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Thema: Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
Das Thema hat 190 Beiträge:
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Pete Am: 24.06.2010 19:36:12 Gelesen: 383228# 41 @  
@ DL8AAM [#40]

Zustellweg: IQ > IML > TNT > CITIPOST Hannover > CITIPOST Göttingen ?

Ich mutmaße eher Zustellweg: IML (20149 Hamburg -> Ankunft palettenweiser Briefe auf dem Seeweg aus Südafrika?) > IQ Letternet (40822 Mettmann, zuständig für die nationale Koordination der Verteilung von Briefen bzw. reichlich Kisten mit Briefen an beteiligte Briefdienstleister) > über TNT-Logistik (Mail Alliance) an CITIPOST Hannover > direkter Austausch der Tagespost an die benachbarte Niederlassung CITIPOST Göttingen.

Dies könnte die Internetseite von IML sein: http://www.international-mail-logistics.de/

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 24.06.2010 19:48:06 Gelesen: 383225# 42 @  
@ Pete [#41]

Ich mutmaße eher Zustellweg: IML ... > IQ Letternet ... > über TNT-Logistik (Mail Alliance) an CITIPOST ...

Pete,

vielen Dank, diese internationalen Privatpostremailings sind für mich noch sehr verwirrend. ;-) Deine Lösung klingt aber auch sehr sinnvoll, ähnelt der Beleg doch dem aus Beitrag [#13]. Der trägt "ganz unten" auch ein IML Label mit Leithinweis P2, darüber ein Label der CITIPOST Hannover und dann wieder zwei der CITIPOST Göttingen [a) nur Scan-Balkenkode und b) der "vollständige"). Vielleicht wurde a) aber auch bereits in Hannover ausgebracht?. Hier ging das wohl nicht über TNT, sondern über P2 zur CITIPOST nach Hannover.

Auch vom Labelbedruck logisch, dicker schwarzer Balken mit eingelegten großen weissen (ausgesparten/invertierten) Buchstaben "IQ" [#40] bzw. "P019" für P2 [#13], wohl ziemlich sicher mehr Hinweis für "dahin gehts", weniger für "daher kommts". Der CITIPOST-Absenderleithinweis "P2" spricht auch Bände (IML>P2>CITIPOST) und beweist wohl ziemlich eindeutig, dass IML die "postalische Ausgangsquelle" der Sendungen ist. ;-) Sorry ! Hätte da auch gleich selbst drauf kommen müssen.

Nochmals Danke Pete für die schnelle Klärung !
Thomas
 
Pete Am: 25.06.2010 19:37:56 Gelesen: 383194# 43 @  
@ DL8AAM [#42]

Nochmals Danke Pete für die schnelle Klärung !

Ich habe nur anhand des Scans im Beitrag [#40] spekuliert, du hast es anschließend anhand des Beleges in Beitrag [#13] + 40 belegt. ;-)

Also weiter sammeln und fleißig zeigen. :-)

Gruß
Pete
 
Jürgen Witkowski Am: 08.08.2010 21:11:17 Gelesen: 382648# 44 @  
Meine "Lieferanten" für moderne Bedarfspost bringen mir mittlerweile sogar die vielfach unbeachtet entsorgten Plastikhüllen mit, mit denen häufig Prospekte und dergleichen verschickt werden. So kam ich in der letzten Woche in den Besitz dieses Prachtstückes.

Bei dem Remailing von Ungarn über die Schweiz nach Düsseldorf fiel mir ein ungarisches Label mit Datum auf, das ich in dieser Form noch nicht gesehen habe.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
DL8AAM Am: 09.08.2010 15:41:03 Gelesen: 382621# 45 @  
@ Concordia CA [#44]

Schön und Besten Bank Jürgen!

Nur ganz kurz, wir hatten vor einiger Zeit mal eine kurze Diskussion für was die "Kürzel" bei den Freimachungsvermerken der Swiss Post International (SPI) stehen. "Für was" war ja noch einfach, stehen sie doch für die jeweiligen ausländische SPI Niederlassung, nur waren einige Ortsangaben noch unklar.

Nun bin ich über ein Infoblatt des dt. Zoll gestolpert, der sämtliche SPI Kennungen und Frankiervermerke erläutern:

"Standorte Swiss Post International: Information zu verwendeten Freimachungsvermerken"

auf http://www.zoll.de/e0_downloads/c0_merkblaetter/infoblatt_swiss_post.pdf

Der Zoll braucht diese Informationen, um wie es in der Einleitung wörtlich heisst:

"Anhand des Freimachungsvermerks lässt sich das Absenderland identifizieren. Sendungen, die außerhalb des Zollgebiets der Europäischen Gemeinschaft abgesandt werden, sind grundsätzlich zollrechtlich abzufertigen." also unabhängig davon wo die Schweizer diese Sendungen letztlich in den UPU-Verkehr einspeisen, zeigen doch die PPIs "Postgebühr bezahlt in der Schweiz".

