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Thema: (?) (10) Altdeutschland Helgoland: Marken bestimmen
Das Thema hat 151 Beiträge:
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doktorstamp Am: 04.05.2009 13:56:25 Gelesen: 149121# 27 @  
@ Harald Zierock [#26]

Mit deinen Vermutungen liegst du richtig, es handelt sich ohne Ausnahme um Neudrucke.

mfG

Nigel
 
doktorstamp Am: 04.05.2009 14:06:31 Gelesen: 149119# 28 @  
@ Concordia CA [#25]

Mit der "d" Farbe liegst du meines Erachtens richtig.

Der Druck ist in sich unklar und auch vom Scan her wirken die Farben trüb.

Mit der Langstempel Typ II entwertet. Dieser Stempel war bis zum Ende der Helgolandschen Markenzeit im Gebrauch.

mfG

Nigel
 
Jürgen Witkowski Am: 04.05.2009 20:11:55 Gelesen: 149105# 29 @  
@ doktorstamp [#28]

Vielen Dank für Deine Beurteilung.

Von der MiNr. 15 habe ich 2 Kandidaten, bei denen ich Plattenfehler vermute. Ich würde gerne wissen, ob ich richtig liege oder ob die Merkmale zu schwach ausgeprägt sind.


MiNr 15 I - schräge weiße Linie unter "IG" von "HELIGOLAND"


MiNr. 15 II - mehrere kleine weiße Flecken rings um Wertziffer 3

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
doktorstamp Am: 05.05.2009 13:44:39 Gelesen: 149081# 30 @  
@ Concordia CA [#25]

http://www.fritzwagner.com/helgoland/michel_6_varieties.html

Diese Sammlung ist soweit ich es weis verkauft worden.

Immerhin da sind gute Beschreibungen der Marken auf den Seiten.

mfG

Nigel
 
siegfried spiegel Am: 19.05.2009 00:01:11 Gelesen: 148951# 31 @  
@ Concordia CA

Hallo Jürgen,

die Plattenfehler der Nr. 15 sind auf Feld 2 und auf Feld 12. Ich glaube nicht, daß die Plattenfehler auf den Deinen abgebildeten Marken sind. Ich zeige hier die Marken anhand eines Bogenteils, dann kannst Du es selber beurteilen.

Mit besten Sammlergrüßen
Siegfried


 
siegfried spiegel Am: 19.05.2009 00:17:03 Gelesen: 148943# 32 @  
Ein weiterer sehr markanter Plattenfehler ist auf Feld 11 der Nummer 16 zu finden, ein fetter weißer Punkt an der linken Wertziffer 6. Hier die Nummer 16b I.


 
Jürgen Witkowski Am: 19.05.2009 00:28:34 Gelesen: 148940# 33 @  
@ siegfried spiegel [#31]

Danke für das Zeigen von Vergleichsmaterial. Anhand Deiner Marken kann man deutlich sehen, dass es sich bei meinen Marken allenfalls um Druckzufälligkeiten handeln kann.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
siegfried spiegel Am: 19.05.2009 07:58:15 Gelesen: 148921# 34 @  
Bei der Helgoland Nr.2 lassen sich Original und Neudrucke leicht unterscheiden. Das Original hat immer Kopftype I Haarknoten, die Neudrucke haben alle Kopftype III Korkenzieherhaarlocke.

Ich habe in folgender Reihenfolge abgebildet: Original, Berliner ND, Leipziger ND, Hamburger ND.


 
siegfried spiegel Am: 21.06.2009 12:01:17 Gelesen: 148278# 35 @  
Bei den Berliner Neudrucken gibt es verschiedene Auflagen.

Die erste Auflage ist der Neudruck I vom 6.Juni 1875. Diese Marken sind genauso gezähnt wie die Originale, weichen aber in einigen Details von den Originalen ab. Im Bogen kann man den Berliner ND I leicht bestimmen, da sich unterhalb der 6. Vertikalreihe eine 4mm hohe arabische Ziffer 6 befindet. Die 6 kommt nur beim BND I vor.


 
siegfried spiegel Am: 21.06.2009 12:36:54 Gelesen: 148273# 36 @  
Hier nochmal die Nr.9 zum Vergleich. Der Berliner ND I vom 6.Juni 1875 und ein Leipziger Neudruck vom 9.März 1988. Neben der fehlenden "6" weichen auch die Farben und die Gummierung stark vom BND I ab.


 
renestaeck Am: 01.01.2011 20:06:50 Gelesen: 144078# 37 @  
Guten Abend,

ich bin am verzweifeln. Ich versuche vergeblich einen Teil meiner Helgolandsammlung zu bestimmen, aber bei den folgenden Marken komme ich nicht klar. Es gibt einfach zu viele verschiedene Drucke.

Vielleicht kann einer der Spezis mal drüber sehen; gerne auch erzählen warum es ggf. echte oder falsche/nachgedruckte Marken sind.













