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Thema: Kopfstehende Marken oder Rahmen
Das Thema hat 383 Beiträge:
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merkuria Am: 13.01.2017 13:58:00 Gelesen: 139051# 184 @  
Bei der 50 Mio Freimarkenausgabe des Deutschen Reiches vom 26. Oktober 1923 (Mi Nr. 321) sind uns kopfstehende Wertziffern bekannt, die beim zweiten Druckgang der Wertangabe entstanden sind.



Ein ungebrauchtes Paar wurde an der Cherrystone Auktion vom Juni 2012 in New York unter der Los Nr. 566 für 575 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.01.2017 09:20:58 Gelesen: 139013# 185 @  
1920 verausgabte die Post von Jamaica eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 77-86) Von der 1 Shilling Wertstufe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt (Mi Nr. 83K). Gemäss Literatur ist nur ein Bogen zu 60 Exemplaren von diesem Fehldruck betroffen. Fachleute schätzen die Anzahl noch existierender Kopfsteher auf 10-20 Exemplare.



Ein ungebrauchtes Bogenrandstück wurde an der Cherrystone Auktion vom Juni 2012 in New York unter der Los Nr. 920 für 24‘000 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Eckrandpaar wurde an der Spink Shreves Auktion vom Juni 2009 in Dallas unter der Los Nr. 1224 für 85‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.01.2017 16:09:16 Gelesen: 138651# 186 @  
1913 – 1919 verausgabte die Post der Republik China eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 148-169). Wir unterscheiden hier Londoner und Pekinger Drucke. Von der 2 $ Wertstufe der Pekinger Drucke (Mi Nr. 166II) soll 1915 irrtümlich ein Bogen zu 50 Stück mit kopfstehendem Mittelstück produziert worden sein (Mi Nr. 166 II K). Von diesen 50 Exemplaren sind bis anhin 30 Stück bekannt geworden.



Ein ungebrauchtes Eckrandstück wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2011 in New York unter der Los Nr. 7189 für 250‘000 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Stück ohne Bogenrand wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2013 in New York unter der Los Nr. 182 für 160‘000 US$ + Aufgeld verkauft.



Das britische Auktionshaus Spink konnte im Januar 2013 an seiner Auktion in Hongkong das bisher einzig bekannte Exemplar dieses Fehldruckes auf Brief anbieten. Trotz des offensichtlich philatelistisch beeinflussten und auch überfrankierten Beleges wurden von einem Käufer 619'142 US$ inkl. Aufgeld für dieses Unikat bewilligt!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.01.2017 09:36:53 Gelesen: 138512# 187 @  
Am 1. Mai 1891 verausgabte Brasilien eine Freimarke zu 100 Reis (Mi Nr. 97). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt.





korrekter Druck

Eine Zusammenstellung mit einem ungebrauchten, einem gestempelten sowie einem Exemplar auf Brief wurden an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2011 in New York unter der Los Nr. 63 für zusammen 750 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.01.2017 09:11:06 Gelesen: 138425# 188 @  
Am 21. Februar 1941 verausgabte die Republik China eine Freimarkenausgabe mit dem Bildnis von Dr. Sun Yat-sen (Mi Nr. 394-409). Diese Ausgabe wurde durch die American Bank Note Co. in New York ausgeführt. Gemäss Literatur soll ein Schuljunge im Dezember 1945 einen Bogen der 2$ Wertstufe in einem Postamt in Chungking erworben haben. Er bemerkte nach dem Kauf, dass der gesamte 50er Bogen ein kopfstehendes Mittelstück auswies (Mi Nr. 406F). Dies sind die bis heute einzig bekannten 50 Exemplare dieses Kopfstehers. Über den weiteren Verbleib des Bogens ist nichts bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom Mai 2013 in New York unter der Los Nr. 231 für 150‘000 US$ + Aufgeld verkauft.