Ein kurzer Ausschnitt der uns hilft diese PPIs weiter aufzuschlüsseln:



Dein Beleg ("SPI VIE") ging also über Österreich und wurde von der "Swiss Post Austria" (VIE = Vienna = Wien) angenommen, d.h. dass die schweizer Post "SPI" Einlieferungen aus Ungarn bzw. ungarischen Absender und Kunden über seine "Niederlassung" in Österreich abwickelt. Ob die Sendung überhaupt noch über die Schweiz ging oder ob die SPI Niederlassung in Wien diese bereits hier dem UPU-Verkehr übergeben hat bezweifele ich.

Alex Gundels "International Postal Remailing Newsletter Nr. 29" (März 2010] sagt "SPI has registered 19 Extraterritorial Exchange Offices (ETOEs) with the UPU.", d.h. diese ausländischen Niederlassungen (ETOE) haben einen extraterritorialen Charakter ähnlich wie diplomatische Vertretungen und gelten postalisch wie das Mutterland selbst !

Eine gute Erklärung wie ETOEs arbeiten findet sich in der Ausgabe 28 (Februar 2010). Diese ETOEs haben die Form des Remailings inzwischen grundlegend verändert. ETOEs bringen im Ausland "Gebührbezahlt"-Vermerke des Mutterlandes auf, tauschen dann aber bereits direkt vor Ort mit der Post des jeweiligen Gastlandes aus. Die Sendung sollte trotz des schweizer Frankiervermerks also "nur" den Weg Ungarn > Österreich > Deutschland gelaufen sein ohne den Umweg über die Schweiz - ohne je die Schweiz selbst gesehen zu haben ;-)

Gruß
Thomas

Das "International Postal Remailing Newsletter" ist für registrierte Mitglieder der YAHOOGROUP "remailing" kostenlos downloadbar. > siehe http://uk.groups.yahoo.com/group/remailing
 
DL8AAM Am: 19.08.2010 13:14:58 Gelesen: 382290# 46 @  
@ DL8AAM [#45]

Hier hätten wir gleich mal ein Beispiel.



"Priority - Air Mail" Brief des US-amerikanischen Kurzwellenrundfunksenders WYFR (Family Stations, Inc.) aus Oakland, CA - eingeschleust über Swiss Post International "SPI LHR", d.h. London. Interessanterweise wurde die Sendung nicht, wie aus der Zollveröffentlichung [#45] vermutet werden könnte, mit einem Kürzel versehen, der auf eine US-amerikanische (Nicht-EU) Herkunft hinweist. Für den deutschen Zoll kam diese Sendung folglich aus GB, d.h. aus der EU. Vielleicht hat die SPI in den USA eine interne Sammelsendung nach London zusammengestellt, die dort zolltechnisch für die EU bearbeitet wurde und erst hier wurde die Sendung für die Weitergabe in den UPU-Kreis vorbereitet bzw. gekennzeichnet?

Oder warum trägt die Sendung keine "SPI JFK" oder "SPI CHG" Kennung?




PPI-Label ("P.P.") der Swisspost aus CH-8010 Mullingen mit dem Rücksendevermerk "SPI LHR 446". Dieses Label überklebt den ursprünglichen US-amerikanischen Gebührbezahlt-Vermerk aus Corona, CA ("Permit #491"), den ich Euch glücklicherweise von einer weiteren Sendung sauber, d.h. nicht überklebt, auch zeigen kann.



Beide Sendungen kam in etwa zeitgleich vor knapp einer Woche hier an, wobei der schwerere mit Magazinen nachträglich über die SPI umgeleitet wurde und 2-3 Tage später einging.

Mit besten Grüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 30.11.2010 17:54:57 Gelesen: 379974# 47 @  
Diese Woche hier eingetrudelt:

Werbung von Google für deren neues Produkt "Google Apps" mit Absender (im Anschreiben) "Google Germany GmbH", Hamburg.

Auf dem Umschlag selbst findet sich nur der Rücksender der frz. La Poste in Gonesse im PPI selbst.



PPI mit Rücksendeadresse "La Poste Gonesse TIM, 95 Gonesse" und Genehmigungsnummer 97/54.

Welcher der Postdienstleister direkt hinter diesem Mailing steht, ist mir noch nicht ganz klar. Nicht überall wo "La Poste" draufsteht, ist auch "La Poste" drin. Es kann nämlich auch sein, dass hier ggf. sogar die Deutsche Post dahinter steht. Denn für Werbemailings deutscher Kunden der DPAG nach Frankreich wird auch "Gonesse TIM" (=95919 Roissy CDG Cedex 9) eingesetzt, wie die Informationsbroschüre "Local Reply Service: Länderinformationen Frankreich" (Werberückantworten) von 2005. Leider finde ich diese Broschüre nicht mehr auf den Servern der DPAG, sondern nur noch als gespiegelte Kopie auf "Google Text & Tabellen":

http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:A5D4-uoKswIJ:http://www.deutschepost.de/mlm.nf/dpag/images/download/datenblaetter/download_laenderinformation/lr_france_dpgm_deu_29_04_05.pdf+La+Poste+Gonesse+TIM&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESgAwagfF_YxgFnCCtyxFG90ROzl1RUK4Er3wMP7b01RFTxzjOX20nU6EevJXnJD5kHRv4-_-FMY-6BqoSksye189qUaIns6IW65nNoLy-FHLmKmrBggYddyIPuzeMcEQNz8lbtJ&sig=AHIEtbSbehVut2-2wjibPRIf6wkjyB_xgA

