Aufkleber.

-jmh
 
doktorstamp Am: 14.01.2020 16:27:40 Gelesen: 36511# 70 @  
@ Seku [#67]

Selten ist er nicht. Entwertungen mittels Stempelautomat kommen aber vor. Mischfrankaturen (Marken und labels zusammen) sind Postintern untersagt, ist eigentlich Gang und Gebe geworden, vor allem bei Teilvorfrankierungen, die vom Absender am Schalter dann aufgegeben werden. Wenn noch etwas zu entrichten ist, greifen sie immer auf die Labels zurück.

mfG

Nigel
 
jmh67 Am: 14.01.2020 17:24:31 Gelesen: 36499# 71 @  
@ doktorstamp [#70]

Hat sich das mit den Mischfrankaturen neulich geändert? Vor ein paar Jahren war es so, dass dabei die Marken mit dem am Schalter vorhandenen Stempel entwertet werden mussten (was natürlich in der allgemeinen Konfusion nicht immer geschah).

-jmh
 
10Parale Am: 19.01.2020 21:58:58 Gelesen: 36353# 72 @  
WORLDS GREATEST HOBBY - ein hoher Anspruch an die Philatelie! Dieser runde Stempel sitzt haarscharf auf dem Royal Opera House zu 13 ½ P (Michel Nr. 838).

Der echte Poststempel ist allerdings weiter links, abgeschlagen am 7. Juli 1980 in South Devon. South Devon ist nun meines Wissens eine Grafschaft und kann es sein, dass Grafschaften ihre eigenen Stempel besitzen, keine Ahnung.

Auf jeden Fall ein schöner Beleg in Richtung Ostfriesland, nach Sprakebüll.

Liebe Grüße

10Parale


 
Seku Am: 24.06.2020 06:33:24 Gelesen: 34144# 73 @  
2020 Mi.-Nr. 4595 aus Satz mit acht. "60 Jahre Fernsehserie Coronation Street " - Sie war das unmittelbare Vorbild für die 1985 gestartete deutsche Fernsehserie Lindenstraße.


 
dithmarsia43 Am: 24.06.2020 16:19:21 Gelesen: 34120# 74 @  
@ Seku [#73]

Hallo,

aus dem Jahre 1899 eine GSK mit Zusatzfrankatur nach Bremen. Die "LADY LOCH GOLD MINES. LTD." informierte Herrn Lürmann über Goldfunde ihrer australischen Mine.



Sommerliche Grüße
Uwe
 
Regis Am: 28.06.2020 14:58:26 Gelesen: 34070# 75 @  
In Brief 1861 von Nottingham nach Nürnberg



Brief frankiert mit 2 x 1 PENNY (Mi 10 Bz) + 4 PENCE (Mi 13z) Aufgabe: Nottingham B - OC 30 / 61 über London NW 6 - OC 30 / 61; Aachen Franco - 31. 10. B; Ankunft Nürnberg 1. November 1861 / 3-4; Laufzeit heute kaum noch realisierbar.

Gruß Regis
 
Regis Am: 29.06.2020 14:10:55 Gelesen: 34038# 76 @  
Der nächste Brief von Nottingham nach Nürnberg



Brief Frankatur 6 x 1 PENNY (Mi. 10 Bz) Aufgabe: Nottingham B - NO 6 / 61 über London NW EX - NO 6 / 61 weiter über Aachen Franco 7 / 11. Ankunft Nürnberg 8 NOV 61 / 3-4.

Gruß Regis
 
Regis Am: 30.06.2020 19:45:15 Gelesen: 33989# 77 @  
Ein Brief von London nach Nürnberg



Brief 6 PENCE (Mi 25 Pl. 5 ) Aufgabe London - OC 2 / 66 ; über Aachen - 3 / 10 Ankunft Nürnber 4 OCT 1866

Gruß Regis
 
Ichschonwieder Am: 15.08.2020 13:00:19 Gelesen: 33214# 78 @  
Dieser Brief von Grossbritannien nach Hamburg gehört mit seinen 140 x 89 mm auch nicht gerade zu den Größten.

Leider kann ich durch den schönen Stempelabschlag das Porto auf der Marke nicht erkennen.

Aber der Stempelabschlag vom 14. Dezember 1977 ist gut lesbar.



