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Thema: Motiv Waffen
Das Thema hat 205 Beiträge:
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merkuria Am: 27.09.2017 08:40:13 Gelesen: 76280# 131 @  
Die [B]DF-41[/B ](= Dongfeng-41 = Ostwind-41) [1] ist die modernste mobile Interkontinental-Rakete der Volksrepublik China. Die Rakete hat angeblich eine Reichweite von 12'000 bis 15'000 Kilometer und gehört damit zu den Raketen mit der längsten Reichweite der Welt.



Die DF-41 kann auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden und ist etwa mit der US-Rakete „Minuteman“ oder Russlands „RS-24 Yars“ vergleichbar. Je nach Flugbahn dauert es grob 20 bis 25 Minuten, bis die in 1000 Kilometer Höhe mit einer Geschwindigkeit von Mach 25 (30‘626 km/h) fliegende DF-41 aus Asien ihr Ziel in den USA erreichen könnte.



Die Republik Kongo verausgabte 2017 eine Blockausgabe anlässlich des 90. Gründungstages der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Auf der rechten Marke wird dabei eine DF-41 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/DF-41
 
zockerpeppi Am: 28.09.2017 22:45:36 Gelesen: 76203# 132 @  
Ich kenne mich mit Waffen nicht aus. Russische Marke zur Geschichte des 1 WK [1], Erzurum Offensive in Kombi mit einer Landkarte:



MI RU 2065 Ausgabedatum 31.7.2014

Lulu

[1] https://colnect.com/de/stamps/stamp/494355-Erzurum_Offensive_History_of_WWI-Geschichte_des_Ersten_Weltkrieges-Russland
 
merkuria Am: 09.10.2017 09:43:41 Gelesen: 75726# 133 @  
Die Bazooka [1] (oder auch Raketenrohr genannt) ist eine Panzerabwehrwaffe, die von den US-amerikanischen Streitkräften im Jahre 1942 entwickelt wurde. Die Bazooka gilt als erste raketenangetriebene Infanteriewaffe und zudem als eine der ersten Hohlladungswaffen. Ihr Einsatz erfolgte im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich gegen gepanzerte Fahrzeuge und Bunker, die bis zu 100 Meter entfernt sein konnten. Anhand erbeuteter Bazooka’s entwickelte die deutsche Wehrmacht die Raketenpanzerbüchse 54 [2], auch „Panzerschreck“ genannt, welche 1944 an die Truppe abgegeben wurde.



Am 26. Juli 1965 verausgabte Kuba eine Sonderausgabe anlässlich der Eröffnung des Revolutionsmuseums (Mi Nr. 1046-1050). Auf der 3 Centavos Wertstufe wird uns ein Bazooka-Raketenrohr gezeigt (Mi Nr. 1048).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bazooka
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Raketenpanzerb%C3%BCchse_54
 
GSFreak Am: 19.10.2017 20:45:54 Gelesen: 75170# 134 @  
Hier eine Feldpostkarte vom 21.05.1916 aus WAHN (Rheinl.) SCHIESSPLATZ --- aus der 1 Euro-Wühlkiste ---



Die dargestellte Munition verniedlichend zu bezeichnen als "Deutsche Hülsenfrüchte" sowie generell alle kriegsgeeigneten Waffen sind für mich der reinste Wahn(sinn).

Gruß Ulrich
 
merkuria Am: 24.10.2017 08:59:34 Gelesen: 74931# 135 @  
Die heute vorgestellte Kanone Zamzama [1] ( aus dem Persischen = Löwengebrüll) ist das grösste je auf dem indischen Subkontinent gebaute Geschütz. Zwei Exemplare wurden 1757 durch den Waffenschmied Shah Nazir in Lahore (Pakistan) angefertigt. Für den Guss wurden bei der Bevölkerung von Lahore gespendete Haushaltsgegenstände eingeschmolzen, weshalb die Einwohner von Lahore noch heute von „Ihrer“ Kanone sprechen. Das Geschütz verfügte über ein Kaliber von 24 cm, was zu der Zeit erheblich war. Die beiden Kanonen begleiteten den Feldherren Ahmed Shah auf seinen Feldzügen und trugen wesentlich zur Eroberung weiter Teile des Punjab bei. Ein Exemplar wurde 1977 aufwändig restauriert und steht heute an der Mall Road in Lahore.