Für ein ungebrauchtes Paar dieser Rarität wurde an der Auktion des Hauses Zurich Asia im Oktober 2012 in Hongkong die phantastische Summe von 707'700 US$ + Aufgeld bezahlt!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 25.01.2017 20:56:56 Gelesen: 138393# 189 @  
@ merkuria [#186]

Die von Dir genannten Erlöse für die "1915 $2 Hall of Classics" sind astronomisch hoch (US$ 250'000 (2011) und US$ 160'000 (2013)), und liegen damit ungefähr auf der Höhe der berühmten "Jenny Inverted"-Marke. Die China-Marke gibt es 50 x, also ist dieser Preis sehr hoch!

Dass diese Marke auch zu anderen Preisen gehandelt wurde, auch bei Cherrystone, zeigt ein Blick in ältere Auktionskataloge: An der Cherrystone-Auktion vom September 2004 wurde Los 1165 auf USD 25'000 geschätzt, dann aber für "nur" USD 20'000 zugeschlagen. Dazu kamen 10 % Provision.

Das Exemplar ist zwar sicherlich nicht so schön wie das September 2011-Stück, aber die Preisunterschiede sind doch gewaltig. Da Du China sammelst, stelle ich eine Frage: Hast Du die Katalogpreise von jetzt und damals als "Referenzgrösse"? Kam es zu einem Preis-Boom in den Jahren von 2004 - 2011/2013?

Freundliche Grüsse
Heinz
 
merkuria Am: 25.01.2017 22:25:48 Gelesen: 138384# 190 @  
@ Heinz 7 [#189]

Lieber Heinz,

da der Michel Asien-Katalog nur alle 6-7 Jahre erscheint, gebe ich hier die Michel-Katalogpreise für den Kopfsteher der "1915 $2 Hall of Classics" wie folgt an:

Michel-Katalog China von 2003:

Kat. Nr. 166 II K = 28‘000 € (entsprach 2003 ca. 42‘100 US$)

Den Michel-Katalog China von 2008 habe ich nicht!

Michel-Katalog China von 2015:


Kat. Nr. 166 II K = 250‘000 € (entsprach 2015 ca. 280‘000 US$)

Noch ein paar Bemerkungen zu Deinen Kommentaren:

und liegen damit ungefähr auf der Höhe der berühmten "Jenny Inverted"-Marke. Die China-Marke gibt es 50 x, also ist dieser Preis sehr hoch!

Von der „Inverted Jenny“ wurden 100 Ex hergestellt, wovon 3 Stücke nie angeboten wurden. Von der Inverted $2 Hall of Classics weiss man, dass 50 Stück hergestellt wurden, im Handel bekannt geworden sind bisher aber nur 30 Exemplare. Somit müssten die „Hall of Classics“ also teurer sein als die „Jenny“.

An der Cherrystone-Auktion vom September 2004 wurde Los 1165 auf USD 25'000 geschätzt, dann aber für "nur" USD 20'000 zugeschlagen.

20‘000 US$ entsprechen doch etwa 50% der 2004 geltenden Michelbewertung von 42‘100 US$!

Das ungebrauchte Eckrandstück der Cherrystone Auktion vom September 2011 wurde für 250‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Da es natürlich nur 4 Eckrandstücke gibt, ist der erzielte Preis von 250‘000 US$ auch nicht mit einem „normalen“ Kopfsteher zu vergleichen! Wäre interessant, die Michelbewertung von 2008 zu kennen.

An der September-Auktion 2015 von Cherrystone wurde unter Los Nr. 211 ein „normaler“ Kopfsteher für 100‘000 US$ +Aufgeld verkauft. Dies entspricht etwa 40% der 2015 geltenden Michelbewertung.

Grüsse
Jacques
 
Heinz 7 Am: 25.01.2017 23:47:29 Gelesen: 138377# 191 @  
@ merkuria [#190]

Lieber Jacques

Das ist in der Tat eine sehr erstaunliche Wert-Entwicklung!

Ich habe zwar den Michel-Katalog Asien 2008 auch nicht, doch nehme ich an, dass im Katalog "Michel, Valuable Stamps of the World" von 2010 die Ansätze des Asien-Kataloges 2008 übernommen wurden.

