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Thema: (?) (155) Frankreich: Gestempelte Marken und Belege bis 1900 (ohne Ganzsachen)
Das Thema hat 156 Beiträge:
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Vernian Am: 31.10.2015 23:01:44 Gelesen: 72062# 107 @  
Also ich kann da keinerlei Unterschiede erkennen.

Anbei ein Bild der Nr. 15a aus meiner Sammlung



Gruß

Vernian
 
Pepe Am: 02.11.2015 20:13:36 Gelesen: 71991# 108 @  
@ Cantus [#106]

Um die Farbunterschiede genauer zu sehen, wäre natürlich postfrisches Markenmaterial besser. Und das haben ja meistens auch die Prüfer. So werden wir hier in der allgemeinen Runde nur subjektive Einschätzungen bieten. Aber wer weiß, vielleicht gesellt sich ja mal ein Frankreichprüfer unter uns. Gute Klassiker gab es hier schon reichlich zu sehen.



Mi 15 in hellorange und orange, rechte Marke geprüft EISOLD (vor 1984)



Mi 15, (rot)orange auf gelblich

Müsste überall ein Fragezeichen dahinter stehen.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 02.11.2015 20:58:25 Gelesen: 71981# 109 @  
Bei der 40c Marke kann ich auch wieder mitmachen:

1. Comptoir d'escompte de Mulhouse 22.FEV 1860
2. Lyon nach Paris 15 Nov könnte 54 sein. Die Marke ist wie ich meine von Bleisulfidschäden verfärbt

Habe den Beleg gerade nicht zur Hand um euch einen größeren Scann zu zeigen.

40 c war das Porto (Inland) für die 2te Gewichtsklasse, Tarif vom 1.7.1854: 40c von 7.5 bis 15gr.



Lulu
 
Cantus Am: 14.11.2015 02:19:45 Gelesen: 71700# 110 @  
Die nächsthöhere Wertstufe zu 80 Centimes wird bei Michel als Nr. 16 mit folgenden Untergliederungen geführt:

a = karmin bis dunkelkarmin
b = dunkelkarmin auf sämisch
c = karminrosa, mattrosa

Die Farbbestimmung dieser Marken erschien mir bisher recht problemlos, aber nach dem Vergleichen der Scans bin ich mir nun überhaupt nicht mehr sicher. Ich bitte daher um Korrektur, wenn meine Farbzuordnung offensichtlich falsch ist.





Mi. 16a



Mi. 16b - Möglicherweise ist die Marke aber auch einfach nur verblasst oder verfärbt, so genau kann ich das nicht erkennen.



Mi. 16c

Ich komme momentan nicht an meine Tabellen zur Farbbestimmung heran, denn dann wäre alles anders, so aber will ich erst einmal auf euer Farbempfinden vertrauen.

Der Höchstwert dieser Ausgabe 1 Franc (Mi. 17) wird bei Michel in den Varianten

a = karmin
b = dunkelkarmin

unterschieden. Diese Marke wird bei fast jeder Auktion angeboten, die Anschaffung eines einwandfreien Exemplars war mir bisher aber zu teuer, ich kann deshalb diese Marke nicht vorstellen. Vielleicht ist aber einer von euch da besser sortiert.

Viele Grüße
Ingo
 
Pepe Am: 16.11.2015 18:25:35 Gelesen: 71522# 111 @  
@ Cantus [#110]

Die beiden linken Marken in deiner obersten Reihe würde ich unter der b Farbe sortieren. Ist leider wieder subjektiv.

Hier die a und b Farben der Mi 16.



Nach Lipsia gab es nur a karmin (Oktober 53); b dunkelkarmin a. gelblich (1856).

Die 17 kann ich leider nicht zeigen.

Nette Grüße
Pepe
 
olli0816 Am: 23.11.2015 11:55:52 Gelesen: 71283# 112 @  
Hallo,

dann zeige ich endlich die Nummer 17, die ich seit ein paar Jahren besitze.