Pakistan zeigt uns das Geschütz auf einer Sonderausgabe vom 24. Dezember 1960 anlässlich des 3. Nationalen Pfadfindertreffens in Lahore (Mi Nr. 121)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Zamzama (in englischer Sprache)
 
Martinus Am: 29.10.2017 18:57:03 Gelesen: 74573# 136 @  
Suhl - Waffenschmiede

Schöner Reko Brief aus dem Jahr 1941 mit Sonderstempel Suhl Waffenschmiede (Bochmann Suhl 2, Z: Schwertschmied am Amboß), heute auf dem GT in Iserlohn gefunden.



mit Sammlergruß Martinus
 
wajdz Am: 29.10.2017 20:14:02 Gelesen: 74560# 137 @  
@ zockerpeppi [#132]

Die Schlacht von Erzurum (10. Januar 1916 bis 16. Februar 1916) oder die Erzurum-Offensive war eine große Winteroffensive der imperialen russischen Armee während der Kaukasuskampagne im Ersten Weltkrieg, die mit der Einnahme der Stadt endete.

Erzurum galt als die am zweitbesten gesicherte Stadt im Osmanischen Reich. Die Festung wurde durch 235 Geschütze gesichert. Die Befestigungen auf den Bergen um die Stadt umgaben Erzurum in zwei Ringen. Der innere Ring wurde durch elf Forts und weitere Batterien geschützt.

Am frühen Morgen des 16. Februars marschierten die Russen in Erzurum ein. Unten ihnen die 16. Russischen Kosakeneinheit. Die türkischen Truppen hatten sich erfolgreich zurückgezogen und entgingen einer Einkesselung, Trotzdem waren ihre Verluste sehr hoch. 327 Geschütze wurden an die Russen verloren.



Zeitgenösisches Foto • Erobertes Geschütz nach der russischen Einnahme Erzurums, 1916, offensichtlich die Vorlage für die Gestaltung der in Deinem Beitrag gezeigten Marke.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 30.10.2017 08:47:03 Gelesen: 74517# 138 @  
Mit der Patentierung einer ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder, allgemein als Revolver [1] bekannt, veränderte Samuel Colt (1814-1862) [2] die Effizienz der Faustfeuerwaffen grundlegend. Musste bei gebräuchlichen Faustfeuerwaffen bis anhin noch jeder Schuss einzeln nachgeladen werden, ermöglichte die Erfindung von Colt in seiner entwickelten Waffe eine Bevorratung von 5-6 Schuss. Diese sind in einer Trommel eingelagert, die sich bei der Schussabgabe so dreht, dass die nächste Patrone bereits schussbereit hinter dem Lauf positioniert wird. Die Firma Colt existiert noch heute und baut neben Revolvern auch Pistolen und Gewehre.



Ein US-amerikanischer Gedenkumschlag erinnert uns am 25. Februar 2016 an den 180. Jahrestag der Patentierung des ersten Trommelrevolvers durch Samuel Colt im Jahre 1836.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Revolver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Colt
 
wajdz Am: 31.10.2017 12:08:20 Gelesen: 74416# 139 @  
@ DERMZ [#118]

Zu Briefmarkenehren hat es diese wichtige „Waffengattung“, die Gulaschkanone, meines Wissens nicht gebracht, aber auf diesem Briefausschnitt fungiert sie als eindrucksvolles Stempelmotiv.