Hier ein kleiner Auszug mit Hinweisen, wie das Layout einer Werbeantwort (deutscher Werbetreibender der potentielle Kunden in Frankreich anschreibt und diese als Antwortumschlag´bzw. -karte beilegt, d.h. der frz. Kunde schickt seine Antwort an die dt. Firma über eine Sammeladresse der DPAG beim TIM Gonesse) auszusehen hat:



Das TIM Gonesse wird auch von La Poste selbst als Umschlagzentrum für den internationalen Werbeversand sowie für den International Business Reply Service (IBRS) eingesetzt. Man müsste also rausbekommen, wer hinter der Genehmigungsnummer 97/54 steht, um genaueres sagen können. Hat jemand Infos ??

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 01.12.2010 18:21:01 Gelesen: 379925# 48 @  
@ DL8AAM [#37]

"Prioritaire" bzw. "Brief/Luftpost" Tintenspray-PPI der DPAG ("60544 Frankfurt"). Franzöischsprachiger Rücksendevermerk "En cas de non remise // Priere de retourner a". Rücksendeadresse ist in diesem Fall das Postfach 2001 der DPAG in 36243 Niederaula. Der Zusatz " 2 A010_OE" auf dem Label ist für mich von etwas unklarer Bedeutung, vermutlich handelt es sich hier auch wieder um eine Kennung für die Zuordnung der Sendung zu dem speziellen Absender - kann diese aber nicht genauer aufschlüsseln. Weiss hier jemand näheres?

Habe nun vor ein paar Tagen einen ähnlichen Spray bekommen. Leider nur den Ausschnitt mit dem PPI, so dass ich keinen Absender angeben kann.



Der Text unter dem PPI lautet nun " 1 A039_OE".

Weiss inzwischen vielleicht jemand, wie diese Zusätze aufzuschlüsseln sind ?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 03.12.2010 17:03:34 Gelesen: 379875# 49 @  
Vor ein paar Tagen in einem blauen Altpapiercontainer "um die Ecke" gefunden:

Für mich etwas "besondereres", ein wirklich netter Fund, der gut in die Themenbereiche Philatelie der Vereinten Nationen bzw. Remailing passt.



Oberer Teil einer C4-Sendung der " Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO/OMPI)", eine der vielen Unterorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf.

Der Brief wurde dann über (für mich) noch unklare "Remailingwege" in den Niederlanden bei der TNT Post in den UPU-Kreis eingeschleust. Absender auf dem PPI-Label, das den ursprünglichen eingedruckten Gebührbezahlt-Vermerk (PPI) aus Genf überklebt, ist das Postfach 7003 ("Postbus 7003") in NL-3109 AA Schiedam. Bisher sind mir Remailingbelege dieses Postfachs nicht bekannt. Auch finden sich im Internet keine weiteren philatelistischen Beschreibungen. Ich konnte lediglich eine Nennung dieses Sammelabsenders in einem niederländischen Verbraucherschutzforum (TROS Radar) ergooglen, hier ebenfalls betreffend eines Falls mit einem eigentlichen Absender aus der Schweiz. Swiss Connection? ;-)

Weiss jemand welcher Remailing-Dienstleister hier auftritt ?

Gruß
Thomas
 
AfriKiwi Am: 09.12.2010 03:27:21 Gelesen: 379728# 50 @  
Habe gerade dieses Aerogramm zurück bekommen von Österreich.

Es sieht mir aus als ob nachdem ich die Marken zu NZ $1.95 angebracht habe der Beleg nach SINGAPORE ging daher das PP Postage Paid Label mit Auftragsnummer 1880 von Singapore.

Gestempelt wurden die Briefmarken mit ein rechteckigen Wellen-Killer in Neuseeland oder Singapore, vermutlich in Singapore. Habe noch nie einen so hier gesehen, ohne Ort oder Datum.

Auf der Rückseite wurde meine Adresse zugeklebt aber war noch lesbar.

Eigenartig !

Erich


 
T-M 123 Am: 17.12.2010 00:36:18 Gelesen: 379450# 51 @  
@ AfriKiwi [#50]

So eigenartig finde ich das gar nicht.

Wenn ich die Aufschrift auf der Briefmarke richtig lese, ist der Brief mit UniversalMail, einer Neuseeländischen Privatpost, versendet worden?

Die deutschen Privatposten leiten Briefe ins Ausland auch per Remailing weiter, wenn auch nicht über Singapur, sondern oft z. B. über Holland, das von Deutschland aus gesehen doch etwas näher liegt.
 
DL8AAM Am: 17.12.2010 15:33:36 Gelesen: 379414# 52 @  
@ T-M 123 [#51]

ist der Brief mit UniversalMail, einer Neuseeländischen Privatpost, versendet worden?