Die Marke ist zwar nicht geprüft, aber für mein Dafürhalten echt und in einem ganz guten Zustand.


 
Cantus Am: 06.12.2015 21:46:12 Gelesen: 70895# 113 @  
@ olli0816 [#112]

Hallo,

vielen Dank für's Zeigen dieser schönen 1 Franc vermillon. Wenn du genau hinschaust, wirst du links am Rand und in der Mitte der Marke ein winziges Nadelloch entdecken, was man vermutlich mit bloßem Auge nicht sehen kann, ich finde die Marke aber dennoch schön. Es scheint wohl auch so zu sein, dass hier niemand sonst eine solche gestempelte Marke besitzt. Bevor ich mich jedoch der nächsten Markenausgabe zuwende, will ich noch eine Besonderheit zeigen.

Die zuletzt gezeigten Marken der Mi.Nr. 10, 11, 12, 13, 15 und 16 gibt es nicht nur geschnitten, sondern auch mit einer privaten Zähnung versehen. Die Papierhandlung Susse Frère in Paris besaß eine patentierte Zähnungsmaschine, mit der sie Markenbögen für eigenen und fremden Bedarf lochte. Ich kann aus meinem Bestand so eine Privatzähnung der 20 C. in blau auf Briefstück zeigen.



Die ersten Marken der nächsten Markenausgabe folgen in Kürze.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 12.12.2015 16:47:26 Gelesen: 70725# 114 @  
Heute ein PD-Faltbrief mit Mi. 15b, gelaufen am 26.10.1862 von Les Batignolles nach Luxembourg.





Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 12.12.2015 17:02:59 Gelesen: 70718# 115 @  
@ Cantus [#114]

Leibfried war Anwalt. Schöner Brief.

@+
 
vals59 Am: 13.12.2015 11:00:38 Gelesen: 70686# 116 @  
@ Cantus [#114]

Anbei ein anderer PD-Brief von 7.5 g von Dünkirchen nach Norwegen über Belgien und Quievrain, der mit 1F20 (3*Mi 15) frankiert wurde.

Viele Grüsse
Emmanuel.


 
Cantus Am: 14.12.2015 00:57:07 Gelesen: 70649# 117 @  
@ vals59 [#116]

Hallo Emmanuel,

ein sehr schöner Brief. Belege aus der Zeit habe ich nur sehr wenige, aber einen netten Faltbrief aus dem Jahr 1860, der sich im Innenteil als Rechnung offenbart, möchte ich doch noch zeigen. Frankiert wurde er mit einer Mi. 16 und lief am 5.7.1860 von Paris nach Lunéville, einer Gemeinde in Lothringen [1].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lun%C3%A9ville

Viele Grüße
Ingo
 
letimbre Am: 23.12.2015 21:15:56 Gelesen: 70432# 118 @  
@ Cantus [#117]

Hallo aus Kopenhagen,

hier ein 7er Streifen der 80c gest. GC 2145. Rückseitig von Calves signiert. Der Streifen ist, trotz einiger Transportspuren, schön und selten, wie ich finde.



Viele Grüsse
Dirk
 
letimbre Am: 23.12.2015 21:37:24 Gelesen: 70424# 119 @  
@ Cantus [#117]

Nochmals Guten Abend.

Ich hatte heute ein wenig mehr Zeit zum scannen. Hier noch einige Marken/Belege, die ich schön finde.

Als erstes eine Einzelfrankatur der 1c Napoleon auf Streifband aus Versailles 14.?.1862.



Und dann ein 3er Streifen der 1c Napoleon gest. Lyon 30.10.1861.


 
letimbre Am: 23.12.2015 21:42:04 Gelesen: 70420# 120 @  
@ Cantus [#117]

Und hier eine EF der 40c Napoleon aus Toulouse (PC 3383) 1.9.185? nach Lavelanet (Apres le Depart - Zu spät eingeliefert/Nach Abfahrt eingeliefert)



Und eine MEF / Paar der 40c Napoleon aus Bordeaux 16.6.1854 nach London 19.6.1854


 
letimbre Am: 23.12.2015 21:45:24 Gelesen: 70419# 121 @  
@ Cantus [#117]

Und zu guter Letzt noch eine ungebrauchte 1 Fr Napoleon (eventuel ND ?) und eine gest 1 Fr (repariert vermute ich).



