Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (313) Rumänien: Belege nach 1945
Das Thema hat 317 Beiträge:
Gehe zu Seite:  1   2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 13 oder alle Beiträge zeigen
 
Michael Mallien Am: 27.10.2016 19:09:26 Gelesen: 95018# 1 @  
Ich bin beeindruckt über die vielen tiefgreifenden Fachbeiträge zur rumänischen Philatelie.

Mir fiel auf, dass sich die führenden Rumäniensammler hier offensichtlich ausschließlich mit der rumänischen Klassik beschäftigen!

Wie sieht es denn aus mit der Rumänienphilatelie nach 1945?

Ich selbst sammle das Gebiet nicht, habe aber ein paar Belege, die ich sehr schön finde und sie euch deshalb vorführen möchte.

Als erstes ein einfacher Brief im A5-Format aus dem Jahr 1995 von Bukarest nach Hamburg. Das Porto summiert sich auf 1000 Lei:



Hier noch einmal Marken und Stempel vergrößert:


 
10Parale Am: 27.10.2016 23:11:37 Gelesen: 94992# 2 @  
@ Michael Mallien [#1]

Ich möchte die Frage gerne aus meiner Sicht beantworten, doch zuvor möchte ich auf den Beleg eingehen, den du vorstellt. Es ist ein sehr schöner Brief, den ich auch sammeln würde, nicht nur wegen der Marken, sondern auch wegen des 2-K-Stempels BUCURESCI-CARTARE-C81.

Der Brief lief in der Zeit nach der Revolution von 1989, in der sich die vom Kommunismus zerfetzte Währung, der Lei, stabilisieren musste. Wie konnte er dies? Natürlich nur mit einer Inflation, die eines Tages in einer Geldentwertung mündete.

Insofern ist das Porto (lt. Calin Marinescu´s Werk über die rumänischen Posttarife) in Höhe von 940 Lei (Gewicht war wohl zwischen 21 und 50 gramm) auch nur eine flüchtige Erscheinung, so ähnlich wie im Deutschen Reich 1923, nur nicht ganz so grass. Entweder wurde der Brief überfrankiert, weil es keine anderen Marken gab (was ich mir gut vorstellen kann) oder der senkrechte Dreierstreifen von 60 Lei führte einfach zur Überfrankierung.

Nun zu deiner Frage, wie steht es mit der rumänischen Philatelie nach 1945, also nach Ende des II. Weltkrieges:

Briefmarkensammeln bzw. Philatelie ist ein Hobby, dass sich die Rumänen kaum gönnen, will sagen, die Philatelie ist nicht in der Breite des Volkes angekommen. Hierin liegt ein Fluch und ein Segen. Der Segen ist wohl der, dass die rumänische Philatelie (schon früher als 1945) ein Nischendasein führte und nun langsam der Vorhang bei Seite geschoben wird. Briefmarken waren zum Export bestimmt, ähnlich wie Bärenfelle oder der Reichtum der Karpatenwälder, der zu teuren Devisen an den kapitalistischen Westen verscherbelt wurde.

Die Auflagenzahl der Briefmarken war zwar (glaubt man den offiziellen Angaben) im Durchschnitt nicht sehr hoch, jedoch gab es enorm viel Briefmarken. Und wie alle Länder, die im Umfeld des Sowjetreiches lebten, genießt diese Zeit und die Zeit nach den Umwälzungen wenig Beliebtheit im Westen. Der Westen wurde vom Westen gespeist, d.h. Coca-Cola und Micky-Mouse prägten Westeuropa, während alles jenseits der "Mauer" hinter einem nebulösen Vorhang schwebte.

Umso mehr gefallen heute Briefe wie dieser, den du zeigst. Ich zeige hier noch einen anderen Brief "nach 1945", ein Einschreiben, dass am 23.6.1972 von Cluj Napoca nach Basel lief (rückseitiger Ankunftsstempel von Basel vom 27.6.1972. Ein einfacher Brief bis 20 gramm musste in dieser Periode 2,10 Lei gekostet haben. Mir ist das höhere Gesamtporto für ein Einschreiben von 6,60 Lei jedoch noch nicht plausibel.