VG Klaus Peter
 
doktorstamp Am: 16.08.2020 00:55:57 Gelesen: 33182# 79 @  
@ Ichschonwieder [#78]

Hallo Klaus,

wenn ich mich nicht irre ist diese die 10½P Marke. Es gab zwei davon, die erste war gelblich in der Farbe, die zweite Grau.

mfG

Nigel
 
GSFreak Am: 13.11.2020 12:39:04 Gelesen: 31876# 80 @  
@ Ichschonwieder [#78]

Als ich Weybridge gelesen habe, kam mir folgender Beleg (Ansichtskarte) wieder in den Sinn. Der Maschinenstempel von WEYBRIDGE am 21.11.1936 traf die verklebte Marke Mi.-Nr. 195 nur ganz am Rand. Das Postamt sah sich daher gefordert, die Marke mit einem Handstempel nochmals zu entwerten.

Sauber rundgestempelelte Marken aus dieser Serie Mi.-Nr. 193-196 sind nicht gerade häufig.



So kann es zur einer Rundstempelung auch kommen = linke Marke des Viererstreifens der Mi.-Nr. 194 auf diesem Brief aus London vom 12.10.1936. In meiner GB-Sammlung fehlt immer noch diese Marke lose rundgestempelt. Deshalb löse ich sie aber nicht von diesem Beleg ab. Irgendwann finde ich eine.



Beste Grüße
Ulrich
 
dithmarsia43 Am: 13.11.2020 17:37:45 Gelesen: 31846# 81 @  
@ GSFreak [#80]

Hallo,

Edward VIII war nur 10 Monate König. Die britische Post gab 4 Marken mit seinem Konterfei heraus. Hier 3 Briefe mit den entsprechenden Marken frankiert.



Beste Grüße

Uwe
 
Ichschonwieder Am: 14.11.2020 10:44:26 Gelesen: 31802# 82 @  
03.11.2015 Mi. Nr. 3829 Weihnachten 2015



VG Klaus Peter
 
Manne Am: 16.11.2020 11:24:47 Gelesen: 31737# 83 @  
Hallo,

aus Southport ein Brief mit Maschinenstempel vom 10.10.1947, gelaufen nach Tuttlingen.

Gruß
Manne


 
becker04 Am: 16.11.2020 11:44:01 Gelesen: 31730# 84 @  
Hallo,

eine Postkarte kann ich hier auch zeigen, aus Leeds nach Neuhaus am Rennweg vom 3.6.1897.



Viele Grüße
Klaus
 
Seku Am: 16.11.2020 14:49:53 Gelesen: 31713# 85 @  
Ganz aktuell. Warum zweimal codiert ?



Die untere Codierung geht über die ganze Länge - leider nicht sichtbar.

Gruß, Günther
 
jmh67 Am: 16.11.2020 16:15:02 Gelesen: 31704# 86 @  
@ Seku [#85]

Vermutlich einmal in Grossbritannien und einmal in Deutschland kodiert.
 
Baber Am: 17.11.2020 15:51:29 Gelesen: 31662# 87 @  
Die Engländer feiern immer noch den Waffenstillstandstag am 11. November 1918:



Gruss
Bernd
 
becker04 Am: 18.11.2020 17:09:11 Gelesen: 31592# 88 @  
Hallo,

noch eine Postkarte, aus London nach Cöln vom 8.5.1893.



Viele Grüße
Klaus
 
GSFreak Am: 18.11.2020 18:37:35 Gelesen: 31584# 89 @  
@ Manne [#83]

Kann mir jemand bitte kurz den Sinn / Hintergrund für den Werbeeinsatz " SAVE FOR THE SILVER LINING" erläutern?

Danke und beste Grüße
Ulrich
 
Shinokuma Am: 18.11.2020 19:44:32 Gelesen: 31569# 90 @  
Hallo Ulrich,

silver lining heißt wörtlich übersetzt Silberstreif (also der am Horizont).

Frei übersetzt bedeutet der Satz: Spare für bessere Zeiten.

Herzliche Grüße

Gunther
 
GSFreak Am: 18.11.2020 20:00:21 Gelesen: 31561# 91 @  
@ Shinokuma [#90]

Alles klar und Danke Gunther.