Schöne Feiertage und ein schönes Weihnachtsfest !

Viele Grüsse
 
Koban Am: 31.12.2015 13:23:08 Gelesen: 70092# 122 @  
@ Cantus [#113]

Bei der Susse-Zähnung erfolgte der Kammschlag von oben, liegen also die jeweils x-ten Zähnungslöcher der senkrechten Lochreihen einander immer exakt gegenüber.



Ein nächster Kammschlag könnte zwar theoretisch auch mal etwas nach links oder rechts versetzt erfolgen, so dass die jeweils x-ten Zähnungslöcher waagerechter Lochreihen nicht zwingend einander genau gegenüberliegen müssen. Da sich jedoch der Abstand der Zähnungslöcher zueinander innerhalb einer(!) Lochreihe ja nicht beim nächsten Kammschlag ändert, wären die Zähnungslöcher der nächsten waagerechten Lochreihe dann gleichmässig(!) verschoben.



Die kleine Montage spricht daher für sich selbst.



Die beiden oberen Bilder sind von hier https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarkentrennung.

Gruß,
Koban
 
Koban Am: 31.12.2015 14:54:22 Gelesen: 70077# 123 @  
@ olli0816 [#112]

Bei der von Dir vorgestellten Marke handelt es sich leider nicht um ein Original.



Im Bild sind einige vermeintliche Mi 17 mit dem gleichen Stempel. Die unterschiedlichen Farben dürften verschiedenen Scannereinstellungen geschuldet sein.

Die erste Marke rechts neben der von Dir vorgestellten Marke wurde hier bis vor kurzem mit Zertifikat als Neudruck von 1862 mit "Gefälligkeitsstempel" angeboten:

http://prestige.delcampe.net/page/main/action,item,item,344294477,language,G.html

O N°18d, 1F carmin, impression de 1862, oblitération de complaisance, TB (certificat) Qualite: O



Die nächste Marke ist ein Neudruck von 1862 aus meinem Bestand.



Daneben eine bei ebay vor kurzem als echt angebotene Marke:

http://www.ebay.de/itm/291633632516?ru=http%3A%2F%2Fhttp://www.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_nkw%3D291633632516%26_rdc%3D1]

eBay 291633632516



Und noch ein aktuelles Angebot:

http://www.ebay.de/itm/370519000248?ru=http%3A%2F%2Fhttp://www.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_sacat%3D0%26_nkw%3D370519000248%26_rdc%3D1

eBay 370519000248



Alle Abschläge stammen vom gleichen falschen "Stempel", somit ist keine davon ein Original. Zum Trost, eine identische Marke hat es sogar in den Nuancier (von Brinette/Schwahn) für die ungezähnte Napoleonausgabe geschafft (Nr. 125).





Netterweise hat mir Herr Brinette meine entsprechende Vermutung bezüglich Neudruck/Falschstempel inzwischen bestätigt. Auf mich wirkt schon die Menge an Neudrucken dieser Marke am Markt allerdings etwas irritierend. Meines Wissens war deren Auflage nicht größer als die der anderen Werte, die jedoch kaum mal zu finden sind. Berücksichtigt man zusätzlich die als echt Angebotenen, mutmasslich aber Neudrucke, wird das Bild vollends schief. Vielleicht beantwortest Du ja noch ein paar der per mail gestellten Fragen. Insbesondere der Zeitpunkt (Jahr) des Erwerbs wäre interessant.

