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Thema: Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 984 Beiträge:
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merkuria Am: 23.11.2016 08:56:31 Gelesen: 267394# 135 @  
1943 verausgabte die Landespost von Albanien unter deutscher Besetzung eine neue Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-14). Dazu verwendete man verschiedene Ausgaben von Albanien (ex.Mi Nr. 229-310) und versah diese mit dem dreizeiligen Aufdruck 14 / Shtator / 1943. Von den 5, 10 und 25 Qindar sowie der 3 Frank Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 4K, 5K, 13K, 14K).



Ein ungebrauchter Viererblock der Mi Nr. 4K wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2015 in New York unter der Los Nr. 576 für 475 US$ + Aufgeld, ein ungebrauchter Viererblock der Mi Nr. 5K unter der Los Nr. 577 für 500 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Einzelstück der Mi Nr. 13K wurde an der Cherrystone Auktion vom Dezember 2015 in New York unter der Los Nr. 320 für 300 US$ + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Einzelstück der Mi Nr. 14K wurde an der Cherrystone Auktion vom April 2014 in New York unter der Los Nr. 584 für 280 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.11.2016 09:22:24 Gelesen: 267330# 136 @  
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages wurde das Saargebiet unter fremde Verwaltung gestellt und für die nächsten 15 Jahre zu einem Abstimmungsgebiet erklärt. Die bis anhin verwendeten Marken des Deutschen Reiches sollten nicht mehr verwendet werden.

Am 29. Januar 1920 verausgabte das Saargebiet die ersten eigenen Freimarken (Mi Nr. 4-8). Dazu verwendete man verschiedene frühere Ausgaben des Deutschen Reiches und versah diese mit dem Aufdruck Sarre sowie einem Balken der die Bezeichnung Deutsches Reich abdeckte. Von verschiedenen Wertstufen dieser Ausgaben sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 4K, 5K und 6K).



An der Cherrystone Auktion vom April 2014 in NY wurden unter den Los Nr. 1195, 1196 und 1197 gleich drei kopfstehende Aufdrucke angeboten. Für eine ungebrauchte Mi Nr. 4K (5 Pf) wurden 280 US$, für eine gestempelte Mi Nr. 5K (7 ½ Pf) 325 US$ sowie für eine ungebrauchte Mi Nr. 6K (10 Pf) 260 US$ + Aufgeld bewilligt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 29.11.2016 10:23:27 Gelesen: 267195# 137 @  
Im Mai 1919 verausgabte die Westukrainische Volksrepublik eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 41-60) Dazu verwendete man Ausgaben der österreichisch-ungarischen Feldpost (Mi Nr. 53-72) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck mit Angabe der neuen ukrainischen Währung Schahiw und Hriwna . Von den Wertstufen 3 und 4 G (= Hriwna) sind uns kopfstehende Aufdrucke (Mi Nr. 58 und 59) bekannt.



Die 3 und 4 G Aufdrucke wurden an der Cherrystone Auktion vom April 2014 in NY unter der Los Nr. 1329 für zusammen 170 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 29.11.2016 23:45:05 Gelesen: 267172# 138 @  
@ merkuria [#30]
@ Heinz 7 [#31]



Anders als bei der Einzelmarke von Beitrag [#30] verlief der Verkauf eines Viererblocks dieses kopfstehenden Aufdruckes: Ein Viererblock wurde an der Cherrystone Auktion vom März 2014 in NY unter der Los Nr. 1382 für 10‘000 US$ + Aufgeld verkauft. Gemäss Losbeschrieb soll nur 1 Bogen zu 25 Exemplaren dieser Kopfstehenden gedruckt worden sein. Als Viererblock gilt das verkaufte Exemplar als einzig bekannter Viererblock.

Gruss
Jacques
 
Heinz 7 Am: 01.12.2016 13:36:22 Gelesen: 267126# 139 @  
Auch Madagascar hat einen schönen Kopfsteher, der ausserdem gar nicht teuer ist.



David Feldman bietet in einer Auktion an: 2.12.2016, also morgen, Los 50543:

Yvert (?) Nr. 286 a, **, "1944 1F50 sur 5c brun-olive avec SURCHARGE RENVERSEE, neuf sans ch., TB, signé Calves" zu einem Schätzpreis von nur Euro 100.

In welcher Auflage dieser kopfstehende Aufdruck hergestellt wurde, kann ich leider nicht sagen.