Bei der 3-Pfennigmarke ist die Marke links oben ein ND Berlin, das habe ich schon herausgefunden.




Ich würde mich freuen wenn ich hier Unterstützung finde.

Ich wünsche allen einen guten Start ins Jahr 2011.
 
doktorstamp Am: 01.01.2011 21:05:03 Gelesen: 144064# 38 @  
Vorab alles mit einer Nominale von einschliesslich 5Pfg und mehr sind echt. Es gibt zwar die amtlichen Neudrucke dieser Werte, aber weitaus die Mehrzahl hiervon liegt in Museen.

Um die anderen zu bestimmen müssen sie eingescannt, und gar nicht schräg abgelichtet wie hier, oder wenn überhaupt kein Scanner vorhanden ist dann mach doch Flachaufnahmen mit der Kamera.

mfG

Nigel
 
renestaeck Am: 01.01.2011 21:21:21 Gelesen: 144059# 39 @  
Jetzt habe ich alle eingescannt außer die Nominale ab 5 Pfennig;



MfG
Renejavascript:popUp('http://www.philaseiten.de/Red/forum/forum.pl?SE=1;ass=1');
 
doktorstamp Am: 01.01.2011 21:47:35 Gelesen: 144047# 40 @  
Zwei Schritte vorwärts eins zurück, bitte die unten nicht aufgeführten Marken einzeln mit mindestens 300 dpi einscannen: Was ich aber aus diesem Scan erkennen kann;

Die 20 Pfg Marken sind alle echt.

1 Pfg vierte rechts eventuell echt.

2 Pfg fünfte rechts eventuell echt.

3 Pfg alle ND.

Mi 8F, 9 und 10 alle sind ND.

Mi 8 die gestempelte hat bessere Aussichten als die anderen da wiederum ND (scannen).

mfG

Nigel
 
renestaeck Am: 01.01.2011 23:01:32 Gelesen: 144033# 41 @  
Danke für die Infos. Wie kann man die ND identifizieren? Gerade bei den 3 Pfennig Marken hatte ich gedacht das dort Originale dabei sind.

BILD 1
 
renestaeck Am: 01.01.2011 23:09:41 Gelesen: 144029# 42 @  
Und nun die weiteren Scanns

BILD 2

BILD 3

BILD 4

BILD 5

BILD 6

BILD 7

BILD 8

BILD 9

BILD 10

BILD 11

BILD 12

BILD 13
 
Oliver Estelmann Am: 02.01.2011 02:04:09 Gelesen: 144007# 43 @  
Auch von mir eine kleine Anmerkung vorweg:

Ein gesundes, schönes, frohes 2011 schenke ich allen Philaseitenbenutzern und natürlich auch dem ganz kleinen Rest der Welt.

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Es ist schwer sich ein klares Bild von deinen Marken zu machen, wenn schon die Abbildungen eher mäßig daher kommen. Die verschiedenen Kopftypen der Helgolandmarken findest du in jedem Katalog. Also erstmal alle Marken vergleichen und aussortieren, was nun gar nicht passt.

Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass deine gestempelte Nr. 8 ein ND ist, denn die Marke trägt eine falsche Kopftype.

Beim zusätzlich angebrachtem Falschstempel handelt es sich wahrscheinlich um JY 27 ohne Jahreszahl. Früher war das mal in den Katalogen vermerkt, wie es heute ist, weiß ich nicht.

Zu deinen Nr. 17 "Geräten".

Es werden wohl alle 4 Hamburger Neudrucke sein und die von dir als Berliner Neudruck entlarvte Marke dürfte Hamburg Auflage B sein. Das findest du aber auch sehr schnell selber heraus. Lege eine Nr. 17 an die Nr. 15, so dass sich die Zahnspitzen treffen. Längsseite an Längsseite legen, oder quer an quer, aber niemals durcheinander!

Treffen die Zahnspitzen immer genau aufeinander, sind die Marken gleich gezähnt, tun sie das nicht, stimmt was nicht.

Man muss genau hinsehen und darf auch nicht so lange hin und her schieben, bis man sich einbildet, es passt.

Auf dem folgenden Bild zeige ich dir mal, wie ich das meine.



Die unteren Zahnspitzen treffen sich noch gut, darüber wird es immer schlimmer, bis sich ganz oben die ganze Sache um einen halben Zahn verschiebt.

Du wirst feststellen, wenn du alle 4 Marken der Nr. 17 an deine Nr. 15 gelegt und verglichen hast, das keine mit der Nr. 15 mithalten kann, die 17er sind anders gezähnt. Sie kommen aus Hamburg und es sind Neudrucke.