Ja, das ist " UniversalMail, New Zealand", siehe http://www.universalmail.co.nz - zumindest passt der rechte "Kiwi" hierzu. Die ist in deren Onlinekatalog auf http://live.isitesoftware.co.nz/universalMail/documents/UM-StampCatalogue2010.pdf ganz unten gelistet. Die zweite 45 Centmarke finde ich dort nicht, tippe auf einen "anderen" Herausgeber, was dann den Versand- bzw. Leitweg etwas undurchsichtiger gestalten würde.

Wenn man sich UniversalMails Markenflut anschaut, ist man fast versucht zu sagen, dass die Dependancen der Scheichtümer um Ajman und Konsorten damals sogar eine sehr zurückhaltende und höchst seriöse Ausgabepolitik gefahren haben.

Eine kleine ketzerische Frage am Rande, bieten die eigentlich noch wirkliche Briefdienstleistungen an oder ist das eigentliche Kerngeschäft inzwischen der Verkauf von Sonderbriefmarken an Sammler ? ;-)) UniversalMail hat übrigens auch eine Tochter im Vereingten Königreich "UniversalMail United Kingdom" (http://www.universalmail.co.uk), wobei deren Webseite ganz oben auch gleich (nur) mit Briefmarken wirbt " UniversalMail United Kingdom Limited ... is the premier producer of scenic generic and personalised postage stamps in the UK. UniversalMail United Kingdom’s postage stamps can be used to send postcards or envelopes to any destination worldwide". Dabei finde ich folgenden Hinweis sehr interessant " An access agreement with Royal Mail enables any postcard or envelope bearing a UniversalMail United Kingdom postage stamp to be mailed through the extensive network of red pillar (post) boxes.", d.h. deren Privatpostbriefe können auch in die Briefkästen der "normalen" Post geworfen werden. Wer befördert die dann letztendlich ? Die RoyalMail, die sich dann ein Teil des Kuchens abschneidet? Oder trennt die den Privatpostanteil und leitet den dann der "UniversalMail United Kingdom" gegen Gebühr zu, die dann die Sendungen - zurück zum Thema - "irgendwo" als internationale Remailings in den UPU-Kreis einschleust?

Eigentlich schade, dass man so selten internationale Privatpostbelege zu Gesicht bekommt. Könnte ein interessantes Gebiet sein. Meine natürlich echte Bedarfsbriefe.

Gruß und FF
Thomas


 
AfriKiwi Am: 18.12.2010 11:02:33 Gelesen: 379377# 53 @  
@ DL8AAM [#52]

Hallo Thomas,

Die 45c ist eine normale NZ Marke von 1994 und die UniversalMail findet man logischerweise nur auf Überseepost und selten zu finden hier in Neuseeland jedenfalls.

Mein Aerogramm war ein Versuch überhaupt zu sehen genau was damit geschieht auf dem Postweg.

Ob ein gleiches Aerogramm mit NZD 1.90 normale Neuseelandmarke den gleich Weg nehmen würde, muß probiert werden.

Erich
 
T-M 123 Am: 19.12.2010 00:56:38 Gelesen: 379341# 54 @  
@ DL8AAM [#52]

Ja, man hat hat fast das Gefühl, dass sie sich nur deswegen mit Post beschäftigen, um einen Grund zu haben, Briefmarken zu produzieren. ;-) Wobei es auch deutsche Privatposten gibt, deren Markenausgaben weit über dem in machen Fällen überhaupt nicht vorhandenen Bedarf liegen. Bei einigen gibt es sogar Marken, aber keine Briefkästen, oder Marken, die zu keiner Portostufe passen; inwieweit die überhaupt noch als Briefmarke anzusehen sind ist meiner Ansicht nach fraglich.

UniversalMail UK ist mir bekannt. Falls der Transport der Sendungen tatsächlich ausschließlich durch Royal Mail erledigt wird, stellt sich die Frage, ob man UniversalMail UK überhaupt als Postunternehmen ansehen kann. Eigentlich wäre es dann nur ein Unternehmen, dass von Royal Mail eine Lizenz gekauft hat, selbst Briefmarken zu produzieren.

Ob das tatsächlich so abläuft weiß ich nicht. Ich habe zwar ein paar Scans von derartigen Briefen gesehen, die allerdings nicht viel verrieten: Ein "typischer" Remailing-Stempel mit PP-Vermerk und Rücksendeadresse fehlt ebenso, wie sonst irgend ein Vermerk, der darüber Aufschluss geben könnte, wie mit den Briefen verfahren wurde. Wenn überhaupt, wird die Marke durch Royal Mail entwertet, und das war es dann.

Das lässt vermuten, dass die Briefe von Royal Mail nicht aussortiert werden, sondern zusammen mit der normalen Auslandspost weiterbefördert werden. Andererseits habe ich auch schon (unbelegterweise) gehört, dass dies doch der Fall sein soll, außerdem soll UniversalMail angeblich wesentlich langsamer sein also Royal Mail, was auch dafür sprechen würde, dass die Briefe aussortiert und eventuell in einem anderen Land in das UPU-System eingeschleust werden.