MiNr 486(10); 489(20), 491(40)



Bis heute in allen Armeen der Welt unverzichtbarer Bestandteil der Truppenversorgung außerhalb der Kasernen und mittlerweile auch auf vielen größeren zivilen Massenveranstaltungen als preiswerte Verköstigungsmöglichkeit vertreten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 12.11.2017 09:51:03 Gelesen: 73722# 140 @  
Das US-amerikanische Unternehmen Winchester Repeating Arms Company entwickelt und produziert seit 1860 die Winchester-Gewehre [1]. Mit der Entwicklung dieses Repetiergewehres veränderte das Unternehmen die Handhabung eines Gewehres erheblich. Musste vor 1860 noch jeder Schuss einzeln geladen werden, konnten mit der Technik des Repetierhebels 15 Schüsse ohne mühsames Nachladen bevorratet werden. Damit war dieses Gewehr jedem Anderen seiner Zeit an Schusskadenz überlegen. Die Technik wurde auch ständig optimiert und kann bis heute noch gekauft werden.



Umschlag mit Werbeeindruck für das Winchester-Repetiergewehr Modell 1892 der Firma Meacham von St. Louis/Missouri nach Northville/Michigan, Aufgabe 8. April 1892.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Winchester_(Gewehr)
 
merkuria Am: 18.11.2017 09:35:04 Gelesen: 73322# 141 @  
Das Mauser Modell 98 [1] ist wohl der bekannteste deutsche Karabiner der ab 1898 in verschiedenen Ausführungen hergestellt wurde. Die Grundversion, die ab 1898 in Serie hergestellt wurde, war die Standardwaffe des deutschen Heeres während des Ersten Weltkrieges.

Als besonders präzis galt das Model K98k welches ab 1935 hergestellt und in die Wehrmacht eingeführt wurde. Bis 1945 wurden über 12 Millionen Karabiner 98k hergestellt. Mit einem Zielfernrohr ausgestattet war diese Waffe dank ihrer Präzision und Zuverlässigkeit auch bei den Scharfschützen sehr geschätzt.

Ein solches Model K98k wurde auch durch die berühmtesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht verwendet. Matthäus Hetzenauer [2] (345 beglaubigte Abschüsse) und Josef Allerberger [3] (257 beglaubigte Abschüsse) verwendeten diese Waffe.



Nordkorea verausgabte 2014 eine Sonderausgabe in der die acht bekanntesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht präsentiert werden! Nebst den Schützen (inkl. Hetzenauer und Allerberger) wird auch die Mauser K98k im Einsatz gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://de.metapedia.org/wiki/Mauser_Modell_98
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us_Hetzenauer
[3] http://de.metapedia.org/wiki/Allerberger,_Josef
 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2017 09:56:28 Gelesen: 73081# 142 @  
DDR-MiNr.2220 10 (Pf) auf Brief aus 80 DRESDEN vom 1.5.1978. Motiv: Schießen, Ausg. vom 17.5.1977, 25 Jahre GST (Gesellschaft für Sport und Technik)



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 10.12.2017 17:32:31 Gelesen: 71691# 143 @  
Luftgewehr oder Luftpistole sind Federdruckwaffen, bei denen ein federbelasteter Kolben in einem Zylinder bewegt wird und ein vom Kolben erzeugtes Luftpolster das Geschoss antreibt. Sie haben im Vergleich zu Handfeuerwaffen eine wesentlich geringere Leistung und sind militärisch kaum nutzbar.

MiNr 1599



Als Munition für Luftgewehre und Luftpistolen werden Federbolzen (bei glattem Lauf), Rundkugeln und Diabolos (bei gezogenem Lauf) verwendet. Diabolos sind heute wegen ihrer größeren Schusspräzision allgemein üblich. Das gebräuchlichste Kaliber ist 4,5 mm.



Luftgewehre und -pistolen sind aber zur Übung der Schießfertigkeit geeignet und wegen der geringen Betriebskosten und des vergleichsweise problemlosen Erwerbs beliebte Sportgeräte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 20.01.2018 13:04:44 Gelesen: 67079# 144 @  
@ wajdz [#143]

Aus meiner Heimatstadt eine Postkarte (Ganzsache), gelaufen am 27. April 1926 nach Bühl bei Achern. Links das Emblem der Schützengesellschaft mit Zweigen und übereinander gekreuzten Waffen.

Am 2. Mai 1926 fand der Badische Landesschützentag in Lörrach statt und der Verwaltungsrat erkundigt sich über die Anzahl der Teilnehmer aus Bühl.

