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Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Das Thema hat 165 Beiträge:
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DL8AAM Am: 12.09.2012 15:35:03 Gelesen: 115766# 91 @  
@ Nachtreter [#90]

Besten Dank. Ich habe mir das Handbuch [1] auf der DPAG Seite mal angeschaut und das dort gezeigte Beispiel entspricht in der Form (bis auf die Unterstreichung des Absenders) "meinem" Label und wieder eine neue Einschreibevariante in der Sammlung. ;-)



Beste Grüße
Thomas

[1]: "PostKIT 7.1: Die Versandsoftware für EINSCHREIBEN und NACHNAHME für Gewerbe- und Geschäftskunden" - http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/p/postkit/postkit_handbuch_v7_1.pdf
 
Martinus Am: 28.01.2013 20:36:38 Gelesen: 111714# 92 @  
Als die Post noch schnell war - "Kölner Dom"

Wir schreiben den 1. April 1949 und betreten ein Postamt in Solingen Wald, weil wir noch schnell einen Brief aufgeben möchten. So stelle ich mir die Scene vor. Bitte, ich hab es eilig. Der Brief muss schnell beim Empfänger sein und bitte am besten noch heute?

Nicht möglich?

Ich kann hiermit belegen, dass es geht:



Wenn man sich also das Datum anschaut, dann ist es der 1.4.1949 16 - 17 Uhr (kurz vor Torschluss).



Heute noch, nicht möglich - aber morgen wird man als Antwort gehört haben. Dennoch war der Beleg schon heute im Empfänger Postamt - naja, von einem Stadtteil zum nächsten.

Der 1.4.1949 8 - 9N

Der Brief wurde vermutlich am 02.4.1949 zugestellt und das nach noch nicht mal 24 Stunden!

mit Sammlergruß martinus

P.S.: Wenn ich heute etwas schnell verschicken möchte, dann per express - dieser Hinweis fehlt hier aber!
 
Heinrich3 Am: 17.02.2013 18:23:37 Gelesen: 111038# 93 @  
Bevor der Beleg in die Tonne wandert, zeige ich hier den einfachen, mit der Hand ausgefüllten Einschreibe-Zettel aus Encarnacion in Paraguay.


 
Gerhard Am: 18.02.2013 12:12:58 Gelesen: 110972# 94 @  
@ am1937a [#93]

Warum in die Tonne, so etwas ist doch sammelwürdig, auch wenn die linke Marke eindeutig ein Knochen ist.

Gerhard
 
Heinrich3 Am: 18.02.2013 15:21:45 Gelesen: 110959# 95 @  
Beide Marken sind oben beschädigt, auf der Rückseite sind noch 2 weitere beschädigte Marken (alle der gleiche Markentyp), außerdem wurde sowohl vorne wie hinten je eine Marke (vom Vorbesitzer?) ausgeschnitten.
 
DL8AAM Am: 28.02.2013 21:19:57 Gelesen: 110513# 96 @  
Hier ein echtes Bedarfsbeispiel für das neuere Layout der Einschreibenmarke "Zusatzentgelt bezahlt"-Label der DPAG:



Einschreibelabel mit Briefmarkeneigenschaft (Barcode und zusätzlichem 2D-Matrixdatenkode), Text in Großbuchstaben "ZUSATZENTGELT BEZAHLT". Bei der direkten, älteren Vorgängerform dieser Briefmarke wurde der Schriftzug 'normal großklein' geschrieben, d.h. "Zusatzentgelt bezahlt" [1].

Diese Labels werden wie Briefmarken verkauft und sind wie diese "jederzeit später, von jedermann und von überall" verwendbar. Sie decken den Portoanteil für das Zusatzentgelt EINSCHREIBEN ab, d.h. das normale Briefporto (hier 58 Cent) muss vom Kunden in sonstiger Form (hier als Briefmarke, entwertet per Handstempel "LAATZEN 3 / b / 30880" am 27.02.2013) zusätzlich aufgebracht werden.



