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Thema: Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 984 Beiträge:
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merkuria Am: 18.11.2020 08:49:56 Gelesen: 157028# 610 @  
1942 verausgabte das französische St. Pierre et Miquelon anlässlich der Befreiung Frankreichs eine entsprechende Portomarkenausgabe (Mi Nr. Porto 52-56). Dazu verwendete man Portomarken der Ausgabe 1932 (ex Mi Nr. Porto 24-30) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck FRANCE LIBRE / F.N.F.L. Bei der 2 Francs Wertstufe (Mi Nr. Porto 55) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht, im französischen Yvert Katalog werden sie unter Yv Nr. TT55a gelistet.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1114. Robert A. Siegel Auktion vom 9. Dezember 2015 unter Los Nr. 753 in New York für 950 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 21.11.2020 09:22:40 Gelesen: 156670# 611 @  
Zwischen Juli und Oktober 1919 verausgabte Rumänien Freimarken für die von Ungarn an Rumänien abgetretenen Gebiete Neu-Rumänien (Mi Nr. 1-70). Dazu verwendete man ungarische Marken (ex Mi Nr. 128-259) und versah diese mit einem kreisförmigen Aufdruck REGATUL ROMANIEI sowie der neuen Währungsbezeichnung in rumänischen Bani und Lei. Von der 15 Bani Wertstufe in Zeichnung Kaiser Karl sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 46 IK). Alle diese Ausgaben verloren ab 1.1.1922 ihre Gültigkeit.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 375. Heinrich Köhler Auktion vom 16. November 2020 in Wiesbaden unter Los Nr. 1894 für 170 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 24.11.2020 08:42:30 Gelesen: 156397# 612 @  
1898 verausgabte der britische Schutzstaat Pahang (Malaya) eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 16). Dazu verwendete man die 8 Cents Freimarke von Perak (Mi Nr. 24) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Pahang / Four cents sowie Durchbalkung des alten Wertes und der Landesbezeichnung. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 46. Argyll Etkin Auktion vom 2. Oktober 2020 unter Los Nr. 863 bei einem Schätzpreis von 350 - 400 GB£ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 27.11.2020 09:18:11 Gelesen: 155974# 613 @  
Am 2. Oktober 1933 verausgabte die Elfenbeinküste eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 90-105). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1928 von Obervolta (ex Mi Nr. 44-60) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck Côte d’Ivoire und der Durchbalkung der Landesangabe Haute-Volta. Von der 1.50 FR Wertstufe (Mi Nr. 104) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine Zusammenstellung eines normalen Satzes von 16 Werten mit zusätzlich allen bekannten Fehlaufdrucken (Kopfsteher und Doppelaufdrucken dieser Ausgabe) wurde an der 1114. Robert A. Siegel Auktion vom 9. Dezember 2015 unter Los Nr. 642 in New York für 650 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 30.11.2020 09:36:57 Gelesen: 155593# 614 @  
Am 6. April 1920 verausgabte das Deutsche Reich eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 119-138). Dazu verwendete man die Marken der Abschiedsausgabe von Bayern (Mi Nr. 178-195) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Deutsches / Reich. Von der 40 Pf Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. 124 K.



Ein Exemplar dieses Kopfstehers auf Brief wurde an der 48. Christoph Gärtner Auktion vom 14. Oktober 2020 unter Los Nr. 11028 für 350 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.12.2020 09:04:01 Gelesen: 155249# 615 @  
Am 12. August 1884 verausgabte Argentinien eine Dienstmarkenausgabe (Mi Nr. Dienst 8-24). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben (ex Mi Nr. 19-50) und versah diese mit einem einzeiligen, diagonalen Aufdruck OFICIAL. Von der 2 Centavos Wertstufe (Mi Nr. Dienst 11) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. Dienst 11a.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 2046. Guillermo Jalil-Philatino Auktion vom 12. November 2020 unter Los Nr. 1180 für 60 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.12.2020 09:59:14 Gelesen: 154970# 616 @  
1893 verausgabte die Lokalpost von Schanghai eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 113-116). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1890/1892 (Mi Nr. 100-103) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck des neuen Wertes. Bei der ½ Cent auf 5 Cent rosa Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 113 K).



Ein Exemplar dieses Kopfstehers auf einem Einschreibebrief wurde an der 137. Versteigerung des Württembergischen Auktionshaus in Stuttgart vom 7. November 2020 unter Los Nr. 69 für 700 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
saeckingen Am: 06.12.2020 12:11:48 Gelesen: 154950# 617 @  
Gestern versteigerte das Württembergische Auktionshaus in seiner 137. Auktion unter Los 8924 ein kopfstehendes Exemplar des sogennanten Ponape-Provisoriums.