Heinz
 
merkuria Am: 02.12.2016 09:31:18 Gelesen: 267078# 140 @  
Am 18. September 1920 verausgabte Schweden seine ersten offiziellen Flugpostmarken (Mi Nr. 138-140). Dazu verwendete man Dienstmarken (Mi Nr. D31-33) und versah diese mit einem halbkreisförmigen Aufdruck LUFTPOST sowie der neuen Wertbezeichnung. Von diesen Ausgaben sind uns auch kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 138-140XK).



Ein kompletter Satz dieser Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2014 in NY unter der Los Nr. 1141 für 450 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 05.12.2016 08:55:00 Gelesen: 266968# 141 @  
Am 4. Juli 1918 verausgabte Ungarn Flugpostmarken für den Flugverkehr Budapest-Wien-Krakau-Lemberg (Mi Nr. 210-211). Dazu verwendete man die Freimarkenausgaben Mi Nr. 201 und 204 und versah diese mit einem Aufdruck REPÜLÖ POSTA (=Flugpost) sowie der neuen Wertangabe. Von der 1.50 Kr Wertstufe (Mi Nr. 210) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein Exemplar dieser Marke wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2014 in NY unter der Los Nr. 663 für 450 US$ + Aufgeld verkauft. Gemäss Losbeschrieb sollen nur 100 Exemplare dieser Kopfstehenden existieren.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinrich3 Am: 06.12.2016 16:04:09 Gelesen: 266880# 142 @  
Hallo,

als nach dem 1. Weltkrieg Polen gerade einen unabhängigen Staat aufbaute, waren Briefmarken zwar wichtig für die Menschen, aber auch wichtig für die Regierung, um den neuen Staatz zu propagieren. Also verwendete man zwar die bisherigen Briefmarken weiter, aber mit Aufdruck. In dem von Österreich-Ungarn abgetrennten Gebiet waren Karlsfond-Marken der österr. Feldpost vorrätig.

Diese wurden überdruckt mit POLSKA POCZTA und dem polnischen Adler als Negativ-Medallion. Beim Überdruck der Feldpost Mi. Nr. 74 entstand nun dieser Kopfsteher, der bei Polen unter der Mi.Nr. 18 steht. Ob es sich in diesem Falle um eine Fälschung handelt oder ob es sich um eine preiswerte Marke handelt,
ist mir unwichtig. Die Marke ist in meiner Sammlung.



Es grüßt
Heinrich
 
merkuria Am: 08.12.2016 11:19:13 Gelesen: 266799# 143 @  


Am 2. Mai 1946 verausgabte die Republik China eine Flugpost-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 680-684). Dazu verwendete man Marken der Flugpostausgabe 1940 (ex Mi Nr. 359-368) und versah diese mit einem Aufdruck des neuen Wertes. Von der 200 CNC$ Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 684K).

Grüsse aus der Schweiz
Jaques
 
merkuria Am: 11.12.2016 10:40:19 Gelesen: 266643# 144 @  
Am 24. Dezember 1951 verausgabte das Konigreich Libyen seine erste Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-13). Dazu verwendete man nicht mehr gültige Ausgaben von Cyrenaica (nordöstlicher Teil der bis 1950 unabhängigen, ehemaligen ital. Kolonie Libyen) und versah diese mit einem Aufdruck LIBYA. Von verschiedenen Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Eine Zusammenstellung von 6 kopfstehenden Exemplaren wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2015 in NY unter der Los Nr. 1052 für 700 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 14.12.2016 09:46:51 Gelesen: 266511# 145 @  
Am 24. Januar 1966 verausgabten die Cook-Inseln eine Sonder-Aushilfsausgabe zum 1. Todestag von Churchill (Mi Nr. 109-114). Dazu verwendete man Marken früherer Ausgaben (ex Mi Nr. 101-106) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck In Memoriam / SIR WINSTON CHURCHILL / 1874 – 1965. Von der 10p Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 110).



Eine ungebrauchtes Exemplar vom Bogenrand wurde an der Cherrystone Auktion vom Februar 2016 in NY unter der Los Nr. 603 für 140 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 17.12.2016 08:51:07 Gelesen: 266333# 146 @  
1897 verausgabte die Deutsche Reichspost eine Freimarkenausgabe für die Kolonie von Deutsch-Neu-Guinea (Mi Nr. 1– 6). Dazu wurden die Freimarken des Deutschen Reiches (Mi Nr. 45-50) mit einem zweizeiligen Aufdruck Deutsch- / Neu-Guinea im Winkel von 56° versehen. Von der Wertstufe 25 Pf ist uns ein kopfstehender Aufdruck bekannt (Mi Nr. 5) Von diesem Kopfsteher soll nur ein Bogen zu 100 Stück betroffen sein.