Nicht so häufig.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.jolschimke.de/label/das-neue-layout-der-einschreibenmarke.html
 
Lothar Schrapp Am: 01.03.2013 18:29:02 Gelesen: 110434# 97 @  
Jetzt ein älteres Einschreiben, das am 12.07.1882 vom Königlichen Amtsgericht Burgsteinfurt als Zwangsversteigerungs-Patent, so die Bezeichnung durch das Gericht, nach Münster geschickt wurde. Der Stempelabschlag in Burgsteinfurt erfolgte am 26.07.1882; noch am selben Tag die Ankunft in Münster i. W. / 1. - nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr. Burgsteinfurt liegt ja auch fast vor der Haustür von Münster.



Die Rückseite des Faltbriefes habe ich nicht eingescant, da ich nicht ausschließen kann, dass noch Nachfahren des Schuldners leben.

Mit Sammlergruß
Lothar Schrapp
 
drmoeller_neuss Am: 10.03.2013 21:10:09 Gelesen: 109839# 98 @  


Einschreibebrief aus Salimiyah aus Kuwait vom 03. August 1988 an die Deutsche Bank in Duisburg.
 
baerandre Am: 28.01.2014 00:03:17 Gelesen: 100827# 99 @  
Hallo zusammen,

damit der Thread nicht vollkommen in Vergessenheit gerät, habe ich auch noch einen Beleg, der hier hin passen könnte.



Aus 1924 vom Postrechnungsamt ein Einschreiben nach Falkenberg in Schweden.

Vielleicht sammelt ja der ein oder andere auch Einschreibebelege und kann hier den einen oder anderen einstellen.

Gruß

Andre
 
Sachsendreier53 Am: 12.02.2014 09:24:14 Gelesen: 100487# 100 @  
Einschreiben/Postauftrag mit R-Zettel Görlitz 3 964 c vom 12.7.1934 nach Großröhrsdorf in Sachsen.

Vorder- und rückseitig ist das Kuvert mit dem Ankunftstempel/Werbestempel versehen, Großröhrsdorf 13.7.34. 5-6 Hauptsitz der Band-Industrie Sachsens



mit Sammlergruß,
Claus
 
Altmerker Am: 20.04.2014 17:50:55 Gelesen: 99255# 101 @  
Als Kiew noch Hauptstadt der Ukrainischen Sowjetrepublik war, bekam ich dieses Einschreibpäckchen, das von Zoll und dem zuständigen Ministerium für Außenhandel in Kiew kontrolliert wurde. Aufkleber/Stempel rechts. Die Päckchen-Karte war vorgedruckt. Eingetragen wurden Aufgabepostamt Kiew-86 und Nummer per Hand, dazu das Porto 3 Rubel 25 Kopeken, also der Gegenwert von 10 DDR-Mark.

Gruß
Uwe


 
volkimal Am: 08.02.2015 11:02:54 Gelesen: 93706# 102 @  
Hallo zusammen,

auf einem Brief aus dem Saargebiet ist dieser grüne Einschreibezettel:



Der Brief wurde im Dezember 1925 verschickt. Siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=100756

Wer weiß wo und wann solche grünen R-Zettel verwendet wurden?

Viele Grüße
Volkmar
 
merkuria Am: 08.02.2015 12:58:53 Gelesen: 93694# 103 @  


Einschreibe-Luftpost-Drucksache von Peking in die Schweiz, Aufgabe 16.10.1973
Korrekte Frankatur von 56 fen gemäss gültiger Taxverordnung 01.07.1956 – 31.12.1976.

Die Taxe stellt sich wie folgt zusammen:

Drucksache bis 50g = 9 fen
Einschreibegebühr = 32 fen
Luftpostgebühr Drucksachen je 10g = 15 fen
Ergibt total = 56 fen
 

Frankiert wurde mit einem kompletten Satz Mi.Nr. 1144-1147 sowie mit Dauermarken Mi.Nr.1086 und 1089.

