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Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Das Thema hat 165 Beiträge:
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reichswolf Am: 19.05.2008 02:50:43 Gelesen: 154189# 16 @  
@ Pete

Schöne Karten!

Ebenso philatelistisch beeinflußt und dennoch erkennbar Bedarf ist der nächste Beleg aus meiner Heimatsammlung. Es handelt sich um einen Einschreiben der dritten Gewichtsstufe (100-250g) von Herzogenrath nach Hamburg vom 10.01.1969. Frankiert wurde der Brief mit einem Zweier- und einem Dreieroberrandstreifen der BUND Nr. 575, also mit 150 Pfennig. Davon waren 70 Pfennig für den Brief und 80 Pfennig die Einschreibegebühr.

Schön finde ich auch die "Firmen-Lochung" als Eingangsvermerk am linken Rand. Daß sie den 13.01. als Datum nennt, ist nicht etwa auf die "Schneckenpost" zurückzuführen, sondern liegt daran, daß der 10.01. ein Freitag war und man wohl samstags beim Deutschen Ring nicht gearbeitet hat. Daher war der Sachbearbeiter wohl auch noch gut gelaunt und hat dem Wunsch des Absenders (siehe Kasten) entsprochen.

Beste Grüße,
Christoph


 
duphil Am: 20.05.2008 10:35:33 Gelesen: 154171# 17 @  
Dieser Beleg wirft bei mir nur Fragen auf:

Was ist das für ein Einschreibezettel?

Warum trägt der Beleg keinen Poststempel?

Hatte die Bank einen internen Postversand (als Vorläufer der Privatpost)?

Leider ist der Umschlag nur ein Fensterumschlag ohne weitere Daten. Könnte die handschriftliche 650 links neben dem Fenster die Postleitzahl des Empfängerortes (Mainz) sein ?





Mit freundlichen Gruß
Peter
 
AfriKiwi Am: 20.05.2008 10:50:12 Gelesen: 154167# 18 @  
@ duphil [#17]

Hallo Peter,

Das ist bestimmt interne Bankpost und 650 war, ich vermute - die Anfangsziffer der Bankleitzahl (3 Ziffern) was versteckt war links vom Fenster und nachträglich dazu geschrieben wurde.

Die Bankleitzahl sollte 550 sein, ein Falte wegen der Anlage (Brief) verursachte eine 6 statt 5.

Erich
 
Jürgen Witkowski Am: 20.05.2008 11:47:08 Gelesen: 154162# 19 @  
@ duphil [#17]

Soweit mir bekannt ist, ist die Sparda-Bank aus der Eisenbahner Spar- und Darlehnskasse hervorgegangen. In früheren Jahren konnte man als Kunde dieser Sparkasse beispielsweise an jedem Bahnhof am Fahrkartenschalter Geld abholen.

Möglicherweise wurde daher bahninterne Versandwege für Dienstpost genutzt. Es ist nur Spekulation, aber ich halte es für möglich.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Holger Am: 20.05.2008 13:39:51 Gelesen: 154156# 20 @  
Hallo,

zur Abwechslung mal wieder was "Bieniges":

Ein EBf, datiert vom 14.06.1946, mit einem R-Zettel aus "Rechenberg-Bienenmühle"



und ein EBf, datiert vom 25.10.1899, der Privatpost "Bockenheim". Die Marken zeigen einen Bienenkorb.



Bockenheim ist jetzt ein Stadtteil von Frankfurt/Main. Bis zur Eingemeindung (1895) war Bockenheim mit eigenen Stadtrechten vor den Toren der freien Reichsstadt Frankfurt versehen. Die Stadtrechte wurden Bockenheim bereits 1822 verliehen.

Vielleicht kennt ja jemand die "alte" Frankfurter Sparkasse 1822. Hier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Stadtwappen (einem Bienenkorb) und dem Logo / Gründungsjahr der Sparkasse.