Links kopfstehender Aufdruck, rechts Normalaufdruck

Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2014 in New York unter der Los Nr. 362 für 900 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 20.12.2016 09:04:17 Gelesen: 266205# 147 @  
Am 20. März 1916 verausgabte Mexiko eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 456). Dazu verwendete man die Freimarkenausgabe von 1910 (Mi Nr. 252) und versah diese mit einem Aufdruck im Kästchen G.P.DE.M. (Gobierno.Provisional.de.Mexico). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchter Viererblock wurde an der Cherrystone Auktion vom November 2013 in New York unter der Los Nr. 1115 für 700 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 23.12.2016 09:54:59 Gelesen: 266136# 148 @  
Während der deutschen Besetzung von Makedonien verausgabte die Besatzungsbehörde am 28. Oktober 1944 eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-8). Dazu verwendete man Freimarken von Bulgarien (ex Mi Nr. 407-441) und versah diese mit einem 3-zeiligen Aufdruck Македония / 8.IX.1944 / Wertbezeichnung. Von der 30 ЛB Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 8).



Ein ungebrauchter Viererstreifen mit einem Kopfsteher und 3 Normalaufdrucken wurde an der Cherrystone Auktion vom Mai 2015 in New York unter der Los Nr. 572 für 575 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.12.2016 09:51:36 Gelesen: 266069# 149 @  
Im Juni 1927 verausgabte die Sowjetunion eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 317-323). Dazu verwendete man Portomarken der Ausgabe 1925 (Mi Nr. Porto 11-17) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck ПОЧТОВАЯ МАРКА (= Postmarke) und der neuen Wertstufe KOП 8 KOП (Kopeken). Von der überdruckten Wertstufe 3 und 8 sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 319 und 321).



Zwei ungebrauchte Exemplare wurden an der Cherrystone Auktion vom Juni 2014 in New York unter der Los Nr. 1275 für zusammen 900 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 29.12.2016 09:12:57 Gelesen: 265818# 150 @  
Am 20. Mai 1946 verausgabte die Post von Monaco zwei Flugpostausgaben (Mi Nr. 315-316). Dazu verwendete man zwei Freimarken der Ausgabe vom 11. Februar 1946 (Mi Nr. 313-314) und versah diese mit dem Aufdruck eines Flugzeuges sowie dem Text POSTE AÉRIENNE.



Von der 100 Franc Wertstufe sind uns bis heute insgesamt 10 kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 316).

Ein postfrisches Exemplar vom Bogenrand dieser Rarität wird zur Zeit bei der Firma Dreyfus Investor Basel SA mit Attest zu 48‘000 € angeboten!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 01.01.2017 10:29:24 Gelesen: 265705# 151 @  
Im November 1920 verausgabte die Britische Verwaltung die ersten Freimarken für das Gebiet von Jordanien (Scott Nr. 1-11).

Dazu verwendete man die Ausgaben 1918 der Britischen Militärverwaltung von Palästina (Mi Nr. Palästina 4-14) und versah diese mit dem arabischen Aufdruck „ Sharqi al-ardan“ (=Ostjordanien). Diese Marken erhielten 1922 für eine weitere Freimarkenausgabe (Scott Nr. 30-52) einen zusätzlichen Aufdruck „ Hukumat al Sharqi al Arabia“ (= Arabische Regierung des Ostens). Von diesem zusätzlichen Aufdruck sind uns bei der 20 Millième Wertstufe (Scott Nr. 52) kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchte Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2015 in New York unter der Los Nr. 798 für 1‘300 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 04.01.2017 09:34:00 Gelesen: 265548# 152 @  
Infolge Mangels an gültigen Briefmarken zur Aufrechterhaltung des zivilen Postbetriebes nach Kriegsschluss, griff die Feldpoststation der 8. Armee auf ihren Bestand an Germania-Marken zurück. Am 2. Januar 1919 verausgabte sie eine Freimarken-Notausgabe. Dazu wurden verschiedene Wertstufen der vorhandenen Germaniaausgaben mit einem diagonalen Aufdruck LIBAU versehen (Mi Nr. 1-6). Von der 50 Pf Wertstufe sind uns kopfstehende rote Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 6Bb).