Liebe Grüße

10Parale
   
 
Michael Mallien Am: 28.10.2016 21:52:09 Gelesen: 94950# 3 @  
@ 10Parale [#2]

Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Sie hilft die Situation der Rumänien-Philatelie einzuschätzen. Solche „moderneren“ Briefe können ein schöner Zugang zur Philatelie eines Landes sein, welches ansonsten weniger attraktiv erscheint. Das schöne ist, dass man z.B. einfach nur Belege sammeln kann, die man selbst schön findet. Was scheren mich Vollständigkeit oder irgendwelche Sammlerprodukte. Anhand der Belege lernt man viel über ein Land, über Postgeschichte, Versendungsarten usw. Besonders dann, wenn man hier im Forum so kompetente Auskunft erhält.

Das finde ich übrigens auch an der zurzeit so rasant wachsenden Thread-Reihe „Echt gelaufene Belege“ so schön. Ich hoffe, dass die einzelnen Threads dieser Reihe noch viel Futter bekommen. Ich selbst werde immer etwas posten, wenn mir entsprechende Belege unterkommen.

Ich hatte schon immer mal überlegt ein osteuropäisches Land zu sammeln, gleichzeitig aber vor der Ausgabenvielfalt, den speziell für Sammler hergestellten Produkten oder Fälschungsproblematik zurück geschreckt. Am ehesten dachte ich noch an Polen, weil es dort auch so einige Überschneidungen mit der deutschen Philatelie gibt.

Im Grunde genommen braucht es für den Beginn einen Katalog und evt. noch Informationen zu Gebührenperioden und schon kann es los gehen. Mit der Zeit wird sich dann ergeben, was für weitere Literatur für den eigenen Anspruch nötig ist.

Ich habe noch weitere Rumänien-Belege, von denen ich heute den nächsten vorstellen möchte. Es handelt sich um ein Einschreiben aus dem Jahr 1994, wieder gelaufen von Bukarest nach Hamburg und frei gemacht mit 1160 Lei:


 
10Parale Am: 29.10.2016 19:43:46 Gelesen: 94925# 4 @  
@ Michael Mallien [#3]

Ein schöner Beleg, den Du da zeigst, freigemacht mit 2 Marken der Serie "Hotels und Herbergen" aus dem Jahr 1991, die es übrigens in 2 Varianten mit und ohne Wasserzeichen gab. Bei den Freimarkenserien gibt es oftmals keine Angaben über die Auflagenzahlen.

Lt. Minescu müsste der eingeschriebene Brief 1.150 Lei gekostet haben, also hier auch eine leichte, ungewollte Überfrankatur um 10 Lei.

Ich möchte ein Einschreiben vom 24.09.2007 vorstellen, welches eine philatelistische Besonderheit aufweist: Der Absender ist gleichzeitig der Designer der Marken, die den Brief zieren und frankieren: MIRCEA DRAGOTEANU.

Die Marken wurden 2007 zum Anlass 100. Jahrestag der Ausgabe der Lokalpostmarken der "Bistra-Post" der Sektion Mühlbach des Siebenbürgischen Karpatenvereins" herausgegeben. Damals gab es 2 Marken zu 2 und 6 Heller für die private Postzustellung des S.K.V.

Die Marken haben eine vergleichsweise geringe Auflage, der Höchstwert zu 2,10 Lei (3 x auf dem Brief) wurde lediglich 41.000 Mal reproduziert.

Auf Seite 131 seines Werkes Posttarifwerkes Volume 2 führt Minescu aus, dass Einschreiben bis 20 gramm ins Ausland im Jahr 2008 exakt 7,30 Lei gekostet haben.

Liebe Grüsse

10Parale

  
 
volkimal Am: 30.10.2016 21:00:46 Gelesen: 94876# 5 @  
Hallo zusammen,

beim Thema Siebenbürgen habe ich diese Karte von Maria Rehner an meine Tante Gisela vorgestellt. Näheres zu der Karte siehe dort http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=137728



Frau Rehner stammte aus Siebenbürgen in Rumänien. In den Sommerferien 1944 fuhr Frau Rehner zu ihrer Mutter nach Agnita in Siebenbürgen. Von dort schickte sie diese Postkarte an Tante Gisela. Frau Rehner wollte zum Ende der Ferien wieder nach Deutschland zurückkehren. Sie hat es aber aufgrund der politischen Entwicklung nicht mehr geschafft. Hierzu einige Daten:

23.8.44 Umsturz in Rumänien, Verhaftung Antonescus (rumän. Marschall)
25.8.44 Rumänien erklärt Deutschland den Krieg
31.8.44 Eroberung von Bukarest durch die sowjetischen Armee
12.9.44 Im Waffenstillstandsvertrag zwischen der Sowjetunion, Großbritannien, den USA und Rumänien heißt es in Artikel 2: "Rumänien entwaffnet und interniert alle deutschen und ungarischen Streitkräfte... Alle Staatsangehörigen dieser beiden Länder werden interniert..."