Das Wappen von Bockenheim



AFS der Frankfurter Sparkasse

Doch diese Zusammenhänge wurden detailliert geschildert den Rahmen des Forums sprengen.

Der private Briefverkehr wurde am 01. November 1890 von G. Pranz gegründet. Am 15. März 1891 wurde die Firma von J. H. Platt übernommen, der sie am 31. März 1900 schloss. Das Unternehmen tauschte Post mit der Frankfurter Privatpost aus.

Belege aus der Zeit sind leider unheimlich schwer zu bekommen.

Summende Grüsse
Holger
 
Holger Am: 20.05.2008 13:56:25 Gelesen: 154151# 21 @  
Und wenn schon dabei bin noch ein paar "Bienen"-R-Zettel:

Die ersten beiden kommen aus Deutschland:




(Imme = alter Begriff für "Biene")

Die nächsten drei kommen aus den Niederlanden. Leider habe ich nur Fotokopien davon und (noch) keine Originale:





(Bijenkorf = holländisch für Bienenkorb).

Wer ähnliche R-Zettel sein eigen nennt bitte ich um Zusendung eines Scans per Mail. Vielen Dank.

Summ Summ
sagt Holger
 
Holger Am: 20.05.2008 14:03:00 Gelesen: 154148# 22 @  
Zu guter letzt noch ein EBf der "Privatpostanstalt Hansa Dresden". Die Marken zeigen ebenfalls einen Bienenkorb.



Die „Deutsche Privatpost Hansa” wurde am 1. Dezember 1886 durch C. Eckhoff in Dresden gegründet. Die ein Jahr später in „Dresdner Verkehrsanstalt Hansa” umbenannte private Postanstalt befördert zu niedrigeren Preisen als die Reichspost und mit eigenen Wertzeichen Sendungen im Stadtgebiet.

Am 31.03.1900 muss sie mit der Schließung aller privaten Postanstalten in Deutschland ihre Tätigkeit einstellen.

Die Reichspost zahlte an den Unternehmer eine Entschädigung von 226.523,76 Mark.

Das war´s aus meinem Fundus.

Grüsse
Holger
 
AfriKiwi Am: 20.05.2008 23:03:32 Gelesen: 154137# 23 @  
@ Holger [#20]

>>Vielleicht kennt ja jemand die "alte" Frankfurter Sparkasse 1822. Hier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Stadtwappen (einem Bienenkorb) und dem Logo / Gründungsjahr der Sparkasse.<<

In der Tat. Das Hochhaus 'Zum Bienenkorb' an der Konstabler Wache beherrscht die Kreuzung der Zeil mit der neuen Nord-Süd-Achse (1965) Auf dem Hochhaus ist ein Bienenkorb zu sehen.

Leider ist da Copyright auf Bilder aber dafür etwas anders von Bienen.

Erich


 
Holger Am: 20.05.2008 23:09:54 Gelesen: 154136# 24 @  
@ AfriKiwi [#23]

Stimmt - aber das ist leider Geschichte.

Die Sparkasse gehört mittlerweile zur HELABA (Hessische Landesbank). Das von Dir beschriebene Gebäude (arbeite etwa 2000 m davon entfernt) wird aktuell saniert und umgebaut.

In meiner Kindheit gab es den Sparkassenbienenkorb überall in Frankfurt - kann mich noch gut erinnern. Mein Schwiegervater hat dort 45 (!) Jahre gearbeitet und einen originalen Bienenkorb aus den 50-ern hat er vor der Verschrottung retten können. Dieser ziert nun unseren überdachten Freisitz im Garten.

Werde bei Gelegenheit einmal ein Foto machen. Bist Du aus Frankfurt ?

fragt
Holger
 
AfriKiwi Am: 21.05.2008 00:02:57 Gelesen: 154133# 25 @  
@ Holger [#24]

Hallo Holger,

Frankfurt am Main/Griesheimer, und mit Tochter (dann 10 Jahre) Bockenheim auch durchmarschiert (1999) zwischen Messegelände und Senckenberg Museum.