Ulrich
 
becker04 Am: 19.11.2020 09:39:44 Gelesen: 31508# 92 @  
Hallo,

habe hier noch einen Brief aus Stockwell nach Cremona in Italien vom 26.12.1945.



Viele Grüße
Klaus
 
dithmarsia43 Am: 20.11.2020 12:18:19 Gelesen: 31456# 93 @  
@ becker04 [#92]

Hallo,

aus dem Jahre 1929 ein Brief von Bradford nach Ohrdruf zum gültigen Auslandstarif mit der 2 1/2 d Sondermarke zum U P U Kongreß.

Beste Grüße,

Uwe


 
Saguarojo Am: 20.11.2020 16:33:35 Gelesen: 31430# 94 @  
Zwei Maxibriefe aus diesem Jahr.



Gruss

Joachim
 
becker04 Am: 21.11.2020 10:20:36 Gelesen: 31363# 95 @  
@ dithmarsia43 [#93]

Ich habe dann noch einen Kartenbrief, der im Raum London unterwegs war. Aufgabestempel Cricklewood 8.1.1912.



Viele Grüße
Klaus
 
becker04 Am: 22.11.2020 12:20:52 Gelesen: 31292# 96 @  
Hallo,

noch ein Brief aus London, diesmal Camberwell nach Raschau in Sachsen, aufgegeben am 3.10.1906 und Ankunft 2 Tage später.



Viele Grüße
Klaus
 
Fips002 Am: 23.11.2020 17:24:03 Gelesen: 31184# 97 @  
Brief von London 11.Februar 1878 nach Plauen/Sachsen.

Freigemacht ist der Brief mit 3 x 1 Penny (Mi.Nr.16).

Rückseite Bahnpoststempel Dresden-Plauen 13.2.78 und Ausgabestempel von Plauen 13.2. Nr.2.




Dieter
 
becker04 Am: 24.11.2020 11:00:56 Gelesen: 31140# 98 @  
Habe hierzu noch einen Beleg gefunden, Ansichtskarte aus Manchester nach Marburg vom 10.2.1898. Erstaunlich, die Karte war schon am nächsten Tag angekommen.



Viele Grüße
Klaus
 
10Parale Am: 26.11.2020 21:14:55 Gelesen: 31034# 99 @  
@ becker04 [#98]

Vielleicht gibt es mal einen Wettbewerb zum Thema "Hochgeschwindigkeitsbeförderungen gewöhnlicher Badarfspost". Dieser Beleg wäre sicher mit dabei. Von 9:30 Uhr morgens in Manchester bis 2 - 3 Uhr nachmittags in Marburg, das ist echt speedy. Ich habe mal ausgerechnet, das sind ca. 1.100 km Distanz. Gehen wir davon aus, dass der Brief in Marburg um 14:30 Uhr am Postamt lag. Dann haben wir 17 Stunden.

1.100 km / 17 Std. = ca. 64 km/h

Bedenkt man die wahrscheinlichen Liegezeiten des Poststückes, dann kommen wir noch auf eine höhere Geschwindigkeit pro Stunde.

Heute zeige in ein Poststück, welches am 23. November 2020 im Sheffield Mail Centre 3 Mal abgeschlagen wurde und auch 1 Tag später in Deutschland angekommen ist, allerdings mit dem Flieger. Freigemacht mit 1,69 £ Gesamtfrankatur, darunter eine Marke zu 1 St. aus dem Block Sieg Andey Murray 2013 in Wimbledon (Tennis) aus dem Jahr 2013 und aus dem Hause Stuart Maria II (Michel Nr. 2969) aus dem Jahr 2010.

Liebe Grüße

10Parale


 
Manne Am: 27.11.2020 10:47:41 Gelesen: 30972# 100 @  
Hallo,

aus London ein Brief mit Postfreistempel vom 14.09.1973, Marke nicht entwertet.

Gelaufen nach Bad Dürrheim an die Fa. Schmid-Schlenker.

Gruß
Manne


 
becker04 Am: 28.11.2020 14:54:58 Gelesen: 30918# 101 @  
Hallo,

habe nochmal einen Brief aus London (Ganzsache), dieser nach Bonn vom 29.4.1926, Ankunft am nächsten Tag.