Das erinnert mich irgendwie an die "Bezahlten Tickets" von TNT Spanien, die du im Thread "Moderne Hotelpost" erwähnt hast: Die schwedische Seite http://kjell.smult.com/turist_tnt.htm zeigt eine ganze Menge davon, davon auch einige, die über Ghana (!) gelaufen sind, und dort keinen Remailing-Stempel, sondern nur einen normalen Tagesstempel erhielten. Vielleicht leitet Universal Mail UK die Briefe auch über ein Land, das keine Remailing-Stempel verwendet? Ausschließen kann ich es nicht.

In Neuseeland gibt es glaube ich auch einige Privatposten, deren Briefe man bei New Zealand Post abgeben bzw. in deren Briefkästen einwerfen kann. Wenn ich mich richtig erinnere (und ich kann mich irren), ist das bei Pete's Post und bei New Zealand Mail der Fall, wobei letztere wohl irgendwie mit UniversalMail zusammenhängt. Aber da werden die Briefe dann wohl wirklich aussortiert und dem jeweiligen Postunternehmen übergeben.

Ich finde es auch schade, dass man Privatpostbelege aus dem Ausland praktisch nicht zu Gesicht bekommt, zumal mittlerweile wohl einige Länder Privatposten haben und einige davon sicherlich auch internationale Post (z. B. nach Deutschland) annehmen. Allerdings werden umgekehrt wohl auch kaum Briefe von deutschen Privatposten in Neuseeland ankommen.

@ AfriKiwi [#53]

Ah, danke für die Antwort, das verkompliziert natürlich alles noch einmal. Hast du das Aerogramm in einen Briefkasten der "Normalen" Post (New Zealand Post) oder in einen Briefkasten von UniversalMail geworfen? Laut http://www.universalmail.co.nz/ haben die wohl eigene Briefkästen?

Ich würde vermuten, dass ein mit normalen Marken frankiertes Aerogramm auch auf normalem Weg befördert werden würde. Sicher bin ich mir da aber auch nicht, hat doch TNT eine Weile lang in den Niederlanden aufgegebene (und dementsprechend mit niederländischen Marken versehene) Sendungen nach Großbritannien auf "privatem" Wege nach GB gebracht und dort mit Remailing-Labeln versehen Royal Mail als inländische Sendungen übergeben (möglicherweise tun sie das sogar immer noch). Da wäre theoretisch sogar doppeltes Remailing möglich gewesen: Z. B. deutsche Privatpost nach GB, per Remailing in NL aufgeben, dort von TNT wieder aussortiert und per Remailing in GB aufgegeben. Ich habe aber keine Ahnung, ob das wirklich gemacht wurde.

Gruß
T-M
 
AfriKiwi Am: 19.12.2010 07:01:32 Gelesen: 379325# 55 @  
@ T-M 123 [#54]

Hallo T-M 123,

ich habe drei Aerogramme im normalen Briefkasten ein geworfen. Grund ist, die Marke hat ein Nominal von NZ $1.50 und das das Porto kostet NZ $1.90 deswegen die extra Marke.

Das Nominal sollten genügend sein von einer UniMail für nur Postkarten. So frankiert sollten nur befördert werden in einem spezialen Briefkasten der normalerweise bei Information- Touristenplätzen zu finden sind.

Mein UniMailmarken stammen von 2004/5 und neue haben vielleicht ein erhöhtes Nominal. Wenn ich wieder welche kaufe werde ich es sicher bemerken!

Es gibt eine gute Reihe von PrivatPostbeförderer wie Pets Post etc. Dazu kommen dann noch deren eignen Marken die dann sicher als eigene Privatmarken erzeugt auf dem Markt kommen - meist als Reklame.

Es wird einfach zu viel zu sammeln und ich persönlich will mich damit gar nicht befassen, die jüngerer Generation kann sich damit erfreuen.

Erich
 
Pete Am: 19.12.2010 14:00:02 Gelesen: 379315# 56 @  
@ T-M 123 [#54]

Bei einigen gibt es sogar Marken, aber keine Briefkästen

Bei einigen Unternehmen existieren keine Briefkästen, dafür allerdings Annahmestellen. ;-)

Im Einzelfall sind die Briefmarken sicherlich auch nur zur Verwendung durch kleine Geschäftskunden gedacht, wo dann durch das Privatpostunternehmen auf Abruf bzw. an bestimmten Tagen pro Woche (Bsp. alle 2 Tage) abgeholt wird.

Ich gebe dir allerdings recht, dass man sich im Einzelfall als Sammler fragen muss, weshalb das Unternehmen Briefmarken herausgegeben hat.

Ich finde es auch schade, dass man Privatpostbelege aus dem Ausland praktisch nicht zu Gesicht bekommt, zumal mittlerweile wohl einige Länder Privatposten haben und einige davon sicherlich auch internationale Post (z. B. nach Deutschland) annehmen. Allerdings werden umgekehrt wohl auch kaum Briefe von deutschen Privatposten in Neuseeland ankommen.