Beschreibung

Ponape-Provisorium nach Hongkong: 5 Pf. a. 3 Pfg., Abart: kopfstehender Aufdruck, tadelloses Exemplar auf besonders schöner Ansichtskarte mit klarem Stempel PONAPE 12/7 10 und beiges. Postamts-Dienstsiegel nach Hongkong/China (Germania-Hotel), Fotoattest Jäschke-L.BPP ("Als Drucksache beförderte Postkarte nach Hongkong/China als tarifmäßige und vollständige Frankatur"). Nahezu alle bekannten Postkarten dieser Provisorien sind innerhalb der Inselgruppe der Karolinen verwendet worden. In dieser Form eine bemerkenswerte Kolonial-Rarität, sign. Kosack. Katalogpreis: 7.000,-+
Ausruf € 2000,-
Zuschlag € 2400,- ++

Grüße
Harald
 
merkuria Am: 09.12.2020 09:30:34 Gelesen: 154848# 618 @  
Am 5. Oktober 1948 verausgabte Jordanien eine Zwangszuschlagsausgabe für seine besetzten Gebiete in Palästina (Mi Nr. Zu 1-8). Dazu verwendete man jordanische Zwangszuschlagsmarken der Ausgabe 1947 (ex Mi Nr. Zu 1-8) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck PALESTINE in lateinischer und arabischer Schrift. Von den Wertstufen 1,2,3,5,10,15,20 und 50 Mils sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.





An der 6. Classicphil Auktion vom 27. Oktober 2020 in Wien wurden diese Kopfsteher in jeweils postfrischen Viererblocks unter Los ex Nr. 30360 - 30374 wie folgt verkauft: 1 Mil zu 90 €, 2 Mils zu 60 €, 3 Mils zu 90 €, 5 Mils zu 90 €, 10 Mils zu 90 €, 15 Mils zu 80 €, 1Ex 20 Mils zu 60 € und VB 50 Mils zu 90 €, jeweils + Aufgeld.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 12.12.2020 09:35:04 Gelesen: 154668# 619 @  
Am 22. September 1969 verausgabte Kamerun eine Sonderausgabe anlässlich der ersten bemannten Mondlandung (Mi Nr. 592-597). Dazu verwendete man Marken der Ausgabe 1968 (Mi Nr. 557-562) und versah diese mit je zwei dreizeiligen Aufdrucken PREMIER HOMME / SUR LA LUNE / 20 JUILLET 1969 und FIRST MAN / LANDING ON MOON / 20 JULY 1969. Von den 30 und 70 Francs Wertstufen (Mi Nr. 592-593 und 596-597) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Je 10 Exemplare dieser vier Kopfsteher in zwei ungebrauchten Kleinbogen wurden an der 170. Felzmann Auktion vom 5. Dezember 2020 in Düsseldorf unter Los Nr. 3668 für 400 € angeboten, blieben jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 15.12.2020 09:39:39 Gelesen: 154520# 620 @  
Am 7. Januar 1918 verausgabte Trinidad und Tobago eine Wohltätigkeits-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 90). Dazu verwendete man die 1 Penny Freimarke der Ausgabe 1913 (Mi Nr. 71a) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck WAR / TAX. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. 90 K.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 133. Colonial Stamp Company Auktion vom 19. November 2020 in Los Angeles /USA unter Los Nr. 1324 für 130 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 18.12.2020 09:21:38 Gelesen: 154387# 621 @  
Am 1. Oktober 1938 wurde das Sudetenland infolge des Münchner Abkommens von der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich abgetreten. Bis zum Eintreffen genügend deutscher Postwertzeichen behalf man sich regional mittels Aufdrucken auf vorhandenen tschechoslowakischen Marken.

Der Bezirk Reichenberg verausgabte in dieser Zeit gegen 140 verschiedene Aushilfsausgaben (Mi Nr. Reichenberg 1-138). Dazu verwendete man tschechoslowakische Ausgaben und versah diese mit einem dreizeiligen Handstempel-Aufdruck Wir sind / frei! / Hakenkreuz. Vom verwendeten tschechoslowakischen Block 3 ist uns ein kopfstehender Aufdruck bekannt (Mi Nr. Block 3 K). Gemäss Literatur handelt es sich dabei um den bisher einzig bekannten Kopfsteher dieser Ausgabe.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 27. Schlegel Auktion vom 26. Oktober 2020 unter Los Nr. 67 für 9‘800 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 21.12.2020 09:30:12 Gelesen: 154224# 622 @  
1994 begann Namibia mit der Ausgabe vereinzelter Marken ohne Wertangabe. Diese wurden mit einem Verwendungszweck (z.B. Standardised Mail) mittels Aufdruck bezeichnet und zu einer am Ausgabetag gültigen Nominale für die entsprechende Leistung abgegeben.