Viele Grüße
Klaus
 
Baber Am: 12.12.2020 16:32:47 Gelesen: 30572# 102 @  
Ist das eine britische Internetfrankatur?



Gruß
Bernd
 
Seku Am: 12.12.2020 17:33:49 Gelesen: 30558# 103 @  
Aus dem Vereinigten Königreich (oder auch Großbritannien) kommen immer öfter nicht gestempelte Belege. So wie dieser aktuell eingetroffene:



Vielleicht hat der Postmitarbeiter gelesen PHOTOS PLEASE DO NOT STAMP

Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent

Günther
 
Shinokuma Am: 14.12.2020 21:18:37 Gelesen: 30519# 104 @  
Eine einfache Ansichtskarte aus dem schottischen Städtchen Bridge of Allan in der Grafschaft Stirlingshire belegt, wie akkurat, ja geradezu liebevoll 1962 noch die heute selten gewordenen Handstempel eingesetzt wurden. Frankiert als portogerechte Mehrfachfrankatur mit einem waagerechten Paar der Mi.Nr. 321ux ging die Karte nach Varel in Ostfriesland.



Die Bedeutung der Katze für den 5000-Einwohner-Ort entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht das Maskottchen.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Gunther
 
Michael Mallien Am: 28.12.2020 11:23:12 Gelesen: 30141# 105 @  
@ Seku [#103]

Da kann ich mich über den einen sehr schönen Stempel auf diesem Brief vom 15.12.2020 freuen.

Er ist frei gemacht mit 2 nennwertlosen Marken "E" und einer 12-Pence-Marke



Hier noch einmal der schöne Stempel LLANDRINGOD WELLS / C / 15. DE 20 /Post



und die rückseitige Zollerklärung für "Papier" im Wert von 20 Pfund.

Was wohl der Inhalt der Sendung an mich war? ;)



Viele Grüße
Michael
 
EdgarR Am: 28.12.2020 11:48:10 Gelesen: 30132# 106 @  
@ Michael Mallien [#105]

"LLANDRINGOD WELLS / C / 15. DE 20 / Post / Office" - da unten war wohl die Einlage im Umschlag uneben und das Office ward verschluckt.

Phile Grüße EdgarR
 
Fips002 Am: 25.01.2021 19:26:55 Gelesen: 29529# 107 @  
18.Juni 1870. Porto-Brief aus St.Mawes (Ortschaft an der Südküste der englischen Grafschaft Cornwall), an den Reeder der Bark "Anita" nach Altona, über London 20.Juni 1870, Ostende, Aachen 20.Juni 1870 und Ankunft in Altona am 21.Juni 1870.

Ab 1864 Verwendung des Taxstempels "7" Silbergroschen immer in blau für Portobriefe aus Großbritannien und rückseitig mit einem Aachener Grenzeingangsstempel kombiniert ebenfalls in blau.

Die Gebühr von 7 Silbergroschen war vom Empfänger zu bezahlen.



Dieter
 
becker04 Am: 17.05.2021 08:35:23 Gelesen: 26552# 108 @  
Hallo,

habe hier eine Postkarte des St John’s College (Cambridge) [1]
nach Leipzig vom 23.6.1909.



Viele Grüße
Klaus

[1] https://www.joh.cam.ac.uk/welcome-st-johns
 
jmh67 Am: 17.05.2021 10:12:48 Gelesen: 26537# 109 @  
@ filunski [#60]

Entschuldigt die späte Antwort. Normalerweise war es (wenigstens 2007 bis 2014) so, dass nicht maschinenfähige Sendungen bei Auflieferung am Schalter daselbst gestempelt werden sollten. Das geschah nicht immer, aber wenn man die Postler darauf höflich hinwies ("Would you please postmark the letter, they tend to forget it in the sorting office, as far as I know."), taten sie es unter Bekundung von Einsicht meistens doch und bisweilen mit sichtlichem Genuss.

@ London-Dieter [#64]

Es hing wirklich manchmal davon ab, wer am Schalter tätig war, ob die Person sich auskannte oder nicht, ob sie die - zugegebenermaßen verwickelten - Regeln ignorierte oder logischen Argumenten zugänglich waren. Mitunter half aber auch das Argument mit der Einnahmesicherung (revenue protection).