Gruß,
Koban
 
Cantus Am: 15.01.2016 03:07:17 Gelesen: 69669# 124 @  
Hallo zusammen,

schöne Sachen habt ihr gezeigt, und Koban danke ich besonders für seine Ausführungen zur Privatzähnung und zu den Nachdrucken und Fälschungen.

Nach der langen und bei mir auch technisch bedingten Unterbrechung möchte ich nun heute fortfahren und die ersten drei Wertstufen der Freimarkenausgabe Kaiser Napoleon III vorstellen, die ab 1962 zum Verkauf gelangten und im Michel unter den Nummern 18 bis 20 geführt werden (1, 5 und 10 C.). Diese Marken waren die ersten Briefmarken in Frankreich, die amtlicherseits mit einer Zähnung versehen wurden. Die ersten beiden Werte zu 1 und 5 C. wurden auf farbigem Papier gedruckt, dessen Färbung sich bei gebrauchten Exemplaren nicht immer leicht bestimmen lässt. Michel unterscheidet hier wie folgt:

Mi. 18a grünoliv auf bläulich
Mi. 18b grünlichbronze auf blassblau
Mi. 18c dunkelgrünoliv auf bläulich



Die Nr. 18b habe ich auch mit einem stark verblassten roten Stempel, der leider nicht mehr lesbar ist.



Mi. 19a grün auf grünlich
Mi. 19b dunkelgrün auf grünblau
Mi. 19c grün auf bläulich



Ferner habe ich von der Mi. 19 noch ein paar Marken, die ich noch keiner Unternummer zugeordnet habe.





Den dritten Wert zu 10 C beschreibt Michel so:

Mi. 20a gelbbraun



Mi. 20b mattbraun



Ich freue mich hierzu auf eure Ergänzungen und Kommentare.

Viele Grüße
Ingo
 
Pepe Am: 23.01.2016 20:27:57 Gelesen: 69279# 125 @  
@ Cantus [#124]

Wo sind die Frankreichsammler? Winterschlaf?

Ich wühl mal in meinen Album und finde da noch zwei alte Klassiker.



Mi 18a, grünoliv auf bläulich

Hier kann man schon von Verzähnung sprechen. Leider ist das Stempeldatum nicht erkennbar.



Mi 18c, dunkelgrünoliv auf bläulich

Kein Ausgabedatum angegeben, nun sind frühere Stempeldaten gefragt, wer kennt den Ort des Stempels?

Die Farbbezeichnung der b Farbe scheint mir schon fast komisch:

grünlichbronze auf blaßblau. Das stelle man sich mal auf über 150 Jahre alten Papier vor.

Nette Grüße
Pepe
 
Vernian Am: 23.01.2016 23:51:00 Gelesen: 69242# 126 @  
Nein, die schlafen nicht ;-) - aber ich kann, wie früher schon erwähnt, nicht viel an Bildmaterial aus dem Zeitraum beitragen (Nr. 21 hätte ich mal wieder was). Und für explizite Ergänzungen aus dem Maury fehlt es mir etwas an Motivation, nicht zuletzt weil ich derzeit allerhand an Neuzugängen zu meiner Sammlung zu verarbeiten habe.

LG

Vernian
 
vals59 Am: 24.01.2016 14:10:56 Gelesen: 69195# 127 @  
@ Pepe [#125]

Hallo Pepe,

bezüglich die 1. Marke weiß ich nicht. Die 2. Marke ist in Angers sicher abgestempelt gewesen.

Anbei ein Brief frankiert mit 10 c (5 c + 5* 1 c), Ortszustellung.

Viele Grüsse.
Emmanuel.


 
zockerpeppi Am: 25.01.2016 23:27:37 Gelesen: 69128# 128 @  
Liebe Frankreich Sammler,

leider habe ich keinen Michel und somit komme ich mit der Nummerierung nicht ganz klar. Im Zertifikat, welches meinem Beleg beilag, steht es handele sich um eine Nr 20 (5c) und eine Nr 29 (20c). Da es sich um einen französischen Händler handelt, gehe ich davon aus, dass es ich um die Y&T Numerierung handelt.