Ob Frau Rehner auch interniert wurde, konnte ich bisher noch nicht erfahren. Sie war aber noch mindestens bis Ende 1948 in Rumänien, denn ich besitze noch drei Briefe von ihr, die sie 1948 aus Bukarest an Großvater schickte.



Die beiden Briefe vom 13.1.48 und 24.2.48 dokumentieren sehr schön den Übergang von der Monarchie zur Volksrepublik, die sich mit dem Jahreswechsel 1947/48 vollzog. König Michael musste zum 30.12.48 abdanken. Am 13.1.48 gab es noch keine neuen Marken, so dass auf den Marken noch der Kopf des Königs zu sehen ist. Der Brief wurde in der britischen Besatzungszone in Bonn geöffnet und zensiert.



Beim Brief vom 24.2.48 ist der Kopf dagegen mit den Buchstaben "R¨P¨R" (Republica Populare Romana) überdruckt. Nach Katalog erschienen die Marken erst im März, hier sind sie aber schon am 24.2. gestempelt. Auch der Stempel trägt Werbetext "Republica Populare Romana". Der Brief wurde nicht mehr geöffnet. Er durchlief aber die Zensurstelle in Köln Deutz. Hier bekam er den Wellenstempel mit der 10 im Kreis.

Das Porto der drei Briefe betrug jeweils 15 Lei. Die unteren Marken zu 1 Leu mit dem Aufdruck bzw. der Inschrift "IOVR" (Invalizi, Orfani, Vaduvi de Razboi) sind Zwangszuschlagsmarken für die Invaliden-, Witwen- und Waisensteuer.



Der letzte Brief vom 28.12.1948 trägt keine Zensurvermerke mehr.

Viele Grüße
Volkmar
 
Michael Mallien Am: 31.10.2016 22:02:03 Gelesen: 94836# 6 @  
@ 10Parale [#4]
@ volkimal [#5]

Wow, das sind ja wirklich spannende Belege, die ihr zeigt. Offensichtlich ist die Philatelie Rumäniens auch nach 1945 alles andere als langweilig!

Einen Beleg an die Hamburger Firma habe ich noch. Dieses Mal ein Einschreiben aus dem Jahr 1995. Die Freimachung summiert sich auf 4370 Lei. Inwieweit passt das?

Wofür ist die Marke mit dem so krummen Wert von 3095 Lei gedacht? War das vielleicht die Einschreibegebühr?



Auf der Rückseite ist noch ein Stempel des versendenden Instituts abgeschlagen.


 
10Parale Am: 01.11.2016 10:27:09 Gelesen: 94809# 7 @  
@ Michael Mallien [#6]

Keine leichte Nuss dieser Brief. Zwischen dem 1. März 1993 bis zum 18. März 1996 änderte sich das Porto sage und schreibe 5 Mal.

Dein Brief stammt aus der Porto-Periode zwischen dem 10. März und dem 29. Mai 1995, also eine recht kurze Zeitspanne.

Wie die meisten Briefe wurde er wohl am Postamt frankiert. Wenn man mal die Portotabellen zu jener Zeit studiert, wundern einem auch die "krummen" Nominalwerte nicht mehr. So gab es eine Gebühr für einen Express-Brief in Höhe von 965 Lei, nur zum Beispiel.

Wie kommen aber die 4370 Lei zu Stande?

Sicher scheint mir, es gab eine Einschreibegebühr in jener Periode in Höhe von 3.410 Lei (Taxa de rcommandare). Zieht man diesen Betrag von dem Gesamtporto von 4.370 Lei ab, bleiben noch 960 Lei übrig.

Ein einfacher Brief bis 20 gramm kostete 960 Lei. lt. Tabelle Minescu (Tarifele Texele si Gratuitatile Postale in Romania 1841 - 2008 Vol.2 - Seite 123)

Sol hätten wir also das Gesamtporto von 4.370 Lei. Wer also die Portostufen in dieser Zeit dokumentieren möchte, findet hier ein wahres Eldorado.

Liebe Grüße

10Parale

Die Marke zu 3.095 Lei ist übrigens der Höchstwert der Freimarkenserie "Bäume" aus dem Jahr 1994 und stellt eine Sommerlinde dar. Der Michel Katalog macht über die Auflagen keine Angaben, warum wohl?
 