In solch einem Fall muss der Sammler nachhelfen. ;-) Wenn man weiß, wie und wo man Briefe (egal ob mit oder ohne Marken) in Annahmestellen von deutschen Privatpostunternehmen einliefern kann und dafür sorgt, dass die Briefe zurückkommen, ergeben sich einige schöne Belege. Alternativ müsste man jemanden kennen, dessen Firma ein Kunde eines Privatpostunternehmens ist und nach vorheriger Absprache dann dort Briefe einliefern.

UniversalMail UK ist mir bekannt. Falls der Transport der Sendungen tatsächlich ausschließlich durch Royal Mail erledigt wird, stellt sich die Frage, ob man UniversalMail UK überhaupt als Postunternehmen ansehen kann. Eigentlich wäre es dann nur ein Unternehmen, dass von Royal Mail eine Lizenz gekauft hat, selbst Briefmarken zu produzieren.

Soweit mir bekannt ist, agieren die Mitbewerber der Royal Mail in Großbritannien vor allem als Konsolidierer. Es lohnte bislang nicht, ein eigenes Briefzustellnetz + -logistik aufzubauen, da die Konditionen der Royal Mail zur Einlieferung von Briefen der Mitbewerber vergleichsweise günstig waren (oder sind).

Gruß
Pete
 
T-M 123 Am: 22.12.2010 01:13:07 Gelesen: 379240# 57 @  
@ AfriKiwi [#55]

Vielen Dank für die Antwort.

Dadurch wird das ganze natürlich komplizierter, weil man nicht sagen kann, ob UniversalMail den Brief überhaupt bekommen und weitergeleitet hat oder ob er gleich nach Singapur ging.

Ich gehöre wohl ziemlich sicher zu der "jüngeren Generation", die du erwähnst, und ich beschäftige mich mit der Privatpost. Allerdings eher mit der deutschen, an die Ausländische kommt man schlecht ran von hier aus.

@ Pete [#56]

Ich gebe dir allerdings recht, dass man sich im Einzelfall als Sammler fragen muss, weshalb das Unternehmen Briefmarken herausgegeben hat.

Ja, ich meinte auch eher die Extremfälle, wo z. B. die Nennwerte der Marken nicht einmal zu den Portostufen passen, weil sie ganz offensichtlich überhaupt nicht dafür gedacht sind, überhaupt auf einem (Bedarfs-)Brief zu landen.

In solch einem Fall muss der Sammler nachhelfen. ;-) Wenn man weiß, wie und wo man Briefe (egal ob mit oder ohne Marken) in Annahmestellen von deutschen Privatpostunternehmen einliefern kann und dafür sorgt, dass die Briefe zurückkommen, ergeben sich einige schöne Belege. Alternativ müsste man jemanden kennen, dessen Firma ein Kunde eines Privatpostunternehmens ist und nach vorheriger Absprache dann dort Briefe einliefern.

Ja, in der Theorie ist das recht einfach. Allerdings nicht ganz so einfach umzusetzen, zumindest nicht für jeden. Die meisten Privatpostunternehmen sind ja auf einen relativ kleinen Bereich beschränkt, und wenn man nicht gerade z. B. beruflich ständig quer durch ganz Deutschland unterwegs ist (oder jemanden kennt, der das ist), kommt man nicht allzu häufig in das Gebiet einer Post, die man noch nicht kennt. Natürlich kann man auch extra wegen der Privatpost durch die Gegend fahren und an passenden Stellen einen Brief nach Hause aufgeben. Allerdings kostet das (je nach Entfernung) Geld, vor allem aber Zeit.

Praktisch ist es natürlich, wenn man jemanden kennt, der an den jeweiligen Orten vorbeikommt und noch jemanden sucht, der die Briefe empfangen würde. So kann man z. B. vereinbaren, dass der Absender zwei Briefe schickt, und einen davon in einem Umschlag an den Absender zurück schickt, sodass jeder einen hat.

Ganz Deutschland (bzw. alle Privatpostunternehmen) wird man in der Regel aber auch so nicht abdecken können.

Allerdings lege ich auch keinen Wert auf Vollständigkeit, dafür gibt es einfach zu viele Unternehmen, zu viele Marken, zu viele Leitwege usw.

Aber was Privatpost im Ausland angeht, selbst, wenn sie Briefe nach Deutschland annimmt, wird es ungleich schwieriger. einerseits kenne ich niemanden vor Ort, andererseits ist es von hier aus oft gar nicht klar, wo es überhaupt überall Privatpostunternehmen gibt, weil diese oft nur lokale Bedeutung haben. Und der Anteil der Bedarfspost, die bei Ausländischen Privatpostunternehmen nach Deutschland aufgegeben wird, dürfte recht gering sein, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass einem zufällig ein passender Beleg über den Weg läuft, sehr klein ist.

Soweit mir bekannt ist, agieren die Mitbewerber der Royal Mail in Großbritannien vor allem als Konsolidierer. Es lohnte bislang nicht, ein eigenes Briefzustellnetz + -logistik aufzubauen, da die Konditionen der Royal Mail zur Einlieferung von Briefen der Mitbewerber vergleichsweise günstig waren (oder sind).