Die China Stamp Export Company verschickte auf diese Weise die Neuheiten an ihre Abonnenten, was nach Weltpostvereinsordnung eigentlich nicht zulässig war. Diese Warensendungen mit Rechnungsinhalt hätten als Briefpost versendet werden müssen! Die Firma änderte ab 1981 diese Praxis.
 

Schmuggler Am: 13.05.2015 12:19:00 Gelesen: 91642# 104 @  
@ asmodeus [#39]

Guten Tag,

ich sehe in Deinem Beitrag, dass Du einen R.-Zettel "Aus dem Auslande ... " vorgestellt hast. Wie ich das so sehe ist in Folge der Beitrag nicht mehr bearbeitet worden.

Frage: Kennst Du Dich mit diesen speziellen R.-Zetteln zu dieser Zeit aus?
 
Marcel Am: 14.05.2015 12:19:59 Gelesen: 91534# 105 @  
@ volkimal [#102]

Hallo Volkmar!

Zu Deiner Frage beschreibt: http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/r-zettel-classic-1875-1997/

[...] Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche “R”). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe.

schöne Grüße
Marcel
 
Journalist Am: 17.08.2015 17:47:42 Gelesen: 88340# 106 @  
Hallo an alle,

die deutsche Post AG hat für circa 6 Wochen kurzfristig ein sogenanntes Tracking-Label getestet:



Vielleicht wird jetzt mancher fragen, was hat das den mit Einschreiben zu tun - daher hier kurz folgender Scan von der Innenseite dieser TrackNow-Label:



Man hat hier kurzfristig Einwurfeinschreibelabel gedruckt, die allerdings keine Versicherung haben !

Zu Kaufen war alles über die eFiliale bis letzte Woche:



Ausführliche weitere Infos vorab vom Artikel aus der Septemberausgabe der philatelie findet ihr unter folgenden Link:

http://jolschimke.de/label/pilotversuch-tracknow-label-der-deutschen-post-ag.html

Außerdem wurde dort erstmals über den EAN-Code auf Bogenrändern von Zuschlagsmarken berichtet - gehört zwar nicht direkt hier her aber trotzdem noch ein Bild zur Info



Soweit einige Neuigkeiten aus der Forscherküche der Deutschen Post AG - viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 01.10.2015 22:06:52 Gelesen: 86822# 107 @  
Wir hatten das ja bereits schon einmal. Briefe, die im Ausland für teuer Zusatzporto als Express-Sendungen nach Deutschland aufgegeben wurden, werden hier von der DPAG, da diese im Gegensatz zu ihrer Tochter DHL ja aktuell kein Express im Inland mehr anbietet, fix mal eben zu einem EINWURFEINSCHREIBEN umdeklariert:



Express POST International der Australischen Post - der tatsächliche Express-Versand ist auf dem australischen Label an Hand des LX-Präfixes in der Sendungsnummer auch verifizierbar - vom 14.10.2014. In Bereich der DPAG dann aber als Einwurfeinschreiben behandelt, siehe das DPAG-Label 912-657-550). Eingegangen beim Empfänger am 21.10.2014, eine saubere 8-Tage-Express-Leistung! Ob das so im Sinne des Absenders ist?

Zitat aus der rückseitigen Beschreibung "The Express Post International product provides guaranteed air despatch overseas by next business day from capital cities", was hier ja wohl nur die Strecke vom australischen Postamt bis zum Ausfliegen aus Australien als Garantieversprechen abdeckt. Ab dann wirds wieder unexpressig, zumindest in Deutschland, siehe dazu auch die Nebenbestimmung "some overseas post offices may choose to deliver this item as normal non-priority mail", some post offices, einige Postanstalten. ;-)

Eine kurze Frage, handelt es sich bei diesem Umschlag um eine Ganzsache? Ja oder Ja? Die Frankatur findet sich eingedruckt unter dem deutschen Einschreibelabel "Prepaid envelope" in der 500 Gramm/20 mm (Priority Air Service)-Wertstufe. Vom Prinzip her eine echte Ganzsache, oder?