Jetzt schaust du dir noch die Zähnungslöcher deiner Nr. 15 und deiner Neudrucke der Nr. 17 genau an. Die Zähnungslöcher der 17er sind kleiner im Durchmesser, dafür sind die Zähne etwas breiter. Das ist ein typisches Kennzeichen für Leipziger und Hamburger Neudrucke und anhand dieser Zähnungslöcher, kannst du schon ziemlich viele deiner Marken bestimmen. Die Leipziger passen nämlich auch nicht mit den Hamburger zusammen, wenn man die Zähne gegeneinander schiebt. Das mit den kleineren Zähnungslöchern ist übrigens auf dem Bild auch deutlich zu erkennen und damit du weißt, wie ein Hamburger Neudruck der Auflage B aussieht, habe ich für das Bildchen extra einen rausgesucht.

Das waren nur die wichtigsten Hinweise, wie man selber schnell und sicher Neudrucke aussortieren kann und wenn du dir ein bissl Zeit nimmst für deine Marken und alles befolgst und vielleicht auch noch ein wenig im Internet rumsuchst, wird das schon. Was dann noch übrig bleibt, scannst du ordentlich mit schwarzem Hintergrund ein und zeigst es uns nochmal in "schick". Dazu solltest du auch noch ein wenig den Umgang mit einem Grafikprogramm üben. Von großen Abbildungen welche zum größten Teil aus weißer oder schwarzer Fläche bestehen, hat nämlich niemand etwas.

Ich freue mich, mehr von deinen Marken zu sehen - in "schick".
 
renestaeck Am: 02.01.2011 09:51:26 Gelesen: 143992# 44 @  
Hallöchen,

die verschiedenen Kopftypen sind leider nicht im Katalog. Haben denn nicht sogar Marken der gleichen Katalognummer unterschiedliche Kopftypen? Haben alle Helgolandmarken denn die gleiche Zähnung?

MfG
Rene
 
Lars Boettger Am: 02.01.2011 11:38:02 Gelesen: 143963# 45 @  
@ renestaeck [#44]

Hallo Rene,

ohne einen Michel-Deutschland-Spezialkatalog würde ich die Sortierung überhaupt nicht angehen. Wenn Du keinen hast, es gibt eine sehr gute englischsprachige Seite im Internet: http://www.fritzwagner.com/helgoland/helgoland_stamps_intro.html - dort müsstest Du die entsprechenden Angaben auch finden.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Oliver Estelmann Am: 02.01.2011 11:55:41 Gelesen: 143957# 46 @  
Ja auch Marken gleicher Katalognummer können unterschiedliche Kopftypen aufweisen. Sie können bei gleicher Nummer u.U. auch gezähnt und durchstochen bzw. ungezähnt sein.

Bis auf wenige sehr seltene Probedrucke muss aber immer die Nummer mit der im Katalog angegebenen Kopftype, Zähnungsvariante und Farbe für die jeweilige Marke übereinstimmen.

Tut sie das nicht, liegt der nicht ganz unbegründete Verdacht für einen Neudruck vor.

Hier die 3 Kopftypen:


 
renestaeck Am: 02.01.2011 12:13:08 Gelesen: 143949# 47 @  
Ich habe mir nun erst mal den Michelspezial Deutschland 2010 bestellt.
 
Henry Am: 02.01.2011 16:15:21 Gelesen: 143918# 48 @  
@ renestaeck [#47]

Hast Du vorher in die Philaseiten-Bücher-Börse reingeschaut?

Mit philatelistischem Gruß
Henry

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/bxchange.pl?sort=art
 
siegfried spiegel Am: 04.01.2011 14:04:25 Gelesen: 143850# 49 @  
Als Literatur kann man auch das Werk von Hellmuth Lemberger empfehlen. Es heisst "Helgoland Philatelie", ist aber meines Wissens nur noch antiquarisch erhältlich. Ich habe mein Exemplar kopiert und benutze es als "Vordruckalbum". So habe ich die wichtigstes Informationen direkt neben den Marken. Hier die Mi.Nr.18a-f.


 
siegfried spiegel Am: 04.01.2011 14:14:57 Gelesen: 143844# 50 @  
In Lembergers Helgoland Philatelie werden neben den Originalmarken auch die verschiedenen Neudrucke, sowie Ganzsachen, Stempel und vieles mehr beschrieben. Eine lohnende Investition für den fortgeschrittenen Helgolandsammler. Hier noch ein Blatt vom Hamburger Neudruck der Nr.1.


 
renestaeck Am: 10.01.2011 22:28:43 Gelesen: 143685# 51 @  
Danke für Eure Unterstützung,

mich interessiert der Punkt das viele Neudrucke "stark satiniert" sind. Woran kann man das erkennen? Hat jemand ein Foto einer Originalmarke und eines "stark satinierten" Neudruckes?

Das würde mir die Identifikation erleichtern. Michel Spezial Deutschland Band 1 liegt vor.

Darüber hinaus würde ich mir gerne noch einen Tipp holen wie es genau mit der Zähnung der Marken funktioniert. Gibt es ein Gerät oder eine sichere Methode die Zähnung zweifelsfrei zu identifizieren?

@ Henry [#48]

Dummerweise nicht. ;)

Ich freue mich über weitere Unterstützung.
 

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