Pete Am: 01.11.2016 18:19:29 Gelesen: 94779# 8 @  
@ 10Parale [#2]

Der Brief lief in der Zeit nach der Revolution von 1989, in der sich die vom Kommunismus zerfetzte Währung, der Lei, stabilisieren musste. Wie konnte er dies? Natürlich nur mit einer Inflation, die eines Tages in einer Geldentwertung mündete.

Die Inflation in Rumänien lieferte eine recht interessante Kuriosität. Inflationsbedingt waren über mehrere Jahre hinweg neue Nominalen notwendig. Die Postverwaltung behalf sich u.a. damit, in den Jahren 1996-2001 durch Aufdrucke auf bisherige Briefmarken neue Nennwerte zu schaffen; insgesamt sind mehrere Dutzend Ausgaben betroffen. Der Überdruck der alten Nominale erfolgte nicht profan durch einen Balken sondern durch eine ansprechende, individuell je Nominale gestaltete Form. Dies war auch der Redaktion vor einigen Jahren einen längeren Artikel in der Michel-Rundschau wert. Mir viel dieser Umstand Ende des vergangenen Jahrtausends auf, als ich selbst die ersten Sendungen erhielt. Seither kamen noch einige Belege hinzu, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen mögen.



Sendung aus Bukarest nach 33619 Bielefeld vom 12.02.1996, Porto zu 1050 Lei, Aufdruck eines klassischen Balkens



Sendung (Drucksache) aus Galati nach den USA vom 07.12.1998, Porto zu 2100 Lei, Aufdruck eines Hasens



Sendung (Drucksache) aus Bukarest nach den USA vom 19.01.1999, Porto zu 2300 Lei, Aufdruck eines Hubschraubers

Diese Aufdrucke wurden m.W. für den postalischen Bedarf produziert. Teilweise liegen die Auflagen, insbesondere bei den Kleinstwerten, bei wenigen 10.000 Stück, teilweise auch bei mehreren 100.000 Exemplaren, sicherlich abhängig vom jeweiligen Bedarf und vor allem vom Restbestand der jeweiligen Urmarke.

Gruß
Pete
 
10Parale Am: 02.11.2016 20:09:47 Gelesen: 94734# 9 @  
@ Pete [#8]

Interessante Briefe, die du da zeigst.

- der erste Brief nach Bielefeld kostete wohl bei einem Gewicht von 51 - 100 gr. 1040 Lei, so dass er um 10 Lei überfrankiert war.

Ja, die Portostufen waren sehr kurzfristig, wie wir es von einer galoppierenden Inflation her kennen.

- der zweite Brief und der dritte Brief sind beide portogerecht als Drucksache frankiert, wie ich herausfand.

Diese Aufdrucke sind mit netten Motiven, Waldtieren etc. versehen und eigentlich auch für mich Neugebiet.

Im Jahr 2001 fand eine Nationale Maximumkartenausstellung in Sibiu statt, zu deren Anlass die Ganzsache U 2552 herausgegeben wurde. Diese Ganzsache mit dem Nominalwert zu 2200 Lei zeige ich hier mit Zusatzfrankatur und zusammen mit einer dieser vielen Überdruckmarken, der Michel Nr. 5547, 10.000 Lei auf 3095 Lei, hier wohl ein Karpatenbär als Überdruck.

Von dieser Marke gab es jedoch eine sehr hohe Auflage von 1.521.250 Stück, was wohl dem postalischen Bedarf geschuldet war.

Liebe Grüße

10Parale


 
StefanM Am: 03.11.2016 08:22:02 Gelesen: 94697# 10 @  
@ 10Parale [#9]

Im Jahr 2001 fand eine Nationale Maximumkartenausstellung in Sibiu statt, zu deren Anlass die Ganzsache U 2552 herausgegeben wurde. Diese Ganzsache mit dem Nominalwert zu 2200 Lei zeige ich hier mit Zusatzfrankatur und zusammen mit einer dieser vielen Überdruckmarken, der Michel Nr. 5547, 10.000 Lei auf 3095 Lei, hier wohl ein Karpatenbär als Überdruck.

Als interessierter Mitleser dieses Themas, der allerdings keine Ahnung von Rumänienmarken hat, sind mir die zwei markierten Angaben aufgefallen.