-jmh
 
Fips002 Am: 18.06.2021 19:49:49 Gelesen: 25656# 110 @  
Der erste preußisch-englische Postvertrag trat zum 1.1.1847 in Kraft.

Briefaufgabe wahlweise frankiert bis Bestimmungsort (FRANCO) oder ganz unfrankiert (PORTO).

Briefgebühr bis 1/2 Unze 1 Shilling = 10 Silbergroschen, Taxe aufgeschlüsselt: 6 Pence englisch plus 4 Pence preußisch und 2 Pence belgisches Transit = 1 Shilling.

Der gezeigte Franco Brief 4.12.1847 aus London über Ostende/Belgien, Aachen nach Köln.

Es ist ein Frühbeleg des Grenzeingangsstempel "AUS ENGLAND per AACHEN mit der Taxe in der zweiten belgischen Gewichtsstufe 1sh2d (6 Pence englisch plus 4 Pence preußisch plus 4 Pence belgisch.

Rückseite Eingangsstempel Stadt Post Amt 06.12.1847.





Dieter
 
DL8AAM Am: 11.08.2021 01:25:03 Gelesen: 24251# 111 @  
@ London-Dieter [#57]

Falls nicht mit Kugelschreiber großzügig "entwertet" (im wahrsten Sinne des Wortes!) sind erst gar keine Stempel auf den Belegen.



Aber es geht auf der Insel aber auch anders, wenn gewollt (bzw. wenn man jemanden überredet?). Hier eine "Versandtüte" einer Drucksache ("PRINTED MATTER / Royal Mail International Standard") massenfrankiert mit 20 Briefmarken und per Handstempel vom Briefzentrum Bistrol in Filton BRISTOL MAIL CENTRE BS34 7ST am 27.03.2017 ("27 MCH 2017") entwertet.



Beste Grüße
Thomas
 
Fips002 Am: 24.08.2021 21:29:53 Gelesen: 24005# 112 @  
Faltbrief von London 28.2.1851 nach Berlin 4.3.1851, über Ostende, Aachen und Köln.

Fingerhut-Bestell-Stempel Nr. 5 des Hof-Post Amtes Berlin. Roter Bezahlt Stempel von London, Kastenstempel vom Grenzpostamt Aachen "Aus England/per Aachen Franco" zeigt, dass der Brief voll bezahlt wurde.



Dieter
 
iholymoses Am: 22.09.2021 21:01:08 Gelesen: 23298# 113 @  
Hello,

ein Einschreibe-Beleg aus einer Wunderkiste:



Da sind mal eben 12.75 GBP verklebt worden, wenn ich richtig gerechnet habe.

Eigentlich ganz schön gestempelt in NORTHWAY (wenn auch nicht alle Marken entwertet wurden).

Cheers,
Reinhard
 
dithmarsia43 Am: 23.09.2021 17:29:02 Gelesen: 23265# 114 @  
@ iholymoses [#113]

Hallo,

ein Brief aus dem Jahre 1938 "ON HIS MAJESTY'S SERVICE nach Berlin.

Die 2 1/2 d Marke ist mit der Lochung " o S Krone" versehen.

Beste Grüße

Uwe


 
dithmarsia43 Am: 03.10.2021 18:29:42 Gelesen: 23026# 115 @  
@ dithmarsia43 [#114]

Hallo,

ich habe noch eine interessante und amüsante Postkarte aus dem Jahre 1937 gefunden. Bericht eines Deutschen, der durch die Organisation "HOLIDAY FELLWSHIP" seinen Urlaub in Kessingland/Suffolk verbringt und seinen Eltern über die Essgewohnheiten der Briten berichtet.

Beste Grüße
Uwe


 
10Parale Am: 05.12.2021 20:51:18 Gelesen: 21705# 116 @  
@ dithmarsia43 [#115]

ein Hoch auf die englische Küche, das Frühstück ist ja mittlerweile exportfähig:

Bacon (gebratener Frühstücksspeck),
Sausages (kleine, gebratene Würstchen)
Poached oder scrumbled eggs (Spiegel- oder Rührei)
Baked Tomatoes (gegrillte Tomaten)
Baked Mushrooms (gegrillte Champignons)
Baked Beans (warme weiße Bohnen in Tomatensoße)
Hash Browns (eine Art Kartoffelrösti)
Black Pudding (Blutwurst in Scheiben und gebraten)

Geröstete Haferflocken und Porridge - fehlen noch in dieser Aufzählung.