Ja, das mit den Konsolidierern ist mir bekannt. Im Fall der UniversalMail UK fehlt aber ein PP-Stempel bzw. ein entsprechendes Label (POSTAGE PAID GB). Außerdem würde sich auch die Frage stellen, was es zu konsolidieren gäbe, wenn die Sendungen von den Kunden einzeln bei der Royal Mail abgegeben werden, statt von der UniversalMail.

Gruß

T-M
 
Pete Am: 22.12.2010 11:23:47 Gelesen: 379222# 58 @  
@ T-M 123 [#57]

Ja, ich meinte auch eher die Extremfälle, wo z. B. die Nennwerte der Marken nicht einmal zu den Portostufen passen, weil sie ganz offensichtlich überhaupt nicht dafür gedacht sind, überhaupt auf einem (Bedarfs-)Brief zu landen.

Hast du bei dieser Aussage konkrete Beispiele vorliegen? Normalerweise sollte die auf der Marke angegebene Portostufe auch verwendbar sein - Marken mit karikativem Hintergrund einmal ausgenommen. ;-)

Außerdem würde sich auch die Frage stellen, was es zu konsolidieren gäbe, wenn die Sendungen von den Kunden einzeln bei der Royal Mail abgegeben werden, statt von der UniversalMail.

Den Sinn habe ich bisher auch (noch) nicht verstanden *g*

Nachdolgend einmal ein Beispiel für ein Remailing der unfreiwilligen Art vom April 2010:



Der Absender aus Deutschland liefert bei einem Mitbewerber der Post (hier TNT Post Regioservice GmbH, Niederlassung Essen) einen Brief ein, der für einen Empfänger in Deutschland bestimmt ist. Seitens des Mitbewerbers wird der Brief allerdings (sicherlich versehentlich) an ein Postunternehmen im Ausland (hier Malta Post) zur Einspeisung in den internationalen Postverkehr übergeben. Diese leitet den Brief an die Deutsche Post AG weiter, damit der Brief abschließend beim Empfänger (hier in Bochum) über die DPAG (erkennbar an der Codierung unterhalb des Sichtfensters) zugestellt werden kann. *g*

Der im Scan gezeigte Brief war augenscheinlich aus Sicht von TNT Post Essen nicht maschinenlesbar. Ich nehme an, dass der Brief anschließend manuell sortiert wurde und versehentlich in die Auslandspostkiste anstelle der Kiste für Bochum geriet.

Gruß
Pete
 
T-M 123 Am: 22.12.2010 20:45:11 Gelesen: 379199# 59 @  
@ Pete [#58]

Hast du bei dieser Aussage konkrete Beispiele vorliegen? Normalerweise sollte die auf der Marke angegebene Portostufe auch verwendbar sein - Marken mit karikativem Hintergrund einmal ausgenommen. ;-)

Wie gesagt, das sind meiner Ansicht nach Einzelfälle. Aber ein Beispiel habe ich: Man vergleiche http://www.citybriefbretten.de/1.html und http://www.citybriefbretten.de/2.html

Der von dir gezeigte Brief ist interessant. Da ABA-Remailing verboten ist, hätte die DPAG eine Nachgebühr fordern können, sie scheint davon aber keinen gebrauch gemacht zu haben. Für Absender und Empfänger hatte das Versehen also wohl keine Konsequenzen.

Gruß
T-M
 
Pete Am: 24.12.2010 14:49:25 Gelesen: 379139# 60 @  
@ T-M 123 [#59]

Wie gesagt, das sind meiner Ansicht nach Einzelfälle. Aber ein Beispiel habe ich: Man vergleiche http://www.citybriefbretten.de/1.html und http://www.citybriefbretten.de/2.html

Diesen Unterschied zwischen den Briefmarkennominalen (40/ 50/ 80/ 135 Cent) und weiteren Netto/Bruttopreisen (42/ 55/ 75/ 140/ 215 Cent brutto) für Geschäftskunden (Vertragskunden) wirst du sicherlich bei einigen Briefdienstleistern sehen. Dies hat nix schlechtes zu bedeuten. ;-)

Bei der PIN Mail AG Berlin wird dies genauso gehandhabt: http://www.pin-ag.de/index.php?id=4 .

Bsp.: Ein C6-Briefmarkenbrief bis 20 g kostet dort 0,52 Euro (Briefmarkennominale); für Geschäftskunden der PIN Mail AG Berlin kostet es 0,45 Euro netto (= 0,54 Euro brutto).

Für Absender und Empfänger hatte das Versehen also wohl keine Konsequenzen.

Eventuell ergaben sich Laufzeitkonsequenzen. *g*

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 01.02.2011 17:27:24 Gelesen: 377724# 61 @  
Schon knapp drei Wochen ohne Posting, also mal wieder was aus den Fingern saugen. ;-)

Remailing gibt es auch mit dem FRANKIERSERVICE der Deutschen Post:



Ausschnitt eines C6-Großbriefes des Tourismusverbands "Region Hochkönig" aus 5761 Maria Alm (Österreich), frankiert per FRANKIERSERVICE der Deutschen Post (Gerätenummer 1D050001B7) vom 23.04.2010. Rücksendeadresse ist das für internationales Remailing sehr bekannte Postfach 3001 in 36243 Niederaula.