Bank to Bank Brief vom 5 August 1870. Der französisch-deutsche Krieg war gerade ausgebrochen, der Fall von Sedan und die Kapitulation von Napoleon III nicht mehr weit hin. Aber zurück zu meinem Brief.

Absender Bankier E. Thomas & Cie, ab Longwy über Longuyon nach Luxemburg. Kreiswellenstempel (convoyeur station ) CH_TH Charleville -Thionville + eine 6 = der Tag des Monats in diesem Falle der 6 August. Frankiert à 25c gemäß dem Tarif vom 1.4.1868 für Briefe bis 10g. Ankunft in Luxemburg am 7 August, Empfänger der Bankier F. Berger et Cie. Als Zusatzinformation: F. Berger war der Schwager von E. Thomas.

liebe Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 09.02.2016 22:30:24 Gelesen: 68497# 129 @  
Ich möchte euch heute die letzten drei Werte dieser Ausgabe vorstellen. Als erstes ist da eine Marke zu 20 Centimes. Bei Michel als Nr. 20 geführt, wird diese Marke in die Varianten a = blau und b = dunkelblau unterschieden. Die Durchsicht bei mir hat gezeigt, dass ich ein wirklich dunkelblaues Exemplar nicht besitze. Andererseits aber habe ich zwei andere, deutlich unterschiedliche Farbtöne, wobei die erste Marke wohl zu blau gehört, während die zweite Marke farblich zu ultramarin tendiert. Außerdem ist mir aufgefallen, dass diese beiden Marken vermutlich in unterschiedlichen Druckvarianten hergestellt worden sind; zum Beweis zeige ich jeweils die linke untere Ecke als Ausschnitt.





Die Marke zu 40 Centimes (Mi. 22) wird unterschieden in die Farben a = orange und b = rotorange. Auch hier bereitet mir die Farbbestimmung einige Probleme. Zunächst zeige ich zwei Marken, die ich unter orange einsortiert habe, wobei die zweite der beiden Marken eine merkwürdige kurze Zähnung aufweist.



Die nächste Marke könnte zur Variante b gehören, ich bin mir da aber nicht sicher.



Die letzten beiden Marken zu 40 C. sind vermutlich nur stark verblasst. Außerdem scheint beim zweiten Exemplar, bedingt durch den stark verschobenen Druck, auf der rechten Seite eine Scherentrennung vorzuliegen. Auf der linken Markenseite könnte es sich sowohl um eine abgeschnittene Zähnung als auch um ein Randstück mit fehlender Zähnung handeln; dazu bitte ich um eure Meinung.



Der höchste Wert dieser Ausgabe beläuft sich auf 80 Centimes (Mi. 23) und wird unterschieden in die Farben a = rosa und b = karminrosa.



Mi. 23a



Mi. 23b

Viele Grüße
Ingo
 
Koban Am: 10.02.2016 17:04:42 Gelesen: 68453# 130 @  
Bei der links ungezähnten Mi 22 wurde die Zähnung abgeschnitten (Die Lochreihen links, oberhalb und rechts des Markenbildes entstehen beim gleichen Kammschlag). Für die Unterschiede im Druckbild bei Mi 21 sollten unterschiedliche verwendete Druckplatten verantwortlich sein. Die Marke wurde zwischen 1862 und 1868 von knapp zwanzig verschiedenen Platten gedruckt, darunter einige Platten mit denen schon Mi 13 hergestellt wurde. Anbei zwei markante Plattenfehler je einmal bei Mi 13 und Mi 22.



Gruß,
Koban
 
Vernian Am: 10.02.2016 20:25:29 Gelesen: 68426# 131 @  
Hallo,

ausnahmsweise kann ich auch mal wieder etwas beitragen: Eine MiNr. 21 - Type a wie ich meine:



LG

Vernian
 

Das Thema hat 156 Beiträge:
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