Für China Mi 166 II K wird im Katalog ein Michel 2010 ein Katalogpreis von Euro 28'000 angegeben, also unverändert gegenüber 2003. Umso mehr erstaunt die fast-Verneunfachung des Ansatzes in Euro: von 28'000 auf 250'000!

Solche Sprünge sind doch sehr aussergewöhnlich, ich nehme an: auch für China. Ich wusste zwar, dass da ein Boom herrschte, aber soooo starke Erhöhungen hätte ich nicht für möglich gehalten. Es geht ja nicht um eine bislang unbekannte Rarität, die zuvor völlig unterbewertet war. Gibt (bzw. gab) es für China noch weitere "Preisexplosionen" in ähnlichem Ausmass? (Vielleicht besser unter einem Thema: "China" zu besprechen.)

Gute Nacht und beste Grüsse
Heinz
 
merkuria Am: 28.01.2017 09:55:43 Gelesen: 138313# 192 @  
Im Juni 1911 verausgabte Guatemala eine 5 Peso Freimarkenausgabe (Mi Nr. 137). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt (Mi Nr. 137F)



Eine ungebrauchte Sechsereinheit dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2011 in New York unter der Los Nr. 240 für 150 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 31.01.2017 09:17:21 Gelesen: 138253# 193 @  
Am 1. Dezember 1933 verausgabte die Schweiz die Wohltätigkeitsausgabe Pro Juventute (Mi Nr. 266-269). Bei der 20 Rappen Wertstufe (Tessiner Tracht Mi Nr. 268) sind uns kopfstehende Drucke der hellgraugelben Untergrundfarbe bekannt (Mi Nr. 268 I)



Ein gestempeltes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom März 2014 in New York unter der Los Nr. 1440 für 3‘750 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.02.2017 09:29:39 Gelesen: 138094# 194 @  
1919 verausgabte die Militärpost der tschechoslowakischen Armeen in Sibirien eine Freimarke (Tschechoslowakei/Militärpost Mi Nr. 7). Diese Marken sollten von den tschechischen Legionären in Sibirien zur Beförderung ihrer Post auf der sibirischen Eisenbahn verwendet werden. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom März 2014 in New York unter der Los Nr. 313 für 950 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.02.2017 09:09:44 Gelesen: 137946# 195 @  
Der indische Feudalstaat Charkhari verausgabte am 25. Juni 1931 eine Freimarke mit einer Darstellung des Govardhan-Tempels in Charkhari (Mi Nr. Indien/Charkhari 30). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt.



Ein ungebrauchter Viererstreifen wurde an der Cherrystone Auktion vom März 2014 in New York unter der Los Nr. 744 für 300 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 09.02.2017 09:55:36 Gelesen: 137818# 196 @  
Am 4. Dezember 1882 verausgabte Bulgarien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 12-20). Bei der 3 Stotinki Wertstufe sind uns kopfstehende Drucke der gelben Farbe bekannt (Mi Nr. 14K).



Ein ungebrauchter Viererblock wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2011 in New York unter der Los Nr. 106 für 14‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 12.02.2017 09:46:56 Gelesen: 137737# 197 @  
1903 verausgabte das französische Postamt von Yunnan Fou (heute Stadt Kunming) in China eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 17-32 VI ) Dazu wurden Marken der Ausgabe 1892 von Französisch Indochina (Mi Nr. 3-14) verwendet, welche einen Aufdruck YUNNANSEN erhielten (Mi Nr. 30VI).

Von der Urmarke Französisch Indochina 75 Centimes Wertstufe (Mi Nr. 14) sind uns drei Exemplare mit kopfstehender Bezeichnung INDO-CHINE im unteren Kästchen bekannt. Der Text INDO-CHINE ist kein Aufdruck sondern eine Druckstufe die im Druckprozess bei der Herstellung der Indochina-Ausgaben stattfand. Mindestens ein solcher Kopfsteher von Mi Nr. 14 wurde auch für den YUNNANSEN Aufdruck verwendet.