Ich selbst bin auch Schütze, allerdings nur vom Sternzeichen her.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 03.02.2018 04:26:23 Gelesen: 63051# 145 @  
@ 10Parale [#144]

Hallo,

eine schöne Karte. Von mir ein privater Ganzsachenumschlag vom Bund, der in der gezeigten Form nicht im Katalog des NGK verzeichnet ist. Es gibt diesen Umschlag in regulärer Form mit der Umschlagklappe oben, aber auch kopfstehend mit der Umschlagklappe unten.



ähnlich MGK PU 170 D1/001

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 05.03.2018 10:35:11 Gelesen: 60880# 146 @  
Heute eine Art Abschiedsganzsache für die Panzerbrigade 24 aus der Schochkaserne in Niederbayern mit Poststempel vom 16.7.1994.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 12.03.2018 17:43:11 Gelesen: 60556# 147 @  
@ wajdz [#82]

Ergänzung zur Waffenart aus einer chilenischen Serie 1974

MfG Jürgen -wajdz-


 
merkuria Am: 23.03.2018 08:44:04 Gelesen: 60207# 148 @  
Der Panzerkampfwagen VI Ausf. B Tiger II [1] war eine verbesserte Version des 1942 eingeführten schweren Panzerkampfwagens VI Tiger. Die inoffizielle deutsche Bezeichnung für diesen Panzer lautete „Königstiger“. Zwischen Dezember 1943 und März 1945 wurden insgesamt 492 Exemplare des Tiger II bei Henschel & Wegmann in Kassel produziert. Die Einsatzgebiete des Tigers II lagen an der Ost- als auch an der Westfront. Ein Grosseinsatz mit 86 Tiger II erfolgte während der Ardennenoffensive vom Dezember 1944 [2].



Die Fiji Inseln zeigen uns auf einer Sonderausgabe vom 27. Juni 2005 anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 einen Tiger II im winterlichen Ardennen-Einsatz (Mi Nr. 1121).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerkampfwagen_VI_Tiger_II
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ardennenoffensive
 
merkuria Am: 07.04.2018 09:11:53 Gelesen: 59589# 149 @  
Heute möchte ich einen der wohl ungewöhnlichsten Prototypen eines Panzerkampfwagens vorstellen: den Zar [1] der russischen Armee. Das Konzept dieses Panzers unterschied sich grundlegend von allen Entwürfen die in anderen Ländern zu der Zeit zum Bau gepanzerter Fahrzeuge entstanden. Von diesem Monstergefährt wurde 1915 auch nur ein einziges Exemplar gebaut. Bei den Praxistests stellte sich heraus, dass das Fahrzeug die Erwartungen an die Geländegängigkeit nicht erfüllen konnte. Das Vehikel war auch schwer manövrierbar und die hohen Vorderräder wären im Einsatz praktisch ungeschützt gegen Beschuss gewesen. Aus diesen Gründen wurde das Projekt 1916 eingestellt und der Prototyp wurde verschrottet. Leider gibt es keine Filmaufnahmen dieses Gefährts, jedoch einige Infos zur Entwicklung mit Computeranimation der Bewegungsfähigkeit [2]



Die afrikanische Republik Tschad zeigt uns 2014 auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestags des Kriegsausbruchs von 1914 einen Zar-Panzer.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zar_(Panzerkampfwagen)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=oAHrkK2IzmI (in englischer Sprache)
 
skribent Am: 01.05.2018 11:04:47 Gelesen: 58493# 150 @  
Guten Tag,

die weltweit bekannteste "Knarre" ist wohl die Kalaschnikow, das Schnellfeuergewehr AK-47.

1947 konstruiert von einem Mann, der einer Kriegsverletzung wegen eine gewisse Zeit im Hospital verbrachte. Die Rede ist von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow.



MiNr. 2100 vom 24. Oktober 21014 zum Anlass: Träger des Andreas-Ordens (VI).

Die Langeweile im Krankenrevier hat er wohl genutzt, über die Waffen der Sowjet-Armee nachzudenken.