Mußte ihr doch mal Frankfurt am Main zeigen.

Unten: Eine Ansichtskarte von Frankfurt/Main

Erich


 
Holger Am: 21.05.2008 00:12:07 Gelesen: 154131# 26 @  
@ AfriKiwi [#25]

Habe verstanden - wenn Du mal wieder in FFM bist einfach melden. Dann gehen wir zum "Klaane Sachsehäuser" nach Dribdebach.

Für nicht eingeweihte: In eine berühmte Apfelweinkneipe nach Sachsenhausen.

Guds nächtle
Holger

Nachfolgend noch ein schöner Schmuckumschlag EBf aus Singapur. Frankiert mit Marken aus einem Markenheftchen (u.a. Michel 454 und 456 - Einheimische Insekten)
 


AfriKiwi Am: 25.05.2008 11:48:13 Gelesen: 154086# 27 @  
@ Holger [#26]

Sache 'Apfelweinkneipe in Sachsenhausen' beantwortet.

Hier ein portogerechter Einschreibebrief als Ganzsache von Bechuanaland - Lobatsi 4 JUL 62.

Erich


 
Jürgen Witkowski Am: 01.06.2008 21:45:27 Gelesen: 154035# 28 @  
Aus Braunau am Inn, einer heute in Österreich gelegenen Kleinstadt, stammt dieses Einschreiben vom 20. April 1943. Die Stadt und ein in der Gegend geborener Maler genossen Anfang der 1940er Jahre in Deutschland Kultcharakter, dem sich auch die Philatelie nicht entzog, wie man den Briefmarken und dem Sonderstempel entnehmen kann.

Mit nachdenklichen Sammlergrüßen
Jürgen


 
Pete Am: 08.06.2008 20:45:23 Gelesen: 153987# 29 @  
Auch ein Beleg aus dem Deutschen Reich, ebenfalls aus einer Zeit, die bis dato einiges durchgemacht hatte.



Es handelt sich hierbei um ein Einschreiben augenscheinlich der 1. Gewichtsstufe vom 04.01.1924 von Berlin nach Gelsenkirchen; Porto Standardbrief 10 Pf und Einschreibegebühr 20 Pf = 6x 5 Pf augenscheinlich portogerechte Mehrfachfrankatur. Rückseitig wurde der Ankunftsstempel von Gelsenkirchen vom 05.01.1924 abgeschlagen.

Kann sich jemand die blaue "22" erklären?

Gruß
Pete

P.S.: der berühmte Sprung in der Schüssel war hier auf den Marken leider nicht zu finden :-/
 
Pete Am: 09.06.2008 18:18:32 Gelesen: 153967# 30 @  
Oberschlesien Mi-Nr. 4 als portogerechte Mehrfachfrankatur auf Ortseinschreibebrief, gelaufen am 20.07.1920 innerhalb Beuthens:



Das Porto setzt sich aus 40 Pf Entgelt für den Standardbrief und 50 Pf Einschreibegebühr = 90 Pf.

Der mittlere senkrechte 3er-Streifen im Neunerblock weist zufällig auch noch den Plattenfehler "unten schmale Umrandungslinie" auf. Dieser kommt auf 1/10 der 10 Pf Marken eines Schalterbogens vor und beruht auf ein fehlerhaftes Urklischee, welches zur Druckbogenklischeeherstellung auf 15 Stück vervielfältigt wurde.

Gruß
Pete
 
Jürgen Witkowski Am: 05.07.2008 13:02:55 Gelesen: 153856# 31 @  
@ Pete [#30]

Wenn ich schon in der Seltenheit und der Ausgefallenheit des von dir gezeigten Beleges nicht mithalten kann, so will ich wenigstens geografisch in die Nähe kommen.

Portofreier Dienstbrief der Regionaldirektion für Post und Telekommunikation der Volksrepublik Polen in Kattowitz als Einschreibe-Luftpostbrief an die Regionaldirektion der Deutschen Bundespost in Hannover vom 12. Januar 1979.

