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Thema: Stempel Schau - schön, selten oder kurios
Das Thema hat 480 Beiträge:
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EdgarR Am: 12.03.2012 12:47:08 Gelesen: 363195# 406 @  
@ PeterPan100 [#399]

"Donauöschingen" ist, zur Mitte des 19. Jahrhunderts, nicht so völlig verwunderlich.

Der Stadtarchivar der Stadt Donaueschingen war so freundlich, mir folgende Auskunft zu geben:

Sehr geehrter Herr Schimetschka,

der Veröffentlichung „Siegel der badischen Städte“, Heidelberg 1909, Drittes Heft, Textseite 62 ,Bildseite 132 zufolge wurde ein Stempel mit der Schreibweise „Donauöschingen“ im Zeitraum 1826-1895 verwendet. Die eben genannten Auszüge aus o.g. Werk maile ich Ihnen nachfolgend zu.

Mit freundlichen Grüßen

Raimund Adamczyk

STADT DONAUESCHINGEN
Dr. Raimund Adamczyk
Stadtarchiv
Rathausplatz 1 - 78166 Donaueschingen
Telefon 0771 857-117 - Fax 0771 857-6117
E-Mail [...]
Internet http://www.donaueschingen.de

Von: Schimetschka edgar [mailto:edgarrsc@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 11. März 2012 16:41
An: Adamczyk, Raimund (1)
Betreff: Alte Schreibweisen des Stadtnamens?

Sehr geehrter Herr Adamczyk,

können Sie mir mitteilen, welche abweichenden, alten Schreibweisen des Stadtnamens "Donaueschingen" belegt sind und aus welcher Zeit?

Grund zu meiner Frage ist ein Poststempel aus der Mitte des vorletzten Jh. mit Schreibung 'Donauöschingen'. Frage: Versehen oder für die damalige Zeit normal?

Für Ihre frdl. Bemühungen ganz herzlich dankend

[... = Mail redaktionell entfernt am 27.05.12, damit der freundliche Auskunftgeber nicht belästigt wird]
 
giuseppeaqua Am: 16.03.2012 17:04:20 Gelesen: 362098# 407 @  
@ HEFO58 [#199]

Hallo,
gibt es eine Möglichkeit, diese Karte einzutauschen oder käuflich zu erwerben?
Was soll sie kosten?
"Phile" Grüße
giuseppeaqua
 
giuseppeaqua Am: 16.03.2012 17:07:07 Gelesen: 362097# 408 @  
@ Concordia CA [#290]

Hallo,

gibt es eine Möglichkeit diese Karte einzutauschen oder sie käuflich zu erwerben? Was soll sie kosten?

"Phile" Grüße
giuseppeaqua
 
PeterPan100 Am: 21.03.2012 15:37:54 Gelesen: 360624# 409 @  
@ EdgarR [#406]

Hallo EdgarR,

recht vielen Dank für die erschöpfende Auskunft und die Bemühungen den Stadtarchivar von Donaueschingen mit einzuschalten. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Viele Grüsse
Wolf
 
EdgarR Am: 23.03.2012 21:29:14 Gelesen: 359887# 410 @  
Hier macht's der Stempel für sich alleine nicht. Die Marken für sich alleine aber auch nicht.

Aber zusammengenommen finde ich diesen Beleg ein rundum 'stimmiges' Stück. Was meint Ihr?



Gruß EdgarR
 
rostigeschiene Am: 28.04.2012 23:28:59 Gelesen: 352461# 411 @  
Einen Stempel habe ich noch gefunden den ich nicht richtig zuordnen kann. In meinen Unterlagen finde ich diesen auch nicht.



Ich würde Borsigwerk vermuten, das Datum sollte der 15.1.1890 sein, wenn man das Ausgabedatum der Marke mit in Betracht zieht.

Werner
 
kauli Am: 29.04.2012 00:04:21 Gelesen: 352452# 412 @  
@ rostigeschiene

Einen Zweikreisstempel Borsigwerk kenne ich nicht. Du denkst vielleicht an Borsigwalde, das existierte erst seit 1906. Ich kenne noch ein Borsigwerk in Oberschlesien, das gabs aber auch erst seit 1920.