Maximumkarte mit Wz Nr. 2100

In einem Interview brachte Kalaschnikow zum Ausdruck, dass an der Konstruktion des AK-47 die Deutschen die Schuld trügen. Denn hätten Sie nicht die UdSSR überfallen, wäre er kein Soldat geworden sondern hätte sein Studium der Eisenbahntechnik beenden können.

Reich ist er in seinem Leben nicht geworden, aber reichlich mit Ehrungen und Orden überschüttet worden.

Gerne würde ich seine interessanteste Erfindung - die absolut todsichere Mausefalle - einmal in meinem Garten ausprobieren.

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 01.05.2018 12:12:34 Gelesen: 58473# 151 @  
@ merkuria [#149]

Hallo Jacques,

ein höchst ungewöhnliches Gefährt, das du da zeigst. Ich finde es toll, was der menschliche Geist so erfindet, auch wenn es für die Waffenproduktion war oder, wie sich hier herausgestellt hat, nicht praxistauglich war. Vielen Dank für's Zeigen, ähnelt das Gefährt doch in weiten Teilen manchem Großraumlaster, wie er heute noch in bestimmten Übertagebergwerken eingesetzt wird.

Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 04.05.2018 08:54:28 Gelesen: 58338# 152 @  
Die rauchschwachen Schießpulver (smokeless powder) [1] wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, als das bis dahin hauptsächlich als Treibmittel verwendete Schwarzpulver den Anforderungen moderner Artilleriewaffen nicht mehr genügte. Für militärische Zwecke wird heute ausschließlich rauchloses Pulver eingesetzt, da es nebst der geringeren Verschmutzung der Waffe auch den Vorteil hat, die Position des Schützen nicht durch Rauchschwaden zu verraten.



Werbeumschlag für die rauchschwachen Schießpulver des Herstellers Du Pont [2] von San Diego nach Seattle, Aufgabe 4. August 1907.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchschwache_Pulver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/DuPont
 
merkuria Am: 25.05.2018 09:33:06 Gelesen: 56690# 153 @  
Der britische Panzer Mark IV [1] war der meistgebaute britische Tank während des Ersten Weltkrieges. Von diesem Panzer wurden insgesamt 1220 Stück in drei Versionen gebaut: 420 Males (männliche), 595 Females (weibliche) und 205 unbewaffnete Exemplare als Zugmaschinen. Die „männlichen“ und „weiblichen“ Exemplare unterscheiden sich nur in der Bewaffnung: während bei den Males 2 Geschütze und 3 Maschinengewehre eingebaut waren, verfügten die Females nur über 5 Maschinengewehre. Den grössten Einsatz erlebte dieser Panzer 1917 mit 476 Stück in der Schlacht von Cambrai [2].



Die afrikanische Republik Guinea zeigt uns in einer Sonderausgabe vom 3. September 2015 mit Waffen des 1. Weltkrieges auch einen Mark IV in der „männlichen“ Version.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_IV_(Panzer)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cambrai
 
HWS-NRW Am: 26.05.2018 20:11:53 Gelesen: 56194# 154 @  
Heute mal eine ursprüngliche "Waffe" der Menschen, die ich mehr durch Zufall als nettes Motiv auf den hier verklebten Gebührenmarken entdeckte.





Bei diesem im September 1949 in Madagascar ausgegebenen französischen Pass (mit Wertstempel zu 20 Francs) wurden zwei weitere Fiskalmarken von Madagascar hinzugeklebt, auf denen der rechts dargestellte "Eingeborene" (?) eine "Lanze" trägt, mit der man natürlich nicht nur Tiere erlegte, sie wurden auch bei Stammes-Kämpfen und zur Selbstverteidigung benutzt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 29.05.2018 09:11:54 Gelesen: 54497# 155 @  
Luftpostbrief aus Rumänien (Bukarest 24.7.1990) mit Frankatur aus Satz 4058-4065, Olympische Spiele 1984, Motiv: Kampfsportart Sportfechten



mit Sammlergruß,
Claus
 

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