Die Adressen sind, wie bei solchen Dienstbriefen üblich, in der UPU-Sprache Französisch gehalten.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 15.07.2008 21:43:29 Gelesen: 153760# 32 @  
Innerhalb von Ägypten von Kairo nach Alexandria lief dieser Einschreibebrief am 23./24. März 1937.

Frankatur:

MiNR 221, 15 Mills, Sitzung der ägyptisch-englischen Konferenz in London

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
duphil Am: 27.09.2008 20:43:12 Gelesen: 153444# 33 @  
Hallo zusammen!

Hier möchte ich ein Einschreiben aus der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone) vorstellen.

Der Brief wurde am 17.3.1949 in Hohenturm (ca. 8 km östlich von Halle) abgeschickt und bekam am 20.3.1949 einen Ankunftstempel von Braunschweig.

Der Brief ist Portogerecht frankiert: Porto für einen Fernbrief über 20 g waren 48 Pfennig, die Gebühr für das Einschreiben betrug 60 Pfennig.

Verwendet wurden die Michelnummern 211 und 220.

Der Blanko-Einschreibezettel wurde von dem Postbeamten/der Postbeamtin handschriftlich mit dem Ortsnamen Hohenturm versehen.



Aber auch die Rückseite ist interessant. In Braunschweig gab es, wie gesagt einen Ankunftstempel. Ob das zu diesem Zeitpunkt normal war, kann ich nicht sagen.



Und weil mir der Ankunftstempel ungewöhnlich vorkommt, hier noch ein Einzelbild:



Mit freundlichen Gruß
Peter
 
reichswolf Am: 28.09.2008 01:30:08 Gelesen: 153434# 34 @  
@ duphil [#33]

Hallo Peter,

Ankunftstempel auf Einschreiben gab es in Deutschland auch noch nach dem Krieg. Im Westen entfielen sie erst Ende Juli 1956. Auch die Form des Braunschweiger Stempels ist zeitgerecht und ganz normal, in dieser Form wurden die Ankunftstempel nach dem Krieg neu gefertigt. Der Stempel aus Hohenturm ist dagegen ein wiederverwendetes Vorkriegsmodell.

Beste Grüße,
Christoph
 
Hermes65 Am: 28.09.2008 23:22:59 Gelesen: 153407# 35 @  
Auch von mir ein Einschreiben vom 25.4.1968 mit einem Eckrand-Viererblock der 516.

Portozusammensetzung: 30 Pf für den Brief + 80 Pf Einschreibegebühr, die Überfrankatur liegt in der Toleranz.


 
Pete Am: 22.03.2009 22:30:49 Gelesen: 153010# 36 @  
Auf dem gestrigen Tauschtag in Oberhausen erwarb ich u.a. 2 Einschreiben aus Rumänien als Mehrfachfrankatur, gelaufen nach 41542 Dormagen.

Einschreiben Nr. 1 lief am 09.05.2001 als Übergabeeinschreiben im B5-Format, frankiert mit 4x 16.500 Lei (Aufdruck auf 70 Lei) = 66.000 Lei:



Einschreiben Nr. 2 lief am 19.07.2001 als Übergabeeinschreiben + Rückschein (dieser rückseitig mit Klammer befestigt), frankiert mit 6x 10.000 Lei (Aufdruck auf 1095 Lei) = 60.000 Lei:



Rumänien wurde in der Zeit nach dem Zerfall des Ostblocks von einer stärkeren Inflation heimgesucht, bei der man zum 01.07.2005 mehrere Nullen strich und durch eine neue Währung ersetzte.

Zur kurzfristigen Herstellung neuer und passender Nennwerte wurde in den Jahren 1996-2001 sowie 2005 ältere Frei- und Sondermarken überdruckt und mit neuen Nennwerten versehen. Der Überdruck der alten Nennwerte erfolgte nicht wie sonst üblich mittels eines Balkens sondern in verschiedenen Formen und Farben, Bsp. Tiere, Pflanzenblätter, Musikinstrumente u.a.