Ein ungebrauchtes Exemplar der INDO-CHINE UR-Marke Mi Nr. 14 wurde an der Spink Shreves vom Juni 2009 in New York unter der Los Nr. 1178 für 11‘000 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Exemplar der YUNNANSEN Aufdruck-Ausgabe wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2012 in New York unter der Los Nr. 320 für 14‘500 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 15.02.2017 09:14:55 Gelesen: 137595# 198 @  
Im März 1930 verausgabte Französisch Algerien eine Sonderausgabe mit Zuschlag anlässlich der 100-jährigen Zugehörigkeit Algeriens zu Frankreich (Mi Nr. 88-100). Von der 5+5 Francs Wertstufe sind uns kopfstehende Drucke des Mittelstückes bekannt (Mi Nr. 100K)



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der 1114. Robert A. Siegel Auktion vom Dezember 2015 in New York unter der Los Nr. 537 für 400 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 18.02.2017 09:35:04 Gelesen: 137528# 199 @  
Am 20. Juli 1902 verausgabte die Französische Somaliküste eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 37-51) Am 15. September 1903 wurde die gleiche Ausgabe nochmals in geänderten Farben ausgegeben (Mi Nr. 52-65). Aus beiden Ausgaben sind uns die unterschiedlichsten Wertstufen mit kopfstehendem Mittelstück bekannt.



Ausgabe 1902



Ausgabe 1903

Eine Zusammenstellung von 22 ungebrauchten Exemplaren beider Ausgaben wurde an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2011in New York unter der Los Nr. 164 für 290 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Seku Am: 19.02.2017 21:58:45 Gelesen: 137478# 200 @  
Qu'aiti State Hadhramaut 1967 - "STAMPEX, London" Mi.-Nr. 67 - Erstmals 1901 in USA erschienen "Panamerikanische Ausstellung in Buffalo, N.Y." Mi.-Nr. 133


 
Heinz 7 Am: 20.02.2017 17:59:34 Gelesen: 137422# 201 @  
@ Seku [#200]

Guten Abend,

es ist unglaublich, wie viele Kopfsteher es gibt! Jacques zeigt uns mit einem wahren "Trommelfeuer" ein Stück nach dem anderen.

Dieser Viererblock aber gehört nicht dazu. Die Hadramaut-Marke zeigt ein Motiv (eine kopfstehende Marke) aufrecht, und der Rahmen und die Schrift sind alle auch aufrecht, also nichts kopfstehendes.

Dass als Motiv eine "kopfstehende Marke" gezeigt wird, ist nicht erstaunlich, denn solche Marken erregen das Interesse der Betrachter und sind oft selten & teuer.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
merkuria Am: 21.02.2017 10:34:07 Gelesen: 137361# 202 @  
Am 14. Juli 1964 verausgabte Guatemala eine Blockausgabe anlässlich des Weltpostkongresses in Wien (Mi Nr. Block 7). Von diesem Block sind uns kopfstehende Zudrucke der beiden Marken bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2011 in New York unter der Los Nr. 242 für 1‘600 US$ + Aufgeld verkauft.

Heute sind wir bei 202 Beiträgen angelangt und konnten dabei beinahe 200 verschiedene Kopfsteher vorstellen (Sätze, Einzelmarken,Blocks). Damit wird es wieder einmal Zeit, die alphabetisch nach Ländern erstellten Übersichtslisten zu aktualisieren!









Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 21.02.2017 17:31:47 Gelesen: 137334# 203 @  
@ merkuria [#202]

Super Arbeit, Jacques!

Gratulation!

Heinz
 
merkuria Am: 24.02.2017 08:36:11 Gelesen: 137149# 204 @  
1929 verausgabte die persische Post eine Freimarkenausgabe mit dem Bildnis von Schah Resa Pahlewi (Mi Nr. 581-596). Von der 2 Chahi Wertstufe sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt (Mi Nr. 582).