Michel Nr. 5547: eine mächtige Zahl an Ausgaben. Wo steht die Nummerierung den heute, wenn ich fragen darf. Okay, das ist noch nicht soo ungewöhnlich. Bund ist ja mittlerweile auch schon ganz gut dabei. Aber Ganzsache U 2552 ! Das fand ich dann doch schon enorm! Gibt es tatsächlich so viele Ganzsachen aus Rumänien und wo steht die Nummerierung heute?

Ich frage mich, was das soll? Ich schätze, daß nur sehr sehr wenige Sammler bereit sind, ständig diese Neuheitenflut zu kaufen. Das dürfte doch kaum die Kosten der Herstellung einspielen.
 
10Parale Am: 03.11.2016 20:05:33 Gelesen: 94676# 11 @  
@ StefanM [#10]

Im April 2016 war Michel Nr. 7066 erreicht bei den Einzelmarken.

Ja, da gebe ich dir völlig Recht StefanM, ich habe auch irgendwann aufgehört, Rumänien komplett zu sammeln. Ich sammle nur, was mich wirklich historisch interessiert.

Was soll das? Na ja, da musst du die Behörden fragen, die das veranlassen. Allerdings sind die wohl kaum hier im Forum zu finden.

Habe heute diesen Mega-Beleg erhalten, eine Büchersendung freigemacht mit 31 Briefmarken im Gesamtwert von 72,50 RON (Lei). Das entspricht im Prinzip einem Gegenwert von ca. 16 Euro.

Eine Mega Frankatur, muss das Objekt genauer untersuchen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Altmerker Am: 04.11.2016 20:46:57 Gelesen: 94650# 12 @  


Hier geht es weniger um die QSL-Karte, sondern die verschiedenen Entwertungen der Belege, die der Sender verschickte.

Gruß
Uwe
 
Gerhard Am: 05.11.2016 13:33:26 Gelesen: 94629# 13 @  
@ volkimal [#5] und alle

Hallo zusammen,

habe beim Sichten meiner diversen Belege folgende 2 gefunden, wobei es sich offenbar um Freistempler vom 28.II: & 20.V. 1948 handelt. Die Karten sind mit der Zwangszuschlagsmarke 37 im Gegensatz zu volkimals 38 versehen. Beide Karten gíngen an meinen Großvater, der als Professor für slawische Sprachen eine weitreichende Korrespondenz hatte. Es geht wohl um den Austausch von Fachliteratur, so kann ich der ersten Karte entnehmen, dass der Absender beklagt, dass Drucksachen aus der Schweiz nicht zulässig seien. Ob nach Rumänien oder in die britische Zone entzieht sich meiner Kenntnis.

Was bedeuten denn die Inschriften des Freistempelzierfelder und wie sind solche Teile zu bewerten?

MphG
Gerhard


 
fogerty Am: 05.11.2016 20:18:09 Gelesen: 94610# 14 @  
Von Gherla nach Bozen im Jahre 2003, könnte sich hierbei um ein Einschreiben handeln,weil es sich(ich kenne den Inhalt)um einen Behördenbrief handelt.



Grüße
Ivo
 
Stempelwolf Am: 05.11.2016 20:25:12 Gelesen: 94609# 15 @  
@ fogerty [#14]

Es ist ein Einschreiben. Der Stempel links oben ist ein Einschreibestempel, in den die Daten eingetragen werden mussten.

Beste Grüße
Stempelwolf
 
fogerty Am: 05.11.2016 20:49:13 Gelesen: 94606# 16 @  
@ Stempelwolf [#15]

Danke, war mir jetzt nicht ganz sicher.

Grüße
Ivo
 
10Parale Am: 14.11.2016 19:55:38 Gelesen: 94527# 17 @  
@ Pete [#8]

Hier eines meiner "Lieblingsaufdrucke", nicht zuletzt, weil der Brief damals an mein Frau ging.

Michel Nr. 5337 Freimarke "Hotels und Herbergen", mit roten Aufdruck 2500 Lei und Tierkreiszeichen "Schütze" (mein Sternzeiche) auf 45 Lei.

Die Auflage betrug lt. Michel 499.396 Stück und hält sich damit in Grenzen.

Kommt in meine Sammlung.

Liebe Grüße

10Parale


 

Das Thema hat 317 Beiträge:
Gehe zu Seite:  1   2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 13 oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 

Ähnliche Themen

94275 176 18.06.21 00:20Heinz 7
121808 268 17.06.21 02:33Cantus
371225 865 16.06.21 21:4410Parale
93811 184 26.05.21 16:10Kieskutscher
53717 98 28.07.20 20:1010Parale


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.