Die meisten Marken (insgesamt 120 Werte, davon 2 Blocks) sind im Michel im Cent- bzw. unteren einstelligen Eurobereich bewertet, allerdings m.E. nach schwierig zu finden.

Gruß
Pete
 
Pete Am: 23.03.2009 20:44:36 Gelesen: 152983# 37 @  
Nachtrag zu [#36]:

Im nachfolgenden Scan kann man einige Aufdruckmotive sehen, die die rumänische Post verwendete, um ältere Marken wieder verkaufen zu können:



Die Auflagen für die im vorherigen Beitrag genannten 120 verschiedenen Marken bewegen sich zwischen 30.000 Stück (Mi-Nr. 5353) und 5,2 Mio Stück (Mi-Nr. 5314, siehe letzte Reihe, 3. Marke auf dem Scan). Die beiden Blocks belaufen sich auf 10.000 (Bl. 362) bzw. 76.426 Stück (Bl. 309).

Teilweise ist die seinerzeit zur Markenentwertung verwendete Stempelfarbe wasserempfindlich; daher einige verschmierte Stempelabschläge bei abgelösten Marken!

Gruß
Pete
 
rostigeschiene Am: 25.03.2009 23:38:55 Gelesen: 152934# 38 @  
Hier ein schöner Beleg aus Malaysia



Gruß
Rostigeschiene
 
asmodeus Am: 26.03.2009 07:10:22 Gelesen: 152922# 39 @  
Hier eine private Einschreibenganzsache mit Zusatzfrankatur aus Großbritannien. R- Zettel: "Vom Auslande über Bahnpost 1 Holzminden- Berlin. Eingeschrieben"


 
Pete Am: 12.04.2009 12:06:13 Gelesen: 152776# 40 @  
Letztes Wochenende fand ich auf einem Tauschtag in Sachsen 2 Einschreibebelege aus Nigeria in einer Krabbelkiste, gelaufen von Lagos (Nigeria) an eine Postfachanschrift in 33... Bielefeld. Beide Belege weisen das B4-Format auf, daher nachfolgende Scans nur als Ausschnitte.

Der Beleg Nr. 1 zeigt links oben in dem Ausschnitt die aktuelle Version nigerianischer Einschreibeaufkleber. Als die Sendung in Deutschland ankam, erhielt diese seitens der Deutschen Post einen deutschen Einschreibeaufkleber:



Besonders auffällig ist die Markenentwertung:



Der Beleg Nr. 2 zeigt wie Nr. 1 die gleichen Einschreibeaufkleber aus Nigeria und der Deutschen Post. Bei diesem Brief ist die Frankatur auffällig, entwertet am 02.12.2008:



Die linke Marke zu 500 Niara wurde am 23.05.1990 verausgabt und stellt bisher die höchste Nominale auf Marken aus Nigeria dar. Ursprünglich handelt es sich laut Michel bei dieser Ausgabe (Mi-Nr. D546) um eine Gebührenmarke, betrug das Porto für einen Standartbrief seinerzeit nach Deutschland weniger als 1 Niara; die höchste bis 1990 sonst verausgabte Nominale als Freimarke betrug 2 Niara.

Seit 1990 hat die Inflation in Nigeria zugeschlagen, so dass augenscheinlich auch die früher als Gebührenmarken genutzte Mi-Nr. D546 als Freimarke dient. Am 13.02.2009 lag der Wechselkurs 1 Euro = 191,70 Niara (http://de.wikipedia.org/wiki/Naira).

Die häufigsten Vertreter aus dem 4 Marken umfassenden Satz Mi-Nr. A-546-D546 stellen die Werte zu 20 Niara (Steinwall) und 50 Niara (Steinbrücke) dar, die bereits häufiger zum Schaden der Post gefälscht wurden (Bsp. Beitrag 44 auf http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=156&CP=0&F=1).

Gruß
Pete
 

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