Gruß
Thomas
 
Nachtreter Am: 02.10.2015 08:44:35 Gelesen: 86783# 108 @  
@ DL8AAM [#107]

Das "Einschreib-" Label dürfte allerdings nur noch der Sendungsverfolgung (Track & Trace) dienen!

Viele Grüße

Nachtreter
 
Journalist Am: 02.10.2015 13:18:48 Gelesen: 86745# 109 @  
@ DL8AAM [#107]
@ Nachtreter [#108]

Hallo Thomas und Nachtreter,

zuerst einmal zum Produkt "Expresssendung" egal von wo nach wo - dies war früher der klassische Eilbrief. Heute ist es nur noch "Abzocke" der jeweiligen Postverwaltung, die dem Kunden vorgaukelt der Brief würde schneller unterwegs sein. In Wahrheit ist er genauso schnell oder sogar langsamer unterwegs, es kostet nur wesentlich mehr Geld als ein normaler Brief oder teilweise ein Einschreiben.

Angeboten wird von der jeweiligen Postverwaltung oft nur die angebliche schnelle Beförderung im eigenen Land und zumindest in manche Länder auch eine Sendungsverfolgung. Diese kann man aber in der Regel billiger haben, wenn man ein Einschreiben ins Ausland wählt. Dies wird genauso schnell bearbeitet und gescannt wie dieser "Expressbrief".

Außerdem muß dieser Expressbrief bei der Auswechslungsstelle zum anderen Land auch in einem extra Kartenschluß erfasst werden. Dies passiert beispielsweise bei Expressbriefen von Österreich nach Deutschland nicht, die Briefe werden dann als ganz normale Briefe weiter befördert. Dies wird dem österreichischen Absender aber in der Regel wissentlich verschwiegen. Man macht hier viel Geld mit einer mangelhaften oder gar keiner Dienstleistung.

Wenn man es wirklich schnell haben will, muß man heuzutage je nach Land EMS oder auch als Cronopost bekannt oder auch als Datapost bekannt oder als richtige Expresssendung bekannt - benutzen, die geht aber noch viel mehr ins Geld - hier wird aber zumindest auch eine entsprechende Dienstleistung angeboten und geliefert.

Ich kann daher nur jedem Kunden abraten, diese internationale Dienstleistung (die in Realität keine ist) in Anspruch zu nehmen, man wird nur geschröpft! - egal ob von der deutschen Post der österreichischen Post oder einer anderen Postverwaltung.

Einzig für den Portostufensammler kann es ansatzweise interessant sein.

2. Zum Umschlag selbst - den halte ich für eine Ganzsache

3. Zum deutschen Eingangslabel:

Das Label wird in Deutschland nur angebracht, wenn die ausländische Postverwaltung diese Sendungen auch in einem separaten Kartenschluß an Deutschland übergeben hat. Es dient einfach nur dazu, bei der Zustellung noch ein Scanevent zu produzieren, damit ansatzweise der Dienstleistung ein gewisser Service geboten wird (aber nur wenn der Brief wie erwähnt separat der Deutschen Post übergeben wurde !)

Bezüglich der Einwurflabel gibt es im Laufe der letzten Jahre auch schon einige Varianten. Diese werden gerade bearbeitet und sollen im nächsten Modern der Arge R + V-Zettel komplett vorgestellt werden.

Soweit für heute viele Grüße Jürgen
 
wajdz Am: 14.10.2015 18:10:28 Gelesen: 86273# 110 @  
Wie ich eben gelernt habe, ist das deutsche R-Label ein Eingangslabel zur Festlegung des Status. Hier Einschreiben angekreuzt. Zur Portorichtigkeit kann ich nichts sagen, die Zusammenstellung der Markenmotive ist aber recht originell. Kunst und Comic.