Ab dem Jahr 2000 begann man auch zusehends mit dem Aufbrauchen nicht mehr verwendbarer Nominalen früherer Ausgaben mittels Aufdruck eines neuen Verwendungszweckes (z. B. Standard Postage, Standard Mail, Postcard Rate oder Registered Mail)

2005 verausgabte Namibia eine Freimarke ohne Nominalangabe mit dem Aufdruck Standard Mail, welche bei Ausgabe zu einer Nominale von 1.70 $ verkauft wurde (Mi Nr. 1179). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1179 K).



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Brief wurde an der 170. Ulrich Felzmann Auktion vom 3. Dezember 2020 unter Los Nr. 3752 für 140 € + Aufgeld verkauft.

Am 1. Oktober 2007 verausgabte Namibia die 1.50 $ Marke einer früheren Ausgabe (Mi Nr. 889) mit dem Aufdruck Standard Mail sowie Durchbalkung der alten Wertbezeichnung. Diese Ausgabe wurde zu einer Nominale von 2.00 $ verkauft (Mi Nr. 1252). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1252 K)



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 170. Felzmann Auktion vom 3. Dezember 2020 unter Los Nr. 3759 für 140 € + Aufgeld verkauft.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Brief wurde an der 170. Felzmann Auktion vom 3. Dezember 2020 unter Los Nr. 3760 für 100 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Ebenfalls am 1. Oktober 2007 verausgabte Namibia die 4.00 $ Marke einer früheren Ausgabe (Mi Nr. 891) mit dem Aufdruck Standard Mail sowie Durchbalkung der alten Wertbezeichnung. Diese Ausgabe wurde zu einer Nominale von 2.00 $ verkauft (Mi Nr. 1253). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1253 K)



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Brief wurde an der 170. Felzmann Auktion vom 3. Dezember 2020 unter Los Nr. 3762 für 170 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 24.12.2020 09:51:17 Gelesen: 154077# 623 @  
Am 10. August 1913 wurde das selbstständige Fürstentum Samos im Friedensvertrag von Bukarest dem Königreich Griechenland zugesprochen. Aus diesem Anlass verausgabte Samos im Februar 1914 eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 20-24). Dazu verwendete man frühere Freimarken von Samos und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck EΛΛAΣ. Von der 10 Lepta Wertstufe (Mi Nr. 22) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 664. Karamitsos Auktion vom 13. September 2020 unter Los Nr. 662 für 220 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 27.12.2020 09:51:24 Gelesen: 153901# 624 @  
Im Juni 1950 verausgabte Südafrika eine Dienstmarkenausgabe (Mi Nr. Dienst 74-99). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben (ex Mi Nr. 77-223) und versah diese mit einem zweizeiligen, senkrechten Aufdruck OFFICIAL / OFFISIEEL. Im Gegensatz zu früheren Aufdrucken, welche von unten nach oben in fetter Schrift erfolgten, wurden die Ausgaben 1950 von oben nach unten in dünner Schrift ausgeführt.

Von den 2 Pence Wertstufen (Mi Nr. Dienst 86-87) sind uns kopfstehende Aufdrucke ( von unten nach oben) bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine postfrisches Paar dieser Kopfsteher wurde an der David Feldman Auktion vom 4. Dezember 2020 unter Los Nr. 81118 für 600 GB£ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 30.12.2020 09:09:11 Gelesen: 153759# 625 @  
Am 9. Oktober 1943 verausgabte die deutsche Besatzungsmacht von Zara (Jugoslawien) eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-19). Dazu verwendete man Marken von Italien (ex Mi Nr. 299-633) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck Deutsche / Besetzung / Zara. Von der 20 Centesimi Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 4 K II).