Ich zeige hier ein neueres Label über 3,25 Britische Pfund auf einem Brief mit 73 Gramm Gewicht nach Deutschland.

Liebe Grüße

10Parale


 
Manne Am: 28.01.2023 18:34:33 Gelesen: 11665# 117 @  
Hallo,

habe hier eine Anhänger aus Edinburgh, gelaufen nach Frankfurt am Main, leider sehr schlecht gestempelt. Datum nicht lesbar.



Rückseite leer.

Gruß
Manne
 
10Parale Am: 05.06.2023 09:16:13 Gelesen: 8461# 118 @  
Das Mail Centre Dorset wird zu meiner Lieblingsadresse, denn von dort kommen immer schöne Abstempelungen, wie diese hier vom 30. Mai 2023.

So etwas landet im Sammlerkörbchen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Seku Am: 10.07.2023 17:44:24 Gelesen: 7450# 119 @  
2023 - aus der Tagespost - Jubiläum der Ankunft von Windrush Immigranten [1] nach Großbritannien vor 75 Jahren. Für mich die ersten Marken mit dem Profil von König Charles III.



Ich wünsche einen schönen Wochenanfang

Günther

[1] https://taz.de/Koloniale-Vergangenheit-des-Empire/!5938958/
 
Seku Am: 11.07.2023 19:44:32 Gelesen: 7381# 120 @  
@ Baber [#102]

Guten Abend Bernd,

Royal Mail Online Postage (OLP), das Anfang 2006 eingeführt wurde, ist ein Online-Dienst von Royal Mail. Also kann man hier von einer Internetfrankatur sprechen, denke ich.

Gruß

Günther
 
10Parale Am: 04.08.2023 11:21:41 Gelesen: 6223# 121 @  
Hier ein komplett erhaltenes zweiseitiges Schreiben von Brighton nach Oberstein in "GERMANY". Freigemacht mit insgesamt 5 Cents am 19. Juni 1888. Wenn der Inhalt doch nur zu lesen wäre.





Man benutzte jeden Millimeter des Blattes um eine Nachricht unterzubringen.

Liebe Grüße

10Parale
 
Gauss Am: 04.08.2023 16:26:45 Gelesen: 6190# 122 @  
@ 10Parale [#121]

Meine Liebe!

Neulich hörte ich, daß Du, l. Emma, mit deinen Kindern in Oberstein seiest, was mich sehr freute, denn jedenfalls ist Dir eine derartige Abwechslung für Deine Gesundheit notwendig. Ich möchte gerne bald hören wie es Dir sowie den l. Kleinen geht. Wahrscheinlich bist Du, l. Tinchen (?), mit Veränderungen im unteren Stock des Hauses beschäftigt? Ist es Johanna wieder besser? & was macht Lottchen? Von _iss erhielt ich neulich einen Brief, der mir etwas Aufschluss über … dort gab & bin ich begierig zu hören was das Resultat diesbez. am letzten Samstag war. Wie kommt Philipp in dem Geschäft zurecht & bedarf es viel Deiner Hülfe. l. Tinchen? Ich nehme an, daß nicht all Deine Zeit sonst in Anspruch genommen ist, & das Klavier nicht versäumt wird, denn eine jede Kunst erfordert continuierliche zeitliche Opfer & am Anfang beim Erlernen besonders Geduld & Willensstärke weil(?) nicht allein das Mechanische sondern auch Sinn & Geschmack für dieselbe zu gleicher Zeit ausgebildet werden sollen. Ich für meinen Teil gebe in der Musik ein sehr viel auf das Urtheil einer Person, welche im Technischen darin nicht gebildet ist, natürlich damit will ich nicht sagen, daß alle .. im Stande sind ein richtiges Urtheil zu fällen! – Die Nachricht von dem Tode unseres guten Kaisers erhielt ich schon am Freitag um ½ 2 Uhr, als die Londoner Zeitungen schon Telegramme davon in ihren Mittagsblättern hatten....