MfG Jürgen -wajdz-
 
Journalist Am: 15.10.2015 11:51:18 Gelesen: 86191# 111 @  
@ Journalist [#106]

Hallo an alle zur Ergänzung zu dem Tracknow Label:

Der Verkauf wurde Mitte August eingestellt. In den letzten Tagen habe ich nun von verschiedener Seite erfahren, daß das Produkt wieder in der eFiliale zu kaufen ist, allerdings für 18,00 Euro.

Ich habe nun umgehend eine Testbestellung zur Prüfung unternommen, die vorgestern angekommen ist.

Verkauft werden die selben Hefte wie aus der Versuchszeit. Es handelt sich scheinbar um die bis zum Verkaufsstop nicht verkauften Restbestände, die nun vom Preis her als normale Einwurf-Einschreiben verkauft werden, vielleicht wurden nicht so viele verkauft und man wollte den Restbestand nicht schreddern.

Wie man nun haftungstechnisch die günstigen Sendungen behandelt, ist mir nicht klar - vermutlich wird man hier einfach zahlen, denn eine Erfassung der nicht verkauften Nummern und entsprechende interne Umbuchung als Einwurfeinschreiben dürfte zu aufwendig sein.

Neue Aussagen über das Versuchsergebnis liegen nicht vor, aber es gibt ein erstes Gerücht, das hier ein neues Produkt kommen soll - wie der Name letztendlich aussehen wird muß man noch abwarten.

Fest steht außerdem das die bisherigen Scan-Druckstationen gegen neue Handscanner auch im Briefbereich ersetzt werden, hier soll die Software und Hardware im Brief- und Paketbereich vereinheitlicht werden. Daher dürften die Quittungen und Auslieferungsbelege demnächst anders aussehen.

Soweit für heute eine erste Ergänzung.

Viele Grüße Jürgen
 
wajdz Am: 20.10.2015 18:32:52 Gelesen: 85951# 112 @  
@ Marcel [#105]

Zitat: Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche “R”). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe.

Ich nehme an, die Farben der R-Zettel entsprechen den Nationalfarben des jeweils ausgebenden Landes. Dieser hier zeigt jedenfalls die Farben Ungarns.



MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 20.10.2015 18:57:03 Gelesen: 85943# 113 @  
@ Marcel [#105]

Hallo Marcel,

ich habe Deine Antwort gerade erst entdeckt. Danke schön!

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 20.10.2015 19:48:17 Gelesen: 85933# 114 @  
@ wajdz [#112]

Hallo Jürgen,

du schreibst: "Ich nehme an, die Farben der R-Zettel entsprechen den Nationalfarben des jeweils ausgebenden Landes. "

Das passt nur in den seltensten Fällen. Hier eine Auswahl von 9 Einschreibezetteln:



Bei den 9 Zetteln passt deine Aussage nur beim R-Zettel aus Prag, denn die Tschechische Fahne ist blau-weiß-rot. Evtl. stammt die Farbe bei Österreich noch aus der Zeit von Österreich-Ungarn. Von 1867–1918 war dort die Nationalflagge schwarz-gelb.

In allen anderen Fällen hat die Farbe der R-Zettel vermutlich nichts mit den Farben der Länder zu tun. Die häufigsten Farben bei R-Zetteln sind schwarz-rot. Die anderen Farben kommen seltener vor.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 25.10.2015 22:44:20 Gelesen: 85747# 115 @  
@ volkimal [#114]

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn mal meine klare Regelung existieren würde, aber es hätte ja sein können. Hier mal ein R-Zettel in einem Sonderstempel. Kommt bestimmt auch nicht oft vor.

Briefganzsache mit Wertstempeleindruck wie Minr 1406 (100), philatelistisch begründetem Zudruck und Sonderstempel vom 2.10.1994



MfG Jürgen -wajdz-
 

Das Thema hat 165 Beiträge:
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