Ein ungebrauchte Exemplar vom Bogenrand wurde an der Cherrystone Auktion vom Januar 2014 in New York unter der Los Nr. 771 für 850 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 07.01.2017 08:46:31 Gelesen: 265397# 153 @  
Am 3. Februar 1941 verausgabte Liberia eine Flugpostsonderausgabe zum ersten Direktflug nach New York (Mi Nr. 327-336). Dazu verwendete man die Flugpostausgabe von 1938 (Mi Nr. 298-307) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck First Flight / LIBERIA - U.S. / 1941 sowie einer neuen Wertstufe. Von fünf Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 328, 329, 332, 334 und 336).



Eine ungebrauchte Zusammenstellung dieser fünf Kopfsteher (und zusätzlich noch einen zweiten 1$ Wert) wurde an der Cherrystone Auktion vom Februar 2012 in New York unter der Los Nr. 3174 für 400 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinrich3 Am: 07.01.2017 16:16:40 Gelesen: 265367# 154 @  
Hallo,

neben der im Beitrag [#91] gezeigten Mi.Nr. 46 und in [#110] gezeigten Mi. Nr. 44 Ia wurde die Ursprungsmarke Mi. Nr. 20I von 1868 auch noch mit 1884 1/2 überdruckt.

Hier zeige ich diese Mi.Nr. 43, 1/2 centavo auf 5 c.

Der Scan ist kopiert aus dem Katalog von G. Jalil für die Auktion am 2.2.2017. Derzeit ist der Ausruf 150 US$, vermutlich auch weil sie signiert ist von einem Doyen der argentinischen Philatelie, Victor Kneitschel.



Noch schönen Sonntag!
Heinrich
 
merkuria Am: 10.01.2017 09:27:57 Gelesen: 265256# 155 @  
Am 29. April 1925 verausgabte Honduras eine Flugpostaushilfsausgabe (Mi Nr. 183-187). Dazu verwendete man Freimarken der Ausgabe 1915 (ex Mi Nr. 148-155) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck AEREO / CORREO. Von der 50 Centavos Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (MI Nr. 186K).



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2014 in New York unter der Los Nr. 645 für 260 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.01.2017 14:02:51 Gelesen: 265186# 156 @  
Nach der Besetzung der deutschen Kolonie Togo verausgabte die französische Besatzungsmacht Mitte Oktober 1914 eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 8-19). Dazu verwendete man Ausgaben der deutschen Post in Togo (ex Mi Nr. 7-22) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck TOGO / Occupation / franco-anglaise. Von der 10 Pf Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 10).



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf einem Abschnitt wurde an der Cherrystone Auktion vom Mai 2013 in New York unter der Los Nr. 360 für 7‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.01.2017 09:35:24 Gelesen: 265138# 157 @  
Am 3. Januar 1919 verausgabte Italien eine Eilmarke für das besetzte Gebiete Julisch Venetien (Venezia Giulia). Dazu verwendete man die Eilmarke von Italien (Mi Nr. 85) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck Venezia Giulia (Mi Nr. 32). Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom März 2013 in New York unter der Los Nr. 264 für 325 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.01.2017 16:36:07 Gelesen: 264829# 158 @  
Im November 1922 verausgabte die Republik China eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 182). Dazu verwendete man die 3 Cents Wertstufe der Ausgabe 1915 (Mi Nr. 152 II Pekinger Druck) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck 2 / Cts.

Gemäss Literatur erwarb der französische Marinearzt Dr. A. Germain im Juli 1924 auf dem Postamt in Wanhsien (kleiner Hafenort zwischen Chungking und Ichang) 13 Exemplare mit kopfstehendem Aufdruck (Mi Nr. 182K). 2 Exemplare benutzte er zur Freimachung von zwei Briefen die er an sich selbst schickte, 10 Exemplare verkaufte er an den Händler Theodore Champion in Paris und 1 Exemplar behielt er für seine Sammlung. Diese 13 Exemplare sind die bis heute einzig bekannten Stücke, die Gesamtzahl der produzierten Kopfsteher ist nicht bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar wurde an der Cherrystone Auktion vom September 2013 in New York unter der Los Nr. 183 für 160‘000 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.01.2017 09:43:48 Gelesen: 264722# 159 @  
1926 verausgabte die Post von Persien (Iran) aus Anlass der Krönung von Schah Resa Pahlewi eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 518-533) Dazu verwendete man Marken der Ausgabe 1909 (Mi Nr. 288-303) und versah diese mit einem Aufdruck Règne de / Pahlavi / 1926. Von den Wertstufen 1 und 3 Chahi sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 518 und 520).



Diese beiden Werte wurden an der Cherrystone Auktion vom September 2013 in New York unter der Los Nr. 792 für zusammen 750 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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