Eine postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 177. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 27. November 2020 in Bonn unter Los Nr. 6691 für 75 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 02.01.2021 09:50:32 Gelesen: 153537# 626 @  
Am 22. Januar 1944 verausgabte die Soziale Republik Italien eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 642-647). Dazu verwendete man Marken der Serie Imperiale (ex Mi Nr. 303-317) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck Liktorenbündel / REPUBBLICA / SOCIALE / ITALIANA . Von der 20 Centesimi Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet den Aufdruck auf der 20 Centesimi Urmarke Mi Nr. 303 weder als Normalmarke noch als Kopfsteher.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 27. Schlegel Auktion vom 26. November 2020 in Berlin unter Los Nr. 5035 für 240 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 05.01.2021 08:21:06 Gelesen: 153184# 627 @  
1895 verausgabte Nordborneo eine Portomarkenausgabe (Mi Nr. Porto 1-8). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1894 (ex Mi Nr. 50-57) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck POSTAGE DUE. Von den Wertstufen 8 Cents (Mi Nr. Porto 5) und 18 Cents (Mi Nr. Porto 7) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar des 8 Cents Kopfstehers wurde an der 133. Colonial Stamp Company Auktion vom 19. November 2020 in Angeles/USA unter Los Nr. 1018 für 175 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein ungebrauchtes Exemplar des 18 Cents Kopfstehers wurde an der 133. Colonial Stamp Company Auktion vom 19. November 2020 in Angeles/USA unter Los Nr. 1019 für 320 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 08.01.2021 08:40:16 Gelesen: 152832# 628 @  
Am 23. April 1946 verausgabte Österreich eine Portomarkenausgabe (Mi Nr. Porto 189-203). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1945 (ex Mi Nr. 722-737) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck PORTO. Von den Wertstufen 3,8,10,12,20,30 und 60 Groschen sowie 1 Schilling sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine postfrische Zusammenstellung dieser 8 Kopfsteher wurde an der 63. Viennafil Auktion vom 17. Dezember 2020 in Wien unter Los Nr. 2560 für 150 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 11.01.2021 09:47:51 Gelesen: 152428# 629 @  
1919 verausgabte die Österreichisch-Ungarische Feldpost eine Freimarkenausgabe für Rumänien (Mi Nr. 1-17) Dazu verwendete man die Feldpostmarken der Ausgabe 1917/18 (Mi Nr. 53-71) und versah die Heller-Werte mit einem einzeiligen, roten Aufdruck der rumänischen Währungsbezeichnung BANI sowie die Kronenwerte mit einem einzeiligen, schwarzen Aufdruck der rumänischen Währungsbezeichnung LEI. Die gesamte Ausgabe ist uns mit kopfstehenden Aufdrucken bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.




Ein postfrischer Satz dieser 17 Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom 10. November 2020 in New York unter Los Nr. 2413 für 230 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
saeckingen Am: 11.01.2021 11:48:41 Gelesen: 152396# 630 @  
@ merkuria [#629]

Das sind auch keine "normalen" kopfstehenden Aufdrucke, sonst wäre der Aufdruck über der Inschrift "K u K Feldpost". Da diese Aufdrucke aber genau richtig platziert sind, kann das nicht einfach aus Versehen passieren, es sei denn der Text wäre kopfstehend in die Druckplatte eingefügt worden. Solch ein Irtum ist aber dann sicherlich nicht bei allen Werten vorgekommen.

Vermutlich werden diese Machwerke daher auch nicht im Michel gelistet.

Grüße
Harald
 
merkuria Am: 11.01.2021 22:46:33 Gelesen: 152305# 631 @  
@ saeckingen [#630]

Das ist vermutlich schon so wie Du schreibst: Mache. Einen gleichen Satz gibts nämlich auch von den Feldpostausgaben Österreichs für Italien die ich schon früher hier unter [#193] vorgestellt habe.

War wohl ein kleines Zubrot für die K+K Feldpost-Kasse!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 14.01.2021 09:28:41 Gelesen: 151941# 632 @  
1944 / 1945 verausgabte Französisch Madagaskar eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 373-382). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1943 (ex Mi Nr. 350-359) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertbezeichnung. Von den Wertstufen 1.50 Fr auf 5 C (Mi Nr. 377) und 1.50 Fr auf 10 C (Mi Nr. 378) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese beiden Kopfsteher unter Mi Nr. 377 K und 378 K. Die Mi Nr. 377 K wurde bereits in Beitrag [#139] vorgestellt.



Ein postfrischer Viererblock des 1.50 Fr auf 10 C Kopfstehers wurde an der 42. Behr Fernauktion vom 12. November 2020 in Paris unter Los Nr. 3271 für 600 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 17.01.2021 09:14:52 Gelesen: 151555# 633 @  
1888 verausgabte Bayern eine Portomarkenausgabe (Mi Nr. Porto 10-12). Dazu produzierte man Marken in Zeichnung der Mi Nr. 54-56, jedoch in geänderten Farben und versah diese mit einem zweizeiligen, roten Aufdruck Vom Empfänger / zahlbar. Von der 3 Pf Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. Porto 10 K.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 375. Heinrich Köhler Auktion vom 20. November 2020 unter Los Nr. 7254 für 1‘200 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 20.01.2021 08:46:13 Gelesen: 150760# 634 @  
Im November 1918 brach das Kaiserreich Österreich zusammen und wurde durch die Republik Deutschösterreich ersetzt. Im Dezember 1918 verausgabte die Republik ihre erste Freimarkenausgabe (Mi Nr. 228-242). Dazu verwendete man frühere Ausgaben des Kaiserreichs (ex Mi Nr. 185-224) und versah diese mit einem diagonalen Aufdruck Deutschösterreich. Von der 80 Heller Wertstufe (Mi Nr. 240) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 80. Universal Philatelic Auktion vom 12. Januar 2021 in Northleach / GB unter Los Nr. 750 für 92 GB£ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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