Am 15. Juni war Friedrich III., Schwiegersohn der britischen Königin, gestorben.
 
dithmarsia43 Am: 04.08.2023 19:05:01 Gelesen: 6165# 123 @  
@ 10Parale [#121]

Hallo,

aus den Jahren 1894-1998 zwei unterschiedliche in Format und Farbe Ganzsachenumschläge.

Beste Grüße,

Uwe


 
10Parale Am: 04.08.2023 23:31:15 Gelesen: 6110# 124 @  
@ Gauss [#122]

vielen lieben herzlichen Dank für die Übersetzung dieses Briefes aus dem Dreikaiserjahr. Das freut mich so, dass der Brief "Historisches" berichtet, vor allem das vom "guten" Kaiser die Rede ist.

Ich habe auch noch eine weitere Seite gescannt und vielleicht verbirgt sich dahinter noch mehr.

Liebe Grüße und 1000 Danke

Stephan
10Parale


 
Seku Am: 05.08.2023 07:21:15 Gelesen: 6078# 125 @  
2023 - Ein aktueller Beleg mit König Charles III (erschienen am 4. April 2023)



Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
 
Gauss Am: 09.08.2023 22:24:09 Gelesen: 5843# 126 @  
@ 10Parale [#124]

Gern geschehen. Habe den zweiten Teil eben erst gesehen, ich bin hier nur noch sporadisch unterwegs. Nach dem Kaiser geht es wieder banaler weiter.

Es rührt // mich sehr, trotzdem man aus den Blättern der drei vorhergehenden Tagen wohl schließen konnte, daß eine Katastrophe sehr nahe bevorstehe. Was die nächste Zukunft für unser armes Deutschland bringen wird ist schwer zu enträthseln & für viele zweifellos beängstigend, indem von den politischen Meinungsäußerungen noch zu wenige von dem jungen Kaiser aus in das Volk gedrungen sind. Wir wollen das beste hoffen! – Hier im Geschäfte geht alles so seinen Gang weiter in letzter Zeit hatte ich etwas mehr zu thun. Ich erhielt viele Einladungen, doch nahm ich sehr wenige an. Zwei Mal war ich schon von einer Familie für einen Sonntag nach London gebeten, hatte aber keine Lust & lehnte es ab. Heute lud mich ein Herr ein, einen Sonntag bei ihm auf seinem Gut in Widhurst zu verbringen, was ich zusagte. Er hat eines der schönsten Güter in England & ist Millionär (in £). Denke Dir, l. Tinchen, Mr. Chapple schrieb mir neulich von Exeter er versuchte, sich in Plymouth zu etabliren, was ihm misslang. Der arme Kerl ist ziemlich verzweifelt, denn sein gutes Frauchen war früher an großen Luxus (Kammerjungfer &ctr.) gewöhnt, was jetzt anders ist. Er liebt sie sehr & der Gedanke, daß sie verhälnißmäßig jetzt entbehren muß, macht ihm viele Sorgen. Ich kenne seine Frau gut & weiß schon, daß sie gerne auf diese Sachen Verzicht leistet & daß sich Walter nur unnötige Gedanken macht, ich schreib ihm diesbez. einen längeren Brief um ihn aufzuheitern. – Mrs. Nell & Nye sind wieder zurück von ihrer Tour.

Herzliche Grüße an Alle von Haus zu Haus von Eurem Emil.

Ob das Tinchen wirklich Tinchen heißt, weiß ich nicht so recht, etwas Gescheiteres konnte ich nicht finden.
 
10Parale Am: 08.04.2024 21:13:35 Gelesen: 312# 127 @  
@ Seku [#125]

Nun ist König Charles III der reguläre Thronfolger und auch seine Mutter, Königin Elizabeth II. wird weiterhin auf Briefmarken gewürdigt. Hier auf einem relativ aktuellen Beleg als waagrechtes Paar mit einer 3. Marke, abgeschlagen am 24. März 2024 mit einem gut lesbaren Abschlag SOUTHHAMPTON PORTSMOUTH & IOW (Ilse of Wight).

Der Brief lief nach Lörrach in Südbaden.

So, die die nächsten 3 Wochen werde ich hier nur als passiver Leser auftauchen umständehalber keine Beiträge mehr verfassen können. Wünsche allen gute Zeit bis dahin.

Liebe Grüße

10Parale


 
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