Interessant ist, dass mir vom gleichen Tag und mit gleicher Gerätenummer weitere FRANKIERSERVICE-Sendungen aus Österreich vorliegen:

-) Tourismusverband Filzmoos
-) Österreichische Wanderdörfer e.V.
-) Tourismusverband MondSeeland

Scheinbar sitzt in DL ein Unternehmen, dass für verschiedene österreichische Tourismusverbände Werbesendungen "behandelt". Vielleicht übernehmen die sogar die Zusammenstellung und das Eintüten der Postsendungen vor Ort. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Sendungen physisch aus Österreich nach DL gingen und hier nur der Post zum Versand übergeben wurden, auch da die Unterlagen - wie man mir sagte - bereits 1-2 Tage nach der Anforderung beim Empfänger in DL eingingen.

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 01.02.2011 22:09:09 Gelesen: 377710# 62 @  
@ DL8AAM [#61]

Scheinbar sitzt in DL ein Unternehmen, dass für verschiedene österreichische Tourismusverbände Werbesendungen "behandelt". Vielleicht übernehmen die sogar die Zusammenstellung und das Eintüten der Postsendungen vor Ort.

Eventuell steht der Drucker (bzw. die Druckerei) in Deutschland und die Daten werden online vom Absender an den Drucker übermittelt. Demnach würde es sich dann um Hybridpost handeln. *g*

Zumindest spräche die Laufzeit der Sendungen von 1-2 Tagen für einen Inlandsversand.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 02.02.2011 14:55:18 Gelesen: 377689# 63 @  
@ Pete [#62]

Demnach würde es sich dann um Hybridpost handeln

Im Fachjargon dürfte das identisch zu "non-physical, international ABB-Remailing" sein, oder ?

http://www.philapedia.de/mediawiki/index.php?title=Remailing&printable=yes sagt:
"Beim non-physical Remailing werden die entsprechenden Massensendungen per Internet oder Datenträgern ins Ausland geschafft, dort ausgedruckt und per Post versendet.", d.h. eine Art internationaler Hybridpost. ;-)

Apropos Hybridpost, die gute alte, inzwischen eingestampfte ePOST ("ePOST CLASSIC") wäre auch einmal ein dankbares Thema. Leider ist hier wohl auch nahezu 99% aller Umschläge auch nur Altpapier geworden und der Rest liegt im Strassengraben.

Ich finde in meinen Kisten zumindest kaum noch eine handvoll Belege, wenn überhaupt. :-(

Gruß
Thomas
 
DirkMHoffmann Am: 28.03.2011 17:04:33 Gelesen: 375566# 64 @  
Hallo,

die Sendungen kommen aus Wien.

Wenn jemand Interesse an Informationen zu Remailing hat, bitte Bescheid sagen, ich arbeite jetzt seit 18 Jahren in dem Bereich, die längste Zeit für Spring Global Mail.

Gruß
Dirk
 
DL8AAM Am: 28.03.2011 19:55:51 Gelesen: 375553# 65 @  
@ DirkMHoffmann [#64]

Hallo Dirk,

meinst Du die Belege aus dem Beitrag [#61], d.h. die Tourismusverbandswerbung aus Österreich, versandt über Deutschland und frankiert per "FRANKIERSERVICE der Deutschen Post" (Postfach 3001, 36243 Niederaula).

Fragen ? Nur Fragen ! ;-)) Zum Beispiel, wer welches Remailingunternehmen hinter diesem Postfach steckt, wenn nicht sogar die Deutsche Post selbst.

Ansonsten lies einmal in unserem Forum, was wir hier so alles geschrieben haben. Vermutlich wird sich ein Insider die Haare raufen, auf Grund unserer falschen Annahmen. ;-))

Eine nette Idee wäre, Du schreibst Deine Memoiren in Form eines ganz dicken Buches. ;-))

Aber ernsthaft, kennst Du die Veröffentlichung von Alex Gundel "The Globalization of the Mail Market Through Remail and Direct Entry Mail" [1]. Dort wird viel vorstellt, wobei aber noch sehr viele Punkte philatelistisch noch nicht geklärt sind.

Ich vermute, dass "ihr", d.h. Spring Global Mail, für diesen Brief verantwortlich wart, oder ? ;-)



Post bei einem kanadischen Kunden eingesammelt, für die UPU-Einlieferung in den USA vorbereitet, dann aber irgendwie "anders" nach Deutschland gekommen und hier über die Privatpostschiene TNT > CITIPOST zugestellt?

Ich vermute nicht, dass der Brief bei der US Post (trotz des USPS "Postage Paid"-Labels) eingeliefert wurde und die USPS den Brief zur Zustellung an eine deutsche Privatpost geleitet hat, sondern das "Ihr" entschieden habt, dass der Brief günstigerweise "privat" nach DL zu transportieren und dann erst hier der TNT zur Zustellung zu übergeben sei. Ist die rote Kennziffer (oben rechts) bekannt ? Was besagt diese ?

Gruß
Thomas

[1]: http://www.rhombos.de/shop/a/show/article/?7
 

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