Mußt du mal ein bisschen rumgoogeln.

Grüße
Dieter
 
Baldersbrynd Am: 29.04.2012 00:14:22 Gelesen: 352449# 413 @  
Hallo

Nach Zusammenstellung der Preussischen Poststempel von Robert Noske (1925) gibst ein Zweiringstempel mit Jahreszahl aus Borsigwerk.

Viele Grüße
Jørgen
 
Pommes Am: 29.04.2012 02:00:31 Gelesen: 352443# 414 @  
@ rostigeschiene

Hallo Werner,

ich glaube der Bezug zu Berlin ist eher gewünscht. Schau mal besser z. B. hier (wenn der Link funktioniert):

http://www.verwaltungsgeschichte.de/sch_zabrze.html

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
rostigeschiene Am: 29.04.2012 08:39:55 Gelesen: 352410# 415 @  
@ kauli

Hallo Dieter,

ja, meine Gedanken gingen bei Ansicht dieses Stempelfragmentes in Richtung Borsigwalde. Gegoogelt habe ich auch, heute morgen.

@ Pommes

Hallo Thomas,

danke für den Link. Du hast Recht, Borsigwerk ist der älteste Stadtteil von Zabrze. Nachzulesen bei Wikipedia. Nur wäre ich bei dem Wort Borsigwerk nie auf Zabrze gekommen.

@ Baldersbrynd

Hallo Jørgen,

hast Du eine Abbildung dieses Stempels?

Viele Grüße

Werner
 
Baldersbrynd Am: 01.05.2012 13:09:32 Gelesen: 352058# 416 @  
Hallo Werner,

leider nichts, ich schaue ein Teil von der Seite in genannten Buch. Es schaue nur der Stempeltype und welche Stempeln.

Viele Grüße
Jørgen


 
rostigeschiene Am: 01.05.2012 15:24:26 Gelesen: 352009# 417 @  
@ Baldersbrynd [#416]

Hallo Jørgen,

vielen Dank für die Mühe und den sehr informativen Scan. Schade, dass wohl keiner den Stempel als Ganzes zeigen kann.

Viele Grüße

Werner
 
Postgeschichte Am: 01.05.2012 18:48:49 Gelesen: 351944# 418 @  
@ rostigeschiene [#417]

Hallo Werner,

bei stampX ist ein Zweikreisstempel von Borsigwerk im Ganzen abgebildet. Hier wird der Verwendungszeitraum 1.5.1867 bis 28.2.1874 (geschätzt) angegeben.

Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 01.05.2012 19:53:18 Gelesen: 351929# 419 @  
@ Postgeschichte [#418]

Hallo Manfred,

danke für den Hinweis. Da sich das von mir vorgestellte Stempelfragment auf einer auf einer Marke Nr.47, deren Erstausgabetag im Okt. 1889 lag, befindet, ist der Verwendungszeitraum um cirka 16 Jahre verlängert nachgewiesen.

Viele Grüße

Werner
 
HouseofHeinrich Am: 05.05.2012 10:10:11 Gelesen: 351217# 420 @  
Hallo Leute,

habe hier eine Postkarte, mit Stempel Bayerischer Staats Besitz. Weiß jemand darüber mehr? Den anderes Stempel kann man nicht mehr gut erkennen, im Voraus vielen Dank und mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
Postgeschichte Am: 05.05.2012 18:05:29 Gelesen: 351133# 421 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Hallo Heinrich,

hier findest Du etwas über das "Lustschloss" http://de.wikipedia.org/wiki/Eremitage_%28Bayreuth%29

Solche Stempel wurden oft von Ausflugsorten angebracht. Sind privat hergestellt (Werbezwecke). Nicht zu verwechseln mit Posthilfstempeln.

Gruß

Manfred
 
wuerttemberger Am: 05.05.2012 20:11:46 Gelesen: 351099# 422 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Der Poststempel dürfte von PEGNITZ sein.