Ein gestempeltes Exemplar wurde an der Spink Shreves Auktion vom Juni 2009 in New York unter der Los Nr. 1193 für 5‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 27.02.2017 08:13:21 Gelesen: 136992# 205 @  
Am 22. September 1960 verausgabte Panama eine Sonderausgabe zu den 17. Olympischen Sommerspielen in Rom (Mi Nr. 572-577). Von der 5 Centesimos Flugpost-Wertstufe sind uns kopfstehende Drucke der roten Farbe bekannt (Mi Nr. 574K).



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom Oktober 2011 in New York unter der Los Nr. 373 für 200 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 02.03.2017 07:43:04 Gelesen: 136861# 206 @  
1903 verausgabte Italienisch Eritrea eine Portomarkenausgabe (Italienisch Eritrea Mi Nr. Porto 1-11). Dazu verwendete man Portomarken des Mutterlandes (ex Mi Nr. Porto 5-22) und versah diese mit einem Aufdruck Colonia Eritrea. Von der 5 Centesimi Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. Porto 1). Bei den vorliegenden Exemplaren wurden zudem Urmarken mit kopfstehender Ziffer verwendet. Die kopfstehende Ziffer entstand in der zweiten Druckstufe der roten Farbe, weshalb dieser Kopfsteher unter dieser Rubrik präsentiert wird.



Ein ungebrauchter Rand-Viererblock dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom April 2012 in New York unter der Los Nr. 1150 für 800 US$ + Aufgeld verkauft.

Ähnliche Umstände treffen wir auch bei einer Portmarkenausgabe von Italienisch Somaliland an:

1926 verausgabte Italienisch Somaliland eine Portomarkenausgabe (Italienisch Somaliland Mi Nr. Porto 31-41). Dazu verwendete man Portomarken des Mutterlandes und versah diese mit einem Aufdruck Somalia Italiana. Von verschiedenen Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. Porto 32-37). Bei den vorliegenden Exemplaren wurden zudem ebenfalls Urmarken mit kopfstehender Ziffer verwendet.



Eine Zusammenstellung von 6 Kopfstehern wurde an der Cherrystone Auktion vom April 2016 in New York unter der Los Nr. 954 für 500 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 05.03.2017 08:56:41 Gelesen: 136796# 207 @  
1910 verausgabte Persien zwei Dienstmarkenausgaben mit dem persischen Wappen. Diese Marken werden bei Michel nicht gelistet, jedoch im iranischen Persiphila Katalog unter Nr. C21a/28a aufgeführt. Der Satz umfasst 8 Werte, von 6 Wertstufen sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt.



Eine Zusammenstellung dieser 6 Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2015 in New York unter der Los Nr. 630 für 950 US$ + Aufgeld verkauft.

Im gleichen Jahr erfolgte eine zweite, ähnliche Dienstmarkenausgabe. Auch diese Marken werden bei Michel nicht gelistet, jedoch im iranischen Persiphila Katalog unter Nr. C37a/44a aufgeführt. Der Satz umfasst 8 Werte, von 6 Wertstufen sind uns kopfstehende Mittelstücke bekannt.



Eine Zusammenstellung dieser 6 Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2015 in New York unter der Los Nr. 631 für 950 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 08.03.2017 08:46:40 Gelesen: 136718# 208 @  
1969/1970 verausgabte Ecuador eine Freimarkenausgabe mit Schmetterlingen (Mi Nr. 1468-1477). Von einigen Wertstufen sind uns der kopfstehende Druck verschiedener Farben bekannt.



Der 50 Centavos (Mi Nr. 1472) Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom April 2014 in New York unter der Los Nr. 471 für 130 US$ + Aufgeld verkauft.
Links der Kopfsteher, rechts die Normalmarke.



Der 1 Sucre (Mi Nr. 1475) Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Juli 2015 in New York unter der Los Nr. 265 für 325 US$ + Aufgeld verkauft.
Links der Kopfsteher, rechts die Normalmarke.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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