Gruß

wuerttemberger
 
Postgeschichte Am: 05.05.2012 23:16:03 Gelesen: 351063# 423 @  
@ HouseofHeinrich [#420]

Der kaum erkennbare Stempel, ein Poststellen II-Stempel, könnte von "Püttelshof" stammen. Es sind wirklich nur wenige Details sichtbar.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
HouseofHeinrich Am: 07.05.2012 15:26:42 Gelesen: 350770# 424 @  
Hallo Leute,

möchte nochmal Dank an euch sagen, für die Hinweise und verbleibe mit den Besten Sammeln Grüßen

Heinrich
 
wuerttemberger Am: 07.05.2012 16:24:46 Gelesen: 350756# 425 @  
@ Postgeschichte [#423]

Jetzt, wo Du es schreibst, sehe ich auch einen Landpoststellenstempel. :-)

Gruß

wuerttemberger
 
HouseofHeinrich Am: 08.05.2012 19:32:16 Gelesen: 350595# 426 @  
Hallo Leute,

vielen vielen Dank an euch allen, das Ihr euch um solche Patienten wie mich kümmert, danke danke.

Heute würde ich gerne ein wenig Licht in diese Postkarte hineinbringen mit eurer Hilfe.

Wie ist das genau gemeint, nur ein Stempel drauf, dann eine Nachgebühr, wer könnte darüber was wissen, und verbleibe immer

m.f.g.

Heinrich


 
JFK Am: 08.05.2012 20:26:17 Gelesen: 350576# 427 @  
@ HouseofHeinrich [#426]

Hallo Heinrich,

die Postkarte ist in der (ehemaligen) DDR gelaufen und hätte mit 10 Pf. frankiert werden müssen. Da ohne Marke, erhielt sie einen Nachgebührstempel (roter Stempel). Zusätzlich den handschriftlichen Vermerk 15 in blau (= Nachgebühr 10 Pf + 5 Pf Strafgebühr).

Da der Empfänger nicht erreichbar war oder die Nachnahmegebühr verweigert wurde, hat der Briefträger die Adresse mit Bleistift (Strasse+Hausnr+beiMoog) gestrichen und sein Namenskürzel hinzugefügt sowie eine 22.

Die 22 steht wohl für den Postbezirk Mitte, in dem auch der Stadtteil Neu-Köln liegt bzw. von diesem aus bedient wurde. Da können unsere Berlin-Kenner sicher noch Genaueres zu beitragen.

Nette Grüße vom Niederrhein
Jürgen (JFK)
 
Postgeschichte Am: 08.05.2012 20:28:14 Gelesen: 350574# 428 @  
@ HouseofHeinrich [#426]

Hallo Heinrich,

da die Ansichtskarte an Manfredt gerichtet ist, fühle ich mich angesprochen und möchte Dir auf Deine Frage antworten:

Postkarten kosteten Porto, in diesem Fall 10 Pf. War der Absender zu geizig und klebte keine Marke drauf, mußte der Empfänger das 1 1/2 -fache des Fehlbetrages (=10 x 1,5 = 15 Pf) als Nachgebühr zahlen. Diese wurde hier durch die blaue 15 und den Nachgebührstempel dokumentiert. Da der Empfänger unter der Anschrift nicht erreichbar war, wurde die Karte an die neue Anschrift gesandt.

Jürgen war schneller.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 06.08.2012 23:23:46 Gelesen: 336107# 429 @  
Hier einmal ein Stempel aus der Werkstatt von Julius Klaucke.



Im Handbuch lässt die Bewertung vermuten das dieser Stempel als Ankunftsnachweis relativ häufig zu finden ist. Ich habe ca. zwei Jahre gesucht. Doch wahrscheinlich werde ich diesen Stempel, als Entwerter, noch länger suchen müssen.

Viele Grüße

Werner
 
rostigeschiene Am: 09.08.2012 21:25:40 Gelesen: 335625# 430 @  
Bei der Durchsicht meiner Alben fiel mir der Stempel auf dieser Marke auf. Ein klassischer Nummernstempel mit einer oder mehreren Ziffern im Balkenoval ist es nicht und ein einfacher Einkreisestempel auch nicht.



Kann mir jemand zu diesem Stempeltyp etwas schreiben?

Viele Grüße

Werner
 

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